FRoSTA Koch-Coaching Teil 1: Zwiebeln schneiden

Vor langer Zeit hatte Felix Ahlers (FRoSTA Vorstand) hier im Blog die größten Fehler beim „Selberkochen“ veröffentlicht und Tipps gegeben, wie man sie vermeiden kann. Das passt jetzt natürlich perfekt zu unserem neuen Konzept „Koch kreativ“. Deshalb haben wir die Kochtipps ergänzt und bei uns in Bremerhaven verfilmt. Herausgekommen sind 10 kurze Clips, die ich in den nächsten Wochen hier im Blog veröffentlichen werde. Den Anfang macht die Zwiebel und wie man sie am besten kleinkriegt, ohne im „Tal der Tränen“ zu enden…

         

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Marike Paulsen (Produktmanagerin)

Marike Paulsen (Produktmanagerin)

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  • Recht guter Clip. Zum „perfekten“ Zwiebelschneiden fehlen mir allerdings noch ein paar Hinweise:

    1.) Wichtig finde ich, dass man erklärt, wie man die Zwiebel einzuschneiden hat. Das war mehr oder weniger zu sehen, aber es hatte den Anschein, als hätte sich das alles eher zufällig ergeben. Also: Nach dem Schälen die Zwiebel in Längsrichtung (vom Wurzel- zum gegenüberliegendes Ende) halbieren. Dann die Hälften durch weitere dicht aneinander liegende Schnitte parallel zum Halbierungsschnitt weiter einschneiden. Diese Schnitte dürfen am Wurzelende aber nicht durchgehen, sonst hält die Zwiebel nicht mehr zusammen! Dann wie gesehen weitere Schnitte senkrecht zu den vorherigen durchführen. Je dichter die Schnitte aneinaderliegen, desto kleiner (und in der Anzahl mehr) werden die Stücke.

    2.) Beim Schälen sollte man die Zwiebel am Ende mit den Wurzeln nur sehr knapp abschneiden, sie fällt sonst leichter auseinander. Am Schluß kann man dann den Rest lieber wegwerfen.

    3.) Das Messer sollte nicht nur scharf, sondern auch dünn sein (ich finde ja die „alten“ rostenden Messer aus Kohlenstoffstahl immer noch am Besten). Dadurch wird beim Schneiden die Zwiebel nur wenig auseinandergedrückt und es enstehen weniger tränende Dämpfe. Eine gebogene Schneide eines Schälmessers hat außerdem den Vorteil, dass sie nicht auf das Brett drückt und deshalb nicht so schnell stumpf wird (nur die Spitze hat dann Kontakt mit dem Brett).

    4.) Als Unterlage würde ich für Zwiebeln immer Porzellanbrettchen nehmen. Die werden nicht von der Zwiebelflüssigkeit angegriffen und können trotzdem einfach in die Spülmaschine. Bei Holzbrettchen scheint mir der Zwiebelsaft das im Holz enthaltene Öl anzulösen, so dass die Oberfläche angegriffen wird. Und auf gar keinen Fall Mamor nehmen, da dieser aus Kalk besteht und von der Zwiebelsäure aufgelöst wird.

  • Gutgut… Das ist eine gute Idee mit der Serie. Ich habe nämlich oft keine Lust, mir eine ganze Kochsendung anzusehen. Deshalb finde diese kleinen Videohappen recht gut.

  • Ich habe schon einiges getestet. Aber am wichtigstens ist und bleibt das richtige Messer. Wenn man kein schwarfes Messer zur Hand hat, klappt auch dieser Trick mit dem ins Wasser legen nicht!

    Anm. d. Admin: Affiliate-Website gelöscht und Name angepasst.

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