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black is black

Während ich neulich noch über die verschiedenen Schattierungen in der Welt philosophiert habe, war ich in der Zwischenzeit einmal dort, wo es weder Weiß noch Grau (bzw. „classic white“) gibt, sondern nur absolutes Schwarz. „Dialog im Dunkeln“ heißt das Projekt und als ich anfing, meinen Kollegen hier in Bremerhaven davon zu erzählen, waren da Bemerkungen wie: „So wie im Controlling?“ mit einem Grinsen im Gesicht zu hören. Das tut weh, verkennen Sie doch vollkommen die Tatsache, dass Controlling ja grundsätzlich immer der leuchtende Pfad einer Firma in der Finsternis des Wirtschaftslebens ist. ;-)

pict4246.JPG„Dialog im Dunkeln“ befindet sich in der berühmten Speicherstadt von Hamburg. Man bekommt einen Taststock und wird dann von einem Blinden durch völlig abgedunkelte Räume geführt, in denen Szenerien des Alltags aufgebaut sind, in denen man sich dann eben wie ein Blinder vollkommen ohne Sehen zurechtfinden muss. Was da genau auf einen zukommt, darum wird gerne ein kleines Geheimnis gemacht und darum will ich auch hier nicht so viel verraten. Da sollte man sich überraschen lassen. Mir war vorher etwas mulmig, wie ich mich wohl in völliger Dunkelheit in unbekannter Umgebung fühlen würde, aber das war schnell verflogen, denn Jens, unser „Reiseführer“ bei unserem Spaziergang ins Blaue … ähm …. Schwarze und selber fast vollkommen erblindet, verstand es durch sein fürsorgliches, witziges und selbstironisches Auftreten, dieses Gefühl zu nehmen.

Zum Schluss gab es noch eine kleine Gesprächsrunde, ebenfalls erhellend nur, was die Erkenntnis anbelangt, nicht die Optik. Dort hat Jens zunächst ein wenig über das blind sein erzählt. Anschließend hat sich jeder der Gruppe mal kurz vorgestellt. Natürlich sage ich normalerweise bei solchen Gelegenheiten auch gerne, dass ich bei FRoSTA bin, um dann leider oft enttäuscht festzustellen, dass ich den Firmennamen erst zwei Mal sagen oder buchstabieren muss und mindestens die Begriffe „Tiefkühlkost“ und „Peter von FRoSTA“ erwähnen muss, bis der Groschen fällt. Da ich aber gerade in sehr nachdenklicher Stimmung über das Erlebte war, sagte ich dieses Mal aber nur, dass ich Controller in einer Tiefkühlfirma bin, um mir die Erläuterungen zu ersparen.

Zu meiner Überraschung kam aber dann sofort die Nachfrage: „Bei FRoSTA?“ „Äh … ja, genau.“ „Mensch, kenne ich“, sagte Jens. „Esse ich auch ganz gerne mal. Besonders euer Gulasch schmeckt richtig gut.“

He, das Lob muss man dann aber ja besonders werten, oder? Denn wie wir in unserer Gruppe auch festgestellt haben, führt das Nicht-sehen-können dazu, dass man sich mehr auf die anderen Sinne konzentriert. Und wenn dann jemand sagt, dass FRoSTA gut schmeckt, dann wird das ja wohl auch erst recht stimmen. ;-)

Jens hat dann darauf hingewiesen, dass man bei „Dialog im Dunkeln“ auch die Möglichkeit hat, ein Essen zu bekommen. Das muss man sich dann teilweise erklären lassen, wo was liegt und im Zweifel eben ertasten. Dann meinte er noch mit einem Lachen: „Deshalb sollte man eines niemals tun wenn man Blinde zu Gast hat: Büffet anbieten! Alles wird erst mal ertastet.“ Na, wenn er diesen Humor zeigt, dann will ich das an dieser Stelle auch nicht schamhaft unterdrücken. ;-)

Jens, solltest Du das hier zufällig lesen (bzw. vom PC vorlesen lassen), dann seiest Du hiermit ganz herzlich gegrüßt.

Nächste Abfahrt: FRoSTA

Bei meiner letzten Fahrt nach Bremerhaven traute ich meinen Augen kaum: FRoSTA hatte eine eigene Abfahrt bekommen! Mit zwei Spuren! Das war ja unglaublich, mir lief es heiß und kalt den Rücken runter. Mit irgendjemandem musste ich darüber sprechen, irgendetwas tun!
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Ich rief Herrn Ahlers an: “Herr Ahlers, entschuldigen Sie die Störung, ich bin so aufgeregt, ich bin grad in Bremerhaven, bei der neuen FRoSTA-Ausfahrt, das…das ist ja unglaublich….” stotterte ich. Betretenes Schweigen. Nichts. Ich kniff mir ins Bein. Die Ausfahrt blieb. “Frau van Bezouwen, was meinen Sie mit FRoSTA-Ausfahrt?”. Hilfe! Wie sollte ich das erklären! Ich musste abfahren, die Kontrolle über das Fahrzeug behalten, die Kontrolle über meine Sinne auch….um mich herum gähnende Leere. Keine Fahrzeuge weit und breit abgesehen von diesem DHL-Laster, immer knapp vor mir. “Frau van Bezouwen? Sind Sie noch da?” Oh nein o nein. Wie schrecklich peinlich, was sollte ich tun? Niemand würde mir das glauben! Ich machte mit dem Mund ein zischendes Geräusch, dann schaltete ich aus. Ganz schlechte Verbindung eben. Funkloch! Bei mir im Hirn: Auch Funkloch. Ich hielt an. Wischte mir den Schweiß von der Stirn. Der DHL-Laster hatte auch angehalten. Direkt vor mir. Wie unheimlich. Ich rechnete mit dem Schlimmsten. Dass ich z.B. herunterfalle und schlagartig aufwache, wie in diesen grässlichen Träumen. Nichts. Ich packte all meinen Mut zusammen und stieg aus. Ich wollte an dem Laster vorbeigehen, doch er war nicht 3D, es gelang mir nicht, immer wieder lief ich gegen eine feste Wand. Wie aus Pappe. Da sah ich es: Alles war hier aus Pappe, aus festem Karton. Die Autobahn. Das Schild. Die Hügel im Hintergrund, die ich so auch noch nie gesehen hatte kurz vor Bremerhaven…ich betastete meinen Körper. War ich etwa…Gerade in dem Moment kam eine heftige Böe und riss mich von der Bildfläche, sie klappte zu, ich sprang ab, landete zum Glück mit den Füßen zuerst im Büro Bistro und sah einen strahlenden Alexander Haliw vor mir, in der Hand die aktuelle DHL-Broschüre “Zielsicher für Sie unterwegs”, in der eine freche Werbeidee für eine Extraportion frischen Wind sorgt! “Gucken Sie mal! Ist das nicht toll? Eine FRoSTA-Autobahnabfahrt! Da können wir doch was Lustiges draus machen, vielleicht im blog!”

2 Wochen in Addis Abeba

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Gerade komme ich aus Addis Abeba zurück wo ich mit der GTZ ein kleines Unternehmensgründungsseminar organisiert habe.

Die Idee entstand durch das Solino Kaffee Projekt welches FRoSTA ja unterstützt: wie bereits berichtet ist es der erste Kaffee der Wertschöpfung für Äthiopien garantiert da er im Land geröstet und verpackt wird.

 Wer dazu mehr lesen möchte findet hier einen kurzen Reisebericht!

Was bitte ist das Geschmackslabor?

Gestern abend war ich auf Einladung des Marketing Club Bremen (s. auch Marketing-Club Bremen besucht FRoSTA) im Geschmackslabor. Hatte die Einladung schon fast gelöscht, als mich dann doch noch die Neugier gepackt hat. Warum will sich denn der Marketing-Club in einem Geschmackslabor treffen.

Also mal auf die Homepage des Geschmacklabors geklickt und siehe da es ist ein Restaurant der gehobenen Klasse. Und das in Bremerhaven. Das hat selbst mich als Bremerhavener (bei der ganzen Kritik an Bremerhaven wird man ja manchmal selbst nachdenklich) erst überrascht und dann total begeistert.

Das Essen war kreativ und schmeckte ausgezeichnet. Auf den Tischen standen dann um die 20 Kunststofffläschchen mit natürlich aromatisierten (ach ja, dass Wort wollte ich doch nicht mehr verwenden, weil es immer falsch verstanden und vermarktet wird), also mit Olivenöl in verschiedenen Geschmackkombinationen mit anderen Zutaten oder Gewürzen.

Wir haben dann aus jedem Fläschchen ein paar Tropfen auf Brot ausprobiert und am Tisch angeregt über die Geschmacksvorlieben diskutiert. Z.B. war die Passionsfrucht, die mit den Kernen vermahlen und dem Olivenöl zugegeben wurde ein Hit. Die Ingwer-Rosmarin-Variante hat dann spätestens als wir beim Nachtisch die Kombinationen mit Schokoladen-Mousse ausprobiert haben zu klaren unterschiedlichen Meinungen geführt. Ob es einem schmeckt ist eben Geschmackssache ;-)

Ach ja, als Hauptgang hatten wir Tapas-Variationen – lecker.

In jedem Fall empfehlenswert!!!

Bremerhaven hat mal wieder überrascht und bestätigt, dass es Einiges zu bieten hat.

Die “Geld-zurück-Therapie”

Im vergangenen Jahr haben wir unsere Gourmet Mahlzeiten eine zeitlang mit einer Geld-zurück-Garantie versehen. Die Aktion ist nun schon seit längerer Zeit vorbei, die Einlösungen sind abgewickelt und gerade schaue ich noch mal die Einlöser-Anschreiben nach aufschlussreichen Erkenntnissen für uns durch. Fairerweise muss man sagen, dass extrem wenig Leute die Garantie in Anspruch genommen haben. Umso interessanter natürlich, was denjenigen denn nicht gefallen haben könnte. Zu lesen gab es dann unter anderem folgendes:

Liebes Fräulein FRoSTA …” Fräulein ist sooo altmodisch, dass ich es schon fast wieder sympathisch finde. Und die FF-Kombination Fräulein FRoSTA entbehrt nicht eines gewissen Reizes. Vielleicht wäre diese Dame ja mal eine Alternative zu unserem Peter.

…daher nehme ich Ihre Geld-zurück-Therapie in Anspruch.” Mein Gott, hier muss das Produkt so dermaßen schlecht gewesen sein, dass es zu erheblichen Traumata geführt hat. Auch der nächste Konsument scheint den Verzehr nicht unversehrt überwunden zu haben:
…schmeckt so durcheinander“.

Mitunter gibts aber selbst unter den Einlösern der Garantie lobende Aspekte:

… aber komischerweise schmecken mir die FRoSTA-Pfannengerichte sehr gut”.
Ja, das ist wirklich eigenartig.

Reinheitsgebot reloaded

Gute Sachen werden gerne kopiert. Aber eigentlich versucht eher unsere Konkurrenz, uns zu kopieren. (Zumindest tun sie oft so, als würden sie uns kopieren.) Dass aber unser Reinheitsgebot von einer Branche kopiert wird, die so was von fernab der Lebensmittelindustrie ist, das überrascht schon. Hier mal ein Ausschnitt der betreffenden Internetseite:

Man achte besonders auf das Reinheitsgebot-Symbol am rechten Bildschirmrand und vergleiche es dann hiermit (neue Version):

oder hier die alte Version:

Wie ich finde, hat diese mir bisher unbekannte Firma da eine durchaus eigenständige Version gefunden, um ihr Reinheitsgebot zu präsentieren, oder? Da muss man erst mal drauf kommen, unser Symbol nicht nur seitenverkehrt abzubilden, sondern dann auch noch – was soll das sein? – Lavendel hinzu zu packen. Wie originell. Wirklich sehr creative von der Firma air creative. Will da etwa jemand vom Renommee unseres Reinheitsgebotes profitieren? Nicht doooch …

Ganz merkwürdig wird es an der Stelle, wo das Reinheitsgebot dieser Firma beschrieben wird:

„Das Reinheitsgebot bedeutet aber auch, dass wir keine Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Farbe, Geschmacksverstärker oder ähnliches verwenden.“

Auch sehr ähnlich wie bei uns. Aber Geschmacksverstärker? Bei Raumduftgeräten? Werden sonst in Raumdüften Geschmacksverstärker eingesetzt? Man lernt ja nie aus. Aufmerksame Leser unseres Blogs werden jetzt unken, ob sie denn stattdessen Hefeextrakt einsetzen, aber ich könnte mir vorstellen, das würde bei Raumduftgeräten früher oder später zu einer Pilzsporenvergiftung in der Lunge à la Pharaonengrabentdecker führen. Nein, irgendwie habe ein wenig das Gefühl, hier will jemand uns und unser Reinheitsgebot auf den Arm nehmen. Aber ich kann mich auch täuschen.

Bei uns hat diese Raumduftfirma jedenfalls ihre Duftmarke hinterlassen aber wenn die Produkte dieser Kreativen auch so einzigartig und originell sind wie ihre Werbeideen …

Die AOK Super WG

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bekommt heute ihre erste FRoSTA Lieferung. Gewonnen hat die WG “Party&Breakfast” aus Trier, hier ist ihre Bewerbung in Gedichtform. Ein Semster lang werden wir die 2er WG (da haben wir ja Glück gehabt, daß nicht die zweitplazierte “15 Mädel WG” gewonnen hat..:O)) ) mit FRoSTA Produkten versorgen. Vielleicht bekommen wir ja mal ein Foto, dann kommt es hier rein! Wir gratulieren jedenfalls herzlich und hoffen es schmeckt!!

FRoSTA in Moskau

Gerade erhielt ich eine Nachricht von unserer Kollegin Anna Khalimova, die ihren Urlaub zu Hause in Kasachstan verbringt. Zwischendurch hat sie Moskau besucht und mir diese email geschickt:

Hallo Torsten,

Das sind meine Nichte, meine Schwester und mein Cousin. Wir haben in Moskau ganz zufaellig einen Spar-Markt entdeckt.

 

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