Co2 Belastung bei Mineralwasser und Tiefkühlkost

Gerade lese ich bei W&V etwas über das Thüringer Waldquell Mineralwasser.

thuringer-waldquell_1.jpg

Ihre Wasserquelle ist 700 km näher als die Evian Wasserquelle in Frankreich. Dadurch ist die Co2 Belastung viel niedriger.

Ich finde dies ist ein wichtiges Thema. Wir machen uns auch seit einiger Zeit darüber Gedanken. In England sind einige Produkte schon mit der Co2 Belastung ausgezeichnet. Tiefkühlkost verbraucht sicher viel Co2. Wir arbeiten aber an dem Thema und werden in einigen Monaten hier im Blog das Ergebnis zeigen.

Ziel ist es, die Co2 Belastung, die durch die Herstellung unserer Produkte entsteht, zu reduzieren.

PS: Bei diesem Thema muss man sicher bedenken, dass eine rohe Kartoffel wenig Co2 belastend ist. Bis sie dann aber zu Hause gar gekocht ist, braucht man viel Energie. Sicher mehr als beim Kochen unserer Kartoffeln in größeren Mengen.

PPS: Richtig gut finde ich zu diesem Thema übrigens diesen Blog: jemand der in New York versucht CO2 neutral zu leben!

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

14 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Bei Frosta werden ja wenigstens vor allem Lebensmittel aus Deutschland verabeitet.
    Wenn man sich aber im Supermarkt umschaut, entdeckt man Dinge wie „frische“ Bohnen aus Kenia (!), die Braeburn-Äpfel aus Neuseeland, usw. Das finde ich total pervers. In unserem Klima wachsen so viele Dinge und wir fliegen die Sachen per Flugzeug ein. Abartig. Jeder Kleingärtner sollte ein Bonus-Konto für CO2-Guthaben bekommen …

  • Lange Transportwege und ineffiziente Verbrennungsmotoren sind schlimmere übel. Genauso sind Kühe der Massentierhaltung welche durchweg Methan produzieren schlimmer für den Treibhauseffekt als eure Produktion.
    Zumindest kann man davon ausgehen, dass solche Maßnahmen gute PR bringen – auch ein Vorteil 😉 … hauptsache ist aber das die Preise durch unnütze Maßnahmen nicht steigen.

  • Das ist mit Sicherheit ein schön komplexes Thema. Viel Spass dabei….

    Nur eine Anmerkung zum Kartoffel kochen: Wenn ich mir die Kartoffeln vom Direktvermarkter auf dem Wochenmarkt hole, dann brauche ich vielleicht wirklich mehr Energie für einen einzelnen Kochvorgang. Aber es fahren auch vorher keine x-hundert Leute mit Verbrennungsmotoren in irgendeine Fabrik, um diesen Kochvorgang ein ganz bischen effizienter zu vollführen 😉

    Übrigens, da ihr ja auch im Norden seid: An der Uni Oldenburg gibts reichlich Know-How zu diesen Fragen. Z.B. dieses hier: http://www.ossena-net.de/

  • Ich hab mal gehört, dass die Kartoffel aus Ägypten von der CO2 Bilanz her besser ist als die aus heimischen Anbau, weil aufgrund des Klimas dort weniger Dünger gebraucht wird (und der Transport per Containerschiff recht wenig CO2 verursacht). Echt ein schwieriges Thema…

  • Also noch viel schlimmer finde ich, dass viele deutsche Produzenten ohne jegliches Umweltgewissen das böse Kohlenstoffdioxid (CO2) in unser Wasser mischen, wodurch sie das ganze dann als harmlose Kohlensäure (H2CO3) ausweisen kann.
    Da sind die Franzosen mit ihrem Stillen Wasser doch viel umweltbewusster.

    Solange der Vorstandsvorsitzende von Frosta noch nicht Al Gore heisst, sollte man vielleicht nicht jeden Scheisstrend mitmachen.

    Andererseits, vielleicht könntet ihr ja auch CO2-EmissionsZertifikate zum ausschneiden auf die Packungen kleben. Die sind glaub ich grade wieder billig geworden.

  • Das mit der Kohlensäure im Wasser schoß auch mir als erstes durch den Kopf *g
    Trotzdem finde ich, muß man nicht alles und jedes auf die Verpackung schreiben. Inhaltsstoffe, Nährwertangaben, Herkunft. Reicht. Wenn ich mit dem Zug, statt mit dem Auto reise, gebe ich hinterher auch nicht überall damit an, wie umweltfreundlich ich wieder war.

  • Ich habe mir mal die Mühe gemacht und mal aufgeschrieben was man sparen kann, allein wenn man statt Tafelwasser normales Leitungswasser trinkt. Schaut euch tablewater.info an. Außerdem unterstützt man nicht einen der größten Getränkehersteller!

  • Unser Leitungswasser ist erwiesenermaßer „sauberer“ als die meisten Tafelwasser, Mineralwasser usw. Ich drehe einfach den Wasserhahn auf und fertig. Damit vermeide ich nicht nur die Umweltbelastung durch die Herstellung und den Transport des Wassers, sowie das Problem mit der leeren Flasche, sondern ich erspare mir die Mühe und die Kosten des Einkaufen.

    CO2 (und alle anderen schlechten Klima- und Umweltfaktoren) sollte man überall versuchen zu vermeiden, egal ob es sich um eine große oder kleine Menge ist die man einsparen könnte.

  • Hallo Herr Ahlers,

    es freut mich wenn sie gefallen am Thüringer Waldquell haben, das ist der richtige Weg.

    Ich möchte diese stelle in dem Blog allerdings auch nutzen um eine Frage zustellen, so ich darf. Sie verwenden bei Frosta Palmöl.

    Der Weltmarkt wird von 4 Unternehmen betrieben. Diese beschäftigen 50000 Kinder ab 5 Jahren als Sklaven Arbeiter, 10.000 Arbeiter sterben Jedes Jahr an Pestizid Vergiftungen. Ein Hektar Palmöl Pflanzen Produziert soviel Treibhaus Gas wie 240.000 PKW. Durch Bio, Vegetarismus und Veganismus müssen die Plantagen jedes Jahr um 10% Wachsen. Diese Fläche wird durch Rohdung von Regenwald gewonnen. Quelle UN Regenwald Projekt.

    Gibt es bei Frosta Gedanken zu diesem Thema, und wenn ja seid wann und in welche Richtung?

    Liebe Grüße
    Carsten

    Achja Legasthenie macht das Lesen Anspruchsvoller, in diesem Sinne

    • Stimmt, unser Huhnfleisch wird teilweise in Palmöl gebraten. Wir arbeiten daran dies zukünftig zu ersetzen. Im Moment macht es (noch) keinen Sinn, weil in Thailand (wo ein Teil unserer Hühner herkommen) andere Ölsorten importiert werden müssten und auch keine bessere Ökobilanz hätten. Einzig sinnvolle Alternative wäre Sojaöl, aber auch das erscheint uns nicht besser.

      Wir kontrollieren unsere Lieferanten aber sehr streng und regelmäßig und können die schlechten Arbeitsbedingungen die sie beschreiben ausschließen.

  • Hallo Herr Ahlers,

    vielen DEank für die schnelle Antwort, gut das sie an dem Thema Arbeiten. Ja ich denke viele Verbraucher gehen dakor wenn schon nur Palm oder Soja, dann bitte ganz bestimmt nicht Soja.

    Die Information bezüglich Produktion in Thailand ist mir nicht aufgefallen, aber ja mann muss mal eine Lanze für Thailand brechen in Sachen Kinderarbeit und Pestizid Einsatz ein sehr Vorbildliches Land durch seine Anstrengungen der letzten 20 Jahre.

    Liebe Grüße
    Carsten

  • Nachdem unser Thüringer Waldquell ja nun im letzten Jahr schon von denn Deutschen Wasser Sommelier Ausgezeichnet wurde hat jetzt Stiftung Warentest nachgezogen und es als sauberstes Deutsches Wasser Ausgezeichnet. Da sag noch einer Umwelt gerechtes Verhalten und Qualität schließen sich aus.

    Aber wenn hier schon über CO2 gesprochen wird, heute ging in Thüringen dei Erste Veranstaltung zum Thema „Verbrauchsteil freie und Verbrauchsmaterial Reduzierte Produktion“ zu ende.

    Verbrauchsteile sind die Maschienenteile die durch Verschleißerscheinungen bedingt bei Wartungen ausgetauscht werden müßen. Ihr Abrieb zum beispiel verunreinigt Maschinen und Verbrauchsmaterial, zum beispiel Öl.

    Typisch bei Verschleiß ist auch ein höherer Stromverbrauch. Sowie höhere Schmiermittel Temperaturen.

    Mit 3 Messgeräten (zusammen 100€ Kosten) lassen sich nach Vorgabe der Problem Sektoren durch das Controlling eliminieren. Verschleißteile können so ermittelt werden zu einem Zeitpunkt an dem sie Noch keine zusätzlichen Stromkosten Produzieren und noch keine unnötige Verschmutzung der Schmiermittel oder des Produktes herbeiführen.

    Die Technik der Wartungsfreien Transport- und Förderbänder stammt aus dem Jahre 1963, bis heute werden nur Wartungs intensive hergestellt.

    Der einzige Wermutstropfen das diese Technologie die in Asien besonders in China immer mehr Anhänger findet, sich hier immer noch nicht durchsetzen wird. Nur 2 Betriebe die auf der Veranstaltung waren haben Ausgebildetes Personal die mit solch einer Prozess Steuerung umgehen kann. Der Rest Arbeitet mit ungelernten da wären die Kosten für die Ausbildung höher als die Einsparungen an den Kosten für Verbrauchsmaterial und Verbrauchsteile.

    Und nur CO2 einsparen, war unisono die Meinung nutzt uns nicht. Ich Denke es könnte uns sehr viel nutzen.

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