Sie befinden sich in folgender Kategorie: Ungewöhnliches

Es ist angerichtet!

Im FRoSTA Verbraucherservice ist man nie gefeit vor Überraschungen! Verbraucher stellen nicht nur interessante Fragen (“Liebes FRoSTA Team, woher kriegt Ihr Euer Brot?”) oder beglückwünschen uns zu unseren Produkten, nein, manchmal erhält man auch ganz ungefragt Fotos, aus denen bedingungslose FRoSTA-Liebe spricht. Nasi Goreng wir hier zum Superstar, die Paella wird mit echtem Safran zum fast unbezahlbaren spanischen Gourmet-Teller und das seinerzeit im Programm befindliche Wok Scharf Sauer ist nun nicht mehr ein vegetarisches Nudelgericht sondern wird im Handumdrehen zur niedlichen Beilage zum Brathuhn…


Wir danken Herrn Dieter W. für die wundervollen Fotos. Es rührt uns, dass Herr W. trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Behinderung (er trägt ein “G” im Ausweis) so viel Mühe in eine hübsch anzuschauende Mahlzeit steckt, die ihm in der Küche als Fertiggericht erst einmal viel Zeit erspart, am Tisch dann aber um so mehr das Auge erfreut!

Arztbesuche nicht übers Knie brechen!

Meine Güte, was für eine Einsatzbereitschaft! Mein Kollege aus dem Einauf hat seit Tagen akute Knieschmerzen. Aber irgendwie schafft er es nicht, mal zum Arzt oder zumindest zur Apotheke zu gehen.

Da kommt das abgelaufene Produktmuster aus der Produktion für den Heilungsprozess gerade recht. Wozu also einen Medizinmann aufsuchen, wenn man auch ohne dessen Kräutern, Salben und eindringlichen Beschwörungsformeln über den Tag kommt?

 

 

 

Hefeextrakt – Wunsch eines Idealisten!

Gestern abend lief ein Bericht bei stern TV über einen jungen Familienvater. Der Berliner lebt seit zwei Jahren vollkommen ohne Geld, er kauft nichts ein und er verdient auch nichts. Die Lebensmittel “rettet” er aus Containern von Bio-Supermärkten. Sein Umweltbewußtsein erstreckt sich aber auch auf andere Lebensbereiche. So trampte er ins Studio nach Köln statt sich von stern TV ein Flug-Ticket spendieren zu lassen.

Jetzt aber für mich der Clou an der Geschichte: Der sympathische Mann wollte weder Reisekosten noch eine Aufwandsentschädigung von stern TV. Er wünschte sich nur eine Sache und ich war sehr gespannt, was sich ein Idealist wie er wünscht!

Sein Wunsch: Eine  1-Kilo Dose Hefeextrakt! …und ich bin immer noch baff! Alles hätte ich mir vorstellen können, aber eine Dose Hefeextrakt? Nie im Leben!

“Hinter dem Begriff “Hefeextrakt” verbirgt sich letztlich nichts anderes als Geschmacksverstärker. Mit dem altbewährten Naturprodukt Hefe hat Hefeextrakt nicht mehr viel zu tun. Es wird zwar tatsächlich aus Hefe hergestellt, die Hefe dient jedoch lediglich als Eiweißlieferant. Bei der Herstellung werden die in der Hefe enthaltenen Aminosäuren extrahiert. So entsteht ein Stoff – eben der Hefeextrakt –, welcher die geschmacksverstärkenden Substanzen Glutamat, Inosinat und Guanylat enthält.” Foodwatch

Hefeextrakt wird bei mir als Verbraucherin niemals auf irgendeiner Wunsch- noch Einkaufsliste zu finden sein! Das ist mein kleiner Idealismus.

Der eiskalte Marktstand

Am Wochenende war (fast) ganz Hamburg auf der zugefrorenen Alster und unsere Winter Gemüse Pfanne war auch dabei! Ein kleiner vereister FRoSTA Gemüse Marktstand an der Aussenalster hat für viele zufriedene Gesichter gesorgt.  Eine Stunde lang haben wir den Hamburgern die FRoSTA Winter Gemüse Pfanne in die Hand gedrückt. Auf Schlitten, Fahrrädern und Schlittschuhen hat sie dann den Weg in zahlreiche Haushalte und (hoffentlich) Pfannen gefunden.

Läufer gesucht! Jetzt anmelden für den ungewöhnlichsten Fun-Run Norddeutschlands!

Mach mit beim 1. Klimahaus-Lauf!

1000 Meter, 5 Klimazonen, einmal um die Welt – alle, die Lust haben am 25.11.2011 am 1. Klimahaus-Lauf in Bremerhaven teilzunehmen, erwartet die ungewöhnlichste Laufstrecke Norddeutschlands. Es geht die kühlen Schweizer Alpen hinauf, durch heiße Wüsten, tropischen Regenwald, durch die Antarktis und entlang traumhafter Südseestrände.

Jeder Läufer ordnet sich bei der Anmeldung seinem Lieblingsteam zu; sowohl das beste Team als auch die besten Einzelläufer werden am Schluss prämiert. Aber keine Angst- es werden keine Profiläufer gesucht. JEDER kann mitmachen und sich aktiv für unser Klima einsetzen- denn der Reinerlös der Veranstaltung geht an die Deutsche KlimaStiftung. Und natürlich ist auch FRoSTA mit von der Partie: Nach dem Lauf gibt`s Pasta SATT für alle Teilnehmer.

Hier geht`s zum Anmeldeformular….

FRoSTA ersetzt Spinat durch Brennessel

Im Zuge der großen Ernährungswende mit verstärktem Blick auf Nachhaltigkeit inklusive Schonung von Boden und sonstigen Ressourcen mit Vorzug regionaler Pflanzen hat FRoSTA sich entschlossen, von nun an auf den Einsatz von Spinat in seinen Fertiggerichten zu verzichten zu Gunsten der Brennessel, die unproblematisch wächst, hohe Erträge bringt und unseren heimischen Faltern und Schmetterlingen Futter und Wohnort bietet.

Nein, stimmt nicht. Wenn Ihr das aber nun so in der Tageszeitung lesen würdet, liebe „FRoSTAner“, welche Gefühle und Gedanken nehmen dann Besitz von Eurem Bauch und Hirn ein?
Großartig? Völliger Nonsens? Absolut am Zahn der Zeit, topaktuelles Thema? IIIIhgitt, Brennessel????

Eine Anfrage im Verbraucherservice von Frau Brinkmann aus Rinteln, die die Brennessel mit ihrem Potential in den Fokus der Öffentlichkeit rücken möchte, konfrontierte mich exakt mit diesem Vorschlag. Ich gestehe, es stellten sich bei mir spontan diffuse Sympathien ein….

Wenn Du kein FRoSTA hast, dann hast Du kein FRoSTA!”

Seit gestern laeuft ein neuer Apple iPhone TV Spot…und…FRoSTA ist auch dabei!
Hier geht`s zum Spot…..
Während alle noch darüber diskutieren, was in Lebensmitteln so alles drin ist, ist im Internet schon alles klar: Wer genaue Infos haben will, der soll sie eben auch bekommen – und zwar mit freundlicher Unterstützung von Barcoo!

Update: Wer kein Quicktime zum Abspielen nutzt, findet den Spot auch auf Youtube.

black is black

Während ich neulich noch über die verschiedenen Schattierungen in der Welt philosophiert habe, war ich in der Zwischenzeit einmal dort, wo es weder Weiß noch Grau (bzw. „classic white“) gibt, sondern nur absolutes Schwarz. „Dialog im Dunkeln“ heißt das Projekt und als ich anfing, meinen Kollegen hier in Bremerhaven davon zu erzählen, waren da Bemerkungen wie: „So wie im Controlling?“ mit einem Grinsen im Gesicht zu hören. Das tut weh, verkennen Sie doch vollkommen die Tatsache, dass Controlling ja grundsätzlich immer der leuchtende Pfad einer Firma in der Finsternis des Wirtschaftslebens ist. ;-)

pict4246.JPG„Dialog im Dunkeln“ befindet sich in der berühmten Speicherstadt von Hamburg. Man bekommt einen Taststock und wird dann von einem Blinden durch völlig abgedunkelte Räume geführt, in denen Szenerien des Alltags aufgebaut sind, in denen man sich dann eben wie ein Blinder vollkommen ohne Sehen zurechtfinden muss. Was da genau auf einen zukommt, darum wird gerne ein kleines Geheimnis gemacht und darum will ich auch hier nicht so viel verraten. Da sollte man sich überraschen lassen. Mir war vorher etwas mulmig, wie ich mich wohl in völliger Dunkelheit in unbekannter Umgebung fühlen würde, aber das war schnell verflogen, denn Jens, unser „Reiseführer“ bei unserem Spaziergang ins Blaue … ähm …. Schwarze und selber fast vollkommen erblindet, verstand es durch sein fürsorgliches, witziges und selbstironisches Auftreten, dieses Gefühl zu nehmen.

Zum Schluss gab es noch eine kleine Gesprächsrunde, ebenfalls erhellend nur, was die Erkenntnis anbelangt, nicht die Optik. Dort hat Jens zunächst ein wenig über das blind sein erzählt. Anschließend hat sich jeder der Gruppe mal kurz vorgestellt. Natürlich sage ich normalerweise bei solchen Gelegenheiten auch gerne, dass ich bei FRoSTA bin, um dann leider oft enttäuscht festzustellen, dass ich den Firmennamen erst zwei Mal sagen oder buchstabieren muss und mindestens die Begriffe „Tiefkühlkost“ und „Peter von FRoSTA“ erwähnen muss, bis der Groschen fällt. Da ich aber gerade in sehr nachdenklicher Stimmung über das Erlebte war, sagte ich dieses Mal aber nur, dass ich Controller in einer Tiefkühlfirma bin, um mir die Erläuterungen zu ersparen.

Zu meiner Überraschung kam aber dann sofort die Nachfrage: „Bei FRoSTA?“ „Äh … ja, genau.“ „Mensch, kenne ich“, sagte Jens. „Esse ich auch ganz gerne mal. Besonders euer Gulasch schmeckt richtig gut.“

He, das Lob muss man dann aber ja besonders werten, oder? Denn wie wir in unserer Gruppe auch festgestellt haben, führt das Nicht-sehen-können dazu, dass man sich mehr auf die anderen Sinne konzentriert. Und wenn dann jemand sagt, dass FRoSTA gut schmeckt, dann wird das ja wohl auch erst recht stimmen. ;-)

Jens hat dann darauf hingewiesen, dass man bei „Dialog im Dunkeln“ auch die Möglichkeit hat, ein Essen zu bekommen. Das muss man sich dann teilweise erklären lassen, wo was liegt und im Zweifel eben ertasten. Dann meinte er noch mit einem Lachen: „Deshalb sollte man eines niemals tun wenn man Blinde zu Gast hat: Büffet anbieten! Alles wird erst mal ertastet.“ Na, wenn er diesen Humor zeigt, dann will ich das an dieser Stelle auch nicht schamhaft unterdrücken. ;-)

Jens, solltest Du das hier zufällig lesen (bzw. vom PC vorlesen lassen), dann seiest Du hiermit ganz herzlich gegrüßt.

« Ältere Einträge