Nestle kauft Jenny Craig für 800 Milllionen Dollar!!!

Heute morgen lese ich zum Frühstück, dass Nestle die Firma Jenny Craig für 800 Millionen Dollar gekauft hat.

Jenny Craig soll angeblich richtig bekannt für Diätberatung sein und auch Monika Lewinski hat dort schon mal gearbeitet.

Ehrlich gesagt habe ich in Europa noch nichts von dieser Firma gehört, aber es scheint Nestle ja viel wert zu sein!

Wir bleiben bei unserer Brigitte-Diät-Kooperation, hat sich doch gut rumgesprochen und ich glaube wirklich, dass die Brigitte Leute viele gute Ideen haben und wir sowieso.

Gerade fragt übrigens Torsten Matthias ob man nicht auf den FRoSTA Gemüsegerichten (die meisten sind ja Brigitte Diät Produkte) auch auf der Vorderseite schreiben sollte dass sie z.B. “nur 2% Fett” haben. Eigentlich vollen wir ja die Vorderseite nicht so vollpacken, aber wenig Fett klingt irgendwie gut, oder?

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11 Antworten zu : “Nestle kauft Jenny Craig für 800 Milllionen Dollar!!!”

  1. Ich persönlich werde bei solchen Angaben immer misstrauisch. Kommt vermutlich daher, dass mittlerweile völlig sinnfreie Angaben auf vielen Nahrungsmitteln zu finden sind – fettfreie Gummibärchen u.ä.

    Außerdem ist es ja häufig so, dass bei fettreduzierten Lebensmitteln reichlich rumgetrickst wird, um Geschmack und Konsistenz trotzdem zu erhalten. Meiner Meinung sind das eher minderwertige Lebensmittel, die ich nicht haben möchte.

    Aber vielleicht bin ich da ja eine Ausnahme?

  2. Ich stimmte Beate zu: Auf so vielen Produkten findet man heutzutage derartige sinnlose Angaben, dass die Verbraucher es mittlerweile entweder übersehen oder ignorieren.

    Ich würd’s (zumindest auf der Verpackungsvorderseite) weglassen.

  3. Ich fände es (eigentlich bei allen “diät-orientierten” Lebensmitteln) viel wichtiger, die Kalorienmenge an präsenter Stelle deutlich zu machen. Beim sinnvollen Abnehmen jenseits von Kohlsuppe und Glyx (nämlich der Reduzierung von Kalorien und der Erhöhung des Verbrauchs) sind Gesamt-Kalorien nämlich viel wichtiger als der Fettgehalt. Nützt mir ja nix, wenn der Geschmacksträger Fett reduziert wird und der Geschmacksgeber Zucker verdreifacht…

  4. Das würde ich auch auf keinen Fall machen.
    Viele Leute verbinden “wenig Fett” mittlerweile mit “viel Lebensmittelzusatzstoff” oder “viel Zuckeraustauschstoff” (Sinn hin oder her).
    Und das diese ganzen “chemischen Zusätze” böse sind, spricht sich ja auch zunehmend herum.

    Gerhard Zirkel

  5. Torsten Matthias (Trademarketing) [FRoSTA] sagt:

    An Beate:

    Es stimmt: Wenn ich mir eine Tüte Gummibärchen kaufe und auf der Tüte die große Auslobung “fettfrei” lese, finde ich das als Verbraucher etwas irreführend. Hier wird mit Gesundheitsaspekten geworben, die bei näherer Betrachtung wenig Substanz haben. Trotzdem war diese Idee sehr erfolgreich und hat dem Unternehmen neue Käufer und gesteigerte Umsätze gebracht.

    Ich glaube, dass das daran liegt, dass die meisten Menschen ihren Bauch, ihren Hinter oder ihre Hüfte eher zu fett finden – und nicht zu süß. Die Auslobung “fettfrei” auf der Verpackung löst deshalb sicher sehr starke Kaufimpulse aus.

    Die Kaufentscheidungen in der Tiefkühlabteilung fallen sehr schnell und impulsiv – weniger interlektuell und zu 80% ungeplant. Der Kunde nimmt sich für seine Entscheidung nur 120 sec Zeit. Das wissen wir aus der Marktforschung. Deshalb muß man durch die Platzierung und die Gestaltung der Verkaufsverpackung die richtigen Impulse setzen. Die Ansprache über die Verpackung kann deshalb nur schlagwort-artig und oberflächlich sein. Entscheidend ist, dass das Produkte anschließend hält, was es verspricht. Die Auslobung z.B. “weniger als 5% Fett” spricht sicher in erster Linie Impulskäufer an, die vielleicht noch nie etwas von FRoSTA gekauft haben. Schön wäre es, wenn Sie, nachdem sie das Gericht gegessen haben, es mit einem guten Gefühl wieder kaufen. Schließlich hat es super geschmeckt, ist frei von Zusatzstoffen, ach ja und mit wenig Fett.

  6. Robert Steinmetz [Besucher] sagt:

    Hallo, da gehts mir wie der Beate im 1. Kommentar.
    Ich arbeite an der sensorischen Bewertung von “low carb and low fat”-Produkten mit und sage: alles Mist und Mumpitz! Meine Frau und meine kleinen Töchter kriegen sowas nicht auf den Tisch! Und Fruchtzwerge nur dann, wenn die größere Tochter (4) einen Ringkampf vorm Mopro-Regal anfängt.
    Da werden also naturbelassene LM auseinandergedröselt, fettreduziert, rekombiniert und mit Füllstoffen und Aromen versetzt, um wieder Mundgefühl und Geschmack hinzukriegen. Nehmen die Kunden ab? Verschwinden Bauch und Hüftringe?
    Is nich! Denn:
    wo werden diese Sachen am meisten gekauft? In den USA! Und welches Land hat die fettesten Menschen der Welt? Logo – auch die USA! Die fahren ja auch die größten Geländewagen, aber das ist ein anderes Thema …
    Ich esse immer Sahne-Yoghurt 10 % Vollfett, aber keine 10 Becher hintereinander, sondern nur einen oder zwei. Wenn es von Onken oder so einen Yoghurt gibt mit 0,1% Fett, lasse ich die Finger davon, das ist wie eine Warnung für mich.
    Mit Grüßen von Robert Steinmetz

  7. Ich finde es auch immer wieder erschreckend, wie viele Menschen doch auf diesen “Etikettenschwindel” reinfallen.
    Die hören nur “kein Fett” / “0,1% Fett” und schon wirds blind gekauft!

    Aber ich habe gehört, dass die Gummbibärchen-Fabrikanten jetzt dazu gezwungen werden sollen den Zuckeranteil auf die Packung zu schreiben… Das wär eine wirklich sinnvolle Aktion!

  8. Ich stimme Robert zu und sage noch dazu, Fett ist ein Geschmacksträger, wie jeder weiß. Ohne Fett geht es “eigentlich” nicht, entscheident ist was für Fett ist drin. Hier müssen wir mehr differenzieren, denn so einfach wie es auf der Verpackungsvorderseite steht ist es eben nicht im Leben.
    Lasst es weg und werbt lieber für Vollwertkost, naturnahen Anbau und Nähe zu Euren Herstellern, denn von Ihnen wisst Ihr was Ihr bekommt. Alles andere ist Kukulores.
    Mensch höre auf deine innere Stimme, wenn Dir nach Schokolade ist, ess sie und du hörst von alleine auf wenn es zu viel wird. Ist dir nach Frosta Gemüse dann hau rein!

  9. Bernhard [Besucher] sagt:

    Achja, das alte Lied:
    Fett ist ja so böse.

    Warum schmeckt mir mein abendlicher Rucola-Salat? Unter anderem, weil Oliven-Öl reingekommen ist und das nicht in zu geringen Maßen. Grade Gemüse kann gutes Öl locker verkraften.

    Auch für mich gilt an der Truhe dieser Gedanke: Was ist denn da drin, wenn das Fett raus ist?

    Achso: Wem die Angabe “nur 0,1% Fett” (oder beliebige andere Werte) ausreicht, ohne zu hinterfragen, wieviel Gramm zuviel dies vom Tagesverbrauch ist und welches Fett denn da rausgezogen wurde, der wird sowieso andre TK-Ware nehmen, nämlich weiße. Die ist billiger.

    Frosta steht für mich für klare Angaben, für ehrliche Informationen. Und eben nicht für Geschrei auf der Tüte. Wäre schön, wenn das so bliebe.

  10. Wolfram Plötz [Besucher] sagt:

    Hier in USA ist bei Joghurt generell festzustellen:

    1.) Je fettärmer, desto mehr Zusatzstoffe wie Gelatine, Pectin usw. (Angabe der Inhaltsstoffe ist hier erfreulicherweise generell vorgeschrieben)

    2.) Je fettärmer, desto weniger wohlschmeckend. Es gibt den “Pure & Natual”-Joghurt von Dannon (Danone), der in etwa wie die in Europa käuflichen Produkte schmeckt. Alles, wo “Lowfat” oder “Nonfat” draufsteht, was ich bisher hier in Oklahoma gekauft habe, egal welcher Marke, kann man geschmacklich dagegen in der Pfeife rauchen.

    Da ich mich weigere, mich dem hiesigen Autokult anzuschließen und meinen ca. 3 km entfernten Arbeitsplatz routinemäßig binnen ca. 30 Minuten zu Fuß aufsuche und am Wochenende auch manchmal die 20 km entfernte Innenstadt von Oklahoma City von Edmond aus zu Fuß anlaufe, sind die paar Kaloriechen mehr aus Vollfettjoghurt ohnehin im Nu verheizt.

  11. Toni7 sagt:

    Hallo,
    Ich habe in USA gelebt und mit Jenny Craig in einem dreiviertel Jahr 23 Kilo abgenommen. Das Programm ist genial, man geht einmal die Woche hin, wiegen, Beratung und nimmt das Essen dort direkt mit. Es schmeckt super und teurer als normal im Supermarkt einzukaufen ist es auch nicht plus man wird nicht verfuehrt.
    Ich hoffe so sehr, dass es Jenny Craig bald auch in Europa gibt, denn die Kontrolle in groesseren Abstaenden und nach Feiertagen hilft, das Gewicht auch zu halten.

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