Nährwert-Ampel auf FRoSTA Gerichten

bami-mit-ampel.JPG

Wir hatten uns vor einiger Zeit über das Thema hier ausgetauscht.

Jetzt ist es soweit – wir haben die mehrheitliche Meinung zu einer Ampelkennzeichnung aufgenommen und sie auf vier Gerichten mal exemplarisch umgesetzt. Nun kann man sich bei den Gerichten einfacher über die Gehalte an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker, Salz und Kalorien gleich beim Kauf informieren.

(für größere Produktabbildung – einfach anklicken)

Und hier die Nährwert-Ampel

für FRoSTA Bami Goreng:
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für Hähnchen Geschnetzeltes:
hahnchen-geschnetzeltes-ampel_zoom.JPG
für Wok Mango-Curry:
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für Wildlachs Blattspinat in Butterblätterteig:
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Gerade jetzt findet in Berlin eine Pressekonferenz mit dem Titel „Politische Debatte um Nährwertkennzeichnung“ im Haus der Bundespressekonferenz statt. Es stellen dort Gerd Billen (Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)), Dr. Thilo Bode (foodwatch-Geschäftsführer), Jürgen Graalmann (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des AOK Bundesverbandes) und ein Vertreter des Herstellers, der als erster die Ampel-Kennzeichnung einführt (wer das wohl ist 😉 ), ihre Standpunkte zur Ampelkennzeichnung vor.

Vielleicht können wir damit ja der mittlerweile seit Jahren anhaltenden Diskussion zwischen Verbraucherverbänden, Herstellern und Politik mit etwas Konkretem weiterhelfen.

Jedenfalls werden die vier Gerichte (Bami Goreng, Hähnchen Geschnetzeltes, Wok Mango-Curry und Wildlachs Blattspinat in Butterblätterteig) ab August im Handel mit der Nährwert-Ampel zu finden sein. Als erstes Bami Goreng, die anderen Drei folgen nach und nach.

Wir sind gespannt, ob und wie es wahrgenommen wird.

Weitere Informationen gibt es z.B. bei der Verbraucherzentrale unter Ampelcheck, bei foodwatch und auf der FRoSTA AG Homepage.

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Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Bei FRoSTA seit 1. Oktober 1996.
1996-2001 Produktentwicklung (Bremerhaven) - dort habe ich Rezepte und z.B. die eigene Nudelherstellung bei FRoSTA entwickelt
2001-2011 verantwortlich für das Produktmanagement der Marke FRoSTA (Bremerhaven, ab 2004 Hamburg) - also alles was mit den Produkten zu tun hat, wie Produkt- und Verpackungsentwicklung (damit es auch immer wieder neue leckere und attraktive FRoSTA Gerichte gibt), Vermarktung oder wie es neudeutsch heißt Marketing (um die Produkte auch bekannt zu machen - denn was nützt das schönste Produkt, wenn es keiner kennt - hier haben wir noch eine Menge zu tun),...
Jan-Mai 2012 Produktentwicklung-Administration (Bremerhaven) - hier werden z.B. die Rezepte in unser Warenwirtschaftssystem (eine große Datenbank, mit der viele wichtige Abläufe bei uns gesteuert werden) gebracht und Produktbeschreibungen (im Fachchinesisch: Spezifikationen) für Handelskunden erstellt
seit Mai 2012 Senior Produktmanager Handelsmarken (Bremerhaven) - verantwortlich für Produkte und Verpackungen von Handelspartnern

179 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • SUPER und wieder einmal mehr nimmt Frosta die Vorreiterrolle ein. Herzlichen Glückwunsch und ein kräftiges „Weiter so“.

  • Super! Zeigt mal wieder das Frosta ein absoluter Vorreiter ist. Leckere Produkte, faire Preise und den Verbraucher im Blick. Weiter so!

  • Endlich tut sich was. Das macht die Entscheidung zu Ihrem Produkt zu greifen noch einfacher – mal abgesehen davon, dass es geschmacklich nichts Besseres in dieser Sparte gibt!

    Ich hoffe sehr, dass dieses Ereignis auch für andere ein gutes Beispiel ist!

    Danke!

  • Ein guter erster Schritt in die richtige Richtung. Aber nur ein erster!

    Als nächstes bitte Kennzeichnungen auf der gesamten Produktpalette. Dann kaufe ich auch weiterhin gerne Frosta.

  • Hörte es grad in WDR 2 und finde diesen Schritt SUPER!

    Am Wochenende durfte ich vielen Leuten wieder klar machen, dass die Bratkartoffelpfanne von Frosta (500 GRAMM) so viele kcal hat wie EIN Cheeseburger von einer Fast Food Kette hat. Alle waren geschockt, zumal man von einem Cheeseburger nicht satt wird, von so einem 500g Beutel schon. 🙂

    Hoffentlich wird diese Ampel endlich verbindlich!

  • Ich kann mit dieser „Ampel“ nichts anfangen. Die Angaben für Inhaltsstoffe pro 100g befinden sich doch sowieso auf der Pakung und bleiben dort hoffentlich auch weiterhin. Bei der Ampel fehlen mir die Angaben zum Wichtigsten, nämlich den Proteinen.
    Warum zudem 3,3% Fett mit gelb aber 4,1% Zucker mit grün bewertet werden ist mir ein Rätsel, da bekannterweise Zucker schädlicher als Fett ist. Aber hier steckt wohl noch die alte Einstufung von Nährstoffen dahinter: „Fett ist böse und Kohlenhydrate machen fit.“

  • Grundsätzlich finde ich die Idee der „Nahrungs-Ampel“ gut aber mich würde interessieren, wie die einzelnen Korridore definiert werden ? Ab wann ist die Menge an Salz, Zucker oder Fett gelb bzw. rot gekennzeichnet ?

  • Frosta führt Lebensmittelampel ein…

    Der Lebensmittelhersteller Frosta hat angekündigt die Lebensmittelampel auf seinen Produkten einzuführen.
    Dieser Schritt wird von der AOK und Verbraucherschützern unterstützt.
    Die Ampel-Kennzeichnung weist die wichtigsten Eckdaten zum Nährwertge…

  • Super!

    Ich hoffe, die Kunden honorieren das.
    Ich werds auf jeden Fall machen.

    (Einige Kommentare oben sehen doch wie bestellt aus, oder?)

  • @ Seppl:

    Was soll an den Kommentaren „bestellt“ sein? Aufgrund der Logs kann ich auf jeden Fall sagen, dass sie nicht aus dem Hause 195.xxx kommen (IP-Range von FRoSTA), sondern alle von unterschiedlichen Netzteilnehmern… „Camouflage“-Kommentare hat es hier noch nie gegeben und wird es auch nicht geben!

    @ Inge:
    Hier die Zuordnungen So funktioniert die Ampel

  • Mal so nebenbei:

    Froste Gerichte gibt es derzeit bei real,- für 2,79 Euro (50cent gespart). 🙂 Das neue Gericht mit Shrimps ist soooo genial!

  • Eine schöne Sache! Allerdings irritiert mich etwas die Darstellung in der FTD:

    „Allerdings wird die Ampel bei Frosta nur einige Produkte kennzeichnen – nämlich 4 der insgesamt rund 50 Gerichte, sagte Vorstand Felix Ahlers. Ab August gehe es los. Sollte es aber ein Alleingang bleiben – und es keine gesetzliche Regelung geben – werde Frosta nach einigen Monaten prüfen, die Kennzeichnung wieder zu kippen, fügte der Manager hinzu.“ (Quelle FTD)

    Also, doch nur ein Feigenblatt? Und in ein paar Monaten ist dann Schluss, weil „die Anderen“ nicht mitgezogen sind??? Schade!

  • […] Einer muss ja damit anfangen  – der Lebensmittelhersteller Frosta hat heute bekannt gegeben, ab August auf 4 seiner Tiefkühlprodukte die sogenannte “Lebensmittel-Ampel” einzuführen. Im Frostablog schreibt Produktmanager Jens Bartusch: “Jetzt ist es soweit – wir haben die mehrheitliche Meinung zu einer Ampelkennzeichnung aufgenommen und sie auf vier Gerichten mal exemplarisch umgesetzt. Nun kann man sich bei den Gerichten einfacher über die Gehalte an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker, Salz und Kalorien gleich beim Kauf informieren. (Quelle)” […]

  • Die Idee mit die von den Verbrauchern so gewünschte Ampel und von der Foodindustrie so gefürchtete Ampel im Alleingang einzuführen zeigt Courage. Bitte aber dann auch auf allen Frosta Produkten und nicht als Versuch, sondern als Standard setzen, so wie die Qualität von Frosta insgesamt ist, nämlich Spitze. Ich bin froh, dass es gute, gesunde und auch noch bezahlbare Fertigprodukte in dieser Qualität auf dem Markt gibt und das ich nicht immer in den Biomarkt extra fahren muss um hinterher auch noch ziemlich arm auszusehen. Also liebe Frosta Firma habt Mut euch hervor zu tun!

  • Sollte es irgendwo bereits erwähnt/begründet worden sein, dann sorry, denn ich habe nicht alle Meldungen zu dem Thema verfolgt – aber warum erfolgt die Kennzeichnung nur auf 4 und nicht auf allen Gerichten?

  • Finde ich grundsätzlich eine gute Sache und kann daher den ersten Testversuch nur loben. Sicher muss aber auch weiter Aufklärung über Ernährung bei den Konsumenten durchgeführt werden, so dass diese auch eine Ampelkennzeichnung im Gesamtzusammenhang interpretieren können. Das ist aber sicher nicht die Kernaufgabe von Frosta, sondern sollte im Rahmen der gesundheitspolitischen Maßnahmen zur Diskussion gestellt werden.

  • Wow, das wird mal in allen Marketinglehrbüchern stehen.
    SO muss Unternehmertum aussehen: Unternehmen glücklich UND Verbraucher glücklich. Ein Traum!
    Weiter so und durchhalten!

  • @Tatjana
    Wir sammeln ja das Feedback und werden dann sicher darüber nachdenken, wie es weiter gehen soll.
    Nicht unwichtig scheint uns zu sein, dass diese Nährwertdarstellung ja im Vergleich mit anderen Lebensmittel erst richtig Sinn macht. Nur dann kann man ja seinen Einkauf sinnvoll auf eine bewußte Ernährung abstimmen.
    Es geht ja darum, dass man sich beim Blick in den Einkaufskorb bewußt macht, nicht nur rot (aber auch!), sondern auch grün und gelb gekennzeichnete Produkte dabei zu haben. Nur rot oder überwiegend wäre auf die Dauer eben nicht sinnvoll für eine bewußte Ernährung.

  • Die Einführung der Ampel finde ich sehr gut. Ich werde das durch verstärkten Kauf Ihrer Produkte unterstützen.

  • Was ich jetzt noch vermisse ist, wer die Wertebereiche für die Farben festgelegt hat? Worauf stützt sich Frosta, um zu sagen, dass 9,3 g Fett auf 100 Gramm rot und nicht gelb sind? Da habe ich auch in der PM nichts gefunden.

    [Anm. d. Admin: die verbindlichen Richtlinien wurden bereits zwei Mal weiter oben in den Kommentaren verlinkt. : http://www.ampelcheck.de/Ampelcheck/index.html ]

    Wenn am Ende jeder Hersteller seine eigenen Schwellenwerte hat, wird es ja auch wieder unübersichtlich.

    Auf jeden Fall ist die Ampel besser als diese Angaben, die scheinbar alles ok erscheinen lassen, aber faktisch sich auf Mengen beziehen, die unrealistisch sind (halbe Pizza, 25 Gramm Chips).

  • Endlich fängt mal jemand damit an. Die Nährwert-Ampel ist längst überfällig. Bin allerdings sehr skeptisch, ob es freiwillig Nachahmer geben wird.

    Wäre schön, wenn zumindest Frosta das für die gesamte Produktpalette einführen würde.

  • Gehen sie auf

    [Anm. d. Admin: Sollte der Satz noch weitergehen? Wie auch immer – Ihr Werbelink wurde entfernt, da er gegen die Blogrichtlinien verstößt. Vielen Dank für Ihr Verständnis]

  • Ich habe es gerade als Untertitel auf N24 gesehen und mich richtig gefreut! Prima!!!

    Ich hoffe, dass Sie mit Ihrer Initiative wieder einmal Vorreiter sein werden und sich endlich etwas im Sinne der Verbraucher bewegt.

  • @Karsten
    Warum 3,3g Fett gelb sind und 4,1g Zucker grün? Ganz einfach: Angenommen, man benötigt 2000 KCal am Tag, so sind das laut DGE ca. 66g Fett und 275g Kohlenhydrate am Tag. Man kann also am Tag ungefähr vier mal so viele Kohlenhydrate zu sich nehmen wie Fett! Also sind 4,1g Zucker ein verschwindend geringer Anteil von 275g Kohlenhydraten, 3,3g Fett prozentual viel mehr, da ja nur 66 g verzehrt werden sollen.
    Natürlich basiert dieses Rechenbeispiel auf der zugegebenermaßen sehr kohlenhydratlastigen Nährstoffverteilung der DGE, welches vielen Mitbürgern (besonders den Low-Carb-Verfechtern!) veraltet erscheint…

  • Auch ich möchte mich den (meisten) anderen Menschen in diesem Forum anschliessen und Sie dazu beglückwünschen, dass Sie wieder einmal gegen den Strom schwimmen und sich von anderen Anbietern aus der Lebensmittelindustrie abheben. Mir ist sowieso unbegreiflich, wie es möglich ist, dass eine Lobby so stark sein kann, dass sie Verbraucher mit eigenhändig definierten Grenzwerten und Portionsgrössen für dumm verkaufen kann und auch noch die Politik vor ihren Karren spannen kann.

    Ich hoffe aufrichtig, dass es sich für Sie lohnt, und Sie nicht wie beim selbst auferlegten Reinheitsgebot das Nachsehen haben.

    Ich jedenfalls weiss Ihren Schritt zu schätzen und werde das bei meinen Einkäufen bewusst berücksichtigen.

  • Toll, dass Frosta als Vorreiter die Ampelkennzeichnung einführt. Dadurch können Verbraucher auf einen Blick erkennen, wie „gesund“ oder “ ungesund“ die einzelnen Produkte sind. Zudem ist, sollten weitere Lebensmittelproduzenten folgen, ein Vergleich gleichartiger Lebensmittel möglich.

    Schade finde ich nur, dass sich Frosta nur dazu durchgerungen hat, die Ampel auf 4 Produkte anzuwenden. Ich wünsche mir, dass die Verbraucherreaktionen dazu führen, bald alle Produkte mit der Ampel zu kennzeichnen. Und dass sich auch weitere Unternehmen dfür entscheiden.

  • Herzlichen Glückwunsch zur Vorreiterrolle!

    Habs gerade in der Taz gelesen, (dann gleich noch mal bei Wiki reingeschaut, und die FTD kommt später dran..)

    Schön das es noch Mittelständler gibt, insbesondere wenn Sie innovativ in dem Sinne verstehen das Sie den Verbraucher nicht veräppeln sondern ernstnehmen!

    Goldener Kühlschrank, da kann ich mich anschliessen!

  • Hallo Frosta!

    Ihr seid innovativ + geil!

    Nie wieder werde ich über die (etwas) höheren Preise von Euch jammern!

    Wolfram

  • Sehr schöne Sache!
    Leider wird sich kein Hersteller, der nicht nach ähnlichen Maßstäben wie Frosta produziert, freiwillig anschließen.

  • Gute Sache und Glückwunsch zum PR-Erfolg! Nun bitte auch die Tabelle nach und nach auf alle anderen Produkte anwenden – auch wenn die dann roter werden könnten – und gegebenfalls die Produkte noch gesünder fabrizieren, die Zweifler können sich gerne informieren, wie gut die Sache in England funktioniert. Und Nestlé und Co dürften sich bald richtig ärgern…

  • Bei den meisten der Kommentare hier falle ich ja aus allen Wolken. Ich kann gar nicht glauben, dass erwachsene Menschen tatsächlich vorhaben, ihre Ernährung auf irgendwelche Nährwerttabellen zu Gründen! Dass FRoSTA auf den Zug aufspringt ist ja noch verständlich (wohl auch, weil diese Ampelkennzeichnung FRoSTA Produkte dabei ja ganz gut dastehen läßt). Aber dass die Verbraucher eine solche Kennzeichnung haben wollen, dass kann ich kaum glauben. Was fangen die Leute denn damit an? Führen sie jetzt Buch, wie viel Fett und Salz und was weiß ich noch alles gegessen haben? Und woher wissen sie, wieviel sie brauchen? Richten sich da alle nach einem Durchschnitt? Unglaublich.

  • @Jürgen Hestermann
    Das kann natürlich sein. Allerdings braucht man ja nicht die Nährwerte zu zählen oder kompliziert auszurechnen. Eine einfache und leicht verständliche Einschätzung der Produkte ohne Mathematikstudium ist ja gerade der Sinn der Ampeldarstellung.

  • @ Jürgen:
    „Ich kann gar nicht glauben, dass erwachsene Menschen tatsächlich vorhaben, ihre Ernährung auf irgendwelche Nährwerttabellen zu Gründen!“

    Na, sag das mal den Diät-Fanatikern. Machen die schon lange.

    „Aber dass die Verbraucher eine solche Kennzeichnung haben wollen, dass kann ich kaum glauben.“

    Ach – und was wollen die dann? Solche „Verzehrempfehlungen“ von Kartoffelchips, wo die Kalorien auf 25g (eine Handvoll) ausgerechnet wurden? Oder der Zuckergehalt einer 0,5l Cola, der in handliche 0,2l „umgerechnet“ wird?

    Die Ampel mag an einigen Punkten verbesserungswürdig sein – aber sie ermöglicht wenigstens eine einheitliche Bemessensgrundlage!

  • @39
    Es geht nicht darum, seine Ernährung auf eine Art „Ampel-Ernährung“ umzustellen, sondern um unterschiedliche Produkte schnell vergleichen zu können. Nehmen wir den Diabetiker, der bereits seine Einheiten gespritzt hat und noch schnell im Supermarkt eine kohlenhydratarme Süßigkeit sucht. Der hat aktuell verloren, 90% der Süßigkeiten haben gar keine Nährwertangaben und bis er die Werte der restlichen 10% ermittelt hat (nehmen, Nährtwerttabelle suchen, Lupe hervorkramen, Wert merken), hat der Supermarkt schon dicht.
    Falls der Diabetiker dir zu selten vorkommt, darfst du auch irgendjemand anderen nehmen, der ein Interesse daran hat, sich mit Ernährung auseinanderzusetzen, statt kritiklos alles zu essen was „gut schmeckt“.

    Aber nun zu etwas anderem:
    Die Umstellung der Bedruckung für alle Produkte, wenn noch zweifelhaft ist, ob es so bleiben wird, macht natürlich keinen Sinn. Aber wie wäre es denn die Ampeln für alle Produkte auf der Webseite abrufbar zu haben?

  • FRoSTA zeigt Nestlé und Kollegen die Ampel…

    Lebensmittelhersteller FRoSTA geht den ‚Krankheitsmittel‘-Industriellen Nestlé, Unilever, Kraft, etc. wegweisend voran und führt die Ampelkennzeichnung ihrer Lebensmittel ein. Dies ist ein wahrlich wegweisender Schritt für die Markenartikel-Indust…

  • Hallo zusammen,

    ich finde die Ampelkennzeichnung mehr als überfällig.
    Wie wäre es, wenn von FRoSTA aus eine Online Petition gestartet werden würde, die eine Kennzeichnungspflicht fordert?

    Dann könnten sich alle Befürworter dieser Petition anschließen und den Druck kurz vor den Wahlen auf die Politik massiv erhöhen!

    In den Seiten des Bundestags heißt es zu diesem Thema:
    „Wird eine Petition innerhalb von 3 Wochen nach Eingang (bei öffentlichen Petitionen rechnet die Frist ab der Veröffentlichung im Internet) von 50.000 oder mehr Personen unterstützt, wird über sie im Regelfall im Petitionsausschuss öffentlich beraten. Der Petent wird zu dieser Beratung eingeladen und erhält Rederecht.“

    50.000 Unterstützer sollten durchaus möglich sein in drei Wochen.

    Hier ist der Link zur E-Petition des Bundestages:
    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=new

  • Glückwunsch das ist ein richtiger und mutiger Schritt der überfällig war. Werde wann immer möglich eure Produkte kaufen, weil ich mich endlich als Verbraucher ernst genommen fühle.

    Weiter so!

  • Das ist mal eine seriöse Werbeform.
    Die sollen endlich auf ihrem giftigen Eis u. s. w. auch sitzen bleiben, nur noch Mosaukauer Eis.
    LG

    [Anm. d. Admin: Doppelter Kommentar gelöscht. Ebenso den Deeplink zu Ihrer Info-Seite angepasst…]

  • @Andrea (31.)
    Somit reduziert sich im Endeffekt die Angabe von Fett und Zucker der Ampel also nur auf die farbliche Signalisierung der Gesamtenergiemenge pro 100g eines Lebensmittels, und die ist ja bereits auf der Verpackung angegeben.

    Wie geschrieben, ich kann mit der Ampel nichts anfangen. Doch wenn es hilft Menschen bei Ihrer Ernährung zu unterstützen, schadet sie ja nicht. Löblich hervorzuheben ist, dass Frosta auch hier wieder die Vorreiterrolle in Sachen Tranzparenz gegenüber dem Kunden besetzt.

    Das ersteinmal die genannten vier Produkte gekennzeichnet wurden, lässt für mich den Schluss zu, dass über einige Wochen der Absatz der Gerichte beobachtet werden soll. Zwar scheint die Ampel dem Verbraucher zu dienen, jedoch muss dieser auch damit umgehen können. Denn wer sich mit der Thematik noch nicht beschäftigt hat, könnte beim Erspähen der roten Farbe einer Ampel auf die Idee kommen, dass das Produkt ungesund wäre.

    Mit oder ohne Ampel, meine werktägliche Tüte Frosta werde ich mir weiterhin schmecken lassen – übrigens seit vier Jahren.

  • FRoSTA zeigt Nestlé und Kollegen die Ampel…

    Lebensmittelhersteller FRoSTA geht den ‚Krankheitsmittel‘-Industriellen Nestlé, Unilever, Kraft, etc. wegweisend voran und führt die Ampelkennzeichnung ihrer Lebensmittel ein. Dies ist ein wahrlich wegweisender Schritt für die Markenartikel-Indust…

  • Glückwunsch !!!

    Sehr gut, dass Frosta die Vorreiterrolle bei der Ampelkennzeichnung übernimmt. Unsere Regierung schafft es ja nicht. Verbraucher können somit auf einen Blick erkennen, wie gesund, bzw. ungesund die Produkte sind. Diesem Beispiel sollten weitere mutige Lebensmittelhersteller folgen um einen Vergleich gleichartiger Lebensmittel möglich zu machen.
    Ich finde es nur schade, dass sich Frosta nur bei vier Produkten dafür entschieden hat die Ampel anzuwenden. Ich hoffe, dass die positiven Verbraucherreaktionen dazu führen werden weitere Produkte mit der Ampel zu kennzeichnen und das sich auch weitere Unternehmen dafür entscheiden werden.

  • Naja… einerseits sehr kluge Aktion:

    Neue Branchenregeln setzen – dadurch setzt man die Konkurrenz aktiv unter Druck. Warum nur 4 Gerichte – merkwürdig. Verstehe ich gar nicht.

    Insgesamt finde ich es schade, dass bei der Ampelregelung die Angaben immer auf 100 Gramm bezogen werden weil das reine Gewicht rein gar nichts darüber aussagt, wie viel man in wirklichkeit ist (z.T. sogar zu viel) … aber nun gut – Frosta ist mir auf jeden Fall die liebste Marke in dem Food-Segment (wobei Erasco auch ganz nett ist 🙂 )

  • Gestern las ich im VT, das die Firma Frosta die Nährwert-Ampel einführt.
    Ich möchte der Firma dafür im Namen der Verbraucher Gratulieren. Es gab Zeit, dass eine Firma endlich den Mut dazu hat. Denn die Politik ist im Bezug was den Verbraucherschutz angeht zu langsam (die lieben Lobbyisten!)
    Nochmals vielen Dank und weiter so.

  • So eine Entscheidung muss belohnt werden. Ich hoffe, Ihr Umsatz schnellt in die Höhe und läßt die Konkurrenz zittern! Bitte weiter so!

  • Super Entscheidung, die „Ampel“ einzuführen. Ich bewundere Frosta schon seit Jahren für das Engagement, hochwertige Tiefkühlkost auf dem Markt zu platzieren. Danke für den Mut, Vorreiter zu sein.

  • Klasse! Frosta überzeugte mich schon wegen der Qualität, aber die Ampel zeigt echtes Interesse am Verbraucher. Weiter so!

    Das von der Industrielobby favorisierte System mit abstrakten Prozentzahlen und lächerlichen Portionsgrößen dient doch nur der Verbrauchertäuschung. Schade, dass die Regierung vor der Lobby (mal wieder) einknickt.

    Den Mut von Frosta, mit der Ampel den Alleingang zu wagen, möchte ich daher besonders loben. Ich hoffe, dass nun viele Ihrem Beispiel folgen werden und dadurch der Druck auf die Großkonzerne steigt.

  • Daumen hoch für Frosta! Ich find die Maßnahme super!

    Ich befürchte allerdings, dass sich alle Firmen, die ihre Produkte mit viel Zucker und Fett vollpumpen, so lange vor der Ampel drücken, bis sie per Gesetz dazu verpflichtet werden. Denn sobald die Verbraucher über die ungesunden Inhaltsstoffe aufgeklärt sind, werden sie diese Produkte weniger oft kaufen. Ich persönlich möchte gern folgende Firmen dazu auffordern, mit einer Ampel für mehr Transparenz der Inhaltsstoffe zu sorgen:

    Kellogg’s (Frühstücks-Cerealien wie Froot Loops)
    Danone (z.B, Fruchtzwerge und Obstgarten)
    Ehrmann (z.B. Fruchtjoghurts und Monsterbacke)
    Dr. Oetker (Vitalis Müslis, Onken, Paula Pudding, TK-Pizza)
    Tillman’s (Toasty)
    Hipp (z.B. Knusperflakes)
    Nestlé (z.B. Cookie Crisp)
    Kinder (z.B. Maxi King)
    Bauer (z.B. Die Biene Maja)
    Zott (z.B. Zott Monte)

  • Es gibt wenig Marken, die ich wirklich „liebe“. Frosta in eine davon.

    Ich wünsche mir das Frosta mit seinem Weg nachhaltigen Erfolg hat.

    Die Food-Mafia um Nestle, Kraft und Co. wird einiges Tages bereuen, was sie in die Mägen der Menschheit wirft. Zumindest hoffe ich das.

  • Davon werden die Gerichte auch nicht besser. 3,3 g Fett im Bami Goreng schon bei 100 g. Macht bei 500 g Bami Goreng 16,5 g Fett. Und erst beim Wildlachs Blattspinat: 14,1 g Fett pro 100 g. Bei 500 g wären das fettige 70,5 g Fett. Na, Dankeschön!

    Auf solche Gerichte gehört ein Warnaufdruck:

    „Der 3 Sterne-Koch rät: Der Verzehr dieses Menüs kann zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen, kochen Sie lieber selbst.

  • Finde es absolut super was ihr macht. Bin heute über Twitter auf euer Blog gestossen und finde ihr macht das sehr gut. So sieht Corporate Blogging aus, wenn man es richtig macht. Mehr davon.

  • Klasse Sache, endlich einmal ein Unternehmen das sich das Wagnis auf sich nimmt.
    Als Single, was nichts schlechtes sein muß, kaufe ich eure Artikel immer.
    Diese sind schmackhaft und schnell zubereitet.
    Weiterso
    Und Grüße von
    Peter

    [Anm. d. Admin: Werbelink wegen Verstoß gegen die Blogregeln gelöscht.]

  • Endlich ein Vorreiter, der gegen die Lobbyisten der Industrie angeht!!! Ein in England bewährtes System (ich habe selbst mehrere Jahre dort gelebt und bin von der einfachen Verständlichkeit der Ampelkennzeichnung absolut überzeugt) kann sich hierzulande wohl nur unter Zwang durchsetzen. Leute, dankt es Frosta, daß sie den Anfang machen, und Frosta: weiter so…

    Na denn: Guten Appetit…

    Dagmar

    Und @ den Witzbold Wolf Hagen: vielleicht ist Lachs eine der fettreichsten Fischarten, die es gibt… durchschnittlich 13,6%!!! http://www.lebensmittellexikon.de/l0000240.php) Und wer ißt schon 500 gr Bami Goreng???

  • Alleine schon um euch Zuspruch zu geben und bei diesem Schritt zu bestärken: Auch von mir ein großes Lob für den „Mut“. Hoffen wir, dass im Sinne des Verbrauchers, bald andere Hersteller nachziehen. Das ihr nun (auf dem deutschen Markt) erste wart, wird man euch nie mehr nehmen können.

  • Super Marketing Idee. Marketing Chef Felix hat mal wieder ein paar Mille eingespart und orginelle und kostenlose Werbung geschaffen. Herzlichen Glückwunsch.
    Wie sieht eigendlich die Ampel bei einem 500g Paket Zucker aus? Wie bei einer Flasche Pflanzenöl? Wie bei einem Pfund Kaffee? Wie bei Cola Zero? Wie bei 100g Süßstoff? Wie bei Gummibärchen (kein Fett)?

    Wie bei einer 0,5 Liter Flasche Weizenbier? 100ml Bier => alles grün dargestellt ??? Kein Fett und kein Zucker. Bitte kurzfristig Info darüber. Meine Frau meint schon das mein Bauch immer Dicker wird. Ich brauche da unbedingt eine Antwort. 2xgrün und 1x rot wären ja auch noch OK. Ergibt dann als Durchschnittsfarbe ein ……

    Nochmals: Herzlichen Glückwunch zur kostenlosen Werbung

  • Ergänzung, habe gerade noch mal nachgeschaut:
    Wie bei einer 0,5 Liter Flasche Weizenbier? 100ml Bier => alles grün dargestellt ??? Ja, denn
    kein Fett, keine gesättigten Fettsäuren, kein Salz und kein Zucker. Das ergibt 4 x Grün !!!! Hurraa, ich darf weiterhin mein 3 Liter Weizenbier am Abend trinken. Die Kilokalorien könnten aber zukünftig etwas kleiner geschrieben werden!!! Die stören mich dann doch ein bischen.

    Meine Frau meint schon das mein Bauch immer dicker wird. An den 3 bis 4 Liter Weizenbier am Abend kann es ja nicht liegen, da die Ampel auf Grün steht!!!!
    Vielleich trinke ich tagsüber zu viel Mineralwasser mit einem zu hohen Nitratgehalt? Muss ich mal überprüfen!

  • Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für diesen Schritt! Ich hoffe, dass die Ampel-Blockierer Nestle, Danone, Unilever, Kraft, Oetker, Rewe & Co. nun noch mehr unter Druck kommen und mit ihrer gezielten Verbrauchertäuschung endlich aufhören. Wo immer ich kann, werde ich den Kauf derer Produkte vermeiden.

  • Daß Wolf Hagen ein Fake (oder extremer Nichtdenker) ist, muß wohl nicht weiter diskutiert werden. Und @Norbert: Daß die Ampel für vollwertige Mahlzeiten und keine Zutaten (wer käme auch auf den Quatsch?) gedacht ist weißt du nicht, oder?

    Nichtsdestotrotz: Ich schätze nicht, daß ich persönlich die Ampel oft beachten werde. Trotzdem finde ich es herausragend von Frosta, sowas freiwillig einzuführen. Nur wie gesagt – ohne gesetzliche Verpflichtung wird wohl kein Massenindustriespezialist nachziehen…

  • @Norbert:

    Genau! Was für eine absurde Kategorisierung von Lebensmitteln. Und die Leute fallen auch noch alle drauf rein.

    @Raoul:

    Wenn Schokoriegel und sonstige Süssigkeiten nicht mit der Ampel gekennzeichnet werden, dann ist es ja eine noch größere Farce. Was soll denn das Ganze? Jeder Hersteller wird sein Produkt in der Weise verändern, dass er mit der Ampel gut dasteht. Wenn nur volle Mahlzeiten gekennzeichnet werden sollen, dann ändert man sein Produkt halt so, dass es nicht mehr als solche gilt. Oder man ersetzt „schlechte“ Zutaten durch solche, die von der Kennzeichnung nicht erfaßt werden. Ich glaube kaum, dass die Kennzeichnungsnormen da hinterherkommen.

  • Bei einigen Frosta-Gerichten steht in der Zubereitungsanleitung, daß man ein paar EL Öl oder Milch o.a. zugeben soll.
    Wie werden diese Add-Ons bei den Nährwertangaben berücksichtigt? Und wie später bei den Ampeln? Es gibt ja diverse Sorten Öl und auch mehrere Sorten Milch usw.

  • Ich habe gerad mal nachgesehen: Auch beim Bami Goreng soll man 2-3 EL Öl dazugeben. Also stellt sich die Frage nach Einbeziehung in die Ampel schon ganz konkret.
    Komplexer wird es dadurch, daß je nach Zubereitungsart (Pfanne/Mikrowelle) unterschiedliche Zugabemengen empfohlen werden.
    Und noch komplexer dadurch, daß für einen halben Beutel nicht etwa die halbe Menge empfohlen wird, sondern nur etwas weniger (2 EL statt 2-3 EL).
    So etwas führt die Angaben je 100g ad absurdum.

  • @Nobert:
    „Super Marketing Idee. Marketing Chef Felix hat mal wieder ein paar Mille eingespart und orginelle und kostenlose Werbung geschaffen. Herzlichen Glückwunsch“.
    – Warum denn so ironisch ? Effektiver kann doch ein Marketing nicht sein !?
    Ist doch allemal gewinnbringender für die Verbraucher als ein 30″ „Hochglanz“ TV-Spot !?
    Zudem soll die Ampel nur eine Tendenz zeigen, das heißt aber nicht, dass die Verbraucher vom Denken befreit sind. So weiß man, dass zu viel Weizenbier oder Schokoriegel nicht förderlich für die Figur sind – ob mit oder ohne Ampel
    aber wieviel Spaß mach das Leben noch, wenn man sich nur noch an „Ampel-Vorgaben“ hält ?? Schmecken muss es 🙂 …auch wenn es nicht immer gesund ist !

  • @Maikel
    Ist was d’ran. Wie Inge schon schreibt, die Nährwert-Ampel kann nicht alle Aspekte abdecken. Sie gibt plakativ und leicht erfassbar Informationen über zentrale Nährstoffe für eine bewußte Ernährung.

  • Gratulation. Ich habe mich sehr gefreut, dass wenigstens eine Firma den Mut hat, dem Verbraucher eine klare Entscheidungshilfe zu geben. Das ist doch Klasse.

  • Aber bitte bitte:
    es heiß nicht „Kalorien“, das dann auch in „kcal“ angegeben wird, sondern es ist der Brennwert, der als Einheit Joule (oder eben KiloJoule, kJ) hat. Und meinetwegen auch kcal – dann aber die bitte in Klammern oder nach einem Schrägstrich.

    Sorry, aber seit 1971 ist Joule SI-Einheit. Seit also fast 40 Jahren! Da hab ich dafür einfach kein Verständnis mehr. Erscheint mir wie ein Festhalten an PS anstelle kW (beim Auto). Und ja, keiner kann mit Joule was anfangen, deshalb schreiben alle (nur) noch kcal drauf. Wie soll man auch damit was anfangen, wenn es nicht draufgeschrieben wird? Es wäre sehr schön, wenn auch Joule mit draufstehen würde. Auch an dieser promienten Stelle unter der Ampel (wenn es z. B. auf der Rückseite natürlich auch in J aufgeführt wird). Vielen Dank.

  • Ein Grund mehr, Frosta kräftig zu unterstützen und die gewissen anderen Konzerne gänzlich zu boykottieren. Besonders die, die ihre zuckrigen Frühstückspackungen als „fit“ verkaufen.
    Warum wollen sie wohl alle keine Ampel? Weil alles voller Fett und Zucker steckt, besonders alles, was Kinder schlucken sollen.

    Wer Zweifel hat: bei Foodwatch nachsehen.

  • @edong
    Wir glauben das „Kalorien“ von viel mehr Menschen verstanden wird. Und es ist nicht genug Platz um beides anzuführen. Die Joule stehen dann wie bisher auch in der Zutatenliste auf der Rückseite.

  • Ich find’s prima – genau wie die Verbraucher-Organisationen. Endlich hat mal ein Hersteller damit angefangen. Man darf hoffen, dass sich andere anschließen werden und dadurch eine Eigendynamik in dieser sinnvollen Sache entsteht, die die Politik auf Druck der Hersteller-Lobbyisten nicht durchzusetzen bereit ist. Das Beispiel England zeigt, dass die Ampel-Kennzeichnung segensreich ist. Denn immer mehr Einzelhändler bzw. Discounter drängen die Lieferanten/Hersteller dazu, die Zucker- und Fettanteile zu senken, damit nicht soviel Rot auf den Packungen erscheint.

  • @Jens Bartusch
    Leider haben Sie meine Frage nicht beantwortet, ob die notwendige/empfohlene Zugabe von Öl/Milch etc. in den Nährwertangaben enthalten und/oder bei der Ampel berücksichtigt ist oder nicht.

  • @Maikel
    Sorry, habe ich nicht als Frage verstanden.
    Die empfohlene Zugabemenge ist nicht enthalten. Es werden auf Lebensmittelpackungen immer die Nährwerte für den Packungsinhalt angegeben.

  • Was nutzen dann die Nährwertangaben und die Ampel, wenn die „Fettbombe“ sich im Kleingedruckten verstecken kann?
    Lt. meiner Flasche „Livio Reines Sonnenblumenöl“ „cholesterinfrei“(!) entspricht ein EL 10g, und das ist natürlich reines Fett.
    2-3 EL auf eine Packung fügen also 5g Fett je 100g hinzu. Das sind 150% der Menge, die laut Angaben drin ist im Bami Goreng. Insgesamt isst man damit die zweieinhalbfache Menge Fett, „nur“ weil man das Gericht lt. Anleitung zubereitet hat.
    Das macht doch einen sinnvollen Vergleich selbst mit anderen Fertigprodukten praktisch unmöglich, wenn beim einen das gesamte Fett bereits enthalten ist, beim anderen aber nur ein Bruchteil davon.
    Sorry, das ist jetzt weniger gegen Frosta gerichtet, sondern mehr gegen solch simplizierende Ampel-Systeme. Wenn es ganz schlimm kommt für Frosta, dann lautet demnächst die Überschrift in der Bild-Zeitung „Schmu bei der Ampel!“.

  • @Maikel:

    Man muß ja nicht der Empfehlung folgen. Wenn man so penibel auf den Fettgehalt achtet, dann kann man das Öl ja auch weglassen oder nur etwas Wasser hinzufügen. Wenn man es aber tut, dann weiß man das ja auch und kann seine Rechnung ergänzen. Nichtsdestotrotz zeigt das Beispiel ganz gut den Unsinn dieser ganzen Rechnerei.

  • Ja, formal ist die Öl-Zugabe nur eine Empfehlung, aber sie ist doch sicherlich Bestandteil des wohlausgewogenen Rezeptes. Warum sonst wird sie bei einigen Gerichten „empfohlen“, bei anderen aber nicht.

  • Man kann die empfohlenen Zutaten, die noch zugegeben werden sollten/können, sicher mit einbeziehen – spricht ja im Prinzip nichts dagegen. Nehmen wir als Anregung mit auf.

  • @44. A.Sinner
    Möchte nochmal die Idee mit der Petition aufnehmen. Finde ich nämlich gut, da es eine Möglichkeit in einer Demokratie für jedermann ist seinem Anliegen gehör zu verschaffen. Allerdings sollte diese eher nicht von uns gestartet werden, sondern von einem Verbraucher -oder?
    Dabei Frage ich mich auch, ob man tatsächlich für dieses Thema 50.000 Interessierte findet – hier im Blog haben sich bis jetzt erst ca. 70-80 Interessierte zu Wort gemeldet – noch ein langer Weg bis 50.000 …

  • By the way – Ergänzung zu Eintrag 86. Zugaben.

    Berücksichtigen wir ja bei den Brigitte-Diät Gerichten auch schon so – allerdings nicht bei der Nähwertangabe … Hmm – werden wir nochmal mit unseren Wissenschaftlern besprechen. Kann mich an eine Diskussion über die völlig uneinheitliche Füllmenge von Eßlöffeln erinnern – vielleicht war das ein Grund …

  • @Herrn Bartusch: Foodwatch sind viele. Sie plädieren schon lange für die Ampel, Herr Bode könnte doch die Petition starten.

  • @82
    Aber welchen Sinn hat das denn? Nehmen wir an, wir haben zweimal das gleiche Produkt. Der eine Hersteller empfiehlt als Zubereitung 2 EL Öl hinzuzugeben, der andere nur 1 EL Öl hinzuzugeben. Schon ist das eine Produkt „empfehlenswerter“ als das andere? Oder der eine empfiehlt die Zubereitung mit Bananen, der andere mit Erdbeeren. Da Bananen mehr Zucker enthalten, wird das Produkt plötzlich schlechter. Tut mir leid, dass widerspricht gerade der klaren Vergleichbarkeit von _Produkten_. Mit hineingerechnet werden sollten nur zwingend zuzufügende Zutaten. Nährwertangaben hinten können ja dann gerne zusätzlich mit „Zubereitet nach Empfehlung“ ergänzt werden.

  • Ihr Mut ist herausragend! Damit meine ich nicht nur die Ampel, sondern auch den offenen Blog. In einer Kultur von Transparenz und steigendem Bewusstsein für Gesundheit haben Sie sich für den langfristig erfolgreichen Weg entschieden. Auch für die Mitarbeiter Ihres Unternehmens gibt es damit weitere Gründe, sich mit ihrem Unternehmen zu identifizieren. Weiter viel Erfolg für Sie! Ich werde Sie aktiv weiterempfehlen!

  • @89. Susanne
    Werden wir mal vorschlagen. Könnte mir vorstellen, dass man auch dort eine von Verbrauchern initiierte Petition als noch wertvoller sehen wird.
    Das ist ja immer die Diskussion zwischen Politik, Herstellern und Verbraucherverbänden/Vertreter von Verbraucherinteressen (z.B. foodwatch) – was will der Verbraucher wirklich – was hilft dem Verbraucher am meisten. Hier könnte „der Verbraucher“ mal direkt zeigen was er will – oder?

  • &Lars
    Ich schrieb schon in Beitrag 85, daß davon auszugehen ist, daß das Öl Bestandteil des ausgewogenen Rezeptes ist.
    Ich habe jetzt nochmal auf der Webseite nachgesehen: Die Öl-Zugabe steht dort gar nicht als „Empfehlung“, sondern als fester Bestandteil der Zubereitungs-Anleitung.
    Wenn ein Produkt notwendige Zutaten braucht, um „fertig“ zu werden, dann müßten diese Zutaten auch bei den Nährwertangaben mit berücksichtigt werden.
    Gerade wenn dies nicht geschieht, wird ein Vergleich unmöglich: Wenn nämlich Produkt A das Fett, daß zur Zubereitung (und für den Geschmack) benötigt wird, schon beinhaltet (und somit in den Nährwertangaben berücksichtigt), Produkt B aber nicht.

  • &86
    Bei Kellogs Cerealien z.B. gibt es neben den Nährwertangaben zum Produkt selber auch eine Tabelle mit den Angaben einer „typischen“ Zubereitungs-Kombination, nämlich mit der entsprechenden Menge Milch dazu.

    Um nochmal deutlich darauf hinzuweisen: Ich hatte die Öl-Zugabe vorsichtigerweise als „Empfehlung“ bezeichnet. Ist sie aber auch formal nicht, sondern sie kommt als fester Bestandteil der Zubereitungs-Anleitung rüber.

  • @94. Maikel
    Die Kellogspackung ist allerdings auch um ein vielfaches Größer als unsere Verpackung … Aber wir werden mal sehen, was sinnvoll machbar ist.
    Stimmt schon, mit den angegebenen Zubereitungsempfehlungen und den Zugabemengen erhält man das, aus unserer Sicht, optimale Genusserlebnis. Wobei jeder nach Belieben variieren und verfeinern kann …

  • Ist ja schön und gut, aber mit der Ampel sollen doch sicherlich die „Dummen“ dazu gebracht werden, auch mal genauer hinzuschauen. Ich finde es zwar wichtig, aber in anderen europäischen Ländern juckt das niemanden…

    [Anm. d. Admin: Angegebene Website-URL wurde wegen Verstoßes gegen die FRoSTA-Blog-Etikette gelöscht.]

  • Eine sehr gute Initiative von Frosta. Ich werde in Zukunft bei meinen Einkäufen auf Produkte mit dieser Kennzeichnung achten. Danke für Ihre Weitsicht.

  • Idee ist sehr nett, aber ich hab halt einfach die Befuerchtung, dass eine gesetzliche regelung bei vielen herstellern (jetzt nicht frosta) dazu fuehrt, dass:

    1.) Zucker z.b. durch suessstoff ersetzt wird statt ganz weggelassen/reduziert.

    2.) Allgemein mehr aromen/geschmacksverstaerker/etc. zum einsatz kommen, da die halt sehr kalorienarm sind…

    3.) Allgemein nicht mehr der Produktentwickler das sagen hat, und z.b. 4,3g fett drinnen lasst, sondern sagen wir 3,9g, nur damits gelb statt rot wird falls der grenzwert bei 4,0g liegen wuerd, hab jetzt nicht nachgeschaut.

  • PS: 111 Kommentare zu “Nährwert-Ampel auf FRoSTA Gerichten” – bei meinem Beitrag steht aber 99. – vl. solltest die SQL query mal anpassen, dass geloeschte (warum eigentlich?) beitraege in dem gesamt-count nicht beruecksichtigt werden 😉

  • Sehr gute Sache, wünsche ich mir schon lange. Ich bin mir sicher, dass die Ampel wahrgenommen wird! Frage allerdings: warum nur 4 Produkte, und nicht gleich alle?

  • @100. Martin St.
    Wundert mich auch, habe immer angenommen, dass die Trackbacks mitgezählt werden – kann sicher unser admin erklären.

    @101. David
    Ersteinmal auf vier Gerichten, da die Diskussion ja noch immer in vollem Gang ist und wir die Rückmeldungen, wie hier im Blog, abwarten wollen, um die Relevanz und die Art und Weise der Darstellung besser einschätzen und dann die weiteren Schritte auf der Basis entscheiden zu können.
    Außerdem gibt es noch keine einheitliche Regelung und wir müßten im Falle einer anderslautenden offiziellen Regelung alle Verpackungen wieder ändern.

    @alle
    Unser Kollege Frank Ehlerding hat angeregt „Mehrfach war davon die Rede, dass wir unsere 4 meistverkauften Produkte kennzeichnen würden. Das stimmt ja so nicht, …“ ich solle doch das besser klarstellen, damit es nicht zu Verwirrungen führt.
    Also Bami Goreng ist unser stärkstes Gericht und Wok Mango-Curry ist unsere stärkste Gemüse Mahlzeit, da stimmt es.
    Hähnchen-Geschnetzeltes unser stärkstes traditionelles Gericht und über alles gesehen im Mittelfeld – allerdings seit der EM-Aktion im letzten Jahr mit deutlich steigernder Tendenz…
    Wildlachs Blattspinat in Butterblätterteig ist zur Zeit nicht überall erhältlich. Wir haben es aber mit aufgenommen, weil wir nur dort einen Wert im roten Bereich finden konnten und damit deutlich zu machen, dass wir auch rote Kennzeichnungen vornehmen, wenn die Werte es erfordern.

  • 103 (nun ja, jetzt 104 Kommentare) + 12 Trackbacks = 116 „Kommentare“.

    Gelöscht wurde kein Kommentar, und die Zahl stimmt (nach WordPress´ eigener Rechnung). Hier werden die Trackbacks lediglich am Anfang angezeigt (normalerweise kommen sie ja mitten in den Kommentarstrang hinein, hierarchisch angeordnet), ist so besser für die Lesbarkeit der Kommentare und einen stringenteren Diskussionsablauf.

    Wir schauen aber mal, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, die „Zählweise“ zu optimieren.

  • Die Rechtschreibung bei FROSTA in diesem Blog ist gruselig:
    „Nährwert-Ampel auf FRoSTA Gerichten“ – nein, es sind
    „FROSTA-Gerichte“. Beim zusammengesetzten Wort „Nährwert-Ampel“ hat es schließlich auch funktioniert. Und „Hähnchen-Geschnetzeltes“ wäre auch noch gut.

    Seitdem ich auf einer Packung von Alnatura tatsächlich in großen Buchstaben „Voll Milch“ gelesen habe, bekomme ich Augenkrebs bei den Deppenleerzeichen. Eine kurze E-Mail-Anfrage an Alnatura brachte die interessante Erklärung, man glaube, dass es so für den eiligen Kunden besser zu lesen sei.
    Wahrscheinlich sind Kunden jahrzehntelang durch den Laden geirrt und haben die Milch nicht gefunden, weil sie „Vollmilch“ oder „Voll-Milch“ [in 2 Zeilen] nicht entziffern konnten.

    Die eigene Doofheit mit Hilfe der Kunden zu erklären, ist gewagt. Und Frosta verkauft ja auch nur „Spätzle Pfanne“ und andere Seltsamkeiten. „Hähnchen-Filet Curry-Ananas“ fällt da angenehm auf – leider nur auf der Packung, die Webseite dazu spart die Bindestriche.

    Es ist so traurig.

  • @93
    Das sehe ich leider anders. Entscheidend ist, worauf ich nur Einfluss habe, wenn ich ein anderes Produkt kaufe. Die Ampel soll mir einen Produktvergleich ermöglichen. Wenn das Fett gar nicht im Produkt ist, kann ich mich ja entscheiden ob ich es zugebe oder nicht. Wenn das Fett aber schon im Produkt ist, kann ich mich gar nicht mehr entscheiden. Die Ampel würde im schlimmsten Fall also dazuführen, dass die Hersteller die Fett- und Zuckerzugaben dem Kunden überlassen. Das wiederum halte ich für durchaus erstrebenswert – es ist jedenfalls besser als das Szenario, dass durch geschönte Empfehlungen doch wieder kein Produktvergleich möglich ist.

    Nehmen wir doch einmal Müsli. Trocken wird das wohl eher nicht verzehrt, trotzdem macht es keinen Sinn die notwendigen Zutaten einzurechnen, denn dann werden die Produkte einfach nicht mehr vergleichbar. Der eine empfiehlt traditionelle 3,5% Milch, der nächste 0,1% Joghurt + 2 Äpfel, damit bekommt man dann jedes Müsli auf grün.

    Aber ich gebe zu, in manchen Situationen macht es ohne Einberechnung wiederum keinen Sinn. Nehmen wir Fertigbackmischungs-Kuchen an. Wie fettarm die Mischung ist, macht einfach keinen Sinn für einen Produktvergleich verschiedener Kuchensorten, da wäre tatsächlich die empfohlene Zubereitung relevant.

  • Ich finde es super mit der Ampel!So kann man leichter erkennen wieviel Zucker oder Fett das Gericht hat und vor allem wird in 100Gramm gerechnet. Klasse!!Weiter so

  • Wie „beampel“ ich meine Produkte?

    Gerade bekomme ich die ersten Anfragen von anderen Lebensmittelherstellern die wissen wollen wie sie ihre produkte beampeln können (übrigens ein lustiges Wort!).

    Hier alle Infos dazu.

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