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Food Scouts: Jetzt gehts los!

Wir haben Sie gefunden – unsere 3 Teams, die für FRoSTA nach Istrien, Thailand und in die Karibik reisen, um neue Rezepte und Zutaten für ein neues internationales FRoSTA Gericht aufzuspüren.
Auf Ihren kulinarischen Entdeckungstouren erwarten die Food Scouts atemberaubende kulturelle Sehenswürdigkeiten, der Blick in einheimische Kochtöpfe, Beratung durch ansässige Meisterköche und viele weitere, aufregende Stationen.

Unsere erste Reise geht zusammen mit Rabea und Petra nach Kroatien in die Region Istrien. Mit dabei: Jessica Bengelsdorff von FRoSTA. Hier kommt ihr erster Reisebericht:
Es könnte fast wie Urlaub sein, wenn es nicht so viel zu tun gäbe. Um 3:45 Uhr klingelte gestern der Wecker in Hamburg-auf zum Flughafen. Gerade saß man noch im Flieger und schon ist man bei den ersten Dreharbeiten für die Reisedoku zum Food Scout-Projekt in Rovinj Istrien.- Puh.

Hier die ersten festgehaltenen Eindrücke:


Der Zeitplan ist eng und es gibt hier mächtig viel zu sehen und zu testen. Aber all die Arbeit ist ja für einen guten Zweck. Schließlich wollen wir die authentische kroatische Küche mit all ihren guten Zutaten richtig kennenlernen, um ein tolles Rezept mit nach Hause zu bringen.

Mit dem tollen Team, der herzlichen Begrüßung, der guten Organisation hier vor Ort und Dank der vielen tollen Sponsoren, bin ich mir sicher, dass wir dies auch in der recht kurzen Zeit schaffen werden. Also eine echte Herausforderung für die anderen beiden Teams! :-)
Seid gespannt, ich halte Euch auf dem Laufenden!

P.S. Hier gehts zum Food Scouts Reisetagebuch

Reisebericht Teil 7: Wer ist Bernd Knöller?

Ein Sternekoch! Sehr sympathisch, aus dem Schwarzwald gebürtig, mit internationaler Erfahrung und einem Bruder, der ganz in unserer Nähe zu Hause ist. Wir fühlen uns sofort gut aufgehoben. Das bekannte  Restaurant „Riff“ in Valencia wird von ihm geführt.
Im Internet liest man:   Was  Schuhbeck in München ist, ist Bernd Knöller in Valencia.

Bernd Knöller und das FRoSTA Entwicklungsteam

Wir treffen ihn in seinem Gourmetladen, der nur wenige Schritte vom „Riff“ entfernt ist,  zu einem Gespräch über die valenzianische Paella.
Begeistert beschreibt er die Tradition, den Kult um diesen Klassiker, der auf keinen Fall Fisch oder Krustentiere enthält. Er zählt die Zutaten auf,  die wir bereits im Restaurant MATEU in El Palmar kennengelernt haben, allerdings mit weiteren wichtigen Details.
Neben dem Hühnchenteilen verwendet man traditionell zusätzlich Kaninchenfleisch und einen Hauch Safran (genau wie in unserer Paella, die ja alle FRoSTA Fans kennen). Ja, und als schmückendes Beiwerk, ein paar Schnecken (muss aber nicht sein, meinen wir!!!!!).
In der Regel verzichten die Valencianer und selbst die meisten Restaurants auf das Kaninchenfleisch und den Safran aus Kostengründen. Und das erklärt auch den Einsatz des Farbstoffes E102.  Aus Sicht von Bernd Knöller und natürlich auch unserer,  nicht akzeptabel.
Er erzählt weiter, dass das Reiskorn  in der fertigen Paella geschlossen, also nicht aufgeplatzt ist und locker auf der Gabel liegen muss.
Ganz zufrieden bedanken wir uns und wünschen Bernd Knöller von Herzen einen 2. Stern!

Reisebericht Teil 6: Hafen, Formel 1, Strand…Paella

Laura fährt mit uns ans Meer. Die Kräne des großen Containerhafens sind zu  sehen. Wir genießen den tollen Blick auf den luxuriösen Jachthafen JUAN CARLOS, mit den großen Jachten und der kleinen Marina für die  etwas “kleineren” Boote.  So nebenbei erfahren wir, dass der Hafen anlässlich der 32. America´s Cup Segelregatta erbaut wurde. Ja, und  unsere Formel 1 Fans wissen natürlich, dass es der einzigartige Austragungsort für den großen Preis von Europa ist.  Die Straße, die wir  gerade überqueren,  um an die Strandpromenade zu gelangen, gehört dann im Juni hoffentlich wieder Sebastian Vettel….

Wir gehen ein Stück und sehen wie an einer Perlenkette aufgezogen Restaurant an Restaurant. Die meisten öffnen ab 13:00 Uhr.

Wir sind etwas zu früh, doch dank Lauras guter Kontakte ist das kein Problem. Und schon befinden wir uns an der Rezeption des Hauses und gehen von hier aus  in die offene Küche,  die vom Restaurant einzusehen ist.  Alle Restaurants weisen hier an der Promenade die gleiche räumliche Anordnung auf.

Blick in die offene Küche der Casa Pepica

Genauso ist es auch  im größten und bekanntesten Restaurant an der Promenade,  in der  Casa Pepica.  Hier wird gerade eine Fisch Paella für die gesamte Familie und die Angestellten zubereitet. Auf die Frage, ob wir kosten

möchten, sagen wir nicht nein. Lecker, lecker…..

Ich bin begeistert von dem Restaurant, der offenen Küche mit den vielen, von der Decke hängenden, unterschiedlich großen Pfannen,  den wunderschönen Fliesen an den Wänden und den vielen Bildern, die zeigen wie viele bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten hier zu Gast waren.

Auch Ernest Hemingway soll sich hier sehr wohl gefühlt haben.

Und jetzt geht´s weiter zum nächsten Termin…! Auf zu Bernd Knöller…..

Reisebricht Teil 5: Paella, hautnah…

El Palmar ist ein kleiner Fischerdort mitten im Herzen des Naturparks, das leider von Touristen nur selten auf der Reiseroute  steht. Laura geht dort mit uns in das Restaurant MATEU, das seit Generationen in Familienbesitz ist.  Es ist sehr beliebt bei den Valencianern. In netter Umgebung genießen sie hier typisch valenzianische  Gerichte mit Freunden, im Kreis der Familie oder einfach nur so.  Ja, und die Paella ist immer dabei.
Wir gehen gleich in die Küche, denn wir dürfen bei der Zubereitung dieser valenzianischen Spezialität dabei sein. Der Koch erwartet uns bereits. Die Zutaten stehen bereit:  Olivenöl, Salz, Hühnchenteile (natürlich mit Haut und Knochen), flache in Stücke geschnittene grüne Bohnen, pürierte Tomaten, ein wenig frisch gehackter Knoblauch, Paprika-edelsüß, viel Wasser, große weiße Bohnen und etwas Farbstoff.  Genau in dieser Reihenfolge werden die Zutaten eingesetzt.

Die große, flache Paella (Pfanne), ausreichend für 4 Personen steht auf der Flamme.  Im  heißen Olivenõl werden die Hühnchenteile in der Pfannenmitte gut angebraten. Der Koch hat das Salz rund um das brutzelnde Fleisch gestreut.  Es dauert eine Weile, dann schiebt er die lecker gebräunten Stücke an den Rand. Jetzt werden die grünen Bohnen kurz angeschmort, die pürierten Tomaten und Knoblauch folgen. Vorsichtig wird das Paprikapulver untergemischt und alles mit viel Wasser abgelöscht. Es kocht und brodelt. Die großen weißen Bohnen und der Farbstoff werden jetzt kurz untergemischt und mitgekocht.

Von nun an  wird nicht mehr gerührt. Der Reis, der ca. 15 Minuten zum Garen benötigt  wird eingestreut.  Nicht Rühren, auf gar keinen Fall……!

Na, und wie schmeckt der Fond? Brauchen wir noch ein wenig Salz?  Torsten meint, nein!

Die Paella ist fertig, wenn der Reis auf den Punkt gegart, der gesamte
Fond eingekocht  und das Gericht kurz vor dem Ansetzen ist.

Die Empfehlung des Kochs lautet, die Paella noch ein paar Minuten ruhen zu lassen und dann:  Guten Appetit!

Das waren 45 super interessante Minuten für uns. Ein  ganz dickes “DANKESCHÖN” dafür geht an die Familie und den Koch des Restaurants Mateu  und natürlich an Laura Llopes von der TURISMO Valencia, die uns auf unserer Tour so super unterstützt.

Hmm, die Paella ist  einfach köstlich…..

Reisebericht Teil 4: La Albufera

„La Albufera“ ist einer der ökologisch wertvollsten Naturparks Europas, so steht’ s im Reiseführer. Dieses wirklich interessante Naturschutzgebiet ist nur wenige Kilometer von Valencia entfernt. Es erstreckt sich über eine Länge von ca. 40 km. Inmitten dieses „Parque Natural de la Albufera“ liegt der größte See Spaniens mit einer Fläche von 30.000 Hektar.

Laura, unsere Reiseleiterin vom „Turismo Valencia“ erzählte uns, dass hier im Ufergebiet Reis angebaut wird und dass der Reis einst durch die Araber in die Stadt gebracht wurde. Wir sahen die großen braunen Flächen, auf denen im Mai die Aussaat beginnt. Die Felder werden dann geflutet und bleiben bis September mit Wasser bedeckt. Nach dem „Ablassen“ des Wassers beginnt die Ernte.

So langsam nähern wir uns also dem berühmtesten Gericht der spanischen Küche, der PAELLA, die in Valencia Ihren Anfang nahm.

Unsere nächste Station wird der kleine Ort „El Palmar“ sein und hier werden wir mehr über die valencianische Paella erfahren…

Reisebericht Teil 3: Besuch des Mercado Central

Marktfoto - leckeres Angebot

Frau Laura Lopez von der “Turismo Valencia” hat uns heute schon früh im Hotel “Tryp Oceanic” abgeholt, welches übrigens sehr zu empfehlen ist. Der Service, die Räumlichkeiten und die Lage sind ideal. Gemeinsam haben wir uns dann auf den Weg zum “Mercat Central” gemacht. “Mercat Central” heißt auf valencianisch Markthalle. Im spanischen sagt man übrigens “Mercado Central”.

“Mercat Central” zählt zu den größten Märkten in ganz Europa. Das Gebäude ist riesig. – Ein echtes Juwel mit wunderschönen Fliesen an den Wänden. Frisch und gut sortiert findet man hier eine Vielzahl von mediterranen Erzeugnissen und gastronomischen Highlights des Landes. Früchte, Gemüse, Molkereiprodukte, Fleischsorten jeder Art, fangfrische Fische, Krustentiere, Gewürze und vieles mehr.

Besuch des Mercado Central

Was für ein beeindruckendes Angebot! Ich kann gar nicht alles aufzählen, was es hier alles zu sehen und zu entdecken gab.

Laura, Janine und Torsten lassen sich die typischen Bohnen zeigen. Ich muss unbedingt eine Flasche valencianisches Olivenöl mitnehmen…

Unsere nächste Station auf unserer Entdeckungstour ist “La Albufera”. Hier erfahren wir mehr über die spanische Küche und die Paella. Paella heißt übrigens übersetzt Pfanne!

Reisebericht Teil 2: Endlich in Valencia!

Die Wetterprognose trifft zu. Herrliche 22 Grad C wie man sieht. Wir sind da und freuen uns auf eine spannende Zeit. Unterstützt werden wir durch die “Anita Meier Public Relations” , die unsere Recherche  über die typisch valencianische Paella durch den TURISMO VALENCIA organisiert. Pünktlich um 16:00 Uhr holte uns Pedro zu einer Stadtführung durch die Altstadt Valencias ab. Einfach toll, die Kombination der wunderschönen alten Gebãude,  die die unterschiedlichen Epochen wiederspiegeln und das in  Kombination mit der modernen Architektur. Alles wirkt gepflegt.  Wir sind begeistert und entdecken wie auf Bestellung Stände mit Paella-Pfannen in allen Grõßen. Torsten und Janine haben schom mal die Maße geprüft.

Nach 4 Stunden Entdeckungsreise ist es an der Zeit eine kleine Pause einzulegen. Pedro hat einen super Job gemacht und unsere Begeisterung für Valencia vollends geweckt. Er ist übrigens Architekt und Tapas heißt das Zauberwort. Lecker!!! Und morgen geht’s  weiter…

Reisebericht Teil 1: Auf den Spuren der Paella

Wenn wir unsere Kunden auffordern würden, uns das erste FRoSTA Gericht zu nennen, das ihnen ohne nachzudenken in den Sinn kommt, dann würden sicher viele die “Paella” nennen. Dieses Gericht ist aus unserem Stammsortiment nicht mehr wegzudenken und hat viele Fans. Heute haben sich 3 FRoSTA Produktentwickler auf die spannende Reise ins Heimatland der “Paella” gemacht, um in der Stadt Valencia das “Original” kennen zu lernen. Über die Reise wird regelmäßig hier im Blog berichtet (also fast live). Hier kommt Teil 1:

Die FRoSTA Produktentwickler

Kalt war`s heute Morgen, als wir uns um 05:00 Uhr auf dem Parkplatz der FRoSTA AG in Bremerhaven trafen: -10°C! Tolle Aussichten, denn wir fahren erst nach Hamburg und fliegen dann nach Valencia- und dort herrschen frühlingshafte Temperaturen. Und die 3 auf dem Foto sind wir: Das Entwicklungsteam der Marke FRoSTA. In der Mitte sitzt der “Hahn im Korb” Torsten Schott- ein Urgestein der Produktentwicklung. Daneben unsere Jüngste, Janine Herrmann. Ja, und die 3. im Bunde bin ich: Dörte Heise. Ich bin ebenfalls schon lange im Unternehmen FRoSTA und leite unser kleines Team in der Produktentwicklung in Bremerhaven. Inzwischen sitzen wir am Gate 38 in Hamburg und warten auf unseren Flug nach Valencia. Und wenn wir angekommen sind, erzähle ich weiter….

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