FRoSTA Jahresrückblick 2010 – Frohes neues Jahr!

Liebe Blogleser,

das Jahr 2010 ist nun vorüber und damit ist es Zeit für einen kleinen Rückblick aus meiner Perspektive. Vorab ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Kunden. Ohne unsere treuen Kunden und die vielen neuen Kunden, die in diesem Jahr dazu gekommen sind, hätten wir deutlich weniger Freude an unserer Arbeit…

Neben den Kunden bzw. Verbrauchern gilt mein besonderer Dank auch all unseren Handelspartnern, die unsere Produkte in den Truhen zum Kauf anbieten. Insgesamt sind wir mit der Entwicklung des Absatzes unserer Fertiggerichte recht zufrieden. Laut Nielsen konnten wir unsere klare Marktführer-Position durch ein gutes zweistelliges Wachstum deutlich ausbauen (Quelle: Nielsen 10/2010).

I. Quartal: Big Packs und Nachhaltigkeit

In das Jahr 2010 sind wir mit unserer Big Pack Aktion gestartet. Dazu hatten wir sogar einen „Tag on“ an unseren TV-Spot angehängt. Die Idee war eigentlich ganz einfach: Produkte mit Reinheitsgebot für Mütter mit kleineren Kindern, denn das Reinheitsgebot ist für Mütter, die Ihren Liebsten besonders gute Lebensmittel anbieten möchten, aber keine Zeit zum Kochen haben, auf jeden Fall relevant. (OK, auch für Väter…)

Zum Beginn des Jahres haben wir uns auch entschieden, für alle Produkte den CO2 Fußabdruck zu berechnen und auf unserer Webseite zu veröffentlichen. Wir wollen damit zumindest in einem ersten Schritt für mehr Transparenz sorgen. Den Ansatz für die Berechnungen haben wir zusammen mit dem WWF, Ökoinstitut, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und THEMA1 in einem Pilotprojekt entwickelt. Hierzu hatten wir dann in unserem TV Spot auch zur Diskussion eingeladen. Allerdings wurden wir doch etwas überrascht wie gering das Interesse bei diesem Thema war (zumindest auf unserem Blog war es kein wirkliches Thema). Trotzdem machen wir natürlich weiter und berechnen für alle neuen Produkte den entsprechenden CO2 Fußabdruck und veröffentlichen diesen auf unserer Webseite. Dort haben wir übrigens auch unsere ambitionierten Ziele zur Senkung unserer Emission veröffentlicht.

Im Frühjahr haben wir dann entschieden, unser FRoSTA Bistro in der Hamburger Innenstadt zu schließen. Nach intensiver Analyse wurde uns klar, dass wir uns mit allen Mitteln auf unser Kerngeschäft konzentrieren wollen und müssen. Das Betreiben von Restaurants gehört eben nicht dazu.

II.Quartal: Chilli con Carne und Fussball WM mit Chakalaka

Zum zweiten Quartal ist unser Chili con Carne als Saisongericht gestartet. Als klarer Testsieger vor der Einführung waren unsere Hoffnungen groß. Kurz nach der Auslieferung wurden wir dann aber mit steigenden Weltmarktpreise für Rindfleisch konfrontiert und es wurde doch recht schnell klar, dass wir so ein Produkt eben nicht für den normalen FRoSTA Ladenpreis verkaufen können. Das Chili con Carne hätten man wohl eher um die 4 € verkaufen müssen, oder in einem 350g Beutel zum gleichen Preis. Dass das natürlich nicht geht, ist sicher allen hier im Blog klar, denn zu diesem Themenbereich gibt es hier ja sehr viele gute und intensive Diskussionen. Somit musste dieser „Potentialträger“ im Herbst diesen Jahres erstmal in den Winterschlaf geschickt werden.

Der Sommer war dann ganz der Fußball WM gewidmet. Drei afrikanische Produkte und eine Spezial-Edition unserer Big Packs („Hühnchen statt Schwalbe“) haben Appetit auf die WM gemacht. Zur WM hatten wir dann auch einen Turnier-Kicker bei uns im Büro aufgestellt. (Allerdings war der Kicker so laut, dass er nur ganz selten genutzt wurde.) Nach der WM haben wir das Hähnchen Chakalaka in unser Stamm Sortiment fest übernommen.

III.Quartal: Große Pasta mit „Geld-zurück-Garantie“

Direkt nach der WM haben wir dann 3 weitere Big Packs auf den Markt gebracht. Diesmal Pasta Big Packs. Um den „Einstieg“ bei FRoSTA zu erleichtern hatten wir die Big Packs mit einer „Geld-zurück-Garantie“ ausgestattet. Die Reklamationen sind übrigens minimal. Was also als Aktionsidee geboren war, ist nun bei vielen Händlern in der „Dauerlistung“ (sprich stets verfügbar). Heute machen die 6 Big Packs bereits etwa 10% von unserem Umsatz aus und sind damit im Markt „angekommen“.

IV. Quartal: Alles ganz neu – Neustart mit Gemüse

Nicht so gut lief unser Jahr mit den alten Gemüse Mahlzeiten und den anderen Gemüse Produkten. Die Akzeptanz bei den Endverbrauchern war einfach zu gering und so haben wir im Laufe des Jahres doch deutlich an Distribution (sprich Verfügbarkeit) und damit dann auch Umsatz verloren. Nach langer und intensiver Vorarbeit haben wir dann unser Gemüseangebot komplett neu aufgestellt. Unser Anspruch dabei war es, nur die wirklich beste Qualität in die Tüte zu tun. Das hat natürlich seinen Preis. Damit die Produkte aber im Supermarkt dann für einen wettbewerbsfähigen Preis angeboten werden können, haben wir uns für die 480g Beutel Variante entschieden. Hierzu gab es ja schon einige Diskussionen hier im Blog. Ich möchte aber noch mal darauf hinweisen, dass wir keine Mogelpackungen machen. Alle Produkte sind neu, alle Namen sind neu und das Design ist ebenfalls neu. Da kann wirklich keine Verwechselung mit alten Produkten entstehen. Die neuen Produkte haben wir seit Mitte Oktober in der Auslieferung und sind mit dem Start sehr zufrieden. Selbst ich kann mit den Produkten zu Hause nun einfach kochen. Auf einer Presseveranstaltung vor einigen Wochen haben Herr Matthias, Herr Ahlers und ich Journalisten live bekocht. Das hat Spaß gemacht und sogar allen geschmeckt. Weil wir an die Idee fest glauben, haben wir sogar eine Mikrosite mit weiteren Informationen und Rezepten eingerichtet. Einfach mal reingucken: Koch kreativ.

Das Team hinter der Marke

Hinter den Kulissen war all dies wirklich sehr viel Arbeit. Neben all dem was ich hier schon berichten kann und will haben wir sehr intensiv an der Vorbereitung für das kommende Jahr gearbeitet. In 2011 haben wir einiges vor und werden mit vielen Innovationen für „positive Unruhe“ in der Truhe sorgen. Zum Jahresstart haben wir uns einiges einfallen lassen, auch damit es mit den guten Vorsätzen klappt.

Die Fülle der Aktivitäten in 2010 und die intensive Vorbereitung für 2011 war übrigens nur möglich, weil wir hier eine sehr motivierte und professionelle Mannschaft haben. Niemand macht hier einen klassischen „nine to five“ Job. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle auch ausdrücklich bei allen Mitarbeitern bedanken.

Das Thema des Jahres: Verfügbarkeit von FRoSTA!

Abschließend noch ein Kommentar zu einem Dauerbrenner auch hier im Blog: Verfügbarkeit von FRoSTA in Supermärkten. Hierzu ist wichtig zu verstehen, dass unsere Handelspartner, also die Betreiber der Supermarktketten, entscheiden welche Produkte in die Truhe kommen. Wir bieten allen Handelspartnern immer sämtliche Produkte und auch die neuen Produkte an. Wenn also mal etwas nicht gleich zu finden ist, einfach mal den Marktleiter ansprechen.

Nochmals herzlichen Dank an alle Blogger für den intensiven Austausch und die vielen Anregungen.
Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr!

Hinnerk Ehlers

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Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Am 1.7.2009 bin ich bei FRoSTA als Geschäftsführer Deutschland/Österreich gestartet und seit 1.1.2010 als Vorstand Marketing und Vetrieb auch für unsere Geschäfte in Osteuropa verantwortlich.

34 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • >Hallo Herr Ehlers,

    danke für den Eintrag. Alle Punkte sind sicher richtig. Besonders den Punkt „Das Team hinter der Marke“ und die viele unbekannte Arbeit. Ich finde , dass Sie einen entscheidenen Punkt vergessen haben: Den Kampf um die Kennzeichnung / Ampel.Das war leider nicht erfolgreich. Da gilt es nachzulegen.

    Da müssen wir dringend was tun, ggf. mit und über die Stiftung.

  • Hallo FRoSTA-Team,
    vielen Dank für die regelmäßigen Blogeinträge.

    Bin durch die Blogroll des Shopbloggers auf euer Blog gestoßen.

    Aufgrunddessen bin ich auf euer Leitthema „100% frei von Farbstoff- und Aromazusätzen“ gestoßen.

    Und gerade deshalb habe ich vor kurzem bewusst ein Gericht von euch gekauft.

    Macht weiter so! 🙂

  • Oh, ich finde es schon sehr toll, dass Sie die CO2-Emissionen aller Produkte berechnen, und das auch noch mit so renommierten Partnern.
    Und ich freue mich immer über dieses „ehrliche“ Blog ohne PR-Weichspüler.

  • Find ich super, dass sie so einen ehrlichen und auch selbstkritischen Jahresrückblick veröffentlichen.
    An dieser Stelle hätten andere Unternehmen ihre Entscheidungen und gezogenen Konsequenzen vermutlich beschönigt und sich selbst damit beweihräuchert.

    Großes Kompliment.

  • Zitat:
    „Nicht so gut lief unser Jahr mit den alten Gemüse Mahlzeiten …“

    Haha, so langam können mich Lebensmittelproduzenten als Kontraindikator einstellen. Sämtliche Produkte, die ich schätzen gelernt habe, sind spätestens nach einem Jahr aus den Regalen der Einzelhänder verschwunden.

    „Wenn also mal etwas nicht gleich zu finden ist, einfach mal den Marktleiter ansprechen.“

    Nachdem ich jetzt keinen Einzelhänder mehr kenne, der noch meinen Frosta-Dauerbrenner „Gemüse-Mahlzeiten“ listet, werde ich mir wohl in 2011 mal alle Marktleiter vorknüpfen müssen, aber erst mal einen auffinden!

    • @Arminius: Ich fürchte, die Mühe kannst du dir sparen. Ich habe letztens auf Frosta.de die aktualisierte Produkteliste studiert und unsere „guten alten“ Gemüse-Mahlzeiten (Pasta Pesto Rosso, Gemüse CousCous usw.) nicht mehr gefunden.

      Die sind wohl klammheimlich aus dem Programm genommen worden, obwohl mir hier im Blog schon mindestens zwei Mal von Frosta-Mitarbeitern versprochen wurde, hier im Blog Bescheid zu geben, rechtzeitig BEVOR ein Produkt vom Markt verschwindet.

      • @Maikel

        Danke für den Hinweis. Als ich zuletzt auf die Produktliste geschaut hatte, waren sie noch alle da. 🙁

        @all

        Ganz ehrlich: Ich bin geschockt! Damit verliert Frosta den Status der Nummer 1 bei den von mir favorisierten Lebensmittelproduzenten, weil sie meine am häufigsten gekauften Mahlzeiten nicht mehr anbieten. Nun sehe ich mich gezwungen, auf die von der Konkurrenz angebotenen vegetarischen Bio-Gemüsemahlzeiten umzusteigen. Schade. (Die neu angebotenen Mahlzeiten kenne ich nicht, aber ein paar Anmerkungen dazu weiter unten.)

        Ich kenne einige Vegetarier, die Frosta ebenfalls regelmäßig wegen der Gemüsemahlzeiten geschätzt haben und von denen bekam ich damals den Tipp.

        Ebenfalls kenne ich Liebhaber der Cous-Cous-Pfanne (sehr lecker), denen es aber aufgrund der fehlenden Verfügbarkeit in kleineren Städten verwehrt blieb, diese Frosta Produkt überhaupt regelmäßig zu kaufen. Soweit ich das in Erinnerung habe, gab es in einer Kleinstadt die Cous-Cous-Gemüsemahlzeit in einer Sonderaktion bei Lidl und danach nie wieder. Die Kundin war begeistert von dem Produkt, hatte aber keine Chance es noch einmal zu erwerben. Nicht jede/r kommt auf die Idee und hat die Zeit nach dem Marktleiter zu suchen. Die meisten kaufen, was in den Regalen steht und fertig. Was man nicht sieht, gibt es nicht. Das Potenzial für die Produktreihe Gemüsemahlzeiten mag also durchaus größer gewesen sein, als es auf den ersten betriebswirtschaftlichen Blick aussieht. Sicherlich sind das Einzelmeinungen, aber viele Einzelfälle schaffen auch ein neues Gesamtbild. 😉

        Vielleicht als Idee: Eventuell könnte man einen zusätzlichen Markt erschließen, wenn man die Gemüsemahlzeiten gleichfalls als Bioprodukte herstellen ließe, weil die Grenzen zwischen Vegetariern und Biokonsumenten fließend sind. Und vielen ist trotz aller Werbung das qualitative Siegel „Reinheitsgebot“ der Frosta-Produkte nicht so geläufig. Viele sagen wir mal „kritische Konsumenten“ blenden Werbung ohnehin aus, wo es möglich ist.

    • Probieren Sie doch mal unsere neuen Gemüse Mahlzeiten…Pasta Pesto Verdo und co..jetzt ganz neu und seit dieser Woche bei den ersten Händlern zu finden. In der Faltschachtel. Die Produkte wurden direkt vor meinem Beitrag auch hier im Blog vorgestellt.

      • Problem dieser neuen Gemüsemahlzeiten (probieren werde ich sie wohl nächste Woche) ist die kleine Packungsmenge. Als vollwertige Mahlzeit nehme ich von den „normalen“ Gerichten meist eine 2/3-(500g)-Packung, von den „alten“ Gemüsemahlzeiten aber eine ganze (500g). Die neuen G.M. sind nicht gehaltvoller aber trotzdem viel kleiner, und damit zu klein als vollwertige Mahlzeit.

        Ärgernis 1: Obwohl in den neuen G.M. viel weniger drin ist, sind sie teurer als die alten 500g-G.M. (2,69 Euro ist zumindest der erste Preis, den ich dafür gesehen habe).

        Ärgernis 2: Uns ist hier schon wieder nicht rechtzeitig mitgeteilt worden, daß ein Produkt, in diesem Fall sogar eine ganze Produktgruppe, eingestellt wird.
        Wir liefern Ihnen hier Feedback und einige gute Ideen. Ist eine solche rechtzeitige Mitteilung an die Frosta-Fans da wirklich zuviel verlangt?

        • Dass die bisherigen Gemüsemahlzeiten auslaufen und durch die neuen „Koch kreativ“-Produkte (Gemüse Pfannen und Gemüse Mixe), wurde in den Artikeln / Kommentaren hier und in den nachfolgenden „Kreativ“-Artikeln bereits angesprochen.

          Der Vorschlag mit dem „Produktfriedhof“ (deutlich machen, welche Gerichte nicht mehr im Sortiment sind) wurde ja schon aufnommen und soll demnächst auf der Frosta-Seite erscheinen.

          Wir schauen mal, ob man zusäzlich für interessierte Frosta-Dauerkäufer entsprechende Infos (Produkt X geht demnächst aus dem Handel, bevorraten Sie sich jetzt) abrufbar machen kann. Aber letztgenanntes ist erst einmal „lose in die Diskussion geworfen“. Bitte nicht gleich darauf festnageln 🙂

        • Hinnerk [FRoSTA] schrieb:
          „Naja, wir wollen unseren Wettbewerbern eben nicht zu früh unsere Sortimentsveränderungen aufzeigen.“

          Hmm, dieser Satz scheint mir die aktuelle Frosta-Strategie zu bestimmen. Der Kunde ist zweitrangig, wichtiger ist den Konkurenten Marktanteile wegzunehmen.

        • @Markus: ich sehe da einen Denkfehler… Denn um den Mitbewerbern Marktanteile wegzunehmen, muß FRoSTA mehr an seine Kunden verkaufen, sprich dafür sorgen, dass die bisherigen Kunden mehr kaufen oder/und neue Kunden erstmals FRoSTA kaufen.
          Und wenn die Mitbewerber zu früh zu genau Bescheid wissen, könnten die versuchen, schneller zu sein und das neue Gericht nachzubasteln, um vor FRoSTA das anzubieten, auf das die Kunden je nach dem schon warten.
          Daher können die Kunden grundsätzlich FRoSTA nicht egal sein.

      • Okay, der Beitrag ist untergangen, weil ich in der Zeit nicht anwesend war. Die Produkte werden natürlich einem Test unterzogen. Bis auf die Suppen eigentlich auch bekannte „Gesichter“. Aber, ob man davon satt wird? (Maikel hat ja schon auf die verringerte Packungsgröße hingewiesen.)

        Zudem ist die Produktvielfalt noch nicht sehr groß, was sich aber sicher ändern wird. Pilz-Reis-Pfanne und Cous-Cous sind sicher schon in der Pipeline. 😉

        Ich bin gespannt, welcher Einzelhänder in meiner Nähe sie ins Programm nimmt.

        @Maikel

        Eine Preiserhöhung war durchaus von Frosta angekündigt worden. Ob man dies nun über eine Verringerung der Packungsgröße statt mit einer offensichtlicheren Preiserhöhrung am Preisschild durchführen muss, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber da gibt es sicherlich Experten, die erläutern können, dass eine Erhöhung des Kaufpreises für die gleiche, altbekannte Packung dem Konsumenten nicht vermittelbar sei. 😉

        Der Strategiemix war hier klar: notwendige Preiserhöhung, erneute Marketingchance durch das Magazin Brigitte, Einführung neuer Produkte. Man muss halt (leider) immer wieder was neues bieten, sonst schläft der gewöhnliche Konsument ein.

        • @admin vom 8.Jan. (warum ist da kein direkter Antwort-Link?)

          Auf der verlinkten Seite zum Koch-kreativ-Gemüse ist lediglich von den neuen Gemüse-Mischungen die Rede, nicht von den Gemüse-Mahlzeiten. Auch in den Kommentaren dazu kann ich per Suchfunktion keine Anmerkung zu den Gemüse-Mahlzeiten finden.

          Zur Mitteilung, wann ein Artikel ausläuft: Was gilt denn nun?

          – In der Vergangenheit wurde mir hier mehrfach „hoch und heilig“ versprochen, zukünftig rechtzeitig im Blog Bescheid zu geben.
          – Sie schreiben jetzt, es wäre in der Diskussion.
          – Aber von Hinnerk kommt ein klares Nein, machen wir nicht.

        • @ Maikel:

          a) Weil die Verschachtelungs-Tiefe des „Antworten auf eine Antwort“ Konstruktes erreicht ist. Sonst werden die Spalten zu eng und die Anworten sähen dann
          etwa
          so
          aus.

          b) „In der Diskussion“ meint: wie kann man das auf der Firmenseite kommunizieren – darum der Hinweis zur neu einzurichtetende Kategorie: „Ex-Produkte“ / „Produktfriedhof“ oder „Ahnen-Galerie“ oder wie auch immer es genannt wird. Diese Seite soll informieren, transparent sein – aber auch gewisse Handlungsmöglichkeiten den Besucher eröffnen. Klingt etwas schwammig, geht z.Z. aber nicht konkreter.

          c) Was die „Kommunikationspolitik“ zu dem von Ihnen angesprochenen Thema im Blog angeht, wird ihnen sicher die zuständige Kollegin noch etwas schreiben können. Allerdings erst nach dem Wochenende 🙂

  • Sehe ich ähnlich wie Maikel, dass das Verschwinden der Gemüsemahlzeiten nicht eindeutig vermittelt wurde.

    Im Gegenteil, es wurde immer wieder darauf verwiesen (zuletzt im Jahresrückblick, aber auch per E-Mail), dass die Produkt-Verfügbarkeit vom jeweiligen Einzelhänder abhänge, man diesen also ansprechen müsse.

    Den Grund für die fehlende Kommunikation sprach Hinnerk ja an. Wettbewerber lesen mit… aber an dieser Stelle auch mal ein Dankeschön an einen Wettbewerber, dass dieser mich nicht im Stich lässt.
    Da bekomme ich nämlich weiterhin eine CousCous Pfanne nicht nur ohne Zusatzstoffe, sondern sogar Bioware…

  • Heute habe ich auch festgestellt dass die „alten“ guten Gemüseangebote von Frosta durch neue kleinere Packungen mit gewürzten Produkten abgelöst wurden.
    Das einzige gute daran ist das neue Design der Verpackungen.
    Neben der Preiserhöhung durch die kleinere Packung gibt es jetzt wieder „vorgefertigte“ Lebensmittel. Daran habe ich kein Interesse mehr, ich möchte mir schon selber aussuchen wie das Gemüse schmeckt das ich mir dann zubereite und was darin verarbeitet wird.
    Die Entwicklung von Frosta finde ich extrem schade. Sie waren mal ein Vorreiter mit ihren Produkten ohne Chemie und Zusatzstoffen, man konnte sogar eine Art von Philosophie erkennen die sich gegen den übliche Mainstream der andere „Lebensmittelindustrie“ absetzte.
    Die Zeiten sind lange vorbei. Heute gilt auch hier, Packungsgrößen runter, Preis rauf, immer neue „tolle“ Produkt Kreationen, altes bewährtes wird einfach eingestellt.
    Die immer weitere Reduktion der Packungsgrößen ist ein großes Ärgernis für mich. In den letzten drei Jahre mehr als 5-mal.
    Ich wünsche Frosta weiterhin viel Erfolg, allerdings ohne mich, ich werde die Sachen nicht mehr kaufen. Solche Unternehmensphilosophien unterstütze ich nicht mit meinem Geld.

    • Der von Ihnen gepriesene Vorreiter zu sein heißt aber, alte Zöpfe abzuschneiden und Veränderungen durchzuführen. Hätten wir das von Ihnen gleichzeitig beweinte „alte bewährte“ behalten, würde FRoSTA in Deutschland jetzt immer noch Produkte mit mehr oder weniger Zusatzstoffen, „natürlichen“ Aromen etc. vertreiben.

      Genauso werden wir aber auch immer wieder neue Produkte auf dem Markt bringen und müssen zum Teil gleichzeitig alte rausschmeißen. Und egal wie schlecht das Produkt dann bei uns vorher gelaufen ist, wird es immer wieder auch ein paar Leute geben, für die ausgerechnet das das beste Produkt aller Zeiten war und der einzige Grund, warum sie FRoSTA gekauft haben. Aber wir machen das ja nicht, um jemanden vor den Kopf zu stoßen, sondern weil wir überzeugt sind, dass das neue dann insgesamt besser ankommt.

      Was die Packungsgröße der neuen Gemüseprodukte angeht, so müssen wir zugeben, dass wir in der Hinsicht einmal nicht Vorreiter waren, sondern dass wir uns da dem Markenwettbewerb angepasst haben. Dass wir in den letzten 3 Jahren mehr als 5 Mal die Grammatur reduziert haben ist allerdings Unfug. Fertiggerichte wurden bei der Einführung des Reinheitsgebotes 2003 mit 750 raus gebracht, um dann schnell festzustellen, dass das gar nicht funktioniert. Ca. ein dreiviertel Jahr später haben wir auf 600g umgestellt, 2007 auf 500g. Daneben gibt es aber jetzt auch zusätzlich für einige Produkte große Packungen mit bis zu 900g. Gemüse ist bei mir leider nicht so im Focus und mein Gedächtnis ist mies. Die letzte Umstellung auf 500g ist aber auf jeden Fall auch schon länger als 3 Jahre her.

      Und, unabhängig davon, dass es sich, wie meine Kollegin schon geantwortet hat, um neue Produkte handelt, es sich also in diesem Fall gar nicht um Preiserhöhungen handelt, sind Preiserhöhungen natürlich immer wieder ein schönes Thema für Beschwerden. Leider. Wahrscheinlich wird sich Ihr Chef auf der Arbeit auch ärgern: „Mensch, das ist bei dem ‚Michael’ jetzt auch schon die 3. Preiserhöhung seiner Arbeitsleistung in 3 Jahren…“, während Sie sich denken, dass das ja auch mehr als notwendig war, um Ihre gestiegen Kosten zu decken. Und genauso geht es uns auch.

      • Sehr geehrter Herr Ehlerding
        Danke für Ihre ausführliche Antwort. Auf den Inhalt gehe ich gerne noch ein, eine Bemerkung noch zu Ihrem Stil.
        Adjektive wie „beweinen, und Aussagen wie „Unfug“, finde ich im Rahmen eines Forums, Ihres Forums mit Kunden, eher unpassend
        Nun zu Ihren Antworten.
        Wenn Sie das Abschneiden von „alten“ Zöpfen als Vorreiter Schaft von Frosta Preisen, dann sollte dadurch ein Mehrwert für den Kunden entstehen, den kann ich leider nicht erkennen. Auch das Argument das Sie durch kleinere Packungen, die kein Kunde gut findet, Ihre Kosten decken müssen verstehe ich leider auch nicht. Es gibt weit aus teurerer Produkte als Ihre, aber dahinter stehen auch Firmen mit einer Philosophie und Qualität, die ich als Verbraucher gerne Unterstütze. Das ist auch das Problem das ich mit Frosta als Firma habe. Wo Ordnen Sie sich den im Markt ein?
        Sie sind weder Bio noch Premium noch günstig. Wo ist also Ihre Marktposition zu sehen? Wie unterscheiden Sie sich von anderen wenn Sie, wie Sie schreiben:
        „sondern dass wir uns da dem Markenwettbewerb angepasst haben“
        Das ist natürlich der einfache Weg. Und immer neue Produkte heißt nicht gleichzeitig immer besser zu sein.
        Zu Ihrer letzten Bemerkung, ich arbeite in einem Unternehmen in dem Sie dann mehr Geld bekommen, wenn Sie bessere Leistungen erzielen und zum Unternehmenserfolg beitragen und nicht deshalb weil die Lebenshaltungskosten steigen.

        • Tja, also meinen Stil werden Sie nicht so einfach ändern. Wer hier ausschließlich geschliffene Marketing-Formulierungen erwartet, wird (hoffentlich) enttäuscht sein. 🙂

          Wann man hier wie Sie uns eine Behauptung vor die Füße schmeißt, die erstens nicht schmeichelhaft für uns ist und zweitens vollkommen aus der Luft gegriffen ist, dann sollte man sich vor einer deutlichen Antwort nicht gleich erschrecken. Aber ich denke auch, die von Ihnen bemängelten Formulierungen gehören nicht gerade zu dem, was wir hier im Forum verschämt in den Quarantäneschrank schließen müssten. Ich hätte auch ganz förmlich auf behördlichen Briefstiel zurückgreifen können. So was ist mir hier allerdings auf Dauer zu langweilig. Also bitte nichts dabei denken.

          Ihre sonstigen Formulierungen kann ich leider nicht in Gänze nachvollziehen, was gemeint ist. Trotzdem versuche ich mich an einigen Antworten:

          Was die Sache mit den Lohn-/Gehaltskostensteigerungen angeht, so kann ich das nicht ganz glauben. In 20 Jahren werden Sie, auch wenn Ihre Leistungen bis dahin lediglich gleich hoch geblieben sind, brutto mit Sicherheit trotzdem nicht den gleichen Betrag bekommen wie heute, sondern mehr. [Wenn nicht, bitte noch mal bei mir melden, ich lege dann ein gutes Wort bei ihrem Chef ein. 😉 ] Aber der Absatz war auch eigentlich nicht speziell auf Sie gemünzt, auch wenn es so geschrieben war. Ich hatte nur gehofft, dass ich das damit Ihnen (und allen anderen Lesern) so plastisch wie möglich plausibilisieren kann.

          Welche Philosophie wir haben, haben Sie ja selber schon in Ihrem ersten Kommentar zum Teil erwähnt: Dass wir zum Beispiel Lebensmittel ohne Zusatzstoffe etc. herstellen. Hinzu kommt, dass wir natürlich eine hohe Qualität mit gutem Geschmack zu einem immer noch günstigen Preis liefern wollen. (Herrje, das hört sich schon wieder arg nach Marketing an, oder? Sei’s drum.) Genauer steht es hier: http://www.frosta.de/anspruch/

          Wenn Sie unter Premium „sauteuer“ verstehen, dann wollen wir das nicht sein. Wie sie selber sagen: Es gibt viele, die teurer sind. Bio sind wir zumindest mit einem Teil des Sortiments: http://www.frosta.de/produkte/bioland-gemuese/
          Unser Reinheitsgebot geht aber in vielen Punkten sogar über Bio hinaus.

          Natürlich haben Sie recht, wenn Sie sagen, dass man mit neuen Produkten nicht immer besser ist. Aber die alten waren am Ende eben zu erfolglos. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Es musste also was passieren.

          Dass Sie enttäuscht sind, wenn ausgerechnet „Ihre“ Produkte nicht mehr im Sortiment sind, kann ich nur zu gut verstehen. Bei mir es leider auch so, dass die Produkte in unserem Sortiment, die ich am liebsten mag, oft welche sind, die bei uns eher Randartikel sind, weshalb ich schon oft von meinen Gaumenfreuden Abschied nehmen musste, weil sie wegen Erfolglosigkeit ersetzt wurden. Aber unser Marketing lässt sich ja nicht lumpen und bringt auch immer wieder neue Sachen, die mich überzeugen können. Und bei so vielen neuen Produkten, wie jetzt gerade raus gekommen sind, ist vielleicht auch was für Sie dabei. 🙂

          Schöne Grüße
          Frank Ehlerding

  • Ich würde mich auch freuen, wenn hier im FRoSTA-Markenblog auch ab und zu was zu den restlichen Aktivitäten der FRoSTA AG stünde. Habe in letzter Zeit zwei mir neue Produktlinien von Copack gesehen, von denen ich die eine mindestens erwähnenswert lecker finde. Die andere ist erst in den nächsten Tagen mit der Verkostung dran…

    • Und bei Elbtal entdecke ich gerade die „guten alten“ Gemüse Mahlzeiten Ratatouille und Pasta Pesto Rosso. Oder werden die nicht nach dem „Reinheitsgebot“ hergestellt?

      Nachtrag zu meinem vorigen Post: Ich sehe gerade, daß BioFreeze und Balance Mix unterschiedliche Marken sind.

    • @ Torsten
      Das wird auch in Zukunft immer nur in Ausnahmefällen passieren, da sich der Bereich Copack hauptsächlich mit den Eigenmarken unserer Handelskunden befasst. Hier bestimmt der Handel über die Produkte und deren Qualität. Der Handel ist auch für die Vermarktung zuständig und da wollen und dürfen wir unseren Kunden auch nicht ins Handwerk pfuschen.

  • Ich habe natürlich gleich mal nach Copack gegoogelt, und dann nach BioFreeze. Bei BioFreeze, was eigentlich ein passender Name ist/wäre, listet google hauptsächlich ein schmerzlinderndes Gel.

    Wo kann man denn die BioFreeze Balance-Mixe bekommen?

  • Chili con Carne, eisfaltes Bier und Fussball..die beste Kombination der Geschichte!
    Danke sehr und schönes neues Jahr!

    David

    [Anm. d. Admin: Website entfernt. Bitte Blogregeln beachten!]

  • Hallo,

    wenn ich mir die neuen Produkte anschaue, z.B. unter http://www.frosta.de/produkte/gemuese-pfannen/ , so fällt mir sehr deutlich der Mangel an Rechtschreibung auf:

    Eine „Gemüse Pfanne“ existiert so nicht bzw. würde es eine Auflistung bedeuten und somit als Inhalt Gemüse und Pfanne beschreiben. Ich bezweifle allerdings, dass ich in dem Beuten ebenfalls auch eine Pfanne auffinden werde.

    Bitte schreiben Sie deshalb Ihre Produkt korrekt – entweder mit Bindestrich oder zusammen:

    – Gemüse-Pfanne
    – Gemüsepfanne

    Siehe z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Leerzeichen_in_Komposita#.C3.96ffentliche_Wahrnehmung oder den Zwiebelfisch von Spiegel Online: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,666094,00.html

    Ciao,
    Oliver

  • Joa…im Prinzip richtig. Und wie gesagt, ich find’s mit Bindestrich (und auch bei URLs [die wiederum eigentlich Internetadressen heißen] heißt es Bindestrich und NICHT Minus – ebenfalls etwas, das mich immer wieder irritiert) auch schöner. Wenn ich aber sehe, wie oft ich grammatikalisch eventuell sogar richtige Schachtelsätze baue, die trotzdem schwerer verständlich sind als andere mit fehlender Interpunktion; wie die Sprache sogar von höchster Ebene verunstaltet wird (Fassette, Panter, Krem); oder wie oft ich von Grammatikregeln nicht gedeckte Zeichen setze, weil ich finde, daß sie den Text passabel trennen, dann lass ich bei sowas meistens einfach Fünfe grade sein. Tut ja irgendwie auch niemandem weh.

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