Heute reißen wir die Mauern ein!

Vor einem Jahr hatte jemand bei uns die gute Idee unsere Fischstäbchenproduktion komplett transparent zu machen, so dass uns jeder bei der Arbeit zugucken kann

Praktischerweise müssen wir dazu nur eine Mauer an unserer Straße „Am Lundedeich“ (wir würden sie gerne in „Stäbchenstraße“ umbenennen!) einreißen und durch Glas ersetzen. Denn direkt hinter der Mauer steht die Fischstäbchenlinie.

Heute um 12 Uhr, im Rahmen unserer jährlichen Pressekonferenz, wird der erste Teil der Glaswand eröffnet!

Transparente Produktion ist im Moment umso aktueller, als dass das EU Parlament seit Februar deutlich mehr Transparenz zur Herkunft von Lebensmitteln fordert. Eine verpflichtende Offenlegung wird zur Zeit sehr kontrovers in der Lebensmittelbranche diskutiert. Wir glauben, dass die Herkunftskennzeichnung sinnvoll ist und bessere Orientierung verschafft. Deshalb machen wir es auf Zutatentracker seit 2013. Allein im Jahr 2014 haben sich schon 50.000 Leute angesehen, wo wir unsere Tomaten, Paprikas, Mangos, Gewürze und Fische usw. herbekommen!

Da uns komplette Transparenz wirklich wichtig ist, wollen wir dies in den nächsten Monaten noch weiter verbessern und freuen uns über Meinungen und Kommentare zu diesem Thema.

Und sah es eben gerade aus bei uns im Bremerhavener Fischereihafen:

Hinnerk Ehlers bei der neuen transparenten Produktion der FRoSTA Fischstäbchen - mit Blick auf den Lunedeich im Bremerhavener Fischereihafen

Und hier ist unsere Pressemeldung von heute.

Jetzt mal Butter bei die Fische: Das sind unsere neuen Schlemmerfilets

Wikipedia bringt’s mal wieder auf den Punkt:

„[...] Sobald Butter bei die Fische ist, kann gegessen werden, man kommt endlich zur Sache. Fehlt diese, ist dieses Gericht nur eine „halbe Sache“[...].“

Halbe Sachen machen wir nicht. Deshalb gibt es ab sofort gleich vier neue Schlemmerfilets im Handel – wie gewohnt ohne jegliche Zusatzstoffe und in einer nicht nur Umwelt- sondern auch Mikrowellen-freundlichen Pappschale. Die Zubereitung dauert auf diese Weise nur sensationelle 9 Minuten. Statt Käsebrötchen vom Bäcker um die Ecke gibt’s in deutschen Büros also in Zukunft Schlemmerfilet Butter Gemüse oder Sahne-Kartoffel mit leckerem Edamer-Käse und Knusper-Topping. Und an die Fans des Klassikers Bordelaise haben wir auch gedacht und zwei ganz neue Sorten entwickelt: Das fein-säuerliche Rosmarin-Zitrone und das Kräuter-Crème fraîche. Die sollten am besten im Ofen zubereitet werden – dann knuspert’s mehr. Guten Appetit allerseits!

Skandinavien ist überall

Vor einigen Tagen bekam ich als Zeitungsbeilage einen Prospekt von einem „Imbiss Skandinavia“, der wieder eröffnet hatte. Obwohl bei uns in der Nähe hatte ich vorher noch nie von diesem Imbiss gehört, was daran liegt, dass er etwas versteckt liegt. Wenn man den Namen Imbiss Skandinavia liest, stellt man sich als Laie vor, dass man dort solche Sachen wie Köttbullar oder Dänische Hot Dogs bekommen kann. Doch weit gefehlt: Der moderne Skandinavier isst laut Karte offenbar Pommes, Bratwurst, Currywurst, Döner und Türkische Pizza. So wandeln sich die Zeiten und Kulturen.

Doch, halt! Ein einziges Gericht mit nordischem Anklang steht dann aber doch noch auf dem Programm: Der Wikinger-Teller. Und dieser besteht, wie es bei Wikingern so üblich ist, aus Hähnchenspieß, Dönerfleisch, Tzatziki und gemischtem Salat.

Nun, putzige Geschichte, aber was hat das mit FRoSTA zu tun? Ganz einfach: Immer wieder bekommen wir Vorhaltungen von Verbrauchern, dass irgendwelche Zutaten bei unseren internationalen Gerichten, insbesondere der Paella, gar nicht dem traditionellen Rezept entsprechen würden, bzw. Zutaten, die demnach eigentlich dort reingehörten, bei unserer Variante fehlen würden.

Abgesehen davon, dass das meist sehr subjektive Kritik ist, denn DAS einzig richtige traditionelle Rezept gibt es fast nie, ist spätestens jetzt aber der Zeitpunkt gekommen, wo ich meiner Kollegin aus dem Verbraucherservice endgültig Entwarnung gegen kann: Selbst wenn wir zukünftig das Bami Goreng mit Spaghetti anbieten und die Paella mit Cocktailwürstchen garnieren, uns kann keiner mehr was! Nichts ist mehr unmöglich dank Imbiss Skandinavia als Vorreiter für eine weltoffene Essenskultur. ;-)

Als Dank für diese intellektuelle Befreiung platzieren wir hier ausnahmsweise auch noch die Werbung:

Fast hätten wir den Markenaward gewonnen

Ich bin enttäuscht. Am Dienstag hätten wir fast den Markenaward der Absatzwirtschaft gewonnen. Aber eben nur fast. FRoSTA war in der Kategorie “Bestes Marken-Momentum” für diesen wichtigen Marketing-Preis nominiert. Neben uns waren noch zwei Marken nominiert, die man kaum kennt nämlich “Bild”, eine Zeitung, die jetzt auch online etwas macht, und “BMW”, eine Autofirma aus Bayern. Da haben wir uns natürlich schon etwas ausgerechnet. Aber leider hat die hochkarätig besetzte Jury anders entschieden und “Bild” hat gewonnen. Hinnerk Ehlers meint, es sei doch gut, dass wir es unter Millionen von Bewerbern in die Finalrunde geschafft hätten. Ja, man kann auch mal zufrieden sein. Muss man aber nicht.

Wir haben übrigens gerade ein wirklich gutes “Marken-Momentum”. Unseren Markenumssatz konnten wir im letzten Jahr zweistellig steigern und auch der Jahresstart war, unterstützt durch unsere TV-Werbung, ausgezeichnet. Naja, wir freuen uns dann vorläufig mal über gute Zahlen und holen den Pott im nächsten Jahr.

Funktionale Additive – aus Milch gewonnene Zusatzstoff-Imitate

Hier erklärt der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wie man aus Molke (eigentlich ein Abfallprodukt der Molkereien) mit High Tech Zusatzstoff-Imitate gewinnt. Diese wirken in unseren Lebensmitteln wie Zusatzstoffe, also zum Beispiel als Emulgator, als Geschmacksverstärker oder auch als Konservierungsstoff, gelten aber laut Gesetz nicht als ZUSATZSTOFF sondern – da aus Milch gewonnen- als ZUTAT. Auf der Zutatenliste steht dann zum Beispiel nur “Milcheiweisserzeugnis”. Eine E-Nummer tragen diese Stoffe nicht und sie durchlaufen damit auch nicht das Zulassungsverfahren, das für alle Zusatzstoffe vorgeschrieben ist. Der Verbraucher hat keine Möglichkeit zu erfahren, ob es sich bei einer solchen “Zutat” um einen Löffel Milchpulver oder um ein  High Tech Produkt der Zusatzstoff-Industrie handelt, das für ein sauberes Etikett (“clean label”) sorgen soll.

Emulgatoren können krank und dick machen

Lese gerade hier einen interessanten Artikel über die Wirkung von Emulgatoren als Zusatzstoff bei Lebensmitteln. Emulgatoren werden eingesetzt, um Stoffe miteinander zu vermengen oder die Konsistenz von Lebensmitteln zu beeinflussen. In dem Bericht heißte es, dass Emulgatoren Entzündungen im Darm fördern, die dann zu Darmerkrankungen führen können. Außerdem können Emulgatoren die Gewichtszunahme begünstigen. Das fanden Forscher der Georgia State University in Atlanta heraus. “Das vergangene halbe Jahrhundert hat eine ständige Zunahme beim Konsum von Lebensmittelzusatzstoffen erlebt, von denen viele nicht sorgfältig getestet wurden.” so die Forscher.

Marke FRoSTA reagiert auf Euro Abwertung!

Seit einigen Monaten fällt der Euro dramatisch. Dadurch werden sämtliche Zutaten, die wir im Ausland in US$ einkaufen, deutlich teurer. Besonders betrifft dies unseren Fisch der hauptsächlich aus Alaska kommt und natürlich die vielen exotischen Zutaten wie Mangos, Bambussprossen, Wasserkastanien und Gewürze. Glücklicherweise sind manche Zutaten, besonders Milchprodukte, gleichzeitig billiger geworden. Zusammengerechnet steigen die Preise unserer Zutaten allerdings trotzdem, weshalb wir jetzt die Preise erhöhen müssen.

Folgende Darstellung zeigt den Kursverlust des Euro zum Dollar:


Quelle: Börse Online

Wenn Rohwaren sich drastisch verteuern, gab es früher (vor dem FRoSTA Reinheitsgebot) viele Möglichkeiten auf andere Rohwaren umzustellen und Geschmack und Optik mit Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und Aromen aufzupimpen. Aber genau das tun wir eben nicht mehr. Seit über 10 Jahren kommen bei uns keine Zusatzstoffe in die Produkte. Zusatzstoffe werden eben hauptsächlich dafür eingesetzt Produkte billiger zu machen, weil man eben genau dadurch auf qualitativ hochwertige Rohwaren verzichten kann. Sie können sich also auf die gewohnt hohe Qualität bei FRoSTA verlassen. Aber natürlich (wie passend das Wort hier ist) zu leicht höheren Preisen. Echte Qualität hat eben seinen Preis. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Treue.

FRoSTA nimmt Energiezentrale zur Wärme- und Stromerzeugung in Betrieb

Unser neues Blockheizkraftwerk in Bremerhaven

Anfang des Jahres hat die FRoSTA AG am Standort Bremerhaven eine Energiezentrale zur Wärmeerzeugung in Betrieb genommen, um die CO2-Bilanz des Produktionswerkes weiter zu senken.

Kern der modernen Energieumwandlung ist ein Gas betriebenes Blockheizkraftwerk. Es besteht aus einem Verbrennungsmotor mit sechzehn Zylindern und 48 Litern Hubraum der zur Stromerzeugung einen Generator antreibt.

Die bei der Verbrennung entstehende Abwärme wird genutzt, um ganzjährig Dampf zu Produktions- und Reinigungszwecken und bedarfsgerecht Heizwasser zur Gebäudeheizung zu erzeugen.

Mit dieser Technologie wird bei der aktuellen Situation ca. 10 % des Jahresstrombedarfes des Produktionswerkes Bremerhaven gedeckt.

Ein ortsnahes Ingenieurbüro hatte vor Realisierungsstart ein Konzept entwickelt, um den thermischen Energiebedarf des Werkes ökologisch und ökonomisch zu decken. Ende 2013 begann die mehrmonatige Feinplanung; im September 2014 war das ca. 150 m² große Gebäude fertig gestellt, und die Technologie konnte installiert werden. Bis Jahresende wurden alle Tests und Prüfungen abgeschlossen, so dass Anfang Januar der Dauerbetrieb startete und die Versorgung durch den bisherigen Energielieferanten eingestellt werden konnte.

Dank der kompetenten Unterstützung unseres Planungsbüros und der Lieferanten wurde das Projekt im festgelegten zeitlichen und finanziellen Rahmen erfolgreich umgesetzt.

Kennzahlen:

  • Stromerzeugung 2.500 MWh/a
  • Dampferzeugung 3.000 MWh/a
  • Heizwassererzeugung 2.500 MWh/a
  • Erdgasbedarf 9.800 MWh/a

Reduktion CO2-Äquivalent: 1.100 t/a (entspricht einer Gesamtersparnis von über 5 %)

Das Gebäude unserer neuen Energiezentrale in Bremerhaven

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