“Ohne künstliche Aromen”

steht auf immer mehr Lebensmittelverpackungen.

Schöner Artikel auf Stern.de über die geringe Aussagekraft solcher Claims und die sogenannten “natürlichen Aromen“.

Spendenaktion: Fischstäbchen für Rückenwind!

Das Hot Dog-Team

Vergangenes Wochenende war die Hölle los in Bremerhaven. Denn alle 5 Jahre findet hier die Sail statt, eines der größten Windjammer-Treffen weltweit. Grund genug für uns, die Besucherströme ein wenig umzulenken- und zwar zu unserer gläsernen Fischstäbchen-Produktion im Fischereihafen. Hier konnten die Besucher nicht nur live miterleben, wie aus einem riesigen Block Alaska-Seelachs-Filet viele kleine Stäbchen werden, sondern konnten auch gleich vor Ort probieren. Und zwar leckere Fischstäbchen-Hot Dogs für nur 1 € pro Stück. Den Erlös von 1.300 € haben wir dem Verein “Rückenwind für Leher Kinder” gespendet. Der Verein bietet Kindern im Alter von 4-12 Jahren aus dem Bremerhavener Stadtteil Lehe kostenlose Betreuung und tolle Freizeit- und Förderangebote. Dazu gehören Sport (Klettern, Tanzen, Schwimmen), Theater, Musik, Koch- und Sprachkurse, Hausaufgabenbetreuung und viele tolle Mitmach-Projekte. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an alle Helfer und all die fleißigen Hot-Dog-Esser!

Basilikumernte heute im Rheintal

Heute wurde in unserem Gemüsewerk im Rheintal (in der Nähe von Worms) der letzte Basilikum geerntet.

In den letzten Wochen war es extrem heiß und trocken und genau das liebt der Basilikum. Deshalb sind unsere Kollegen sehr zufrieden mit der diesjährigen Qualität.

Unser Basilikum wächst von der Aussaat Ende Mai bis zur Ernte im Freiland und schmeckt durch die intensive Sonneneinstrahlung sehr aromatisch.

Vom Feld in unser Werk sind es nur wenige Minuten. So vergehen von der Ernte bis zum fertig tiefgefrorenen Basilikum in der Regel weniger als 2 Stunden.

Und noch eine kleine Quizzfrage: Auf dem Nachbarfeld wächst dies. In ca. 4 Wochen wird diese beliebte Gemüseernte  geerntet . Was ist es? Kleiner Hinweis siehe Foto Nr. 3.

Alaska Seelachs: FRoSTA verarbeitet nur Seefrost Ware (Single Frozen).

Vor einigen Monaten haben wir uns intensiv mit Herkunft und Verarbeitung unserer Fischprodukte beschäftigt und haben anschließend einige Entscheidungen getroffen. Ab sofort verarbeiten wir nur Alaska Seelachs, der direkt nach dem Fang auf See filetiert und eingefroren und ohne Umwege direkt in unser Werk geliefert wird.

Mit dieser Entscheidung mussten einige Produkte aus dem Sortiment gehen, da für diese die notwendige und besonders gleichmäßige Handfiletierung nicht auf See möglich ist. Die drei Fischpfannen und die panierten Alaska Seelachs Müllerin Art und Knusper Kross werden also nicht mehr produziert. Der Artikel Knusper Mini wird auf Seefrost Ware umgestellt.

Unser Fischstäbchen und unsere Schlemmerfilets waren immer in sogenannter „single frozen“ Qualität. Entweder wurde der Fisch direkt an Board (Seefrost) oder kurz nach Fang an Land (Landfrost) filetiert und einmal eingefroren und dann stets ohne Umwege nach Bremerhaven geliefert. Auch hier verarbeiten wir nun nur noch Seefrost Ware (single frozen). Der einmal eingefrorene Fisch wird in keinem Fall nochmal aufgetaut.

Unser MSC-zertifizierter Alaska-Seelachs (Theragra chalcogramma) wird im Nordost-Pazifik (FAO 67) oder Norwest-Pazifik (FAO 61/Ochotskisches Meer) gefangen. Er stammt aus einer Fischerei, die unabhängig nach den Richtlinien des Marine Stewardship Council (MSC) für eine beispielhafte und nachhaltige Fischerei zertifiziert wurde (www.msc.org/de). Weil unsere Roh- und Fertigwaren immer im tiefgefrorenen Zustand transportiert werden, müssen wir keine Zeit sparen und können auf umweltbelastende Transporte mit dem Flugzeug konsequent verzichten.

Wir glauben, dass wir mit diesem Schritt alles aktuell Mögliche tun, den frischesten Fisch anzubieten. Unsere Experten jedenfalls schmecken den Unterschied heraus. Sie dann hoffentlich auch.

Knorr wird rein!

Zeitungsartikel KnorrGerade lese ich*, dass der Unilever Chef in Deutschland nun bei Knorr auch auf Hefeexktrakte, Aromen usw. verzichten will.

Das finde ich mutig! Unilever hat ja viele verschiedene Marken und setzt damit natürlich einen hohen Standard für alle!

Gerne würde ich die neuen Knorr Produkte probieren, allerdings findet man sie auf der Knorr Webseite nicht, dort sieht laut Zutatenliste alles so aus wie immer.

Hat jemand die neuen Produkte schon entdeckt?

*Anm. d. Admin: Der verlinkte Zeitungsartikel aus dem Hamburger Abendblatt verbirgt sich hinter einer Bezahlschranke. Wer kein Abo hat, kann ihn jedoch auch über Google anklicken und lesen: Link zum Artikel

Auch 2015 bekommt unser Fuhrpark die “Grüne Karte” der Deutschen Umwelthilfe

Unser Ergebnis: 11 von 12 möglichen Punkten. Nur bei der Bewertung des durchschnittlichen CO2 Verbrauchs der Vorstandswagen (155 CO2)  wurde uns ein Punkt abgezogen:

Ein gutes Ergebnis, das wir vor allem dadurch erreichen konnten, dass immer mehr Frosta Mitarbeiter freiwillig ein kleineres (und sparsameres)  Fahrzeug wählen, als ihnen laut Vertrag zusteht. Für so einen freiwilligen “Downgrade” bekommt man bei Frosta die gesparten Leasingkosten als Sonderbonus ausgezahlt.

Gut für die Umwelt, gut für die Firma (weil die gesamten Benzinkosten sinken) und gut für die “Downgrader” weil sie weniger Steuern zahlen und den zusätzlichen Bonus bekommen!

Frosta Paella bei Galileo

Galileo hat uns besucht und sich zeigen lassen, wie unsere Paella entsteht. Hier der Beitrag: Link zum Pro7 Galileo Bericht

Ich habe beim Dreh ein paar Fotos gemacht:

Achtung: Etwas Eigenlob zum 10jährigen!

Tja, so schnell geht das: Da entscheidet man sich mal eben als Firma, auch so eine Sache mit diesem komischen Blog zu machen und kurze Zeit später feiert man schon 10jähriges Jubiläum.

Ja, genau heute von 10 Jahren haben wir den ersten Blog-Beitrag veröffentlicht und waren damit einer der ersten Firmenblogs in Deutschland. Tatsächlich war es eine sehr bewusste Entscheidung, weil diese öffentliche Diskussion einfach zu FRoSTA passt! Und gleich beim ersten Beitrag haben wir uns Schläge abgeholt: Man dürfe nicht „der Blog“, sondern ausschließlich „das Blog“ sagen. Und einige meinten, wir würden uns die Inhalte von einer Marketingagentur vorformulieren lassen.

Dennoch gibt es uns nach 10 Jahren immer noch. Und das trotz zwischenzeitlich aufgekommener neuer Medien wie Twitter und Facebook. Zugegeben, verglichen mit vielen Profibloggern haben wir mit gut 1200 Beiträgen in 10 Jahren kein sonderlich hohes Pensum an den Tag gelegt, aber trotzdem ein breites Spektrum gezeigt.

Wir haben offen über Fehler wie zu scharfen Cayennepfeffer in einigen Chargen, über Muschelschalenstücke in der Paella und über die seltsamen Auswirkungen des Blumenkohlmosaikvirus (wer kennt ihn nicht…) berichtet. Und das Wörtchen „vegan“ vorne auf der Verpackung hätten selbst wir vor 10 Jahren wohl noch als Kassengift verworfen.

Wir konnten eigene teils bis dato einzigartige Errungenschaften und Neuerungen wie den Zutatentrecker … ähm … Zutatentracker, den Co2-Fußabdruck und die Anfänge für eine gläserne Produktion vorstellen.

Wir waren romantisch im Verbraucherservice, haben über soziale Seitenprojekte berichtet, uns über die dunklen Machenschaften der Konkurrenz ausgelassen, sind auf Trolle reingefallen und haben hinter die Kulissen geschaut.

Der gemessen an der Anzahl der Kommentare größte Aufreger war ein Bericht aus dem Jahr 2007: FRoSTA wird kleiner: Im Gegensatz zu anderen Firmen kommunizieren wir zwar offen im Blog und auf der Verpackung, dass wir bei unseren bestehenden Produkten unsere Beutel bei gleichem Preis verkleinern, werden aber dennoch sehr heftig kritisiert. Später konstatiert mein Kollege Torsten Matthias, dass selbst Hundefutter teurer ist als FRoSTA.

Über verschiedene Beiträge hinweg viele positive Kommentare gab es dagegen für unsere freiwillig auf einigen Produkten deklarierte Nährwertampel. Ein Thema bei dem wir leider keine Nachahmer gefunden haben.

Meistens sagt man ja bei solchen Anlässen: Auf die nächsten 10 Jahre! Aber wer weiß schon, wie die Kommunikation zwischen uns und unseren Lesern und Kunden in 10 Jahren aussieht, denn die Technik schreitet voran. Wir bleiben am Ball. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

Schließen möchte ich aber mit dem größten überwiegend positiven Aufreger: Ein viraler Spot von FRoSTA der tatsächlich im Fernsehen lief. Peter von FRoSTA mal etwas anders.

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