EHEC

In Norddeutschland treten in den letzten Tagen EHEC Virus Fälle auf. Und dazu wollen wir natürlich auch hier im Blog kurz etwas sagen.

Als Ursache wird mit Gülle gedüngtes Gemüse vermutet. Von blanchiertem Gemüse (also Gemüse welches kurz mit kochendem Wasser abgekocht wird), Milch oder Fleisch geht nach jetzigem Kenntnisstand keine Gefahr aus.

Zum Glück wird praktisch unser gesamtes Gemüse grundsätzlich vor dem Einfrieren blanchiert um eventuelle Keime abzutöten. Insofern besteht keine Gefahr.

Bei den wenigen Ausnahmen (nicht blanchiertes Gemüse) und bei den Kräutern (welche wir selbst anbauen und nicht blanchiert werden), prüfen wir jede Ernte vor dem Einfrieren auf EHEC Erreger.

In unseren Kantinen für die Mitarbeiter bieten wir zur Zeit kein Rohgemüse an.

Ansonsten meine Empfehlung: frisches Gemüse besonders gut waschen oder abkochen. Oder FRoSTA Gemüse essen!

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

29 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Ich finde es sehr beruhigend! Auf meinem privaten Blog habe ich heute über sie positiv berichtet, weil ich es einfach toll finde, dass Sie ein Reinheitsgebot haben. Das sollte jeder Betrieb haben! Und das fordere ich auch. Vielleicht finden Sie diese Lösung auch gut? Die gesunde Ernährung ist doch so wichtig!

    http://wagnercreation.wordpress.com/2011/05/25/alle-wollen-sich-gesund-ernahren-und-trotzdem-sind-so-viele-krank-es-gibt-eine-losung/

    [Anmerkung Frank Ehlerding (FRoSTA): Namen gekürzt. Bitte Blogregeln beachten. Keine Suchwörter als Namen.]

  • Gerade meldet das Robert Koch Institut, dass man insbesondere Blattsalate, Tomaten und Gurken nicht mehr essen sollte!

  • Hallo Herr Ahlers,

    wird denn auch das zugefügte Gemüse grundsätzlich blanchiert wenn es sich nicht um reine Gemüsegerichte handelt?
    Wie z.B. die Zucchini im Hähnchen-Curry?
    Halten Sie persönlich diese Gerichte für grundsätzlich sicher?

    • Absolut, das Gemüse wird immer direkt nach der Ernte blanchiert. Insofern unabhängig davon wie wir es später einsetzen.

      Unsere Gerichte sind also ebenso sicher wie das Gemüse!

  • Wenn sich die Anzahl der bis jetzt infizierten 200 Menschen jeden Tag verdoppelt, dann sind nach etwa 18,5 Tagen alle Menschen (ca. 82 Millionen) in Deutschland am hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) erkrankt. Nach 3 Wochen wären alle Menschen in der Europäischen Union mit EHEC infiziert. Die Folgen wären katastrophal, da ein Grossteil der Bevölkerung mangels medizinischer Intensivversorgung nach Zusammenbruch des medizinischen Versorgungssystems qualvoll an Nierenversagen sterben würde.

    [Anmerkung Frank Ehlerding (FRoSTA): Kommerzielle Verknüpfung gelöscht. Keine Namen mit Suchwörten => in „Gast“ geändert. Bitte Blogregeln beachten.]

  • Herr Ehlerding „realkontrol“ ist kein Suchwort!
    .
    Heute Sonntag 29.5.2011 sind es bereits mindestens 400 mit EHEC infizierte Menschen allein in Deutschland ohne England, Schweden und Tschechien! Die Turnbeutelträger in der Politik informieren die steuerzahlenden Bürger wieder nicht richtig! Warum kommen keine klaren Warnmeldungen und Verhaltensanweisungen im Fernsehen vor den interessanten Sendungen?

    [ Anm. d. Admin: Website entfernt. Bitte unsere Blogregeln beachten: http://www.frostablog.de/bloginfo/regeln – Ihre Verlinkung verstößt gegen Punkt 5 ]

  • Hi!

    Ich weiß nicht wirklich, wo ich das Feedback sonst hinstellen soll, da die Diskussion um die neuen Verpackungen und Inhalte schon wieder ewig her ist.

    Meine Kritik – die „Bratkartoffel-Hähnchenpfanne“ hat ja gleich auf mehreren Ebenen versagt.

    1. Es wurde hier im Blog noch zugesagt, daß der Traubenzucker wegfallen würde, weil nur für rein ästhetische Zwecke. Ist nicht passiert.

    2. Wo wir schon bei der Optik sind: Diese super-leckere Pfanne von weißem Fleisch und goldenen Kartoffeln wurde völlig hingerichtet. Nun handelt es sich um braunes Fleisch mit braunen Kartoffeln, die rein vom Aussehen her schon irgendwie frittierte Fettsucht suggerieren und natürlich nicht mehr so schmecken wie die vorher noch frei selbst würzbaren und glücklich essbaren Gold-Bratkartoffeln. Das zarte, weiße Fleisch ist nun auch hinweg.

    Wer zum Henker kam auf so eine furchtbare Idee?

    Macht das von mir aus zu einer Braunbrambes-Pfanne als Variante 2, aber gebt mir die gute alte Bratkartoffelpfanne mit lecker, hell, toll und gut wieder!

    Das geht doch so nicht. 🙁

    Und ich dachte auf beständige Qualität sei Verlass. Welche Testgruppe kann die neue Variante denn besser finden als die alte? :/

  • Die Suche nach der Herkunft des EHEC scheint bedrohliche Ausmasse anzunehmen und ein europaweites Problem zu werden. Vielleicht könnten auf biologische Kampfstoffe spezialisierte Fachleute des Militärs in Europa bei der Suche helfen. Zumindest wäre hier genügend Personal vorhanden, dass Kliniken und Labors für externe Ermittlungen nicht haben.

    [Anm. Frank Ehlerding (FRoSTA): Link entfernt. Bitte Blogregeln beachten.]

  • Ich frage mich,ob blanchieren ausreicht. Das Gemüse kommt nur kurz in Kontakt mit dem kochendem Wasser, also nur oberflächlich. Es wurde jetzt aber gesagt, dass auch im Inneren Keime sein können. Die würden durch das kurze Blanchieren nicht abgetötet werden.

  • Dazu vom Bundesinstitut für Risikobewertung:

    Durch Erhitzungsverfahren wie Kochen, Braten und Schmoren werden EHEC abgetötet. Voraussetzung ist, dass für mindestens zwei Minuten eine Temperatur von 70 °C im Kern des Lebensmittels erreicht wird. Gegenüber anderen Umwelteinflüssen, beispielsweise einem sauren Milieu, Kälte oder Austrocknung, sind diese Bakterien jedoch relativ unempfindlich. Auch durch Tiefgefrieren von Lebensmitteln lassen sich EHEC-Bakterien nicht zuverlässig abtöten.

    http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_ehec_infektionen_durch_pflanzliche_lebensmittel-70663.html

    Ein Risiko kann ich bei Produkten von FRoSTA nicht erkennen. Sollte man ein (eher theoretisches) Restrisiko sehen, sollte man berücksichtigen, dass die Produkte nicht direkt aus dem Gefrierschrank gegessen werden, sondern ausreichend lange erhitzt werden. Im Gegenteil, ich werde morgen einiges an Biogemüse und Gerichten von FRoSTA kaufen. Das ist mir zur Zeit lieber als selber kochen. Ich halte es persönlich für eher unwahrscheinlich, dass Gemüse die Ursache ist. Sollte es allerdings doch Gemüse sein, so ist es gekocht unbedenklich. Das Problem, dass ich dann sehe, ist die Zubereitung (waschen, kleinschneiden, Entsorgung Reste,…), die so aseptisch sein muss, dass selbst die 10 – 100 Erreger, die die Krankheit bereits auslösen können, nicht mehr vorhanden sind. Da sind mir die Produkte von FRoSTA lieber, die bereits fertig bzw. fertig vorbereitet sind.

  • Dazu in Kurzform aus BR-Online von Gestern:

    Kann ich Tiefkühlgemüse essen? Tötet das Frosten den Keim ab?

    Der EHEC-Erreger ist sehr robust, das Frosten überlebt er. Eine Gefahr gibt es hier in der Regel nicht, weil das Gemüse, z.B. Spinat, vorher blanchiert wird und wenn Sie es auftauen, wird es erneut erhitzt. Da sind Sie auf der sicheren Seite.

  • „Durch Erhitzungsverfahren wie Kochen, Braten und Schmoren werden EHEC abgetötet. Voraussetzung ist, dass für mindestens zwei Minuten eine Temperatur von 70 °C im Kern des Lebensmittels erreicht wird.“

    Zwei Minuten? Andere Quellen sagen: „mindestens zehn Minuten“.

  • Jetzt kommt die Zeit von Pizza, Pasta und aller anderen heiss zubereiteten Speisen, denn über 70 Grad Celsius zerbruzelt der böse EHEC Bazillus-Mutant zur Wirkungslosigkeit.

    • Das Thema Mikrowelle würde mich auch mal interessieren. Werden Keime im Gemüse, das in der Mikrowelle erhitzt wird, abgetötet?

  • Gerade gelesen, dass sich ein großer Konkurrent von FROSTA zu Wort meldet: „Unsere Handelspartner ordern seit dem Beginn der Diskussion spürbar mehr von unseren tiefgefrorenen Gemüseprodukten. Dies ist aktuell auch schon in den Verbraucherumsätzen erkennbar.“

    Merkt Frosta da auch was?

  • EHEC und Mikrowelle:

    Nach ca. 2 Minuten unter Maximaler Leistung hat es sich ausgekeimt.

    (Wenn man die Größe der Stücke bei Frosta sieht.)
    Wichtig ist nur das vor allem Fleisch komplett durch ist.

  • Da ich in Hamburg lebe und dort die Zahl der Angesteckten und Verstorbenen an dem neuen EHEC Bakterien erheblich ansteigt, mache ich mir immer mehr Sorgen und bin ein wenig verängstigt. Ich versuche mich vor den gefährlichen Bakterien abzusichern, indem ich mir oft die Hände säubere und keine rohe Kost mehr verzehre. Aber reicht das wirklich aus um vor diesen Viren geschützt zu sein? Denn ich habe vor kurzem auf zeitong.de gelesen, dass man es noch nicht erforscht hat, woher die EHEC Viren herkommen und wie sie sich vermehren. Weiterhin habe ich Internetseite erfahren, dass die Gurken von Spanien doch nicht der Verursacher von EHEC ist. Ich würde mich freuen, wenn mir noch einer weitere Ratschläge geben könnte, wie man sich vor EHEC schützen kann.

    [Anm. Frank Ehlerding (FRoSTA): Werbeverknüpfung entfernt. Bitte Blogregeln beachten.]

    • Die sicherste Art ist sicher im Moment alles nur gekocht zu essen. Ich selbst esse aber seit 1 Woche wieder Salat und Tomaten, wasche aber natürlich alles besonders gut!

      Unser Gemüse und die Gerichten sind aber sicher, nicht nur weil man sie ja immer gekocht isst, sondern auch weil wir alles gründlich prüfen und kontrollieren. Versprochen!

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