Kinder in der FRoSTA Kochschule – „Unser Lieblingsgericht???“

Klimahaus: Kinder beim KochenDas Klimahaus Bremerhaven hat 1000 Kinder gefragt, was sie am allerliebsten Essen und mit uns drei Gerichte für die FRoSTA Kochschule entwickelt, die wir zukünftig gemeinsam mit den Kindern kochen wollen. Die Antworten der Kinder gibt es im Video vom Klimahaus Bremerhaven zu sehen:

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.. Mehr Infos gibt es hier: http://www.klimahaus-bremerhaven.de/de/entdecken/weitere-bereiche/frosta-kochschule.html

 

FRoSTA ist immer für eine Überraschung gut.

Genau das dachte ich mir vor einigen Wochen, als ich sehr überraschend einen Anruf erhielt und mir folgende Frage gestellt wurde: „Können Sie sich vorstellen, für einige Monate unser MarketingTeam in Rom zu unterstützen?“

Da musste ich nicht lange überlegen: Für Berufsanfänger, wie mich, ist dies eine einmalige Chance, sich neues Wissen anzueignen und Erfahrungen zu sammeln, die einen beruflich voranbringen. Natürlich konnte ich mir das vorstellen und bevor ich realisiert habe, dass es bald los geht, war es auch schon so weit. Ich saß im Flugzeug auf dem Weg in ein neues Land mit sprachlichen und beruflichen Herausforderungen. Und schon nach knapp 4 Wochen hier weiß ich, dass meine Entscheidung richtig war: Die italienischen Kollegen haben mich herzlich empfangen und mir den Einstieg leicht gemacht. Es ist spannend, einen komplett neuen Markt kennenzulernen, der sich vom deutschen doch stark unterscheidet und der viele Möglichkeiten für neue Produktideen bietet.

Ich bin übrigens nicht die einzige Verstärkung hier in Rom. Unser italienisches Team wird weiter wachsen. Aus diesem Grund sind wir auch gerade in ein größeres und sehr schönes Büro im Herzen der Stadt umgezogen. Hier haben wir genug Platz, um im Team neue Ideen und Konzepte zu erarbeiten und zu realisieren. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, die man mir geboten hat, meinen Teil dazu beizutragen, FRoSTA im italienischen Tiefkühlmarkt weiter voranzubringen und mitzugestalten.

Dutch Harbor – eine Gemeinde in Alaska

Mit über 1000 Tonnen Seelachs fahren wir zurück nach Dutch Harbour. Die „Northern Hawk“ gehört übrigens einer Gemeinde Alaskas, die „Coastal Villages„. Die Einnahmen der Fischerei gehen direkt an diese Gemeinde.

Mike Coleman (vorne links im Bild) ist der Manager des Unternehmens den wir seit vielen Jahren kennen.

Ein wichtiges Nebenprodukt ist übrigens der Fischrogen, der hier aussortiert wird. Die Gräten und Köpfe werden zu Fischmehl verarbeitet (Futter für Fischfarmen). Insofern wird der Fisch wirklich zu 100% verwertet.

Von hier aus geht der gefrorene Fisch im Container nach Europa. In nur 45 Tagen. Bei uns wird der Fisch dann zum Schlemmerfilet oder zum Fischstäbchen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Coastal Villages und die gesamte Crew der Northern Hawk. Es war eine außergewöhnliche Reise und ein tolles Erlebnis!!!

Vom Alaska-Seelachs zum Schlemmerfilet

Viele der Fischer die hier auf dem Boot arbeiten haben mich gefragt, was wir denn eigentlich mit dem Fisch machen. Und sie wollten wissen was unser Schlemmerfilet dann im Laden kostet. Daß es „nur“ 3 Euro kostet, konnten sie nicht glauben. Und auch ich finde es inzwischen erstaunlich, wenn man bedenkt wie aufwendig die Fischerei ist.

Weil die ganze Verarbeitung (Fang, Filetieren, Tieffrieren) direkt hier an Bord passiert, arbeiten auf dem Boot 125 Personen. Das ist natürlich aufwendiger, als wenn man es an Land machen würde. Aber dafür ist der Fisch so viel frischer, denn er wird sofort nach dem Fang schockgefrostet. Wir nehmen deshalb für FRoSTA immer nur diese seegefrorene Qualität.

Aufwendig ist auch die Fangkontrolle die dafür sorgt, dass die Fischbestände erhalten bleiben. Jedes Schiff muss einen unabhängigen „Observer“ mitnehmen und auf einem kleinen Monitor (s.u.) wird die gesamte Fischmenge erfasst (oben links auf dem Monitor).

90 Tonnen Seelachs beim ersten Fang

Der erste Fang brachte bereits 90 Tonnen Alaska Seelachs.

Zum Glück war nur ein einziger „King Salmon“ Lachs dabei, denn er darf nicht mitgefangen werden und auch von der Crew nicht gegessen werden. Er wird von einem mitfahrendem „Observer“ der Regierung registriert und dann einer gemeinnützigen Organisation gespendet. Die Fangkontrollen sind extrem streng. Auf einem kleinen Monitor wird der gesamte Fisch per Kamera aufgenommen und jede Abweichung wird festgehalten. Falls es zuviel Beifang gibt, muß der Kapitän das Gebiet verlassen und an einem anderen Ort weiterfischen.

2 Stunden war das Netz im Wasser und der Fisch wird jetzt unter Deck ausgenommen und filetiert. Einige Rotbarsche waren mit dabei. Da sie aber nicht gefährdet sind, können sie auch von der Crew gegessen werden.

Auf der Northern Hawk in Alaska

Seit heute bin ich zusammen mit Jörn Scabell auf der Northern Hawk, einem Fischerboot aus Alaska. Ich sehe zum ersten Mal, wie der Fisch für unsere Schlemmerfilets und Fischstäbchen gefangen wird.

Die „Seawolf“, ein kleineres Schiff hat uns gerade von Dutch Habour zur Northern Hawk gebracht und nun werden wir hier in den nächsten 10 Tagen bis zu 1500 Tonnen Fisch fangen.

Der beste Fisch kommt übrigens von diesen Fangschiffen auf denen der Fisch direkt nach dem Fang filetiert und gefroren wird. Dadurch ist absolute Frische garantiert! 130 Personen arbeiten auf diesem Schiff, aus 13 verschiedenen Ländern.

In den nächsten Stunden mehr….

„I believe cooking together helps to build peace in the world“

Bis zum Jahresende veranstaltet ÜberdenTellerrand Bremerhaven  11  weitere Kochveranstaltungen mit Bremerhavenern und Flüchtlingen in der FRoSTA Kochschule im Klimahaus Bremerhaven.

Jeder kann teilnehmen!

Hier der neue Flyer mit allen Infos und Terminen. Bitte weitersagen!
Download: FRoSTA-Kochevent-Flyer