CO2-Fußabdruck für FRoSTA Tagliatelle Wildlachs

Wir haben bereits mehrfach über das Thema CO2 berichtet unter anderem auch darüber, dass wir am ersten deutschen Pilotprojekt dazu teilnehmen. Wir sind gerade in Berlin und stellen im Rahmen eines Symposiums mit den Trägern (u.a. WWF, Öko-Institut,…) und den anderen Unternehmen (u.a. Tchibo, Henkel, Rewe,…) die bisherigen Erkennisse vor. Auf der PCF-Homepage gibt es weitere Informationen zum Projekt und den Teilnehmern.

Wir haben während des Projektes den CO2-Fußabdruck (auch Product Carbco2_fussabdruck_signet_2.jpgon Footprint genannt) für unsere Tagliatelle Wildlachs berechnet. Um das kenntlich zu machen ist von den Projektträgern ein sogenanntes Signet erstellt worden, welches alle Beteiligten des Projektes bei der Veröffentlichung der Erkenntnisse nutzen wollen.

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Die Berechnungen waren ein ganz schön hartes Stück Arbeit, denn die dazu benötigten Daten waren nicht so einfach zu ermitteln. Zum Teil gab es sie auch gar nicht und wir mußten mit unseren Lieferanten, Universitäten und wer weiß noch wem diese ersteinmal zusammentragen (hier auch noch einmal ein großer Dank an unseren Kollegen Urban Buschmann).

Durch das Projekt haben wir viel gelernt und wie das oft so ist, je mehr man weiß, desto mehr weiß man, wie wenig man eigentlich weiß. Vor allem wie vielschichtig doch das Thema und besonders eine Bewertung der Ergebnisse oder ein Vergleich mit anderen Angebotsformen von Lebensmitteln oder Produkten (z.B. Waschpulver), Dienstleistungen (z.B. Telefonieren), usw. ist.

Gefreut hat uns die Bestätigung, dass die Anforderungen unseres FRoSTA Reinheitsgebotes nach weitestgehend naturbelassen, wenig verarbeiteten Zutaten auch aus CO2-Gesichtspunkten der richtige Weg sind (z.B. frische Pasta statt Trockenpasta).

Nun findet man in letzter Zeit häufiger in den Medien die Empfehlungen für einen „klimafreundlichen Konsum“, die ausdrücklich von der Verwendung von Tiefkühlkost abraten und statt dessen dafür plädieren, aus frischen Zutaten selber zu kochen. Deshalb werden wir auch den CO2-Fußabdruck einiger Alternativen (z.B. das Selberkochen aus frischen Zutaten) untersuchen. Und auch den CO2-Fußabdruck weiterer FRoSTA Gerichte ermitteln.

Mit den Erkenntnissen werden wir Maßnahmen ergreifen, die Helfen den Ausstoß von Treibhausgasen (im Fachdeutsch mit CO2e abgekürzt) zu reduzieren.

Die Ergebnisse werden dann im Internet unter www.frosta.de dargestellt und ausführlich erläutert.

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Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Bei FRoSTA seit 1. Oktober 1996.
1996-2001 Produktentwicklung (Bremerhaven) - dort habe ich Rezepte und z.B. die eigene Nudelherstellung bei FRoSTA entwickelt
2001-2011 verantwortlich für das Produktmanagement der Marke FRoSTA (Bremerhaven, ab 2004 Hamburg) - also alles was mit den Produkten zu tun hat, wie Produkt- und Verpackungsentwicklung (damit es auch immer wieder neue leckere und attraktive FRoSTA Gerichte gibt), Vermarktung oder wie es neudeutsch heißt Marketing (um die Produkte auch bekannt zu machen - denn was nützt das schönste Produkt, wenn es keiner kennt - hier haben wir noch eine Menge zu tun),...
Jan-Mai 2012 Produktentwicklung-Administration (Bremerhaven) - hier werden z.B. die Rezepte in unser Warenwirtschaftssystem (eine große Datenbank, mit der viele wichtige Abläufe bei uns gesteuert werden) gebracht und Produktbeschreibungen (im Fachchinesisch: Spezifikationen) für Handelskunden erstellt
seit Mai 2012 Senior Produktmanager Handelsmarken (Bremerhaven) - verantwortlich für Produkte und Verpackungen von Handelspartnern

14 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Ein Ergebnis des TAZ-Artikels finde ich höchstinteressant: Das nämlich die vielgescholten Transporte insgesamt einen sehr geringen Anteil an den Co2-Bilanzen haben.

  • Meine Frau und ich haben dieses Gericht gestern zum ersten mal gegessen und wir waren schlichtweg begeistert! Seeehr lecker und richtig frisch, weiter so …

  • Passt zwar nicht ganz zum Thema, aber was ist eigentlich aus der Fischerpfanne Marseille geworden? War immer mein Lieblings-Frosta-Gericht und ist nun nirgends mehr zu bekommen.

    Die Fischerpfanne Westerland gibts ja wohl schon länger nicht mehr und unter Fischgerichte auf der Homepage steht überhaupt nichts mehr. Sind hier Nachfolger geplant oder stellt Frosta die Fischgerichte ein?

    Viele Grüße
    science

  • @science
    Fischgerichte wird bzw. gibt es weiter, allerdings nicht als Fischer Pfannen und mit dem blauen Fond.
    Den Produktbereich Fischer Pfannen haben wir aufgelöst, da er nicht von der breiten Masse angenommen wurde. Wir haben die Fischer Pfanne Portofino umbenannt und in den Pasta Bereich herübergenommen.
    Aktuell im Sortiment haben wir die Fischgerichte Tagliatelle Wildlachs, Linguine Alaska-Seelachs, Paella, Wildlachs-Filet Blattspinat, Wildlachs-Filet Tomate Creme-fraiche.

  • Sehr geehrte Mitleser,

    Tagliatelle Wildlachs ist eine ganz leckere Angelegenheit. Die derzeit angebotene 650gr (mit Euro 3,49 nicht gerade günstige) Version ist aber genau richtig für mich und meine achtjährige Tochter, die 500gr – Version ist leider ein Scherz. Die älteren 750gr – Versionen gibt es anscheinend nicht mehr, schade.

    Zum Thema Brigitte Diät:
    Ich kenne die Diät-Vorgaben aus gleichnamiger Zeitschrift nicht.

    Ich möchte aber anmerken, daß Diät per se der falsche Name ist.
    Die Low Fat 30-Formel wäre der sinnvollere Ansatz. Dies ist keine Diät sondern eine ausgewogene Nahrungszusammensetzung welche auch ein Fertigprodukt (vor allem auch mit entsprechendem Fat 30-Label) aufweisen könnte.

    Es gilt auf 100gr: (g Fett x 9kcal x 100) / kcal gesamt = % absoluter Fettgehalt, dieser sollte unter 30% liegen.

    Angewendet auf Frosta Tagliatelle Wildlachs bedeutet dies:

    (5,2 g Fett x 9kcal x 100) / 112 kcal geasamt = 41,8 % absoluter Fettgehalt.
    Bedeutet: über 30% zuviel Fett im Produkt. Fazit: zu fett!

    Übrigens: die Ausrede „Fett als Geschmacksträger“ gilt nicht mehr !!!

    MfG,

    A. Locke

  • @Ted Locke:

    Da man faßt überhaupt kein Wissen über die komplexen Zusammenhänge im menschlichen Körper hat, sind alle mehr oder weniger wohlgemeinten Ratschläge über Nahrungszusammenstellung nur Aberglaube. Einen der wenigen bekannten Mechanismen herauszugreifen und darauf aufbauend eine „Diät“ zusammenzustellen funktioniert nur im Glücksfall. Für mich zählt in erster Linie immer noch der von der Evolution mitgegebenen Mechnismus Geschmack. Allerdings, sollte man versuchen diesen Mechanismus (wie es ja immer mehr der Fall ist) durch gezielte Techniken (Aromen) ausser Kraft zu setzen, so ist das sicherlich nicht gesund. Aber Fett zu verteufeln ist absoluter Aberglaube.

  • … eine maßvolle, ausgewogene Ernährung tut einem gut – oder? Das beinhaltet auch mal sich etwas zu gönnen und dann dafür an dem Tag oder in der Woche das, durch Sport (wie es lt. Ernährungsstudie eher Männer mögen) oder (Verzicht, wie es eher Frauen mögen) wieder auszugleichen. Und da ist auch mal der Fettrand eines Rumsteaks, der Fettanteil eines Stück Torte oder einer leckeren Sahnesauce drin. Aber eben alles in Maßen.

  • Es kann ja wohl niemand abstreiten, daß eine nach der WHO gesunde Nährwertverteilung in Kalorienprozent ( Kohlehydrate 55-60%, Eiweiss 15%, Fett 25-30%) auch in einem Fertigprodukt realisiert werden kann.
    Ich muß, ohne parteiisch zu sein, hier einfach auf die Konkurrenzprodukte von apetito hinweisen.
    Mehr drin, billiger, schmeckt auch lecker und vor allem fettarm.
    Frosta mach’s nach…..
    MfG
    A. Locke

  • @ Ted Locke

    Mehr drin? Meinten Sie etwa mehr Zusatzstoffe? Da könnten Sie wohl recht haben. Bei uns sind nämlich gar keine drin. Deshalb müssen wir leider auch einen höheren Preis verlangen, weil wir den guten Geschmack eben nicht durch billige Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker (z. B. auch Hefeextrakt) oder Aromastoffe (künstlich oder „natürlich“) erreichen wollen, sondern ausschließlich durch die hohe Qualität der Rohwaren und Gewürze.

  • @Ted Locke
    Die Nährwertverteilung stellt niemand in Frage. Allerdings bezieht sich diese auf eine gesamtheitliche Betrachtung des Ernährungsverhaltens. Das schließt eine abwechslungsreiche, individuelle und genußorientierte Ernährung nicht aus. So passen eine leckere Sahnesauce und Mousse au Chocolat gleichermaßen zu einer ausgewogenen Ernährung wie eine Gemüsemahlzeit und stilles Wasser.

  • Ihre Argumentation folgt natürlich Ihrer Firmenideologie. Das wenig Hefe kann ja wohl den grossen Qualitätsunterschied nicht ausmachen.
    Trotzdem muss man Vergleiche anstellen:
    Frosta schmeckt meistenfalls besser, fettreduziert wäre aber noch schöner mit sattmach.
    Aber denn [Konkurrenzprodukt] bringts : lecker, fettarm, billiger, hefe ja, weniger lecker aber sattmach.

  • @Ted Locke
    Ja, es ist unsere Überzeugung, dass man nicht mit Glutamat bzw. Hefeextrakt kochen muss. Vor allem, weil es eine Täuschung des Verbrauchers ist, die eine mangelnde Qualität und Rezepturraffinesse überdecken soll.
    Aber wie Sie schon deutlich machen, jeder muss da seine Prioritäten setzen.

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