Guten Morgen aus Brüssel von der größten Fischmesse der Welt!

20160427_085332Jedes Jahr treffen sich Fischer, Produzenten und Kunden auf der größten „Fischmesse“ der Welt. Wir sind auch dabei und haben dieses Jahr einen besonders hübschen Stand: bitte die Seesterne und die Strand-Deko im Vordergrund beachten!

Dieses Jahr Stand die Messe besonders im Zeichen von nachhaltigerem Fischfang und wir waren auf einigen Diskussionen mit dabei! Zum Glück scheinen inzwischen im mehr Länder in der Welt zu erkennen, dass wir unsere Fischbestände besser schützen müssen.

Unser Schlemmerfilet Brokkoli war besonders beliebt, auch hier in Belgien!

 

500 Jahre Reinheitsgebot

FRoSTA_Reinheitsgebot_BlauMorgen wird quer durch Deutschland das Reinheitsgebot gefeiert! Dortmund, München, Ingolstadt und viele weitere Städte putzen sich raus, um das 500 jährige Jubiläum zu begießen. Gut – es ist nicht das FRoSTA Reinheitsgebot, das hier im Mittelpunkt steht. Vielmehr geht es um das deutsche Reinheitsgebot, das am 23.04.1516 in Bayern für Bier erlassen wurde. Das FRoSTA Reinheitsgebot ist auch kein Gesetz, das verbindlich für alle gilt; es ist eher ein uns selbst auferlegter Codex. Die Gründe für die Einführung beider Reinheitsgebote sind aber durchaus vergleichbar. Bier war damals Grundnahrungsmittel; jeder kochte sein eigenes Bierchen und irgendwann wusste keiner mehr so genau, was da eigentlich alles gelandet ist im Braukessel. Um Sicherheit für alle Konsumenten zu schaffen, wurde das Reinheitsgebot erlassen. Es besagt, dass ausschließlich Wasser, Hopfen, Malz und Hefe beim Brauen verwendet werden dürfen.

Wie damals beim Bier, ist noch heute bei vielen Lebensmitteln für den Laien kaum nachvollziehbar, was genau in den teilweise stark verarbeiteten Produkten enthalten ist. Was genau ist denn ein Hefeextrakt? Wofür steht E620? Und woraus werden natürliche Aromen hergestellt? Seit der Einführung des FRoSTA Reinheitsgebots im Jahr 2003 erübrigen sich diese Fragen – zumindest für FRoSTA Produkte. Wir verzichten konsequent auf Zusatzstoffe und setzen auf Zutaten von guter Qualität statt auf Aromen und Geschmacksverstärker.

Dem deutschen Bier hat der konsequente Verzicht zu weltweitem Ruhm verholfen. Man war früh gezwungen auf beste Zutaten zu setzen und die Herstellungsprozesse zu perfektionieren, um mit den wenigen natürlichen Zutaten ein leckeres Bier brauen zu können. Und das macht noch heute – 500 Jahre nach der Einführung – den Unterschied. Jeder, der schon einmal in den USA war, weiß das 😉 Ob das gleiche Prinzip auch FRoSTA zu weltweitem Ruhm verhilft, sei hier mal offen gelassen. Aber nach nun fast 13 Jahren sind wir immer noch stolz auf unser Reinheitsgebot und den natürlichen Geschmack unserer Produkte. Was meint ihr? Wird es bald mal Zeit für eine Jubiläumsfeier zu Ehren des FRoSTA Reinheitsgebots?

Unsere Bilanz 2015: Die Herkunftskennzeichnung wird honoriert!

Gestern fand in Bremerhaven unsere jährliche Pressekonferenz zu den Ergebnissen des letzten Jahres sowie zu unseren aktuell wichtigsten Themen statt.

FRoSTA Vorstand Felix Ahlers präsentiert die Ergebnisse 2015 und aktuelle Themen.

FRoSTA Vorstand Felix Ahlers präsentiert die Ergebnisse 2015 und aktuelle Themen.

Unser Presseinfo dazu findet sich hier:

Unsere wichtigsten Erkenntnis aus den letzten Monaten: die Herkunftskennzeichnung direkt auf den Verpackungen (Start im September 2015) kommt gut an bei unseren Kunden!

Die Herkunftsländer aller Zutaten werden während der laufenden Produktion auf die Verpackungen gedruckt

Die Herkunftsländer aller Zutaten werden während der laufenden Produktion auf die Verpackungen gedruckt.

Spannend wird es für uns auch heute (Freitag) Abend – denn um 19.05 Uhr geht es in der Sendung GALILEO (Pro 7) unter anderen um FRoSTA. Mit einem Klick auf das Bild erhält man die Infos zur Sendung:

Screenshot Sendung vom 07. April 2016. Bild: © Galileo

Konsumgigant FRoSTA. Tiefkühlprodukte gibt es viele. Doch das eine Firma wirbt mit „Ganz ohne Zusatzstoffe“ und genau dieses Marketingkonzept hätte das Unternehmen fast in den Ruin getrieben.

Vorsicht beim „Gelato Artigianale“ in Italien

Gestern war ich in Italien und habe in Como einen interessanten kleinen Eisladen gefunden. Guidi direkt im Zentrum von Como mit 5 Sterne-Bewertung bei Tripadvisor.

Direkt am Eingang wird das Thema Stabilisatoren und Farbstoffe gut erklärt. Immer mehr Eisläden in Italien nehmen fertige Mischungen mit vielen Zusatzstoffe für ihr Eis. Tatsächlich sieht man viele Eisläden mit „touristenfreundlichem“ farbigem Eis, z.B. blaues Schlumpfeis! Trotzdem dürfen sie mit „handgemachtem Eis“ = „gelato artigianale“ Werbung machen.

Man sollte also auch in Italien genau hinsehen und, so wie Guidi empfiehlt, unbedingt die Zutatenliste ansehen. Das Eis bei Guidi schmeckt auf jeden Fall hervorragend, kann man nur empfehlen!!!

2. Kochabend mit Flüchtlingen. Unser Gastland diesmal: SYRIEN

Gestern fand unsere zweite Kochveranstaltung  in der Kochschule im Klimahaus Bremerhaven statt.

Unter der Anleitung einer syrischen Großfamilie aus Aleppo  kochten wir zusammen mit 4 Eritreern (von unserem ersten Kochabend im Februar) und vielen engagierten Bremerhavener  (von der Flüchtlingshilfe Human Support sowie vom Flüchtlingsnetzwerk der Kreuzkirche Bremerhaven) zahlreiche syrische Spezialitäten, darunter ein fantastisches Humus, mehrere Reisgerichte und sogar einige syrische Süßigkeiten zum Nachtisch.  Es hat ausgezeichnet geschmeckt!

Rezepte  folgen!

Es herrschte eine sehr nette Atmosphäre. Alle haben mitgeholfen, bis hin zum gemeinsamen, multikulturellen Abwasch am Ende des Abends!

Vielen Dank  an Monika Freiling und das Team vom Klimahaus Bremerhaven sowie an die Flüchtlingshilfe Bremerhaven/Human Support und die Gemeinde der Kreuzkirche Bremerhaven für die Unterstützung!

Künstliches Fleisch – brauchen wir das?

Der Economist zeigt einen interessanten Film über die Zukunft von Fleisch.

„Beyond Meat“ aus Kalifornien versucht einen Fleischersatz zu entwickeln der einem Burger zu 100% gleichkommt. Allerdings auch mit dem Einsatz von Aromen und Zusatzstoffen (min 6:20) – überzeugt uns also nicht so richtig. Leider sieht man solche Zusatzstoffe auch in den meisten Fleischersatzprodukten hier in Deutschland.

In Holland versucht Professor Post dagegen, Muskelfleisch im Labor wachsen zu lassen. Er glaubt dies wird in 3 Jahren möglich sein. Der Ansatz ist schon überzeugender, auch wenn heute noch schwer vorstellbar.

Bis es soweit ist, sollten gerade die Menschen in Industrienationen einfach weniger Fleisch essen. Und gleichzeitig ein bisschen mehr auf gute Qualität achten.

Shampoo oder kein Shampoo, das ist hier die Frage…

Dinge, die die Welt bewegen … oder auch nicht 😉

Als ich heute einem Kollegen von einer fragwürdigen These erzählte, die ich am Samstagabend beim Zappen im „Kulturprogramm“ (aka „Assi-TV“) aufgeschnappt habe, gab’s mal wieder eine lustige Diskussion im Büro, die wir so ähnlich schon mal geführt hatten:

Benutzen Männer eigentlich Shampoo?

Ich persönlich hatte immer das Gefühl, die meisten Männer benutzen nur 2-in-1 Produkte, oder gleich das Duschgel. Aber nach einer nicht-repräsentativen Umfrage in der näheren Büro-Umgebung, ergibt sich ein völlig neues Bild.

Wie sieht’s bei euch aus?

PS: Wer die Ursprungsthese aus der Sendung kennt, der sollte, so wie ich, sein Samstagabendprogramm lieber nochmal überdenken 😉

Wo kommt unser Rindfleisch her?

Banner: FRoSTA ReinheitsgebotSeitdem wir die Herkunftsländer aller Zutaten deklarieren, sind wir selbst noch mehr in die Details eingestiegen und ich wollte verstehen, wo genau unsere Rinder aufgezogen werden.

Wir haben uns Mitte 2015 dann mit der Erzeugergemeinschaft „Goldschmaus“ aus Niedersachsen zusammengetan. Seitdem kaufen wir unser Rindfleisch nur dort ein. Bei Hackfleisch muss man besonders gut hinsehen, da pro Rind nur etwa 20kg Hackfleisch anfallen. Wenn wir also unsere Hacksteacks für die Steakhouse Pfanne herstellen und ca. 2000kg produzieren, verarbeiten wir Fleisch von über 100 Rindern. Diese kommen natürlich nicht alle vom gleichen Hof, deshalb brauchen wir eine relativ große Zahl von Aufzuchthöfen.

Wir haben Goldschmaus „intensiv“ gebeten diese Aufzüchter mit Ortsangabe auch zu nennen. Hat dann nach einigen Gesprächen auch geklappt und die Liste unserer Aufzüchter kann sich jeder hier ansehen. Und hier gibt es weitere Details zum Rindfleisch und zur Aufzucht.

Es ist sicher noch nicht alles perfekt – deshalb wollen die Aufzuchtsbedingungen weiter verbessern!

Die Zeit berichtet übrigens diese Woche über uns (Seite 28) und auch über die Herrmannsdorfer Landwerkstätten (dem bekannten Aufzüchter von Biofleisch, Seite 22).

Lohnt sich zu lesen!