Anfang Juli war bei uns wieder Zeit für die alljährliche Erbsenernte. Auf den Feldern rund um das FRoSTA Werk Elbtal in Sachsen waren die Erntehelfer rund um die Uhr im Einsatz. Und da die FRoSTA Erbsen etwas ganz Besonderes sind, wurden sie auf ihrem Weg von der Schote bis in den Beutel von einem Kamerateam begleitet. Als Frau vom Verbraucherservice wollte ich natürlich auch unbedingt mit dabei sein und mir umfassendes Erbsenwissen aneignen. Den ersten Tag verbrachten das Kamerateam und ich schwitzend (es war ja grade die große Hitzewelle) auf diversen Feldern. Es ist unglaublich, wieviel Zeit es kostet, eine simple Erbsenpflanze zu filmen. Am nächsten Tag wurde in der Produktion gedreht. Zunächst unter freien Himmel beim Wiegen, Sortieren und Waschen der Erbsen und dann in der Werkshalle für alle weiteren Produktionsschritte. Hier seht Ihr schonmal die schönsten Fotos. Die komplette “Fotostory” findet Ihr auf unserer Facebook-Seite.
Seit geraumer Zeit ist bei uns eine rege Diskussion zum Thema Knoblauch entbrannt. Die Einen sind der Meinung Knoblauch gehört zur guten Küche dazu, besonders in den Küchen der Welt ist er nicht wegzudenken. Andere sehen in Knoblauch einen Hemmfaktor, der zu Vielen unangenehm ist, weil man sich im Büro, beim Date oder abends bei der Liebsten unbeliebt macht …
Wie ist so die Meinung dazu?
52 Kommentare 25. Februar 2010 | Veröffentlicht von Jens Bartusch in: Deine Meinung zählt!, Produkte, Rohwaren und ZutatenEs kommt immer mal wieder vor, dass man beim Essen von Paella ein leichtes Knirschen im Mund spürt. Dafür gibt es zwei mögliche Gründe. Es könnten Sandreste sein, die beim Waschen der Muschel nicht herausgespült worden sind. Es sind aber meistens kleinste Muschelschalenreste, die aus natürlichen Gründen (die Muschel hängt eben sehr an ihrer Schale) nicht immer 100%ig entfernt werden. Da es sich normalerweise um kleinste Teilchen in der Größe von Sandkörnern handelt, besteht keine gesundheitliche Auswirkung – man nimmt es eben wahr.
Da sich häufiger Verbraucher bei uns beschweren, dass die Muscheln sandig wären stellen wir uns nun die Frage, ob wir vielleicht die Muscheln aus unserer Paella herausnehmen sollten.
Wie sind so die Meinungen?
58 Kommentare 29. Januar 2010 | Veröffentlicht von Jens Bartusch in: Deine Meinung zählt!, Rohwaren und ZutatenWoher kommen eigentlich die vielen verschiedenen Gemüserohwaren, die in den Gerichten oder Gemüsepfannen von FRoSTA eingesetzt werden? Diese Frage werden sich sicher schon viele unserer Verbraucher gestellt haben.
Nun, FRoSTA produziert einen großen Teil des Gemüsebedarfes in zwei eigenen Werken in Deutschland. Hierzu gehören hauptsächlich Spinat, Karotten, Erbsen, Brechbohnen und Kräuter. Aber die Vielfalt in den Rezepturen ist weitaus größer. Wo zum Beispiel kommt der Broccoli her und dann noch „Hochland“, wie wir ihn ausloben??
Dies ist unsere Broccoligeschichte:
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In einer Höhe von 2.500 Metern, auf der Hochebene Ecuadors, zu den Füßen des Vulkans Cotopaxi wächst der Broccoli für Peter von FRoSTA. Genaugenommen schon seit vielen Jahren.
Obwohl, andere Länder bauen ebenfalls Broccoli an, warum also gerade Ecuador? Hier wächst der Broccoli , der alle Ansprüche erfüllt, die FRoSTA hat und das sind nicht eben wenige:
1. Geschmack
Das gemäßigte Klima mit einer Durchschnittstemperatur im Jahr von 14 Grad Celsius ist die Ursache für ein langsames Wachsen des Broccolis und damit einer hervorragenden und sehr typischen, aromatischen Geschmacksausbildung. Viele Vergleichsverkostungen mit Broccoli aus anderen Ländern haben dies gezeigt.
2. Farbe
Die gewählten Sorten und das Klima mit tagsüber fast senkrechter Sonneneinstrahlung führen zu einer kräftigen grünen Farbe.
3. Konsistenz
Auch hier führt das gemäßigte Klima zu einer guten Konsistenz mit festen Röschen, die den Produktion- und Abpackprozess heil und unbeschadet überstehen.
4. Pestizid-Verzicht
Die doch niedrigen Temperaturen vermindern den Insektenbefall, so dass kaum eine Behandlung mit Pestiziden nötig ist.
5. Verarbeitung
Die Röschen werden noch von Hand geschnitten.
Wie muß man sich die Ernte und die Verarbeitung vorstellen?
Die Broccoliköpfe auf der Farm „Nintanga“ werden per Hand geerntet, d. h. geschnitten und dann in den Verarbeitungsbetrieb transportiert, der sich an die Farm anschließt und keinen Kilometer entfernt ist.
Hier erfolgt die Zerteilung der großen Broccoliköpfe in kleine Röschen.
Es gibt viele verschiedene Größen. Die Größe ist abhängig davon, was mit dem Broccoli bei FRoSTA passieren soll. Für Fertiggerichte müssen die Röschen eher kleiner sein, da eine gute Verteilung gewünscht ist , und die Röschen ja schließlich mundgerecht sein sollen.![]()
Nach der Zerteilung werden die Röschen gewaschen, blanchiert und dann in einem Frosttunnel bei – 45 Grad Celsius in kürzester Zeit einzeln tiefgefroren. Man kann auch sagen, in den „Kälteschlaf“ versetzt. Dann tiefgefroren verpackt und in eigenem Tiefkühlhaus bis zur Auslieferung gelagert.
Dieser Prozess dauert nicht länger als 10 Stunden. Also, morgens geerntet und abends tiefgefroren. Fertig zum Abtransport in andere Länder. Unter anderem eben auch nach Europe und hier nach Deutschland zu Peter von FRoSTA.
Ecuador hat sich im Laufe der Jahre einen weltweiten Export mit seinem hervorragenden Broccoli geschaffen. Außer nach Europa gehen die Produkte auch in die USA und nach Japan. Alle Länder stellen hohe Qualitätsanforderungen und haben hohe Ansprüche hinsichtlich einer hygienischen Verarbeitung.
Aber nicht nur die einwandfreie Produktbeschaffenheit ist FRoSTA wichtig.
Es gibt Anforderungen an den Lieferanten, die uns von FRoSTA auch wichtig sind, und die nicht unbedingt mit dem Produkt zu tun haben. Wir nennen dies Verhaltenkodex für den FRoSTA-Lieferanten. Er bezieht sich u.a. auf Kinderarbeit, Zahlung angemessener Löhne, Arbeitzeiten- und -Bedingungen.
Auch bei unserem Broccoli-Produzenten in Ecuador haben wir uns davon überzeugen können, dass unser uns selbst auferlegte Verhaltenkodex eingehalten wird. Die Zusammenarbeit mit unserem Produzenten in Ecuador ist über viele Jahre gewachsen, enger geworden . Im Rahmen einer sozialen Investition hat sich FRoSTA engagiert und wesentlich dazu beigetragen, dass eine Krankenstation auf dem Betriebsgelände gebaut werden konnten, um die medizinische Versorgung der Beschäftigten vor Ort weitestgehend sicher zu stellen
So weit unsere Broccoligeschichte aus Equador,
Erika Völlkopf
14 Kommentare 15. Mai 2009 | Veröffentlicht von Erika Völlkopf in: Produktion und Anbau, Rohwaren und Zutaten
Für zwei unserer Produkte kennen wir jetzt den “Co2-Fußabdruck”:
für die Gulasch Pfanne und für unsere Tagliatelle Wildlachs.
Es hat insgesamt ein Jahr gedauert, diese Fußabdrücke zu ermitteln, weil wir erst einmal lernen mußten, was alles mitgerechnet werden muß und weil viele Daten gar nicht einfach zu beschaffen waren. Dabei hat uns die Teilnahme an einem Pilotprojekt, das unter anderem vom Ökoinstitut , dem Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung und dem WWF ins Leben gerufen wurde, geholfen. Über das Projekt haben wir schon hier berichtet.
So sieht der CO2 Fußabdruck unserer Tagliatelle Wildlachs aus:
Überrascht hat uns, daß von den 1.400g CO2 pro 500g Beutel allein 750g CO2 durch die Zutaten entstehen. Also durch den Anbau des Gemüses, durch den Lachsfang und die Milchprodukte. Beim Gulasch sind es sogar 75%. Das liegt am Rindfleisch, denn Rinder scheiden in ihrem Leben jede Menge Methan aus. Das ist ein hoch wirksames Treibhausgas, das bei unserer Berechnung mit berücksichtigt wurde. Der CO2 Fußabdruck von einem 500g Beutel Gulasch ist deshalb mit rund 2200g auch deutlich höher.
Aber ist “2.200g Co2″ nun eigentlich viel oder wenig?
Um das herauszufinden haben wir auch ausgerechnet, wieviel CO2 entsteht, wenn ein Gulasch nach dem gleichen Rezept zu Hause aus frischen Zutaten selber gekocht wird. Das Ergebnis (das wir gestern auf unserer Pressekonferenz in Hamburg veröffentlicht haben):
Ein selbstgekochtes Gulasch mit frischem Freilandgemüse (grün) aus der Region verursacht ungefähr genauso viel CO2 wie das FRoSTA Gulasch (rot). Wird allerdings Gemüse aus dem Gewächshaus genommen, dann ist der CO2 Fußabdruck des selbstgekochten Gulasch deutlich höher!
Woran liegt das?
Wenn zB in Holland im März Paprika oder Tomaten geerntet werden sollen, müssen dazu die Gewächshäuser beleutet und geheizt werden. Es wird praktisch ein künstlicher Sommer erzeugt. Der Energieaufwand
ist gewaltigt und schlägt sich im CO2 Fußabdruck nieder. Hier der Vergleich zwischen einer Freilandtomate und einer Gewächshaustomate.
Weil unsere FRoSTA Tomaten sofort nach der Ernte eingefroren werden und danach monatelang ohne Qualitätseinbußen haltbar sind, können wir sie immer dort anbauen, wo die klimatischen Bedingungen optimal sind. Wir können also immer Freilandgemüse einsetzen, das dann tiefgefroren in aller Ruhe, das heißt per Schiff, Bahn oder LKW aber nie mit dem Flugzeug, zur weiteren Verarbeitung nach Bremerhaven transportiert wird. Das spart CO2, trotz Tiefkühlung.
Außerdem hilft unser Reinheitsgebot beim CO2 sparen: Zum Beispiel stellen wir unsere Nudeln frisch her und trocknen sie nicht. ![]()
Das machen wir vor allem, weil durch den Trockungsprozeß auch viel Geschmack verloren geht. Aber es spart auch Energie und damit CO2. Zu Hause nimmt man dagegen fast immer Trockennudeln, die dann auch deutlich länger gekocht werden müssen als frische Nudeln.
Ein anderes Beispiel: früher haben wir in unserern Gerichten oft Milchpulver oder Sahnepulver verwendet. Das ist erstens billiger und außerdem viel haltbarer als frische Milch. Seit dem Reinheitsgebot nehmen wir aber nur noch frische Milch und frische Sahne. CO2-Ersparnis: 25%.
Wie geht es jetzt weiter? Wir werden in den nächsten Monaten den CO2 Fußabdruck für weitere FRoSTA Gerichte ausrechnen. Auf die jeweiligen Verpackungen (auf die ersten ab Mai) kommt dann ein Hinweis, daß wir den CO2 Fußabdruck errechnet haben und daß man die Details im Internet nachlesen kann. Den Fußabdruck selbst (also zum Beispiel “1.400gCO2″) werden wir auf der Verpackung nicht angeben, weil wir glauben, daß mit der absoluten Zahl niemand etwas
Naechste Woche wollen wir entscheiden wie wir das Thema Co2 Belastung bei unseren Produkten kommunizieren (das sogenannte Carbon Footprint Projekt). Wie vor einiger Zeit berichtet und auch in Zeitungen geschrieben, haben wir in den letzten 12 Monaten versucht die Co2 Belastung unserer Produkte zu messen.
Genaue Ergebnisse werden im Januar 09 bekanntgegeben.
Wir selbst muessen noch entscheiden, wie man das Thema erklaert?
Natuerlich belasten alle Produkte die Umwelt mit Co2. Die Frage ist aber, wie man dies einheitlich messen kann (damit es auch glaubwuerdig ist) und wie man als Firma die Belastung reduzieren kann.
Übrigens, vegetarisches Essen verringert die Co2 Belastung deutlich. Außerdem ist Tiefkühlkost nicht so belastend wie man vielleicht erwartet, da unser Tiefkühlgemüse aus dem Freiluftlandanbau kommt und nicht aus Treibhäusern die viel Energie schlucken.
Innocent, der Hersteller von Smoothies aus England hat schon angefangen die Daten pro Produkt anzugeben (sie haben bereits vor Jahren in England an solch einem Messprojekt teilgenommen). Ich finde die Erklaerungen auf deren Webseite nicht schlecht, oder?
18 Kommentare 9. Dezember 2008 | Veröffentlicht von Felix Ahlers in: Aktuelles, Deine Meinung zählt!, Forschung & Entwicklung, Projekte und Aktionen, Rohwaren und ZutatenHeute morgen auf dem Weg zur Arbeit lese ich die o.g. Überschrift in der Lebensmittel-Zeitung (Fachblatt der Lebensmittelbranche). Der Untertitel lautet “Produzenten reagieren erfinderisch auf Rohstoffhausse – Teure Inhaltsstoffe auf dem Prüfstand”.
Es wurden auch gleich erste Anregungen aufgezeigt:
Schon sehr verlockend, aber für Markenartikler wie FRoSTA kein Weg.
16 Kommentare 8. September 2008 | Veröffentlicht von Jens Bartusch in: Aktuelles, Aus der Zeitung, Internationales, Kritisches + Kontroverses, Produkte, Reinheitsgebot, Rohwaren und ZutatenVor einiger Zeit hat unser Einkaufsleiter Hans-Joachim Hugo hier im Blog einmal darüber berichtet woher wir unseren Fisch bekommen.
Leider ist es so, dass beim Fang der Boden der Meere grob beschädigt wird und viel zerstört wird. Dies liegt an den riesigen Schleppnetzen die am Grund entlang gezogen werden.
Nun scheint es etwas Neues zu geben: Im Economist lese ich hier dazu: Cliff Goudey vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat eine Fangmethode entwickelt, die durch Wasserdüsen die Beschädigung des Meeresbodens verhindern soll.
Wir werden dieser Idee nachgehen und unsere Fischlieferanten auffordern dies ebenfalls dringend zu tun.
Ich hoffe ich kann in Kürze hier im Blog darüber berichten wie es weitergeht.
3 Kommentare 7. Januar 2008 | Veröffentlicht von Felix Ahlers in: Rohwaren und Zutaten