Hallo, ich möchte euch heute die Neulinge von FRoSTA vorstellen. Beginnen wir mit mir.
Mein Name ist Fenna Brahms, ich bin 24 Jahre alt und wurde im März als Trainee Marketing und Vertrieb ins FRoSTA-Team aufgenommen. Vorher habe ich an der FH Worms Handeslmanagement studiert. Ich arbeite mit Jens Bartusch zusammen und habe die Aufgaben von Caren Schlichting übernommen. Caren ist aber zum Glück nicht weit weg, so kann ich sie regelmäßig anrufen, wenn ich Fragen habe. (Danke Caren, dass du besser weißt als ich, was alles in den Tiefen meines Rechners zu finden ist!!!)
Neben mir gibt es noch weitere Neulinge im FRoSTA-Team. Pünktlich zur Fussball-EM haben wir unsere “Produkt-Mannschaft” um drei Stürmer ergänzt! Alle drei machen nicht nur auf dem “Kühl-Feld” einen guten Eindruck, sondern zeigen auch “abseits” in der Pfanne ihr ganzes Können.
Hier könnt ihr schon mal unseren besten Stürmer sehen, die anderen sind noch in der Aufbauphase!!!! (Ich konnte sie nicht hochladen!!! Werde aber noch einen Versuch starten!)

Ich hatte hier vor Kurzem schon über meine persönlichen Erfahrungen im Lebensmittelhandel in London berichtet. Eine Geschichte, die ich dazu noch mal ergänzen wollte, ist die Sache mit dem Schlage stehen.
Der Regelfall beim Einkaufen ist ja, dass man bei mehreren offenen Kassen auch jeweils eine Schlange dahinter hat, an die man sich anstellen kann. In London hatte ich nun einen Marks & Spencer-Laden entdeckt, bei dem es nur noch eine Schlange gab, obwohl mehrere Kassen offen waren. Sobald eine Kasse frei war, sprang eine elektronisch Anzeige um und zeigte die Nummer der freien Kasse. Der erste Kunde in der Schlange konnte nun zum Bezahlen gehen.
In Deutschland kenne ich das gerade mal von den Schalten bei uns auf der Post. Dann allerdings ohne elektronische Tafel. Aber im Supermärkten habe ich das hier bisher noch nicht gesehn.
Diese Geschichte wirkt auf den ersten Blick harmlos. Doch bei genauerer Betrachtung tun sich Abgründe auf, denn bekanntlich besagt Murphys Gesetz (in einfacher Form):
“Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“
Bezogen auf den Einkauf im Supermarkt ergibt sich aus Murphys Gesetz zwangsläufig folgendes Postulat:
Wenn man die Wahl zwischen zwei gleich langen Warteschlangen hat, nimmt man immer die, an der man zum Schluss länger steht.
Da es nun aber nur noch eine Warteschlange in dem Laden gibt, gibt es scheinbar auch keine Warteschlange, die schneller vorankommt. Was nun? Wurde dieses eherne Gesetz einfach mir nichts dir nichts umgangen? Befindet man sich beim Einkauf vielleicht sogar mit einem Bein in der Illegalität?
Nach einem heftigen inneren dialektischen Diskurs mit mir selbst kam mir aber am Ende die entscheidenden Erkenntnis:
Nein, ganz im Gegenteil, Murphys Gesetz wird durch dieses Konzept mehr denn je bestätigt, denn dadurch, dass alle in einer Warteschlange stehen, kann man nun auch vollkommen sicher sein, dass man auf jeden Fall in der langsamsten Reihe steht!
Außerdem kann man natürlich auch bei großzügiger Gesetzesauslegung davon ausgehen, dass man, wenn man im Laden nebenan gekauft hätte, oder aber zu einer beliebigen anderen Zeit in diesen Laden gekommen wäre, schneller voran gekommen wäre.
Letzten Samstag, kurz nach Mitternacht haben wir nach 2 spektakulären Läufen auf einer der gefährlichsten Bahnen Europas unsere vorher schon mal vorbereiteten Weltmeister-T-Shirts übergezogen und unseren Sieg mit einer Magnum-Flasche Champagner begossen. Gerade waren wir Weltmeister im 4er Wok geworden. Zu den ersten Gratulanten gehörten Brösel, der Erfinder der Comic-Figur “Werner”, Reiner Calmund und Elton. Elton, der 2006 für FRoSTA gestartet war fand es etwas überheblich, vorher schon Weltmeister-T-Shirts drucken zu lassen aber mit Rodellegende Silke Otto im 1er Wok sowie Silke Kraushaar, Susi Erdmann, Felix Loch und Wok-Pilot Christoph Langen im 4er Wok zählte der ”FRoSTA Gold-Wok” natürlich zu den Favoriten.
Einen großen Anteil am Erfolg hatte natürlich wie immer die Technik. Bernd Steinecker, der Techniker der Deutschen Bobnationalmanschaft, Achim Gercken, Produktionsplaner bei FRoSTA und Christoph Langen himself haben Tag und Nacht mit Schleifpapier und Wachs an den Sportgeräten gearbeitet. Man konnte sich am Ende darin spiegeln und entsprechend schnell waren die Woks dann auch im Eiskanal.
Wok-Weltmeisterschaft – was soll der Quatsch? Spaß hat´s gebracht und Ruhm und Ehre für FRoSTA! Wer kann sich in der Lebenmittelbranche schon mit einem Weltmeister-Titel schmücken? Marktführer, ja gut, das sind viele, wir auch in unserer Produktkategorie - aber was ist das schon im Vergleich zum WM-Titel? “Nichts”. Das wäre sicher die Antwort unserer Controlling-Abteilung. Deshalb habe ich mir am Freitag mal die Umsatz- und Marktanteilszahlen angeschaut. Jungs, Ihr könnt auch die Korken knallen lassen: Wir haben den Umsatz mit unseren Gemüsemahlzeiten in den ersten 10 Wochen im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Dazu hat auch die Wok-WM beigetragen.
10 Kommentare 16. März 2008 | Veröffentlicht von Torsten Matthias in: Ein bißchen Spaß muß sein, InternesObwohl ich leider im Ausland bin und die Wok WM gestern nicht sehen konnte habe ich heute dieses Bild gefunden!
Herzlichen Glueckwunsch an alle die dabei waren!
Hier der Siegerehrungsfilm!
12 Kommentare 9. März 2008 | Veröffentlicht von Felix Ahlers in: Ein bißchen Spaß muß seinIch muss heute mal über ein unangenehmes Thema schreiben. Dieses unscheinbare Objekt bereitet seit gestern Grund zu Sorge bei uns in der Verwaltung:

Es handelt sich um einen Bewegungsmelder. Und ich höre an dieser Stelle schon im Geiste die Schlaumeier mit der bösen Zunge, die gleich wieder blitzartig kombinieren: „Was? Verwaltung? Bewegungsmelder? Ist der an eine Alarmanlage angeschlossen? Wollen die wieder das Spiel spielen ‚Wer sich zuerst bewegt hat verloren’ *lachgröhlschenkelklopf*“ Und schon bevor es ausgesprochen ist, tut mir – stellvertretend für viele meiner Kollegen – diese unberechtigte Häme schon in der Seele weh. *schnief* Denn solche Spielchen machen wir natürlich traditionsbewusst auch weiterhin völlig OHNE elektronische Hilfsmittel unter Aufsicht eines neutralen Schiedsrichters, der dafür selbstverständlich für die Zeit von der Arbeit freigestellt wird.
Nein, es ist viel tragischer und nicht ganz ungefährlich. Denn dieser Bewegungsmelder befindet sich jetzt auf den Toiletten und schaltet dort das Licht an wenn man reinkommt. Und nach einer gewissen Karenzzeit eben auch wieder aus. Und gerade dieser zweite Teil des Vorgangs ist die große Unbekannte, denn da dieser Zeitraum, nachdem das Licht wieder ausgeht, von dem Techniker, der das installiert hat, uns nicht bekannt gegeben wurde, kann man nur hoffen, wenn man da denn mal sitzt (und früher oder später passiert das hier jedem mal, soviel steht fest!), dass man fertig ist, bevor das Licht ausgeht. Denn wenn es ausgeht, ist es dort dunkel. Aber mächtig dunkel.
Gerade letzten Samstag kam bei „Genial daneben“ auf Sat1 die Frage: „Warum hängt in der Damentoilette der Materialforschungs- und Prüfanstalt Weimar eine Fliegenklatsche?“ Und das Rateteam um Hoëcker und von Sinnen hat es gewusst: Dort ist ebenfalls ein Bewegungsmelder installiert und wenn das Licht eben zu früh ausgeht, kann man mit der Fliegenklatsche wedeln und das Licht geht wieder an.
Nun die Gegenfrage: Warum hängt bei FRoSTA denn noch keine Fliegenklatsche? Ganz einfach: Weil es nichts, aber auch wirklich gar nichts nützen würde. Denn der Bewegungsmelder hängt lediglich im Vorraum über dem Waschbecken und nicht im eigentlichen Toilettenraum. Wer es also schafft, von der Toilette aus das Licht wieder einzuschalten, ob mit oder ohne Fliegenklatsche, arbeitet mit Sicherheit gar nicht bei FRoSTA, sondern im Zirkus. Aber vielleicht fängt der / die eine oder andere von uns demnächst trotzdem schon mal an zu üben:
winke winke!
13 Kommentare 5. März 2008 | Veröffentlicht von Frank Ehlerding (Controlling) in: Ein bißchen Spaß muß sein, UnwichtigesWo wir gerade im Beitrag zuvor von „natürlichem Aroma“ sprechen, fällt mir noch eine Geschichte ein, die ich nicht in den ungelesenen Tiefen eines lapidaren Kommentars untergehen lassen wollte:
Ich esse zum Frühstück ganz gerne mal eine Scheibe Toast mit Marmelade. Und neben hausgemachter Marmelade probiere ich auch ab und zu mal Sorten aus dem Handel. Und da kam mir doch eine Sorte in die Finger, die auf den schönen Namen „Winterzauber“ hört und von der Sorte „Apfel mit Marzipan“ ist. Ahh, Marzipan, dachte ich, genau das Richtige für mich.
Ich habe mir dann das Inhaltsverzeichnis durchgelesen: 5% Marzipan. Na, da wird wohl nicht viel Marzipan-Geschmack drin sein, meinte ich. Bis ich dann weiterlas und einen weiteren Inhaltsstoff entdeckte: „natürliches Marzipanaroma“! Also das erklärt doch alles!
Und wenn im vorhergehenden Beitrag noch gerätselt wird, ob das „natürliche Erdbeeraroma“ im Erdbeerjoghurt nicht nur im Sinne des Gesetzes natürlich ist, sondern auch im Sinne des gesunden Menschenverstandes, ist beim „natürlichen Marzipanaroma“ doch wohl alles klar, oder?
Jedes Kind weiß schließlich, dass natürliches Marzipanaroma aus den Knollen der Marzipankartoffel gewonnen wird, also so natürlich ist wie nur was. Die Marzipankartoffel wächst und gedeiht bekanntermaßen insbesondere in der Region Lübeck und wird, im Gegensatz zur normalen Speisekartoffel, nicht mit großen Landmaschinen geerntet, sondern, ähnlich wie Trüffel, von speziell abgerichteten Marzipanschweinen aufgespürt. Das erklärt auch den im Vergleich mit Speisekartoffen um ein Vielfaches höheren Preis. Das ist so in Wikipedia bisher noch nicht zu finden, aber ich kann ja diese Zeilen mal als Grundlage nehmen und dort dieses Wissen für alle zur Verfügung stellen.
Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, dass das so ganz mein Geschmack ist, aber wider besseren Wissens habe ich mir ein Exemplar Apfel-Marzipan-Marmelade gesichert. (Das kommt davon, wenn man mit leerem Magen einkaufen geht.) Ich habe sie auch noch nicht probiert, weil ich vorher erst eine andere Sorte zu Hause geöffnet hatte, aber ich bin jedenfalls gespannt.
11 Kommentare 29. Januar 2008 | Veröffentlicht von Frank Ehlerding (Controlling) in: Aus dem Supermarkt, Ein bißchen Spaß muß seinEben kam unsere Kollegin aus dem Werkscontrolling zu meinem Kollegen ins Büro und wollte mit ihm über bestimmte Kalkulationen sprechen. Mein Kollege fragte sie daraufhin tatsächlich: „Hast Du zufällig irgendeine Erbsenrohware im Kopf?“ … Als ich das hörte, musste ich sofort anfangen zu grinsen. Mein Kollege meinte sofort: „Das ist aber jetzt unhöflich.“ und grinste mit.
„Wieso? Ich habe doch nichts gesagt!“, meinte ich.
„Nee, nee, aber gedacht: Erbsenhirn gut umschrieben, oder was?“ *grins*
„Nein, natürlich war die Artikelnummer der Rohware gemeint, das weiß ich schon …“ Darf man nicht mal grinsen, ohne dass jemand Böses denkt …
Im vergangenen Jahr haben wir unsere Gourmet Mahlzeiten eine zeitlang mit einer Geld-zurück-Garantie versehen. Die Aktion ist nun schon seit längerer Zeit vorbei, die Einlösungen sind abgewickelt und gerade schaue ich noch mal die Einlöser-Anschreiben nach aufschlussreichen Erkenntnissen für uns durch. Fairerweise muss man sagen, dass extrem wenig Leute die Garantie in Anspruch genommen haben. Umso interessanter natürlich, was denjenigen denn nicht gefallen haben könnte. Zu lesen gab es dann unter anderem folgendes:
“Liebes Fräulein FRoSTA …” Fräulein ist sooo altmodisch, dass ich es schon fast wieder sympathisch finde. Und die FF-Kombination Fräulein FRoSTA entbehrt nicht eines gewissen Reizes. Vielleicht wäre diese Dame ja mal eine Alternative zu unserem Peter.
“…daher nehme ich Ihre Geld-zurück-Therapie in Anspruch.” Mein Gott, hier muss das Produkt so dermaßen schlecht gewesen sein, dass es zu erheblichen Traumata geführt hat. Auch der nächste Konsument scheint den Verzehr nicht unversehrt überwunden zu haben:
“…schmeckt so durcheinander“.
Mitunter gibts aber selbst unter den Einlösern der Garantie lobende Aspekte:
“… aber komischerweise schmecken mir die FRoSTA-Pfannengerichte sehr gut”.
Ja, das ist wirklich eigenartig.