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Besuch in Bulgarien bei der FRoSTA Beerenernte

Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog unser neues Obstsortiment vorgestellt. Die Himbeeren, Erdbeeren und Brombeeren bauen wir selbst an. Das wollte ich mir als “Obstverantwortliche” natürlich nicht entgehen lassen. Deshalb habe ich unseren Feldern im bulgarischen “Dobrodan”, 2 Autostunden nordöstlich von Sofia, Ende Juli einen Besuch abgestattet….

Sieg der Karibik

Letzten Freitag war es endlich soweit, unsere drei Foodscout-Teams haben fleißig die Kochlöffel geschwungen. Alle waren ganz schön aufgeregt und mit wirklich sehr viel Herzblut bei der Sache. Ergebnis: Nur Köstlichkeiten!!!! Die Jury bestehend aus: Torsten Matthias und Dörte Heise von FRoSTA, Vertretern von “daskochrezept.de” und “Abenteuer und Reisen” sowie dem Chefkoch vom Leonardo Royal Hotel war auch schwer begeistert und ich persönlich war froh nicht entscheiden zu müssen, welches Gericht das Rennen macht.  Denn die Entscheidung war echt nicht einfach… Team Istrien hat mit Ziegenkäse-Lavendel-Hackbällchen aufgetrumpft, die Jungs von Team Thailand haben Hähnchen mit Gemüse und einer Chili-Bananensalsa serviert und Team Trinidad und Tobago hat ein karibisches Fischcurry mit Süsskartoffeln und Kokosmilch aufgetischt. Die Jury hat viel und heftig diskutiert und vor allem auf Geschmack, Aussehen, Geruch und Konsistenz geprüft. Am Ende hat das karibische Gericht überzeugt und dieses wird es dann auch bald von FRoSTA in der Tiefkühltruhe geben. Mehr zum Finale hier und für alle, die jetzt schon neugierig sind und nicht warten wollen bis wir das Produkt entwickelt und eingetütet haben, hier das Rezept.

Food Scouts Karibik: Reisebericht Teil 2

Unglaublich, wie schnell die Zeit auf unserer Foodscoutreise vergeht… Wir haben ganz schön viel erlebt und vor allem probiert.

Am Mittwoch ging die Reise für unsere Foodscouts weiter und zwar auf die einzige bewirtschaftete Kakaoplantage von Port of Spain: „Carmel Estate“.  Hier kultiviert Wayne mit seiner Familie mitten im Regenwald nicht nur Kakao, sondern auch Kürbis, Brotfrüchte, Mangos, Avocados und vieles mehr. Bei einem Rundgang über die Plantage können unsere Foodscouts nicht nur alles bewundern, sondern auch probieren. „Chadon Bene“, eine Art von Koriander, wächst hier mitten auf dem Weg, auch Nelkenblätter, Orangen und Zitronen können die beiden direkt essen. Highlight sind natürlich die Kakaobohnen, die mit einer schleimigen Frucht ummantelt sind und leicht süsslich schmecken und die deswegen auch gerne von den heimischen Papageien verspeist werden (zum Unmut von Wayne). Die Plantage dürfen wir natürlich nicht ohne ein ausgiebiges Essen verlassen. Es gibt Kürbissuppe (zu unserem Erstaunen ist Kürbis ein beliebtes „Trini“-Gemüse), Mahi Mahi Fisch in einer Kokos-Koriander-Sauce und als I-Tüpfelchen gibt es selbstgemachten Kakaotee mit Zimt.

Am nächsten Tag geht es „foodig“ weiter und zwar mitten im Regenwald: Nach einer 2-stündigen Anreise kommen wir in einem kleinen Bergdörfchen an, wo wir Jermaine und Ihren Mann treffen. Die beiden wohnen in einem kleinen Zedernhäuschen umgeben von Bananen- und Mangobäumen. Hier kochen Magda und Carola zusammen mit Jermaine ein typisches Trini-Dinner: Calooloo. Die Zutaten sammeln wir alle in Jermaines Garten: Koriander, Caraili, Kreuzkümmel und Ingwer  Das Ganze wird mit Hühnchen und landestypischen essbaren Wurzeln serviert (Dashen und Casava), Ingwerbier und grünem Mangosaft. Zum Abschied gibt es noch ein spontanes Gitarren Duett von Jermaine und Ihrem Mann. So viel Gastfreundlichkeit und Liebenswürdigkeit hat uns alle überwältigt!

Hier gehts zum Reisetagebuch des Teams “Karibik”…

Foodscouting in der Karibik: Reisebericht Teil 1

Foodscouting in der Karibik : Das Team

Foodscouting in der Karibik : Das Team

Endlich, auch das dritte Foodscouteam ist am Ziel angelangt: Trinidad and Tobago.

Direkt am ersten Tag  beim Frühstück, werden wir mit der Lebensphilosophie der Trinibagonen vertraut gemacht, dem sog. Liming, was soviel bedeutet wie „süsses nichtstun“: Von dieser etwas gewöhnungsbedürftigen „Beschäftigung“ lassen sich unsere beiden Foodscouts, Magdalena und Carola gar nicht beeindrucken. Den ersten Tag starten sie voller Eifer auf dem San Juan Market, wo sie eine Fülle an Farben und Gerüchen erwartet: Obst, Gemüse, Gewürze und vieles mehr, wohin das Auge reicht. Magda und Carola stiefeln direkt los und erkunden die Spezialitäten des Landes.

Foodscouting in der Karibik : Fische

Magda und der Haifisch

Die Einheimischen stehen mit Rat und Tat zur Seite und erklären geduldig, was ein „Caraili“ ist: Sieht aus wie eine Mischung aus Gurke und grünem Paprika und schmeckt bitter-säuerlich. Hier erfahren wir auch, dass die Trinibagonen gerne Süsses mit Salzigem mischen. Ob das auch den deutschen Geschmack trifft? Auf jeden Fall steht Fisch ganz oben auf der „kommt-ins- Siegergericht-Liste“, nachdem Magda beim Haifisch keine Berührungsängste zeigt und am Fischstand direkt zupackt.  In den Genuss dieser kreolischen Spezialität kommen wir alle anschließend am Maracas Bay: “Bake and Shark” ist gebratener Haifisch mit Fladenbrot und wird mit landestypischen Saucen wie z.B. der süsslichen Tamarind Sauce serviert. Lecker!

Es bleibt spannend, denn an exotischen Zutaten mangelt es hier in der Karibik nicht und wir haben noch viel vor!!!

Food Scouts Thailand: Im hohen Norden

Jetzt ist unsere Zeit in Thailand schon fast wieder um- und es scheint, als wären wir wochenlang unterwegs gewesen. Wir haben so viel gesehen- und vor allem geschmeckt!

Am Mittwoch ging es in einem kleinen Flugzeug von Bangkok weiter in den Norden, in die ehemalige thailändische Hauptstadt Sukothai. Nach dem lauten, staubigen Bangkok, wirkte schon allein der Anblick der weiten, grünen Reisfelder entspannend! Nach dem Check Inn im Hotel besuchten wir das “Sukothai Organic Agricultural Project“. Nach den Prinzipien des biologischen Landbaus werden hier Reis, Früchte, Kräuter und die verschiedensten Gemüsesorten angebaut. Dominik und Gregor durften dann auch gleich mit anpacken und bei gefühlten 40 Grad Celsius in Gummistiefeln die Reispflanzen ernten. Auf dem Rücken von Albino-Wasserbüffel “Sam” ging es dann zurück zum Haupthaus der Farm. Dort erwartete uns ein typisches Thai-Essen u.A. mit süssem Mango-Klebreis (“Sticky Rice with Mango”) – natürlich inklusive kleinem Kochkurs.

Nach nur einer Nacht in dem wunderschönen “Sukothai Heritage Hotel” ging die Fahrt in die Stadt  ”Chiang Mai”, wo sich die Food Scouts bei einer ausgiebigen Thai-Massage endlich mal so richtig entspannen konnten. Frisch gestärkt führte die Reise dann mitten in die Bergwelt Nordthailands. Im “Khum Lanna”, einer Anlage im Stil eines Bergdorfes inmitten von Reisfeldern, gab es für die Food Scouts bei einem Kochkurs wieder viel über die Thai-Küche zu lernen. Diesmal auf der Speisekarte (unter anderem): Grünes Hühnercurry, Frühlingsrollen, Kokosnusssuppe und Stirr Fry mit Schweinefleisch. So viel Inspiration will erstmal verarbeitet werden- am besten bei einer Fahrradtour durch die Reisfelder der Umgebung- am nächsten Morgen um 04:30 Uhr… Das Ziel: Ein kleiner einheimischer Gemüsemarkt, auf dem unser Kamerateam die Scouts beim Einkauf von Thai Basilikum, Galgantwurzel und anderen typischen Zutaten filmen konnte.

Nach der Rückkehr zum Hotel gimg es dann auch sofort wieder weiter. Mit dem Bus fuhren wir in ein kleines Dorf in den Bergen- und durften dort mit einer Thai-Familie kochen und essen. Wir alle waren restlos begeistert. Nichrt nur von dem tollen Essen sondern auch von der überwältigenden Gastfreundschaft der Thais. Jetzt sind wir in “Chiang Rai”, der letzten Station unserer Reise. Die Food Scouts und Koch Stefan sitzen grade zusammen und haben bereits viele Rezeptideen zusammengetragen. Was daraus wird? Das verraten wir natürlich jetzt noch nicht. Man darf gespannt sein! Nur so viel ist sicher: Die anderen Teams werden es nicht leicht haben…denn wir finden die Thai-Küche unschlagbar gut!

Weitere Bilder und Impressionen unter: http://www.frosta-foodscouts.de/blogs/Thailand

Food Scouts Team Thailand: Wir sind in Bangkok!

Unser Scouts-Team für Thailand

Unser Scouts-Team für Thailand

A warm welcome to Thailand” steht auf einem grossen Plakat, als wir unsere Koffer in die Ankunftshalle am Bangkoker Flughafen ziehen – und diesen Willkommensgruss sollte man wörtlich nehmen: Unsere Food Scouts Dominik und Gregor erwartet 36 Grad Aussentemperatur mit geschätzten 70 Prozent Luftfeuchtigkeit. Aber das macht den beiden Thailand-Fans (und -Kennern, wie wir noch herausfinden) rein gar nichts aus. Bereits auf dem Weg zum Hotel wird mit unserem begleitenden Koch Stefan Bauer über die richtige Dosierung von Koriander gefachsimpelt. Im Hotel angekommen, gehts sofort mit dem ersten Programmpunkt los (Schlafen wird generell überbewertet…und das Leben eines Food Scouts ist ja auch kein Ponyhof). In der Hotelküche lernen wir alles über die Zubereitung von modernem Thai-Fingerfood. Besonders der Papayasalat hat es Dominik angetan. Ob man den wohl tiefgefrieren kann? Nach einem phänomenalen Thai-Dinner auf dem Dach des Hotels, machen wir uns auf in das Bangkoker Nachtleben. Die Stadt scheint nie zu schlafen. Überall sind Autos, Menschen und fremde Gerueche, die aus den kleinen Garkuechen am Strassenrand herueberziehen. Leider sind wir erstmal zu satt zum Probieren.

Am nächsten Tag gehts schon früh zum Catering-Unternehmen der Fluggesellschaft Thai-Airways. Zur grossen Freude von Dominik wird hier noch einmal der obligatorische Papayasalat zubereitet. Ausserdem lernen wir alles über die Zubereitung von flugtauglichen Menues. Unser neues FRoSTA Gericht- da sind wir uns alle einig- soll im besten Fall natuerlich sowohl ueber den Wolken, als auch am Boden schmecken.

Unsere nächste Station ist ein Lebensmittelmarkt (natuerlich Open Air). Hier türmen sich exotische Früchte, fremdartige Gemüse und Kräuter. Inspirationen ohne Ende also für unsere Food Scouts. Heute abend gehts dann endlich zu den Garküchen. Da muss natuerlich alles probiert werden. Mal sehen, was sich Dominik und Gregor so alles trauen….

Hier gehts zum Reiseblog des Teams Thailand- in dem dann auch weitere Fotos zu sehen sind.

Food Scouts Team Istrien: Frühstück auf hoher See

Da Schlafen ja völlig ueberbewertet wird, haben wir heute morgen in der Früh nach nur zwei Stunden Schlaf auf einem Fischerboot  angeheuert. Die Sonne kündigte sich schon an und der Wind war recht frisch.
Ein Fischerehepaar nahm uns  freundlich auf ihrem Boot auf und freute  sich riesig, dass wir uns für Ihre Arbeit und die “heimischen” Fische interessieren.

Unsere Scouts Rabea und Petra sowie Marco durften gleich beim Verladen des Fischernetzes mit anpacken und schon ging es raus aufs Meer. Auf der Fahrt zu den am Vortag ausglegten Netzen haben wir eine Menge nützlicher Dinge gelernt: Wie funktioniert ein Fischernetz? Wie fertigt man ein solches an und wieviel Arbeit bringt dessen  Reparatur mit sich? Wenn man Fischer ist hat man wirklich viel zu tun und muss hart arbeiten (bei Wind und Wetter), damit der Fisch frisch auf unsere Teller gelangt.

Unsere Scouts haben viel über die verschiedenen “heimischen” Fische und deren Qualität gelernt. Das neue Wissen hilft ihnen in ihren Projekt sicherlich gut weiter.
Nach verrichteter Arbeit  überraschte uns dann die Fischersfrau  mit einem leckeren Fischfruehstueck und Rotwein!  - Fisch soll ja bekanntermassen 3 x schwimmen!

Food Scouts: Jetzt gehts los!

Wir haben Sie gefunden – unsere 3 Teams, die für FRoSTA nach Istrien, Thailand und in die Karibik reisen, um neue Rezepte und Zutaten für ein neues internationales FRoSTA Gericht aufzuspüren.
Auf Ihren kulinarischen Entdeckungstouren erwarten die Food Scouts atemberaubende kulturelle Sehenswürdigkeiten, der Blick in einheimische Kochtöpfe, Beratung durch ansässige Meisterköche und viele weitere, aufregende Stationen.

Unsere erste Reise geht zusammen mit Rabea und Petra nach Kroatien in die Region Istrien. Mit dabei: Jessica Bengelsdorff von FRoSTA. Hier kommt ihr erster Reisebericht:
Es könnte fast wie Urlaub sein, wenn es nicht so viel zu tun gäbe. Um 3:45 Uhr klingelte gestern der Wecker in Hamburg-auf zum Flughafen. Gerade saß man noch im Flieger und schon ist man bei den ersten Dreharbeiten für die Reisedoku zum Food Scout-Projekt in Rovinj Istrien.- Puh.

Hier die ersten festgehaltenen Eindrücke:


Der Zeitplan ist eng und es gibt hier mächtig viel zu sehen und zu testen. Aber all die Arbeit ist ja für einen guten Zweck. Schließlich wollen wir die authentische kroatische Küche mit all ihren guten Zutaten richtig kennenlernen, um ein tolles Rezept mit nach Hause zu bringen.

Mit dem tollen Team, der herzlichen Begrüßung, der guten Organisation hier vor Ort und Dank der vielen tollen Sponsoren, bin ich mir sicher, dass wir dies auch in der recht kurzen Zeit schaffen werden. Also eine echte Herausforderung für die anderen beiden Teams! :-)
Seid gespannt, ich halte Euch auf dem Laufenden!

P.S. Hier gehts zum Food Scouts Reisetagebuch

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