FRoSTA unterstützt Jugendliche in Ecuador

Anfang diesen Jahres haben wir hier im Blog über unser Engagement mit Plan International für Jugendliche in Ecuador berichtet. Nun informieren wir über dieses Projekt auch direkt auf unserer Brokkoliverpackung.

Der FRoSTA Brokkoli wächst in der Hochebene Ecuadors, der Provinz Cotopaxi. Wir sehen uns in einer besonderen Verantwortung, die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort und vor allem die Chancen junger Mädchen zu verbessern. Gemeinsam mit der Kinderhilfsorganisation Plan International Deutschland haben wir daher ein zweijähriges Ausbildungsprogramm ins Leben gerufen und unterstützen derzeit rund 200 Jugendliche im Alter von 14-19 Jahren bei der Umsetzung eigener Geschäftsideen. Die Existenzgründung der Mädchen und Jungen wird zusätzlich durch die Vergabe von Mikrokrediten gefördert und soll langfristig zur positiven Entwicklung der lokalen Wirtschaft beitragen, von der alle Mitglieder der fünf Projektgemeinden profitieren.

Hier eine erste Sichtung der FRoSTA Brokkoliverpackung aus dem Markt:

Jetzt mal ehrlich. Hier ist alles in Butter!

Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt vergeht locker ein halbes Jahr. Nach den vielen Stunden an Produktentwicklung, Verpackungsgestaltung usw. ist es ein ganz besonderer und spannender Moment, wenn das Produkt zum ersten Mal in unserem Werk produziert wird. Vergangene Woche fand die erste Produktion von zwei neuen Gemüse Produkten statt.

Schaut mal her:

Und das sind sie, die beiden fertigen, neuen Gemüseprodukte:

Ein Mix aus Romanobohnen, Wachsbrechbohnen und Kidneybohnen, verfeinert mit einer Kräuter-Butter.

Ein Mix aus Blumenkohl, Romanobohnen und Karotten, verfeinert mit Petersilien-Butter und Kürbiskernen.

Mehr Infos zu dem Bohnen-Mix bekommt ihr hier und zu dem Mix mit Blumenkohl hier. Wir sind gespannt, ob sie euch schmecken und freuen uns über eure Meinung!

Wie wir unser Management von morgen finden?

Das ist eine Frage, die meine Kollegen/innen und ich uns jeden Tag stellen. Warum? Damit FRoSTA auch in Zukunft die besten Tiefkühlprodukte auf den Markt bringt.

Unsere Antwort für dieses Jahr ist das „Next Generation“ Traineeprogramm.

Zunächst einmal haben wir uns die Frage gestellt, was muss ein Trainee mitbringen? Unter anderem ein abgeschlossenes berufsbezogenes Studium, erste Berufserfahrungen und verhandlungssichere Englischkenntnisse. Zudem bringt ein Trainee Appetit auf neue Herausforderungen mit.

Und wie wird daraus nun eine Führungskraft von morgen?

Im zweijährigen Programm übernehmen die Trainees von Anfang an Verantwortung, arbeiten selbständig an eigenen Projekten und tragen zum Erfolg unseres gesamten Teams bei. Das klingt prima, oder?

Und das ist noch nicht Alles! Zu unserem Traineeprogramm gehören auch mehrmonatige Aufenthalte an einem unserer Standorte in Polen, Italien oder in unseren Gemüseverarbeitungsbetrieben Elbtal und Rheintal.

Geeignete Bewerberinnen und Bewerber haben wir zunächst durch die direkte Ansprache von Hochschulen gesucht. Dann haben wir uns überlegt, dass wir auch über die sozialen Medien, wie z.B. Xing und LinkedIn geeignete Bewerber/innen finden können. Sicherlich ist Bremerhaven nicht der „Nabel der Welt“. Wir sind jedoch der Meinung, dass der Standort Bremerhaven durchaus attraktiv ist. Was glauben Sie?

Mehr Informationen finden Sie hier oder besuchen Sie uns doch einfach an einem unserer Messestände:

  • 07.11.2017 – „Nach dem Studium“ – Bremen
  • 11.11. / 12.11.2017 – „Jobmesse“ – Bremen

Aktuelle forsa-Umfrage zeigt: Verbraucher wünschen sich ehrliche Zutatenlisten auf Lebensmitteln

+++Die Ergebnisse der aktuellen forsa-Umfrage bestätigen die Petitionsforderungen des Deutschen Zusatzstoffmuseums+++

Verbraucher wünschen sich eine transparente und klare Deklaration von Lebensmitteln. Das bestätigt die aktuelle forsa-Umfrage*, die FRoSTA gemeinsam mit dem Deutschen Zusatzstoffmuseum im Oktober dieses Jahres in Auftrag gegeben hat.

Hintergrund der Umfrage ist die laufende Petition „Ehrlich isst besser – Initiative für ehrliche Zutatenlisten”, die das Museum ins Leben gerufen hat und die von FRoSTA aktiv unterstützt wird.

Die 3 Forderungen der Petition „Ehrlich isst besser – Initiative für ehrliche Zutatenlisten lauten”:

  1. Alles, was im Lebensmittel drin ist, muss auch auf der Zutatenliste stehen
  2. Verbraucherfreundliche Kennzeichnung aromatisierter Lebensmittel
  3. Verständliche Deklaration sogenannter funktionaler Additive

Die aktuelle forsa-Umfrage bestätigt nun die Forderungen der Petition und den Wunsch der Verbraucher nach ehrlichen Zutatenlisten:

Ergebnis 1: Mehrzahl der Verbraucher wünscht sich eine vollständige Deklaration der Zutaten

82 Prozent der Befragten wünschen sich, dass grundsätzlich alle Zutaten eines Lebensmittels in der Zutatenliste aufgeführt werden, also auch alle Zusätze, die in Vorprodukten enthalten sind, zum Beispiel der Stabilisator Carrageen in Sahne, Farbstoffe in Butter oder Rieselhilfen im Speisesalz.

Ergebnis 2: Mehrheit der Verbraucher kennt die Bedeutung verschiedener Aromabegriffe nicht 

Auf den Zutatenlisten von Lebensmitteln kann eine Vielzahl an Aromabegriffen auftauchen, zum Beispiel “natürliches Erdbeeraroma”, “Erdbeeraroma” oder “natürliches Aroma Typ Erdbeere”. Sie klingen alle ähnlich, beschreiben aber vollkommen unterschiedliche Stoffe. Der Unterschied ist vielen Verbraucher nicht klar, wie die aktuelle Umfrage von FRoSTA und dem Deutschen Zusatzstoffmuseum bestätigt. Nur 29 Prozent der Befragten geben an, den Unterschied zwischen den o.g. Aromabegriffen zu kennen. Die eindeutige Mehrheit (71 %) sagt, dass ihr dieser Unterschied nicht bekannt ist.

Ergebnis 3: Verbraucher wünschen sich transparente Deklaration von Zusatzstoff-Imitaten

Lebensmittelhersteller dürfen derzeit in ihren Produkten Zusätze verwenden, die wie Zusatzstoffe wirken, aber nicht als solche gekennzeichnet werden müssen – sogenannte funktionale Additive. Damit ist ein Großteil der Verbraucher nicht einverstanden. Dies bestätigt die aktuelle forsa-Umfrage. 73 Prozent der Befragten stimmen folgender Aussage zu: „Bei Zusätzen, die im Produkt wie Zusatzstoffe wirken, sollte in der Zutatenliste auch die Funktion des Stoffes genannt werden.“ Sie möchten eine klare Kennzeichnung von funktionalen Lebensmittelzutaten, aus der hervorgeht, zu welchem Zweck Hersteller diese Zutaten einsetzen.

* 1.002 Befragte, Erhebungszeitraum: 9. und 10. Oktober 2017

Die vollständige Pressemitteilung zur Petition inklusive Bildmaterial und weiteren Informationen zur forsa-Umfrage gibt es unter https://www.frosta.de/ueber-uns/presse/.

Und hier geht’s zur Petition

Heute ist Weltmädchentag!

Youth Takeover der FRoSTA-Geschäftsleitung in Hamburg und Bremerhaven im Rahmen des 6. Internationalen Welt-Mädchentags!

Heute liegt die Geschäftsführung der FRoSTA AG in unserer Hand! Mit dieser Aktion möchten wir Das Kinderhilfswerk Plan International bei ihrer internationalen Bewegung für mehr Gleichberechtigung von Mädchen und jungen Frauen unterstützen.

Wir bei FRoSTA beteiligen uns an der Aktion, indem wir – Michelle Mausbach und Carolin Schultz, Praktikantinnen bei FRoSTA – in unserer Abteilung in Hamburg heute die Büroplätze von Herrn Ahlers (CEO) und Herrn Ehlers (Vorstand Marketing, Vertrieb und Personal) einnehmen und symbolisch die Leitung der Geschäftsführung in Hamburg übernehmen werden! Ebenfalls am Firmensitz in Bremerhaven übernehmen die zwei Auszubildenden Melina Goldhammer und Annika Wolf symbolisch den Posten von Herrn Ralf Junge (HR Manager).

Und damit sind wir nicht die Einzigen. Weltweit übernehmen Mädchen und junge Frauen heute für einen Tag Führungspositionen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie setzen sich für gerechte Machtverhältnisse ein, um an Orten der Macht und des Einflusses sichtbar zu werden und sich für Belange Gehör zu verschaffen, die sonst selten gesehen oder gehört werden. Insgesamt finden über 500 Takeover-Aktionen in mehr als 60 Ländern statt.

Heute Abend sollte man übrigens die Augen offen halten. In den 30 beteiligten deutschen Städte werden rund 50 bekannte Gebäude, Wahrzeichen und Denkmäler in einem kräftigen Pink bestrahlt. Auf Initiative der Ehrenamtlichen von Plan International leuchten dieses Jahr unter anderem der Funkturm in Berlin, die Sankt-Petri-Kirche in Hamburg und das Karlstor in München. Warum Pink? Weil es eine kräftige Signalfarbe ist, die Lebensfreude und Zuversicht vermittelt. Genau das, was benachteiligte Mädchen und junge Frauen motivieren kann, für sich und ihre Rechte einzustehen.

Wir sind stolz, Plan International dabei unterstützen zu können, darauf aufmerksam zu machen, dass die meisten Mädchen und Frauen noch nicht gleichberechtigt sind.

Über den Tellerrand geguckt.

Lebendige, bunte Multikulti-Küche mitgestalten? Das klang für Michelle und mich – Praktikantinnen der FRoSTA-Marketing-Abteilung in Hamburg – sehr verlockend. Somit machten wir uns am 18.09.2017 gemeinsam auf zum Kochabend „Über den Tellerrand“ in der Kochschule im Klimahaus Bremerhaven.

Im Supermarkt Ankara in Bremerhaven trafen wir Frau Ahlers mit einer sympathischen kleinen Gruppe an Teilnehmern. Schon bei der Lebensmittelauswahl beim gemeinsamen Einkauf sah man, dass uns Spannendes an diesem Abend erwarten würde.

Angekommen im Klimahaus startete das organisierte Getummel. Denn viele der Teilnehmer sind schon oft dabei gewesen, kennen den Ablauf und können somit neue Teilnehmer sinnvoll mit einbinden. Zurückhaltend, aber dennoch neugierig und aufgeschlossen wurden wir zwei „Neulinge“ dann besonders von den jungen Teilnehmer beäugt und in die Gruppe aufgenommen.

An diesem Abend waren Teilnehmer aus Syrien, Afghanistan und Deutschland aller Generationen vertreten. Besonders interessant zu beobachten waren daraus entstehende generationsübergreifende Konstellationen, die durch die Regelmäßigkeit der Veranstaltung bereits sogar zu freundschaftlichen Beziehungen außerhalb der Kochabende führen. Dabei übernehmen zum Beispiel herzlich-aufgeschlossene ältere Damen großmütterliche Ersatzrollen für junge Frauen aus Syrien oder Afghanistan. Interessen rund um Kochen oder Nähen werden ausgetauscht und manchmal sogar nicht mehr genutztes Equipment wie eine Nähmaschine an die jungen Syrerinnen und Afghaninnen verschenkt.

Das Schöne an diesem Event ist, dass man spürt, dass es der Regel „Alles kann, nichts muss“ folgt. Jeder kann da mit anpacken, wo er möchte, Fotos schießen oder die gesamte Szenerie einfach nur beobachten und sich von den neuen Gerüchen einnehmen lassen. Am Ende wartet auf jeden ein großes Buffet, egal in welcher Art man dazu beigetragen hat.

Neben in Deutschland bekannteren Gerichten wie mit Schafskäse gefüllte Blätterteigrollen, gab es ungewöhnliche Kreationen wie würzige Hackbällchen in Sauerkirschsoße oder extrem süße, hauchdünne Teigfäden mit viel Kokos, Honig und Butter. Ansonsten sind Zutaten wie Okraschoten, Auberginen, Linsen, Mandeln und viel frische Petersilie sind treue Begleiter der syrischen und afghanischen Küchen und durften natürlich auch an diesem Abend nicht fehlen.

Am Ende des Abends konnten wir mit dem bereichernden Gefühl, viele liebe Menschen aus verschiedensten Kulturkreisen getroffen und neue kulinarische Welten entdeckt zu haben, zurück nach Hamburg fahren.

Denn beim Kochen geht es nicht darum, wer du bist oder was du beruflich machst, hier geht es um Gemeinschaft, Lachen und Teilen. Das durften wir auf herzliche Art an diesem Abend wieder einmal erleben.

Frischer Wind tut einer Gruppe immer gut, daher sind neue, offene Teilnehmer jeden Alters immer herzlich willkommen!

Bis zum Jahresende veranstaltet ÜberdenTellerrand Bremerhaven  viele weitere Kochveranstaltungen mit Bremerhavenern und Flüchtlingen in der FRoSTA Kochschule im Klimahaus Bremerhaven.

Jeder kann teilnehmen!

Auch wir werden demnächst unbedingt wieder mit dabei sein!

Michelle und Carolin

 

Jetzt mal ehrlich. Passen Fleischersatzprodukte und FRoSTA zusammen?

Insbesondere in den letzten zwei Jahren haben es immer mehr Fleischersatzprodukte in die Regale der deutschen Lebensmittelmärkte geschafft. Ganz klar, dass wir uns auch mit dem Thema gründlich auseinandergesetzt und auch wiederholt darüber diskutiert haben, wie z. B. auch hier im Blog: „Tofu Linsen und Co. – Was finden Sie gut?„.

Unsere Antwort lautet: Nein.

Sojaproteinkonzentrat, Gerstenmalzextrakt, Milchsäure, Methylcellulose, Hefeextrakt. Die Liste ist lang, wenn man auf die Zutaten einiger vegetarischer Fleischersatzprodukte schaut. Das passt definitiv nicht zu FRoSTA. Und genauso wenig wie FRoSTA für Zusatzstoffe steht, steht die Marke für Ersatz. FRoSTA ist echtes Essen.

Und so haben wir uns auch bei unseren neuen Veggies „Chili con Quinoa“, „Süßkartoffel Pfanne“ und „Couscous“ ganz bewusst gegen einen Fleischersatz und für natürliche Zutaten entschieden, die den täglichen Nährwertbedarf auch ganz ohne tierische Bestandteile abdecken. Wir hoffen, dass wir damit eure Geschmacksnerven treffen und freuen uns über Feedback!

Mehr Infos gibt’s hier: Chili con Quinoa , Süßkartoffel Pfanne , Couscous