Bier-Blog?

tz_flasche_033.jpg

Gerade bekomme ich einen Anruf von Christoph Ebers, Rothaus bzw. Zäple Bier Brauerei. Er möchten auch einen Blog starten. Habe ich natürlich sehr empfohlen, zumal Bier ja auch ein Reinheitsgebot wie wir einhält.Das Bier-Reinheitsgebot gibt es ja schon seit 1516, unser FRoSTA Reinheitsgebot erst seit 2003 (wir sind also fast 500 Jahre später gestartet). Aber es geht um die gleiche Sache: es sollen keine Zusatzstoffe ins Essen oder ins Bier. Tatsächlich versuchte man schon vor über 500 Jahren das Bier länger haltbar zu machen oder es zu färben (z.B. mit Ruß, Kreidemehl oder Fliegenpilzen), bevor es dann durch Herzog Wilhelm verboten wurde….

muenchner_reinheitsgebot.jpg

Bin jedenfalls gespannt ob Herr Ebers seinen Vorstand vom Blog überzeugen kann!

Über den Autor Zeige alle Beiträge Website des Autors

Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

24 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Wo ist denn das Reinheitsgebot aufgeweicht? An den drei Grundzutaten kann man ja schlecht drehen. Klar, man kann auch ohne Reinheitsgebot brauen und das dann verkaufen… (desperados, z.B.) aber die meisten (Deutschen) wollen doch noch „echtes“ Bier 🙂

    Wäre sicher spannend, wenn´s Tannenzäpfle bloggen würde. Gibt sicher spannende Geschichten.

  • Ist doch mehr als lobenswert, wenn Hersteller von Produkten versuchen öffentlichkeitswirksam und kundennah zu sein. Daher kann man es doch nur empfehlen einen Blog aufzusetzen, nur wenn man sich für einen Blog entscheidet sollte man auch konsequent dabei bleiben und in regelmässigen Abständen dort Beiträge verfassen, wie es der FRoSTA Blog vormacht.

    Grüße,
    Marco

  • Bei Rothaus bin ich mir schon ziemlich sicher. Merkt man am morgen danach immer. Und ehrlich gesagt, sind offene Internet-Konzepte für Marken wie Rothaus oder Frosta genau das Richtige.

  • An den drei Grundzutaten kann man leider doch drehen: Gentechnisch veränderter Hopfen, entmineralisiertes Wasser, gentechnisch veränderter und im Labor gezüchteter Malz. Na dann Prost!

    [Anm. d. Admin: Bitte keine “Keywords” als Namen – darum in “Gast” geändert. Vielen Dank für Ihr Verständnis.]

  • Wenn in Deutschland irgendwas irgendwo nicht drin sein darf, dann kann man davon ausgehen dass es nicht einfach nicht drin sein darf.

    Es darf nur nicht mehr drin sein als in einer Verordnung oder EU-Richtlinie angegeben ist. Und was in Verordnungen und EU-Richtlinien drin ist, entscheidet die Wirtschaft selbst. Wo kämen wir denn da hin, wenn der Verbraucher selbst entscheiden dürfte…

    Und dann gibts ja immer noch das Thema der technisch nicht mehr wirksamen Substanzen, die zwar drin sind aber nicht zählen, weil sie vorher einer der Zutaten beigemischt wurden (hab ich von Frosta gelernt).

    Und dann wären da noch die paar hundert Pestizide, Funghizide, Schwermetalle….

    Gerhard Zirkel

  • @Gerhard Zirkel: Stimmt, kleines Beispiel: Farbstoffe in der Magarine, Butter oder Eiern. Wenn man diese Zutaten einsetzt muss man im Endprodukt nicht mehr deklarieren, dass Farbstoffe enthalten sind. Ganz legal. Als Argument sagt die Gesétzgebung, dass diese Farbstoffe ja im „Endprodukt keine technologische Wirkung mehr haben“.

    Ob es solche Möglichkeiten auch beim Bier gibt weiss ich allerdings nicht….

  • ’s Zäpfle ist ein supersauseleckeres Gebräu. Da ist es nur konsequent, transparent-dialogisch zu kommunizieren. Ein Freudenfest für alle Blogxperts & ich bin gespannt, in wie vielen Präsentationen sich das dann als Case Study wiederfinden wird.

    Wohlan!

  • Also ein Bier Blog ist ja nix neues, aber denke das Tannenzäpfle sollte sich ruhig im Medium der Zukunft etwas umschauen.. Das Bier ist nämlich wirklich klasse !!

  • Als ächter fränggisch Bräuer,
    du ich mich richdig freua,
    daß ihr für’s Bier so bloggt
    und edla Tröpfla lobbt.

    Michael Wichert
    Bräuer
    Öberwallnschtad

  • Es müsste auch mal ein Oktoberfestbier-Blog gestartet werden allein schon um den jedes Jahr steigenden Masspreis jzu dokumentieren!
    [Anm. d. Admin: Keine „Suchmaschinen-Keywords“ als „Name“! Geändert in „Gast“]

  • Was man sich nicht schon alles gewünscht hat 🙂

    [Anm. d. Admin: Ihr Werbelink zu ihrem Onlineshop wurde gelöscht. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass FRoSTA keine Verlinkung zu einem derartigen Angebot zulässt!]

  • Das Tannenzäpfle ist wirklich eine sehr interessante Geschichte, gefällt mir persönlich wirklich sehr gut und ist auch wirklich mal etwas völlig anderes. PS : Schönes Angebot hier, gefällt mir. Gruß, Erik!

  • @ Erik: Ich mag Tannenzäpfle auch gerne… aber norddeutsches herbes Pils ist mir immer noch am liebsten.

    Dein „Erik-Link“ entbehrt aber nicht einer gewissen Komik im Zusammenhang mit dem Thema hier 😉

  • Hmm…

    Bier-Reinheitsgebot, darauf sind wir hier natürlich besonders stolz. Aber: Ich habe jetzt tatsächlich ein Bier gefunden, dass, aus regionalen Bedingungen heraus, nicht dem Gebot entspricht und trotzdem superlecker ist: Mongozo Coconut.

    *duck* *in-den-bunker-flücht*

    Nein, ernsthaft, dieses Afrikanische Bier ist superlecker.

    [Anm. d. Admin: Keyword als Name geht nicht – darum geändert. Und die URL verweist auf ein schlecht gemachtes „Made-for-Adsense“-Produkt, das fällt eindeutig unter Werbelinks. Darum entfernt.]

  • Finde das ist eine super Idee. Bin großer Tannenzäpfle Fan nur so nebenbei. Beste Grüße

    (Anm. d. Admin: Website gelöscht. Bitte Blogregeln einhalten!)

Jetzt Kommentar schreiben und mitdiskutieren

Bitte vor dem Kommentieren unsere Blog-Regeln zur Kenntnis nehmen.