FRoSTA verwendet nur „See / Single Frozen“ Alaska Seelachs, der ohne Umwege nach Bremerhaven kommt.

15 Fischstäbchen

Aus aktuellem Anlass:

Liebe Blog Leser, FRoSTA Fans und Kritiker,

hier im FRoSTA Blog und auch Facebook und Twitter haben wir in verschiedenen Beiträgen bereits zu vielen Aspekten aus der Sendung vom Montag den 01.09.2014 Stellung bezogen. (Update 2016: Wiederholung der Sendung am 3.2. 2016 im WDR)

Der guten Ordnung halber möchten wir hiermit nun noch abschließend auf die „Urteile“ des Markenchecks eingehen.

1.“Frische Versprechen“

Der Iglo „Vitaminschutz“ wurde untersucht, mit einem Vitamin C Vergleich zwischen blanchiertem Iglo Spinat im Vergleich zu frischem Spinat und das schlechte Abschneiden musste dann stellvertretend auch für das Frostas Reinheitsgebot herhalten.

ARD Markencheck sagt: „Das Frische Versprechen ist übertrieben

Hierzustellen wir fest:

FAZIT: Mangelhaft.  Das Urteil des ARD Markenchecks basiert auf einem nicht wissenschaftlichen und unseriösen Vergleich.

2. „Öko Image“

Die Redakteurin Frau Bertram begleitet einen Fischfang in Alaska, berichtet über Beifang und Meeresschutz.

ARD Markencheck sagt: „Das Öko-Image ist geschönt

Hierzu stellen wir fest:

  • Die MSC zertifizierte Alaska Seelachs Fischerei hat mit 1% die niedrigste Beifangquote aller Fischereien, dies bestätigt auch der WWF. (Siehe Beifangrechner vom WWF)
  • Zu den Unterwasseraufnahmen, die zerstörten Meeresboden zeigen:
    Der MSC sagt dazu: Keiner weiß, wie alt die gezeigten Bodenberührungen sind und der Beweis, daß diese von der MSC Alaska-Seelachsfischerei stammen, nicht erbracht wurde. Der MSC hat den WDR aufgefordert, Beweise für die Behauptungen zu liefern. Bisher ohne Erfolg. Wir gehen davon aus, daß die gezeigten Aufnahmen von den Untersuchungen der Beringsee-Tiefsee-Canyons in 2007 und 2012 stammen. Entsprechende veröffentlichte Untersuchungsberichte liegen bei FRoSTA vor. Greenpeace hatte in beiden Jahren gemeinsam mit der Nationalen Ozean- und Atmosphärenverwaltung diese Gebiete untersucht und dabei auch ein Ein-Mann-U-Boot und ein Kabel geführtes Unterwasserfahrzeug eingesetzt. Die bei der Alaska Seelachsfischerei zum Einsatz kommenden pelagischen Schleppnetze sind nicht in der Lage, den Meeresboden „umzupflügen“, wie der WDR behauptet. Bodenberührungen sind nicht auszuschließen, aber jeder Kapitän versucht, sie zu vermeiden, da die bis zu USD 150.000,- teuren Netze dadurch schweren Schaden nehmen können.
  • Der Bestand des Alaska Seelachs in der Bering See ist stabil. Da sind sich alle Experten und Wissenschaftler einig. (Siehe: MSC)
  • Es entstand der Eindruck, als kümmere sich die Besatzung des Fangschiffes nicht um den zweiten ins Netz gegangenen Hai, weil die Versorgung des Fanges Vorrang habe. Das stimmt nicht. Der zweite Hai konnte leider nicht gerettet werden, da er sich ganz unten im Netz befand und durch den Staudruck tödliche Verletzungen erlitten hat. Es hätte nichts genützt ihn über Bord zu werfen. Der erste Hai war dagegen unverletzt und wurde selbstverständlich sofort ins Meer befördert. Natürlich hätte man ihn medienwirksam über Bord werfen können, aber außer dem WDR Team waren keine Medienprofis an Bord. Allen Fachleuten an Bord klar, dass der Hai nicht gerettet werden konnte.

FAZIT: Unzureichend. Das Urteil des ARD Markenchecks zum Öko Image basiert weitestgehend auf der Verwendung dramatischer Bilder, die von den Fakten ablenken.

3. Die Fischherkunft

Herr Steinhäuser war in China und berichtet über die Zustände bei chinesischen Fischverarbeitern und kommt zum Urteil: „Die Fischherkunft ist intransparent.“
Hierzu stellen wir fest:

  • Alle FRoSTA Produkte tragen einen QR Code. Die Herkunftsländer aller Zutaten können für jede Packung bereits vorm Kauf im Supermarkt abgerufen werden. (Update 2016: FRoSTA stellt seit 2015 alle Verpackungen um und druckt die Herkunftsländer  der Zutaten  direkt auf die Verpackung)
  • Über 90%  Update 2016: 100%  unseres Alaska Seelachs kommt direkt aus Alaska und ist  „single und sea frozen“, dh. die Fische werden entweder direkt nach dem Fang an Bord der Fischtrawler filetiert und eingefroren. oder innerhalb weniger Stunden an Land in Acutan/Alaska. Alle Frosta Fischstäbchen und alle Frosta Schlemmerfilets sowie (Update 2016) unsere Knusper Minis enthalten diesen Fisch.
  • Für 5 Produkte (3 Fischpfannen (Italia, Sylt, Helgoland) und 2 Alaska Seelachsfilets („Müllerin“ und „Knusper Kross“) verwenden wir die Rückenfilets des Alaska Seelachs. Diese werden in China handfiletiert. Im Frosta Zutatentracker wird für diese Artikel selbstverständlich die Verarbeitung in China angegeben!    Update 2016: Diese Produkte sind nicht mehr im FRoSTA Sortiment!
  • Der im Markencheck gezeigte chinesische Betrieb beliefert nicht Frosta! Update 2016: wir verwenden ausschließlich „Single Frozen“ Alaska Seelachs, ohne Umweg über China. Auch wenn dies nicht im Beitrag gesagt wurde, wurden viele Verbraucher anscheinend verunsichert, was wir aus diversen Anfragen schließen müssen
  • Eine wie im Markencheck gezeigte chemische Behandlung von Fisch findet für oder bei der FRoSTA AG nicht statt! Auch das wurde zwar auch nicht explizit behauptet, aber viele Verbraucher haben es so verstanden.

FAZIT: Falsch. Das Urteil des ARD Markenchecks zur Fischherkunft trifft auf FRoSTA nicht zu.

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Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Am 1.7.2009 bin ich bei FRoSTA als Geschäftsführer Deutschland/Österreich gestartet und seit 1.1.2010 als Vorstand Marketing und Vetrieb auch für unsere Geschäfte in Osteuropa verantwortlich.

9 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • => „… von den Fakten ablenken …“ im Journalismus

    Das muss für „Leuchttürme“, wie Ihr sie in der Branche darstellt, unglaublich frustrierend sein, wie undifferenziert berichtet wird. Nach dem Motto: „Alle in einen Sack stecken und drauf prügeln … wird schon den Richtigen treffen“ 😉

    Auch in Hinblick auf „Fertiggerichte“ wird anscheinend so vorgegangen. Aktuell gibt es in der WELT gerade einen Abgesang auf die gesamte Gattung unter dem Titel „Das letzte Fertigmahl ist angerichtet“. Interessant ist, dass auch dieser leider überlange Artikel ohne den Verweis auf „Ausnahmen von der Regel“, wie FRoSTA sie darstellt, auskommt.

    Zitat:
    „… Veränderung des Konsumverhaltens. In Deutschland ist die Debatte um die Gesundheitsfolgen von Fertignahrung und -getränken voll entbrannt. An jedem Familientisch wird sie geführt, Foren im Internet befassen sich damit. Experten warnen vor einer „Adipositas-Epidemie“, Organisationen wie Foodwatch heizen das Unbehagen mit regelmäßigen Zucker-, Fett- und Zusatzstoffalarmen an und halten sich damit selbst immer im Gespräch. Das Ernährungsbewusstsein wächst. Nach einer Umfrage der Strategieberatung PwC wünschen 85 Prozent der Verbraucher, die Herkunft von Nahrungsmitteln komplett zurückverfolgen zu können …“

    Auch bei der „Rückverfolgung“ seid Ihr ein „Leuchtturm“. Aber die Journalisten ignorieren das einfach. Sehr frustrierend.

    Quelle:
    http://www.welt.de/wirtschaft/article151777453/Das-letzte-Fertigmahl-ist-angerichtet.html

    Beste Grüße
    Karl

  • Das das Frischeversprechen angeblich nich stimmt halte ich aber für eine Lüge oder falschen Tests, ich mein als Konsument kannst du das nicht so sagen das es wirklich „Frisch“ ist, aber es schmeckt aufjedenfall nicht so, als wenn es das nicht ist.

    (Anm. d. Admin: Schlüsseldienst-Spam und -Link entfernt. Bitte beachten Sie unsere Blogregeln!)

  • Der Imageschaden und die Flut an negativen Bewertungen (z.B. auf facebook) – infolge der Sendung – ist beträchtlich; mit Sicherheit ge­schäfts­schä­di­gend. Das es immer noch kein Einlenken vom WDR finde ich unmöglich. Könnte man nicht juristisch dagegen vorgehen?!

  • Ich bin glücklich, Ihnen viel Aufmerksamkeit auf die Qualität achten. Ich liebe Frost Produkte kaufen würde ich von ihnen zurücktreten , wenn sie ungesund und künstlich waren. 100% Alaska Seelachs kommt direkt aus Alaska – sehr gut !

  • Ich find das sehr gut, dass auch große Firmen drauf achten, dass diese mit der Zeit gehen. Im Moment ist es wichtig, dass wir wenig Schadstoffe wie möglich in die Luft ablassen. Mit direkten Wegen und kurzen Strecken macht Frosta da einen guten Schritt! Weiter so!

    (Anm. d. Admin: Wieder einmal Schlüsseldienst-Spam entfernt.)

  • Hallo Webmaster warum darf ein Schlüsseldienst keinen Fisch von Frosta essen? warum ist das Spam?
    jeder darf seinen Senf dazu abgeben nur eine bestimmte Branche wird hiervon ausgeschlossen Das ist nicht fair Ich persönlich liebe Seelachs mit Remulade Das ist eine Tatsache auch gerne von Frosta oder Iglo und jetzt noch viel Spass beim löschen!

    (Anm. d. Admin: Es geht um die kommerziellen Links, die wir entfernen – nicht die Kommentare, die löschen wir nicht. Steht alles in den Blogregeln, die Sie akzeptieren, wenn Sie einen Kommentar abschicken. Schlüsseldienste, bzw. SEO-Buden, die sogenanntes „Linkbuilding“ für Schlüsseldienstseiten betreiben, tauchen hier interessanterweise überproportional auf und versuchen ihre Links „abzuladen“.)

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