Zusatzstoffe von A-Z. Was Etiketten verschweigen. Udo Pollmer, 2014

Ich möchte hier kurz auf ein neues Buch von Udo Pollmer hinweisen, herausgegeben vom Deutschen Zusatzstoffmuseum:

Zusatzstoffe von A-Z. Was Etiketten verschweigen. Udo Pollmer, mit einem Beitrag von Georg Schwedt. 2014

Das Besondere an diesem Buch ist, dass nicht nur die  offziellen Zusatzstoffe, also die mit E- Nummer,  behandelt werden, sondern auch ein Überblick gegeben wird über die vielen anderen Zusätze, die heute in Lebensmitteln eingesetzt werden dürfen.  Also  Aromen, Enzyme und – besonders spannend – die “funktionalen Additive”: Zutaten, die wie Zusatzstoffe wirken, aber nicht als solche überprüft und deklariert werden müssen.  Das ist der Trend der Zusatzstoffindustrie der letzten Jahre. Das Ziel ist es,  den Verbrauchern ein sauberes Etikett zu präsentieren, ohne auf die gewünschte Funktion der Zusätze verzichten zu müssen. Das bekannteste Beispiel ist das Hefeextrakt. Hört sich harmlos und natürlich an, wirkt aber als Geschmacksverstärker und wird in aller Regel genau deshlab so häufig eingesetzt. Daneben gibt es aber noch zahlreiche andere, weniger bekannte Stoffe, die für ein sauberes Etikett sorgen, ohneauf die – aus Sicht des Herstellers -  gewünschte Funktionalität verzichten zu müssen.

Mit einem  Beitrag von Prof. Georg Schwedt zu historischen und inzwischen verbotenen Zusätzen.

 Erschienen 2014,  234 Seiten, 6,99.

Blick ins Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Erhältlich im Deutschen Zusatzstoffmuseum und jetzt auch bei Amazon.

Teller statt Tonne – Haushaltscheck mit Yvonne Willicks heute abend, 20:15

Heute Abend im Ersten:

Beim großen  Haushaltscheck mit Yvonne Willicks geht es um das Thema Lebensmittelverschwendung:

http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/fernsehen/12/06/25_2015_w.php5?start=1340648100

82 Kilo Lebensmittel landen pro Kopf und Jahr in der Tonne – eine riesige Verschwendung, die anscheinend schwer in den Griff zu bekommen ist. Yvonne Willicks untersucht heute Abend woran das liegt und was jeder einzelne tun kann.

Wir wissen aus verschiedenen Studien, dass Tiefkühlprodukte wesentlich seltener weggeworfen werden als frische Produkte. Trotzdem betrifft uns das Thema natürlich auch und wir müssen darüber nachdenken was wir dazu beitragen können um die Situation zu verbessern.

Interessant ist für uns das Thema “Mindesthaltbarkeitsdatum”, das bei Frau Willicks auch thematisiert wird:

http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/haushaltscheck/haushaltscheck/27102014-haushalts-check-1-haltbarkeit-102.html

Als Hersteller müssen wir das “Mindesthaltbarkeitsdatum”  (blödes Wort) für unsere Produkte festlegen. Tiefkühlprodukte halten lange aber nicht ewig. Die Qualität leidet insbesondere durch unsachgemäße Lagerung und Transporte, auf die wir keinen Einfluss haben. Deshalb wählen wir das MHD so aus, dass die Qualität unserer Produkte am MHD noch sehr gut ist. Das heißt natürlich nicht, dass sie danach verdorben sind. Wie lösen wir  das Dilemma?

Ein Blick nach China!

Irene und Felix haben im Rahmen unserer Aktion “FRoSTA Weltreise 2014″ unseren Produzenten in China besucht und sich dort vor Ort den Anbau der FRoSTA Edamame-Sojabohnen, Süßkartoffeln, Frühlingszwiebeln und Knoblauch angeschaut.

Ihre Eindrücke haben die beiden für euch in einem kleinen Film festgehalten – schaut selbst:

Ihr wollt mehr zu Irenes Reise erfahren? Dann lest ihren Reisebericht *hier*.

Ihr wollt mehr zur FRoSTA Weltreise 2014 erfahren? Dann schaut auf mal *hier*.

Ihr interessiert euch für die Herkunft unserer Zutaten? Dann besucht doch mal in unseren Zutatentracker *hier*.

Unser Food Scout für Ecuador steht fest!

Food Scouts Ecuador - FRoSTA Weltreise 2014

Food Scouts Ecuador - FRoSTA Weltreise 2014

Elisabeth wird gemeinsam mit ihrem Freund Nico Anfang November unseren Brokkoli und Romanesco Produzenten besuchen.

Und das sagt Sie selbst dazu: „Als FRoSTA Food Scout nach Ecuador reisen zu dürfen? Ich freue mich riesig! Und bin natürlich gespannt, wie Brokkoli auf 2.500 m Höhe angebaut und auf nachhaltigem Wege nach Deutschland gebracht wird. Gemeinsam mit meinem Freund Nico werde ich mich auf Erkundungstour begeben und es mir nicht entgehen lassen, aus erster Hand auf dem FRoSTA Blog darüber zu berichten.“

Habt ihr Fragen zu Anbau, Ernte, Weiterverarbeitung? Dann ist jetzt eure Chance – stellt eure Fragen hier und Elisabeth wird euch vor Ort Antworten einholen.

Who watches whom?!?

Wer beobachtet da eigentlich wen?!?

Zopim Visualisierung - Klicken für Großansicht

Zopim Visualisierung - Klicken für Großansicht

Eigentlich haben wir uns das Chatsystem “Zopim” angeschafft, um schneller mit unseren Fans kommunizieren zu können. Die Nebenfunktionen sind aber ebenfalls beeindruckend: Statistiken rund um die Besucher auf unserer Homepage machen das Programm zu einer wertvollen und, ich gebe es zu, nicht ganz spaßfreien Angelegenheit.

Als sich gestern Nachmittag besonders viel internationales Publikum bei uns tummelte, hab ich mal nen Screenshot gemacht. Die Sortierung nach Ländern ist dabei übrigens nur eine Möglichkeit: Ich kann mir auch die besuchte Seite, den benutzten Browser oder die Suchmaschine und das Suchwort anzeigen lassen. Aber keine Sorge: Da hört es dann auch auf.

Leider waren die “Bubbels” alle nur blau. Wäre eine von denen gelb oder rot gewesen, hätte das eine Kontaktaufnahme dargestellt und der Chat wäre direkt losgegangen.

Wie groß ist eigentlich eine richtige Portion?

Seit vielen Jahren bieten wir unsere FRoSTA Pfannengerichte im 500 gr. Beutel an.

Für den einen mag das etwas zu viel sein, für den anderen genau richtig. Wenn jemand etwas weniger essen möchte, dann könnte man den Rest einfach wieder zurück ins Gefrierfach packen und später zubereiten. Für richtig hungrige Personen reichen möglicherweise selbst die 500 gr. nicht ganz. Also, wie man es macht, man liegt irgendwie nicht immer ganz richtig.

Also, alles so lassen wie bisher oder reichen 350 gr für eine Portion Tortellini Käse Sahne?

FRoSTA Schafskäse aus Italien

Vor zwei Wochen berichtete unser Food Scout Irene hier im FRoSTA Blog von ihren Erlebnissen bei unserem Gemüselieferanten in China (http://www.frostablog.de/keine/frosta-gemuese-aus-feicheng-china).

Mittlerweile ist auch Julia, unser zweiter Food Scout, aus Italien zurückgekehrt und teilt erzählt ihre spannenden Eindrücke der Schafskäseproduktion in Italien (Der zugehörige Film folgt in Kürze – seien Sie gespannt!):

“Als Frosta Food Scout bin ich nach Italien gereist, um allen Frostakunden einen Einblick in die Herstellung des Pecorino zu verschaffen. Der Pecorino Romano ist eine sehr alte Schafskäsesorte, die schon im antiken Rom in dieser Gegend hergestellt wurde. Die Rezeptur für den Pecorino Romano ist dabei durch das DOP-Siegel geschützt, so dass nur regionale Schafsmilch zur Produktion verwendet werden darf.

Der für Frostaprodukte verwendete Pecorino wird bei Brunelli im weiteren Kreis der Stadt Rom hergestellt. Das Unternehmen besteht bereits seit 1938 und wird heute in 3. Generation geführt. Begrüßt und durch die Gewölbe geführt wurden wir allerdings sogar von zwei Brunelli-Generationen, dem aktuellen Geschäftsführer und seinem Vater.


Der Pecorino wird bei Brunelli in einer alten Wehranlage aus der Zeit der Etrusker gelagert. Von außen sieht es nicht viel anders aus als ein Berg. Innen befinden sich aber eine Vielzahl an Gewölben und Kammern von erstaunlicher Größe. Innerhalb des Berges sind die klimatischen Bedingungen rein natürlich ideal für die Reifung des Käses, so dass die Temperatur nicht zusätzlich noch verändert werden muss. In dieser natürlichen Umgebung lagert der Pecorino zwischen 12 und 18 Monaten. In den ersten fünf bis sechs Monaten wird er dabei mehrmals gewendet und mit Salz eingerieben. Hier besteht ein großer Unterschied zu anderen Schafskäsen, die häufig in großen Bottichen mit Salzlake lagern und so schneller vom Salz durchzogen werden. Dem Pecorino wird bei der Reifung deutlich mehr Zeit zugestanden, so dass das grobe Meersalz den Käse ganz langsam durchdringen kann und der Käse eine höhere Qualität erreicht. Die Salzung ist dabei fast noch Handarbeit. Jeder Käse wird von Hand gewaschen, dann auf einem kleinen Gerät mit Salz überschüttet und eingerieben. Das muss man sich nicht wie in einer riesigen Fabrik vorstellen. In den Gewölben stand einzig eine kleine Salzmaschine, die von 2-3 Personen bedient wurde. Pro Pecorino mit ca. 36kg Gesamtgewicht ziehen im Laufe der Lagerung etwa 1,2kg Meersalz in den Käse ein.

Natürlich habe ich vor Ort auch Fragen gestellt und auch diese Antworten möchte ich euch nicht vorenthalten. Mich persönlich hat insbesondere interessiert, wie die Schafe, die die Milch für den Pecorino geben, gehalten werden. Meine Frage, wie die Schafe Leben, irritierte Herrn Brunelli offenbar ein wenig. Dies geschah allerdings weniger, weil er etwas zu verheimlich hatte, sondern weil er wohl gar nicht auf die Idee gekommen ist, dass Milchschafe, so wie viele Michkühe, stetig im Stall gehalten werden können. Für Schafe scheint es unabdingbar zu sein, dass sie fast ausschließlich im Freiland leben und die dort wachsenden Gräser fressen. Auch die auf der Frosta Facebookseite gestellte Frage, ob die Bauern für ihre Milch angemessen bezahlt werden, habe ich gestellt. Die Antwort, dass für die Brunellis eine angemessene Bezahlung von guter Milchqualität von großer Bedeutung ist und die Bauern pro Liter 1,20 Euro bis 1,30 Euro erhalten, kann ich persönlich nicht einschätzen, da ich mich nicht mit Milchpreisen auskenne. Zumindest wurde aber auch an dieser Stelle Transparenz gezeigt.

Schlussendlich haben mir die Antworten, die ich vor Ort erhalten habe, gut gefallen. Sowohl was die Haltung der Tiere als auch den Umgang mit den Milchbauern und die Produktion des Pecorino  angeht, läuft es offenbar so ab, wie ich mir das vorgestellt habe. Da ich diese Informationen jedoch nur aus den Gesprächen vor Ort entnehmen kann, will ich sie nicht direkt in meine Bewertung mit einfließen lassen.

Was ich gesehen habe, ist die Lagerung und Salzung des Pecorinos in historischen Gemäuern. Das dies immer noch annähernd so wie vortausenden von Jahren geschieht und fast ausschließlich Handarbeit ist und dass der Käse in einem Gewölbe mit von Natur aus idealen Bedingungen zur Reifung liegt, sind Aspekte, die mir persönlich sehr gut gefallen. Das Unternehmen Brunelli legt sehr großen Wert auf Traditionen. Das sieht man nicht nur bei der Lagerung in den alten Gewölben, sondern auch daran, wie stolz der jüngere Herr Brunelli auf sein kleines Käsereimuseum ist. Immer wieder zeigte er mir alte Bottiche und Milchkannen aus der Gründerzeit des Unternehmens und berichtete mit großer Begeisterung von dem kleinen Museum und der gläsernen, für Besucher offenen Produktionshalle, die er zur Zeit einrichtet. Dieser Stolz auf das eigene Unternehmen und die historischen Fakten, die für die Brunellis scheinbar einen sehr hohen Wert haben, haben mich beeindruckt. Man merkt, dass hier nicht nur aus wirtschaftlichen Aspekten gehandelt wird, sondern auch die Familientradition eine große Rolle spielt.

Zu Nachhaltigkeit gehört für mich nicht nur der nachhaltige Anbau und Transport von Lebensmitteln, sondern auch ein Fokus auf regionale Produktion und die Unterstützung von traditionellen Familienbetrieben. Diese beiden Aspekte sehe ich bei der Produktion des FRoSTA Pecorino als gegeben an.”

Alles weitere zur FRoSTA Weltreise 2014 erfahren Sie unter www.frosta-weltreise.de

Mehr über die Herkunft der FRoSTA Zutaten erfahren Sie unter: www.zutatentracker.de

Wir feiern den Weltvegetariertag!

Das V-Label vom Vegetarierbund

Das V-Label vom Vegetarierbund

Heute ist internationaler Weltvegetariertag! Grund genug für mich heute mittag mal wieder das Wok Mango Curry zu verköstigen! Eines meiner Lieblingsgerichte im Sortiment - mit “100% Genuß und 0% Tier”.

Machen Sie doch mal einen Veggie Tag! In unseren Sortiment finden Sie viele leckere vegetarische und auch vegane Gerichte und Gemüse Pfannen.

Diese können Sie an dem V-Label vom Vegetarierbund auf der Verpackungsvorderseite ganz einfach erkennen – auch ohne extra auf die Zutatenliste schauen zu müssen.

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