Co2 Belastung bei Mineralwasser und Tiefkühlkost

Gerade lese ich bei W&V etwas über das Thüringer Waldquell Mineralwasser.

thuringer-waldquell_1.jpg

Ihre Wasserquelle ist 700 km näher als die Evian Wasserquelle in Frankreich. Dadurch ist die Co2 Belastung viel niedriger.

Ich finde dies ist ein wichtiges Thema. Wir machen uns auch seit einiger Zeit darüber Gedanken. In England sind einige Produkte schon mit der Co2 Belastung ausgezeichnet. Tiefkühlkost verbraucht sicher viel Co2. Wir arbeiten aber an dem Thema und werden in einigen Monaten hier im Blog das Ergebnis zeigen.

Ziel ist es, die Co2 Belastung, die durch die Herstellung unserer Produkte entsteht, zu reduzieren.

PS: Bei diesem Thema muss man sicher bedenken, dass eine rohe Kartoffel wenig Co2 belastend ist. Bis sie dann aber zu Hause gar gekocht ist, braucht man viel Energie. Sicher mehr als beim Kochen unserer Kartoffeln in größeren Mengen.

PPS: Richtig gut finde ich zu diesem Thema übrigens diesen Blog: jemand der in New York versucht CO2 neutral zu leben!

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10 Antworten zu : “Co2 Belastung bei Mineralwasser und Tiefkühlkost”

  1. Hut-Träger sagt:

    Bei Frosta werden ja wenigstens vor allem Lebensmittel aus Deutschland verabeitet.
    Wenn man sich aber im Supermarkt umschaut, entdeckt man Dinge wie “frische” Bohnen aus Kenia (!), die Braeburn-Äpfel aus Neuseeland, usw. Das finde ich total pervers. In unserem Klima wachsen so viele Dinge und wir fliegen die Sachen per Flugzeug ein. Abartig. Jeder Kleingärtner sollte ein Bonus-Konto für CO2-Guthaben bekommen …

  2. Olli sagt:

    Lange Transportwege und ineffiziente Verbrennungsmotoren sind schlimmere übel. Genauso sind Kühe der Massentierhaltung welche durchweg Methan produzieren schlimmer für den Treibhauseffekt als eure Produktion.
    Zumindest kann man davon ausgehen, dass solche Maßnahmen gute PR bringen – auch ein Vorteil ;) … hauptsache ist aber das die Preise durch unnütze Maßnahmen nicht steigen.

  3. dwp sagt:

    Das ist mit Sicherheit ein schön komplexes Thema. Viel Spass dabei….

    Nur eine Anmerkung zum Kartoffel kochen: Wenn ich mir die Kartoffeln vom Direktvermarkter auf dem Wochenmarkt hole, dann brauche ich vielleicht wirklich mehr Energie für einen einzelnen Kochvorgang. Aber es fahren auch vorher keine x-hundert Leute mit Verbrennungsmotoren in irgendeine Fabrik, um diesen Kochvorgang ein ganz bischen effizienter zu vollführen ;)

    Übrigens, da ihr ja auch im Norden seid: An der Uni Oldenburg gibts reichlich Know-How zu diesen Fragen. Z.B. dieses hier: http://www.ossena-net.de/

  4. Djinni sagt:

    Ich hab mal gehört, dass die Kartoffel aus Ägypten von der CO2 Bilanz her besser ist als die aus heimischen Anbau, weil aufgrund des Klimas dort weniger Dünger gebraucht wird (und der Transport per Containerschiff recht wenig CO2 verursacht). Echt ein schwieriges Thema…

  5. Florian sagt:

    Also noch viel schlimmer finde ich, dass viele deutsche Produzenten ohne jegliches Umweltgewissen das böse Kohlenstoffdioxid (CO2) in unser Wasser mischen, wodurch sie das ganze dann als harmlose Kohlensäure (H2CO3) ausweisen kann.
    Da sind die Franzosen mit ihrem Stillen Wasser doch viel umweltbewusster.

    Solange der Vorstandsvorsitzende von Frosta noch nicht Al Gore heisst, sollte man vielleicht nicht jeden Scheisstrend mitmachen.

    Andererseits, vielleicht könntet ihr ja auch CO2-EmissionsZertifikate zum ausschneiden auf die Packungen kleben. Die sind glaub ich grade wieder billig geworden.

  6. Marek sagt:

    Das mit der Kohlensäure im Wasser schoß auch mir als erstes durch den Kopf *g
    Trotzdem finde ich, muß man nicht alles und jedes auf die Verpackung schreiben. Inhaltsstoffe, Nährwertangaben, Herkunft. Reicht. Wenn ich mit dem Zug, statt mit dem Auto reise, gebe ich hinterher auch nicht überall damit an, wie umweltfreundlich ich wieder war.

  7. [...] und ob wir Babette reinen Wein einschenken sollen. Mist! Ich schnappe mir zwei Glaeser und eine Flasche Wasser und gehe wieder zu Babette, die mich mit verschraenkten Armen empfaengt. “Sag mal Holger, [...]

  8. [...] zu starten (dass wir zu diesem Thema aktiv werden wollen hatte ich ja schon vor einiger Zeit hier im Blog angekündigt). Am Dienstag letzter Woche wurde es dann offiziell in Berlin [...]

  9. S. Werner sagt:

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht und mal aufgeschrieben was man sparen kann, allein wenn man statt Tafelwasser normales Leitungswasser trinkt. Schaut euch tablewater.info an. Außerdem unterstützt man nicht einen der größten Getränkehersteller!

  10. ujuergens sagt:

    Unser Leitungswasser ist erwiesenermaßer “sauberer” als die meisten Tafelwasser, Mineralwasser usw. Ich drehe einfach den Wasserhahn auf und fertig. Damit vermeide ich nicht nur die Umweltbelastung durch die Herstellung und den Transport des Wassers, sowie das Problem mit der leeren Flasche, sondern ich erspare mir die Mühe und die Kosten des Einkaufen.

    CO2 (und alle anderen schlechten Klima- und Umweltfaktoren) sollte man überall versuchen zu vermeiden, egal ob es sich um eine große oder kleine Menge ist die man einsparen könnte.

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