Diät Werbung schon zu Weihnachten

Am 24. Dezember ist unsere neue BRIGITTE Diät Werbung gestartet.

Eigentlich sollte es erst direkt nach Weihnachten losgehen, aber bei der Aufstellung des Mediaplans (so nennt man die Buchungen der Fersehwerbung) ist mir dieser Fehler passiert (die ursprüngliche Idee war erst direkt nach Gänsebraten, Lebkuchen und Christstollen an leichte Kost zu erinnern).

Ich hoffe also es hat niemanden gestört nun schon Heiligabend unsere Diät Werbung zu sehen!

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

22 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Was spricht gegen das „daran erinnern“ vor dem üppigen Essen?
    Am Ende hält die „Diät danach“[tm] niemand vom Essen ab und zeigt schon mal worauf bei der sowieso schon feststehenden kommenden Diät achten muss.
    Ich denke – alles halb so schlimm 🙂

  • Ich glaube, der Verkauf des Frosta®-Tiefkühl-Diätfutters scheint nicht gerade zu boomen, sonst müsste man keine Medienwerbung schalten, die ist nämlich schweineteuer. Zwischenzeitlich hatte man auch mal erwogen, Frosta®-Menüs als hochwertiges Tierfutter für Katzen und Hunde an Herrchen und Frauchen zu bringen, dies dann aber als Spaß deklariert. Übrigens, ich habe Frosta®-Menüs und Katzenfutter probiert und festgestellt, dass es eigentlich gar keinen großen Unterschied gibt. Ich werde beides nicht wieder essen.

    Die einzig sinnvolle Diät besteht aus einer kalorienreduzierten Mischkost. Wer abnehmen will, muß entweder weniger essen als er verbraucht oder seinen Energieverbrauch, z.B. durch Sport oder körperliche Arbeit deutlich steigern. FdH also. Wichtig ist eine dauerhafte Umstellung der Ernährungsgewohnheiten. Dazu braucht man keine Frosta®-Brigitte-Diät.

    17,3 g Fett bei 372 kcal im 250 g Frosta®-Brigitte-Diät Tiefkühlmenü „Nasi Goreng“ oder gar 19,5 g Fett bei 354 kcal in der Frosta®-„Fischer Pfanne Portofino“ sind schon mehr als der halbe Tagesbedarf an empfohlener Fettzufuhr. Ich finde, das ist für Diät-Menüs zu viel. Da muss man sich die Fette für den restlichen Tag gut aufteilen. In der Abnehmphase ist eine Fettzufuhr von 30 g pro Tag ausreichend, um das Gewicht zu halten sind 60 g pro Tag ideal. Schaut man sich die „Fünf-Tage Brigitte-Blitz-Diät mit Frosta® an, so muß man feststellen, dass der Gesamtfettgehalt der Gerichte pro Tag weit über 30 g liegt. Die Rezepte sind nicht schlecht, aber die Frosta®Diät-Menüs sollte man weglasseen und dafür selbst frisch kochen.

  • „Ich glaube, der Verkauf des Frosta®-Tiefkühl-Diätfutters scheint nicht gerade zu boomen, sonst müsste man keine Medienwerbung schalten“

    Hach wie habe ich unsinnige (und vor allem falsche) Kommentare vermisst 😉

    Natürlich geht es allen Firmen schlecht die Werbung machen. Richtig.
    (Komisch, meine Marketing-Kollegen behaupten immer, sie würden werben damit es uns länger gut geht. Oder gilt Deine Theorie nur für die Lebensmittelbranche. Ich sag ja aber auch immer, dass Marketing der natürliche Feind der Kundenbetreuung ist. Vielleicht erzählen die mir deswegen gezielt Unwahrheiten.)

    Tja dann belügen die mich wohl – also sollte ich mir schonmal einen neuen Job suchen… Wer weiß wie lange es uns noch gibt.

    Andererseits
    Gleich mit Einführung der Fernsehwerbung gab es diese Kurzfilme von Produkten wie Rama und Pfanni. Und die werben bis heute. Wie kann das angehen? Im Umkehrschluß müssten die Herstellerfirmen ja schon seit über 40 Jahren kurz vor dem Abgrund stehen.

  • Naja – die Frage ist nur wer guckt an Heiligabend TV ;-)?

    Ich kenn jetzt nicht soviele Menschen, aber kann natürlich sein – dass die vielen Singles etc. den Abend vorm TV verbringen … Natürlich nur Spekulation und auch Diätwerbung kann mir den Genuss von Schokolade etc nicht verderben, weiß ja das ich später dafür leiden muss ….

    Jak
    [Anm. d. Admin: Blog-URL ist nicht länger existent. Darum wurde sie entfernt.]

  • Ich kenne die Preise für die Werbung am Heiligen Abend nicht, aber ich bin mir sicher, dass die Zuscherquoten an dem Tag nicht besonders hoch sind. Dementsprechend werden sich die Preise ebenfalls in Grenzen halten.

  • Ich bin vor einigen Tagen aus Neugier dem TK-NasiGoreng (steht auch „Brigitte-Diät “ drauf) erlegen, so nach dem Motto „kann man ja mal testen, ob es wirklich so ein Geschmackserlebnis ist“.

    Das Fleisch war knochentrocken, das Gericht versalzen, dass der Mund brannte, die Möhren schmeckten nicht annähernd nach Möhren, sondern nach Pappe, und einiges an Gemüse hatte merkwürdige schwarze Stellen.

    Mein Mann hatte es gesehen und *schwups* schnell ins Klo geworfen. Hätte ich ihn noch daran hindern können, hätte ich dieses Essen mal an Frosta eingeschickt.
    Dafür wäre mindestens eine Entschuldigung fällig gewesen.
    Die Werbung verspricht da ja wohl etwas, was nicht annähernd gehalten wird.

    Oben rechts steht ja, dass Sie offen und ehrlich über die Marke usw. diskutieren wollen…
    Dann sagen Sie doch mal ehrlich… versalzene Pappe mit schwarzen Stellen und trockenen, zähem Fleisch ist doch kein Gourmet-Erlebnis, oder?

    MfG Michaela

  • @Michaela:

    Das niederschmetternde Erlebnis mit Nasi-Goreng kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich esse es regelmäßig und finde es eines der besten Produkte von FRoSTA. Bist du sicher, daß es von FRoSTA war? 😉

    Allerdings finde ich auch, daß sich in letzter Zeit die Qualität von Nasi-Groeng verschlechtert hat (aber immer noch auf hohem Niveau ist). Hauptsächlich liegt das am Weißkohl, der manchmal sehr „strunkig“ ist. Gerade Kohl muß meines Erachtens immer sehr stark gegart werden, sonst schmeckt er einfach nicht (leider werden auch die anderen Zutaten häufig zu „aldente“ vorgegart). Ok, man kann es ja entsprechend nachgaren, aber mancher Weißkohl war auch dadurch nicht mehr zu verbessern. Außerdem fehlt es beim Nasi-Goreng etwas an Flüssigkeit. Gerade die Soße läßt z.B. die Gulasch-Pfanne immer besser werden (aktuell mein Lieblingsgericht).

    Übrigens: Ich muß fast JEDES FRoSTA-Gericht noch nachsalzen. Kann also nicht verstehen, wie das so versalzen sein konnte.

  • @Michaela:

    Das tut mir wirklich Leid und ich kann es im Moment auch nicht erklären.

    Haben Sie die Verpackung noch?

    Dort steht neben dem Haltbarkeitsdatum ein Produktionscode. Diesen brauche ich um bei unserer Qualtiätssicherung zu prüfen was genau passiert ist.

    Vielen Dank!

    Mit freundlichen Grüßen Felix Ahlers

  • Ich fand die Werbung ganz in Ordnung. Diät gilt immer. Es gibt keine Ausnahmen. Meine Entscheidung abzunehmen steht und wird seit etwa einer Woche konsequent umgesetzt. Die Entscheidung für einen Weg war ein längerer Prozess. Letztendlich habe ich mich für ein Konzept entschieden. Meine Wahl fiel dabei auf Bodymed es gibt wohl hier im Forum einen Beitrag oder Kommentar, der eure Produkte für die Erhaltungsphase der Diät empfiehlt. Daran habe ich mich erinnert). Ausschlaggebend für Bodymed war die Betreuung durch einen Fachmann(frau), in diesem Fall ein Arzt und die Begleitung durch eine Gruppe, in der ich meine Fragen, Sorgen und Nöte kommunizieren kann. Bei Bodymed sind Gruppen und Berater und alles andere zu sogenannten Bodymed Centern zusammengefasst. Das scheint mir plausibel. Grade habe ich die Startphase abgeschlossen, in der ich lediglich Proteinshakes zu mir genommen habe. Ging ganz gut. Habe einen Eindruck davon bekommen, was „Lust“ und „Spaß“ am Essen bedeutet und was echten „Hunger“. Die Gruppenbetreuung war natürlich so kurz nach den Feiertagen etwas durchwachsen, aber jetzt startet es durch. Im Rahmen einer festen Bezugsgruppe bin ich mir sicher, die Gewichtsoptimierung zu erreichen und auch lange zu halten. Das alles fehlt mir etwas bei der FROSTA Diät. In hoffentlich nicht all zu ferner Zukunft werde ich dann auch auf eure schöne Auswahl zugreifen können.

  • @Jürgen Hestermann:

    Danke für die Infos zum Nasi Goreng. Den Weißkohl werden wir einmal grundsätzlich kontrollieren (bis heute habe ich von dem Problem noch nichts gehört) und ich werde an dieser Stelle berichten.

    Zur Soße beim Nasi:

    Nasi Goreng heißt ja gebratener Reis auf indonesisch (Bami Goreng = gebratene Nudeln). Entsprechend sind beide Gerichte traditionell ohne viel Sauce.

    Die Bami Rezeptur haben wir übrigens deshalb seit einem Jahr mit weniger Sauce. Seitdem verkaufen wir das Produkt deutlich besser.

    Viele Grüße, Felix Ahlers

  • Na, also ich finde den Werbespot von Frosta ganz gelungen: recht spritzig: vor allem die Bemerkung des Mannes zum Schluß 🙂

    Und ich kann guten Gewissens sagen, dass man Frosta-Produkte durch die Bank empfehlen kann (jeder halt mit seinen persönlichen Vorlieben: zur Zeit macht mich das Pilz-Risotto glücklich…). Dass das Nasi Goreng versalzen, das Fleisch knochentrocken gewesen sein soll… na, na, na… wohl doch zum 0,79 Euro-Billigprodukt gegriffen oder ein noch billigerer Versuch der Konkurrenz Frosta madig zu machen?

    Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Frosta-Werbung anschlägt und der Umsatz steigt: das habt Ihr und Eure Produkte verdient. Kein Zweifel.

    Gruß aus München

  • Frechheit. Ich kann lesen. Und ich habe gezielt zu Frosta gegriffen, weil ja immer beworben wird, dass es ohne künstliche Zusätze sein soll.

    Natürlich gibt es ein Problem: ich bin Fertigprodukte nicht gewohnt. Ich koche normalerweise frisch.
    Die Werbung hat mich jedoch dazu bewegt, vielleicht doch mal dieses Fertigprodukt zu testen, um mir vielleicht mal das Kochen zu sparen.

    Mir hier zu unterstellen, dass ich a) nicht lesen kann und b) mich von Billig-Fertignahrung ernähre, ist unverschämt und ins Blaue gegriffen.

    Mein Mann ist übrigens Salz-Fanatiker; er salzt alles sehr stark. Und selbst er fand dieses Gericht zu salzig. Da gibt es keine Diskussion.

    Tja, Jonnybegood, ganz toll gemacht. Das war dermaßen daneben gegriffen, dass ich bestimmt hier nicht mehr diskutieren werde.
    Wenn ehrliche Kritik vom Kunden nicht erwünscht ist, dann lass ich es hier bleiben und veröffentliche so etwas zukünftig lieber auf meinem Blog.

    Sollte jemand von Frosta dazu noch etwas sagen wollen, dann bitte an meine Email-Adresse. Ansonsten ist dieses Thema für mich erledigt. Etwaige weitere herabwürdigende Äußerungen von Herrn J. werde ich also nicht mehr lesen.

    @Herrn Ahlers: die Verpackung ist irgendwo im Gelben Sack. Da komme ich wohl nicht mehr heran. Ich wusste nicht, dass dieses eventuell weiterhelfen könnte.

    Gruß, Michaela

  • Liebe Michaela,

    ohne die Produktionsnummer können wir leider nicht nachvollziehen was genau passiert ist. Da Sie den Beutel nun nicht mehr haben, könnten Sie uns vielleicht sagen in welchem Laden und wann Sie das Nasi Goreng gekauft haben?

    Vielen Dank,

    Felix Ahlers

    PS: JH + JBG sind Blogbesucher wie Sie (keine FRoSTA Mitarbeiter) die ihre Meinungen vertreten, genau wie Sie – dies zur Information.

  • @Michaela:

    Schade, wenn meine Anmerkungen falsch angekommen sind. Die Frage, ob es wirklich FRoSTA war, sollte eigentlich eher etwas ironisch gemeint sein (deshalb auch der Smily ;-)). Trotzdem, das mit dem Verwechseln ist mir aber auch schon passiert (allerdings nicht bei FRoSTA). Wenn man beim Kauf nicht gezielt drauf achtet, könnte sowas ja schon mal sein.

    Es ist halt sehr merkwürdig, wenn jemand ein solch extremes Negativ-Erlebnis hat, wärend ich (und anscheinend auch andere) schon so viele Beutel Nasi-Goreng von FRoSTA gegessen habe, die (fast) alle super geschmeckt haben. Macht einen halt nachdenklich. Kann ja aber auch sein, daß entweder mit dem einen Produkt was schiefgelaufen ist, oder es sich grundsätzlich was (gravierend) geändert hat. Na ja, anscheinend werden wir es nie erfahren.

  • Manchmal ist Googeln richtig interessant und lehrreich:

    Nach eigenen Angaben produziert Frosta® seit Anfang 2003 seine frostigen Fertigmenüs ohne Geschmacksverstärker, Farbstoffe, sowie ohne künstliche und natürliche Aromen. Die Firma wird seitdem nicht müde, bei jeder sich bietenden Gelegenheit dies gebetsmühlenartig zu verkünden.

    Was der Verbraucher allerdings nicht mitbekommt, es sei denn er googelt ein wenig, ist, dass „Oekotest“ bei einem Tiefkühl-Gemüse-Test in 2006 im Frosta®-„Toskana-Mix“ Rückstände von Pestiziden nachgewiesen hat. Hier handelte es sich um das Fungizid „Vinclozolin“. Laut Oekotest soll der Pestizidgehalt die gesetzliche Höchstmenge um mehr als zehn Prozent überschritten haben. Frosta®-„Toskana-Mix“ konnte mit einem ganzen Pestizid-Cocktail aufwarten. Ausser „Vinclozolin“ entdeckte „Oekotest“ sechs weitere Pestizide im Frosta®-Menü.

    Auf der Frosta® -Website kann man zwar lesen: „Frosta®-Kunden wissen zu 100 Prozent was sie essen.“ Tja, bis auf das eben, was sie nicht wissen. Die Firma gibt vor, Obst und Gemüse im Frosta®-Vertragsanbau auf Basis der Regeln des integrierten Anbaus produzieren zu lassen oder die Ware von ausgewählten Lieferanten zu beziehen. Ausserdem würden alle landwirtschaftlichen Betriebe regelmäßig kontrolliert, u.a.auch die Düngung und der Pflanzenschutz. Da muss Frosta® aber etwas übersehen haben, wie kommen sonst insgesamt sieben (!) verschiedene Pestizide in den ach so streng kontrollierten Anbau?

    Laut „Oekotest“ hat Frosta® den spanischen Paprika als Übeltäter ausgemacht und sich entschlossen auf Paprika eines anderen Produzenten zurückzugreifen, so zumindest steht es auf der Oekotestseite. Plamabel für die Qualitätskontrolle der Firma Frosta®, wie ich finde, dass die das nicht vor dem Testergebnis von Oekotest bemerkt haben.

    Laut Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG darf Vinclozolin nur für Anwendungen als Fungizid an folgenden Kulturen zugelassen werden: Rapssamen, Zierpflanzen, Chicorée (Wurzelbehandlung) in Dosierungen von höchstens 0,75 kg Wirkstoff/Hektar. Wie kommt das Zeug dann in den Paprika und dazu gleich in der unzulässigen Dosis von zehn Prozent über der gesetzlich zugelassenen Höchstmenge?

    In einem Nachtest, den Oekotest mit dem Menü „Toskana Mix“ der Chargennummer L 6151S12 veranstaltete fanden sich „nur“ noch Spuren von zwei Pestiziden. Oekotest hat das ausgereicht, das Frosta Menü mit „Sehr gut“ zu beurteilen. Wem das reicht, der kann sich gerne bedienen, ich wünsche guten Appetit. Mir ist der Appetit vergangen, ehrlich gesagt hatte ich aber noch nie so richtig Appetit auf diese Tiefkühlmenüs.

    Für mich hört der Spass da auf, wenn ich Gefahr laufe mir durch Nahrungsmittel meine Gesundheit zu ruinieren. Einer Firma, die den Kunden bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ihr „Reinheitsgebot“ um die Ohren haut, anderseits aber ein Produkt mit einem Pestizidcocktail von sage und schreibe sieben Pestiziden in den Handel bringt, kann ich nun mal kein Vertrauen entgegenbringen.

  • Lieber Herr Hagen,

    als Leiter der Qualitätssicherung will ich Ihnen kurz zu Ihren Ausführungen antworten.
    Zunächst einmal möchte ich ein Mißverständnis aufklären. Bei der ersten Untersuchung des Toscana Mixes durch Ökotest wurden 6 verschiedene Pflanzenschutzmittel im unteren Spurenbereich nachgewiesen. Alle Werte lagen deutlich unter den gesetzlichen Höchstmengen. Bei nur einem einzigen Wert wurden mehr als 10 % der gesetzlichen Höchstmenge ausgeschöpft (Grenzwert 0.34 mg/kg errechnet über die offengelegte Rezeptur, Analysenwert 0.05 mg/kg). Alle anderen Gehalte waren im Vergleich zum Grenzwert deutlich niedriger also im untersten Spurenbereich.
    Der Toscana Mix wurde wegen der Anzahl der Pestizide und wegen der Überschreitung der Ökotest-Höchstmenge (10% des gesetzlichen Wertes) um 2 Stufen abgewertet.
    Leider war die Beschreibung der Bewertungskriterien im Ökotestheft so mißverständlich, daß der Eindruck entstehen konnte, es lag eine Überschreitung der gesetzlichen Höchstmengen vor. Das war definitiv nicht der Fall.
    Bei der Bewertung der Anzahl von Pestiziden wurde leider auch nicht berücksichtigt, aus wieviel verschiedenen Gemüsesorten die Produkte bestanden (im Test Rezepturen von 2 bis 6 Gemüsesorten).
    Als der Test durchgeführt wurde, hatten wir bereits den Lieferanten für Paprika gewechselt. Allerdings kam in dem Test noch der Paprika unseres alten Lieferanten zum Tragen. Den Wechsel hatten wir deshalb durchgeführt, weil der neue Lieferant strikt nach den Prinzipien des integrierten Anbaus arbeitet und wir im Rahmen einer Testphase festgestellt hatten, daß bei ihm fast nie irgendwelche Pflanzenschutzmittel nachgewiesen wurden. Entsprechend positiv viel das Urteil von Ökotest dann auch bei der Nachuntersuchung aus.

    Mit freundlichem Gruß

    Dr. Andreas Bosselmann
    Leiter Forschung und Entwicklung
    FRoSTA AG

  • Lieber Herr Dr. Bosselmann,

    Oekotest“ schreibt in ihrem Testbericht:

    „Nur durchschnittlich zufrieden waren wir mit dem Frosta Toskana Mix. Das von uns beauftragte Labor fand ein Pestizid, dessen Gehalt die gesetzliche Höchstmenge um mehr als zehn Prozent überschritt. Zusätzlich fanden sich Spuren von sechs anderen Pestiziden.“

    Was ist daran missverständlich?

    Sie schreiben: „Als der Test durchgeführt wurde, hatten wir bereits den Lieferanten für Paprika gewechselt. Allerdings kam in dem Test noch der Paprika unseres alten Lieferanten zum Tragen.“ Dies bedeutet, dass das Produkt mit dem erhöhten Pestizidgehalt weiter im Handel war und auch verzehrt wurde. Wurde das den Verbrauchern mitgeteilt? Frosta®-Kunden wissen doch angeblich zu 100 Prozent was sie essen.

    Wie Sie ausführen, haben Sie im Rahmen einer Testphase festgestellt, dass der neue Lieferant „strikt nach den Prinzipien des integrierten Anbaus“ arbeitet. Wurde denn der vorige Lieferant nicht dahingehend geprüft?

    Dass deutsche Nahrungsmittel qualitätsgeprüft und sicher sind, an diese Mär glaubt zurzeit wohl niemand. Wenn eine Firma wie Frosta® allerdings mit einem besonderen Qualitätsanspruch und einem ausgefeilten Reinheitsgebot wirbt und auch schon mal behauptet, dass Qualität und Qualitätskontrolle Geld kostet und die Produkte eben teurer sein müssen als z. B. beim Discounter, auf der anderen Seite aber pestizidbelastete Produkte anbietet, dann stimmt etwas nicht.
    Ich habe dann ein größeres Problem damit, den Werbebotschaften der Firma Frosta® den nötigen Glauben zu schenken und komme zu der Erkenntnis, dass Werbung und Wahrheit auch bei Frosta® zweierlei Dinge sind und dass das eine nicht unbedingt mit dem anderen übereinstimmen muss. Dann kann der Verbraucher aber auch gleich zum Discounter gehen oder im Supermarkt den Menübeutel mit der roten Ecke kaufen. Ich finde, um die tägliche Menge Pestizide, ganz kommt man ja nicht darum herum, zu sich zu nehmen, muss man ja nicht noch unötig viel Geld ausgeben.

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