FRoSTA Koch Coaching Teil 6: Sauce Hollandaise

Zusatzstoffe wie z.B. Geschmacksverstärker und Emulgatoren sind bei fertiger „Sauce Hollandaise“ aus der Tüte oft die Regel – und am Ende schmeckt`s meist noch nicht mal richtig gut. Deshalb sollte man diesen französischen Klassiker einfach selbst machen. Und das ist gar nicht so kompliziert – vorausgesetzt man besitzt rühr-technisch ein wenig Ausdauer. Felix Ahlers von FRoSTA zeigt wie`s geht…

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Marike Paulsen (Produktmanagerin)

Marike Paulsen (Produktmanagerin)

13 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Nein wie geil!

    Bei mir gibt es heute mal kein Forsta, sondern lecker Schnitzel mit Spargel und Salat. Die Sauce Hollandaise steht schon in der Fertigpackung hier – werde aber gleich mal versuchen sie selbst zu machen. 😀

  • Man ersetze Butter durch Butterreinfett („Butterschmalz“), so dass man den Quatsch mit dem Butter klären nicht machen muss.
    Wenn man einen Elektroherd hat, braucht man auch das Wasserbad nicht, sondern erhitzt die Sachen auf der kleinsten Stufe.
    Was im Filmbeitrag etwas kurz kam war, dass die Zutaten keinesfalls zu heiß werden dürfen, weil sonst das Eigelb ausflockt. Schmeckt zwar trotzdem, sieht aber scheiße aus.

  • Er verwendet ja auch keine geklärte sondern einfach nur geschmolzene Butter.
    Geklärte Butter verwendet man ja nur dann wenn normale Butter verbrennen würde. Wie du schon schriebst darf hier ja eh nichts heiß werden.

  • Nun ja, es gibt schon viele sehr gute Fertig-Hollandaise-Sorten. Lobend sei hier die von Knorr erwähnt, die ich zu fast allem esse; Fleisch, Gemüse, auf der Pizza….

    • Die Zutaten-liste liest sich ja wirklich sehr lecker.

      >>Pflanzliches Öl gehärtet, Wasser, entrahmte Milch, Eigelb, Speisesalz, Zucker, Säurungsmittel, Milchsäure- Verdickungsmittel ( Xanthan, Guarkenmehl, Johannisbrotkernmehl), Aroma, ( mit Sellerieextrakt), Farbstoff Carotin.<<

      Ach ja, wo war da nochmal die Butter? ^^

      • Ich tippe drauf das Butter-Aromen mit drin sind 😉
        Aber ich hab ja nicht behauptet das es sonderlich gesund ist, oder auch nur annähernd mit selbst gemachter zu vergleichen.
        Eher ein Fast-Food, das auch entsprechend schmeckt. Und ab und zu muss das einfach mal sein.
        Ich hab ja schon mal geschrieben, das Frosta mal eher was für den Fett-Liebenden Kerl machen soll, statt immer nur neues Gemüse. Z. B. Ziegeunerklößchen oder so, die ich auch gerne mal esse, aber von jedem anderen TK-Hersteller eben nur voll mit Zusätzen erhältlich ist.

  • Tipp für Fortgeschrittene: Eher eine Art Bérnaise machen, hat noch mehr Geschmack:

    Mache ich immer VOR dem Spargelschälen, aber NACH dem Kartoffeln aufsetzen:

    * ein wenig Zwiebel od. Echalotte golden dünsten
    * mit Weißwein (gerne ein älterer oder ein kippeliger Rest) und Weißweinessig ablöschen. Hier Salz, Pfeffer und ggf. Estragon zugeben.
    * Flüssigkeit reduzieren (ggf. nachgießen, bevor die Zwiebeln zu dunkel werden)

    Das läuft nebenher auf dem Herd mit. Diese Reduktion (sollte ein knapper Esslöffel am Ende sein) durch ein Teesieb gießen und zu dem Eigelb dazugeben. Bei mir kommt auch noch ein Espressolöffel Dijon-Senf (nur echter) dazu. Hilft beim Emulgieren und schmeckt genial.

    Danach kann man den Topf oder die Bainmarie (Wasserbad-Innenleben-Topf) auslecken …

    Und über die Kalorien denken wir nicht nach.

    • „Bei mir kommt auch noch ein Espressolöffel Dijon-Senf (nur echter) dazu.“

      Gibbet nich mehr:

      „Weil sich die lokale Produktion nicht langfristig gegen die internationale Konkurrenz behaupten konnte, wird seit 2009 in der Stadt Dijon kein Senf mehr hergestellt.“

      Klingt aber ansonsten sehr lecker die Idee.

  • Klinkt ja ziemlich einfach das Rezept und die Zubereitung scheint im Prinzip nicht länger zu dauern als bei Fertigpackungen. Aber besteht die Sauce dann nicht aus rohen Eiern? Wenn Ich an rohe Eier denke vergeht mir doch irgendwie der Appetit.

    [ Anm. d. Admin: Link entfernt. Bitte Blogregeln beachten! ]

    • Die rohen Eier werden ja während der Zubereitung im Wasserbad gegart und sind dann „gekocht“ also ganz sicher nicht mehr roh. Es geht tatsächlich sehr schnell, man muß aber darauf achten, die Sauce nicht zu schnell zu erhitzen, sonst wird aus der Hollandaise schnell ein Rüherei…

  • Eine Sauce Hollondaise zu machen ist schon nicht das einfachste. Ich habe ziemlich viele Anläufe gebraucht bis ich eine annehmbare Sauce hatte. Ich konnte aus dem Videobeitrag auch noch den einen oder anderen Tipp rausziehen. Danke für das Video. Nächstes Jahr werde ich mich wieder an diese Sauce wegen.

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