Die Ampel aus England

Vor 4 Jahren haben wir die Lebensmittelampel auf unsere meistverkauften Gerichte gedruckt (ich glaube immer noch, dass man sich im Supermarkt mit Farben besser und schneller orientieren kann und dass die Ampel deshalb gut ist).

In England wird jetzt ein neuer Anlauf unternommen, von Foodwatch wird dieser aber kritisiert.

Ich finde den Ansatz aber besser als nichts, glaube aber nicht mehr, dass sich hier bei uns etwas ändern wird. Wohl auch nicht wenn das Verbraucherministerium neu besetzt wird.

Mal sehen wie dazu die Diskussionen auf der Anuga, der größten Lebensmittelmesse in Köln sind!

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

7 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Das „Beste“ an diesen Ampeln ist ja immer noch die Portionsangaben, damit die Kalorienanzahl möglichst gering aussieht. Wenn man sich wirklich dran halten würde, dann hätte man zwar wirklich wenig Kalorien auf dem Teller, dafür aber auch nur einen Bissen ;).
    [ Anm. d. Admin: Link entfernt. Bitte Blogregeln beachten! ]

  • Wieso eigentlich noch eine Ampel? Wieso nicht gleich einen einzigen Punkt mit den beiden Möglichkeiten: „Dieses Prodkt bitte kaufen“ (grüner Punkt) oder „dieses Produkt auf gar keine Fall kaufen“ (roter Punkt)? Wozu noch das umständliche Ablesen von mehreren Farbpunkten? Oder noch besser: Die Produkte, die (von wem auch immer) als schlecht erachtet werden, dürfen gar nicht mehr in den Handel gelangen (was ja letztlich sowieso die Konsequenz aus der Ampel sein soll). Das wäre doch mal eine Vereinfachung für den Verbraucher! Er kann einfach alles kaufen, was noch da ist. Juchhu! Das ist die Lösung aller Ernährungsprobleme.

    • Ganz einfach: Zu viel Käse ist doof, weil fett. Aber auch gut, weil Calcium drin ist. Oder vielleicht doch schlecht, weil es ja Studien gibt, wonach der Körper dieses Calcium schlecht bis gar nicht aufnimmt. Und doch wieder gut, weil manche Studien dem tierischen Eiweiss eine höhere Wertigkeit belegen…

      Man kann durchaus markieren, ob ein Produkt einen höheren Anteil des Energiewertes in Fett deckt, als empfohlen wird. Man kann auch angeben, ob eine Portion X mehr Zucker enthält als ein(e) Durchschnittsdeutsche(r) am Tag zu sich nehmen sollte…aber ein Produkt generell als „gesund“ oder „ungesund“ zu markieren, ist quasi unmöglich. Mit Allergie kann fast alles gesund sein, 1 Kilo Milchschnitte ist es für fast jeden, 1 Gramm wiederum für fast keinen… 😉

      • Man kann wohl kaum jedes Lebensmittel auf 4 willkürlich herausgegriffene Inhaltsstoff/e(-gruppen) reduzieren und dem Verbraucher sagen, er soll sich daran orientieren. Das ist meines Erachtens extrem naiv. Letztlich ist sowas nur ein (neues) Marketing-Instrument.

  • Ich persönlich finde den Ansatz mit der Ampel schon ganz in Odrnung, jedoch wurde er suboptimal umgesetzt. Eindeutigere Angaben auf Verpackungen die jeder versteht dürften doch nicht so schwer einzuführen sein, oder?

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