“Ohne den ZUSATZSTOFF Geschmacksverstärker”. Deklaration irreführend?

Aktuelle Verbraucherstudie von Foodwatch:

Frage:

“Viele Hersteller werben mit dem Hinweis auf „natürliches Aroma“, wenn Fruchtaromen zum Beispiel aus Baumwurzeln oder mit Hilfe von Pilzkulturen im Labor gewonnen werden. Sollte der Gesetzgeber eine solche Kennzeichnung zulassen?”

69% antworten mit “Ja”.

Frage: “Das Lebensmittelrecht unterscheidet zwischen Zutaten und Zusatzstoffen. Deshalb ist es Herstellern möglich, auf der Vorderseite von Verpackungen „ohne Zusatzstoff Geschmacksverstärker“ zu schreiben, wenn im Produkt Geschmacksverstärker in Form einer Zutat eingesetzt wird. Halten Sie das für eine Irreführung?”

82% antworten mit “Ja”.

http://www.foodwatch.org/de/informieren/lebensmittelpolitik/aktuelle-nachrichten/3-von-4-verbrauchern-scheitern-an-lebensmittelkennzeichnung/

Lecker auch für Fleischliebhaber!

…so lautet das Resümee des Produkttests unserer veganen Produkte auf Utopia.

Für diesen Produkttest haben wir im April hier im Blog aufgerufen: http://www.frostablog.de/aktuelles/tester-fuer-unsere-veganen-produkte-gesucht

In den Test geschickt haben wir unsere 2 vegane Pfannen Gerichte Wok Mango Curry und Couscous Oriental sowie die Gemüse Pfanne Anadlusia und die Gemüse Pfanne Provence.

Wir bedanken uns bei den fleißigen 250 Testern, die unsere rein pflanzlichen Produkte probiert und darüber auf Utopia berichtet haben!

Zu dem Ergebnis, den einzelnen Testberichten und einem Fazit von uns geht es hier: http://www.utopia.de/produkttests/vegane-frosta-produkte/ergebnisse

Nächste Station der FRoSTA Weltreise ist ECUADOR!

FRoSTA Weltreise 2014

Das nächste Etappenziel unserer FRoSTA Weltreise ist Ecuador, die Heimat unseres Broccolis.

Der FRoSTA Broccoli wächst In einer Höhe von 2.500 Metern auf der Hochebene Ecuadors, zu den Füßen des Vulkans Cotopaxi. Das gemäßigte Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 14 Grad Celsius ist die Ursache für ein langsames Wachsen des Broccoli und damit einer hervorragenden und sehr typischen, aromatischen Geschmacksausbildung. Die gewählten Sorten und das Klima mit tagsüber fast senkrechter Sonneneinstrahlung führen zu einer kräftigen grünen Farbe und zu einer sehr guten Konsistenz mit festen Röschen, die den Produktions- und Abpackprozess heil und unbeschadet überstehen. Unser Broccoli wird von Hand geschnitten, in kleine Röschen zerteilt, gewaschen, blanchiert und in kürzester Zeit bei -45 Grad in den Kälteschlaf versetzt.

Klingt das nicht spannend? Kommen Sie mit uns auf Entdeckertour und erleben Sie die Ernte und Verarbeitung unseres Broccolis in Ecuador hautnah!

Bis zum 14.09.2014 haben Sie noch Zeit sich als FRoSTA Food Scout zu bewerben!

Anfang November bringen FRoSTA und LAN den Gewinner mit einem selbstgewählten Reisepartner nach Quito!

Alle Informationen zur FRoSTA Weltreise erhalten Sie unter: http://www.frosta-weltreise.de

Weitere Informationen zu unserem Broccolianbau erfahren Sie hier: http://www.frostablog.de/?s=broccoli

Kommentar zu den Markencheck Urteilen

Liebe Blog Leser, FRoSTA Fans und Kritiker,

hier im Blog und auch Facebook und Twitter haben wir in verschiedenen Beiträgen bereits zu vielen Aspekten aus der Sendung vom Montag den 1.9.14 Stellung bezogen.

Der guten Ordnung halber möchten wir hiermit nun noch abschließend auf die „Urteile“ des Markenchecks eingehen.

1. “Frische Versprechen”
Der Iglo „Vitaminschutz“ wurde untersucht, mit einem Vitamin C Vergleich zwischen blanchiertem Iglo Spinat im Vergleich zu frischem Spinat und das schlechte Abschneiden musste dann stellvertretend auch für das Frostas Reinheitsgebot herhalten.

ARD Markencheck sagt: “Das Frische Versprechen ist übertrieben”

Hierzustellen wir fest:

Es wurde kein FRoSTA Produkt untersucht und damit widersprechen wir auch vehement dem Urteil. Stattdessen verweisen wir zurück auf den ARD Faktencheck und dort platzierte Links:

Faktencheck  von Hart aber fair (ARD)

Studie der Universität Hamburg

Stiftung Warentest zu Tiefkühlkost

FAZIT: Mangelhaft.  Das Urteil des ARD Markenchecks basiert auf einem nicht wissenschaftlichen und unseriösen Vergleich.

2. “Öko Image”
Die Redakteurin Frau Bertram begleitet einen Fischfang in Alaska, berichtet über Beifang und Meeresschutz.

ARD Markencheck sagt: “Das Öko-Image ist geschönt”

Hierzu stellen wir fest:

  • Die MSC zertifizierte Alaska Seelachs Fischerei hat mit 1% die niedrigste Beifangquote aller Fischereien, dies bestätigt auch der WWF. (Siehe Beifangrechner vom WWF)
  • Zu den Unterwasseraufnahmen, die zerstörten Meeresboden zeigen:
    Der MSC sagt dazu: Keiner weiß, wie alt die gezeigten Bodenberührungen sind und der Beweis, daß diese von der MSC Alaska-Seelachsfischerei stammen, nicht erbracht wurde. Der MSC hat den WDR aufgefordert, Beweise für die Behauptungen zu liefern. Bisher ohne Erfolg. Wir gehen davon aus, daß die gezeigten Aufnahmen von den Untersuchungen der Beringsee-Tiefsee-Canyons in 2007 und 2012 stammen. Entsprechende veröffentlichte Untersuchungsberichte liegen bei FRoSTA vor. Greenpeace hatte in beiden Jahren gemeinsam mit der Nationalen Ozean- und Atmosphärenverwaltung diese Gebiete untersucht und dabei auch ein Ein-Mann-U-Boot und ein Kabel geführtes Unterwasserfahrzeug eingesetzt. Die bei der Alaska Seelachsfischerei zum Einsatz kommenden pelagischen Schleppnetze sind nicht in der Lage, den Meeresboden “umzupflügen”, wie der WDR behauptet. Bodenberührungen sind nicht auszuschließen, aber jeder Kapitän versucht, sie zu vermeiden, da die bis zu USD 150.000,- teuren Netze dadurch schweren Schaden nehmen können.
  • Der Bestand des Alaska Seelachs in der Bering See ist stabil. Da sind sich alle Experten und Wissenschaftler einig. (Siehe: MSC)
  • Es entstand der Eindruck, als kümmere sich die Besatzung des Fangschiffes nicht um den zweiten ins Netz gegangenen Hai, weil die Versorgung des Fanges Vorrang habe. Das stimmt nicht. Der zweite Hai konnte leider nicht gerettet werden, da er sich ganz unten im Netz befand und durch den Staudruck tödliche Verletzungen erlitten hat. Es hätte nichts genützt ihn über Bord zu werfen. Der erste Hai war dagegen unverletzt und wurde selbstverständlich sofort ins Meer befördert. Natürlich hätte man ihn medienwirksam über Bord werfen können, aber außer dem WDR Team waren keine Medienprofis an Bord. Allen Fachleuten an Bord klar, dass der Hai nicht gerettet werden konnte.

FAZIT: Unzureichend. Das Urteil des ARD Markenchecks zum Öko Image basiert weitestgehend auf der Verwendung dramatischer Bilder, die von den Fakten ablenken.

3. Die Fischherkunft
Herr Steinhäuser war in China und berichtet über die Zustände bei chinesischen Fischverarbeitern und kommt zum Urteil: “Die Fischherkunft ist intransparent.”
Hierzu stellen wir fest:

  • Alle FRoSTA Produkte tragen einen QR Code. Die Herkunftsländer aller Zutaten können für jede Packung bereits vorm Kauf im Supermarkt abgerufen werden.
  • Über 90% des Fischrohware von FRoSTA kommt direkt aus Alaska. Die Fische werden entweder direkt nach dem Fang an Bord der Fischtrawler filetiert und eingefroren oder innerhalb weniger Stunden an Land in Acutan/Alaska. Alle Frosta Fischstäbchen und alle Frosta Schlemmerfilets enthalten diesen Fisch.
  • Für 5 Produkte (3 Fischpfannen (Italia, Sylt, Helgoland) und 2 Alaska Seelachsfilets (“Müllerin” und “Knusper Kross”) verwenden wir die Rückenfilets des Alaska Seelachs. Diese werden in China handfiletiert. Im Frosta Zutatentracker wird für diese Artikel selbstverständlich die Verarbeitung in China angegeben!
  • Der im Markencheck gezeigte chinesische Betrieb beliefert nicht Frosta! Auch wenn dies nicht im Beitrag gesagt wurde, wurden viele Verbraucher anscheinend verunsichert, was wir aus diversen Anfragen schließen müssen
  • Eine wie im Markencheck gezeigte chemische Behandlung von Fisch findet für oder bei der FRoSTA AG nicht statt! Auch das wurde zwar auch nicht explizit behauptet, aber viele Verbraucher haben es so verstanden.

FAZIT: Falsch. Das Urteil des ARD Markenchecks zur Fischherkunft trifft auf FRoSTA nicht zu.

Stellungnahme zum Hai Beifang

An Alle, die sich durch den Hai-Beifang (Szene aus der Sendung ARD Markencheck vom gestrigen Montag) betroffen fühlen:

Ich kann die Betroffenheit bzw. aufkommenden Gefühle gut verstehen. In einem vorherigen Blog-Kommentar hatte ich bereits erläutert, warum sich Beifang als Risiko beim Befischen einer Zielfischart nicht hundertprozentig vermeiden lässt. In dem Filmbeitrag war deutlich zu sehen, dass die Deckscrew einen Lachshai aus dem Scheuchleinen-System, welches dem eigentlichen Netz vorgeschaltet ist, befreien konnte. Dieser Hai konnte aber, trotzdem er sich in diesem Leinensystem verfangen hatte, weiter über seine Kiemenspalten atmen und somit dem Körper den lebensnotwendigen Sauerstoff zuführen. Damit konnte er nach dem Befreiungsakt auch “quicklebendig” über die Heckslippe zurück ins Meer rutschen (im Video bei 29.01 Min).

Diese Chance war dem anderen Lachshai (im Video bei 29.30 Min) nicht vergönnt. Denn dieser befand sich im hinteren Teil des Fanggerätes, dem sogenannten Fangsteert, in dem sich alle einschwimmenden Fische und eben auch der Beifang sammelt. Aufgrund der großen Fangmengen und des im Netz herrschenden Staudruckes konnte der Lachshai seine Kiemenspalten für die Sauerstoffgewinnung nicht mehr bewegen und ist dadurch leider erstickt. Damit war dieses Tier nicht mehr überlebensfähig und konnte somit nicht mehr gerettet werden. Die erfahrene Deckscrew und die Fischereikontrolleurin wussten dieses. Es war also keine Ignoranz auf Seiten der Besatzung. Der Hai wurde später dem Meer übergeben.

Derartige Kamerabilder von einem verendenden Hai erzeugen natürlich Emotionen, was ich als ausgebildeter Meeres- und Fischereibiologe nur all zugut verstehen kann. Bilder dieser Art haben Signalwirkung und fordern weitere Verbesserungen in der Fangtechnologie zur Minimierung des Beifangs. Aber Null-Beifang werden wir trotz aller Anstrengungen nicht erreichen, da “Räuber” wie der Lachshai und “Gejagte” wie der Alaska Seelachs gemeinsam im Meer vorkommen und mit vielen anderen Organismen zusammen das Ökosystem in den jeweiligen Fanggebieten ausfüllen. Wir Menschen partizipieren durch die Fischerei daran. Das geht nicht immer perfekt. Entscheidend ist, dass wir das in der richtigen Balance tun. Deshalb sind strikte Beifangregelungen (Infos zu den MSC Umweltstandards) heute Bestandteil eines modernen Fischereimanagementes. Die Fischerei in Alaska hat solche Regeln implementiert. Ganze Fischereigebíete werden temporär gesperrt, wenn der Beifang nur einer Art das zulässige Limit überschreitet. Alle Fangschiffe müssen dann das Fangebiet verlassen. Leider kamen diese Aspekte aufgrund der limitierten Zeit im Filmbeitrag nicht deutlich genug zur Sprache.

Dr. Jörn Scabell – Einkaufsleiter Fisch und Meeresfrüchte

Keine Zusatzstoffe – 100% Transparenz

Am Montag, 01. September, wurde im Markencheck gezeigt, wie Fisch durch den Einsatz von Phosphaten “aufgepumpt’” wird (Link zum Markencheck in der ARD Mediathek).  FRoSTA verwendet keine der dort gezeigten Verfahren und kauft auch nicht bei dem dort genannten Lieferanten. Unser Fisch ist wie alle FRoSTA-Produkte zu 100% frei von Zusatzstoffen. Zum Thema Transparenz: Im Zutatentracker.de kann jeder erfahren, woher unsere Zutaten kommen und wie sie verarbeitet werden. Und zwar für jede Zutat, die sich im Produkt befindet.

Gut ist übrigens gerade, was Herr Wolfschmidt von foodwatch bei hart aber fair sagt (Link zum Beitrag in der ARD Mediathek) . Er sagt, dass Tiefkühlkost die beste Art der Konservierung ist.

Fisch für Frosta Schlemmerfilet und Fischstäbchen kommt zu 100% aus Alaska (“Single Frozen”)

Auch diesen Punkt würden wir gerne klarstellen:

Der Alaska Seelachs in allen unseren Schlemmerfilets und in den Fischstäbchen kommt zu 100% direkt aus Alaska (“Single Frozen”) Das macht  über 90% unserer Fischrohware aus.

Nur für unsere “Fischpfannen” und die beiden panierten Alaska Seelachs Produkte ( ”Knusprig-kross” und “Müllerin Art“)  verwenden wir die  Rückenstücke des Fisches, auch Loins genannt.  Diese werden per Hand aus dem Filet des Fisches  geschnitten. Gefangen wird  der Alaska Seelachs für diese Produkte im Nordwest-Pazifik (FAO 61). Direkt nach dem Fang wird er an Bord ausgenommen, eingefroren und dann per Schiff zu unserem Verarbeitungsbetrieb (Qingdao Kaiyang Seafood Co. Ltd.) nach China transportiert. Dort wird er bei maximal 0 Grad auf einer Unterlage aus Eis von Hand filetiert,  und sofort wieder tiefgefroren. Dieses Verfahren nennt man auch “Double Frozen”. Wenn man es richtig macht, die Fische also nicht aufgetaut sondern nur ganz kurz angetaut, verarbeitet und sofort wieder eingefroren werden, dann bestehen keine Qualitätsunterschiede zur sogenanten “Single Frozen”-Ware.

Der Vorwurf, dass die Verbraucher davon nichts wissen trifft uns übrigens auch nicht, denn den Weg über China legen wir für die betroffenen Produkte im Frosta Zutatentracker offen (einfach auf das “i” klicken).

Zusammengefasst:

  • Über 90% des FRoSTA Fischs (für alle Fischstäbchen und Schlemmerfilets) kommt “Single Frozen” direkt aus Alaska.
  • Nur für die Fischpfannen und beiden panierten Alaska Seelachs Filets ( ”Knusper Kross” und “Müllerin Art”)  wird Alaska Seelachs verwendet, der in China handfiletiert wurde (sog. “Double Frozen”)
  • Wenn man es richtig macht, dann entstehen durch das kurze Antauen und Filetieren keine Qualitätsunterschiede
  • Über unseren Zutatentracker kommunizieren wir seit 2013 die Verarbeitung des Fischs in China transparent für alle Verbraucher.

Wir melden uns wieder!

Frosta kauft keinen Fisch bei Pacific Andes

Die ersten Informationen zum Markencheck heute Abend (Link zum Markencheck in der ARD Mediathek) findet man schon in der Presse.

Darunter auch gleich eine (inzwischen korrigierte) Falschmeldung.

Richtig ist:

Frosta hat keinerlei Geschäftsbeziehungen zu  Pacific Andes. Weder zur chinesischen Muttergesellschaft noch zu einer der über 100 Tochterunternehmen.

Das Markencheck Team hatte Hinnerk Ehlers im Abschlussinterview vor drei Wochen bereits mit der Behauptung konfrontiert,  Frosta sei  Kunde von Pacific Andes. Er sagte dem WDR Team gleich, dass diese Information falsch ist. Dies haben wir uns auch von einem Wirtschaftsprüfer bestätigen lassen: Hier die Bestätigung  (Link zum PDF Dokument).

Wir melden uns gleich noch zu anderen Themen!

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