Sie befinden sich in folgender Kategorie: Kritisches + Kontroverses

TV-Tipp zur Ampelkennzeichnung

Im Juni ist es endlich soweit: Das EU-Parlament will darüber entscheiden, ob die Lebensmittel-Ampel europaweit zur Pflicht wird oder nicht. Bei FRoSTA wurde die Ampelkennzeichnung bereits im Juni 2009 exemplarisch für vier Produkte umgesetzt. Ob andere Firmen nachziehen, ist jedoch mehr als fraglich. Morgen ist die Ampel Thema in der ZDF-Sendung Frontal21. Unter der Überschrift “Streit um die Lebensmittelampel – Lobbyisten gegen Verbraucher” wird die Diskussion noch einmal von allen Seiten beleuchtet.

Frontal 21 zur Ampelkennzeichnung – Dienstag, 11. Mai 21 Uhr im ZDF

Herrlicher Empfang heute!

Letzte Woche haben wir mal kurz unser neues Domizil in der Nachbarschaft in Augenschein genommen, welches wir (FRoSTA Hamburg) im September beziehen werden, da wir momentan aus allen Nähten platzen. Über schlechten Handy-Empfang müssen wir uns (je nach Netz) von nun an wohl keine Sorgen mehr machen, auf dem Dach sieht es nämlich so aus:
13-juli-frosta-a-e-ring-4-003.JPG
Wenn das kein stattlicher Handy-Sendemast ist…hm, nun ist guter Rat teuer: Stimmt es, dass die Strahlung eines einzelnen Handys stärker ist als die Strahlung 10 m entfernt von solch einem Mast? Ist unsere Strahlenbelastung dann vielleicht sogar geringer als die eines Telefonierers, der weiter entfernt ist, da sich die Leistung des Endgerätes der Empfangssituation anpasst? Sind mehr Sendmasten also besser für uns alle? Und wenn ja: Warum muss der genau auf UNSEREM Dach sitzen? Etwas verunsichert bin ich schon, nicht nur in meiner Funktion als Umweltbeauftragte.

Das Anglizismen-Monster schlägt zu!

Gestern schneite per Postkarte bei mir eine Einladung des Markenverbandes zu einer Veranstaltung auf den Tisch. Ich hatte diese noch nicht ganz zu Ende gelesen, da konnte man bei mir im Büro ein dumpfes Geräusch hören: Mein Kopf knallte auf die Tischplatte, als ich beim Lesen vor Schmerz ohnmächtig wurde. Ich zitiere aus der Einladung des Markenverbandes:

„Es ist uns eine besondere Ehre, dass die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, MdB, im Rahmen des vorabendlichen Get-Together „MarkenTreff 2009“ am 27. Mai um 19 Uhr eine Keynote-Speach halten wird.”

….$§$%³%$&??)&????%$…. Hä??? … %§…[shutdown] … §$§@@???%$&% …[restart] … ^߈²{}°°°°°????

Was bitte? Beim Get-Together hält die Bundeskanzlerin eine Keynote-Speeach!?!? Und dann stand da noch was von „SAVE THE DATE“. Aha. OK. Geht klar.

Frau Bundeskanzlerin, da Sie ja regelmäßig unser Blog lesen, frage ich Sie einfach: Wissen Sie eigentlich was da in der Einladung zu diesen Termin so über Sie geschrieben wird?

Oder anders: Sehr geehrte Person, die Sie diese Einladung verfasst haben: Sind Sie eigentlich der Meinung, dass es viel gebildeter klingen würde, wenn man statt allgemein verständlicher Wörter wie „Zusammenkunft“ oder „Treffen“ bzw. „programmatische Rede“ lieber anglistische Vokabeln verwendet, die Sie vielleicht beim VHS-Kurs „Snobismus für Anfänger“ mal in der Pause auf dem Klo aufgeschnappt haben?

Ich kann Ihnen versichern: Nein, klingt es nicht.

Nicht, dass ich es nicht auch manchmal für „cool“ (besser: „voll fett!“ ) oder gegebenenfalls auch für angebracht halten würde, gezielt für manche Sachverhalte „Slang“-Ausdrücke oder Fachwörter zu benutzen weil es einfach besser passt, angemessen ist, plakativer oder einfach witziger. Aber als Fremdwörter-Fetischist wahllos mit vermeintlichen Manager-Phrasen um sich zu schmeißen um den gequälten Leser davon überzeugen zu wollen, was für ein toller Hecht man ist, der für jedes normale deutsche Wort auch ein Fremdwort kennt, das finde ich schon ziemlich lächerlich.

Meine Meinung.

Siehe hierzu die Kommentare hier und ich empfehle auch die Seite Aktion Lebendiges Deutsch. Nicht jeden Vorschlag sollte man ernst nehmen, aber manche Wörter sind gar nicht so übel. Den Grundgedanken der Seite kann ich auf jeden Fall unterstützen. Und alles ist besser als solche Sprach-Furunkel wie “Keynote-Speeach” oder “Get-Together”.

The End

Wie schmeckt euch unser Pilz-Risotto?

Hallo,

wie schon berichtet, kannt man auf Brigitte.de über sein FRoSTA-Wunschgericht abstimmen und wer möchte kann auch ein paar Zeilen schreiben.

Einige Brigitte-Leserinnen haben in diesem Rahmen über unser Pilz-Risotto diskutiert, weil sie meinen es würde “fad” und “eintönig” schmecken.

Wie seht ihr das? Geht es euch genauso oder seht ihr das völlig anders?

Vielen Dank für eure Antworten! ;-)

LG Fenna

Gutscheine Ja oder Nein?

Gestern waren wir in Schwerin unterwegs und haben ein paar Gutscheine für FRoSTA Gerichte an der Truhe angebracht:

Gutscheine bei real in Schwerin

Die Gutscheine kann man an der Kasse direkt einlösen, je mehr man kauft, desto mehr spart man.

Ich habe mich auf dem Rückweg gefragt, ob diese Aktion wirklich gut ankommt:

Der Kunde der den Gutschein nicht an der Kasse einlöst fühlt sich betrogen. Der Kunde der den Gutschein einlöst hat das Gefühl: „erst wird der Preis erhöht, dann werden Gutscheine verteilt……“.

Vielleicht ist es besser, Gutscheine nur entfernt von den Läden (vom „P.O.S.“) auszugeben. Zum Beispiel auf der FRoSTA Internetseite wie hier, oder in der BRIGITTE mit einer Anzeige (unten).

Gutschein in der neuen BRIGITTE von heute

Dadurch habe ich als Kunde wenigstens das Gefühl etwas entdeckt zu haben und dafür auch belohnt zu werden.

Ich würde gerne mal wissen, wie viele solcher Gutscheine tatsächlich eingelöst werden und wie sie bei Kunden ankommen?

Vielleicht hat Björn Harste vom Shopblogger dazu ja Erfahrungen?

“Rezepturen geraten ins Fadenkreuz”

Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit lese ich die o.g. Überschrift in der Lebensmittel-Zeitung (Fachblatt der Lebensmittelbranche). Der Untertitel lautet “Produzenten reagieren erfinderisch auf Rohstoffhausse – Teure Inhaltsstoffe auf dem Prüfstand”.
Es wurden auch gleich erste Anregungen aufgezeigt:
sparpotenziale.JPG

Schon sehr verlockend, aber für Markenartikler wie FRoSTA kein Weg.

Weltweite Ernährungskrise mit unabsehbaren Folgen

Sehe gerade in den tagesthemen einen Bericht über die aktuelle Ernährungskrise, die durch die steigenden Lebensmittepreise ausgelöst worden ist.

infografik68_v-gross4×3.jpg

Unter der Überschrift “Warum kehrt der Hunger zurück?” werden Online die Hintergründe aufgezeigt…

Abfallwirtschaft – nicht von Pappe!

Eigentlich haben wir keine Kategorie, in die ich diesen Beitrag packen könnte. Denn so ganz für voll nehmen kann man meinen Hinweis zwar nicht nehmen, aber spaßig ist die Sache schon ganz und gar nicht, denn dazu ist die zugrunde liegende Geschichte doch zu erst. Die Kategorie „Ungewöhnliches“ passt auch nicht ganz und eine Kategorie „Absurdes“ oder „Ratschläge fürs Leben“ haben wir hier nicht. Und sowieso bekomme ich bestimmt wieder haue, weil ich das Thema nicht mit der gebotenen Ernsthaftigkeit behandele. Aber bitte, wenn’s denn sein muss … Also versuche ich’s mal mit „Kritisches“:

Wie man hier lesen kann, entbrennt unter Abfallverwertungsfirmen derzeit ein richtiger Streit ums Altpapier. Es gibt nämlich immer mehr von diesen Verwertungsfirmen und der Rohstoff Altpapier wird deshalb immer begehrter. Auch wenn ich persönlich immer staune, wenn ich mal einen Blick unsere Altpapiertonne bei uns zu Haus werfe, wie viel sich da doch immer wieder ansammelt, so führt doch diese künstliche Knappheit scheinbar schon zu kriminellen Machenschaften und wenn man den Aussagen dort im Bericht glauben darf (und das sollte man bitte nicht immer bedenkenlos tun!), wurden deswegen sogar Mitarbeiter von Recyclingunternehmen beim Aufstellen von blauen Altpapierstellen zusammengeschlagen.

Deshalb mein gut gemeinter Rat an dieser Stelle: Sollten Sie sich einmal ein Produkt von FRoSTA kaufen, dass in einer Faltschachtel verpackt ist, z. B. die leckeren Fisch-Frikadellen, seinen Sie bitte vorsichtig, wenn Sie nach dem Verzehr die Faltschachtel im Altpapier entsorgen wollen. Sollte jemand dabei auf Sie zukommen und Sie auffordern, die Faltschachtel herauszurücken, dann tun Sie es bitte! Die Sache ist es nicht Wert, um an dieser Stelle großen Widerstand zu leisten!

Unabhängig davon: Bringen Sie ruhig Ihr Altpapier zum Container / zur Altpapiertonne. Und nehmen Sie auch mal Toilettenpapier aus recycleten Papier. Es schont die Umwelt.

Bei unseren Produkten dürfen wir für die Faltschachteln allerdings grundsätzlich keine Recycling-Pappe verwenden, da wir darin Lebensmittel verpacken.

« Ältere Einträge