Ein kleiner Fotonachtrag. Das italienische Internet war nicht ganz so schnell;-)
Am Freitag geht es weiter nach Altedo (nördlich von Bologna), wo Roberto seit 10 Jahren verschiedene Gemüse- und Obstsorten anbaut. Er ist insbesondere für seinen hervorragenden grünen Spargel bekannt. Dieser wird ähnlich wie bei uns von Mai bis Juni geerntet. In dieser Zeit, geht Roberto persönlich, jeden Tag aufs Feld und sticht den Spargel. 30-40 Kilo kommen dabei täglich zusammen. Bevor es in die Küche geht, legen die Foodscouts selbst Hand an und erarbeiten sich fleißig ihr Essen. Danach bereitet Roberto gegrillten, gedämpften und frittierten Spargel sowie eine Spargel Lasagne zu. Zum Nachtisch gibt es ‘Schokoladensalami’: Schoki mit Butterkekstüpfelchen. Erinnert tatsächlich (optisch;-)) an Salamischeiben. Wir sind mal wieder ein bisschen satt und sehr zufrieden.
Jetzt sind die beiden Foodscouts, Anna und Vanessa wieder zurück in Deutschland und haben viele gute Ideen und Rezepte für FRoSTA im Gepäck. Mal schauen, ob Team 3 das nächste Woche ‘toppen’ kann;-)
3 Kommentare 11. Mai 2013 | Veröffentlicht von Sylwia Bocian in: Aktuelles, Ein bißchen Spaß muß sein, ReisetagebuchNach drei Tagen in der Emilia Romagna wundern wir uns gar nicht mehr über diese Bezeichnung der Region. Unsere Bäuche sind randvoll mit Parmaschinken, Mortadella, Parmesan und Balsamessig. Alles Spezialitäten die aus der Region kommen.
Auch gestern hat sich alles rund ums Essen gedreht:
Morgens ging es zu Graziano, der auf seinem Bauernhof Parmigiano Reggiano herstellt. Der Original Parmesan entsteht mit Milch, Salz und viiiiiiiiiel Liebe und Geduld. 2 Jahre muss der Käse reifen, damit er sein Qualiatätssiegel D.O.P. (Denominziazione di origine protetta) bekommt. Für einen Parmesan (40kg) benötigt Graziano 600 l Milch. Ganz schön viel! Aber den Kühen auf seinem Bauernhof scheint es ganz gut zu gehen – da sind wir uns alle einig.
Am Nachmittag geht es weiter zu Donata. Sie und Ihre Familie stellen seid über 100 Jahren Balsamessig, aceto balsamico, her. Auch hier gibt es für das Original, den “Tradizionale” strenge Regeln: Der Essig muss u.a. mindestens 12 Jahre gereift sein und wird in bis zu 5 verschiedenen Holzfässern wie z.B. aus der Kastanie, dem Kirschbaum und der Eiche gelagert und umgefüllt.
Am Abend gehen wir zur Abwechslung nochmal Essen. Auf dem Programm stehen Tortelli mit Ricotta-Spinat-Füllung, Tagliatelle mit Aubergine, gegrilltes Schwein aus der Toskana mit Artischocken und und und… Am Ende des Tages “rollen” die Foodscouts ins Auto und diskutieren noch heiss mit unserem Koch Massimo über eine mögliche Gemüsezusammenstellung für FRoSTA.
Morgen geht es nach Altedo, wo wir uns den Anbau von grünem Spargel anschauen. Vielleicht wäre das etwas für eine FRoSTA Gemüsemischung?
4 Kommentare 10. Mai 2013 | Veröffentlicht von Sylwia Bocian in: Projekte und Aktionen, ReisetagebuchUnsere Food Scouts Marco und Dennis sind mit mir seit Montag Abend in der wunderschönen Toskana! Wir sind in einem typischen kleinen Hotel untergekommen, mitten in der toskanischen Hügellandschaft liegend, durchzogen von Alleen von Zypressen. Ein italienischer Traum!
In jeder Facette erfüllt Italien meine Klischees, so wurde beispielsweise der erste Cappucchino nach der Grenze mit einem Kompliment serviert, kostet nur 1,30 Euro und schmeckt sooo viel besser als in Deutschland.
Nach der Ankunft erwartete uns schon ein leckeres Abendessen und damit ich hier nicht zu viel über jede unserer Mahlzeiten rede: jedes Mittag- und Abendmahl läuft nicht unter mindestens drei Gängen ab und bisher hat es immer fantastisch geschmeckt!
Am Dienstag sind wir morgens zu Stings Anwesen aufgebrochen. Der italienische Verwalter erklärte uns, wie auf diesem Anwesen seit Jahrzehnten u. a. Wein und Oliven angebaut werden. Nicht nur oft biologisch angebaut, sondern auch teilweise mit biologisch-dynamischen Ansatz nach Rudolph Steiner. Ob man daran glaubt oder nicht, die Food Scouts und ich fanden es zumindest spannend anzuhören. Anschließend hatten wir in Stings kleinem Hofladen eine Wein-, Olivenöl- und Honigverkostung. Mein Favorit: Chianti mit milden Pecorino, bestrichen mit Acazienhonig. Und nein, Sting war leider nicht anwesend
. Sehr nett und nachhaltig finde ich den Text auf den Olivenölflaschen, sinngemäß: Wenn diese Glasflasche leer ist, kannst du in diese Blumen reinstellen, oder Flüssigseife einfüllen oder einfach eine Nachricht in ihr hinterlassen! Eines werde ich sicherlich davon machen – versprochen!
Und weil wir ja zum Essen nach Italien gekommen sind, durften wir zum Mittag in ein kleines italiensches Restaurant zum Essen. Umgeben von Einheimischen und mit einer „Nonna“ in der Küche bekamen wir als Vorspeise verschiedene Käsesorten, diverse Schinken, einen warmen „Steinpilzsugo“, verschiedene Pasten wie Trüffel sowie Bruschetta in verschiedenen Varianten durfte natürlich auch nicht fehlen. Als Pasta kam es Tagliatelle mit Pilzen und Fleisch und zum Nachtisch eine leckere Cremetorte mit Nussboden. Mal ein kleines Mittag zwischendurch
Am Nachmittag durften wir uns einen Bio-Apfelhof anschauen, der naturtrüben Apfelsaft, getrocknete Apfelringe und Apfelessig herstellt. Wir haben allerdings erfahren, dass die Italiener nicht einmal im Salat Äpfel verwenden, also schnell weiter…
Abends erweiterte sich unsere kleine Reisegruppe um das TV-Team, die Christians. Das war nun auch der Moment, in dem sich unsere Food Scouts nun auch vor der Kamera beweisen mussten. Im Restaurant „Il Punto“ durften die beiden Jungs Küchenchef Roberto bei dem siebengängigen Fisch-Menü behilflich sein und ihm über die Schulter schauen. Einige gute Tipps hat er unseren Jungs auch geben. Vielleicht was mit Fisch für das nächste italienische FRoSTA Produkt?
Der Abend war auf jeden Fall lang, lecker und lehrreich!
…und weil auch die italienischen Internetleitungen jedes Klischee erfüllen, werde ich nur ein Bild hochladen – schließlich muss ich mal wieder zum Essen!
2 Kommentare 25. April 2013 | Veröffentlicht von Gesche Kopitzki in: Aktuelles, ReisetagebuchEin besonderes Fundstück ist mir vor kurzem in Kanada begegnet: Ein „Donair“. Was ist wohl ein „Donair“?
Tipp 1: Es ist was zum Essen
Tipp 2: Es wird dort in griechischen Restaurants angeboten
Tipp 3: Es wird in Deutschland im türkischen Imbiss angeboten.
Richtig: Der „Donair“ ist ein Döner. Türkische Restaurants habe ich in Kanada nicht gesehen und ich weiß nicht, ob Türken den Döner dort auch wie die Griechen unter dem Namen Donair anbieten würden, denn, wie mir meine türkische Kollegin unter lautem Lachen beim Lesen des Begriffs Donair erklärt hat, ist „Don“ auf türkisch ein veralteter Begriff für „Unterhose“. In Verbindung mit dem zweiten Teil „air“ (=engl. „Luft“) ergibt sich aus dieser rein phonetischen Übernahme des Begriffs Döner in die englische Sprache eine, wie ich finde, ebenso interessante wie gewagte Bedeutungskombination für einen Imbiss.
6 Kommentare 27. Juli 2012 | Veröffentlicht von Frank Ehlerding (Controlling) in: Ein bißchen Spaß muß sein, Reisetagebuch
Über 1 Jahr ist es jetzt her, dass wir unsere drei “FRoSTA Food Scout Teams” in die weite Welt geschickt haben, um in Thailand, der Karibik und in Istrien neue Zutaten und Rezepte für FRoSTA zu entdecken. Ein Kamerateam hat die Food Scouts begleitet und alle Reisen in einem tollen Film zusammengefasst.
Dieser Film wird heute auf kabeleins ausgestrahlt!
Am besten den Termin gleich notieren und Freunden und Bekannten weiter sagen:
Datum: Mittwoch, 11.7.2012
Sender: kabeleins
Format: Abenteuer leben – täglich neu entdecken
Uhrzeit: 17.50 – 19.00 Uhr (der Beitrag kommt nicht direkt zu Beginn der Sendung!)
Ich wünsche ganz viel Spaß!
4 Kommentare 11. Juli 2012 | Veröffentlicht von Marike Paulsen in: Aktuelles, Berichte über uns, Neues, Projekte und Aktionen, Reisetagebuch, Rezepteseit Freitag sind wir auf der Veggie World in Wiesbaden. Etwa 50 Aussteller präsentieren hier ihr vegetarisches Sortiment und es gibt viel zum Probieren – auch bei uns. Gestern war es richtig voll auf dem Stand und wir haben viele interessante Gespräche mit unseren Kunden geführt. Wir waren teilweise echt baff, wie gut sich viele mit den Details unseres Reinheitsgebotes auskannten. Das waren teilweise schon Fachgespräche zum Thema Zusatzstoffe. Besonders gut ist unser Couscous angekommen, das vegan ist. Viele haben gezielt nach veganen Produkten geschaut und waren überrascht, das es das jetzt auch von FRoSTA gibt.
In Wiesbaden und der Umgebung kann man die neuen vegetarischen FRoSTA Gerichte übrigens sehr gut bei Tegut kaufen. Dort gibt es auch das Couscous.
Heute ist der letzte Messe-Tag. Wer also heute nichts weiter vor hat: Auf nach Wiesbaden.
Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog unser neues Obstsortiment vorgestellt. Die Himbeeren, Erdbeeren und Brombeeren bauen wir selbst an. Das wollte ich mir als “Obstverantwortliche” natürlich nicht entgehen lassen. Deshalb habe ich unseren Feldern im bulgarischen “Dobrodan”, 2 Autostunden nordöstlich von Sofia, Ende Juli einen Besuch abgestattet….