Wir hatten uns vor einiger Zeit über das Thema hier ausgetauscht.
Jetzt ist es soweit – wir haben die mehrheitliche Meinung zu einer Ampelkennzeichnung aufgenommen und sie auf vier Gerichten mal exemplarisch umgesetzt. Nun kann man sich bei den Gerichten einfacher über die Gehalte an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker, Salz und Kalorien gleich beim Kauf informieren.
(für größere Produktabbildung – einfach anklicken)
Und hier die Nährwert-Ampel
| für FRoSTA Bami Goreng: |
für Hähnchen Geschnetzeltes: |
| für Wok Mango-Curry: |
für Wildlachs Blattspinat in Butterblätterteig: |
Gerade jetzt findet in Berlin eine Pressekonferenz mit dem Titel “Politische Debatte um Nährwertkennzeichnung” im Haus der Bundespressekonferenz statt. Es stellen dort Gerd Billen (Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)), Dr. Thilo Bode (foodwatch-Geschäftsführer), Jürgen Graalmann (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des AOK Bundesverbandes) und ein Vertreter des Herstellers, der als erster die Ampel-Kennzeichnung einführt (wer das wohl ist
), ihre Standpunkte zur Ampelkennzeichnung vor.
Vielleicht können wir damit ja der mittlerweile seit Jahren anhaltenden Diskussion zwischen Verbraucherverbänden, Herstellern und Politik mit etwas Konkretem weiterhelfen.
Jedenfalls werden die vier Gerichte (Bami Goreng, Hähnchen Geschnetzeltes, Wok Mango-Curry und Wildlachs Blattspinat in Butterblätterteig) ab August im Handel mit der Nährwert-Ampel zu finden sein. Als erstes Bami Goreng, die anderen Drei folgen nach und nach.
Wir sind gespannt, ob und wie es wahrgenommen wird.
Weitere Informationen gibt es z.B. bei der Verbraucherzentrale unter Ampelcheck, bei foodwatch und auf der FRoSTA AG Homepage.
@Herrn Bartusch: Foodwatch sind viele. Sie plädieren schon lange für die Ampel, Herr Bode könnte doch die Petition starten.
@82
Aber welchen Sinn hat das denn? Nehmen wir an, wir haben zweimal das gleiche Produkt. Der eine Hersteller empfiehlt als Zubereitung 2 EL Öl hinzuzugeben, der andere nur 1 EL Öl hinzuzugeben. Schon ist das eine Produkt “empfehlenswerter” als das andere? Oder der eine empfiehlt die Zubereitung mit Bananen, der andere mit Erdbeeren. Da Bananen mehr Zucker enthalten, wird das Produkt plötzlich schlechter. Tut mir leid, dass widerspricht gerade der klaren Vergleichbarkeit von _Produkten_. Mit hineingerechnet werden sollten nur zwingend zuzufügende Zutaten. Nährwertangaben hinten können ja dann gerne zusätzlich mit “Zubereitet nach Empfehlung” ergänzt werden.
Ihr Mut ist herausragend! Damit meine ich nicht nur die Ampel, sondern auch den offenen Blog. In einer Kultur von Transparenz und steigendem Bewusstsein für Gesundheit haben Sie sich für den langfristig erfolgreichen Weg entschieden. Auch für die Mitarbeiter Ihres Unternehmens gibt es damit weitere Gründe, sich mit ihrem Unternehmen zu identifizieren. Weiter viel Erfolg für Sie! Ich werde Sie aktiv weiterempfehlen!
@89. Susanne
Werden wir mal vorschlagen. Könnte mir vorstellen, dass man auch dort eine von Verbrauchern initiierte Petition als noch wertvoller sehen wird.
Das ist ja immer die Diskussion zwischen Politik, Herstellern und Verbraucherverbänden/Vertreter von Verbraucherinteressen (z.B. foodwatch) – was will der Verbraucher wirklich – was hilft dem Verbraucher am meisten. Hier könnte “der Verbraucher” mal direkt zeigen was er will – oder?
&Lars
Ich schrieb schon in Beitrag 85, daß davon auszugehen ist, daß das Öl Bestandteil des ausgewogenen Rezeptes ist.
Ich habe jetzt nochmal auf der Webseite nachgesehen: Die Öl-Zugabe steht dort gar nicht als “Empfehlung”, sondern als fester Bestandteil der Zubereitungs-Anleitung.
Wenn ein Produkt notwendige Zutaten braucht, um “fertig” zu werden, dann müßten diese Zutaten auch bei den Nährwertangaben mit berücksichtigt werden.
Gerade wenn dies nicht geschieht, wird ein Vergleich unmöglich: Wenn nämlich Produkt A das Fett, daß zur Zubereitung (und für den Geschmack) benötigt wird, schon beinhaltet (und somit in den Nährwertangaben berücksichtigt), Produkt B aber nicht.
&86
Bei Kellogs Cerealien z.B. gibt es neben den Nährwertangaben zum Produkt selber auch eine Tabelle mit den Angaben einer “typischen” Zubereitungs-Kombination, nämlich mit der entsprechenden Menge Milch dazu.
Um nochmal deutlich darauf hinzuweisen: Ich hatte die Öl-Zugabe vorsichtigerweise als “Empfehlung” bezeichnet. Ist sie aber auch formal nicht, sondern sie kommt als fester Bestandteil der Zubereitungs-Anleitung rüber.
Super Sache, hoffe das kann sich durchsetzten!
@94. Maikel
Die Kellogspackung ist allerdings auch um ein vielfaches Größer als unsere Verpackung … Aber wir werden mal sehen, was sinnvoll machbar ist.
Stimmt schon, mit den angegebenen Zubereitungsempfehlungen und den Zugabemengen erhält man das, aus unserer Sicht, optimale Genusserlebnis. Wobei jeder nach Belieben variieren und verfeinern kann …
Ist ja schön und gut, aber mit der Ampel sollen doch sicherlich die “Dummen” dazu gebracht werden, auch mal genauer hinzuschauen. Ich finde es zwar wichtig, aber in anderen europäischen Ländern juckt das niemanden…
[Anm. d. Admin: Angegebene Website-URL wurde wegen Verstoßes gegen die FRoSTA-Blog-Etikette gelöscht.]
Eine sehr gute Initiative von Frosta. Ich werde in Zukunft bei meinen Einkäufen auf Produkte mit dieser Kennzeichnung achten. Danke für Ihre Weitsicht.
Idee ist sehr nett, aber ich hab halt einfach die Befuerchtung, dass eine gesetzliche regelung bei vielen herstellern (jetzt nicht frosta) dazu fuehrt, dass:
1.) Zucker z.b. durch suessstoff ersetzt wird statt ganz weggelassen/reduziert.
2.) Allgemein mehr aromen/geschmacksverstaerker/etc. zum einsatz kommen, da die halt sehr kalorienarm sind…
3.) Allgemein nicht mehr der Produktentwickler das sagen hat, und z.b. 4,3g fett drinnen lasst, sondern sagen wir 3,9g, nur damits gelb statt rot wird falls der grenzwert bei 4,0g liegen wuerd, hab jetzt nicht nachgeschaut.
PS: 111 Kommentare zu “Nährwert-Ampel auf FRoSTA Gerichten” – bei meinem Beitrag steht aber 99. – vl. solltest die SQL query mal anpassen, dass geloeschte (warum eigentlich?) beitraege in dem gesamt-count nicht beruecksichtigt werden
Sehr gute Sache, wünsche ich mir schon lange. Ich bin mir sicher, dass die Ampel wahrgenommen wird! Frage allerdings: warum nur 4 Produkte, und nicht gleich alle?
@100. Martin St.
Wundert mich auch, habe immer angenommen, dass die Trackbacks mitgezählt werden – kann sicher unser admin erklären.
@101. David
Ersteinmal auf vier Gerichten, da die Diskussion ja noch immer in vollem Gang ist und wir die Rückmeldungen, wie hier im Blog, abwarten wollen, um die Relevanz und die Art und Weise der Darstellung besser einschätzen und dann die weiteren Schritte auf der Basis entscheiden zu können.
Außerdem gibt es noch keine einheitliche Regelung und wir müßten im Falle einer anderslautenden offiziellen Regelung alle Verpackungen wieder ändern.
@alle
Unser Kollege Frank Ehlerding hat angeregt “Mehrfach war davon die Rede, dass wir unsere 4 meistverkauften Produkte kennzeichnen würden. Das stimmt ja so nicht, …” ich solle doch das besser klarstellen, damit es nicht zu Verwirrungen führt.
Also Bami Goreng ist unser stärkstes Gericht und Wok Mango-Curry ist unsere stärkste Gemüse Mahlzeit, da stimmt es.
Hähnchen-Geschnetzeltes unser stärkstes traditionelles Gericht und über alles gesehen im Mittelfeld – allerdings seit der EM-Aktion im letzten Jahr mit deutlich steigernder Tendenz…
Wildlachs Blattspinat in Butterblätterteig ist zur Zeit nicht überall erhältlich. Wir haben es aber mit aufgenommen, weil wir nur dort einen Wert im roten Bereich finden konnten und damit deutlich zu machen, dass wir auch rote Kennzeichnungen vornehmen, wenn die Werte es erfordern.
Hier ein Link zu einem zdf-Beitrag, der die aktuelle Diskussion zum Thema Ampel für und wider ganz gut darstellt.
103 (nun ja, jetzt 104 Kommentare) + 12 Trackbacks = 116 “Kommentare”.
Gelöscht wurde kein Kommentar, und die Zahl stimmt (nach Wordpress´ eigener Rechnung). Hier werden die Trackbacks lediglich am Anfang angezeigt (normalerweise kommen sie ja mitten in den Kommentarstrang hinein, hierarchisch angeordnet), ist so besser für die Lesbarkeit der Kommentare und einen stringenteren Diskussionsablauf.
Wir schauen aber mal, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, die “Zählweise” zu optimieren.
Die Rechtschreibung bei FROSTA in diesem Blog ist gruselig:
“Nährwert-Ampel auf FRoSTA Gerichten” – nein, es sind
“FROSTA-Gerichte”. Beim zusammengesetzten Wort “Nährwert-Ampel” hat es schließlich auch funktioniert. Und “Hähnchen-Geschnetzeltes” wäre auch noch gut.
Seitdem ich auf einer Packung von Alnatura tatsächlich in großen Buchstaben “Voll Milch” gelesen habe, bekomme ich Augenkrebs bei den Deppenleerzeichen. Eine kurze E-Mail-Anfrage an Alnatura brachte die interessante Erklärung, man glaube, dass es so für den eiligen Kunden besser zu lesen sei.
Wahrscheinlich sind Kunden jahrzehntelang durch den Laden geirrt und haben die Milch nicht gefunden, weil sie “Vollmilch” oder “Voll-Milch” [in 2 Zeilen] nicht entziffern konnten.
Die eigene Doofheit mit Hilfe der Kunden zu erklären, ist gewagt. Und Frosta verkauft ja auch nur “Spätzle Pfanne” und andere Seltsamkeiten. “Hähnchen-Filet Curry-Ananas” fällt da angenehm auf – leider nur auf der Packung, die Webseite dazu spart die Bindestriche.
Es ist so traurig.
@93
Das sehe ich leider anders. Entscheidend ist, worauf ich nur Einfluss habe, wenn ich ein anderes Produkt kaufe. Die Ampel soll mir einen Produktvergleich ermöglichen. Wenn das Fett gar nicht im Produkt ist, kann ich mich ja entscheiden ob ich es zugebe oder nicht. Wenn das Fett aber schon im Produkt ist, kann ich mich gar nicht mehr entscheiden. Die Ampel würde im schlimmsten Fall also dazuführen, dass die Hersteller die Fett- und Zuckerzugaben dem Kunden überlassen. Das wiederum halte ich für durchaus erstrebenswert – es ist jedenfalls besser als das Szenario, dass durch geschönte Empfehlungen doch wieder kein Produktvergleich möglich ist.
Nehmen wir doch einmal Müsli. Trocken wird das wohl eher nicht verzehrt, trotzdem macht es keinen Sinn die notwendigen Zutaten einzurechnen, denn dann werden die Produkte einfach nicht mehr vergleichbar. Der eine empfiehlt traditionelle 3,5% Milch, der nächste 0,1% Joghurt + 2 Äpfel, damit bekommt man dann jedes Müsli auf grün.
Aber ich gebe zu, in manchen Situationen macht es ohne Einberechnung wiederum keinen Sinn. Nehmen wir Fertigbackmischungs-Kuchen an. Wie fettarm die Mischung ist, macht einfach keinen Sinn für einen Produktvergleich verschiedener Kuchensorten, da wäre tatsächlich die empfohlene Zubereitung relevant.
Ich finde es super mit der Ampel!So kann man leichter erkennen wieviel Zucker oder Fett das Gericht hat und vor allem wird in 100Gramm gerechnet. Klasse!!Weiter so
Wie “beampel” ich meine Produkte?
Gerade bekomme ich die ersten Anfragen von anderen Lebensmittelherstellern die wissen wollen wie sie ihre produkte beampeln können (übrigens ein lustiges Wort!).
Hier alle Infos dazu.
@ Jens Bartusch & Susanne:
Ich halte es auch für eine gute Idee, wenn die Petition von Foodwatch gestartet werden würde. Steht jemand mit Herrn Bode in Kontakt und könnte diese Idee dort vorbringen?
Für eine solche Petition müsste dann natürlich ordentlich getrommelt werden. Wenn aber Verbraucher und FRoSTA hier an einem Strang ziehen, dann halte ich das Erreichen des Mindestquorums für machbar. Da hilft nur eine ausgefeilte Mundpropaganda! Vielleicht auch in Zusammenarbeit mit anderen Plattformen u. Blogs (z.B. TRND usw.).
Auch wenn hier im Blog aktuell “nur” 70-80 Personen aktiv sind, so denke ich dass hier um einiges mehr Personen passiv mitlesen.
Wäre schon, wenn die Petition bald starten könnte, damit sie noch vor der Bundestagswahl zu einem Ergebnis kommt.
Schön das jetzt endlich ein großes Unternehmen den ersten Schritt macht.Ich hoffe viele andere werden dem guten Beispiel folgen.Für mich ein Grund Die Marke “Frosta” zu kaufen.
Weiter so !!
@A Sinner:
Die Aktion gibt es bereits von Foodwatch. Über 30.000 haben schon mitgemacht:
http://foodwatch.de/kampagnen__themen/ampelkennzeichnung/mitmach_aktion/index_ger.html
Hallo Herr Ahlers,
dies ist zwar eine ähnliche Aktion, jedoch nicht zu vergleichen mit einer offiziellen Online Petition. Eine sogenannte E-Petition würde doch erheblich mehr Druck aufbauen, als das Versenden von “Spam” an Frau Aigner und die EU Politiker…
@ A Sinner: Gut, werden wir Foodwatch mal empfehlen.
Ich denke die Aktion sollte von den Verbraucherzentralen oder von Foodwatch gestartet werden. Ist ja viel neutraler/glaubwürdiger als wenn wir es machen würden.
Frosta zeigt hier mal wieder Verbraucherfreundlichkeit und Weitsicht.
Eine Petition zur Ampelkennzeichnung gibt es übrigens schon. Die Mitzeichnungsfrist dauert noch einen Monat. Nun sollten noch viele mitzeichnen:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4096
Ich hoffe das ist ok, den link hier zu schreiben.
Frosta kriegt von mir drei Daumen nach oben!!!
Endlich setzt ein Produzent mal ein Zeichen vor all den Drückebergern, die sich hinter der wahnsinn-komplizierten GDA-Darstellung verstecken!
Ich verstehe zwar schon, dass Nestlé und Co. Angst haben, Ihre Zuckerbomben würden keine Käufer mehr finden, aber ich verstehe nicht, wie stur und verbissen hier auf der Gesundheit der Kunden herumgetrampelt wird!
DANKE FROSTA!
Einfach super! Habe es gerade auf SPiegelonline gelesen und werde nun sicher auch zu einem Frosta-Käufer, vielen Dank!
…und zum zweiten Mal “Media Coverage” bei Spiegel Online:
Link zum Artikel
Danke, für Ihre Version der Ampel, ich hoffe es wird sich durchsetzen.
Bravo,
das ist ein deutliches Signal. Ich mag Frosta-Produkte sowieso wegen dem, was drin ist (oder besser, was nicht drin ist). Die Ampelkennzeichnung ist einmal mehr ‘mit gutem Beispiel vorangehen’.
Danke.
MFG, M. Schmiedt
Herzlichen Glueckwunsch! Ich habe auf Spiegel Online von dem guten Schritt erfahren. Uebrigens: Als in die Schweiz gezogener vermisse ich mein geliebtes Frosta sehr…ich habe Eure leckeren Gerichte hier leider noch nie in den Regalen gesehen!
Sollte Pflicht werden. Weist Nicht-Interessierte rasch auf “gut/nicht so gut” hin. Ideal. Tolle Sache. Zudem aus unserer Stadt
Zum Artikel auf Spiegel Online hier ein kleines Gegenbeispiel zu der arg konstruierten “Studie” von Foodwatch:
Drei Produkte, A enthält 2g Fett, in B stecken 4g Fett, und in C 16g Fett
A bekommt eine grüne Ampel, B und C je eine gelbe.
Obwohl in C 300% mehr Fett steckt als in B bekommen beide die gleiche Farbkennung.
Aber B wird “abgestraft”, obwohl der Fettgehalt viel näher an dem von A liegt als an dem von C.
Oder konkret: Frostas Bami Goreng hat 3,3 Gramm Fett. Andere Gerichte können 6 mal so viel Fett haben, bekommen trotzdem auch eine gelbe Ampel.
Aber mit nur 10% weniger Fett als Bami Goreng gibt es schon grün.
Da ist die Ampel eher irreführend als hilfreich.
Ja, dieser Ampelquatsch (ein anderes Wort fällt mir dazu leider nicht ein) ist sowas von sinnlos. Mir wär’s ja noch egal, wenn man es einfach ignorieren könnte. Aber wenn sich das durchsetzen sollte, dann werden die Hersteller bald anfangen ihre Gerichte auch noch nach den Ampelgrenzwerten zu designen. Wenn Produkte (mehr oder weniger) kurz über einer Grenze sind, dann muß sicherlich auf Teufel komm raus etwas weniger Fett/Zucker/Salz rein. Ob’s schmeckt ist dann egal. Oder man verdünnt mit einer entprechenden Menge Wasser (oder was anderem billigem), damit die Werte wieder stimmen. Tolle Wirkung.
[...] der letzte Artikel zum Ampelthema aus der [...]
@123. Jürgen Hestermann
… das würden doch die Verbraucher nicht akzeptieren – wer würde schon ein Gericht kaufen, dass nicht mehr schmeckt? Der Geschmack ist doch das Allerwichtigste – oder?
@Jens Bartusch:
Wenn der Geschmack das allerwichtigste wäre, dann würde ja niemand auf die Deklarationen achten und die Ampelkennzeichnung (wie auch alle anderen Informationen über Inhaltsstoffe) wären überflüssig. Anscheinend ist das aber nicht so und viele Verbraucher möchten eine Anleitung, damit sie schon im Laden wissen, was sie denn bitte schön kaufen dürfen und was nicht. Und diese Information glauben sie auch noch von den Herstellern zu bekommen! Welcher Hersteller wird schon sein Produkt so deklarieren, dass niemand es kauft?
Es werden auch jetzt schon ganze Heerscharen von Entwicklern damit beschäftigt nach Zusatzstoffen zu suchen, die nicht deklarationspflichtig sind oder zumindest beim Käufer keinen negativen Eindruck erwecken (Stichwort “Clean Label”). Warum sollte das bei der Ampelkennzeichnung anders sein?
@Jürgen Hestermann
Das ist wohl so, dass viele versucht sein werden Tricks zu finden und dabei auch an den Chemiebaukasten oder so denken werden. Allerdings ist die Frage, ob sich das langfristig durchsetzen kann. Insbesondere dann, wenn endlich der Gesetzgeber mal die Lücken im Lebensmitterecht schließen würde und wirklich alles in der Zutatenliste auftauchen müßte…
Wow – Frosta: Kompliment für Euren Mut und Eure Gradlinigkeit! Wir Kunden werden es Euch danken. Garantiert.
Das ist der erste Schritt in die richtige Richtung und ich hoffe andere Firmen folgen dem guten Beispiel von Frosta, der Kunde (ich) wird es jedenfalls Dankend annehmen, macht weiter so.
Als Foodwatch-Mitglied und verantwortungsvoller Familienvater verfolge ich mit Argwohn wie die Lebensmittelindustrie um die Ampelkennzeichnung (wie in UK) sich herumwindet und die Nährwert-Angaben z.B. beim Müsli auf eine 30gr. Mini-Portion angibt.
Hut ab für den Vorstoß von Frosta in die richtige Richtung. Ebenso für den Verzicht auf Geschmacksverstärker.
VG Tobias
Als Ernährungswissenschafter muss ich anmerken, schade, dass gerade eines der so notwendige Fisch so ungesund aussieht (rot=stopp). Genau dies ist ein Grund, weshalb die Ampel nur mit viel Vorsicht zu geniessen ist…..
[...] die Heidi K. allerdings die richtige Promoterin für die Nährwertampel ist würde ich jetzt mal bezweifeln. Jedenfalls fällt mir nicht ein wie. Aber vielleicht [...]
Und hier noch eine Meinung zur Ampel:
@130. Stephan
… naja, das Gericht sollte man ja tatsächlich nicht jeden Tag Essen. Denn der Blätterteig ist eben lecker und schmeckt durch die Butter, hat es aber auch in sich. Eine Rotkennzeichnung im Punkt gesättigte Fettsäuren ist schon gerechfertigt.
Bedeutet ja aber nicht, dass man es nicht mehr Essen sollte, nur eben 1-2 mal pro Woche – wie Fisch ja auch (wenn auch aus anderen Gründen)
[...] ordentlich. Es fühlte sich ehrlich gesagt ganz gut an, über unsere Position zur Ampel (http://www.frostablog.de/blog/aktuelles/naehrwert-ampel-auf-frosta-gerichten) zu sprechen, weil wir hier ja immer noch Vorreiter in Deutschland sind. Wie das dann allerdings im [...]
Ampel hin Ampel her, zuviel ernährungswahn ist sicherlich auch nicht gesund – ich finde es eh eher eine übertriebene trenderscheinung
das gericht ist lecker!
Also eigentlich finde ich die Ampel auf Lebensmittel superklasse… Nur hab ich mir dies jetzt bei den Frosta-Produkten angeschaut, und bin der Meinung, dass das gelb eher ein helles orange sein sollte, denn dieses gelb sieht fast noch harmloser aus wie das grün. Und außerdem frage ich mich ganz stark, wie es sein kann, dass fast 15g Fett pro 100g noch gelb sein können?!
@Jan
Fett ist ja ersteinmal nichts schlechtes, unser Körper benötigt sogar Fett. Aber es kommt auf die Menge und vor allem auf die Art und Zusammensetzung des Fettes an.
Ungeachtet dessen zeigt die Gelbkennzeichnung ja schon, dass man dieses Gericht nicht zu oft essen sollte.
Die Umschlagspunkte der Farben kann man übrigends bei der Verbraucherzentrale nachlesen.
Großes Lob für die Einführung der Ampel – und nebenbei für die leckeren Gerichte!
Find ich absolut klasse! Weiter so!
Hi,
also wir sind ja kritische Verbraucher und ich denke, dass Frosta das so auch wünscht.
Mir ist das hier zu viel Lobhudelei.
Die Ampel finde ich auch toll. Aber wenn die nicht auf allen Frosta-Produkten steht, sondern nur auf lächerlichen 4 Stück ist das albern und war nur ein billiger Werbegag.
Nehmen Sie uns Verbraucher denn nun ernst?
VG
Gerald
Das war ja gestern ein “Frosta-PR-Abend”
…sowohl bei Maischberger in der ARD als auch im Nachtjournal von RTL wurde Frosta und seine transparente (und freiwillige!) Deklarierung der Produktinhalte lobend erwähnt !
@ Gerald
Die Ampel macht meines Erachtens für den Verbrauchen und für FRoSTA erst dann richtig Sinn, wenn sie eine großflächige Verbreitung hat und der Verbraucher wirklich mit allen Lebensmitteln vergleichen kann und nicht nur innerhalb des FRoSTA-Sortiments.
Darum haben wir mit den 4 Produkten zunächst mal versucht, ein Zeichen zu setzen, dass wir es ernst meinen. Dass wir nicht nur reden, sondern auch handeln und zu dieser Offenheit auch klar bereit sind. Jetzt muss sich aber erst mal zeigen, wie die Reaktionen auf unseren Vorstoß sind und vor allem, ob sich weitere große Unternehmen dieser Initiative anschließen.
hatte mal durch zufall vom reinheitsgebot gehört und in der taz von der ampel gelesen. MIR REICHTS!
ich werde ab jetzt gezielt nach frosta produkten suchen wenn ich nicht die zeit habe, selber aus grundnahrungsmitteln zu kochen. weiter so
@coyote
Wir würden uns über eine Info freuen wo die FRoSTA Produkte gefunden wurden und wie sie geschmeckt haben
@ Frank Ehlerding
Also, wenn Sie die Kennzeichnung nur bei 4 Produkten vornehmen, vermute ich, dass Sie nur Ihre “tollen” Produkte kennzeichnen und die großen Sünden in Ihren Reihen nicht.
Und das – verbunden mit dem vielen Werberummel – ist viel schlimmer als gar nichts zu kennzeichnen!
Viele Grüße
G.F.
@ Gerald
Damit Sie sich nicht die Mühe machen müssen, durchzulesen, was zu Ihrem Vorwurf hier schon steht, zitiere ich für Sie einfach mal den Kollegen Jens Bartusch von weiter oben (fette Hervorhebung von mir):
Unser Kollege Frank Ehlerding hat angeregt “Mehrfach war davon die Rede, dass wir unsere 4 meistverkauften Produkte kennzeichnen würden. Das stimmt ja so nicht, …” ich solle doch das besser klarstellen, damit es nicht zu Verwirrungen führt.
Also Bami Goreng ist unser stärkstes Gericht und Wok Mango-Curry ist unsere stärkste Gemüse Mahlzeit, da stimmt es.
Hähnchen-Geschnetzeltes unser stärkstes traditionelles Gericht und über alles gesehen im Mittelfeld – allerdings seit der EM-Aktion im letzten Jahr mit deutlich steigernder Tendenz…
Wildlachs Blattspinat in Butterblätterteig ist zur Zeit nicht überall erhältlich. Wir haben es aber mit aufgenommen, weil wir nur dort einen Wert im roten Bereich finden konnten und damit deutlich zu machen, dass wir auch rote Kennzeichnungen vornehmen, wenn die Werte es erfordern.
Top. Wenn Sie es jetzt noch schaffen, diese unseelige EU-Richtlinie per Lobby-Arbeit abzuschmettern, dann gehört Frosta das Bundesverdienstkreuz angeheftet ^^.
Klares Ja zur Ampel und vielen Dank, dass Frosta Verbraucherwünsche umsetzt!
Super!! Vielen Dank für das verbraucherfreundliche Konzept. Eine echte Kaufempfehlung.
DANKE!
Es verwundert in der heutigen Zeit, dass ein Unternehmen noch ein offenes Ohr für Verbraucherwünsche hat! Vielen Dank dafür! Nun noch die Ampelkennzeichnung auf das ganze Sortiment ausweiten und dann hat FRoSTA wirklich die Goldmedaille verdient!
Viele Grüsse
Klasse
Ich kaufe selten Tiefkühlkost, aber allein ihre Position und Fortschrittlichkeit zu diesem Thema ist für mich Grund genug, zu ihren Produkten zu greifen und die fehlgeleitete Konkurrenz links und rechts stehen zu lassen. Weiter so!
Über die Vor- und Nachteile der Ampel-Kennzeichnung wurde für den Interessierten in den Medien bereits alles gesagt. Ich begrüsse die Entscheidung von FRoSTA diese auf eigene Faust einzuführen und wünsche Ihnen im eigenen Interesse weiterhin eine erfolgreiche Unternehmensführung.
auf den ersten Blick eine tolle Sache – allerdings sehe ich die Ampel durchaus kritisch. Stichworte:
- warum werden gerade Fette so hervorgehoben?
- warum gerade die gesättigten Fettsäuren und nicht die Transfettsäuren?
- warum als Bezugsgröße 100g und nicht eine Portion?
Mehr dazu:
http://umstellung.wordpress.com/2009/12/10/warum-ich-gegen-die-lebensmittelampel-bin/
Ich finde es ebenfalls sehr vorbildlich, dass Frosta sich derartig verbraucherfreundlich zeigt. Viele Menschen sind mit den normalen Angaben auf den Lebensmitteln überfordert, so dass die Ampelkennzeichnung wirklich eine großartige Alternative darstellt! Für mich definitiv ein Grund zukünftig zu FRoSTA zu greifen
[Anm. d. Admin: Link zur Finanzseite aufgrund Verstoßes gegen die Blogregeln gelöscht.]
Ich finde es sehr gut, dass hier endlich die Nährwertampel eingeführt wird!
Auch die Bezugsgröße für 100g finde ich sinnvoll, da eine Angabe für 1 Portion sehr willkürlich ist, wie man z.B. bei manchen Süßigkeiten sehen kann.