Unser Food Scout berichtet aus Ecuador!

Im Rahmen der FRoSTA Weltreise 2014 flog unser Food Scout Elisabeth nach Ecuador und besuchte dort unseren Brokkoli-Produzenten.

Was sie dort so erlebt hat, hat sie in einem tollen Bericht für euch zusammengefasst:

FRoSTA Brokkoli aus Ecuador

Ein Food Scout sollte sich niemals hungrig an die Arbeit machen. Dessen war sich wohl auch Carlos, der General Manager des FRoSTA-Brokkoli-Lieferantens, bewusst. Denn bevor er mit uns nach Nintanga zu den Brokkoliplantagen fuhr, ging er mit uns in einem kleinen heimischen Lokal frühstücken. Frisch gestärkt nahmen wir unsere Weiterfahrt Richtung Süden auf, landschaftlich begleitet von einem einzigartigen Panorama mit Blick auf den etwa 5900 m hohen Cotopaxi-Vulkan. Leider verhielt es sich an jenem Tag etwas schüchtern, denn er hatte sich in ein dichtes Wolkenkleid gehüllt. Nach ca. 1,5 h Autofahrt erreichten wir den Produzenten für FRoSTAs Brokkoli. Die Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen besteht seit fast 25 Jahren, meines Erachtens nach eine ziemlich lange Beziehung.

Absolutes Neuland
Der Tag, an dem ich FRoSTAs Brokkoli-Lieferantenbesuchte, sollte nicht nur der erste Tag in der Geschichte des Produzenten sein, an dem ein „Food Scout“ das Unternehmensgelände betrat. Es sollte der erste Tag seit dem 25-jährigen Firmenbestehen sein, an dem ein Konsument zu Besuch kam. Anfangs etwas irritiert näherte ich mich der Gruppe gelb gekleideter Menschen, die am Eingang des Hauptgebäudes auf mich starrten und auf einmal zu jubeln begann. Ich war überwältigt von dieser Herzlichkeit, mit der mich die Mitarbeiter empfingen. Am meisten rührte es mich, als mich eine kleine Dame innig umarmte, weil sie es kaum glauben konnte, dass jemand einmal quer um den Globus fliegt, um die Menschen zu treffen, die hinter dem Brokkolianbau stehen.

 

Medizinischer Zwischenstopp
Bevor ich nun meine Erkundungstour starten konnte, ging es für mich in das sogenannte Medical Center. Denn jeder der die Produktionshallen betreten möchte, muss sich dort von den Ärzten durchchecken lassen. Wohlbefinden, Blutdruck etc.. Dabei herrscht eine klare Regel: Wer Anzeichen gesundheitlicher Angeschlagenheit zeigt, muss nach Hause. Darüber hinaus erklärte mir Marco, der Food Safety Manager, dass dieses medizinische Zentrum allen Mitarbeitern und deren Familien für medizinische Grundversorgung – vom Hausarzt bis zum Zahnarzt – zur Verfügung stehe. Da bei mir alle Werte im grünen Bereich lagen, konnte ich meinen Rundgang starten.

Auf den Spuren des Brokkolianbaus
Um einen Gesamteindruck vom Produktionsprozess des TK-Brokkolis zu erhalten, fing ich dort an, wo alles beginnt: mit der Aussaat. Diese findet in einem unbeheizten Gewächshaus statt. Moment mal. Gibt FRoSTA nicht das Versprechen, dass sein Gemüse im Freien wächst? Wie ich herausfand, stimmt das auch. Nur werden die Sprösslinge vorab in geschützter Atmosphäre herangezogen, da sie sehr empfindlich auf Wind und Wetter reagieren. Marco hat mir zudem erklärt, dass die Brokkolisaat nicht von Monsanto kommt. Der Konzern Monsanto steht für seinen Handel mit gentechnisch verändertem Saatgut immer wieder in der Kritik. FRoSTA setzt hohe Qualitätsansprüche für seine TK-Produkte; gentechnisch verändertes Gemüse komme daher nicht in Frage. Sobald die jungen Pflänzchen fünf Wochen alt sind, geht es für sie raus aufs Feld. Ich habe die Fährte aufgenommen und fand mich auf einer riesigen Ackerfläche am Fuße des Cotopaxis auf 2500 m Höhe wieder. Dort ist der Boden sehr fruchtbar. Aufgrund der Lage und des gemäßigten Klimas kommen in der Gegend kaum Insekten vor, die dem Brokkoli gefährlich werden könnten. Pflanzenschutzmittel kommen dadurch in gar nicht oder nur in sehr geringerem Maße zum Einsatz. Zudem scheint über das ganze Jahr hinweg die Sonne. Perfekte Voraussetzungen für den Brokkoli:  Durch das langsamere Wachstum enthält er mehr Nährstoffe und entwickelt ein besonders kräftiges Aroma.

Hygiene wird groß geschrieben
Nachdem der Brokkoli weitere 8 Wochen auf freiem Feld wächst, wird er per Hand geerntet. Dadurch gelangen auch nur die reifen Brokkoliköpfe in die Weiterverarbeitung. Mittels LKW wird das frisch geerntete Gemüse zur Verarbeitungsstätte gebracht. Jetzt heißt es auch für mich rein in die Arbeitssachen! Da im Verarbeitungsbetrieb strenge Qualitätsvorschriften herrschen, trage ich neben Schutzkittel- und Hose auch noch Gummistiefel, Handschuhe, Kopfbedeckung und Mundschutz. Bevor ich den ersten Komplex betreten darf, muss ich mir die Hände waschen, mit meinen Stiefeln durch ein desinfizierendes Wasserbad waten und werde mit einem kleinen „Staubsauger“ abgesaugt. Dieses Prozedere durchlaufe ich während meines Aufenthalts mehrfach, da sich die einzelnen Verarbeitungsschritte über mehrere Hallen verteilen.

 

Schritt für Schritt zum Tiefkühl-Brokkoli
In der ersten Halle wird der Brokkoli per Hand in kleine Röschen zerlegt. Nach der Zerlegung werden die Röschen automatisch nach Größe, die zwischen 10 bis 16 mm variieren kann, sortiert. Denn bei dem einen TK-Produkt müssen die Röschen kleiner, beim anderen größer sein. 

Im nächsten Produktionsschritt werden die Röschen gewaschen, blanchiert und im Anschluss kurz heruntergekühlt, damit sie frisch und knackig bleiben. Für den folgenden Schritt musste ich mich „warm anziehen“: Die Röschen wandern nun durch einen Kältetunnel und werden tiefgefroren. So bleiben trotz des weiten Transportweges nach Deutschland alle wertvollen Inhaltsstoffe in dem Brokkoli enthalten. Brokkoli ist eine wahre Nährstoffbombe: er ist besonders reich an Vitamin C, Eisen, Kalium und Magnesium. Darüber hinaus erhält er unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe. Jedoch ist Vitamin C beispielsweise sehr empfindlich gegenüber Licht und Wärme – bei längerer Lagerung frischen Brokkolis würde sich der Vitamingehalt stark reduzieren. Frisch gefrostet wird der Brokkoli nun in Kartons verpackt. Bis zum Abtransport in einem Kühlcontainer, werden die Boxen in einem Kühllager untergebracht. Ein LKW bringt das TK-Gemüse dann sicher zum Hafen Guayaquils, von wo aus die TK-Röschen ihre Reise CO2-sparend via Schiff fortführen.

Der gesamte Herstellungsprozess – von der Ernte über die Verarbeitung bis zur Lagerung – wickelt sich in nicht einmal 10 Stunden ab. Frischegarantie quasi inklusive. Zwischen jedem einzelnen Produktionsschritt wird der Brokkoli immer wieder stichprobenartig hinsichtlich Größe, sensorischer Beschaffenheit und mikrobiologischer Werte kontrolliert. Nur so kann FRoSTA-Brokkoli-Lieferant die FRoSTA-Qualität garantieren.

Am Ende meines Tages als Food Scout war ich erstaunt, wie viele Schritte sich hinter der Herstellung von TK-Brokkoli verbergen und mit welcher Sorgfalt diese ausgeführt werden. Noch überraschter war ich vom Umgang mit den Mitarbeitern. Alle Arbeiter haben einen 8-Stunden-Tag plus Mittagspause, die sie in der betriebseigenen Kantine verbringen. Fallen Überstunden an, werden diese ausgezahlt. Darüber hinaus erhalten alle einen Lohn, der über dem ecuadorianischen Grundeinkommen liegt. Zusätzlich profitieren die Mitarbeiter immer wieder von Schulungsangeboten. Diese doch sehr mitarbeiterfreundliche Unternehmensausrichtung fand ich sehr positiv. Nicht umsonst bleiben die Mitarbeiter dem Unternehmen teilweise ein Leben lang treu.

Nachhaltige Aussichten
Dass FRoSTA mich hinter die Kulissen hat schauen lassen, finde ich sehr vorbildlich. Manch anderes Unternehmen kann sich in Sachen Transparenz davon noch eine Scheibe abschneiden. Nach dem, was ich gesehen habe, kann ich sagen, dass sich FRoSTA in Sachen Brokkolianbau nachhaltig engagiert.

Informationen über alle unsere Zutaten erhaltet ihr im Zutatentracker.

Eine Woche bei FRoSTA in Hamburg

Hallo! Ich bin Madeline und ich bin seit August Praktikantin bei FRoSTA in Elbtal in der Qualitätssicherung. Hier zählen v.a. Qualitätsprüfungen von Rohwaren & Fertigwaren, sensorische Tests und die entsprechende Dokumentation zu meinen täglichen Aufgaben.

Ende letzter Woche wurde in Elbtal die Ernte für dieses Jahr eingestellt, so dass es etwas ruhiger wurde und sich für mich die Chance ergab nach Hamburg zufahren, um den Bereich Marketing etwas besser kennenzulernen. Und seine Chancen soll man schließlich nutzen! ;)

Schon lange wollte ich erfahren, wie und wo genau die Marke FRoSTA entsteht, wer daran alles beteiligt ist und was es alles bedarf ein Produkt zu vermarkten. Außerdem interessierte mich, wohin sich der Verbraucher wendet, wenn er z.B. Lob oder Kritik äußern möchte oder Info´s zu einem bestimmten Produkt braucht.

FRoSTA Büro Hamburg

Bevor ich mich versah befand ich mich bereits mitten im Geschehen. Montags bis freitags steht FRoSTA jedem Verbraucher über eine Telefonhotline von 9-12 Uhr Rede und Antwort. Der überwiegende Teil von Service und Reklamationsbearbeitung wird aber über das Internet abgewickelt. Besonders wichtig ist dabei die schnelle Bearbeitung der einzelnen Fälle bzw. die umgehende Weiterleitung an die entsprechende Abteilung wie z.B. die Qualitätssicherung, damit schnell reagiert werden kann. Toll fand ich die vielen positiven Mails und auch Anrufe zufriedener Verbraucher, die sich viel Mühe machen, um uns zu unterstützen.

Während bei Elbtal in der Kantine deftige Hausmannskost aufgetischt wird, gibt es bei FRoSTA in Hamburg regelmäßig eigene Gerichte. Eine tolle Sache wie ich finde, denn so weiß man sofort wenn irgendetwas nicht stimmt. Außerdem geht Probieren über Studieren und nur wer selbst auch mal gekostet hat, kann wirklich mitreden!

Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Hamburger FRoSTA-Team für eine tolle Woche in einem wunderschönen und modernen Büro, aber natürlich auch an meine QS-Mädels in Elbtal, die mich für die Zeit entbehren konnten. :-)

Gewonnen!

Unser FRoSTA Schlemmerfilet Brokkoli-Mandel hat beim Online-Voting der REWE den 1. Platz gemacht und damit den “Hallo Erde-Verbraucherpreis” als nachhaltigstes Produkt in der Kategorie “Food” gewonnen! Wir freuen uns riesig über das tolle Ergebnis – denn hier haben nicht irgendwelche Fachgremien entschieden, sondern die Verbraucher selbst. Die Verleihung fand am vergangenen Freitag im Rahmen des “Deutschen Nachhaltigkeitspreises” statt – und wie man sieht, strahlen Herr Matthias und ich um die Wette (3. und 4. v.l).

Vielen Dank an alle für`s fleißige Voten!

Hefeextrakt

Fertiggerichte, Tütensuppen und FIX Tüten  kamen gestern schlecht weg im NDR Fernsehen:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Verfuehrung-durch-Fertiuggerichte,sendung310836.html

Einer der Hauptvorwürfe ist nicht neu: auf vielen Produkten steht vorne groß 

“Ohne den Zusatzstoff Geschmacksverstärker”

 schaut man auf die Rückseite findet man aber Hefeextrakt. Da Hefeextrakt laut Lebensmittelrecht eine Zutat ist und kein Zusatzstoff, ist die Formulierung rein rechtlich in Ordnung. Auch wenn das Hefeextrakt (wie fast immer) zur Verstärkung des Geschmacks eingesetzt wird.*

Diese Deklaration wird aber deshalb von vielen Verbrauchern als irreführend empfunden. Auf der Plattform www.lebensmitteklarheit.de der Verbraucherzentrale ist die missverständliche Deklaration von Hefeextrakt eine der am häufigsten gemeldeten Beschwerden der Verbraucher.

Ab Minute 16:38 erklärt Arne Döscher (unser Leiter der Produktentwicklung) unseren Vorschlag für die Zutatenliste:

“Hefeextrakt (Geschmacksverstäker)”

Verständlich?

* Deshalb findet man auch nie auf der Produktvorderseite “Ohne Geschmacksverstärker” und in der Zutatenliste Hefeextrakt sondern immer diese etwas gestelzte Formulierung “Ohne den ZUSATZSTOFF Geschmacksverstärker”

Mehr als 14.000 Liter Benzin und Diesel eingespart!

Drei Jahre nach Verabschiedung unserer neuen Firmenwagenrichtlinie

http://www.frostablog.de/nachhaltigkeit/firmenwagen-jetzt-co2-neutral 

haben wir nun zum ersten Mal Bilanz gezogen:

Von August 2013 bis August 2014 verbrauchten unsere 69 Firmenwagen insgesamt über 14.000 Liter Benzin und Diesel WENIGER als im Vorjahreszeitraum. Das ist eine Einsparung von mehr als 8% .

Erreicht wurde diese Einsparung vor allem dadurch, dass seit Anfang 2013 bei jeder Neubestellung eines Firmenwagens, vom Außendienst-  bis zum Vorstandswagen, diese CO2 Obergrenzen eingehalten werden müssen:

Dadurch wurden in den letzten drei Jahren nach und nach Firmenwagen mit hohen Verbräuchen durch sparsamere ersetzt.  Pro Fahrzeug ergibt sich eine Ersparnis von ca. 200 Litern Kraftstoff  in 12 Monaten.

Nachricht aus Ecuador!

Elisabeth ist unserer dritter Food Scout der FRoSTA Weltreise. Gemeinsam mit ihrem Freund ist Sie auf spannender Entdeckertour in Ecuador und hat gestern unseren Brokkoli Produzenten besucht. Diese Nachricht erreichte uns heute:

Wir waren gestern zu Besuch bei Provefrut, dem Brokkoliproduzenten von FRoSTA. Mitgenommen haben wir eine ganze Menge spannender Einblicke in den Brokkolianbau und tolle Begegnungen mit den ecuadorianischen Partnern von FRoSTA. Mehr dazu, wenn wir zurück in Deutschland sind. Hasta luego! Elisabeth und Nico”

Gespannt erwarten wir nun ihren Reisebericht!

Was denken Verbraucher eigentlich über Werbung auf dem Smartphone?

Genau dieser Frage gehe ich in meiner Masterarbeit auf den Grund, die ich im Rahmen meines Praktikums bei FRoSTA schreibe.

Und dafür brauche ich Ihre Unterstützung!

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich ca. 10 Minuten Ihrer Zeit nehmen würden, um meine Umfrage zu beantworten.

Als Dankeschön werden unter allen Teilnehmern 10 x 25,-€ Gutscheine für den FRoSTA Online Shop verlost.

Hier geht’s zum Fragebogen

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Viele Grüße,

Jennifer aus dem FRoSTA Team

Abstimmen für FRoSTA

Bereits seit Sonnabend läuft hier eine Abstimmung über das nachhaltigste Produkt der REWE-Nachhaltigkeitswochen 2014. Wir nehmen mit 2 Produkten teil und hoffen, dass wir wie in den letzten beiden Jahren unter die ersten 3 kommen. Unsere Kandidaten sind das FRoSTA Schlemmerfilet Broccoli und die FRoSTA Tagliatelle Wildlachs.

Bitte geben Sie uns Ihre Stimme. Sie können täglich 1x teilnehmen und für Ihren Favoriten abstimmen. Vielen Dank.

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