Neueste Studie beweist: Tiefkühlkost landet weniger oft im Hausmüll…

Heute wurden die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest veröffentlicht, die bestätigt nun, was wir eigentlich immer schon vermutet hatten: Tiefkühlkost landet weniger oft im Hausmüll.
Denn fast 90 Prozent der Befragten gaben im Rahmen der Umfrage an, dass sie bisher mindestens ein frisches Lebensmittel (oder Teile davon) zumindest selten wegwerfen mussten. Im Vergleich dazu: Nur gut ein Viertel der Befragten (29 Prozent) wirft tiefgekühlte Lebensmittel weg.
Besonders deutlich wird dieser Unterschied bei frischem Obst und Gemüse. Nur jeder Fünfte der regelmäßigen Käufer (18,8 %) will diese Produkte „noch nie“ im Müll entsorgt haben. Bei Tiefkühlkost waren es hingegen fast 80 Prozent (78,7 Prozent), die aussagten, tiefgekühlte Produkte bislang nie weggeworfen zu haben.

Das Thema ist dieses Jahr ja schon in dem Film Taste the Waste thematisiert worden und wir hatten auch hier im Blog schon darüber berichtet. Was ich persönlich erschreckend an den Ergebnissen der Studie finde, ist dass vor allem jüngere Befragte (zwischen 14 und 29 Jahren) frische Lebensmittel häufiger entsorgen. Wir sollten uns bei FRoSTA also verstärkt um die jungen Menschen kümmern, die könnten mit unseren Produkten dann auch deutlich Geld sparen, werden wir mal im Marketing besprechen…

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Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Am 1.7.2009 bin ich bei FRoSTA als Geschäftsführer Deutschland/Österreich gestartet und seit 1.1.2010 als Vorstand Marketing und Vetrieb auch für unsere Geschäfte in Osteuropa verantwortlich.

11 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Hmmh, wird diese Kommentar nochmoderiert werden? Oder verkenne nur ich in zugegeben latenter Übermudung darin eine Werbung für einen der bekanntesten weltweiten Logistikdienstleister? Oder ist es real und die bieten neuerdings Einzelabholung überzähliger Buchstaben an?
    😉

  • Kann ich mir gut vorstellen, daß kaum Tiefkühlkost im Müll landet. Warum auch, Tiefkühlung ist ja die perfekte Konservierungsmethode. Es sei denn, man war 2 Jahre nicht am Eisschrank. Aber das wird wohl kaum jemandem passieren.

    Die jüngeren schmeißen garantiert am meisten weg, weil sie am wenigsten die Lebensmittel bzw. deren Herstellung achten, im Jahre 2012 gibts wichtigere Dinge. Ich persönlich schmeiße kaum was weg, aber ich habe den vernünftigen Umgang mit Lebensmitteln ja gelernt, und wenn dann ´frische´ Dinge die trotz solider Einkauf-Lagerung-Koch-Planung doch mal verderben oder nicht mehr schön sind. (Stehe eher auf TK-Gemüse als auf frisches, weil ich hier bei á la minute-Zubereitung die meisten der 97% Vitamine abbekomme. Wenn ich mir einen frischen Broccoli oder Blumenkohl kaufe weiß ich, der wurde vor mind. 2-3 Tagen abgeschnitten und ist schon vor der Zubereitung vitamintechnisch komplett tot. Oder?!)

    Und meine Oma schmeißt garantiert nichts weg, weil sie vom Krieg geprägt ist und bis heute so gepolt ist, daß man alles mögliche verwertet. So siehts aus 😉

  • Mich wundert das Ergebnis jetzt auch nicht wirklich. Bei Tiefkühlkost ist die Haltbarkeit lang und normalerweise wird nichts einfach so schlecht.
    Bei frischem Obst und Gemüse passiert das aber leider immer wieder, ohne die obligatorische schimmlige Mandarine im Netz geht es da fast nie.
    Trotzdem könnte ich mir jetzt beim Obst nicht vorstellen, auf Tiefkühlware zurückzugreifen.
    Obwohl noch relativ jung, werfe ich nichts weg, was nicht vor der üblichen Zeit verdorben ist, aber ab und zu passiert das leider doch.

  • „Was einmal aufgetaut ist, darf man nicht wieder einfrieren.“

    Kommt das wirklich so selten vor, daß der Hunger beim Auftauen größer war als nachher beim Essen? Insbesondere, wenn man für andere Familienmitglieder mit zubereitet? Kann ich mir schlecht vorstellen.

    Oder registriert man das nicht mehr als „Tiefkühlkost weggeworfen“?

    • Das Verschätzen bei der Menge kommt zwar auch beim Auftauen vor, allerdings viel seltener. Man kann ja unmittelbar vorher nochmal alle befragen und muß nicht unbedingt den ganzen Braten/Blumenkohl/Kohlrabi/etc. kochen/braten.

      Außerdem kann Übriggebliebenes ja auch noch später gegessen werden (solange es nicht Tage rumliegt). Das gilt natürlich für jede Art der Zubereitung. Deshalb glaube ich auch, dass der Grund „bei der Menge verschätzt“ nur wenig zur weggeworfenen Menge beiträgt. Das meiste wird sicherlich entsorgt, weil es verdorben ist oder im Supermarkt nicht mehr verkauft werden kann.

      Und einfrieren könnte man es auch wieder:

      http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Aufgetautes-nicht-mehr-einfrieren-article2435901.html

      • Danke für den Hinweis, daß diese Regel so allgemein wohl nicht eingehalten werden muß.

        Aber, das steht weiter unten in dem verlinkten Beitrag, u.a. bei Geflügel! Und das ist bei den meisten Frosta-Gerichten dabei.

        • Gefährlich wird es bei *rohem* Geflügel. Das kann nach dem Auftauen schnell verkeimen, man sollte es also besser nicht wieder einfrieren. Aber bereits gegartes Geflügel (wie bei FRoSTA) ist nicht anders zu behandeln als anderes gegaartes auch. Wenn man es nach dem Garen wieder einfriert und nochmal aufwärmt schmeckt es halt irgendwann nicht mehr so gut, aber gefährlich ist es nicht.

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