Es kommt nicht auf die Größe an

Egal in welchem Zusammenhang diese Überschrift auftaucht – am Ende sollte immer das Fazit stehen: Für die richtige Größe hat jeder ein individuelles Empfinden. Und dabei kommt es auf viele verschiedene Aspekte an: Die Tageszeit, die Statur, die persönlichen Vorlieben, das Alter, sicherlich auch das Geschlecht, was man sonst noch so vor hat mit dem Rest des Tages und natürlich: „Für wie viele soll es denn reichen?“

Auch für FRoSTA spielt die Frage nach der richtigen Größe eine Rolle. Als ich vor eineinhalb Jahren bei FRoSTA im Verbraucherservice ausgeholfen habe, bekam ich oft Anfragen von FRoSTA-Fans, die sich kleinere oder größere Beutel wünschten. Für den einen waren 500g zu wenig, für den anderen zu viel – aber zu wenig für zwei, und so weiter. Aus diesem Grund verzichtet FRoSTA auch darauf Portionsgrößen auf seinen Verpackungen auszuloben. Wir wollen niemandem vorschreiben wie viel Gramm genau eine Portion sind. Mit dieser Erklärung bin ich dann auch den meisten Verbraucheranfragen begegnet. Dazu noch ein Hinweis auf unsere 800g‑Family Packs, bei denen die Auswahl jedoch derzeit auf 3 Sorten begrenzt ist.

Ab dem 01.05. 2015 hat FRoSTA nun ein neues Ass für all diejenigen im Ärmel, die 500g nicht als die richtige Portionsgröße empfinden. Die „Kleine Mahlzeit“ von FRoSTA gibt es in fünf leckeren Sorten im 375g-Beutel: Rahm Geschnetzeltes vom Hähnchen mit Spätzle, Wildlachs in Kräuterrahm mit Reis und grünem Spargel, Paprika Sahne Hähnchen mit Bandnudeln, Curry Geschnetzeltes vom Hähnchen mit Reis und Penne mit Steinpilzen und Champignons in Rahmsauce. Auch bei der „Kleinen Mahlzeit“ verzichtet FRoSTA konsequent auf jegliche Zusatzstoffe wie z.B. Geschmacksverstärker oder Aromen und setzt stattdessen wie gewohnt auf hochwertige Zutaten. Damit hoffen wir den Geschmack und den Appetit all derer zu treffen, die (nicht immer) eine große Portion bevorzugen – und hätte ich diesen Beitrag anders eingeleitet, würde ich sagen, dass wir stolz auf unsere Kleinen sind.

Was denken Sie zu dem Thema? Ab wann ist klein groß genug? Sind 375g genau richtig oder darf‘ s ein bisschen mehr sein?

Schlemmerfilet aus Aluminium Trays? Schmeckt Ihnen das noch?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat einen interessanten Artikel veröffentlicht:

“Aluminium und seine Verbindungen sind in vielen Lebensmitteln und verbrauchernahen Produkten
enthalten. In Lebensmitteln können Aluminiumverbindungen natürlicherweise oder als
Bestandteil von Lebensmittelzusatzstoffen enthalten sein. Zudem können Aluminiumionen
unter bestimmten Bedingungen aus Lebensmittelverpackungen oder Geschirr auf die Lebensmittel
übergehen.” “Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) werden von Journalisten, Verbraucherinnen
und Verbrauchern häufig Fragen zu möglichen gesundheitlichen Risiken durch Aluminium in
Lebensmitteln und verbrauchernahen Produkten gestellt. Vor diesem Hintergrund hat das
Institut die wichtigsten Informationen zum Thema zusammengefasst.” Hier gibt es diese Informationen.

Dann doch lieber FRoSTA Schlemmerfilet aus dem Papptray.

Welche Medien nutzen Veganer?

Irgendwie komisch diese Überschrift, wenn man das so liest. Es handelt sich dabei aber um den Titel eines Vortrages, den ich am 13.06. in Berlin halten werde. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Thema “Aktueller Verbrauchertrend: Ist Vegan das neue Bio?…” und mein Vortragstitel lautet: “Informationsverhalten der Zielgruppe: Welche Medien nutzen Veganer? – Kommunikation: Worst Case und Best Practice”

Ich fange jetzt an, mich auf das Thema vorzubereiten. Liebe Veganer, wie denken Sie darüber? Wie informieren Sie sich? Was nervt Sie? Was finden Sie gut?

Unsere Unternehmensklimabilanz: Ziele erreicht, neue Ziele bis 2017

Nun ist sie endlich fertig: unsere Unternehmensklimabilanz 2013, oder auch
“Corporate Carbon Footprint” CCF.

2013 hört sich zwar jetzt schon alt an, aber dieser Bericht enthält neben
den Zahlen und Berechnungen von 2013 auch einen Überblick über unsere
wichtigsten Umweltprojekte der letzten Jahre, inklusive 2014.

Die wichtigsten Ergebnisse der Klimabilanz im Überblick:

Veränderung der CO2e Emissionen 2011-2013

Mit diesen Ergebnissen sind wir sehr zufrieden. Sie zeigen, dass unsere

Investitionen in zahlreiche Umweltprojekte erfolgreich waren. In 2011
hatten wir uns konkrete Ziele bis 2015 gesetzt. Diese haben wir zum größten
Teil schon Ende 2013 erreicht.

Deshalb haben wir uns neue Ziele bis 2017 gesetzt. Viele Unternehmen tun
sich mit der Formulierung messbarer Umweltziele schwer und werden dafür
kritisiert, insofern ist das etwas Besonderes. Unsere „Klimastrategie“
finden Sie auf Seite 14 der  Unternehmensklimabilanz. Oder hier:

Umweltziele FRoSTA AG 2017

Bitte beachten Sie, dass der Aufbau einer Klimabilanz und auch die Methodik

vorgeschrieben sind. Die Sprache ist daher oft etwas technisch mit vielen
Fachausdrücken. Die Klimabilanz hat ein  unabhängiges,
externes “critical review” des Beratungsunternehmens corsus durchlaufen.

Der nächste Bericht ist  in zwei Jahren fällig (CCF 2015)

Spinat 2015

Über unser neues Intranet bekomme ich gerade dieses schöne Bild unserer Spinaternte 2015 (die gerade angefangen hat). Seit einigen Tagen schreiben wir nämlich keine Emails mehr, sondern kommunizieren intern nur noch “à la Facebook” über diese Plattform! Bei uns heißt sie “myFRoSTA” und alle 1600 FRoSTA Mitarbeiter haben einen Zugang darauf!

Spinat Ernte 2015

Spinat Ernte 2015

Erst habe ich diese neue Art der Kommunikation nicht ernst genommen, aber inzwischen merkt man, dass man sich so wirklich effizienter austauschen kann.

Leider vergisst man dabei leicht, dass wir natürlich z.B. hier im FRoSTA – Blog auch weiterhin besonders gerne mit der externen Welt kommunizieren!

Vegane Currywurst oder besser echtes Tofu?

Seit wir unsere veganen und vegetarischen Gerichte eingeführt haben, diskutieren wir intern immer wieder kontrovers über das Thema. Noch im Sommer 2009 haben wir hier im Blog noch ganz schüchtern gefragt, ob man überhaupt vegetarisch auf ein Produkt raufschrieben dürfte. Damals, so dachten einige von uns, waren die Vegetarier ja ganz krasse Sektenmitglieder und ein Hinweis, dass ein Artikel vegetarisch sei, würde mit Sicherheit die echten Menschen abschrecken und vom Kauf abhalten. Zum Glück haben sich dann intern unsere Vegetarier durch gesetzt und die Artikel entwickelt, welche wir dann ja auch erfolgreich eingeführt haben. Aktuell liest und hört man ja sehr viel zum Thema Fleischersatz. Ich sehe da zwar viele, auf den ersten Blick interessante Produkte, allerdings vollgestopft mit Zusatzstoffen. Fleischersatz der aussieht, riecht und schmeckt wie Fleisch und dazu noch das gleiche Mundgefühl bietet sehe ich irgendwie kritisch. Oder bin ich da zu kleinlich. Hauptsache vegan?

Zum Kotzen: FRoSTA stellt die Sinnfrage

Seit vielen Monaten diskutieren, wie wir unsere Kosten besser in den Griff bekommen können. Ich selbst habe dazu viele Vorschläge entwickelt und diese Woche dem Aufsichtsrat vorgestellt. Nach kurzer Diskussion waren wir uns einig: So geht es nicht weiter. Es macht einfach keinen Sinn und keinen Spaß, komplizierte Einkaufs- und Produktionsprozesse aufrecht zu erhalten. Was doch wirklich zählt ist der Preis. Am besten jede Woche zum Dauerniedrigpreis, dann schreien alle vor Glück. Das Auto mit Vollkasko versichern und am Essen sparen. Prima, der Nachbar sieht ja eh nicht was man is(s)t. Da kann man sparen. Und auch FRoSTA ist ja für alle da. Das sagen wir zumindest. Aber „alle“ kaufen uns aktuell einfach nicht. Deshalb machen wir jetzt Schluss mit dem ganzen Theater. Das Reinheitsgebot? Wer will das schon? Wen interessiert schon, was bei uns alles nicht in den Produkten enthalten ist. Den Gesetzgeber interessiert das schon mal gar nicht – denn der ermöglicht es ja allen, ganz tolle Aussagen auf den Produkten zu platzieren. Die kommen unseren Aussagen unfassbar nahe, obwohl der Inhalt ein ganz Anderer ist. Ohne den Zusatzstoff Geschmacksverstärker. Klasse. Hört sich gut an. Das Hefeextrakt auf der Zutatenliste hat hier dann ja gar nichts mit der Funktion, nämlich den Geschmack zu intensivieren, zu tun. Der Staat will eben Preiswettbewerb und keinen Qualitätswettbewerb, so scheint es mir. Ein bisschen Beta Karotin oder ein Hauch Aroma hat noch niemandem geschadet. Die Menschen werden ja auch immer älter, also was soll das ganze Theater? Einige Produzenten aus der Zusatzstoffindustrie melden sich auch immer mal wieder bei uns. Es gäbe da so viele tolle Möglichkeiten, ohne dass man da etwas auf der Zutatenliste ausloben müsste. Clean Label nennen das die Fachleute. Der neueste Schrei sind Geschmacksverstärker, die aus Milch gewonnen werden und dann besonders harmlos klingen. Das sind dann Zutaten, die nicht wie die Old School Zusatzstoffe (die mit den E Nummern) durch aufwändige Zulassungsverfahren gezwängt werden müssen. Das macht doch heute keiner mehr, das geht viel einfacher. Liest sich gut und keiner meckert. Auf die Packung dann schön ein paar frische Himbeeren, auch wenn nur ein Hauch Himbeeren drin sind. Der Geschmack kommt dann durch das Aroma. Klar, vorn auf der Packung steht dann ganz legal „Ohne künstliche Aromen“. Anyway, warum also all der ganze Aufwand? Reinheitsgebot? Keine Rieselhilfe im Salz, Gemüse nur aus Freilandanbau und nicht aus Gewächshäusern, Fisch ausschließlich aus MSC zertifizierten Fischereien. Echte Mehlschwitze statt billige Emulgatoren. Kaltgepresste Öle statt chemisch extrahierte Hightech-Öle. Warum? Und dann noch das Thema Herkunftsdeklaration der Zutaten. So ein Irrsinn, oder? Wozu will man denn nun noch wissen, woher das Essen kommt, das man in seinen Körper stopft? Ist doch egal, der Preis ist heiß. Außerdem verwirrt soviel Informationen die Verbraucher – kann man zumindest auf einschlägigen Websites nachlesen. Also warum machen wir das? Warum veröffentlichen wir die Herkunft jeder einzelnen Zutat, bis zum letzten Pfefferkorn? Weil wir das gut und richtig finden. Schönen Tag noch.

Heute reißen wir die Mauern ein!

Vor einem Jahr hatte jemand bei uns die gute Idee unsere Fischstäbchenproduktion komplett transparent zu machen, so dass uns jeder bei der Arbeit zugucken kann

Praktischerweise müssen wir dazu nur eine Mauer an unserer Straße „Am Lundedeich“ (wir würden sie gerne in „Stäbchenstraße“ umbenennen!) einreißen und durch Glas ersetzen. Denn direkt hinter der Mauer steht die Fischstäbchenlinie.

Heute um 12 Uhr, im Rahmen unserer jährlichen Pressekonferenz, wird der erste Teil der Glaswand eröffnet!

Transparente Produktion ist im Moment umso aktueller, als dass das EU Parlament seit Februar deutlich mehr Transparenz zur Herkunft von Lebensmitteln fordert. Eine verpflichtende Offenlegung wird zur Zeit sehr kontrovers in der Lebensmittelbranche diskutiert. Wir glauben, dass die Herkunftskennzeichnung sinnvoll ist und bessere Orientierung verschafft. Deshalb machen wir es auf Zutatentracker seit 2013. Allein im Jahr 2014 haben sich schon 50.000 Leute angesehen, wo wir unsere Tomaten, Paprikas, Mangos, Gewürze und Fische usw. herbekommen!

Da uns komplette Transparenz wirklich wichtig ist, wollen wir dies in den nächsten Monaten noch weiter verbessern und freuen uns über Meinungen und Kommentare zu diesem Thema.

Und sah es eben gerade aus bei uns im Bremerhavener Fischereihafen:

Hinnerk Ehlers bei der neuen transparenten Produktion der FRoSTA Fischstäbchen - mit Blick auf den Lunedeich im Bremerhavener Fischereihafen

Und hier ist unsere Pressemeldung von heute.

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