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… noch ganz frisch?!

Tja, so ist das im Leben. Da meint man, man hat als Controller bei FRoSTA alles Wichtige erreicht, nämlich insbesondere den Kollegen vom Marketing beizubringen, dass im (Wirtschafts-)Leben eben nicht nur bunte Bilder und flotte Werbesprüche zählen, sondern auch knallharte Fakten und unbestechliche, auf den Grund der Tatsachen gehende Analysen, wie sie die wichtigste Abteilung im Unternehmen, nämlich wir vom Controlling, mit immer wieder unglaublicher Präzision und bestechendem Scharfsinn liefern, doch dann kommt alles anders. Ein neuer „Chef vom Ganzen“ kommt von der Firma Beiersdorf, um die Geschicke der Marke FRoSTA zukünftig zu leiten. Und schon nach der Ankündigung kommt bei uns die Befürchtung: Müssen wir wieder jetzt von vorne anfangen?

Unser Vorschlag, dem neuen Marketing-Mann an der Spitze erst einmal ein 5jähriges Praktikum im Controlling angedeihen zu lassen, damit nichts schief geht und um ihm erst mal nur die wichtigsten Grundbegriffe des Controlling nahe zu bringen, wurden leider ignoriert. ;-)

Doch, zugegeben, auch das Marketing-Business ist hartes Brot. Während man im Controlling erfolgreiche Konzepte für eine Firma in vielen Fällen auch mit wenigen Anpassungen auf andere Firmen übertragen kann, gilt das für ein erfolgreiches Marketing nur bedingt.

Die Urform des Controllers ist die Petze. Wollen wir also mal ein wenig petzen gehen, was die Industrie so treibt. Hier eines der universell einsetzbaren Beispiele für Marketing am Produkt:
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Man bekommt also im Vorteilspack zum 10er-Karton Katzenfutter 2 Beutel (gratis) dazu. Der Haken ist allerdings: Ich habe noch nie ein 10er Pack von diesem Produkt gesehen. Es sind IMMER 12 Beutel im Karton. Dieses geniale Konzept kann man für fast jedes Produkt übernehmen: „Der neue VW Golf jetzt im Vorteilspack mit 4 Rädern inklusive.“ Super. Ich bin deshalb dafür, dass wir auf unsere Standardgröße-Beutel mit 500g zukünftig „Vorteilspack 200g + 300 g“ drauf schreiben. Marketing kann so einfach sein.

Doch schnell hat die Beliebigkeit auch ihre Grenzen. So habe ich auf der Verpackung eines Haarpflegemittels (aus welchem Hause war das doch gleich …?) einen Aufkleber mit dem Aufdruck

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„frisch vom Friseur Gefühl“

gelesen.

Gut, das klingt jetzt zwar wie das Ergebnis einer Abschlussarbeit der Schul-Freitzeit-AG „Marketing“ zum Thema „Haarsträubende Werbeaussagen“ am Lothar Matthäus-Gymnasium in Herzogenaurach, doch zum einen gehen auch viele nach gut gemeinten Experimenten vom Friseur mit einem entsetzten

„so kann ich mich ja nirgendwo mehr blicken lassen Gefühl“

nach Hause und vor allem, nachdem ich ein wenig über den Sinn des Lebens und dieses Spruchs nachgedacht habe, wurde mir siedendheiß klar:

Vorsicht! Bitte nicht vorschnell nachmachen!

Würden zum Beispiel Hersteller von Toilettenpapier oder Hämorrhoidensalbe für ihre Produkte daraufhin das

„frisch vom Proktologen Gefühl“

proklamieren, wäre das NICHT Absatz fördernd! Nein! ;-)

Trotzdem von hier aus Bremerhaven noch mal ein herzliches Willkommen nach Hamburg und viel Spaß und Erfolg mit FRoSTA!

Flieg’ nicht so hoch, mein kleiner Freund

Es gibt Tage, da denke ich schon, wäre ich doch lieber mit dem Auto gekommen, anstatt umwelt- und gesundheitsbewusst mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Nicht nur, wenn ich, wie heute, auf dem Heimweg leicht vollgeregnet werde. Nein, heute schon auf dem Hinweg, als ein kleiner gefiederter Piepmatz meinte, er könnte beim Flug über einem unschuldigen Radfahrer ja auch gleich mal die Morgentoilette verrichten. Auf beiden Oberschenkeln landete ein kleiner Klecks von eindeutiger Herkunft. Und obwohl ich die Sauerei sofort weggewischt und, bei FRoSTA angekommen, gleich noch mal mit Wasser und Seife ausgespült habe, sind die Stellen auf der Hose sichtbar ausgebleicht.

Jetzt stehe ich vor der Entscheidung: Kaufe ich mir eine Schrotflinte und versuche zu verhindern, dass solche Sch…e noch mal passiert, oder fange ich das Biest ein und gründe eine Firma, die biologische Bleichmittel auf der Basis von Vogelkacke herstellt …
;-)

Heidi will die Ampel

 

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Diesen netten Brief habe ich von ihrem Vater bekommen.

Ob die Heidi K. allerdings die richtige Promoterin für die Nährwertampel ist würde ich jetzt mal bezweifeln. Jedenfalls fällt mir nicht ein wie. Aber vielleicht hat ja jemand hier im Blog eine gute Idee dazu?

HV – Räkeln, Rumstehen, Repräsentieren?

Während Herr Ahlers eventuell “menschelte” (ist mir nicht aufgefallen, würde mich aber jetzt nicht soo wundern..:-)), versuchten Herr Howind und ich, unsere Aktionär mit interessanten Druckwaren (E-Nummern-Tabelle! Wer möchte eine?), Magneten und Kugelschreibern zu beglücken, was mit letzteren fast besser funktionierte als mit der erfreulichen Dividende…. Auch unsere Tüten erfreuten sich gg. Ende der Veranstaltung großer Beliebtheit, um den Geschäftsbericht und andere wichtige Dinge nach Hause zu tragen. Genau wie wir hatte sich Herr Ahlers aber auch in einen gut sitzenden Zwirn geschmissen…das muss gesagt werden! Mir hat die Geschichte Spaß gemacht. Besonders, weil alles gut organisiert war und wir uns mit all unseren zentimetergenau bereitliegenden Broschüren nur noch dekorativ zwischen Stand und Tischchen drapieren mussten!
Ein Beweisfoto habe ich leider hier nur von uns zweien:
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“Darf ich offen sprechen? Der Hund kann überhaupt nicht sprechen!”

Heute morgen habe ich im Radio erfahren, dass es heute so was wie einen Girls Day für Hunde gibt. Man kann also seinen Hund mit zur Arbeit nehmen. Und Hunderte von Firmen scheinen da mitzumachen. Ich habe mich heute noch nicht persönlich in unserer Produktion umgesehen, aber während bei uns am Girls Day immer ein paar Kollegen auch ihre Töchter mitbringen und hier von FRoSTA ein wenig Programm für die jungen Damen gemacht wird, hat, soviel ich weiß, heute bei uns niemand versucht, seinen Hasso oder Rex mit in die Produktion zu bringen, damit der Frauchen / Herrchen mal dabei zusehen kann wie diese seine Brötchen verdienen.

Wäre zwar mal interessant, aber nee, nee, das lassen wir doch lieber sein. Es ist ja nicht so, (Vegetarier bitte an dieser Stelle mal kurz weglesen) dass wir hier keine Vierbeiner in die Produktion lassen würden, die kommen aber immer schon verarbeitet vom Lieferanten bei uns an und landen abends nicht auf der Couch von Herrchen, sondern auf dessen Teller. Und weil wir (noch) nicht nach China liefern, sind Hunde (und Katzen) nicht dabei. ;-)

PS: Meine chinesische Kollegin hat mir gerade mit einem Grinsen auf dem Gesicht versichert, dass sie sich durch den letzten Satz NICHT diskriminiert fühlt.

Lagerfeuerromantik

Heute haben wir uns mit Freunden getroffen. Jeder hat etwas zu Essen mitgebracht. Es gab Kuchen, Salate, marinierte Lammkoteletts und FRoSTA Tortelloni Ricotta-Spinat. Wäre ja nun nicht so etwas Besonderes gewesen, denn FRoSTA Gerichte haben wir schon öfter mal mitgebracht. Allerdings war Outdoor angesagt. So wurden die Lammkoteletts auf einem Grill zubereitet und die FRoSTA Tortelloni über dem Lagerfeuer. Da das ziemlich unglaublich klingt, hier die Beweisfotos:

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Nun überlege ich, ob wir das auch als weitere Zubereitungsempfehlung mit auf die Verpackung nehmen sollten … ;-)

Miez, Miez, Miez!

Wir als Controller sind eigentlich innerhalb der Lebensmittelbranche beliebig austauschbar. So könnten Controller von FRoSTA genauso gut bei Produzenten von Nudeln, Torten oder gar von Katzenfutter arbeiten, ohne dass für uns die Arbeit vollkommen anders wäre, sie deshalb grundsätzlich mehr oder weniger Spaß machen würde als jetzt auch.

Anders sieht das für unsere Kollegen in der Produktentwicklung, in der Qualitätssicherung oder für unsere Produktmanager aus. Denn wie ich gerade eben vor den Nachrichten beim Durchzappen beim letzten Rest eines Beitrages sehen durfte, werden die sensorischen Produkttests bei Dosenfutter für Katzen eben nicht nur von Katzen durchgeführt, auch die Mitarbeiter selbst matschen fröhlich in der Dosenpampe, um die Konsistenz des Fleischbreis zu erkunden und schoben sich offenbar genüsslich mit einem Lächeln (gut geschauspielert?) einen Klumpen der Haustiermahlzeit unter den Gaumen. „Ja, gut so“, oder so ähnlich war der Kommentar dieses sachkundigen Vorkosters, während ich selbst mit vor Staunen offenem Mund vor dem Fernseher saß.

Dass bei uns zu Hause die Miezekatzen sich mal unerlaubt über unbeaufsichtigte Teile unseres Mittagessens hergemacht haben, ist ja schon mal vorgekommen. Aber mir ist noch nie der Gedanke gekommen, mich dafür auch mal zu revanchieren.

Vielleicht ist das, wie viele andere Sachen auch, nur eine Sache der Gewöhnung aber ich möchte nicht ausschließen, dass ich morgen den einen oder anderen Kollegen aus unserer Produktentwicklung oder Qualitätssicherung auf unser Hochregallager klettern sehe, um dort laut aus Leibeskräften: „Danke, dass ich bei FRoSTA bin!“, über das FRoSTA-Gelände herauszuschreien.

Neues Gericht!

Letzte Woche war ich wieder einmal in Äthiopien um nach meinem Solino Kaffee Projekt zu gucken.

Und gleichzeitig habe ich unsere Köche gebrieft, das nationale Äthiopische Gericht “Injera” als neues Gericht zu entwickeln:

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Im Süden des Landes in Awasa gibt es übrigens riesige Seen mit Tilapia (Buntbarsch) die man dort frisch gekocht direkt am Strand für 5 Birr (0,35 €) pro Stück (ungefähr 200g) serviert bekommt. Schmeckte wirklich gut:

Und Fischsuppe wird auch direkt am Strand gekocht:

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