Gute Sachen werden gerne kopiert. Aber eigentlich versucht eher unsere Konkurrenz, uns zu kopieren. (Zumindest tun sie oft so, als würden sie uns kopieren.) Dass aber unser Reinheitsgebot von einer Branche kopiert wird, die so was von fernab der Lebensmittelindustrie ist, das überrascht schon. Hier mal ein Ausschnitt der betreffenden Internetseite:

Man achte besonders auf das Reinheitsgebot-Symbol am rechten Bildschirmrand und vergleiche es dann hiermit (neue Version):

oder hier die alte Version:

Wie ich finde, hat diese mir bisher unbekannte Firma da eine durchaus eigenständige Version gefunden, um ihr Reinheitsgebot zu präsentieren, oder? Da muss man erst mal drauf kommen, unser Symbol nicht nur seitenverkehrt abzubilden, sondern dann auch noch – was soll das sein? – Lavendel hinzu zu packen. Wie originell. Wirklich sehr creative von der Firma air creative. Will da etwa jemand vom Renommee unseres Reinheitsgebotes profitieren? Nicht doooch …
Ganz merkwürdig wird es an der Stelle, wo das Reinheitsgebot dieser Firma beschrieben wird:
„Das Reinheitsgebot bedeutet aber auch, dass wir keine Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Farbe, Geschmacksverstärker oder ähnliches verwenden.“
Auch sehr ähnlich wie bei uns. Aber Geschmacksverstärker? Bei Raumduftgeräten? Werden sonst in Raumdüften Geschmacksverstärker eingesetzt? Man lernt ja nie aus. Aufmerksame Leser unseres Blogs werden jetzt unken, ob sie denn stattdessen Hefeextrakt einsetzen, aber ich könnte mir vorstellen, das würde bei Raumduftgeräten früher oder später zu einer Pilzsporenvergiftung in der Lunge à la Pharaonengrabentdecker führen. Nein, irgendwie habe ein wenig das Gefühl, hier will jemand uns und unser Reinheitsgebot auf den Arm nehmen. Aber ich kann mich auch täuschen.
Bei uns hat diese Raumduftfirma jedenfalls ihre Duftmarke hinterlassen aber wenn die Produkte dieser Kreativen auch so einzigartig und originell sind wie ihre Werbeideen …
5 Kommentare 7. November 2007 | Veröffentlicht von Frank Ehlerding (Controlling) in: Reinheitsgebot, Ungewöhnliches, UnwichtigesWer in den letzten Wochen ein wenig in unserem Blog in älteren Beiträgen gewühlt hat, dem wird vielleicht aufgefallen sein, dass da etwas noch nicht stimmt: Die Links funktionieren nicht. (Wobei mir das Wort „Verknüpfung“ viel besser gefällt als das Wort „Link“!) Also, die … Verknüpfungen (zu anderen älteren Berichten) sind nämlich immer noch auf die Blog-Seiten der alten Version gerichtet. Leider war bei der Umsetzung auf die neue Blog-Version nicht alles reibungslos. Die alten Verknüpfungen weisen jetzt allesamt auf die Blog-Startseite. Und wer hat jetzt schon noch Lust, alle alten Berichte (und Kommentare) noch einmal durchzusehen und manuell zu korrigieren? Na ja, wenn man mal gaaaanz viel Zeit hat …
Ich habe mich in letzter Zeit auch etwas rar gemacht beim Blog-Schreiben. Diverse Gründe:
1. keine Lust
2. keine Zeit
3. keine Lust
4. keine Lust
5. keine Lust
6. s.o.
Außerdem war ich als Rechtshänder in den letzten Tagen etwas gehändik … gehandykä … gehendi … beeinträchtigt und musste einige Sachen buchstäblich mit … nein, nicht mit Verknüpfungen, sondern mit links erledigen. Aber vielleicht wird ja in den nächsten Tagen wieder alles besser …
Gegrillt natürlich!!!
Jedes Jahr im Sommer das gleiche Elend: Schönes Wetter in Deutschland und alle Leute schmeißen die Bratwürste und Koteletts auf die Flammen.
Endlich können sich auch mal die Männer als Koch fühlen und sich feiern lassen. Auch, wenn sie die ganzen sonstigen Vorbereitungen wie Fleisch kaufen oder Salate machen in 94,786% aller Fälle üblicher Weise trotzdem den Frauen überlassen. Natürlich nur, wenn überhaupt auch Frauen am Grill-Essen teilnehmen. Wenn es ein reines Männer-Grilllfest ist, ist das mit den Salaten natürlich hinfällig. Echte Männer brauchen doch keine Salate, oder? Da reicht auch ein schönes 2 Kilo Stück Fleisch.
Verfolgen wir aber nun die fatale Ereigniskette (in der Sesamstraße auch mal bedeutungsschwanger als „Was-Passiert-Dann-Maschine“ bezeichnet):
Schönes warmes Wetter
viele Grillabende
viele Grillfleisch und Salate essende Menschen
viele satte Menschen
weniger Menschen, die FRoSTA essen!
So, da haben wir’s: Je schöner das Wetter im Sommer, desto schlechter meist die Absätze für FRoSTA. Da kann man sich sicher vorstellen, dass wir uns bei FRoSTA fast ‘n Loch in’ Bauch freuen, dass der Sommer dieses Jahr hier unter aller Sau ist, denn so fällt die Absatzdelle zur (eigentlich) warmen Jahreszeit nicht ganz so heftig aus.
Allerdings ist das Wetter hier in Bremerhaven seit einigen Tagen nun doch endlich wieder überaus angenehm sommerlich. Doch das ist mir jetzt egal, denn ich habe Urlaub, schmeiße ein paar Stücke Fleisch auf’n Grill, fühle mich wie ein Koch und brauche zum Glück das Elend der schlechter werdenden Absatzzahlen nicht mit ansehen

Dass erfolgreiche Produkte und Konzepte der wenigen innovativen Hersteller im Markt von der Konkurrenz mal mehr, mal weniger dreist und schamlos kopiert werden, war und ist zu allen Zeiten ein schon fast normaler Teil der Wirtschaft. Doch was uns bei FRoSTA in diesen Tagen widerfahren ist, schlägt dem Fass beim Überlaufen … oder so ähnlich.
Jedenfalls haben wir bei uns auf dem Gelände derzeit ein kleines Platzproblem. Wir wissen mit unseren leeren Paletten nicht mehr wohin. Deshalb haben wir vor 2 Wochen genau bei uns unterm Fenster ein großes Zelt aufgebaut. Erst wussten wir gar nicht, wofür das sein sollte und haben zunächst auf Bierzelt getippt. Aber das war wohl nix. Dort in dem brauen Zelt soll erst mal ein Teil unserer Paletten gelagert werden.
So weit so gut. (Oder auch nicht gut, denn das Teil steht quasi direkt vor unserer Nase.) Doch dann das: In dieser Woche zieht die Konkurrenz nach! Wie schon an anderer Stelle erwähnt, wohnt gleich gegenüber von FRoSTA in Bremerhaven, nur einmal kurz über die Straße, Käpt’n Iglo mit seiner Familie. Und hat doch der alte Mann tatsächlich nichts Besseres zu tun, als auch ein Zelt auf der anderen Seite unseres Bürogebäudes direkt gegenüber unserem Eingang aufzubauen, das fast genau so aussieht wie unseres. Sogar die Farbe stimmt überein.
Liebe Kollegen von Gegenüber, nicht alles, was FRoSTA tut, ist es wert, dass es auch noch von der Konkurrenz kopiert wird! So ein Zelt für Paletten, das wir uns da hingestellt haben, sieht provisorisch, unprofessionell und vor allem potthässlich aus. UND IHR DA DRÜBEN MACHT DAS AUCH NOCH NACH!!! WAS SOLL DAS?!?!
Soll das ein Nachbarschaftsstreit werden? Demnächst kommt der Kollege Kapitän noch an und verklagt uns, weil wir unsere Hecke zu hoch wachsen lassen. Oder weil die Mütze von unserem Gartenzwerg (der mit dem Messer im Rücken) im Vorgarten von der Farbe her nicht in unsere Kleingartensiedlung Fischereihafen passt. Und weil er ihm außerdem zu ähnlich sieht …
Wenn das Wetter nicht allzu mieserabel ist, lasse ich mein Auto gerne stehen und nehme das Fahrrad zur Arbeit. Bis zum Ende letzten Jahres gab es einen Schleichweg für Radfahrer und Fußgänger, der über eine kleine Brücke über Eisenbahngleise hinweg führte und den Weg in den Bremerhavener Fischereihafen, wo auch FRoSTA zu Hause ist, erheblich verkürzte. Doch dann wurde die Brücke einfach abgebaut.
Hier sieht man noch die verwaiste Zufahrt zu der nicht mehr vorhandenen Brücke. Die gegenüber liegende Zufahrt wurde bereits abgetragen. Offensichtlich soll dort gebaut werden.
Wie das aber mit Fußgängern (und Radfahrer) seit Menschengedenken so ist, suchen sie sich meistens immer den kürzesten Weg zum Ziel. Und da die Brücke nicht mehr da ist, um die Gleise zu überqueren, geht man eben an der ehemaligen Brückenzufahrt vorbei und stolziert / fährt direkt auf einem Trampelpfad über die Gleise.
Doch dieser neue Weg über die Gleise blieb nicht unentdeckt. Und so wurde von zuständiger Stelle dieses Schild aufgestellt:
Und das ist auch bitter nötig, denn die Leichtsinnigen, die hier die Gleise überqueren, sind doch stark gefährdet, schließlich fahren die Züge hier fast im Minutentakt mit einem Affenzahn vorbei.
Gut, Minutentakt ist vielleicht etwas übertrieben. Aber zumindest stündlich. Genauer gesagt fahren 6 Züge am Tag hier vorbei. 3 in die eine, 3 in die andere Richtung. Noch genauer gesagt fährt immerhin jeden zweiten Sonntag 6 Mal ein Museumszug hier längs. Im Sommerhalbjahr. Man kann sich vorstellen, wie sich gerade sonntags der Strom der Fußgänger- und Radfahrer über die Gleise in das Industriegebiet Fischereihafen wälzt.
Aber wenn die Züge hier fahren, dann natürlich mit einer Wahnsinngeschwindigkeit … also … äähmm mit geschätzten 15 km/h rasen sie auf den ca. 200 Meter weiter gelegenen Kopfbahnhof zu …
Das Schild steht seit Anfang des Jahres und bereits am nächsten Wochenende kommt der erste Zug der Museumseisenbahn, der diese eigentlich mittlerweile (fast) ungenutzten Industriegleise noch befährt. Gut, ab und zu, vielleicht einmal die Woche, fährt noch ein Güterzug auf diesem Gleis zum Rangieren kurz hin und her, aber trotzdem: Wer solch ein dramatisches Schild aufstellt, der lässt sich bestimmt auch von Schülerlotsen über die Spielstraße bringen.
Aber wo ich schon gerade von der Museumsbahn und dem Bahnhof erzähle: Der Kopfbahnhof grenzt direkt an einer der gemütlichen Bremerhavener Ecken für Einheimische und Touristen, das „Schaufenster Fischereihafen“, wo ehemalige Fischverarbeitungshallen, die gleich neben dem Hafenbecken liegen, zu Restaurants und kleinen Lädchen umgewandelt wurden.
Von hier aus fährt der Museumszug auf einer schönen, beschaulichen Strecke bis ins 30 km entfernte Bad Bederkesa. Auch Fahrräder können mitgenommen werden. Sehr zu empfehlen.
2 Kommentare 4. Mai 2007 | Veröffentlicht von Frank Ehlerding (Controlling) in: Ein bißchen Spaß muß sein, Kleine Erlebnisse, UnwichtigesMan könnte vielleicht denken, nach den viel diskutierten Preiserhöhungen hängt bei FRoSTA der Haussegen schief. Aber falsch gedacht. Schief hängt lediglich eine unserer Außenjalousien auf der Frontseite bei uns am Verwaltungsgebäude in Bremerhaven, die aus den Führungsschienen gerissen wurde. Wahrscheinlich ein etwas heftigerer Windstoss.

Die Außenjalousien sind besonders praktisch, wenn im Sommer die Sonne stark auf unser Gebäude scheint. Dann halten Sie doch sehr viel mehr Wärmestrahlung ab als Innenjalousien. (Obwohl irgendwann nützen die auch nichts mehr gegen die Hitze.) Eigentlich haben wir einen Sensor außen am Haus, der es registriert, wenn der Wind zu stark für unsere Außenjalousien ist und fährt sie dann automatisch hoch. Aber soweit ich weiß, ist es eben nur ein Sensor. Und wenn der dann da sitzt, wo der Wind gerade nicht hinterhakt, dann passiert so was.
Und während die Gallier um Asterix vor nichts Angst hatten, außer dass ihnen mal der Himmel auf den Kopf fällt, haben wir FRoSTA-Mitarbeiter auch vor nichts Angst, außer dass uns mal die Jalousie auf den Kopf fällt.
7 Kommentare 19. April 2007 | Veröffentlicht von Frank Ehlerding (Controlling) in: Ein bißchen Spaß muß sein, UnwichtigesVor einigen Wochen gab es im Hamburger Abendblatt einen Bericht über die Band “Tokio-Hotel”. Angeblich soll die Band in unserem Büro-Trackt in Hamburg Bahrenfeld eine Wohnung gemietet haben. Wir haben sie noch nie gesehen, nur ab und zu mal einige Fans. Heute morgen waren bei uns am Eingang dann Transparente und kleine Plakate aufgehängt mit denen die Fans von Tokio-Hotel gebeten wurden, den armen Jungs doch etwas Privatsphäre zu gönnen.

Wir wollten die Band schon immer mal zum Mittagessen einladen. Es gab allerdings Gerüchte, dass die Band die Wohnung nur deshalb angemietet hat, weil sie in Hamburg nicht gezwungen wären, zur Schule zu gehen. Eigentlich – so die Gerüchte – würden sie woanders wohnen. Mal sehen, vielleicht kriegen wir das ja raus. Auf jeden Fall würden wir ihnen was leckeres von FRoSTA anbieten. Wir würden auch für sie kochen und natürlich auch servieren, ist ja üblich in Hotels
Willkommen im Jahr 2007!
Nachdem schon der Kollege aus dem Personalwesen mit seinem Beitrag einen schönen Schlusspunkt für unser besinnliches Kaffee&Kuchen-Blog der letzten Zeit gesetzt hat, sei es mir erlaubt, diesen Abwärtstrend in Sachen Festlichkeit ein wenig fortzusetzen.
Eigentlich wollte ich es bei den kürzlich beschriebenen Blicken aus dem Fenster nach Westen und nach Osten belassen, denn zum einen ist unser Gebäude so gestaltet, dass es nach Norden und Süden wenig Ausblick gibt, zum anderen ist dort nicht viel, worüber sich interessant berichten lässt, so dachte ich. Doch da habe ich mich ein wenig verdacht, denn ich habe nicht an das Dach gedacht. Gut, man müsste sich wirklich schon oben auf das Bremerhavener FRoSTA-Verwaltungsgebäudes stellen, um im nördlichen Teil des Fischereihafens das „Bremerhavener Eiswerk“ zu sehen, aber egal. Es ist jedenfalls interessant genug, um gerade jetzt darüber zu berichten.
Ja, in Bremerhaven werden nicht nur Fischstäbchen und leckere Fertiggerichte produziert, sondern auch Eis. Das ist allerdings lange nicht so schmackhaft wie unsere Steakhauspfanne und ich bin mir sicher, die Eiswerke werden mir da nicht widersprechen. Denn deren „Magnum“ wird nicht fürs genüssliche Schlabbern an heißen Sommerabenden produziert, sondern zum Beispiel um darauf zu laufen!

Tatort: Oberhof im Thüringer Wald. Ab dem 5. Januar versuchen Kati Wilhelm, Sven Fischer & Co. dort wieder Punkte im Biathlon Weltcup zu erlaufen und zu erschießen … ähhm, ja … Da in Oberhof aber leider nicht genug Schnee gefallen ist und auch die Schneekanonen bei den milden Temperaturen überfordert sind, haben sich die Organisatoren entschlossen, Schnee dazu zu kaufen. Und so lieferte nun die Bremerhavener Eiswerk GmbH 1200 Kubikmeter Schnee in das 450 Kilometer entfernte Oberhof, um dort den Biathlon Weltcup sicherzustellen.
Ein Besuch auf der Internetseite der Eiswerke lohnt sich, denn die Eiswerke verkaufen so ziemlich alles, was man aus Eis herstellen kann, von einfachen Eiswürfeln über große Eisblöcke bis hin zu wunderschönen Eisskulpturen. Und sollte jemand nach den Feiern der letzten Zeit noch einen dicken Kopf haben, kann man sich dort auch günstig mit genügend Brucheis versorgen, um die Badewanne damit zu füllen. Als originelles Gimmick für die nächste Feier gibt es auch die Whiskeygläser aus purem Eis. Wirklich cool, oder?
4 Kommentare 1. Januar 2007 | Veröffentlicht von Frank Ehlerding (Controlling) in: Lokales, Ungewöhnliches, Unwichtiges