Pulvercappuccino ohne Zusatzstoffe (Quelle: FRoSTA)

krueger.jpgPulvercappuccino ist für mich so das Schlimmste was es gibt. Aber nun gibt es ihn auch mit Reinheitsgebot! Kann man sich fast nicht vorstellen.

Das lustige dabei: der Hersteller bezieht sich auf uns: Quelle FRoSTA! So als ob wir nun auch eine Zeitung wären.

Krüger punktet mit „Cappuccino Pur“ ohne künstliche Zusatzstoffe

Mit der Markteinführung des ohne Zusatzstoffe hergestellten „Cappuccino Pur“ in drei Variationen folgt Krüger dem Trend hin zu einer bewussten Ernährung. Immer mehr Haushalte kaufen lieber reine Produkte, die ohne künstliche Aroma- und Zusatzstoffe auskommen. Deshalb entwickelte Krüger einen Cappuccino, der die hohen Anforderungen der Kunden erfüllt.Die neue Produkt-Range „Cappuccino Pur“ kommt ohne den Zusatz von Aromen, gehärteten Fetten, Stabilisatoren*, Farb- und Konservierungsstoffen* aus. Ab April ist „Cappuccino Pur“ in den Sorten Classico, leicht gesüßt und Schoko erhältlich. (* Lt. Gesetz)„Wir sehen uns darin bestätigt, mit dem Verzicht auf Zusatzstoffe die Wünsche der Verbraucher in die Tat umsetzen“, so Marketingleiter Christoph Engels. Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger würden einer Umfrage nach mehr Geld für Lebensmittel ohne Zusatzstoffe ausgeben. (Quelle: FRoSTA)

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

12 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Ich habe mir erlaubt die vielen „lustigen“ Sonderzeichen und fremde Formatierungs-Anweisungen aus dem kopierten Artikel zu entfernen. Jetzt sollte man den Blogbeitrag wieder besser lesen können 🙂

  • Ich finde diese neue Produkteinführung von Krüger zweifelhaft.
    Eine Sache ist es, wie FRoSTA, sein gesamtes Produktsortiment nach strengen Regeln zu überarbeiten.
    Eine andere dagegen, wie Krüger, das gleiche Produkt einmal mit „Pur“ zu vermarkten und gleichzeitig auch noch die normale („Unpure“?) Version zu verkaufen.
    Die Verbraucher, denen die Reinheit wichtig ist, durchschauen daß sie nur mit einer billigen Marketingmasche gelockt werden und nicht mit einer echten Produkt-Philosophie hinter welcher das Unternehmen wirklich steht.

  • Führt man erst einmal ein Produkt oder eine Linie „ohne Zusatzstoffe“ ein, gesteht man doch eigentlich ein, daß alle bisherigen Produkte dies nicht haben, und demnach nicht die „hohen Anforderungen der Kunden“ erfüllen. Ein kompletter Umstieg wäre da also schon angebrachter, so wie Frosta es getan hat.

  • Den meisten Käufern ist es vollkommen egal was sie da zu sich nehmen. Kommentare wie „Ich ess was mir schmeckt“ oder „das habe ich immer schon gegessen und ich lebe noch“ sagen alles, oder?

    Die meisten Menschen wissen nicht mal im Ansatz was ein Zusatzstoff überhaupt ist und warum manche davon gar nicht so nett sind. Die meisten Menschen interessiert das auch gar nicht.

    Gerhard Zirkel

  • Ich bin mir nicht sicher, ob es Frosta ansteht, über einen anderen Hersteller hezuziehen und ein neues Konkurrenz-Produkt mit „das Schlimmste was es gibt“ einzuführen. Gehört das zum neuen Web 2.0 Marketing von Frosta?

  • @ Michael Jäger: „das Schlimmste was es gibt“ bezieht sich auf diese Produktkategorie im allgemeinen. Wenn das neue Produkt besser ist würde ich mich freuen. Und das andere Hersteller auch auf Zusatzstoffe verzichten finde ich genauso positiv. Vielleicht war das nicht ganz klar.

  • @ Michael Jäger
    Ich sehe Pulvercapuccino auch nicht unbedingt als direktes Konkurrenzprodukt zu tiefgekühlten Fertiggerichten. Oder kennen Sie jemanden, der das Pulver mittags löffelweise zum satt werden isst?

  • naja, in Amerika gibt es auch fettfreie Butter 😉
    Hört sich ganz so an, als ob Krüger einfach nur auf den „Frosta-Zug“ aufspringen möchte. Den Frosta-Verpackungen kann der Verbraucher genau entnehmen, welche Zutaten verwendet wurden aber ich bin mal gespannt was auf der Krüger-Verpackung steht !
    @Gerhard Zirkel: Ich gebe Ihnen Recht ! Es ist traurig aber viele können eine Salatgurke nicht von einer Zucchini unterscheiden und kennen kaum noch natürliche Lebensmittel ohne Zusätze – Ein Hoch auf das Natriumglutamat 🙁

  • So wie ich das gelesen habe, wird ja nicht behauptet, dass das Produkt von Krüger irgendwas mit FRoSTA zu tun hat (auch nicht, dass es nach dem gleichen Reinheitsgebot produziert wird). Es wird ja nur auf eine Umfrage verwiesen, die FRoSTA anscheinend mal gemacht hat.

  • Für mich als Kaffee-Liebhaber dreht sich grundsätzlich bei solchen „Produkten“ einiges im Magen um. Dass es sich bei Pulvercappuccino um kein natürliches Produkt handeln kann, sollte so klar sein wie löslicher Kaffee 🙂 Aber grundsätzlich sollte es Frosta schon auch etwas ehren, wenn eine Studie zitiert wird (kann man die irgendwo frei nachlesen?). Oder sollte es sich hier doch, wie von Herrn Ahlers vermutet, um das Aufspringen auf den Natürlichkeits-Zug, um sogenanntes Ambushmarketing handeln?

    Die Antwort kennt wahrscheinlich nur der Hersteller, bzw. der Ersteller der Pressemitteilung…

  • Wohl etwas spaet, daher werd ich kaum noch antworten bekommen, aber interessant ist der „laut Gesetz“ zusatz… Sehr wahr koennen die das „reinheitsgebot“ ja nicht grad nehmen, frag mich, was die an mittelchen drinnen haben, die halt unter die gesetzliche deklarierungspflicht faellt…

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