Schlemmerfilet aus Aluminium Trays? Schmeckt Ihnen das noch?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat einen interessanten Artikel veröffentlicht:

„Aluminium und seine Verbindungen sind in vielen Lebensmitteln und verbrauchernahen Produkten enthalten. In Lebensmitteln können Aluminiumverbindungen natürlicherweise oder als Bestandteil von Lebensmittelzusatzstoffen enthalten sein. Zudem können Aluminiumionen unter bestimmten Bedingungen aus Lebensmittelverpackungen oder Geschirr auf die Lebensmittel übergehen.“ „Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) werden von Journalisten, Verbraucherinnen und Verbrauchern häufig Fragen zu möglichen gesundheitlichen Risiken durch Aluminium in Lebensmitteln und verbrauchernahen Produkten gestellt. Vor diesem Hintergrund hat das Institut die wichtigsten Informationen zum Thema zusammengefasst.“ –> Hier gibt es diese Informationen.

Dann doch lieber FRoSTA Schlemmerfilet aus dem Papptray!

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Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Am 1.7.2009 bin ich bei FRoSTA als Geschäftsführer Deutschland/Österreich gestartet und seit 1.1.2010 als Vorstand Marketing und Vetrieb auch für unsere Geschäfte in Osteuropa verantwortlich.

22 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Selbstverständlich schmeckt Schlemmerfilet am besten aus der Papp-Schale. Liegt aber vor allem daran, dass die Frosta-Schlemmerfilets besser als die der Konkurrenz schmecken. 😉

    • Hallo Dark Force,

      Erdöl-Rückstände in Pappverpackungen sind ein Problem, das bei recycelten Papierfasern auftaucht, z. B. durch die enthaltenen Rückstände der Druckerschwärze. Bei unseren Schlemmerfilets sind aber der Tray und die Faltschachtel aus Frischfasern.

      Gruß
      Frank Ehlerding

      • Hallo Herr Ehlerding,

        bei der Recherche zu meinem neuen Buch bin ich am gestrigen Tage hier über diesen Blog gestolpert. Das Engagement ihres Unternehmens, sowie Ihres im Speziellen für Ernährung möchte ich hier einmal Positiv bewerten.

        Zugleich möchte ich Ihnen hier widersprechen. Aus Rohfasern hergestellte Paptray’s sind mit Kreide geglättet. Dies führt zu einem Eintrag von E504 in das Produkt.

        Die zur Zeit einzige Technik die einen Spureneintrag in Lebensmittel verhindert ist eine in einem Wuppertaler Verpackungs Unternehmen in den 70er Jahren entwickelte Verfahren der Thermo und und UV stabilen Lackierung von Recycling Kartonagen und Pappen.

        Das Verfahren ist Günstiger als Rohwaren Einsatz und verhindert jeden Eintrag von außen auch das Einwirken von Sauerstoff. Ursprtünglich entwickelt für die Verpackung von TKK Waren in Papiertüten. Am Markt zur damaligen Zeit nicht durchsetzbar aufgrund des Preiswettbewerbs mit Schlauchbeuteln.

        Rohfasern wie bei Ihnen verwendet haben als Verpackungsmaterial noch einen Zweiten Problembereich. Zellstoff wird mit einem Sauren Sulfit Verfahren Produziert. Dieses wird über Feuchtigkeit dem Papier/Pappe entzogen und in der Flüssigkeit gelagert. Das Risiko bei Recycling Papier ist um 80% geringer. Da in diesem Bereich in den Letzten 45 Jahren nicht mehr geforscht wurde ist eine Eintrags Freie Verpackung die möglich wäre eben noch nicht Entwickelt.

        Abschließend möchte ich aber hier auch ein Lob aussprechen. Ich habe heute Morgen 16 TKK Fischprodukte von unterschiedlichen Herstellern gekauft und die Verpackungen mal auf Ausgasung Untersucht. Mehr lässt sich in 4 Stunden leider nicht bewerkstelligen.
        Dabei sind die 3 Frosta Verpackungen mit deutlichem Abstand auf dem Ersten Platz. Der Letzte Platz geht Eindeutig an die Deutsche See. Vor allem aufgrund des extrem hohen Phthalsäureester Eintrages.

        Also ein Lob an Euch. Für die Mitlesenden Verbraucher. Lebensmittelverpackungen lassen sich sehr schnell überprüfen. In den meisten Regionen Deutschlands gibt es Verpackungsmittelhersteller. Diese verfügen über sehr gut ausgestattet Labore und sind gerne bereit offen und Transparent Auskunft zu geben, oder bei nachfragen auch Analysen durchzuführen meist Kostenlos oder wie hier gegen 80€. Verpackungsmittelhersteller, besonders der Mittelstand, der die Branche dominiert, könnten wesentlich gesündere und wesentlich Umweltfreundlichere Verpackungen anbieten wenn sie denn mehr von der Industrie Nachgefragt würden.

        Mit freundlichen Grüßen
        Carsten

        Rechtschreibfehler sind heute in Legasthenie Verpackt 🙂

        • Hallo Carsten,

          vielen Dank für den sehr interessanten Kommentar und das nette Lob. Es freut uns sehr, dass unsere Verpackungen bei Ihrem Test so gut abgeschnitten haben.

          Nachhaltigkeit ist auch für unsere Verpackungen sehr wichtig.

          Nach Rücksprache mit unserem Verpackungsentwickler eine kurze Anmerkung:

          Die Papptrays, die wir für unsere Schlemmerfilets verwenden, sind nicht mit Kreide geglättet. Sie enthalten als Produktschutz eine Kunststoffschicht aus PET.

          Kreide wird auf der Außenseite von Kartonverpackungen verwendet. Die Innenseite ist in der Regel mit Kunststoff, z.B. Polyethylen, beschichtet.

          Gerne können wir uns telefonisch zu dem Thema austauschen.

          Mit freundlichen Grüßen aus Bremerhaven

          Arne Döscher
          Forschung und Entwicklung
          0471-9736-0

  • Studien gibt es über vieles aber davon lässt sich kein Hersteller abhalten, ganz im Gegenteil.

    (Anm. d. Admin: Website-Link entfernt. Bitte Blogregeln beachten.)

  • Hallo Herr Döscher,

    vielen Lieben Dank für Ihre schnelle Antwort. Als Neugieriger Mensch bin ich heute Morgen nochmal schnell beim Brötchen hohlen los und habe nun 3 unterschiedliche Sorten Filet gekauft (Gemüse, Bordolais, und Bordolais mit Rosmarin)

    Leider waren das nun auch gleich die restlichen Waren und das Regal ist nun Frosta frei 🙁

    Alle drei habe ich heute Morgen um 8.00Uhr wieder abgegeben um nach Kreide zu suchen. In dem Produkt Rosmarin war wie gestern da hatte ich dieses auch schon dabei mit Anhaftungen von Kreide im Produkt. Die anderen 2 nicht.

    Hier nun die Frage dazu ist es möglich das es im Produktions Prozess zu Statischer Aufladung der Folie kommen kann und diese so den Kreidestrich von der Druckseite annimmt? Also Irgendwo in Papierfabrik, Druckerei oder Verpackung noch ein nicht nach HACCP erfasster Problemsektor liegt der nur vereinzelt und nicht ständig auftritt.

    In hinblick auf die Verpackung habe ich mir nochmal die mühe gemacht mit der FOGRA und abschließend mit Birkner International Paper World zu Telefonieren. Es gibt 3 Hersteller die Recycling Kartonagen Folien Kaschiert, Beschichtet oder Lackiert anbieten für den Lebensmittelbereich TKK. In der Schweiz der BRD und Finnland. Alle sind Birkner gelistet haben also eine Transparente Produktion wie sie zu Ihrer Unternehmenskultur passen.

    Hier schließt sich also mein Frommer Wunsch an, Umweltschutz ist Verbraucher nutz. Außerdem ist diese Art Kartonagen knapp 10% günstiger laut Listenpreis als nicht Recycling Produkte.

    Nun aber zum Schluss noch ein Lob für Frosta das sie zu den 13% der TKK anbieter Weltweit gehören die schon heute Phthalat frei sind.

    Liebe Grüße aus dem Sonnigen Thüringen, heute ist ein Tag um im Göhte Park zu Arbeiten,

    Carsten

      • Hallo Herr Döscher,

        Ihre Telefonummer und auch E-Mail habe ich auf der Agenda auch die Kontaktaufnahme. dies wird aber erst deutlich, 14 Tage, nach Pfingsten möglich sein da ich noch ein Buch für eine Museums Eröffnung fertigstellen muss und die Liebe Lebensmittelindustrie mir meine Recherche, Frosta und wenige andere mal außen vor, nicht gerade Leicht machen.

        Daher in diesem Sinne

        Carsten

        und wie Immer Rechtschreibfehler machen uns einzigartig.

  • Das Werben für die eigenen Verpackungen (obgleich auch lediglich „Papptrays“) finde ich dahingehend etwas eigenartig, da ich mich erinnere, dass vor wenigen Jahren ausgerechnet in den Frosta-Beuteln bzw. deren Inhalt bezogen auf die anderen getesteten Hersteller vergleichsweise hohe Werte (wenn auch offenbar innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte) von – ich weiß es nicht mehr genau, ich glaube es waren – Weichmachern gefunden wurden (war glaub ich eine ZDF-Reportage).

    Sie hatten auch hier im Blog damals zugesagt, genau zu untersuchen, wie diese Stoffe in die Lebensmittel gekommen sein könnten.
    Gibt es dahingehend schon neue Erkenntnisse oder Verbesserungen?

    • Hallo Martin,

      in der Reportage ging es um die Migration von Phatalaten in Lebensmittel, hier gilt seit 2012 ein Verbot der EU.

      Das heute noch immer Phatalate in Lebensmitteln und somit auch in Unserer Natur vorkommen liegt vor allem an der durch Bio Aktivisten geförderten End Pipe Lösung die sich in der Politik wiederfinden.

      Wir benutzen heute Filter und Reinigungssysteme um die Produktion Umweltfreundlich erscheinen zu lassen. Müll wird Recycelt oder Thermisch verwertet. Dem gegenüber steht die Produktion im niedrig Immission und Rohstoffarmen Verbrauch.

      Ich gebe mal 2 Beispiele. Es wird ein Kanister hergestellt für Wasser in der BRD. Dieser wird Recycelt. Teile der Grünen Punkt Verpackungen landeten in der Dritten Welt. GREENPEACE erwibt diesen Müll um in Afrika Portable water purification zu betreiben. Wir haben ein gutes gewisse.

      Irgendwann ist der Kanister alt, der Fischer XYZ ein Kleiner Afrikanischer Fischer nimmt diesen nicht mehr für seinen Zweck nutzbaren Behälter als Boje, diese geht Irgendwann verloren. Der Kanister wird jetzt binnen weniger Jahre zu kleinen Kunststoff Bohnen Zermahlen, und Irgendwann von einem Fisch gefressen. Er landet in der Nahrungskette, und die Phtalate sowie aller andere Giftiger Chemischer Müll auf deinem Teller.

      Danke liebe Politik und Ökoaktivisten das Ihr euch so sehr um unseren Planeten kümmert.

      Dem gegenüber steht die niedrig Emissions Produktion. Neu Deutsch Zero Immission Produktion.

      Wie sieht das am Beispiel von Schlemmerfilets aus. Zuerst muß die Gesamtheit des Produkt Lebens betrachtet werden. Hier könnte man alte Techniken nutzen. Also wir Garen den Fisch in Backpapier. Wird heute mit nettem Namen Teuer in der Sterne Gastronomie gemacht. Der Vorteil ist wir Dampfgaren und haben beim Verbraucher 10% weniger Stromverbrauch beim erhitzen.

      Das heisst das Filet in einen Back-Papierschlauch geben. Wir wollen weiter Rohstoffe sparen. Wir verzichten auf Klebstoffe und nutzen Doppelvollumigen Recycling Karton dieser lässt sich Rändeln. Der Vorteil weniger Kosten und weniger Reinigungsbedarf(Weniger Chemikalien)

      Der Karton muß ja noch Lustig Bund verpackt werden. hier bieten sich Biofarbstoffe an, die sind sogar Essbar. Da wir aber leider Lebensmittel wegwerfen statt aus Ihnen Farbstoffe zu machen, was leider auch noch günstigere Farbstoffe sind als Petrochemische haben wir nicht genug davon. Also müssen wir die Verarbeitung’s Abschnitte der beispielsweise Bordolaise Masse als Rohstoff dafür nutzen. Der Rest sind dann noch Faserstoffe die können wir zu Kompostierbaren Werkstoffen, beispielsweise als Ersatz für Verbrauchskunsstoffe in der Produktion einsetzen.

      Das Verfahren zur Farbherstellung stammt aus 1840 das Herstellungsverfahren für die Werkstoffe aus 1982.

      Der voreiter der Rohstoffarmen und Emissions-freien Produktion war übrigens Henry Ford der 1940 das erste Mineralstofffreie Automobil vorstellte ohne Plastik und ohne Benzinverbrauch. Bereits sein erster Ford T weist diese Techniken aus. Er basiert darauf das Verpackungen der benötigten Teile zu 100% als Anbau Teile zu verwenden waren. Seine Grund Idee war das der Verzicht auf Rohstoffe mehr Ertrag bringt als die Ausbeutung von Arbeitern. Was auch heute noch inzwischen Wissenschaftlich bewiesen stimmt.

      Leider ist die Politik in Demokratien Arbeits Orientiert also der größte Nutznießer der Außbeutung des Menschen durch den Menschen. Somit ist Zero Immission Produktion die zwar Gesünder und Nachhaltiger für uns wäre für Unternehmen kaum noch umzusetzen. Gefördert wird ausschließlich Reinigen Recyceln und Lagern von Müll.

    • Hallo Martin S.,

      vielen Dank für Deine Anfrage.

      Unsere FRoSTA-Folien und Klebersysteme sind weichmacherfrei.

      Der Eintrag über Rohwaren, deren Anbau, Ernte oder Verarbeitung ist leider nicht gänzlich ausgeschlossen.

      Vielen Dank Arbeiter Koch für die Erklärungen hierzu.

  • Das Frostarant
    Gestern kam nun die Antwort von Frosta auf die Kreide und Zellstoffeinträge bei der Produktgruppe der Schlemmerfilets. Vorab muss man ganz klar sagen Frosta sowohl in der Kommunikation als auch im Kundenverständniß alle Erwartungen übertroffen. Da eine Quelle für die Verunreinigungen die Verpackungsmittel Druckerei ist. Hat Frosta dort auch eine Stellungnahme ersucht und weitergeleitet. Hier eine kurze Öffentliche Stellungnahme von mir als Verbraucher dazu. Darauf zu verweisen wir halten uns an die Gesetzlichen mindeststandarts, mag zwar für sie etwas Besonderes sein und wie auf Ihrer HP zu sehen Ihren höchsten Qualitäts Ansprüchen gerecht werden. Als Verbraucher ist es für mich eine Selbstverständlichkeit sich an Gesetze zu halten. Qualität fängt da an wo diese Mindeststandarts deutlich übertroffen werden. Als Verbraucher ist man es leid immer wenn man Fakten vorlegt auf Firmen zu treffen die sich von irgendwelchen PR Agenturen haben einreden lassen Moral schlägt Fakten. Für mich wäre es traurig wenn bei euch keine Handwerker Ehre mehr da wäre die euch sagt das können wir doch besser und effizienter.
    Nun aber zum Frostarant. Aus der Antwort von Frosta ergab sich nochmal genauer auf die Verpackung zu schauen. Dafür musste eine größere Menge Verpackungen besorgt werden. Schnell in einer Senioren Wohnanlage für Akademiker angerufen und ein Abendessen mit 48 Bewohnern Organisiert. Das erste Frostarant ist geboren. Alle Teilnehmer durften die Verpackungen selber mitbringen, natürlich auch die Filets darin.
    Das erste was dabei auffällt es wurden weder Rosmarin noch Mandeln gekauft, ein Grund zum Nachhaken. Auf der sind einzelne Nadeln abgebildet, hier hatte die Kukidentbande Angst dass es unter die 3.Zähne gerät. Bei den Mandel waren sich alle einig dass die zu Süßspeisen gehören nicht zu Fisch. Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt Nüße sind zum Kochen da, Mandeln doch nicht da ist doch Blausäure drin. Wieder was gelernt über die unterschiedliche Sozialisation der Generationen.
    Nun die erste Hürde sich die Abendmahlzeit zu verdienen. Die Verpackung sollte geöffnet werden. Dies gelang nur 2/3 der Teilnehmer zügig. Der Rest konnte nicht ohne Hilfe das kleine Rote Perforierte Eckchen finden. Gefühlsmäßig würde ich sagen ist die Ecke für die Altersklasse zu Klein.
    Nun gingen die Filets an den Mitgebrachten Koch der als Beilagen Kartoffelbrei, Salzkartoffeln, Reis und Couscous parallel zu fertigen der Filets im Konvektomat vorbereitete.
    Die Verpackungen wurden nun eingesammelt und in Verschweißten Beutel zur Untersuchung vorbereitet. Die Lieben Menschen durften nun anhand von Fotokopien der Verpackung Ihre Meinung sagen. Alles in allem überaus positiv. Bis auf die Zutaten Liste. Auf der Vorderseite steht 100% Filet auf der Rückseite steht 50%Filet. Manch ein Teilnehmer wähnte hier einen Werbebetrug. Für den Laien ist nicht ersichtlich das die 50% meinen das, das Filet 50% Anteil am gesamt Produkt ausmacht.
    Nun ging es zur Verköstigung dazu gereicht wurde Thüringer Waldquell Wasser oder Apfelsaftschorle. Der Geschmack war eindeutig gleichwertig mit dem Gastmahl des Meeres (Das Nr. 1 Fischrestaurant der DDR, mit Sitz ehemals in Weimar) Kritik gab es an der Qualität durchweg nicht. Selbige wurde sogar als wichtiger erachtet als der Verzicht auf Zusatzstoffe. Was in einer Region in der HACO Weiß, Fleischextrakt und Hefeextrakt zu der Hausfrauen Küche und ihren Rezepten dazugehört auch nicht verwundert.
    Zusammenfassend würden alle dies Produkt gerne wieder Kaufen, eher als kleines Abendessen oder wenn mal überraschend Besuch kommt, den als Mittagsessen. Als Mittagsmahl sollte es schon für diese Gruppe 75% Filet und 25% Soße sein bei 450-500g pro Portion. Die Pappschale wurde vom Koch nochmal ausdrücklich gelobt da sie nicht solange die Hitze speichert wie Alu was das Anrichten sehr erleichter.
    Zum Abschluss gab eine ehemalige Diva des Nationaltheaters noch eine kleine Gesangs Darbietung. Also ein Bunter Abend mit viel Spaß und neuen Erkenntnissen für alle beteiligten.

    Nun geht es heute ans Auswerten der Verpackungen um 10.00Uhr geht es in Jena an der Uni los.

    Und wie immer Zusatzstoffefrei ist gut, Rechtschreibfehlerfrei geht noch nicht 😉

  • Frosta Verpackungstest, Ergebnisse UNI Jena

    Zuerst einmal gibt es etwas sehr Schönes zu berichten, die EU hat sich gegen die Lobby-Vertreter und gegen die Interessensvertreter der Umweltschutzverbände entschieden. Die neue Neue EU Kommission zur Nachhaltigen Produktion Innerhalb der EUwird auf Mindes Standards verzichten und Machbarkeit’s Vorschriften aufgrund zurzeit verfügbarer Technologien erlassen.
    Hier muss kurz erklärt werden was dies Bedeutet. Bisher sind die Experten der Toxigologie nur danach gefragt worden welche Menge welchen Stoffes führt zu Vergiftungen. Dies ist für die Gesundheit des Verbrauchers ein erhebliches Risiko. Alle Stoffe die wir über die Nahrung, die Luft oder die Haut zu uns nehmen haben eine Halbwertszeit. Dies ist die Zeit die benötigt wird um einen Überschuß oder gar nicht benötigte oder Toxische Stoffe abzubauen.
    Nehmen wir das Beispiel Alkaloide. Hier reicht ein Glas Wein für 0,2 Promille Blutalkohol Gehalt. Die Vergiftung kann der Körper in knappen 2h beseitigen. Der Schaden in der Leber der durch das Glas Wein entstanden ist benötigt 7 Jahre Regeneration für das Organ. Im Wein ist Fluorid enthalten. Dies wird in Knochen abgelagert und macht sie in Ihrer Dichte Stärker. Fluorid hat im Menschlichen Körper eine Halbwertszeit von 10 Jahren.
    Stärkere Knochen sind aber nicht Stabiler sondern erhöhen das Risiko von Osteoporose und Knochenbrüchen. Wenn regelmäßig kleinste Mengen dem Körper zugeführt werden. Für Menschen ab 60 Jahren bedeutet das ein Erhöhtes Risiko von Knochenbrüchen und Osteoporose um 30% bei einem Glas Wein am Tag. Oder einer Prise Fluoridiertem Salz, oder einem Glas Fluoridiertem Mineralwasser.
    Richtigerweise müsste man von Calciumfluorid sprechen einem Salz das Toxisch weniger Gefährlich ist als unser Kochsalz und heute in 2/3 aller Veganen Lebensmittel eingesetzt wird (Fertiggerichten und Halbfertiggerichten), hier setzt nun das Betrachten der Minimal Einträge in unsere Nahrungskette an. Da vor allem die Halbwertszeit darüber entscheidet was mit unserem Körper passiert. Nicht die Toxizität. Wie wir am Glas Wein gesehen haben. 2 Stunden um das Giftige Alkaloid zu vernichten aber 10 Jahre um das Fluorid abzubauen. Ähnlich lang wie beim Fuorid sind die Halbwertszeiten bei Mineralölhaltigen Produkten, also Kunstoffen, Weichmachern, Stabilisatoren etc.
    Vorab noch eine Kurze Zwischen Bemerkung, Frosta ist zur Zeit der Einzige Hersteller von TKK Produkten der solch eine Öffentliche Diskussion auf einer seiner Firmen Präsentation Medien zulässt, dies sollte sehr positiv betrachtet werden.
    Nun zu den Ergebnissen.
    Alle Verpackungen waren mit 2,8g bis 4,1g Lose beweglichen Stoffen im Inneren behaftet nach dem Entfernen der Schale mit dem Lebensmittel.
    3 Schachteln waren mit mehr als 50g behaftet. Obwohl beim Wiegen der waren in den Schalen vor der Zubereitung alle dem Gewicht entsprachen. Hierzu später mehr.
    60% der Losen Bestandteile waren Bruchstücke der Panade. 33% waren Zellstoffe, 4% Kalkrückstände und 3% Mineralöl Produkte.
    Seitens der Druckerei sind die Zellstoffreste beim Stanzen der Verpackung entstanden, Mineralöl Rückstände schloss die Druckerei aus. Grundsätzlich ist der Druckerei Ehrlichkeit zu unterstellen. Also gibt es zwischen dem Ergebnis der UNI und der Aussage der Druckerei eine Riesige Diskrepanz.
    Schauen wir uns nun die Verpackung einmal näher an. Ebenso Ihre Logistikwege und Ihre End Verwendung. Hergestellt wird ein Rechteckiges Fischfilet mit einer Panade die in eine Papschale mit Kunststoff Innenauskleidung verbracht wird. An der Außenkante der Papschale befinden sich kleinste Kunststoffreste die beim Stanzen der Schale entstanden sind. Diese werden nun mitsamt der Schale in einen Umkarton verbracht. Innerhalb des Kartons befinden sich bereits Zellstoffreste vom Stanzen des Karton’s sowie Kreide Reste die aufgrund der verwendeten Druckmaschinen mit Schuppenanleger am Anleger der Druckmaschine von der Druckseite auf die Karton Innenseite verbracht werden. Nach dem Verleimen der Umkartons wandert die Ware in das Lager und dann zum Transport. Beim Transport werden durch mechanische Bewegung kleine Teile der Pannade in der gesamten Atmosphäre der Schachtel verteilt, diese wirken bei jedem Brems und Beschleunigungsvorgang wie Schmirgelpapier und lösen Papierfaser aus der Oberfläche des Umkartons an den Stellen wo die Papschale aufliegt.
    #Hier sei ein Einschub erlaubt Aluschalen die wir ebenfalls auf Mechanische Beanspruchung des Kartons getestet haben erzeugen 26% mehr Abrieb vermutlich aufgrund der Scharfen Kanten.#
    Durch das einsortieren im POS sowie den Transport nach Hause wird dieser Abrieb auf dem Lebensmittel verteilt. So kommt es zu einem Teil des Anfangs getesteten Eintrags. Zuletzt kommt es zum Öffnen der Verpackung. Dies ist in Bezug auf Kontamination der Lebensmittel eine echte Katastrophe. Dies ist auch der Grund warum die Ergebnisse erst heute Online kommen, es waren Aufnahmen mit einer Hochgeschwindigkeits Kamera notwendig. Die Verpackung bietet einen Roten Halbmond der Perforiert ist. Beim Eindrücken des Halbmondes Reißen Fasern mit Druckfarben Anheftungen aus Verpackung und verbringen sie in das Innere des Umkartons.
    Wir der Karton nun wie vorgesehen aufgerissen wird durch den Klebstoff der Umkarton an den Klebestellen Zerteilt. Es entsteht eine Große Zellstoff Wolke außerhalb des Kartons. Wenn wir jetzt das Lebensmittel entnehmen führen wir es direkt in die Wolke. Der Temperatur unterschied zwischen dem Lebensmittel und der Raumluft führt dazu das Teile der Wolke vom Tiefkühlgut wie ein Magnet aufgesogen werden da im Sinne der Entropie das Tiefkühlgut nach wärme schreit.

    Nun was ist den Beteiligten Hersteller und Druckerei als Lieferant vorzuwerfen. Im Grunde nichts, zumindest Juristisch muß hier niemand haften. Aber Moralisch und im Sinne eines Verantwortungsvollen Ethischen Handels sollte hier Stellung und auch Verantwortungsbewusstes Handeln in die Zukunft gerichtet stattfinden.
    Wäre es möglich heute schon eine bessere Verpackung herzustellen? Ja für Stanzarbeiten von Papier und Kartonagen gibt es Stapel und Einzelbogenstanzen mit Laserschneidwerkzeugen. Der Nachteil wäre Natürlich es werden keine Stanzmesser mehr benötig, weniger Strom würde gebraucht und es geht schneller.
    Was die Zellstoffwolke angeht, ja auch da lässt sich mit einem anderen Verschluss (Jaffa Cake Verpackung aus fast jedem Supermarkt) mit einer geänderten Stanzung und Leimung etwas machen. Auch hier der Nachteil es wird nur noch die Hälfte an Leim gebraucht
    Womit wir auch schon beim Anfang sind wie kann der Einstieg in Nachhaltige Produktion aussehen?Wollen wir uns weiter mit Mind eststandarts Rausreden oder geht da noch was liebe FROSTA ?

    Liebe Grüße
    Carsten

  • Wäre es nicht sinnvoll Schlemmerfilet ohne Schale herzustellen und stattdessen passende Auflaufformen anzubieten?
    Seit bekannt ist wie schädlich die Alu-Schalen sind nehmen wir immer Porzellan Formen die aber leider nicht genau die richtige Größe haben.
    Dadurch verdunstet etwas zuviel Flüssigkeit,
    Was wiederum schade ist:-)
    Ich denke eh andere Hersteller auf den Gedanken kommen sollten Sie diese neue Idee einführen.
    Mit freundlichen Grüßen Robby

    • Wie soll die Idee denn aussehen? Das Schlemmerfilet lose verkaufen? Wird wohl kaum möglich sein. Eine Verpackung ist also nötig. Warum dann nicht – wie jetzt – in einer Pappschale? Ist doch ideal: Kein Aluminium aber trotzdem muß man kein extra Geschirr kaufen und abwaschen.

  • „Pappschale“ ist mit Plastik beschichtet!
    Leider schmeckt man das gelegentlich auch. Last doch die Verdummung der Verbraucher. Durch die Beschichtung ist die Pappschale eigentlich ein Verbundstoff, der nicht einmal wieder in den Recycling-Kreislauf gegeben werden darf, da man den Kunststoff und die Pappe nicht mehr trennen kann.

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