Laura fährt mit uns ans Meer. Die Kräne des großen Containerhafens sind zu sehen. Wir genießen den tollen Blick auf den luxuriösen Jachthafen JUAN CARLOS, mit den großen Jachten und der kleinen Marina für die etwas “kleineren” Boote. So nebenbei erfahren wir, dass der Hafen anlässlich der 32. America´s Cup Segelregatta erbaut wurde. Ja, und unsere Formel 1 Fans wissen natürlich, dass es der einzigartige Austragungsort für den großen Preis von Europa ist. Die Straße, die wir gerade überqueren, um an die Strandpromenade zu gelangen, gehört dann im Juni hoffentlich wieder Sebastian Vettel….
Wir gehen ein Stück und sehen wie an einer Perlenkette aufgezogen Restaurant an Restaurant. Die meisten öffnen ab 13:00 Uhr.
Wir sind etwas zu früh, doch dank Lauras guter Kontakte ist das kein Problem. Und schon befinden wir uns an der Rezeption des Hauses und gehen von hier aus in die offene Küche, die vom Restaurant einzusehen ist. Alle Restaurants weisen hier an der Promenade die gleiche räumliche Anordnung auf.
Genauso ist es auch im größten und bekanntesten Restaurant an der Promenade, in der Casa Pepica. Hier wird gerade eine Fisch Paella für die gesamte Familie und die Angestellten zubereitet. Auf die Frage, ob wir kosten
möchten, sagen wir nicht nein. Lecker, lecker…..
Ich bin begeistert von dem Restaurant, der offenen Küche mit den vielen, von der Decke hängenden, unterschiedlich großen Pfannen, den wunderschönen Fliesen an den Wänden und den vielen Bildern, die zeigen wie viele bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten hier zu Gast waren.
Auch Ernest Hemingway soll sich hier sehr wohl gefühlt haben.
Und jetzt geht´s weiter zum nächsten Termin…! Auf zu Bernd Knöller…..
Noch keine Kommentare 27. Februar 2011 | Veröffentlicht von Dörte Heise in: ReisetagebuchEl Palmar ist ein kleiner Fischerdort mitten im Herzen des Naturparks, das leider von Touristen nur selten auf der Reiseroute steht. Laura geht dort mit uns in das Restaurant MATEU, das seit Generationen in Familienbesitz ist. Es ist sehr beliebt bei den Valencianern. In netter Umgebung genießen sie hier typisch valenzianische Gerichte mit Freunden, im Kreis der Familie oder einfach nur so. Ja, und die Paella ist immer dabei.
Wir gehen gleich in die Küche, denn wir dürfen bei der Zubereitung dieser valenzianischen Spezialität dabei sein. Der Koch erwartet uns bereits. Die Zutaten stehen bereit: Olivenöl, Salz, Hühnchenteile (natürlich mit Haut und Knochen), flache in Stücke geschnittene grüne Bohnen, pürierte Tomaten, ein wenig frisch gehackter Knoblauch, Paprika-edelsüß, viel Wasser, große weiße Bohnen und etwas Farbstoff. Genau in dieser Reihenfolge werden die Zutaten eingesetzt.
Die große, flache Paella (Pfanne), ausreichend für 4 Personen steht auf der Flamme. Im heißen Olivenõl werden die Hühnchenteile in der Pfannenmitte gut angebraten. Der Koch hat das Salz rund um das brutzelnde Fleisch gestreut. Es dauert eine Weile, dann schiebt er die lecker gebräunten Stücke an den Rand. Jetzt werden die grünen Bohnen kurz angeschmort, die pürierten Tomaten und Knoblauch folgen. Vorsichtig wird das Paprikapulver untergemischt und alles mit viel Wasser abgelöscht. Es kocht und brodelt. Die großen weißen Bohnen und der Farbstoff werden jetzt kurz untergemischt und mitgekocht.
Von nun an wird nicht mehr gerührt. Der Reis, der ca. 15 Minuten zum Garen benötigt wird eingestreut. Nicht Rühren, auf gar keinen Fall……!
Na, und wie schmeckt der Fond? Brauchen wir noch ein wenig Salz? Torsten meint, nein!
Die Paella ist fertig, wenn der Reis auf den Punkt gegart, der gesamte
Fond eingekocht und das Gericht kurz vor dem Ansetzen ist.
Die Empfehlung des Kochs lautet, die Paella noch ein paar Minuten ruhen zu lassen und dann: Guten Appetit!
Das waren 45 super interessante Minuten für uns. Ein ganz dickes “DANKESCHÖN” dafür geht an die Familie und den Koch des Restaurants Mateu und natürlich an Laura Llopes von der TURISMO Valencia, die uns auf unserer Tour so super unterstützt.
Hmm, die Paella ist einfach köstlich…..
2 Kommentare 26. Februar 2011 | Veröffentlicht von Dörte Heise in: Reisetagebuch„La Albufera“ ist einer der ökologisch wertvollsten Naturparks Europas, so steht’ s im Reiseführer. Dieses wirklich interessante Naturschutzgebiet ist nur wenige Kilometer von Valencia entfernt. Es erstreckt sich über eine Länge von ca. 40 km. Inmitten dieses „Parque Natural de la Albufera“ liegt der größte See Spaniens mit einer Fläche von 30.000 Hektar.
Laura, unsere Reiseleiterin vom „Turismo Valencia“ erzählte uns, dass hier im Ufergebiet Reis angebaut wird und dass der Reis einst durch die Araber in die Stadt gebracht wurde. Wir sahen die großen braunen Flächen, auf denen im Mai die Aussaat beginnt. Die Felder werden dann geflutet und bleiben bis September mit Wasser bedeckt. Nach dem „Ablassen“ des Wassers beginnt die Ernte.
So langsam nähern wir uns also dem berühmtesten Gericht der spanischen Küche, der PAELLA, die in Valencia Ihren Anfang nahm.
Unsere nächste Station wird der kleine Ort „El Palmar“ sein und hier werden wir mehr über die valencianische Paella erfahren…
1 Kommentar 25. Februar 2011 | Veröffentlicht von Dörte Heise in: ReisetagebuchFrau Laura Lopez von der “Turismo Valencia” hat uns heute schon früh im Hotel “Tryp Oceanic” abgeholt, welches übrigens sehr zu empfehlen ist. Der Service, die Räumlichkeiten und die Lage sind ideal. Gemeinsam haben wir uns dann auf den Weg zum “Mercat Central” gemacht. “Mercat Central” heißt auf valencianisch Markthalle. Im spanischen sagt man übrigens “Mercado Central”.
“Mercat Central” zählt zu den größten Märkten in ganz Europa. Das Gebäude ist riesig. – Ein echtes Juwel mit wunderschönen Fliesen an den Wänden. Frisch und gut sortiert findet man hier eine Vielzahl von mediterranen Erzeugnissen und gastronomischen Highlights des Landes. Früchte, Gemüse, Molkereiprodukte, Fleischsorten jeder Art, fangfrische Fische, Krustentiere, Gewürze und vieles mehr.
Was für ein beeindruckendes Angebot! Ich kann gar nicht alles aufzählen, was es hier alles zu sehen und zu entdecken gab.
Laura, Janine und Torsten lassen sich die typischen Bohnen zeigen. Ich muss unbedingt eine Flasche valencianisches Olivenöl mitnehmen…
Unsere nächste Station auf unserer Entdeckungstour ist “La Albufera”. Hier erfahren wir mehr über die spanische Küche und die Paella. Paella heißt übrigens übersetzt Pfanne!
Noch keine Kommentare 24. Februar 2011 | Veröffentlicht von Dörte Heise in: ReisetagebuchDie Wetterprognose trifft zu. Herrliche 22 Grad C wie man sieht. Wir sind da und freuen uns auf eine spannende Zeit. Unterstützt werden wir durch die “Anita Meier Public Relations” , die unsere Recherche über die typisch valencianische Paella durch den TURISMO VALENCIA organisiert. Pünktlich um 16:00 Uhr holte uns Pedro zu einer Stadtführung durch die Altstadt Valencias ab. Einfach toll, die Kombination der wunderschönen alten Gebãude, die die unterschiedlichen Epochen wiederspiegeln und das in Kombination mit der modernen Architektur. Alles wirkt gepflegt. Wir sind begeistert und entdecken wie auf Bestellung Stände mit Paella-Pfannen in allen Grõßen. Torsten und Janine haben schom mal die Maße geprüft.
Nach 4 Stunden Entdeckungsreise ist es an der Zeit eine kleine Pause einzulegen. Pedro hat einen super Job gemacht und unsere Begeisterung für Valencia vollends geweckt. Er ist übrigens Architekt und Tapas heißt das Zauberwort. Lecker!!! Und morgen geht’s weiter…
Noch keine Kommentare 23. Februar 2011 | Veröffentlicht von Dörte Heise in: ReisetagebuchWenn wir unsere Kunden auffordern würden, uns das erste FRoSTA Gericht zu nennen, das ihnen ohne nachzudenken in den Sinn kommt, dann würden sicher viele die “Paella” nennen. Dieses Gericht ist aus unserem Stammsortiment nicht mehr wegzudenken und hat viele Fans. Heute haben sich 3 FRoSTA Produktentwickler auf die spannende Reise ins Heimatland der “Paella” gemacht, um in der Stadt Valencia das “Original” kennen zu lernen. Über die Reise wird regelmäßig hier im Blog berichtet (also fast live). Hier kommt Teil 1:
Kalt war`s heute Morgen, als wir uns um 05:00 Uhr auf dem Parkplatz der FRoSTA AG in Bremerhaven trafen: -10°C! Tolle Aussichten, denn wir fahren erst nach Hamburg und fliegen dann nach Valencia- und dort herrschen frühlingshafte Temperaturen. Und die 3 auf dem Foto sind wir: Das Entwicklungsteam der Marke FRoSTA. In der Mitte sitzt der “Hahn im Korb” Torsten Schott- ein Urgestein der Produktentwicklung. Daneben unsere Jüngste, Janine Herrmann. Ja, und die 3. im Bunde bin ich: Dörte Heise. Ich bin ebenfalls schon lange im Unternehmen FRoSTA und leite unser kleines Team in der Produktentwicklung in Bremerhaven. Inzwischen sitzen wir am Gate 38 in Hamburg und warten auf unseren Flug nach Valencia. Und wenn wir angekommen sind, erzähle ich weiter….
3 Kommentare 23. Februar 2011 | Veröffentlicht von Dörte Heise in: Kleine Erlebnisse, ReisetagebuchLetzte Woche war ich auf dem Rückweg aus China auch noch kurz in Thailand. Habe dort gesehen wie ein „Thai Green Curry“ gekocht wird.
Endlich habe ich auch verstanden warum das Gericht dort so grün ist: es liegt daran, dass praktisch nur grüne Zutaten genommen werden: grüne Miniauberginen, kleine runde Thai Auberginen und vor allem Kaffir Zitronenblätter die erst frittiert und dann gemahlen werden (würde man dies nicht machen, wären sie unangenehm hart). Sie geben viel grüne Farbe ab und schmecken nach Zitrone.
Hier ein paar Bilder aus der wirklich tollen Produktion (auf das gewünschte Foto klicken für die Großansicht):
Für unser FRoSTA Thai Green Curry nehmen wir fast die gleichen Zutaten. Nur die Kaffir Zitronenblätter und das thailändische Basilikum fehlen (wir nehmen stattdessen Zitronensaft).
Vielleicht sollten wir noch ein bisschen nachwürzen? Besonders die Kaffir Blätter schmeckten mir sehr gut!
9 Kommentare 14. April 2010 | Veröffentlicht von Felix Ahlers in: Internationales, ReisetagebuchBei meiner letzten Fahrt nach Bremerhaven traute ich meinen Augen kaum: FRoSTA hatte eine eigene Abfahrt bekommen! Mit zwei Spuren! Das war ja unglaublich, mir lief es heiß und kalt den Rücken runter. Mit irgendjemandem musste ich darüber sprechen, irgendetwas tun!
Ich rief Herrn Ahlers an: “Herr Ahlers, entschuldigen Sie die Störung, ich bin so aufgeregt, ich bin grad in Bremerhaven, bei der neuen FRoSTA-Ausfahrt, das…das ist ja unglaublich….” stotterte ich. Betretenes Schweigen. Nichts. Ich kniff mir ins Bein. Die Ausfahrt blieb. “Frau van Bezouwen, was meinen Sie mit FRoSTA-Ausfahrt?”. Hilfe! Wie sollte ich das erklären! Ich musste abfahren, die Kontrolle über das Fahrzeug behalten, die Kontrolle über meine Sinne auch….um mich herum gähnende Leere. Keine Fahrzeuge weit und breit abgesehen von diesem DHL-Laster, immer knapp vor mir. “Frau van Bezouwen? Sind Sie noch da?” Oh nein o nein. Wie schrecklich peinlich, was sollte ich tun? Niemand würde mir das glauben! Ich machte mit dem Mund ein zischendes Geräusch, dann schaltete ich aus. Ganz schlechte Verbindung eben. Funkloch! Bei mir im Hirn: Auch Funkloch. Ich hielt an. Wischte mir den Schweiß von der Stirn. Der DHL-Laster hatte auch angehalten. Direkt vor mir. Wie unheimlich. Ich rechnete mit dem Schlimmsten. Dass ich z.B. herunterfalle und schlagartig aufwache, wie in diesen grässlichen Träumen. Nichts. Ich packte all meinen Mut zusammen und stieg aus. Ich wollte an dem Laster vorbeigehen, doch er war nicht 3D, es gelang mir nicht, immer wieder lief ich gegen eine feste Wand. Wie aus Pappe. Da sah ich es: Alles war hier aus Pappe, aus festem Karton. Die Autobahn. Das Schild. Die Hügel im Hintergrund, die ich so auch noch nie gesehen hatte kurz vor Bremerhaven…ich betastete meinen Körper. War ich etwa…Gerade in dem Moment kam eine heftige Böe und riss mich von der Bildfläche, sie klappte zu, ich sprang ab, landete zum Glück mit den Füßen zuerst im Büro Bistro und sah einen strahlenden Alexander Haliw vor mir, in der Hand die aktuelle DHL-Broschüre “Zielsicher für Sie unterwegs”, in der eine freche Werbeidee für eine Extraportion frischen Wind sorgt! “Gucken Sie mal! Ist das nicht toll? Eine FRoSTA-Autobahnabfahrt! Da können wir doch was Lustiges draus machen, vielleicht im blog!”