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FRoSTA Jahresrückblick

Liebe Blogleser,

das Jahr 2012 ist bereits voll im Gange. Das ging „gefühlt“ so schnell, dass ich den jährlichen Rückblick aus meiner Perspektive fast schon aus den Augen verloren hatte. Wir sind hier alle schon wieder auf Hochtouren im Tagesgeschäft.

Letztes Jahr war erneut geprägt von großen Veränderungen. Es scheint fast so, als sei nichts mehr so, wie es einmal war. Griechenland, Italien, Spanien und Portugal haben sich übernommen und deutlich mehr Geld ausgegeben als sie an Steuern eingenommen haben. Die Schuldenkrise prägt alle Nachrichten. Da vergisst man schnell den Tsunami und die Reaktorkatastrophe in Japan oder die schlimmen Geschehnisse rund um den EHEC-Erreger im April und Mai letzten Jahres oder gar die arabische Revolution in vielen Ländern Nordafrikas. Der Dollar bzw. der Euro schwanken in nie dagewesenen Dimensionen. Normalität, wie wir sie kannten, scheint der Vergangenheit anzugehören. Oder umgedreht gesagt, heute ist normal, dass alles im Wandel ist. Nichts ist mehr so, wie es früher war und das wird wohl auch so bleiben. Da ist sie dann wieder die Gewissheit. Kontinuierlicher Wandel prägt heute und in den kommenden Jahren auch unser Geschäft. Wandel bleibt damit wohl die einzige Konstante.

Trotzdem will ich mir die Zeit für einen kurzen Rückblick nehmen.

Vorab ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Kunden. Ohne unsere treuen Kunden und die vielen neuen Kunden, die in diesem Jahr dazu gekommen sind, hätten wir deutlich weniger Freude an unserer Arbeit.
Neben den Kunden bzw. Verbrauchern gilt wie im vergangenen Jahr mein besonderer Dank auch all unseren Handelspartnern, die unsere Produkte in den Truhen zum Kauf anbieten. Insgesamt sind wir mit der Entwicklung des Absatzes unserer Marke recht zufrieden.

I. Tertial: Einführung FRoSTA Gemüse „Koch Kreativ“

In das Jahr 2011 sind wir mit unserer ersten Gemüse-Kampagne gestartet. Dazu hatten wir einen neuen TV-Spot „on air“. Unser neues Sortiment ist dann auch ganz gut gestartet und viele Verwender haben die Produkte probiert. Auf unserer Webseite im „Produktbewerter“ haben wir übrigens sehr viel Lob für die neuen Produkte erhalten. Bei unseren Verkostungen in Märkten haben wir ebenfalls sehr positives Feedback bekommen. Schön war auch die Anerkennung und die Auszeichnung von Christian Rach. Hier dann auch ein Lob an unsere Produktentwicklung: Job well done!

Nach wie vor berechnen wir übrigens für alle Produkte den CO2 Fußabdruck und veröffentlichen die Ergebnisse auch auf unserer Webseite. Wir wollen damit zumindest in einem ersten Schritt für mehr Transparenz sorgen. Den Ansatz für die Berechnungen hatten wir ja zusammen mit dem WWF, Ökoinstitut, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und THEMA1 in einem Pilotprojekt entwickelt. Anfang des Jahres war dann auch der Start für das neue Brigitte Diät Sortiment. Wir hatten ja entschieden, das Brigitte Diät Logo von den normalen Produkten herunter zu nehmen und stattdessen ein eigenständiges Sortiment anzubieten. Die Rezepturen wurden zusammen mit Brigitte-Lesern und der Brigitte-Redaktion entwickelt.

II.Tertial: Fertiggerichte im neuen Kleid und einige neue Sorten

Zum zweiten Tertial haben wir das neue Design auch bei unseren Fertiggerichten umgesetzt. Gleichzeitig wurde das Sortiment aktualisiert. Einige Produkte mussten wir schweren Herzens aus dem Sortiment nehmen und dass kam bei einigen Fans nicht so gut an. Leider blieb uns aber keine andere Wahl. Wenn die Einzelhändler sich dazu entschließen, einen Artikel nicht mehr anzubieten, dann sind wir früher oder später gezwungen, den Artikel auch aus unserem Sortiment zu nehmen, weil dieser sonst nicht wirtschaftlich zu produzieren ist.

Das Thema Erhältlichkeit im Handel war mal wieder, wie im Vorjahr, ein Dauerbrenner hier im Blog und im „Produktbewerter“. Hierzu hatte ich ja auch im Blog schon geschrieben, denn es ist wichtig zu verstehen, dass unsere Handelspartner -also die Betreiber der Supermarktketten- entscheiden, welche Produkte in die Truhe kommen. Wir bieten allen Handelspartnern immer sämtliche Produkte und auch immer die neuen Produkte an. Wenn also etwas nicht gleich zu finden ist, einfach mal den Marktleiter ansprechen.

Besonders erfreulich war übrigens die Nachfrage nach unserer neuen Hähnchen Paella. Wir hatten das Produkt zunächst als Sommersaison-Gericht angeboten. Dann wurde die Saison „verlängert“ und heute ist der Artikel im Stammsortiment angekommen und bei vielen Händlern in der Truhe. Gleichzeitig blieb die Nachfrage nach unserem Klassiker, Paella mit Meeresfrüchten, ungebrochen stark.
Es gab dann noch ein kleines Highlight. Unsere Kooperation mit der „größten Marke der Welt“. Es war uns eine Ehre im Apple TV-Spot für das iPhone 4 gezeigt zu werden.

III. Tertial: Suppen und Obst

Ins letzte Tertial sind wir mit einer TV-Kampagne für unsere Hähnchen Paella und Rigatoni Peccorino Tomate gestartet. Außerdem haben wir ein neues Suppensortiment auf den Markt gebracht. Die ersten Tütensuppen ohne Zusatzstoffe. Super Produkte. Ich liebe unsere Tomatensuppe. Wer sie noch nicht probiert hat, sollte das unbedingt nachholen. Feedback wie immer gern hier im Blog oder auf unserem Produktbewerter.

Ebenfalls im letzten Tertial haben wir unser Obst-Sortiment aufgepeppt. Neue, bessere Qualitäten in kleinerem Beutel zum besseren Preis. Im November und Dezember hatten wir bereits sehr gute Obstverkäufe.

Das Thema des Jahres hinter den Kulissen: Gestiegene Preise der Zutaten!

Hinter den Kulissen gab und gibt es für uns ein besonders schwieriges Thema. Die Preise unserer Rohwaren verteuerten sich dramatisch und der Trend hält an. Da wir aber nicht unsere hervorragenden Rohwaren durch etwas mehr Hefeextrakt, Aromen oder Farbstoffe ersetzen wollen, mussten wir unsere Abgabepreise erhöhen. In Deutschland, dem Land der billigsten Lebensmittel Europas, ist das nicht besonders populär, für uns aber ohne Alternative. Qualität hat eben einen Wert und gerade bei Lebensmitteln (Mittel zum Leben) sollten wir doch auf Qualität achten, oder?

Abschließend nochmals herzlichen Dank an alle Blogger für den intensiven Austausch und die vielen Anregungen.

Hinnerk Ehlers

Alle Jahre wieder…

Darf ich vorstellen? Claus. Santa Claus.

Am letzten Donnerstag war es wieder so weit: Weihnachtsfeier in Bremerhaven! Pünktlich um 18:30 Uhr ging es im Seefischkochstudio im Fischereihafen Bremerhaven los. Wie man vermuten kann, ging es an diesem Abend auch um’s Kochen. Gekocht haben allerdings die anwesenden Abteilungsleiter und zwar als kleines Dankeschön an ihre Mitarbeiter für ihren Einsatz im nun fast vergangenen Jahr. Es gab z. B. Griechische Lammfilet-Feta-Pfanne und Karibische Pfanne mit Garnelen und Mango – beides Rezepte aus “Koch kreativ”.
Der Weihnachtsmann kam auch noch vorbei – sein Name: Claus. Santa Claus. Einige munkelten jedoch, dass es sich bei dem Weihnachtsmann eher um einen sehr bekannten FRoSTA-Blogger handeln würde, der sich hauptberuflich allerdings eher mit Zahlen als mit Geschenken beschäftigt… Claus, also Herrn Claus, verdanke ich übrigens auch meinen ersten Blockeintrag Blog-Eintrag.
Es wurde viel erzählt und viel gelacht. Ein wirklich gelungener Abend!

Man hat uns einfach vor die Tür gesetzt!

Tja, so ist das im Leben: Da kommt ich aus dem Urlaub zurück und schon wird man direkt vor die Tür gesetzt. Ich meine mich als häufigen Fahrradfahrer.

Der Mensch ist ja grundsätzlich einer von den bequemen Kreaturen auf der Welt. Und auch die meisten Fahrradfahrer bilden da keine Ausnahme. Egal, ob man mit Auto oder mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, der Weg vom Fahrzeug zur Eingangstür sollte möglichst kurz sein.

Da der Parkplatz für Autos bei uns in Bremerhaven gut 250 Meter vom Haupteingang entfernt ist, versuchen die meisten, wenn möglich einen Parkplatz an der Straße hier vor unserem (historisch bedingt) stark in die Länge gezogenen Gebäudekomplex zu ergattern. Auch für Fahrräder bietet FRoSTA einen großen abschließbaren und sogar überdachten Fahrradständer an, der aber ebenfalls diesen kleinen Fußmarsch erfordert. Und da, wie gesagt, auch Fahrradfahrer bequeme Menschen sind, sagen sich viele: „Wenn ich schon umweltfreundlich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, will ich nicht auch noch den langen Weg vom Fahrradständer zum Eingang laufen“, und stellen Ihr Fahrrad auf dem Fußweg vor dem Gebäude ab.

Hier wurde nun ein wenig Abhilfe geschaffen. Zwei Parkplätze direkt vor dem Haupteingang wurden geopfert für einen Fahrradständer mit derzeit 11 Stellplätzen. Ich habe mal gesehen, hinter dem Hauptbahnhof in Amsterdam wurden ein Ponton und ein Parkhaus zur Verfügung gestellt, die geschätzt für mehrere Tausend Fahrräder Platz haben. Und die sind voll! Da ist also bei uns noch sehr viel Luft nach oben. Und das scheint auch nötig, denn der neue Fahrradständer wurde gleich gut angenommen und ist voll besetzt. Im Frühjahr könnte ein weiterer Auto-Parkplatz den Fahrrädern weichen müssen.

Hermann!!! Geben Sie endlich auf!

Es hat doch keinen Sinn mehr …

Manchmal weiß man als Autor nicht so recht, wie man einen Artikel schreiben soll, denn es geht hier um ein Thema mit wahrlich sehr ernstem Hintergrund, allerdings in diesem Fall mit etwas kuriosen Auswirkungen. Also einfach erst einmal die Situation vorstellen: Als Konsequenz aus den Anschlägen auf das World Trade Center im Jahr 2001 wurden Firmen, so auch die FRoSTA AG, dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass durch ihre Geschäfte keine terroristischen Aktivitäten unterstützt werden.

Davor waren es lediglich bestimmte Länder, gegen die ein Handelsembargo bestand, mit denen also der Handel verboten oder zumindest nur mit behördlicher Genehmigung möglich war. Von nun an waren es aber einzelne Firmen, Gruppierungen oder gar einzelne Personen, die im Blickpunkt solcher Kontrollen standen. Ziel ist die Austrocknung der Finanzquellen von Terroristen.

Solche Sicherungsmaßnahmen sind ja zunächst mal ein nachvollziehbarer, sinnvoller Schritt. Doch bei näherer Betrachtung ist das einfacher gesagt als getan, denn Terroristen, gleich welcher Glaubens- oder politischer Richtung, weisen sich im täglichen Geschäftsgebaren normaler Weise nicht offen als Terroristen aus. Niemand wird ankommen und sagen: „Guten Tag, ich bin Ihr neuer Lieferant, meine Hobbys sind Lesen, Cricket und Terrorismus.“ Und es ist wohl auch nicht zu empfehlen, seine Handelskunden zu fragen: „Entschuldigung, Sie sind nicht zufällig Terrorist, oder? Weil, dann dürfen wir Sie leider nicht mehr beliefern.“

Nicht einmal vor den Mitarbeitern eines Unternehmens macht diese EU-Verordnung nicht halt. Doch auch da wird man nicht auf der nächsten Betriebsversammlung zu der Aufforderung kommen: „Können bitte alle Terroristen einmal eben kurz die Hand heben, damit wir da einen Überblick bekommen!“

Natürlich sind wir als FRoSTA AG eigentlich fest davon überzeugt, dass weder unsere Kunden, noch unsere Lieferanten und schon gar nicht unsere Mitarbeiter mit terroristischen Aktivitäten in Verbindung stehen. Dennoch sind wir durch diese Verordnung dazu verpflichtet, dies auch, so weit es uns möglich ist, sicherzustellen.

Da wir solche Entscheidungen, ob unsere Geschäftspartner „gut“ oder „böse“ sind, natürlich nicht aus dem Bauch heraus entscheiden können, haben wir ein speziell für diese Zwecke erstelltes Software-Programm erworben, mit dem unsere Kunden-, Lieferanten- und Mitarbeiterdaten aus unserem SAP-System nach verdächtigen Namen und Indizien durchsucht werden.

Hier zeigt sich dann aber auch sofort, wie schwer es offenbar selbst für die deutschen Behörden ist, die Betriebe bei dieser verantwortungsvollen aber für sie eigentlich kaum erfüllbaren Aufgabe zu unterstützen. Denn aus diesen Suchläufen kam eine für uns kaum überschaubare Anzahl an Namen und Adressen heraus. Zum Beispiel wurden vom Programm alle Kunden und Lieferanten mit einer bestimmten Gesellschaftsform pauschal als mögliche Verdächtige ausgeworfen. Heißt das, dass Terroristen oder deren Sympathisanten besonders oft Firmen mit solch einer Gesellschaftsform unterhalten? Wir wissen es nicht.

Auch unser jahrzehntelanger Lieferant für Büromaterial, Firma Hermann Schwerdtfeger, wurde als verdächtiger Datensatz mit ausgegeben. Wie aber alle anderen Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter auch, die „Hermann“ mit Vor- oder Nachnamen heißen.

Nun können wir die ausgeworfenen Datensätzen überprüfen und nach besten Wissen und Gewissen „die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“ packen. Und die „schlechten“ müssen wir dann an den Zoll melden. Sollten Sie also Kunde, Lieferant oder Mitarbeiter von uns und gleichzeitig rechtmäßiger Eigentümer des Namens “Hermann” sein, können wir Sie schnell beruhigen: Von unserer Seite besteht kein Grund für Verdächtigungen.

Trotzdem kommen wir spätestens hier zu dem Punkt, an dem wir als Firma FRoSTA etwas überfordert sind und nicht so recht wissen, was wir tun sollen.

Die Liste, mit dem das Programm die Namen abgleicht, wird ständig aktualisiert. Erst vor wenigen Tagen mussten wir erfahren, dass jeder, der sein Kind Manuel genannt hat, mit 95%iger Wahrscheinlichkeit einen Terroristen am Frühstückstisch sitzen hat.

Doch es kommt noch besser. Nach einem dieser Updates war es dann plötzlich so, dass alle Firmen, deren Adresse in Frankfurt lag, zur Prüfung aussortiert wurden. Doch lag es bei genauerer Betrachtung gar nicht am Ort Frankfurt, sondern an „Frank“. Es wurden nämlich auch alle Personen und Firmen ausgegeben, die „Frank“ im Namen hatten.

Und hier bekam ich, Frank Ehlerding, Autor dieses Artikels, plötzlich Hitzewallungen. Nein, natürlich bin ich weder Terrorist noch deren Sympathisant … oder etwa doch? Gut, als Controller steht man bei den Kollegen sowieso immer im Verdacht, etwas Böses im Schilde zu führen, doch bin ich mir eigentlich sicher, dass ich zumindest kein Terrorist bin. Aber vielleicht bin ich auch ein so genannter „Schläfer“, jemand der einst hypnotisiert wurde und vielleicht weiß ich deshalb schon gar nicht mehr selber, dass ich zu einem terroristischen Netzwerk gehöre und wenn jemand das Codewort „Bratkartoffel-Eierlikör-Pfanne“ sagt, wache ich plötzlich auf und faxe sämtliche Rezepte für die neusten FRoSTA-Produkte rüber zu einer Höhle in die zerklüftete Bergwelt von Pakistan. Wer weiß …?

Ja, wie schon gesagt: ein eigentlich sehr ernstes Thema, aber in diesem Fall mit sehr skurrilen Auswüchsen für uns.

Keine Angst vor Druck von Außen mehr bei FRoSTA

Diesen Beitrag habe ich für die neue Ausgabe unserer Mitarbeiter-Zeitung geschrieben. Aber ich denke, dass das vielleicht auch für unsere Blog-Leser interessant ist:

In den letzten Monaten wurde das FRoSTA-Gelände in Bremerhaven, inklusive des Bürgersteigs zur Straße „Am Lunedeich“, mehrfach von Baustellen „heimgesucht“. Ziel dieser Arbeiten war es, Gebäude und Grundstück in Bremerhaven vor den Folgen von Starkregen zu schützen.

Im Fall von sintflutartigen Regenfällen können die Regenwasserkanäle in der Umgegend gegebenenfalls nicht mehr genug Wasser abtransportieren. Es bestand deshalb für FRoSTA in der Vergangenheit immer die latente Gefahr, dass dadurch das Regenwasser durch die Kanäle, die eigentlich aus den Gebäuden herausführen, zurück drückt und dann die Hallen quasi von innen heraus überschwemmt werden. Um das zu verhindern, wurden in alle Rohrleitungen, die aus dem Grundstück herausführen, Schieber eingebaut. Diese können nun bei Bedarf die Abwasser- oder Regenwasser-Kanäle verschließen. Hierzu werden die Schieber mit einer großen Kurbel per Hand betätigt und die Rohre damit verschlossen. So kann das Wasser nicht mehr von Außen in die Produktionshallen gedrückt werden.

Zwar werden sich auch die lang gedienten Mitarbeiter in Bremerhaven nicht daran erinnern, dass es solch eine Überschwemmung durch Regen jemals gegeben hat, die Gefahr ist auch in der Tat sehr gering, und so ist dies nur eine reine Vorsichtsmaßnahme, die hoffentlich nie gebraucht wird. Dennoch ist es ein notwendiger Schritt, quasi eine Baumaßnahme als Versicherung gegen eine Verschlechterung der Wetterlagen, bedingt durch den Klimawandel.

Der Maßnahme voraus gegangen war aber der Gedanke an ein noch weitaus schlimmeres Szenario, nämlich an eine Überschwemmung durch einen Deichbruch bei einer extremen Sturmflut. Eine Möglichkeit, dies zu versichern, gibt es bei Versicherungen in Deutschland leider nicht. Zwar hätte es solch eine Möglichkeit bei einer britischen Versicherung gegeben, allerdings zu Prämien, die betriebswirtschaftlich nicht vernünftig gewesen wären.

Deshalb wurde überprüft, ob es möglich wäre und was es kosten würde, die Produktionsgebäude selbst gegen eine solche Sturmflut zu schützen. Man hätte hierzu rund um das Firmengelände Spundwände einrammen und weitere Sicherungsmaßnahmen ergreifen müssen. Nach einer vorläufigen Kalkulation hätte das allerdings ca. 3 Mio. Euro gekostet. Die Sicherung der Kanäle durch zusätzliche Absperr-Schieber wäre natürlich in diesem Fall trotzdem notwendig gewesen.

Doch nicht nur FRoSTA denkt über Sturmfluten nach, auch die staatlichen Behörden tun dies. Man hat mittlerweile das Projekt Deicherhöhung in Angriff genommen, bei dem die Deiche in Bremerhaven und Umgebung erhöht und verstärkt werden. Dadurch ist es voraussichtlich für die nächsten 50 Jahre nicht erforderlich, weitere Vorsorgemaßnahmen gegen Deichbrüche zu treffen.

Gelungene FRoSTA Jahresstart Tagung!

Guten Morgen,
ich komme gerade zurück von unserer Jahresstart Tagung in Bremerhaven. Nach einem Jahresrückblick (FRoSTA ist als einzige Marke im Segment der Fertiggerichte gewachsen und konnte die Marktführer Position – Dank unseres Reinheitsgebots – weiter ausbauen) hat das Marketing Team die Pläne für das kommende halbe Jahr vorgestellt (es kommen demnächst wieder einige Neuheiten von FRoSTA…dazu dann hier als erstes die Info, wenn es soweit ist). Das Key Account Management hat die kommenden Handelsaktionen präsentiert und der Außendienst hat aus den Märkten berichtet. Neben sehr guten Präsentationen hatten wir auch einen sehr netten Abend. Schön war es vom Außendienst zu hören, wie gut unsere neuen Gemüse Produkte anlaufen. Auch gibt es wohl eine sehr rege Nachfrage nach unseren neuen Brigitte Diät Produkten, die wir gemeinsam mit der Brigitte Redaktion entwickelt haben. Ich war auf jeden Fall sehr beeindruckt und fand es insgesamt eine gelungene Veranstaltung. Danke.

Hinnerk Ehlers

PS: Besonderer Dank auch an die “Produktentwicklung”, die uns mal wieder hervorragend bekocht hat!

Geschmack verstärken 2

Vielen Dank für die Kommentare. Unsere Diskussion war gestern wirklich sehr interessant, weil wir uns gegenseitig mal wieder auf den letzten Stand gebracht haben.

Zwei Beispiele aus der Diskussion:

1. Weisser Pfeffer riecht nach Kuhstall. Durch das Fermentieren bei der Herstellung ensteht dieser Geschmack manchmal. Wir nehmen deshalb keinen weissen Pfeffer mehr (obwohl es manchmal hilft wenn man bei weissen Saucen nicht will, dass der schwarze Pfeffer zu dunkel färbt). Einer bei uns war aber der Meinung, dass viele Leute genau diesen “Kuhstall Geschmack” gerne mögen. Beim Schimmelkäse ist das ja vergleichbar. Stimmt irgendwie….

2. Traubenzucker im Hühnchenfleisch: ist auch bei uns mit drin (und wir deklarieren es auch, obwohl man es nicht müßte). Warum ist er drin? Weil es beim Anbraten dadurch eine schönere dunklere Bratfarbe gibt. Traubenzucker ist ja nun eigentlich harmlos, aber wenn ich zuhause Fleisch brate, gebe ich auch kein Zucker dazu. Wir gucken jetzt mal ob wir in Zukunft darauf verzichten!

FRoSTA sucht TRAINEE (m/w) Marketing / Vertrieb für Hamburg

Für spannende und herausfordernde Projekte, an unserem Standort in Hamburg,  suchen wir zum 1.3.2011 ein besonders gut qualifizierten Trainee (m/w) für  den Bereich Marketing und Vertrieb.

Mehr Informationen finden Sie hier http://www.frosta-ag.com/jobs/trainee-mw.html

PS: Wenn Sie jemanden kennen, der folgende Qualifikationen mitbringt, leiten Sie doch bitte meinen Blog Eintrag weiter. Vielen Dank.

Qualifikation:

  • Sehr guter Hochschulabschluss (Betriebswirtschaft oder Wirtschaftswissenschaften) mit Schwerpunkt Marketing
  • Projekterfahrung aus Berufsausbildung oder Praktika
  • Englisch in Wort und Schrift
  • Eine weitere Fremdsprache, idealerweise Polnisch
  • Sicherer Umgang mit MS-Office-Anwendungen
  • Sehr hohe Eigeninitiative, ausgeprägte Teamfähigkeit
  • Selbstständige und ergebnisorientierte Arbeitsweise

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