Call Center World 2010

Ich habe die Ehre geerbt am 9.2. im Rahmen des Kongresses etwas zum Thema “Social Media als Treiber neuer Kundenkommunikationsstrategien” beizutragen. Klar, dass ich im Kern über unseren Blog berichten werde.

Die verantwortliche Organisatorin hat mich ausdrücklich darauf hingewiesen locker vorzutragen und auf jeden Fall interaktiv das Auditorium einzubeziehen. Hab’ da schon die ein oder andere Idee, aber für weitere Anregungen bin ich offen …

Paella knirscht manchmal …

Es kommt immer mal wieder vor, dass man beim Essen von Paella ein leichtes Knirschen im Mund spürt. Dafür gibt es zwei mögliche Gründe. Es könnten Sandreste sein, die beim Waschen der Muschel nicht herausgespült worden sind. Es sind aber meistens kleinste Muschelschalenreste, die aus natürlichen Gründen (die Muschel hängt eben sehr an ihrer Schale) nicht immer 100%ig entfernt werden. Da es sich normalerweise um kleinste Teilchen in der Größe von Sandkörnern handelt, besteht keine gesundheitliche Auswirkung – man nimmt es eben wahr.

Da sich häufiger Verbraucher bei uns beschweren, dass die Muscheln sandig wären stellen wir uns nun die Frage, ob wir vielleicht die Muscheln aus unserer Paella herausnehmen sollten.

Wie sind so die Meinungen?

Schuld und Sühne – oder auch: Heul doch!

Wer ab und zu in Kino geht oder sich im Fernsehen mal irgendwelche Spielfilme oder auch Serien ansieht, wird mit Klischees nur so vollgemüllt. Auf ein Ereignis, das in solchen Machwerken einen Stammplatz hat, möchte ich hier mal kurz besonders hinweisen, weil es keines ist, was einem vordergründig sofort ins Auge fällt. Doch aufgrund seines gehäuften Auftretens in wirklich fast allen Filmsparten, von Horrorsreifen bis Liebesfilm würde ich es glatt als:

„Die größte Lüge Hollywoods“

bezeichnen.

Folgendes: Wenn in einer Filmhandlung die Dinge zwischendurch mal eine negative Wendung nehmen, sie vielleicht sogar aussichtslos erscheinen und der / die / das Böse dabei ist zu triumphieren, dann kommen sie hervor gekrochen, diese heulsusigen Weicheier und jammern den umstehenden Personen mit folgenden Worten die Ohren voll:

„Es … es ist alle meine Schuld!“

Dann folgen meist solche geschluchzten Sätze, die grob wie folgt lauten: „ … hätte ich (nicht) … bla, bla, bla, … dann wäre niemals … bla, bla, bla, …“

Und falls Ihnen dieser Dauerbrenner unter den Filmzitaten bisher noch nie bewusst geworden ist, werden Sie bestimmt jetzt drauf achten. Und ich verspreche Ihnen, es wird nicht lange dauern, bis er Ihnen über den Weg läuft. Das schöne an diesem Klischee ist, es kann von fast allen handelnden Personen erfüllt werden, egal ob Haupt- oder Nebenfigur, ob männlich oder weiblich.

Doch nach diesen Geständnissen geht es noch weiter. Zwar folgt manchmal ein wenig Überraschung und / oder Empörung der umstehenden Personen, doch das ist oft nur ein Übergang zu einem weiteren Klischee. Während ich selber fast immer noch denke: „Ach, heul doch, alte Memme!“, fallen die umstehenden Personen im Film auf diese Mitleidsmasche nämlich auch noch rein und meinen dann tröstend:

„Nein, du konntest nichts dafür. Selbst wenn du … bla, bla, bla, … hättest du das niemals verhindern können.”

Nun stelle man sich mal folgende fiktive Situation vor: Bei unserer wöchentlichen Geschäftsleitersitzung sitzen unsere Abteilungsleiter und Vorstände von FRoSTA beisammen und es wird darüber berichtet, dass wir einen großen wichtigen Auftrag eines Handelskunden verloren haben. Betretenes Schweigen, weil keiner weiß, wie das passieren konnte. Schließlich steht einer unserer Vorstände auf und bekennt unter Tränen, während er sich ins Taschentuch schnäuzt: „Es ist alle meine Schuld! Hätte ich nicht auf die hohen Verkaufspreise bestanden, hätten wir den Auftrag noch bekommen.“

Oder einer unserer Einkäufer steht auf und jammert: „Es … es ist alle meine Schuld! Hätte ich bei unseren Lieferanten besserer Rohwarenpreise verhandelt, hätten wir günstiger kalkulieren können. *schnief*“ Nein, das kann ich mir alles wirklich nicht vorstellen. Zumindest nicht hier in Deutschland. Vielleicht noch in Japan. Da wiederum wartet man ja fast schon darauf, dass ein Manager zur Bekräftigung seiner Reue mal eben das Kurzschwert aus dem Kimono kramt und sich selbst mit ernster Miene den Blinddarm akupunktiert. Na ja, Reue schön und gut, aber man kann alles auch wieder übertreiben.

Doch auch hier bei unserem fiktiven FRoSTA-Fall gibt es noch Teil 2 zu begutachten. Gesetzt den unwahrscheinlichen Fall, es würde tatsächlich jemand ein solches Schuldeingeständnis tätigen, glauben Sie im Ernst, jemand der anderen Sitzungsteilnehmer würde dem Häufchen Elend tröstend zur Seite springen und sagen: „Nein, machen Sie sich keine Vorwürfe. Sie konnten doch nichts dafür.“ Vielleicht sogar noch ergänzt um: „Letztendlich tragen wir doch alle Schuld daran…“ *huhahah, gröhl* Doch im Leben nicht, oder?! Alle wären doch froh, dass die Suche nach dem Schuldigen ein schnelles Ende gefunden hat und man selbst dabei nicht mal einen Kratzer abbekommen hat.

Gut, wir als Controller wissen natürlich, dass es eigentlich sehr viel wichtiger ist, eine Lösung zu finden, wie man die gemachten Fehler zukünftig vermeiden kann, als den Verursacher an den Pranger zu stellen. (Wir als Controller sind selbstverständlich der Prototyp des Gutmenschen, da passiert so was nie! :-) ) Aber Schuldfragen klären ist nun mal auch heute noch eines der beliebtesten Gesellschaftsspiele, das wird man wohl auch in Zukunft nicht so schnell klein kriegen. Und ich bin mir sicher, das ist nicht meine Schuld. Zumindest nicht alles … ;-)

Udo Pollmer in Bremerhaven

Udo Pollmer (alias Reich-Ranicki der Ernährung) war heute zu Besuch bei uns in Bremerhaven.

Es war mal wieder sehr interessant und unterhaltsam!

Fast auf allen Produkten steht inzwischen: „ohne Geschmacksverstärker, ohne Farbstoffe, ohne Aromen, usw. usw…..” oft wird aber getrickst (siehe hier und hier: ).

Deshalb war unser Thema mit Udo Pollmer heute:

Wie können wir unser Reinheitsgebot besser kommunizieren (auf der Packung, in der Werbung, im Netz)?

Ein Ratschlag ist, unsere heutige Zutatenliste noch größer zu machen.

Wie würden Sie / Ihr es machen ?

Das Klimahaus ® Bremerhaven 8° Ost: Sehen – Staunen – Entdecken!

Alle Welt redet vom Klima und diskutiert, wie dem drohenden Klimawandel rasch beizukommen ist.

Aber was genau beeinflusst das Klima und die Wetterlage eigentlich? Welche Aspekte spielen dabei eine entscheidende Rolle?

Diese Fragen und mehr werden bei einem Besuch vom „Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost” auf sehr interessante und anschauliche Weise beantwortet. Denn diese einzigartige Wissen- und Erlebniswelt begleitet die Besucher auf einer beeindruckenden Reise immer entlang des 8. Längengrades rund um die Welt. Verschiedene Klimazonen, Experimentierstationen, die zum Mitmachen einladen, Großaquarien und Multimedia-Inszenierungen liegen auf dem Weg. Einen Vorgeschmack davon gibt’s hier

Lust auf einen Besuch? Hier die Öffnungszeiten:

November bis März:                            

Mo – So: 10:00 bis 18:00 Uhr

April bis Oktober:

Mo – Fr: 09:00 bis 19:00 Uhr

Sa – So: 10:00 bis 19:00 Uhr.

Gehen Sie auf Entdeckungsreise – wir wünschen viel Spaß :-) !

Das „Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost” ist bei der Aktion „Jetzt CO2 sparen!” unser Kooperationspartner.

Beim dazugehörigen Gewinnspiel gibt’s einen Kurzurlaub in Bremerhaven natürlich inkl. Besuch des „Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost” zu gewinnen. Allen Teilnehmern drücken wir die Daumen :-) !

Danke….

….für alle netten Weihnachtsgeschenke!

Bei diesem Riesenstapel habe ich mir für 2010 vorgenommen unsere Geschenke schon im November raus zu schicken damit sie nicht “untergehen”! Allerdings dürfen viele Mitarbeiter unserer Kunden leider ohnehin nichts mehr annehmen! Bei FRoSTA gibt es die Regel nicht….

Neue Funktionen im Frostablog

Seit heute Mittag ist das FRoSTA-Blog mit neuen Funktionen und kleinen Layout-Anpassungen versehen. Wie den regelmäßigen Bloglesern aufgefallen sein wird, gibt es mehrere Neuerungen.

  • Kommentare werden jetzt von “vorne nach hinten” angezeigt – d.h. die aktuellsten Kommentare stehen direkt unter dem Artikel. Die ältesten stehen ganz unten, bzw. bei über 30 Kommentaren jeweils auf der letzten Seite. Diese Umstellung geschah auf mehrfachen Wunsch der Blogleser :-)
  • Es ist jetzt dank Software-Update und Template-Anpassung möglich, innerhalb der Kommentare auf Anmerkungen anderer direkt zu antworten. Man findet jetzt neben jedem Kommentar einen “antworten”-Link. Wenn man diesen klickt, wird der Kommentar dann eingereiht. Somit können sich Diskussionen besser entfalten, und man sieht Antworten auf bestimmte Fragen besser als vorher.
  • Ebenfalls ein häufig geäußerter Wunsch: Kommentare können “abonniert” werden. Wenn sich eine Blogleserin oder ein Blogleser zu einem bestimmten Thema bequem informieren lassen will, so kann sie oder er das jetzt per E-Mail machen. Einfach unter dem “Kommentar-schreiben”-Feld ein Häkchen bei  : “Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren per E-Mail erhalten”  machen. Dann erhält man eine E-Mail an die angegebene Adresse und kann der weiteren Diskussion folgen – jedes Mal, wenn ein neuer Kommentar zu diesem Beitrag erscheint, gibt es eine E-Mail. Natürlich ist die “Kommentar-Abo”-Funktion rechtskonform (double Opt In – vor dem ersten Abo muss man seine E-Mail-Adresse und den Abowunsch bestätigen) und lässt sich auch jederzeit wieder abbestellen.

Weitere kleine Anpassungen sind die verbesserte Darstellung des Kommentar-Fensters in der Seitenleiste, die Möglichkeit, direkt aus dem Header heraus eine einzelne Blog-Kategorie auszuwählen (einfach auf “Blog-Themen” klicken) sowie eine umfangreiche Cache-Funktion für Spitzenlasten (wie z.B. aktuell durch die Fernsehwerbung mit Nennung der Blog-URL) und ein verbesserter Such-Algorhythmus für die Blogsuche.  Und jede Menge “unter der Haube”, was die Blog-Leser aber gar nicht mitkriegen sollten :-) Wir hoffen, dass das “neue” FRoSTA-Blog gefällt und wir hier weiterhin viele spannende Diskussionen und Themen im neuen Jahr(zehnt) 2010 haben werden.

Frohes Neues!

Ein kurzer Gruß an alle mit den besten Wünschen für das neue Jahr. Ich jedenfalls freue mich auf viele interessante Projekte und einige Neuigkeiten von FRoSTA. Auf diesem Weg auch nochmal ein herzliches Dankeschön an alle, die uns im Blog Feedback geben. Anregungen sind wirklich willkommen und werden intern auf jeden Fall besprochen.

Natürlich können wir nicht sofort alles umsetzen, aber ich bin sicher, dass wir die eine oder andere Idee bereits in diesem Jahr im Markt sehen werden…

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