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Totgesagte leben länger: Neues von der Lebensmittelampel

…ob dies die Diskussion nun auch in Deutschland wieder anheizt?

http://www.vzbv.de/10233.htm

Papiertiger

Vorwort
In unserer Standard-Mail-Signatur steht: „Bitte denken Sie an die Umwelt, bevor Sie diese E-Mail ausdrucken.“

Ein im Ausland ansässiger Handelskunde möchte ein paar Daten von uns haben. Ich gehe davon aus, dass das Formular mit Excel erstellt wurde. (Es sieht jedenfalls so aus.) Trotzdem wird es uns vom Kunden zugefaxt.
=> Erstes Blatt bleibt beim Kunden.
=> Zweites Blatt kommt bei uns im Fax an.
Meine Kollegin, die den Kunden betreut, braucht für das Formular Daten von mir. Da unser Gebäudekomplex sehr weit auseinander gezogen ist, die Sache aber dringend ist und sie ganz am anderen Ende „wohnt“, scannt sie es ein und sendet es mir per E-Mail. Ich drucke die Mail aus.
=> Drittes Blatt wird ausgefüllt.
Würde ich jetzt nicht das Blatt persönlich meiner Kollegin zurückbringen, sondern einscannen und ihr mailen (wie gesagt, der Weg ist weit und die Sache ist eilig), müsste sie es erneut ausdrucken.
=> Viertes Blatt wird mit Stempel und Unterschrift versehen.
Der Kunde besteht darauf, das Formular per Fax zu bekommen (keine Ahnung, warum).
=> Fünftes Blatt kommt beim Kunden aus dem Fax.

Ergebnis: 5 Blatt Papier für ein Formular.

Soviel zum „papierlosen Büro“. Wenn ich persönlich das für normal halten würde, würde ich hier keinen Bericht darüber schreiben. :-(

Heute Abend, 21:00, Hart aber fair: “Was ist noch echt an unserem Essen?”

heute im Ersten:

http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/

wird bestimmt spannend!

Richtigstellung von Greenpeace und NDR zur Sendung “Schmutzige Shrimps”

 vielleicht haben Sie den NDR Beitrag “Schmutzige Schrimps”am Freitag abend auch gesehen. Leider wurde FRoSTA als ein Abnehmer dieser Shrimps genannt, was aber nicht stimmt!

Frau Menn von Greenpeace hat sich aber gleich bei uns gemeldet und für den Fehler entschuldigt. Eine Richtigstellung steht jetzt sowohl auf der Greenpeace Seite als auch auf der Seite des NDR.

Allerdings sieht das natürlich nur ein Bruchteil der Fernsehzuschauer von Freitag Abend…

also bitte weitererzählen, falls Sie jemand darauf anspricht!!

Shrimps? Bei FRoSTA ohne Antibiotika!

Morgen abend um 21:15 Uhr läuft im NDR eine Reportage über die Folgen der Massenproduktion von Shrimps (Garnelen) in Südostasien. Umwelt- und Verbraucherschützer kritisieren u.A. den Einsatz von Chemie und Antibiotika und das Abholzen von Mangrovenwäldern – die Folgen der Shrimpszucht in sogenannten “Aquakulturen”.

In der FRoSTA “Paella” und der “Fettuccine Fisch & Shrimps” werden Garnelen eingesetzt. Die stammen allerdings nicht aus Aquakulturen, sondern aus nachhaltigem Wildfang (MSC) vor der Küste Kanadas. Beide Verpackungen tragen deshalb das MSC-Siegel. Alle Infos zu unseren Shrimps gibt es hier:

http://www.msc.org/presseraum/fischerei-fakten/msc-faktenblatt-nordkanada-tiefseegarnele

FRoSTA ist für alle da…aber “da” doch irgendwie nicht überall…

Mir ist aufgefallen, dass wir viel Kritik zur Erhältlichkeit unserer Produkte bekommen. Immer wieder klagen Blogger und Fans auf Facebook, warum der ein oder andere Artikel nicht mehr ( oder: noch nicht) im Markt um die Ecke erhältlich sei. Dazu wollte ich hier mal erläutern, wie Sie uns helfen können. Alle Artikel, die Sie auf der FRoSTA Website finden, bieten wir allen Händlern (vom Supermarkt bis zum Discounter) an. Die Einkäufer der Handelspartner entscheiden dann, welche Artikel in das jeweilige Sortiment aufgenommen werden. Bei einigen Händlern entscheidet dann zusätzlich das Personal im Markt, welche Produkte in die Tiefkühltruhe kommen. Sie können also immer in Ihrem Markt nach unseren Produkten fragen. Je mehr Verbraucher das tun, um so mehr Produkte werden auch nach und nach erhältlich sein. Also nicht nur bei uns klagen, sondern einfach öfter mal höflich im Markt nachfragen. Das hilft dann allen. ;-)

Hermann!!! Geben Sie endlich auf!

Es hat doch keinen Sinn mehr …

Manchmal weiß man als Autor nicht so recht, wie man einen Artikel schreiben soll, denn es geht hier um ein Thema mit wahrlich sehr ernstem Hintergrund, allerdings in diesem Fall mit etwas kuriosen Auswirkungen. Also einfach erst einmal die Situation vorstellen: Als Konsequenz aus den Anschlägen auf das World Trade Center im Jahr 2001 wurden Firmen, so auch die FRoSTA AG, dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass durch ihre Geschäfte keine terroristischen Aktivitäten unterstützt werden.

Davor waren es lediglich bestimmte Länder, gegen die ein Handelsembargo bestand, mit denen also der Handel verboten oder zumindest nur mit behördlicher Genehmigung möglich war. Von nun an waren es aber einzelne Firmen, Gruppierungen oder gar einzelne Personen, die im Blickpunkt solcher Kontrollen standen. Ziel ist die Austrocknung der Finanzquellen von Terroristen.

Solche Sicherungsmaßnahmen sind ja zunächst mal ein nachvollziehbarer, sinnvoller Schritt. Doch bei näherer Betrachtung ist das einfacher gesagt als getan, denn Terroristen, gleich welcher Glaubens- oder politischer Richtung, weisen sich im täglichen Geschäftsgebaren normaler Weise nicht offen als Terroristen aus. Niemand wird ankommen und sagen: „Guten Tag, ich bin Ihr neuer Lieferant, meine Hobbys sind Lesen, Cricket und Terrorismus.“ Und es ist wohl auch nicht zu empfehlen, seine Handelskunden zu fragen: „Entschuldigung, Sie sind nicht zufällig Terrorist, oder? Weil, dann dürfen wir Sie leider nicht mehr beliefern.“

Nicht einmal vor den Mitarbeitern eines Unternehmens macht diese EU-Verordnung nicht halt. Doch auch da wird man nicht auf der nächsten Betriebsversammlung zu der Aufforderung kommen: „Können bitte alle Terroristen einmal eben kurz die Hand heben, damit wir da einen Überblick bekommen!“

Natürlich sind wir als FRoSTA AG eigentlich fest davon überzeugt, dass weder unsere Kunden, noch unsere Lieferanten und schon gar nicht unsere Mitarbeiter mit terroristischen Aktivitäten in Verbindung stehen. Dennoch sind wir durch diese Verordnung dazu verpflichtet, dies auch, so weit es uns möglich ist, sicherzustellen.

Da wir solche Entscheidungen, ob unsere Geschäftspartner „gut“ oder „böse“ sind, natürlich nicht aus dem Bauch heraus entscheiden können, haben wir ein speziell für diese Zwecke erstelltes Software-Programm erworben, mit dem unsere Kunden-, Lieferanten- und Mitarbeiterdaten aus unserem SAP-System nach verdächtigen Namen und Indizien durchsucht werden.

Hier zeigt sich dann aber auch sofort, wie schwer es offenbar selbst für die deutschen Behörden ist, die Betriebe bei dieser verantwortungsvollen aber für sie eigentlich kaum erfüllbaren Aufgabe zu unterstützen. Denn aus diesen Suchläufen kam eine für uns kaum überschaubare Anzahl an Namen und Adressen heraus. Zum Beispiel wurden vom Programm alle Kunden und Lieferanten mit einer bestimmten Gesellschaftsform pauschal als mögliche Verdächtige ausgeworfen. Heißt das, dass Terroristen oder deren Sympathisanten besonders oft Firmen mit solch einer Gesellschaftsform unterhalten? Wir wissen es nicht.

Auch unser jahrzehntelanger Lieferant für Büromaterial, Firma Hermann Schwerdtfeger, wurde als verdächtiger Datensatz mit ausgegeben. Wie aber alle anderen Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter auch, die „Hermann“ mit Vor- oder Nachnamen heißen.

Nun können wir die ausgeworfenen Datensätzen überprüfen und nach besten Wissen und Gewissen „die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“ packen. Und die „schlechten“ müssen wir dann an den Zoll melden. Sollten Sie also Kunde, Lieferant oder Mitarbeiter von uns und gleichzeitig rechtmäßiger Eigentümer des Namens “Hermann” sein, können wir Sie schnell beruhigen: Von unserer Seite besteht kein Grund für Verdächtigungen.

Trotzdem kommen wir spätestens hier zu dem Punkt, an dem wir als Firma FRoSTA etwas überfordert sind und nicht so recht wissen, was wir tun sollen.

Die Liste, mit dem das Programm die Namen abgleicht, wird ständig aktualisiert. Erst vor wenigen Tagen mussten wir erfahren, dass jeder, der sein Kind Manuel genannt hat, mit 95%iger Wahrscheinlichkeit einen Terroristen am Frühstückstisch sitzen hat.

Doch es kommt noch besser. Nach einem dieser Updates war es dann plötzlich so, dass alle Firmen, deren Adresse in Frankfurt lag, zur Prüfung aussortiert wurden. Doch lag es bei genauerer Betrachtung gar nicht am Ort Frankfurt, sondern an „Frank“. Es wurden nämlich auch alle Personen und Firmen ausgegeben, die „Frank“ im Namen hatten.

Und hier bekam ich, Frank Ehlerding, Autor dieses Artikels, plötzlich Hitzewallungen. Nein, natürlich bin ich weder Terrorist noch deren Sympathisant … oder etwa doch? Gut, als Controller steht man bei den Kollegen sowieso immer im Verdacht, etwas Böses im Schilde zu führen, doch bin ich mir eigentlich sicher, dass ich zumindest kein Terrorist bin. Aber vielleicht bin ich auch ein so genannter „Schläfer“, jemand der einst hypnotisiert wurde und vielleicht weiß ich deshalb schon gar nicht mehr selber, dass ich zu einem terroristischen Netzwerk gehöre und wenn jemand das Codewort „Bratkartoffel-Eierlikör-Pfanne“ sagt, wache ich plötzlich auf und faxe sämtliche Rezepte für die neusten FRoSTA-Produkte rüber zu einer Höhle in die zerklüftete Bergwelt von Pakistan. Wer weiß …?

Ja, wie schon gesagt: ein eigentlich sehr ernstes Thema, aber in diesem Fall mit sehr skurrilen Auswüchsen für uns.

Nikotin in Pilzen?

Seit ein paar Tagen versuchen wir neue Gerichte mit Waldpilzen und besonders Steinpilzen zu kochen. Dabei ist mir aufgefallen, dass gerade in Steinpilzen (die ja wirklich besonders gut und intensiv schmecken!) oft Nikotin gemessen wird.

Der Grund scheint vollkommen ungeklärt zu sein, es gibt nur ein paar Vermutungen:

  • Steinpilze und Tabakblätter werden oft in den gleichen Gegenden getrocknet, dabei könnte es zur Übertragung kommen.
  • Pflanzenschutzmittel die Nikotin enthalten könnten es übertragen
  • Die Kontamination könnte über den Boden oder die Luft erfolgen, schon während der Wachstumsphase

Da Steinpilze ja nicht gezüchtet werden sondern nur wild wachsen, ist es wohl wirklich schwierig das Problem zu klären. Zum Glück gibt es aber bis heute noch keine Nikotinbelastung die gesundheitsschädlich ist.

Es wäre jedenfalls schade auf Steinpilze zu verzichten, oder?

PS: Hier noch ein paar Details dazu:
BfR.bund.de (PDF)

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