Der FRoSTA Zutatentracker

Am 02.04.2013 geht er online: Der FRoSTA Zutatentracker. Auf der Webseite www.zutatentracker.de können sich unsere Kunden dann über das Herkunftsland jeder einzelnen Zutat ihres FRoSTA Gerichtes infomieren, weitere Informationen abrufen und Fotos und Videos ansehen – z.B. von der Ernte oder der Produktion. Dazu wird einfach der 8-stellige Code eingegeben, der auf der Rückseite der Verpackung aufgedruckt ist.  Wer ein Smartphone besitzt, kann dies via QR-Code direkt im Supermarkt tun.

Und warum machen wir das? Unser Marken-Vorstand Hinnerk Ehlers bringt es auf den Punkt:

Die Verbraucher möchten wissen was sie essen und auch, wo es herkommt. Der Zutatentracker ist die logische Weiterentwicklung des FRoSTA Reinheitsgebotes.

Wer Lust hat, kann den Zutatentracker jetzt schon ausprobieren. Einfach folgende Codes auf www.zutatentracker.de eingeben (Demoversion): L3070S12 oder L3073S17 oder L3078S16

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Torsten Matthias (Marketing)

Torsten Matthias (Marketing)

Ich bin bei FRoSTA für das Marketing verantwortlich.

37 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Großartige Idee! Wünsche euch viel Erfolg dabei. Ich sehe das auch als logische Weiterentwicklung eurer Transparenz die wirklich ungeschlagen in der heutigen Lebensmittelindustrie ist.

    Und vl. ist es ja auch für euch ein Anreiz irgendwann doch deutsches Huhn statt thailändischem zu verwenden 😉

    • Wir haben lange überlegt und auch ernsthaft geprüft, unser Hähnchenfleisch in Deutschland zu kaufen. Es gibt allerdings keinen Vorteil. Die klimatischen Bedingungen und die Haltunsgedingungen sind besser und die Kosten sind geringer als bei vergleichbaren Lieferanten in Deutschland. Wir werden unseren thailändischen Lieferanten demnächst wieder besuchen und anschließend darüber berichten.

  • Aja, und noch vergessen zu fragen: Bleiben die Herkunftsländer tatsächlich über das ganze Jahr gleich? Dachte mir da könnte es saisonale Unterschiede geben?

    • Ja, wir kaufen die meisten Zutaten in mehreren Ländern ein. Paprika kommt z.B. aus Spanien, der Türkei oder aus beiden Ländern gleichzeitig. Das kann von Ernte zu Ernte wechseln. Es gibt ja gerade bei Gemüse oft Ernteschwankungen auf die wir dann reagieren müssen.

  • interessanter Ansatz, bleibt abzuwarten ob die Kunden das auch zu würdigen wissen, oder sich am Ende doch wieder aufregen, dass das Gemüse und die Gewürze nicht bei euch in Bremerhaven im Vorgarten wachsen, und nebenan die Hühner picken… 😉

    @maxauthority: ich denke die Codes (inkl. QR-Darstellung) werden dann eben als Chargen-Nummer zusammen mit dem MHD auf die Packung gesprüht, enthalten also die jeweils für diese Produktion geltenden Herkunftsländer.

    noch eine eher technische Frage: bleibt es bei dem Info-Icon (wo ja momentan schon was zum Anbau steht) oder wird sich auch bei den Länderkürzeln bis zum offiziellen Start noch was tun?
    momentan sind das leere -Tags, die zwar einen Hand-Cursor verursachen und zum Seitenbeginn scrollen, aber anscheinend folgt auch da noch eine genauere Aufschlüsselung!? 🙂

    Beim Andechser-Biojoghurt oder Zweifel-Chips aus der Schweiz werden ja z.B. auch die einzelnen Höfe angegeben, wenn auch nur für die eine Hauptzutat.
    (oder wäre es hier wettbewerblich bei einigen Zutaten womöglich schon wieder zu relevant!?)

    oh, und zu den Videos: irgendwie erinnert diese penetrante Off-Stimme doch eher so an mittelmäßig-seriöse Internet-Werbevideos; vielleicht solltet ihr hier (schon wegen des Wiedererkennungswertes) einfach die Synchronstimme von Peter aus der TV-Werbung nehmen, und das einfach ein bisschen sympathischer vertonen 🙂

    • Ja, das stimmt, die Synchronstimme klingt nach Märchenonkel. Das wollen wir in Zukunft anders machen. Man kann es sich bei der Eiseskälte zwar noch nicht vorstellen aber in wenigen Wochen beginnen die Ernten in Deutschland. Im April geht es los mit Spinat. Wir wollen das Jahr über alles mit kleinen Filmen dokumentieren und die Filme hier und auf zutatentracker.de veröffentlichen.

  • Sehr mutiger Vorstoss. Ich bin gerne bereit dafür auch mehr zu bezahlen. Ich hoffe die Verbraucher honorieren das. Dieser billig billig Wahn bei Lebensmitteln muss beendet werden. Zur Belohnung kaufe ich ab sofort mehr Frosta-Produkte.

  • Eine Super-Sache! Auch optisch ist „zutatentracker“ eine Augenweide! Der Aufbau muss eine gewaltige Arbeit gewesen sein. Alle Achtung. Ihr seid die wahren Pioniere. Nun heisst es für die anderen: Nachmachen! Aber Ihr braucht Euch nicht zu fürchten: Wer „Reinheitsgebot und Kundentransparenz“ nicht lebt, wird immer hinter Euch her hecheln … weiterhin viel Erfolg auf Eurem immer richtigen Weg.

    Karl

  • Prima, habe gerade den Zutatentracker per Google entdeckt. Weiter so.

    [ Anm. d. Admin: Bitte Blogregeln beachten. Nick geändert, URL entfernt. ]

  • Mal wieder vorbildlich, was Frosta hier bietet!
    Genau diese Transparenz ist es doch, die sich viele Verbraucher wünschen.
    Ist denn auch eine Verknüpfung zu den Produktinfos auf http://www.frosta.de geplant?
    Und wird die Herkunft der Zutaten (also das Länderkürzel) auch direkt auf der Verpackung angegeben?

    • Vielen Dank!

      Ja, wir werden auf frosta.de verlinken und umgekehrt. Auf frosta.de wird es gleich auf der Startseite einen link zum zutatentracker geben.

      Die Herkunftsangaben auf die Verpackung zu schreiben ist schwierig und teuer. Die Herkunft einzelner Zutaten ändert sich gelegentlich. Bei bis zu 25 Zutaten pro Produkt müssten wir dann für fast jede Produktion neue Verpackungen drucken. Deshalb geben wir diese Informationen nur online.

  • Für mich ist der Tracker nur halb nutzbar, da ich aus Sicherheitsgründen Scripting abgeschaltet habe. Warum nur immer das unsägliche Scripting in Web-Seiten einbauen? Es geht doch hier um reine Informationen und nicht um Gimmicks/Spiele. Ein einfacher Link würde es doch auch tun. Wieso nötigt ihr eure Kunden dazu, Sicherheit zu ignorieren?

    Andererseits weiß ich auch nicht so recht, was mir diese Herkunftsinfos jetzt bringen. Letztlich hätte es mich auch nicht vor Pferde- oder Gammelfleisch, verschimmelten Futtermais oder irgendeinem der anderen Lebensmittelskandale bewahrt, wenn ich das Herkunftsland gewußt hätte. Sowas erfährt man ja (wenn überhaupt) nur im nachhinein. Außerdem ist nur das Land angegeben, aber nicht der Lieferant. Also was hat man davon?

    • @jürgen

      Du hast davon wahrscheinlich überhaupt nichts. Wir anderen schon. Also ignoriers einfach und schau Dich bei den anderen Anbietern um. Da werden Sie geholfen …

      • Ich bin ein Fan von FRoSTA, warum sollte ich mich also bei anderen Anbietern umschauen? Es hat sich ja nichts geändert.

    • Wir kaufen immer direkt beim Produzenten und nie auf Spotmärkten oder über lange und intransparente Lieferketten. Unsere Herkunft können wir bei Gemüse und Obst bis zum Feld und zum Saatgut, bei Fleisch bis zum landwirtschaftlichen Betrieb und bei Fisch bis zum Fangtag, Fangschiff zurückverfolgen. Mit der Angabe des Herkunftslandes gehen wir weit über das hinaus, was Politiker diskutieren und Verbraucherverbände fordern. Wir könnten auch die Lieferanten nennen. Das würde aber wohl am ehesten unsere Wettbewerber interessieren. Deshalb möchten wir diese Details nicht veröffentlichen.

      • Die Liste der Länder für jedes Gericht ist ja nicht uninteressant, aber eben auch nicht mehr. Bei den Bio-Kartoffeln von Aldi z.B. kann man aber tatsächlich auch den Bauernhof aus der Chargennummer ermitteln. Zugegeben, das ist nicht ganz vergleichbar, da es sich ja nur um ein einziges Gemüse handelt. Aber immerhin. Irgendwie hat es einen komischen Beigeschmack wenn man einerseits Stein und Bein schwört, dass alle Zutaten nur aus bestem Anbau kommen, man aber letztlich dann doch nicht erzählen will, woher genau. Was ist denn so schlimm daran? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Wettbewerber diese Info nicht auch sonst irgendwie einfach herausbekommen kann, wenn er will. Und selbst wenn, warum kann Aldi das?

        [ Anm. d. Admin: Link angepasst. ]

        • interessant, das geht also bei sämtlichen Produkten mit dem Naturland-Siegel? muss ich in Zukunft mal näher drauf achten.

          schade dass sowas meist nur auf den ganzen Hersteller-Seiten irgendwo versteckt ist, es müsste mal eine globale Sammlung aller bisher „trackbaren“ Hersteller/Produkte geben… 🙂

          der Vollständigkeit halber, der Link zu Andechser

          Zweifel druckt es sogar direkt hinten auf die Chips-Tüten (in Deutschland unter der Handelsmarke Rewe Feine Welt erhältlich; der typische Aufdruck verriet dann aber sofort den Hersteller 😉 )

          http://followfish.de/ scheint weniger beklannt zu sein; habe ich im Supermarkt zumindest noch nicht gesehen…

          dann gibts auch noch nen Fischtracker bei Penny: aber wenn ich mir den html-code so angucke, scheint da auch Frosta hinterzustecken!? 😉

          Wunderte mich nämlich gerade, weshalb mein Browser auf beiden Seiten die selben früheren Eingaben (Auto-Vervollständigen) für die Suche vorschlägt, aber die Felder heißen tatsächlich beide:
          input name="data[TraceCode][code]" ...
          also steckt da wohl schonmal die gleiche backend-software hinter 😉

          [ Anm. d. Admin: Links angepasst. ]

    • Es geht wohl weniger darum, vor Lebensmittelskandalen zu schützen. Das klappt ja auch dann nicht, wenn der Bauernhof genannt und mit Google Maps Link versehen würde. Woher sollte ich wissen, ob das nun ein vertrauenswürdiger Bauernhof ist oder nicht?

      Bei dem Zutatentracker geht es um Transparenz. Warum soll man etwas _nicht_ verraten, wenn es keinen Grund gibt, es geheim zu halten?

      • Und welchen Sinn hat „Transparenz“? Und was soll sie eigentlich genau bedeuten? Anscheinend ist es ein tolles Modewort ohne Inhalt. Wozu sollte ich mich durch irgendwelche Zutatentracker quälen, wenn es mir keine (echten) Informationen bringt?

        • Den Inhalt von Transparenz habe ich beschrieben – Informationen, die nicht geheim sein müssen, zur Verfügung zu stellen.

          Informationen oder Daten haben keinen integrierten Sinn.

          Ob Informationen einem Individuum einen echten Mehrwert bieten, kann nur das Individuum entscheiden.

          Wer will sich anmassen zu entscheiden, ob Beethovens Geburtstag nun eine wichtige oder unwichtige Information darstellt?

          Ist dies wichtiger oder unwichtiger als die Prozentzahl der ausgehandelten Lohnsteigerung der IG Metall aus dem Jahr 2003?

          Mit solchen Diskussionen kann man wahrscheinlich seinen gesamten Lebensabend füllen.

          Welchen Sinn hat „Freiheit“ und was soll das bedeuten? Freiheit heisst für mich, dass mir nichts ohne guten Grund verboten wird. „Transparenz“ heisst für mich, dass mir nichts ohne guten Grund verborgen bleibt.

          Beides finde ich gut – ich finde es gut, dass ich rauchen darf, obwohl ich gar kein Raucher bin. Ich finde es gut, morgen nach Spanien fliegen zu dürfen, obwohl ich gar keine Lust dazu habe und fliegen hasse. Und ich finde es gut, wenn Frosta alles offenlegt, was sich offenlegen lässt, auch wenn es für mich persönlich keinen Mehrwert hat.

          Und genauso, wie ich lieber in einem Staat leben würde, der Dinge erlaubt, die ich gar nicht brauche statt in einem Staat zu leben, der dies verbietet, ziehe ich auch eine Firma vor, die Informationen zur Verfügung stellt, die ich nicht brauche gegenüber einer Firma, die diese Informationen gar nicht zur Verfügung stellt.

          Paradox oder vernünftig? Wer mag das schon sagen.

    • JavaScript dient doch längst nicht mehr nur für optische Spielereien. Klar lässt sich so gut wie jedes Projekt auch nur mit HTML lösen, aber die User Experience wird mit dem Einsatz von JS doch zum Teil deutlich verbessert.

      Ich kann im Gegenzug nicht verstehen wieso es im Jahr 2013 immer noch Leute gibt die panisch mit NoScript durch die Gegend surfen und sich bei jeder Seite beklagen. Aktivier den XSS-Schutz und gut ist. Der JS-Gebrauch im Web wird ja auch nicht weniger, ganz im Gegenteil… Es wird also immer nerviger sich NoScript anzutun. Auf der anderen Seite sind die Bedrohungen bei einem gut gewarteten System verschwindend gering.

      • Aktive Inhalte sind aktuell das Haupteinfallstor für Malware aller Art ( http://de.wikipedia.org/wiki/Drive-by-Download ). Statt sich mit immer neuen vermeintlich wirksamen Virencheckern oder sonstigen Programmen dagegen zu stemmen (die, wie aus meiner beruflichen Praxis weiß, sowieso nichts nützen und nur den Rechner lahmlegen), packe ich lieber das Übel an der Wurzel, und verbiete jegliches Skripting. Die (extrem) wenigen Seiten, die ohne Skripting nicht funktionieren und trotzdem sinnvoll sind, kann ich dann lieber mit Whitelisting freischalten. Das überlege ich mir aber immer dreimal. Und für eine einfache Information, die ohne Probleme auch ohne Skripting möglich wäre, sehe ich das überhaupt nicht ein.

  • Sehr interessant, der Zutatentracker. Gute Idee!

    Allerdings konnte mir der Zutatentracker weder sagen, woher das Shrimps-Exemplar kam, das in meinem Hühner-Frikasse enthalten war, noch wie es in die Tüte kam.

    Können Sie mich hierüber aufklären?
    (Packungscode „L3057S17A 18:25“)

    • Oh, das gehört auf jeden Fall nicht in das Hühnerfrikassee. Würden Sie sich bitte per email an peter@frosta.de wenden? Andrea van Bezouwen wird sich dann bei Ihnen melden und dann der Sache nachgehen. Vielen Dank.

  • Hui Zutagentracker,

    Trecker schreibt man doch mit e und was haben Zutaten mit dem Trecker zu tun?

    Da muss man erstmal drüber nachdenken.

  • Hallo FRoSTA,
    es gibt doch in der Presse einige recht positive Berichte über den Zutatentracker. Habe ich die im Blog überlesen? Bislang finde ich die nicht.

  • Großartig!
    Viel Glück, ich drück euch die Daumen. 🙂

    Lg André

    [ Anm. d. Admin: Website gelöscht. Bitte Blogregeln beachten! ]

  • Geile Idee! 🙂
    Vielen dank für das klasse Tool!

    [ Anm. d. Admin: Link zur Affiliate-Seite entfernt. Bitte Blogregeln beachten! ]

  • Im Blog auf http://www.frostablog.de/aktuelles/der-frosta-zutatentracker
    gibt es folgenden Eintrag von Torsten Matthias [FRoSTA] vom 28. März 2013:

    „Wir kaufen immer direkt beim Produzenten und nie auf Spotmärkten oder über lange und intransparente Lieferketten. Unsere Herkunft können wir bei Gemüse und Obst bis zum Feld und zum Saatgut, bei Fleisch bis zum landwirtschaftlichen Betrieb und bei Fisch bis zum Fangtag, Fangschiff zurückverfolgen.
    [..]
    Wir könnten auch die Lieferanten nennen.“

    Dann lese ich hier:

    „Vorlieferanten von CP haben nach Medienberichten Fischmehl für die Fütterung von Shrimp von zweifelhaften Fischerreibetrieben bezogen.“
    [..]
    „Von den Anschuldigungen gegen CP war ich selbst geschockt und alle Geschäftsbeziehungen wurden sofort beendet.“

    Daraus schließe ich, dass entgegen obiger Behauptung von Herrn Matthias anscheinend doch „auf Spotmärkten oder über lange und intransparente Lieferketten“ eingekauft wurde. Was ist denn nun richtig?

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