Gerade komme ich aus Addis Abeba zurück wo ich mit der GTZ ein kleines Unternehmensgründungsseminar organisiert habe.
Die Idee entstand durch das Solino Kaffee Projekt welches FRoSTA ja unterstützt: wie bereits berichtet ist es der erste Kaffee der Wertschöpfung für Äthiopien garantiert da er im Land geröstet und verpackt wird.
Wer dazu mehr lesen möchte findet hier einen kurzen Reisebericht!
6 Kommentare 5. November 2008 | Veröffentlicht von Felix Ahlers in: Internationales, Reisetagebuch, UngewöhnlichesViel Zeit beim Shoppen und Essen ließ sich am vergangenen Wochenende das Team Hamburg im trendigen London: Trotz der viel zu kurzen Spanne von weniger als 48 Stunden scannten 40 Augen und etliche Objektive – nicht immer zur Freude des Security-Personals – alles, was essbar war, was anders war oder einfach nur schön. Einiges landete gleich auf den Hüften, vieles in einem großen, roten Sack und manches schaffte sogar leidlich unbeschadet den Weg ins Zusatzstoffmuseum, wo es uns heute als Gedächtnisstütze diente. Dort nämlich wurden vor einigen Stunden beim abschließenden brainstorming noch mal ordentlich Einfachzucker verbrannt (Hirn) und Synergien freigesetzt.
Auf dem Foto nicht so gut zu sehen oder gar nicht da sind:
Cornelia Wende, Jessica Bengelsdorff, Michael Jeske, Gerald Gehrke, Ute Schröder, Alexandra Paul, Thorsten Matthias, Ole Quedenbaum, Gerd Auer und Felix Ahlers.
Nicht unerwähnt bleiben sollen unsere tapferen Daheimbleiber Anna Khalimova, Martin Rybicki und Ingolf Howind! Danke!
PS: Thanks to “Mrs. Ashley” for carrying out that all….
In London gibt es immer noch die witzigsten Designer – auch im Bereich der Lebensmittel. Hier ein paar Beispiele von meiner letzten Reise:
Diese Packung fand ich lustig, Food Doctor, wird übrigens nicht in der Apotheke verkauft.
Dies gab es bei Selfridges: Delikatess-Würstchen mit dem Schwein auf der Packung!
8 Kommentare 19. Oktober 2007 | Veröffentlicht von Felix Ahlers in: Forschung & Entwicklung, Internationales, Internes, Produkte, Reisetagebuch– eine nicht einfache und spannungsgeladene Fischerei
Ich leite bei FRoSTA die Einkaufsabteilung für Fisch und Seafood. Im Rahmen unserer Einkaufsstrategie überzeugen wir uns regelmäßig vor Ort über die Abläufe in der Fischerei und der weiteren Verarbeitung. Dieses ist u. a. eine wichtige Voraussetzung für die Garantie der Produktsicherheit, der Qualität und der stabilen Rohwarenversorgung. Im März diesen Jahres hatte ich die Gelegenheit, die Fischerei auf den Riesenkalmar und seine Verarbeitung in Peru zu beobachten (weitere Beiträge und Kommentare zu dem Thema auch hier und hier).
Die eigentliche Heimat des Riesenkalmar (Dosidicus gigas) ist die tropische Pazifikküste Südamerikas. Dieser Kopffüßer, in der englischen Sprache auch als Jumbo-Squid oder Giant Squid bezeichnet, kann bis zu zwei Meter lang und 50 kg schwer werden. Allein in den ersten sechs bis acht Monaten erreicht der gefräßige Räuber ein Gewicht von bis 35 kg. Seine großen Augen, die bis zu einem Meter langen mit Saugnäpfen besetzten Tentakeln, der kräftige Hornschnabel und der große Mantel (Tube) machen ihn zu einem schnellen und gefährlichen Jäger. (weiterlesen…)
2 Kommentare 5. Oktober 2007 | Veröffentlicht von Dr. Jörn Scabell in: Reisetagebuch, Rohwaren und ZutatenMittlerweile scheint die Globalisierung sogar die USA erreicht zu haben. Da wird man z.B. bei Wal*mart gleich am Anfang von einer hochwertigen Obst- und Gemueseabteilung ueberrascht. Und dann wird auch noch an Umweltschutz gedacht – denn in der TK-Abteilung wird das Licht generell und in den TK-Schraenken ueber Bewegungsmelder gesteuert. Bevor man also in die Abteilung kommt ist es dort fast dunkel. Diese Supermärkte nennen sich Neighborhood markets (mehr Infos)und sind auch deutlich kleiner als in Deutschland, eher wie REWE Märkte.
Naja und dann Whole Foods – ein super hochwertiges Angebot – Frischetheken teilweise besser als bei EDEKA und REWE und viele Bioprodukte.
Und das Essen ist eigentlich – wider erwartend – nicht besonders anders als bei uns. Es werden zwar häufiger mittags Sandwiches gegessen und abends warm, aber die Brotdose ist uns ja auch nicht fremd. By the way – die Brotdose muss ja nun dank des FRoSTA Büro-Bistros) bei uns nicht mehr sein
)
Es gibt klasse Grillabende oder Barbecues (mehr zum Thema Barbecue), aber auch vieles aus der italienischen und mexikanischen Küche.
(Bilder gibts, sobald ich sie von der Videokamera heruntergeladen bekommen habe
)
Ich war im Wochenende auf Helgoland. Zeitgleich fand dort der Opti-Cup statt, eine Regatta für Kinder in kleinen Segelbooten, sogenannten “Optimisten” (die Boote, nicht die Kinder!) Obwohl, mutig und optimistisch ist es schon von 9-Jährigen, in der Nordsee 30 Seemeilen vom Festland entfernt in solchen Nussschälchen zu segeln. Selbstverständlich hielten jede Menge Begleitboote die Kinder dabei genau im Auge.


Die Einkaufsmöglichkeiten für Alltägliches auf der Insel sind relativ begrenzt, es gibt ein paar sehr kleine, aber dafür auch bis unter die Decke vollgestapelte Läden. Wer schon mal auf Helgoland war, weiss, wie klein die Häuser dort sind… Um so überraschter war ich, ein für die Verhältnisse doch relativ breites FRoSTA-Sortiment dort vorzufinden.
Der logistische Aufwand für sämtliche Waren auf der Insel ist natürlich um ein Vielfaches höher als auf dem Festland. Zusätzlich zu der “normalen” Logistik muss jedes Produkt ja noch einmal auf (Hochsee-)Reise gehen und damit entsprechend öfter ver- und entladen, ein- und ausgepackt und transportiert werden. Daher kostet eine Gourmet Mahlzeit dort schon mal 3,88 € statt 3,29 € und damit knapp 20 % mehr. Diese Mehrkosten kann man bei Lebensmitteln dort nahzu pauschal ansetzen, bei frischen Sachen sind sie sogar noch höher.
Wer aber richtig sparen will, kann das auf Helgoland natürlich bekanntermaßen durch den zollfreien Einkauf. Klassiker sind z.B. Schmuck, Parfüms, hochwertige Süß- oder Tabakwaren.
3 Kommentare 22. August 2007 | Veröffentlicht von Caren Schlichting in: ReisetagebuchMeine Eltern haben kürzlich eine Rundreise durch Norwegen gemacht und folgendes Foto gemacht:

Daraufhin wollte ich genauer wissen, um was es sich dabei handelt, und ich habe folgendes gefunden:
“Die (norwegische) Halbinsel Frosta hat einen historischen Hintergrund, der weit ins frühe Mittelalter zurückgeht. Hier tagte von etwa 950 bis ins 16. Jahrhundert das “Frostathing”, eine der vier gesetzgebenden Versammlungen Norwegens. Der Thinghügel auf dem Hof Logtun, der nordwestlich der Frosta kirke liegt, ist von 8 kreisförmig angeordneten Steinen umgeben, die die ursprünglichen Trøndelag-Bezirke symbolisieren.”
%
Wie schon berichtet, war das Controlling Bremerhaven auf Tour nach Lommatzsch. Lommatzsch liegt ungefähr auf dem halben Weg zwischen Leipzig und Dresden. Eigentlich wollten wir uns mal die Produktion während der Ernte ansehen. Daraus wurde aber leider nichts. Schuld daran war unter anderem das trockene Wetter, das dafür sorgte, dass der Teil der Spinatpflanzen, die eigentlich für die Ernte während unseres Besuchs vorgesehen waren, noch ein paar Tage zum Wachsen bekommen sollten.
Hier wären eigentlich die geernteten Spinatmengen angeliefert worden. Die Landwirte kippen ihren Anhänger in diesen Auffangbehälter aus, von wo aus der Spinat über Förderbänder in die Produktion geleitet wird. Dort wird er zunächst gereinigt und dann weiterverarbeitet. Wenn er denn gekommen wäre.
Also nix mit der versprochenen Ernte. Wir haben natürlich beim Reiseveranstalter auf Reisepreisminderung bestanden ![]()
Trotzdem haben wir uns selbstverständlich auch das Werk angesehen. Sowohl die Produktion als auch die Läger. In der Produktion wurden allerdings nur einige Produkte abgepackt.
Hinterher nahm uns unser Anbauberater in seinem Wagen mit raus auf die Felder. Trotz der verschobenen Ernte wollte er uns einmal einen Überblick über den Gemüseanbau für unser Werk verschaffen. Abgesehen von den interessanten Einzelheiten und Hintergründen, die mit der Gemüseernte in diesem großen Stil zusammenhängen, haben wir noch die erstaunliche Erkenntnis bekommen, dass es auch in Deutschland Fahrer von Geländewagen gibt, die ihr Fahrzeug wirklich auch als einen solchen nutzen …
Neben Spinat werden in Lommatzsch und Umgebung für FRoSTA noch Erbsen, Bohnen und Karotten angebaut. Aber auch hier in der Gegend haben sich einige Bauern für den ihrer Meinung nach lukrativeren Wege entscheiden, Raps für Biokraftstoffe anzubauen.

Auf dem Foto: rechts unser Spinat, links Raps.
Raps war früher eher als Unkraut angesehen. Und auch heute breitet er sich noch weit jenseits der eigentlichen Rapsfelder aus und kann nur ausgerupft werden.
3 Kommentare 7. Mai 2007 | Veröffentlicht von Frank Ehlerding (Controlling) in: Produktion und Anbau, Reisetagebuch