Die Nationale Verzehrs Studie II

dickGestern wurden erste Ergebnisse einer bundesweit ausgelegten Studie zum Thema Ernährung der Jugendlichen und Erwachsenen veröffentlicht. Diese ist die Neuauflage (daher II) einer Vorgängerversion, die zwischen 1985 – 88 erhoben wurde.

Bislang wurden u.a. folgende Erkenntnisse gewonnen:

  • die Deutschen werden in allen Altersgruppen immer dicker
  • Personen in Partnerschaften sind öfter übergewichtig als allein lebende
  • in den Regionen Hamburg und Bremen leben die wenigsten Übergewichtigen (was sich natürlich durch die hohe Verbundenheit zu den dortigen FRoSTA-Standorten und damit FRoSTA-Produkten erkären lässt 😉 )
  • 12% der Deutschen halten eine Diät ein
  • nur 8 % können ihren Energiebedarf richtig einschätzen

Offensichtlich gibt es zum Thema Ernährung noch einen erheblichen Aufklärungsbedarf.

Schwierig scheint es für die Hersteller von Lebensmitteln auch zu sein, einen beabsichtigten ernährungsphysiologischen Zusatznutzen wirksam zu propagieren: nur 1/3 2/3 der Befragten wissen, was ein probiotischer Joghurt oder ein ACE Getränk ist und bewirken soll.

Abgefragt wurden auch das Einkaufsverhalten und Kochfertigkeiten. Amüsante Erkenntnis: Beim Räuchern und Dörren fallen keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf. Na so was.

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Caren Schlichting

Caren Schlichting

Ich bin seit 2006 im FRoSTA Produktmanangement tätig.

Dort betreuen wir die FRoSTA-Menüs, entwickeln Ideen für neue Produkte und koordinieren Marketing-Projekte.

An unserem Blog schätze ich den direkten, schnellen Kontakt zu unseren Verbrauchern und die Möglichkeit, dass alle Mitarbeiter, die zusammen für "FRoSTA" stehen, hier auf ihre ganz individuelle Art kommunizieren können.

7 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Zitat:
    „Beim Räuchern und Dörren fallen keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf.“

    Wie viele Männer und Frauen haben die denn für die Studie geräuchert bzw. gedörrt um das mit Sicherheit sagen zu können?

  • Der Schweizer Wetterfrosch Jörg Kachelmann veresucht es uns jeden Abend einzutrichtern und zeichnet auf, wie die probiotischen Bakterien von Danone’s® sauteurem Activia®-Joghurt den Weg durch den Verdauungstrakt finden und angeblich überleben. Probiotische Joghurts oder Quarkspeisen mit wohlklingenden Namen versprechen Fitness, Gesundheit und Wohlbefinden und sie suggerieren, allen möglichen Krankheiten vorzubeugen oder sie sogar zu heilen. Man sollte es nicht für möglich halten, wie viele Verbraucher diesen Schwachsinn auch noch glauben.

    Sicher ist jedenfalls so viel, dass sich die probiotischen Keime aus Joghurt und Co. gar nicht dauerhaft in der Darmflora ansiedeln können. Ist diese nämlich gesund, ist sie bereits mit natürlichen Keimen so gut versorgt, dass Probiotika gar keine Chance haben. Sie verlassen den Magen Darmtrakt so, wie sie gekommen sind, nur an anderer Stelle. Die Hersteller berufen sich auf zahlreiche Studien über die von ihnen verwendeten Bakterienstämme. Die meisten Experimente wurden im Reagenzglas oder im Tierversuch gemacht. Häufig wurde nicht mit dem Lebensmittel getestet, sondern mit den bloßen Bakterien. Fragen Sie doch mal an, ob Ihnen die Firma Danone® Einblick in das Studiendesign, die Endpunkte der Studie und das Ergebnis gewährt.

    Zudem müsste man regelmäßig probiotischen Joghurt essen, damit die Probiotika auf dem Durchmarsch im Darm ihre Wirkung entfallten könnten, wenn sie denn eine hätten.

    Wer heute in den Supermarkt geht, der muss sich darauf einstellen, dass die Lebensmittelindustrie nur eines im Sinn hat, dem Verbraucher das Geld aus der Tasche zu ziehen. Dafür schreckt die vor nichts zurück. Der beste Joghurt ist immer noch der selbstgemachte Joghurt.

  • Die Ergebnisse der Studie sind aber falsch widergegeben, da 58,2% die Definition für probiotischen Joghurt und 66,7% die richtige Definition für ACE-Getränke herausfanden und nicht nur 1/3 wie von Ihnen geschrieben!!!

  • Hmmm, also wenn ich in die Studie schaue, sehe ich das hier:

    „Etwa zwei Drittel der Deutschen wissen bei einer Vorgabe von 3
    Antworten plus der Angabe „ich weiß nicht“, was probiotischer Joghurt
    und ACE-Getränke sind. Über alle Altersgruppen hinweg kannten
    Frauen die Produkte signifikant häufiger als Männer.“ (Seite 8 )

    Ist komisch geschrieben, scheint aber wirklich so gemeint zu sein: „zwei Drittel der Deutschen wissen […] was probiotischer Joghurt und ACE-Getränke sind.“

    Die alte Kommaregeln, z.B. Einschübe abzutrennen, waren nicht alle unsinnig 😉

    Aber, was waren die Fragen?!?

    Was sind probiotische Joghurts?
    [ X ] Ich weiß es, ich weiß es!
    [ X ] Na, Joghurts halt. Mit komischem Zunamen
    [ X ] Ich weiß es, aber ich sags Ihnen nicht!
    [ ] ich weiß es nicht

    (Mehrfachnennungen möglich)

  • @ mel und Manuel

    Stimmt, ich habe es falsch gelesen. Dennoch sind 1/3 ne Menge, wenn man mal den Werbeaufwand für diese Produkte dagegen setzt.

  • @Wolf Hagen: Unser Freund Kachelmann macht Werbung für Actimel, was gut für die Abwehrkräfte sein soll. Activia hingegen soll die Verdauung anregen und dafür machen so unbekannte Damen Werbung, die seit dem regelmäßigen Verzehr von Activia endlich wieder glücklich sind, weil sie wieder anständig k***en können. Soviel zum Thema Haarspalterei und marketingtechnischen Positionierungen, über die sich schlaue Leute ewig Gedanken machen, die aber kein Verbraucher überhaupt mitkriegt.

    Abgesehen davon hat Actimel auf persönlicher Erfahrung basierend bei manchen Menschen tatsächlich eine Wirkung, allerdings eine eher unerwünschte: ich bekomme davon grauenhafte Darmwinde…

  • Schwierig scheint es für die Hersteller von Lebensmitteln auch zu sein, einen beabsichtigten ernährungsphysiologischen Zusatznutzen wirksam zu propagieren: nur 1/3 2/3 der Befragten wissen, was ein probiotischer Joghurt oder ein ACE Getränk ist und bewirken soll.

    Abgefragt wurden auch das Einkaufsverhalten und Kochfertigkeiten. Amüsante Erkenntnis: Beim Räuchern und Dörren fallen keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf. Na so was.

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