Was erwarten Verbraucherinnen und Verbraucher von Lebensmitteln?

Mit diesem Thema beschäftigt sich morgen die SPD-Bundestagsfraktion im Rahmen der „Konferenz Verbraucherpolitik – Verbraucher stärken und schützen“. Dort diskutieren dann u.a. jemand von Slow Food und der Verbraucherzentrale sowie eigentlich Herr Ahlers. Da er verhindert ist, werde ich dort sein.
Vielleicht gibt es ja Punkte, die ich da einbringen kann …

Nachtrag 27.3.09:
Hier ein paar Bilder von der Konferenz.
Blick über den Innenhof des Reichstages (am linken Bildrand auf dieser Rundumterrasse ist die Raucherecke 😉 ). Eingang zum Fraktionssaal. Das Podium. Polizeiaufgebot im Außenbereich – im Hintergrund das Brandenburger Tor.img00031-20090326-1221.jpgimg00032-20090326-1229.jpg

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Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Bei FRoSTA seit 1. Oktober 1996.
1996-2001 Produktentwicklung (Bremerhaven) - dort habe ich Rezepte und z.B. die eigene Nudelherstellung bei FRoSTA entwickelt
2001-2011 verantwortlich für das Produktmanagement der Marke FRoSTA (Bremerhaven, ab 2004 Hamburg) - also alles was mit den Produkten zu tun hat, wie Produkt- und Verpackungsentwicklung (damit es auch immer wieder neue leckere und attraktive FRoSTA Gerichte gibt), Vermarktung oder wie es neudeutsch heißt Marketing (um die Produkte auch bekannt zu machen - denn was nützt das schönste Produkt, wenn es keiner kennt - hier haben wir noch eine Menge zu tun),...
Jan-Mai 2012 Produktentwicklung-Administration (Bremerhaven) - hier werden z.B. die Rezepte in unser Warenwirtschaftssystem (eine große Datenbank, mit der viele wichtige Abläufe bei uns gesteuert werden) gebracht und Produktbeschreibungen (im Fachchinesisch: Spezifikationen) für Handelskunden erstellt
seit Mai 2012 Senior Produktmanager Handelsmarken (Bremerhaven) - verantwortlich für Produkte und Verpackungen von Handelspartnern

5 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • War interessant. Die Konferenz fand in dem Saal statt, in dem die Bundestagsfraktion ihre Sitzungen abhält – einwenig trist, da alles grau in grau ist. Aber das soll ja auch gearbeitet werden;-) Und an der Seite hinter den Rednern hängen bunte Gemälde 😀
    Peter Struck hat die Konferenz kurz eröffnet, dann haben die Resortabgeordneten das Ruder übernommen und die Arbeit und Standpunkte der SPD zur Verbraucherpolitik vorgestellt.
    Danach wurden in Arbeitgruppen vier verschiedene Themenblöcke gehandelt. U.a. der, an dem ich teilnehmen durfte.
    Nach einer Einleitung durch Dr. Marlies Volkmer wurde jeder Podiumsgast (Micha Heilmann (NGG), Ulrich Rosenbaum (Slow Food), Stefan Etgeton (Verbraucherzentrale) und ich gebeten seine Kernpunkte zum Thema Verbraucherpolitik vorzubringen – quasi als Diskussionsgrundlage.

    Dann wurden Punkte wie regionale Herkunftsbezeichnungen, die Nachfragemacht des Handels, Verbraucher müssen wieder lernen zu kochen, Nährwertkennzeichnung, Gentechnik, welche Informationen benötigen Verbraucher und wo, Lücken im Lebensmittelrecht führen zu Verbrauchertäuschung, usw. besprochen.
    Einig waren sich alle, dass die Lebensmittel in Deutschland sicher sind, also es wird niemand an ihnen sterben. Bei dem Thema gesundheitliche Unbedenklichkeit gab es schon unterschiedliche Aspekte, die man betrachten muss. Insbesondere durch die fehlende Verpflichtung alle Zutaten (Inhaltstoffe) auf der Verpackung oder in deren Umfeld angeben zu müssen. Da viele Menschen, wissentlich oder nicht, auf die verschiedensten Dinge reagieren, ein nicht zu unterschätzendes Thema.

    Alles in allem interessante Gespräche und der ein oder andere Kontakt, der vertieft werden kann.

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