Wo kommt unser Rindfleisch her?

Banner: FRoSTA ReinheitsgebotSeitdem wir die Herkunftsländer aller Zutaten deklarieren, sind wir selbst noch mehr in die Details eingestiegen und ich wollte verstehen, wo genau unsere Rinder aufgezogen werden.

Wir haben uns Mitte 2015 dann mit der Erzeugergemeinschaft „Goldschmaus“ aus Niedersachsen zusammengetan. Seitdem kaufen wir unser Rindfleisch nur dort ein. Bei Hackfleisch muss man besonders gut hinsehen, da pro Rind nur etwa 20kg Hackfleisch anfallen. Wenn wir also unsere Hacksteacks für die Steakhouse Pfanne herstellen und ca. 2000kg produzieren, verarbeiten wir Fleisch von über 100 Rindern. Diese kommen natürlich nicht alle vom gleichen Hof, deshalb brauchen wir eine relativ große Zahl von Aufzuchthöfen.

Wir haben Goldschmaus „intensiv“ gebeten diese Aufzüchter mit Ortsangabe auch zu nennen. Hat dann nach einigen Gesprächen auch geklappt und die Liste unserer Aufzüchter kann sich jeder hier ansehen. Und hier gibt es weitere Details zum Rindfleisch und zur Aufzucht.

Es ist sicher noch nicht alles perfekt – deshalb wollen die Aufzuchtsbedingungen weiter verbessern!

Die Zeit berichtet übrigens diese Woche über uns (Seite 28) und auch über die Herrmannsdorfer Landwerkstätten (dem bekannten Aufzüchter von Biofleisch, Seite 22).

Lohnt sich zu lesen!

FRoSTA verwendet nur „See / Single Frozen“ Alaska Seelachs, der ohne Umwege nach Bremerhaven kommt.

Aus aktuellem Anlass:

Liebe Blog Leser, FRoSTA Fans und Kritiker,

hier im FRoSTA Blog und auch Facebook und Twitter haben wir in verschiedenen Beiträgen bereits zu vielen Aspekten aus der Sendung vom Montag den 01.09.2014 Stellung bezogen. (Update 2016: Wiederholung der Sendung am 3.2. 2016 im WDR)

Der guten Ordnung halber möchten wir hiermit nun noch abschließend auf die „Urteile“ des Markenchecks eingehen.

1.“Frische Versprechen“

Der Iglo „Vitaminschutz“ wurde untersucht, mit einem Vitamin C Vergleich zwischen blanchiertem Iglo Spinat im Vergleich zu frischem Spinat und das schlechte Abschneiden musste dann stellvertretend auch für das Frostas Reinheitsgebot herhalten.

ARD Markencheck sagt: „Das Frische Versprechen ist übertrieben

Hierzustellen wir fest:

FAZIT: Mangelhaft.  Das Urteil des ARD Markenchecks basiert auf einem nicht wissenschaftlichen und unseriösen Vergleich.

2. „Öko Image“

Die Redakteurin Frau Bertram begleitet einen Fischfang in Alaska, berichtet über Beifang und Meeresschutz.

ARD Markencheck sagt: „Das Öko-Image ist geschönt

Hierzu stellen wir fest:

  • Die MSC zertifizierte Alaska Seelachs Fischerei hat mit 1% die niedrigste Beifangquote aller Fischereien, dies bestätigt auch der WWF. (Siehe Beifangrechner vom WWF)
  • Zu den Unterwasseraufnahmen, die zerstörten Meeresboden zeigen:
    Der MSC sagt dazu: Keiner weiß, wie alt die gezeigten Bodenberührungen sind und der Beweis, daß diese von der MSC Alaska-Seelachsfischerei stammen, nicht erbracht wurde. Der MSC hat den WDR aufgefordert, Beweise für die Behauptungen zu liefern. Bisher ohne Erfolg. Wir gehen davon aus, daß die gezeigten Aufnahmen von den Untersuchungen der Beringsee-Tiefsee-Canyons in 2007 und 2012 stammen. Entsprechende veröffentlichte Untersuchungsberichte liegen bei FRoSTA vor. Greenpeace hatte in beiden Jahren gemeinsam mit der Nationalen Ozean- und Atmosphärenverwaltung diese Gebiete untersucht und dabei auch ein Ein-Mann-U-Boot und ein Kabel geführtes Unterwasserfahrzeug eingesetzt. Die bei der Alaska Seelachsfischerei zum Einsatz kommenden pelagischen Schleppnetze sind nicht in der Lage, den Meeresboden „umzupflügen“, wie der WDR behauptet. Bodenberührungen sind nicht auszuschließen, aber jeder Kapitän versucht, sie zu vermeiden, da die bis zu USD 150.000,- teuren Netze dadurch schweren Schaden nehmen können.
  • Der Bestand des Alaska Seelachs in der Bering See ist stabil. Da sind sich alle Experten und Wissenschaftler einig. (Siehe: MSC)
  • Es entstand der Eindruck, als kümmere sich die Besatzung des Fangschiffes nicht um den zweiten ins Netz gegangenen Hai, weil die Versorgung des Fanges Vorrang habe. Das stimmt nicht. Der zweite Hai konnte leider nicht gerettet werden, da er sich ganz unten im Netz befand und durch den Staudruck tödliche Verletzungen erlitten hat. Es hätte nichts genützt ihn über Bord zu werfen. Der erste Hai war dagegen unverletzt und wurde selbstverständlich sofort ins Meer befördert. Natürlich hätte man ihn medienwirksam über Bord werfen können, aber außer dem WDR Team waren keine Medienprofis an Bord. Allen Fachleuten an Bord klar, dass der Hai nicht gerettet werden konnte.

FAZIT: Unzureichend. Das Urteil des ARD Markenchecks zum Öko Image basiert weitestgehend auf der Verwendung dramatischer Bilder, die von den Fakten ablenken.

3. Die Fischherkunft

Herr Steinhäuser war in China und berichtet über die Zustände bei chinesischen Fischverarbeitern und kommt zum Urteil: „Die Fischherkunft ist intransparent.“
Hierzu stellen wir fest:

  • Alle FRoSTA Produkte tragen einen QR Code. Die Herkunftsländer aller Zutaten können für jede Packung bereits vorm Kauf im Supermarkt abgerufen werden. (Update 2016: FRoSTA stellt seit 2015 alle Verpackungen um und druckt die Herkunftsländer  der Zutaten  direkt auf die Verpackung)
  • Über 90%  Update 2016: 100%  unseres Alaska Seelachs kommt direkt aus Alaska und ist  „single und sea frozen“, dh. die Fische werden entweder direkt nach dem Fang an Bord der Fischtrawler filetiert und eingefroren. oder innerhalb weniger Stunden an Land in Acutan/Alaska. Alle Frosta Fischstäbchen und alle Frosta Schlemmerfilets sowie (Update 2016) unsere Knusper Minis enthalten diesen Fisch.
  • Für 5 Produkte (3 Fischpfannen (Italia, Sylt, Helgoland) und 2 Alaska Seelachsfilets („Müllerin“ und „Knusper Kross“) verwenden wir die Rückenfilets des Alaska Seelachs. Diese werden in China handfiletiert. Im Frosta Zutatentracker wird für diese Artikel selbstverständlich die Verarbeitung in China angegeben!    Update 2016: Diese Produkte sind nicht mehr im FRoSTA Sortiment!
  • Der im Markencheck gezeigte chinesische Betrieb beliefert nicht Frosta! Update 2016: wir verwenden ausschließlich „Single Frozen“ Alaska Seelachs, ohne Umweg über China. Auch wenn dies nicht im Beitrag gesagt wurde, wurden viele Verbraucher anscheinend verunsichert, was wir aus diversen Anfragen schließen müssen
  • Eine wie im Markencheck gezeigte chemische Behandlung von Fisch findet für oder bei der FRoSTA AG nicht statt! Auch das wurde zwar auch nicht explizit behauptet, aber viele Verbraucher haben es so verstanden.

FAZIT: Falsch. Das Urteil des ARD Markenchecks zur Fischherkunft trifft auf FRoSTA nicht zu.

Kerbel

Ganz in der Nähe des historischen Ortes, das hier auf dem Foto im Vorbeifahren zu sehen ist, bei uns im Rheintal, war ich diese Woche zu Besuch.

Durch den warmen Winter sind die Felder jetzt Ende Januar schon richtig grün und den Kerbel könnte man theoretisch schon ernten. Meinen beiden Kollegen vor Ort ist er aber noch nicht gut genug: zuviel dunkle Stellen. Er wird deshalb noch einmal „runtergeschnitten“ bevor er dann wieder nachwächst und als Zutat in unsere Kräutermischungen oder Gemüseprodukte geht.

Auf den Feldern versteht man immer wieder gut wie kompliziert und wetterabhängig Landwirtschaft ist. Schön, dass sich der Aufwand lohnt. Den unsere rustikalen Karotten mit Kerbel-Butter schmecken toll und werden immer öfter gekauft ohne das wir sie groß bewerben! Die Qualität scheint zu überzeugen.

ZDF und WDR testen FRoSTA Schlemmerfilets und Fischstäbchen

Schlemmerfilet Bordelaise Knusper

Schlemmerfilet Bordelaise Knusper

2016 geht ja gut los! Und das im wahrsten Sinne des Wortes:

In der WDR-Sendung „Der Vorkoster“ geht der Koch Björn Freitag der Frage auf den Grund, ob Tiefkühlkost mit frisch gekochten Lebensmitteln mithalten kann. Er sieht sich die Produktion unserer Schlemmerfilets an und setzt 10 Testessern jeweils ein selbstgemachtes Schlemmerfilet und eins von FRoSTA vor. Wir verraten schonmal soviel: Das Ergebnis macht uns sehr stolz! Hier geht es zum Beitrag in der WDR-Mediathek.

15 Fischstäbchen von FRoSTA

15 Fischstäbchen von FRoSTA

Auch im ZDF wird zum Jahresstart fleißig getetestet: In der Sendung WISO werden verschiedene Marken-Fischstäbchen mit der günstigen Konkurrenz vom Discounter verglichen – und wir werden Sieger beim Geschmacktest! Laut WISO essen die Deutschen pro Jahr übrigens durchschnittlich 24 Fischstäbchen – in Zukunft hoffentlich öfter mal von FRoSTA! Hier geht`s zum Beitrag in der Beitrag in der ZDF-Mediathek.

Was draufsteht, muss auch drin sein!

Gute Nachrichten in der „Welt“: Die Regierung will sich für eine klarere Kennzeichnung von Lebensmitteln einsetzen. Manche bisherigen Leitsätze seien für Verbraucher nicht verständlich und nicht nachvollziehbar.

„Geflügelfleischprodukte, die hauptsächlich Schweinefleisch enthalten, Fruchtcremefüllungen ohne Früchte oder Muskatwürzer ohne Muskatnuss, erzeugen Verwirrung und Ärger und können Misstrauen gegenüber der Lebensmittelwirtschaft schüren.“ (Quelle: Welt.de Artikel)

Auch wir bei FRoSTA glauben, dass Transparenz genau der richtige Weg ist. Deshalb listen wir all unsere Zutaten groß auf unserer Verpackung auf – bis zum letzten Pfefferkorn. Außerdem bieten wir auf unserem Zutatentracker.de allen Kunden die Möglichkeit, sich über die genaue Herkunft jeder einzelnen Zutat zu informieren. Wir hoffen, dass in Zukunft noch mehr Hersteller diesem Beispiel folgen werden. Denn langfristig das Vertrauen der Kunden in die Lebensmittelwirtschaft zu stärken, ist eine Herausforderung, die wir nur gemeinsam bewältigen können.

FRoSTA goes Digital

Wenn wir bei FroSTA erst einmal anfangen zu reden, hören wir so schnell nicht wieder auf. Wir haben einfach so viel zu erzählen. Über unser Reinheitsgebot zum Beispiel. Oder darüber, dass wir bei unseren Schlemmerfilets auf Aluminiumschalen verzichten. Mit der richtigen Botschaft, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, erreichen wir viele potenzielle Kunden. Deshalb war und ist TV-Werbung für uns schon immer sehr wichtig gewesen. Dies ist unser aktueller Spot:

Leider erreichen wir im TV auch viele, die sich nicht für uns interessieren. Oder die kein Schlemmerfilet mögen. Diese „Streuverluste“ sind ganz normal – denn ganz genau weiß man eben nie, auf wessen Fernsehbildschirm unsere Werbung am Ende läuft. In den letzten Jahren hat sich in Sachen Kommunikation viel verändert. Vor allem jüngere Menschen zwischen 14 und 35 sehen immer weniger fern. Sie nutzen Streaming-Dienste, wie z.B. Netflix, oder sehen sich ihre Lieblingssendungen in Online-Mediatheken an – meist auf dem Laptop, Tablet oder Smartphone. Hinzu kommen YouTube und Facebook, die mit ihren Videos inzwischen schon deutlich mehr Nutzer erreichen, als viele große TV-Sender. Deshalb gibt es von FRoSTA ab sofort nicht nur Werbung im TV, sondern auch auf Facebook und YouTube. Die Spots für diese neuen Kanäle sehen etwas anders aus. Sie funktionieren auch ohne Ton und haben immer ein spezielles Thema. Da die Nutzer auf  Youtube und Facebook oft viele Informationen über sich preisgeben, können unsere Spots ganz gezielt denen gezeigt werden, die sich für uns interessieren könnten. Hier seht Ihr den Spot für „natürliche Aromen“.

Risotto , ich will es schlonzig !!

Schlonzig muss es sein!

Das findet auch Sante de Santis .

Immer wieder habe ich Diskussionen darüber, das Deutschland angeblich kein „Risotto-Land“ wäre. Der „Deutsche“ hätte es lieber, wie zum Beispiel beim Reis, körnig.

Glaube ich aber nicht, denn wer möchte schon beim Chinesen körnigen Reis zum Chop Suey essen. Aber selbst in der deutschen Küche geht es ganz schön „schlonzig“ zu. „Kässpatzen“ müssen richtig schön „schlotzig“ ( der Schwabe sagt das so)  sein.

Selbst beim Kartoffelsalat ist man sich einig, auch er muss schön „matschig“ sein.

Gibt es etwa ein Nord/Süd – „Schlonzigkeitsgefälle“ ? Glaube ich auch nicht , denn auch ein Grünkohl muß richtig, ich sag mal, „schlonzig“, sein.

Schlonzig „sieht meistens nicht so gut aus , ist aber unglaublich lecker und hat ein tolles Mundgefühl.

Sagen Sie mir doch bitte wie Sie das sehen…?