Bei unserer Controlling-Stippvisite vor Kurzem in unserem Werk in Lommatzsch gab es neben der Werksbesichtigung und dem Ausflug über die Felder noch eine kleine unerwartete Abwechslung. Auf dem Flur des Bürogebäudes hingen wunderschöne Fotografien. Man muss kein Foto-Experte zu sein, um zu erkennen, dass diese Fotos von jemandem stammen, der wirklich Ahnung hat, wie man ein Objekt ins rechte Licht rückt. Und wir waren erstaunt, dass es sich bei dem Fotografen sogar um einen Kollegen aus Lommatzsch handelt. Ich habe nach unserer Reise dann Kontakt zu dem Kollegen Gerhard Schlechte aufgenommen und ihn gefragt, ob wir nicht mal im Blog darüber berichten dürfen. Klar dürfen wir! Hier mal ein paar Beispiele für die Fotos, die in Lommatzsch zu sehen sind (im Original natürlich viel beeindruckender!):
Gerbera
gelbes Papier
rotes Papier
Schneegleis
Und das Schöne ist: Wer Interesse hat, kann sich diese kleine aber feine Ausstellung selber ansehen. Einfach bei unserem Werk in Lommatzsch am Empfang klingeln. (Besser vorher anrufen, ob das gerade passt. Adresse & Telefon )
Eine eigene Internetseite hat Gerhard Schlechte übrigens auch:
www.gs-fotoseiten.de
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Bündnis 90/Die Grünen-Chef Reinhard Bütikofer sowie Karoline Linnert, Susan Mittrenga und Kollegen zu Gast bei FRoSTA
Wir durften heute Herrn Bütikofer und Frau Linnert mit ihrem Team in unserem Werk in Bremerhaven begrüßen. In angeregten Diskussionen konnten wir über die Herausforderung des nachhaltigen Fischfanges und die Anforderungen an Ökologie und Ökonomie bei der Herstellung von Lebensmitteln diskutieren.
Nach einer kurzen Einführung konnte sich die Delegation vor Ort in unserem Bremerhavener Werk über die Herstellung von Fischprodukten und Fertiggerichten informieren. Überrascht war man über den hohen Automatisationsgrad und den sehr hohen Hygienestandard in unserer Produktion. In der nachfolgenden Verkostung konnten unsere Besucher sich von der Qualität unserer Endprodukte überzeugen und waren mit den Ergebnissen offensichtlich sehr zufrieden, da alle Teller geleert wurden.
Eine sehr interessante Diskussion entwickelte sich dann entlang der weltweiten Rohwarenversorgung und der Frage, wie Qualitätsstandards auch aus Übersee eingehalten werden können. Dass dies erfolgreich funktioniert, konnte ja an den Produkten unmittelbar 1 : 1 überprüft werden.
Hier ein paar Eindrücke von dem Besuch:

unser Besuch informiert sich am Modell über das Firmengelände

aus diesen Filetblöcken werden Fischstäbchen gemacht

Heute um 4 Uhr 30 ging es los: die Beleuchter, Tontechniker und Kamerateams treffen ein und beginnen mit dem Aufbau. Der Übertragungswagen (“Ü-Wagen”, ein riesiger LKW -ich hatte mir so einen Kleinbus vorgestellt…) wurde schon gestern auf dem Hof abgestellt.
Zuerst wird die “erste Schalte” (wer wie ich von “Schaltung” spricht, beweist, daß er keine Ahnung von Fernsehübertragungen hat!)eingerichtet- das ist bei uns die Pastalinie. Die gesamte Linie wird ausgeleutet und vor allem werden die Kamerakabel verlegt. Bei Liveübertragungen ist nämlich jede Kamera durch zwei rote Kabel mit dem Ü-Wagen verbunden, der draußen auf dem Hof steht. Damit sich dann bei einige hundert Metern Kabellänge niemand darin verheddert oder zum Beipiel ein Gabelstabler darüberfährt, gibt es pro Kamera zwei “Kabelhilfen”, die dafür sorgen, daß alles glatt läuft (manchmal waren die heute auch live im Bild!.
Um viertel vor sechs fährt das Redaktionsteam mit Reporterin Ingeborg Haffert auf den Hof. Ein paar letzte inhaltliche Fragen werden noch schnell geklärt (“Wieviele Beutel laufen denn hier pro Tag insgesamt vom Band?”), dann ist es auch schon Zeit für den Probelauf: Ca. 15 Minuten vor jeder Schalte wird alles einmal durchgespielt. Die Aufnahmeleiterin schnappt sich Herrn Heise und stellt ihn am Ende der Pastalinie ab. Am anderen Ende beginnt Reporterin Haffert damit zu erklären, wie unsere Nudeln produziert werden und läuft dann die ganze Linie entlang. Dabei hat sie einen kaum sichtbaren Kopfhörer im Ohr, durch den sie mit der Redaktion, die im Ü-Wagen sitzt verbunden ist. Der Ü-Wagen ist ein rollendes Studio. Hier laufen die Bilder der beiden Kameras auf Monitoren sowie das echte Fernsehbild der ARD. Der Bildingenieur und die Redakteurin entscheiden dann, welche Kameraeinstellung gesendet wird und geben der Reporterin über den Knopf im Ohr Anweisungen. Zum Beispiel, wie viel Zeit sie noch hat, daß sie jetzt mal weitergehen oder die nächste Frage stellen soll oder daß das Mikrofon, das sie in der Hand hält, dem Interviewpartner direkter unter den Munde gehalten werden muß, damit man auch verstehen kann, was der sagt (“MIKRO!!”). Reporterin Haffert muß also nicht nur 5 Minuten lang live vor der Kamera stehen und reden, sondern gleichzeitig zuhören, was die Redaktion aus dem Ü-Wagen ihr sagt und dazu auch noch auf einem kleinen Monitor verfolgen, was die Fernsehzuschauer gerade sehen!! Also wirklich keine leichte Aufgabe, die sie aber höchst konzentriert und professionell gemeistert hat!
Kaum ist der Probelauf vorbei, macht sich die ganze Truppe- nur Herr Heise muß wieder stehenbleiben- auf den Weg zum Anfang der Nudellinie und wartet auf das Signal zur ersten “Live Schalte”.
Für Herr Heise waren die Fragen am Ende dann eine ziemliche Überraschung: er dachte er wird nach den einzelnen Schritten der Nudelproduktion gefragt, stattdessen sollte er mal erklären, warum FRoSTA denn 2003 das Reinheitsgebot eingeführt hat. War aber natürlich kein Problem für ihn…
Ich hatte meine Kamera dabei und habe einfach mitgefilmt. Hören tut man leider nichts- dafür ist es in der Produktion viel zu laut. Und natürlich mußte ich mich im Hintergrund aufhalten und durfte nicht im Bild stehen. Aber trotzdem bekommt man hoffentlich einen kleinen Eindruck vom “Making of”. Leider schlechte Qualität, sehe ich gerade- ich habe wohl nicht die richtige Software…
Sobald die erste “Schalte” vorbei ist, wird alles in Windeseile abgebaut und zum Ort der zweiten “Schalte” gebracht, die genau eine Stunde später eingeplant war. Bei uns war das heute die Soßenmischung. Frau Haffert interviewte diesmal erst Soßenmischerin Annabella dos Santos und dann Dr. Bosselmann (der dafür übrigens von der resoltuten Aufnahmeleiterin für ca. 30 Minuten im -20 Gard kalten Auspackraum abgestellt wurde…)zu der Herkunft unserer Paprika.
Die dritte “Schalte” habe ich im Ü- Wagen verfolgt.

Hier ging es so hektisch zu, daß sogar die FRoSTA Hauben aufblieben. Erst jetzt habe ich verstanden, wie der fertige Beitrag entsteht. Dazu gehören nämlich auch die “Einspieler”, zum Beispiel aus der Gewürzküche. Diese Bilder konnten wegen der langen Entferungen nicht live aufgenommen werden und wurde deshalb schon gestern gedreht, geschnitten und heute in Live-Übertragung eingespielt. Kommentieren mußte diese Bilder auch Frau Haffert, und zwar live. Dazu brauchte sie wieder den den kleinen Monitor, der immer vor ihr aufgebaut wurde.
Als alles vorbei war, durften die FRoSTA Kollegen auch noch einen Blick in den Ü-Wagen werfen:

Abschiedsfoto, Frau Haffert und Herr Heise, die sich richtig gut verstanden haben:

Insgesamt: ein toller Tag, super nettes, großes ARD-Team und drei gelungene “Live-Schalten” aus der FRoSTA Produktion ins ARD Morgenmagazin. Nach unserer heutigen Erfahrung sehe ich in einer Live Sendung mehr Chancen als Risiken. Zwar weiß man nie genau, welche Fragen gestellt werden. Andereseits hat man aber auch die Chance, das zu sagen, was man möchte, ohne daß es herausgeschnitten werden kann. Umgekehrt geht das der Reporterin genauso. Insofern ist es eigentlich ein faires Spiel, für beide Seiten!
5 Kommentare 20. Februar 2007 | Veröffentlicht von Friederike Ahlers in: Berichte über uns, LokalesUnglaublich aber wahr,

….. um 23:00h war es für kurze Zeit soweit : Das Reinheitsgebot schlägt zurück………
2 Kommentare 12. Februar 2007 | Veröffentlicht von Thomas Schulz in: Lokales, UngewöhnlichesWillkommen im Jahr 2007!
Nachdem schon der Kollege aus dem Personalwesen mit seinem Beitrag einen schönen Schlusspunkt für unser besinnliches Kaffee&Kuchen-Blog der letzten Zeit gesetzt hat, sei es mir erlaubt, diesen Abwärtstrend in Sachen Festlichkeit ein wenig fortzusetzen.
Eigentlich wollte ich es bei den kürzlich beschriebenen Blicken aus dem Fenster nach Westen und nach Osten belassen, denn zum einen ist unser Gebäude so gestaltet, dass es nach Norden und Süden wenig Ausblick gibt, zum anderen ist dort nicht viel, worüber sich interessant berichten lässt, so dachte ich. Doch da habe ich mich ein wenig verdacht, denn ich habe nicht an das Dach gedacht. Gut, man müsste sich wirklich schon oben auf das Bremerhavener FRoSTA-Verwaltungsgebäudes stellen, um im nördlichen Teil des Fischereihafens das „Bremerhavener Eiswerk“ zu sehen, aber egal. Es ist jedenfalls interessant genug, um gerade jetzt darüber zu berichten.
Ja, in Bremerhaven werden nicht nur Fischstäbchen und leckere Fertiggerichte produziert, sondern auch Eis. Das ist allerdings lange nicht so schmackhaft wie unsere Steakhauspfanne und ich bin mir sicher, die Eiswerke werden mir da nicht widersprechen. Denn deren „Magnum“ wird nicht fürs genüssliche Schlabbern an heißen Sommerabenden produziert, sondern zum Beispiel um darauf zu laufen!

Tatort: Oberhof im Thüringer Wald. Ab dem 5. Januar versuchen Kati Wilhelm, Sven Fischer & Co. dort wieder Punkte im Biathlon Weltcup zu erlaufen und zu erschießen … ähhm, ja … Da in Oberhof aber leider nicht genug Schnee gefallen ist und auch die Schneekanonen bei den milden Temperaturen überfordert sind, haben sich die Organisatoren entschlossen, Schnee dazu zu kaufen. Und so lieferte nun die Bremerhavener Eiswerk GmbH 1200 Kubikmeter Schnee in das 450 Kilometer entfernte Oberhof, um dort den Biathlon Weltcup sicherzustellen.
Ein Besuch auf der Internetseite der Eiswerke lohnt sich, denn die Eiswerke verkaufen so ziemlich alles, was man aus Eis herstellen kann, von einfachen Eiswürfeln über große Eisblöcke bis hin zu wunderschönen Eisskulpturen. Und sollte jemand nach den Feiern der letzten Zeit noch einen dicken Kopf haben, kann man sich dort auch günstig mit genügend Brucheis versorgen, um die Badewanne damit zu füllen. Als originelles Gimmick für die nächste Feier gibt es auch die Whiskeygläser aus purem Eis. Wirklich cool, oder?
4 Kommentare 1. Januar 2007 | Veröffentlicht von Frank Ehlerding (Controlling) in: Lokales, Ungewöhnliches, UnwichtigesWie viele Markenhersteller betätigt sich auch FRoSTA als Sportsponsor. Zum Glück braucht man am Firmensitz der FRoSTA AG Bremerhaven nicht lange suchen, um Spitzensport zu finden. So ist FRoSTA seit Jahren Sponsor der Basketball-Mannschaft „Eisbären Bremerhaven“ Die Eisbären erreichten 2005 endlich ihr lang gehegtes Ziel, in die 1. Basketball-Bundesliga BBL aufzusteigen. Und gleich in der ersten Saison überraschten sie die gesamte etablierte Konkurrenz, indem sie sich in der Hauptrunde den 4. Platz sicherten. In den Playoffs scheiterten sie erst im 4. Spiel des Halbfinales am späteren Vize-Meister Alba Berlin. Und nicht nur wir bei FRoSTA waren stolz auf “unser” Team.
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Als Vater des Erfolges sehen viele Experten den Trainer Sarunas Sakalauskas. Der Litauer, der die Eisbären schon seit fast 6 Jahren trainiert, wurde denn auch von Trainern und Medienvertretern der BBL zum „Trainer des Jahres“ gewählt.
Bei der Wahl des „Vereinstieres“ hat der Bremerhavener „Zoo am Meer“ mit seinen Eisbären Lloyd und Irka sicher eine Rolle gespielt. Diese haben allerdings vor kurzem für negative Schlagzeilen gesorgt, als sie einen unachtsamen Pfleger übel zurichteten. Ich bin mir sicher, dass der erste Gegner der Eisbären Bremerhaven, Sellbytel Baskets Nürnberg, am Sonntag um 16 Uhr in der Stadthalle Bremerhaven wesentlich glimpflicher davonkommen wird. Dennoch sind die Gastgeber gegen den Tabellenvorletzten der Vorsaison klarer Favorit.

FRoSTA als Premium-Sponsor der Eisbären wünscht eine spannende und erfolgreiche Saison!

Präsident der BBL ist übrigens seit kurzem Dr. Thomas Braumann. Braumann war bisher Beiratsvorsitzender der Eisbären. Ein großer Vertrauensbeweis für die Arbeit des Bremerhavener Clubs, wenn schon nach einem Jahr Ligazugehörigkeit einer von ihnen zum Präsidenten gewählt wird. Und Braumann war ebenfalls jahrelang im Vorstand der FRoSTA AG. Einen schönen Gruß und Glückwunsch deshalb auch an seine Adresse.
In der Hinrunde werden nach derzeitiger Planung folgende Spiele der Eisbären auf Premiere übertragen:
15. Oktober: New Yorker Phantoms Braunschweig* – Eisbären Bremerhaven
19. November: Eisbären Bremerhaven – Artland Dragons
* … wieso allerdings eine Mannschaft von der amerikanischen Ostküste den Namen einer norddeutschen Stadt annimmt, nur um in der BBL mitzuspielen, da bin ich überfragt …
Fotos mit freundlicher Genehmigung des Fanclubs Eisbären-Power.
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