Das Ende von billigen Lebensmitteln

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Gerade lese ich im Economist über die weltweit steigenden Preise für Lebensmittel.

Ich hatte ja vor einigen Monaten hier und hier darüber geschrieben wie wir davon betroffen sind.

Interessant finde ich, dass das staatlich subventionierte Bio-Benzin (Ethanol) der Hauptgrund für teurere Lebensmittel ist. Allein die USA verarbeiten 30 Millionen Tonnen Mais zu Ethanol (30% der gesamten Ernte!).

Auch ist die Nachfrage nach Lebensmitteln gestiegen: die Chinesen essen heute pro Jahr und Kopf 50kg Fleisch statt 20kg in 1985. Und die Fleischproduktion braucht etwa 5x soviel Getreide als wenn man sich direkt vom Getreide ernährt.

Dabei muss man immer bedenken, dass Preise für Lebensmittel, im Vergleich zu den meisten anderen Dingen, weniger stark gestiegen sind. Und außerdem: Selbstkochen und vegetarisch essen. Beides hilft sparen und trotzdem gesund und gut zu essen!

PS: Einen Mercedes mit Bio-Benzin voll zu tanken verbraucht übrigens genauso viel Getreide wie ein Mensch pro Jahr zum Essen braucht.

Hintergrundinformationen zum Thema Preiserhöhungen im Bereich Gemüse

Oder man könnte auch sagen, die Konkurrenz zwischen Energie und Nahrung auf dem Acker macht Peter von FRoSTA zu schaffen.
Ein anderes Schlagwort wäre: Wenn wir an der Zapfsäule sparen wollen, müssen wir im Supermarkt mehr Geld ausgeben.
Beide Aussagen sind sicher etwas polemisch formuliert, aber sie treffen den Kern.

Wie stellt sich die Versorgungssituation heute dar? Woher kommt die Einschätzung von FRoSTA , dass die Rohstoffpreise für Gemüse steigen werden, obwohl die Ernten in Europa noch gar nicht begonnen haben?

Das Szenario:

1.) Bereits im letzten Jahr waren die Ernteerträge schlecht bis sehr schlecht.
Viele Berichte in der Presse haben dies auch dem Verbraucher näher gebracht. Hier sei nur die Kartoffel, die Erbse, die Zwiebel oder der Porree erwähnt. Selbst typische Gemüse aus Asien für unsere internationalen Gerichte brachten in der abgelaufenen Ernte nur schlechte Erträge. Schon bereits im letzten Jahr stiegen die Rohstoffpreise kräftig an.

2.) Weltweit wachsen die Inlandsmärkte in Ländern, die in der Vergangenheit ihre Agrarprodukte exportiert haben. Wie z. B. China, Indien, aber auch Länder in Südamerika und nicht zu vergessen Polen.
Für diesen eigenen Bedarf werden auskömmliche Preise erzielt, so dass
der Export nicht mehr so interessant ist.
Damit einher geht eine Verlagerung der Rohwarenströme. Es zahlen heute andere Länder mehr für Rohstoffe als es Deutschland kann oder will. Um hier ins Geschäft zu kommen und die eigene Produktion zu sichern, muss man mithalten.

3.) Zurückgehende Anbauflächen für Gemüse aufgrund immer stärker werdendem Anbau von nachwachsenden Rohstoffen zur Energieerzeugung (z.B. Mais, Weizen ,Soja) Subventionen und geringeres Anbaurisiko veranlassen die Landwirte auf ihren Flächen kein Gemüse mehr anzubauen. Dies ist in der gesamten EU zu beobachten.

Vor dem Hintergrund dieser Fakten nehmen wir an, dass die Preise auch für die kommenden Ernten steigen.
Zur Zeit gehen alle noch von einer normalen Ernte aus . Wir wissen aber, dass evtl. klimatische Veränderungen, die uns die Experten vorhersagen, ebenfalls ihre Auswirkungen haben können.
Vor diesem Hintergrund war die Ankündigung einer Preiserhöhung unumgänglich.

Diese Informationen sollen dazu beitragen die Situation
zu verstehen.

Kein FRoSTA – Einkäufer akzeptiert leichten Herzens Preissteigerungen und wir betrachten diese Situation als eine Chance zu zeigen, dass wir mit guten Lieferantenbeziehungen und Marktkenntnissen unseren Verbrauchern das beste Preis-Leistungsverhältnis auf einem hohen Qualitätsniveau bieten.

Meeting in Bremerhaven

Heute haben wir in Bremerhaven ein internationales Meeting mit den Kollegen aus Europa. Jeder muss dann mal nach vorne und aus seinem Geschäftsbereich berichten. Es ist immer sehr interessant von den Kollegen zu hören, mit welchen neuen FRoSTA-Produkte wir in Polen, Italien, Österreich usw. erfolgreich sind. Hier sehen wir unseren Italien-Chef Dr. Masi, der gerade über den Geschäftsverlauf von FRoSTA in Italien berichtet. Dr. Masi überzieht fast immer seine Zeit, es ist aber immer sehr interessant weil man viele Hintergrundinformationen bekommt. Außerdem hat seine Präsentation immer den höchsten Entertainment-Faktor.