Stellungnahme zum Hai Beifang

An Alle, die sich durch den Hai-Beifang (Szene aus der Sendung ARD Markencheck vom gestrigen Montag) betroffen fühlen:

Ich kann die Betroffenheit bzw. aufkommenden Gefühle gut verstehen. In einem vorherigen Blog-Kommentar hatte ich bereits erläutert, warum sich Beifang als Risiko beim Befischen einer Zielfischart nicht hundertprozentig vermeiden lässt. In dem Filmbeitrag war deutlich zu sehen, dass die Deckscrew einen Lachshai aus dem Scheuchleinen-System, welches dem eigentlichen Netz vorgeschaltet ist, befreien konnte. Dieser Hai konnte aber, trotzdem er sich in diesem Leinensystem verfangen hatte, weiter über seine Kiemenspalten atmen und somit dem Körper den lebensnotwendigen Sauerstoff zuführen. Damit konnte er nach dem Befreiungsakt auch “quicklebendig” über die Heckslippe zurück ins Meer rutschen (im Video bei 29.01 Min).

Diese Chance war dem anderen Lachshai (im Video bei 29.30 Min) nicht vergönnt. Denn dieser befand sich im hinteren Teil des Fanggerätes, dem sogenannten Fangsteert, in dem sich alle einschwimmenden Fische und eben auch der Beifang sammelt. Aufgrund der großen Fangmengen und des im Netz herrschenden Staudruckes konnte der Lachshai seine Kiemenspalten für die Sauerstoffgewinnung nicht mehr bewegen und ist dadurch leider erstickt. Damit war dieses Tier nicht mehr überlebensfähig und konnte somit nicht mehr gerettet werden. Die erfahrene Deckscrew und die Fischereikontrolleurin wussten dieses. Es war also keine Ignoranz auf Seiten der Besatzung. Der Hai wurde später dem Meer übergeben.

Derartige Kamerabilder von einem verendenden Hai erzeugen natürlich Emotionen, was ich als ausgebildeter Meeres- und Fischereibiologe nur all zugut verstehen kann. Bilder dieser Art haben Signalwirkung und fordern weitere Verbesserungen in der Fangtechnologie zur Minimierung des Beifangs. Aber Null-Beifang werden wir trotz aller Anstrengungen nicht erreichen, da “Räuber” wie der Lachshai und “Gejagte” wie der Alaska Seelachs gemeinsam im Meer vorkommen und mit vielen anderen Organismen zusammen das Ökosystem in den jeweiligen Fanggebieten ausfüllen. Wir Menschen partizipieren durch die Fischerei daran. Das geht nicht immer perfekt. Entscheidend ist, dass wir das in der richtigen Balance tun. Deshalb sind strikte Beifangregelungen (Infos zu den MSC Umweltstandards) heute Bestandteil eines modernen Fischereimanagementes. Die Fischerei in Alaska hat solche Regeln implementiert. Ganze Fischereigebíete werden temporär gesperrt, wenn der Beifang nur einer Art das zulässige Limit überschreitet. Alle Fangschiffe müssen dann das Fangebiet verlassen. Leider kamen diese Aspekte aufgrund der limitierten Zeit im Filmbeitrag nicht deutlich genug zur Sprache.

Dr. Jörn Scabell – Einkaufsleiter Fisch und Meeresfrüchte

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34 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Wie an anderes Stelle bereits bemerkt: Danke für die Erläuterungen. Im Filmbeitrag fehlte es anscheinend tatsächlich an Zeit, oder auch am Willen, die Situation objektiv und für den Zuschauer nachvollziehbar darzustellen.

  • Danke für die Erläuterung. Im Film war jedoch meiner Ansicht nach, noch zu erkennen, dass der Hai die Kiemen bewegt hat. Ggfs wäre ein früherer Einwurf ins Meer eine kleine Überlebenschance gewesen. Jede 20 min sterben ca. 7500 Haie in unseren Meeren, diese sind für ein intaktes Ökosystem unabkömmlich und nicht ersetzbar.
    Ich würde es begrüssen, wenn es eine Möglichkeit gibt die Netze nicht so tief über dem Grund zu ziehen, ein Riff benötigt mehr als 10 Jahre um sich auf zu bauen, und wir Menschen zerstören ein so komplexes System innerhalb eines Tages. Traurig. Geld können wir nicht essen, immer noch nicht. Wir graben uns selbst unser Grab mit dieser Art der Fischerei. Liebe Hersteller und liebe Verbraucher (auch die weiblichen), fangt an die Natur zu respektieren und zu achten, sonst stehen wir irgendwann vor einem großen Nichts. Danke.

  • Vielleicht wäre der Einwurf eine kleine Überlebenschance gewesen. Nach den Erläuterungen gehe ich aber erst mal davon aus, dass der Hai wohl nicht mehr zu retten war. Das ist dann letzlich ein Preis, den wir zahlen müssen, wenn wir uns von Fisch ernähren. Und das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

    Auf jeden Fall finde ich es inakzeptabel, wenn Fischtechniken zum Einsatz kommen, bei denen der Meeresgrund dauerhaft geschädigt wird. Das hat mit Nachhaltigkeit mal so gar nichts zu tun. Ich werde weiterhin Fisch essen, aber definitiv solche Ware nicht mehr kaufen. Auch wenns dann seltener Fisch gibt.

  • Danke für die Erklärung. Es ist klar, dass es immer wieder Beifänge geben wird, aber dennoch muss ich einem anderen User Recht geben, dass m. E. nach der Fisch durchaus ohne Probleme atmen konnte, seine Kiemen bewegten sich regelmäßig und er wirkte keineswegs verletzt. Tatsache ist, dass ein Lebewesen- und wenn es „nur“ todkrank war- seinem Schicksal überlassen wurde. Die spricht gegen den notwendigen Respekt vor Lebewesen. Auch ein Hai ist ein Lebewesen, das keineswegs qualvoll sein Ende finden sollte. Das Bild des Erdbodens nach dem Einsatz des Netzes war ebenfalls sehr erschreckend, Korallen- übrigens ebenfalls Lebewesen- wurde auf diese Weise entfernt und all das Leben dort wurde zerstört. Dies kann nicht im Sinne eines Produzenten wie Frosta oder auch dem Mitbewerber sein. Wer auf Nachhaltigkeit pocht, sollte sich auch dementsprechend verhalten. Sicherlich sind wir Verbraucher alle nur Laien, aber letztendlich sind wir diejenigen, die zum Erfolg oder Misserfolg einer Marke nicht nur beitragen, sondern diesen durchaus beeinflussen können. Dies sollte keineswegs in Vergessenheit geraten.

    • Auf mich hat der Hai auch den Eindruck gemacht, als könnte er noch „atmen“.
      Die Dame, die neben dem Hai kniete und erklärte, dass er ein Lachshai sei meinte auch dass man ihn zurück ins Meer bringen wird und er wahrscheinlich überlebt. Hätte sie nicht sehen müssen, dass seine Kiemen nicht mehr funktionieren? Und im Zweifelsfall hätte man ihn trotzdem ins Meer zurück geben können…
      Ich weiß nicht, was mich mehr ärgert. Die Ignoranz gegenüber diesem Hai oder die Dreistigkeit dieser Erklärung. Irgendwie zweifel ich diese Kiemengeschichte stark an. Ein paar Links zu (unabhängigen) Artikeln über Kiemenspalten wären nicht schlecht…

      • Du hast die gleiche Sendung gesehen? Bei mir sagt sie: ‚Ich weiß nicht wie robust diese Haie sind, aber ich denke, sie werden ihn schnell zurückschmeissen! Ja das hoffe ich.‘

        Bitte, bitte vergleicht beide Haie, guckt euch den zweiten auch mal genau an.
        Generell: Über den zweiten Hai regt ihr euch auf, aber seht ihr euch an, wieviele Seelachs noch leben, bzw. in welchen Zustand die sind, wenn sie in die Behältnisse befördert werden? Fisch den man essen will, muss auch irgendwie gefangen werden.
        Die Zeiten, daß man bewaffnet mit einen Holzspieß am Gewässer steht, und die Fische einfach ‚pflückt‘ sind ja schon ein paar hundert Jahren vorbei. 0% Beifang geht nicht. Auch eine Medizinische Notfallstation mit diversen Quarantäne-Becken ist wohl total unrealistisch.
        Statt Frosta hier Vorwürfe zu machen, warum fragt keiner nach der Qualifikation/Kompetenz der MSC-Dame?
        Oder, was mich persönlich auch ärgert: Warum bekommen Trader eine EWG Nummer, sodaß ich nicht den wahren Hersteller rausfinden kann?

  • @Claudia: Bist Du sicher, daß Du Fisch essen möchtest? Keiner der Fische wird von Hand betäubt und ’sanft‘ um die Ecke gebracht. Die Fischerei hat nichts damit zu tun, wie man es z.B. beim Erwerb des Fischereischeins lernt! Man muss sich mal den Druck vorstellen, der auf die Körper einwirkt, wenn so ein Fang an Bord gezogen wird. Ich kann ja nicht dafür sprechen, was vielleicht vor der Aufnahme von Hai 2 zusehen war, jedoch ist er im Gesehenen zwar am Leben, aber überhaupt nicht mehr aktiv. Fische, die in meinem Aquarium z.B. mit einer Verletzung oder auf Grund des Alters sich ohne Gegenwehr fangen lassen, nehmen dann den Keramikexpress gen Nordsee. Ob es für den Hai so besser war, oder ob er ins Wasser geschmissen worden wäre, keine Ahnung. Manchmal muss man aber auch den vertrauen, die sich mit sowas auskennen.

  • @Martin S.: Ich schreibe, ich habe eine Fischereiprüfung. Ich gebe zu bedenken, daß Fische im konventionellen Fischfang nicht vorher betäubt oder gar ’sanft‘ getötet werden, und DU hast nichts anderes zu tun, als mir vorzuwerfen, übrigens mangels Wissens, ob ich hier vielleicht den armen Fischen was schlechts an tue? Ist das Dein Ernst? Fakt ist z.B. das selbst die Aquarianer sich sehr wohl überlegen müssen, woher sie ihre Fische bekommen. Aber, das alles führt in diesem Blog zu weit, bzw. am Thema vorbei.

    • Oh ja. Wenn Du kranke oder schwache Fische lebendig die Kloschüssel runterspülst, dann werfe ich Dir genau das als Quälerei vor. Und dabei ist voll kommen irrelevant, ob es anderen Tieren genauso oder schlimmer ergeht.
      Dass in der professionellen Fischereiindustrie vmtl kaum ein Fisch qualfrei zu Tode kommt ist mit ein Grund, warum ich so gut wie keinen Fisch esse.

        • Wie, was will ich hier? Was willst Du denn hier? Frosta vertreibt ja wohl auch noch andere Gerichte als Fisch?
          Und nur weil das nicht in Dein einfältiges Vorstellungsvermögen hineinpasst, dass anderen bewußt ist, dass auch Fische Lebenwesen sind, die es eigentlich nicht verdient haben, so zu verrecken – und dabei rede ich noch am wenigsten von dem Hai – heißt das noch lange nicht, dass alle mit anderer als Deiner Meinung sich von hier fernzuhalten haben.
          Und ich hab gewiss keine rosarote Brille auf…und behaupte auch nicht, dass es besonders bequem und friedlich ist, in der „wilden Natur“ zu leben… auch für Tiere nicht…ich hab auch kein Problem damit, dass TIere getötet werden, damit ich was zu essen habe. Mir geht’s aber darum, WIE diese Tiere getötet werden, damit ich was zu Essen hab, und wie diese zuvor leben konnten. Und sone Scheisse wie Deine Fische runterzuspülen ist nunmal unnötige Tierquälerei. Wenn der Fisch so gut wie tot ist, dann hau ihm auf den Kopf oder wie auch immer man einen Fisch tötet und spül ihn dann runter. Ich möcht Dich mal sehen, wenn Dich einer in der Nacht anfährt und DIch dann schwerverletzt in den nächsten Fluss wirft… is ja schließlich eh schon so gut wie vorbei mit Dir. Das wird Dir doch gewiss nix ausmachen, richtig?

        • Mal ganz Sachte…
          Deine Vorstellung, wie ich Fische entsorge ist nur und ausschließlich in Deinen Kopf vorhanden. Das hatte ich bereits erwähnt.
          Fische fangen, ’nett‘ töten kann ich. Hatte ich geschrieben! Ich könnte mich auch selber versorgen. Kannst Du es? Ein paar lecker Petermänchen auf Baguette mit Käse und Creme?
          Du könntest doch nichts…. sorry meine Meinung.

        • Hallo Matthias, Hallo Martis S.,

          auch wenn wir die Emotionalität, mit der die Debatte von verschiedenen Kommentatoren geführt wird, nachvollziehen können, möchten wir in diesem Blog weiterhin einen fairen und angemessenen Umgang auch untereinander einfordern (siehe Blogregeln, No. 2) – sprich: kein „geflame“ resp. Beleidigungen austauschen. Danke.

  • Sagt die Fischereikontrolleurin in dem Beitrag nicht, dass sie hofft, dass der Hai wieder ins Meer gebracht wird? Ich hatte nicht den Eindruck dass sie der Meinung war das Tier sei nicht mehr überlebensfähig.

    Wir haben bereits vorher schon sehr genau auf den Ursprung der Fische geachtet, wenn wir Fisch gekauft haben, aber dieser Beitrag hat einmal mehr gezeigt, dass man als Verbraucher offenbar nur noch selbstgefangenen Süßwasserfisch aus einem Binnengewässer verzehren sollte….

    Wir werden wohl künftig auch auf Fischprodukte von Frosta verzichten.

    Nichtsdestotrotz möchte ich anmerken, dass abgesehen vom Fisch Frosta die mit Abstand (!) qualitativ besten und leckersten TK Gerichte anbietet, und in Sachen Zutaten und Inhaltsangaben vorbildlich ist.

  • Die Qualität des Berichts wird immer besser, umso öfter gesehen:
    Nur mal als Anmerkung: Die Hamster bei ca. 3.15 Minuten nennen sich auch Meerschweinchen…

  • Die Erläuterungen von Herrn Dr. Jörn Scabell – Einkaufsleiter Fisch und Meeresfrüchte der Fa. FRoSTA erscheinen mir doch eher ein billiger nachträglicher Erklärungsversuch auf die offensichtlich nicht erwarteten heftigen Reaktionen auf das Verendenlassen des Haies zu sein.

    Mich überzeugen diese nicht, da sie nicht mit den gezeigten Aufnahmen und den darin erkannten Fakten übereinstimmen.

    • Schön das Sie das so sehen. Eine kurze Frage: Woher nehmen Sie Ihre Expertise?
      Da inzwischen ja bei allen Blog Beiträgen immer wieder dieses Thema aufkommt, nehme ich jetzt mal einen Vergleich, den zumindest auch ich nehmen darf:

      Wir werden ins Krankenhaus gerufen, um Abschied zu nehmen von Freund/Verwandten.
      Die dummen Mitarbeiter sagen, ist bald soweit. Schon erlebt?
      Bei dem was ich hier so lese: Nein, der atmet noch, wird schon wieder, schmeisst ihn auf die Straße…..
      Geht es noch???
      Für alle die immer noch der Meinung sind, solang es atmet werfen wird das Ding… sagt bescheid, ich komme gerne zum Photo machen vorbei.
      So langsam nervt das hier.

  • Bis zu der Ausstrahlung des Markenchecks am 01.09. 2014 war ich ein Frostafan, wenn es mal schnell gehen musste. Wenn TK, dann Frosta. Das hat sich jetzt schlagartig geändert, mit dem unnötigen Tod eines Lachshais, dessen Ersticken einfach hingenommen wurde, ihm war förmlich anzusehen dass er um Hilfe flehte ins Wasser zurück zu kommen, aber niemand kümmerte sich darum. Barbarisch!!!!!!!!
    Eine Entschuldigung ist inakzeptabel.
    Frost ade!

  • Ich bin jetzt mal wieder weg hier, unglaublich wie viele dummer Menschen den Weg hierher finden, und Argumenten total verschlossen sind.
    Auch der letzten Lisa… glück auf, falls ein Freund/Verwandter mal im Krankenhaus liegt. Bitte sagen sie mir vor der Aussetztung auf der Straße/im Wald Bescheid, habe da auch noch einen Kollegen, wir würden dann gerne Photos von der gelungenen Wiedereinwilderung machen!
    Glück auf!!!

    • Dumm lieber Matthias ist der, der sich keine eigene Meinung bildet, sondern Sachen vorsetzen lässt und unkritisch hinnimmt.

      Also lassen Sie die Beleidigungen und sinnlosen Vergleiche einfach!

      Und noch eins: eine Reaktion auf eine etwaige Antwort von Ihnen auf meinen Blog wird es nicht geben…

    • Stopp!
      Auch wenn wir die Emotionalität, mit der die Debatte von verschiedenen Kommentatoren geführt wird, nachvollziehen können, möchten wir in diesem Blog weiterhin einen fairen und angemessenen Umgang auch untereinander einfordern (siehe Blogregeln, No. 2) – sprich: kein “geflame” resp. Beleidigungen austauschen. Danke.

  • Leider veröffentlicht FRoSTA nicht alle Kommentare, sondern nur die auch passen und nicht zu kritisch sind. Meine Frage noch mal. FRoSTA lässt in China produzieren, hat jedoch laut Geschäftsbericht keine Zweigstelle in China . Wie wird bei Ihnen kontrolliert. Aus meiner Erfahrung (Zubehör Kraftfahrzeuge) Bedarf es einer 24 h Kontrolle. Es sollte bei Lebensmitteln nicht anders sein

    [ Anm. d. Admin: Ihre Behauptung bezüglich der Veröffentlichung ist unwahr. Richtig ist, dass wir intern ein Anti-Spam-System verwenden, was uns vor Medikamenten, Replica, Sex-Seiten und sonstigem Spam schützt. Dazu werden bestimmte Kriterien als Checklist genommen, die echte Kommentare von Spam unterscheiden. Diese Kriterien können wir Ihnen sicher nicht offenlegen, weil dann der Sinn des Schutzes verloren wäre (zur Information: Pro Tag landen ca. 500 Spam“Kommentare“ im Filter. Das ist der Preis eines offenen Kommentarsystems…) – die False-Positive-Quote liegt unter einem Prozent. Ein Kriterium, was bei Ihren Kommentaren hätte anschlagen können, ist die Geschwindigkeit, mit der Kommentare abgegeben werden (wenn zu oft innerhalb einer festgelegten Zeit ein Kommentar verschickt wird, wird dieser in die Moderationsschleife gelegt). Bei Ihren Kommentaren ist dies aber auch nicht passiert. Und auch im Spam-Ordner sind keine Kommentare von Ihnen verschwunden. Zu den übrigen Punkten hat Ihnen Herr Matthias geantwortet. ]

    • Da Sie diesen Kommentar ja gleich mehrfach hinterlassen haben, verweise ich hier auf meinen Kollegen Torsten Matthias, der Ihnen an dieser Stelle bereits hierzu geantwortet hat.

  • Ich finde es teilweise schon sehr heftig welche Kommentare so zu lesen sind. Werden wirklich Kommentare gelöscht? Ich kann mir dies kaum vorstellen.

    [ Anm. d. Admin: Nein – wie bereits mehrfach erklärt. Allerdings entfernen wir Links zu Websites, die gegen unsere Blogregeln verstoßen. So wie Ihre verlinkte Seite… ]

  • Ich habe zwar die Sendung nicht gesehen, aber nach dem was ich darüber gelesen habe, sieht es für mich eher so aus, als ob das Fazit *eigentlich* ziemlich positiv für Frosta sein sollte.
    Das ist ja, so bedauernswert er an sich sein mag, ein sehr kleiner Beifang, scheint mir.
    Unzählige Seelachse (und Angehörige anderer Tierarten) wären im übrigen bestimmt froh, wenn sie genauso Mitleid und Respekt erführen wie die Haie.
    Die veganen Gerichte sind auch lecker! 🙂

  • Ich finde die Erklärung von FRoSTA schwierig nachzuvollziehen. „Der Hai wurde später dem Meer übergeben.“ Später?

    Natürlich leben die Köhler auch noch und auch sie müssen sterben, damit wir Fisch essen können. Was mich an dem Hai aber so irritiert hat war, dass dieses Lebewesen zum Einen sinnlos gestorben ist und zum Anderen qualvoll ersticken musste.

    Man hätte den Hai in Meer zurückwerfen können. Wenn für die Fachleute sicher war, dass der Hai nicht mehr überleben kann (das glaube ich, da er im Gegensatz zu dem Anderen sehr apathisch wirkte) dann hätte man ihn wenigstens erschlagen können. Tot wäre er dann auch, aber er hätte einen sehr schnellen Tod gehabt.

    Kann so ein Schiff nicht auch einen solchen Hai weiterverwerten? (Haifischfleisch wird auch gegessen)

    • Naja. Ich glaube wenn der Hai „erschlagen“ worden wäre und das auch noch vor laufender Kamera (das hätte sich das Filmteam sicher nicht entgehen lassen), wäre der „Shitstorm“ erst richtig losgegangen, egal ob das „Erschlagen“ ethischer bzw. tierfreundlicher gewesen wäre oder nicht.

      Dann lieber irgendwie verwerten, das hab ich mich auch schon gefragt.

      • Da magst Du Recht haben, zumal das Fernsehfilm dann vermutlich nicht objektiv über den humanen Tod berichtet, sondern die Grausamkeit des Erschlagens in den Vordergrund gestellt hätte.

        Zum Verwerten des Hais würde ich mir eine Stellungnahme von FRoSTA wünschen.

    • „Was mich an dem Hai aber so irritiert hat war, dass dieses Lebewesen zum Einen sinnlos gestorben ist und zum Anderen qualvoll ersticken musste.“
      Niemand hier braucht Fisch oder sonstige Tiere zum Leben. Es ist bloß eine von vielen kulinarischen Befriedigungen, die wir gewöhnt sind. Ein sinnvoller Tod?
      Und wegen des Erstickens – das klingt als ob du glaubst, die anderen Fischen würden irgendwie einen besseren Tod sterben? Wie denn… Druck und Erstickung.

      Und wegen der Verwertung – was bringt das einem Tier? Und sollte man das auch machen, wenn mal irgendwo ein Hund halbtot in einer Fleischverarbeitungsanlage gefunden wird? Nur so theoretisch… Wird auch gegessen.

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