Def. Reinheitsgebot: Sinnloses Weglassen normaler Zusatzstoffe

Heute erreichte uns ein Verbraucherbrief der etwas anderen Art. Über den Geschmack der „Cannelloni“ lässt sich natürlich streiten- aber bisher wurden Geschmacksverstärker, Aromen und Co. noch nie so schmerzlich vermisst wie von diesem Herrn hier (zum Lesen bitte auf den Text klicken!):

Geschmacksverstärker? Her damit!

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Marike Paulsen (Produktmanagerin)

Marike Paulsen (Produktmanagerin)

48 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Die Canneloni kenne ich nicht, aber alle anderen Frosta-Gerichte, die ich bisher probiert habe, schmeckten nicht fade.

    Ich weiß nicht, welche Stoffe der Briefschreiber konkret vermißt. Ich hoffe mal, Salz ist es nicht! (Obwohl das durchaus geschmacksverstärkend wirkt.) Möglicherweise ist sein Geschmack durch jahrelangen Verzehr von mit Geschmacksverstärkern versetztem Essen so desensibilisiert, daß er „normales“ Essen nicht mehr mag.

  • Naja, ganz ehrlich: Die Cannelloni Ricotta-Blattspinat finde ich auch ausgesprochen fade – aber ob’s nun ausgerechnet an den fehlenden Zusatzstoffen liegt? Ich bezweifle es, die Lasagne mit Grillgemüse schmeckt nämlich ganz ausgezeichnet 🙂 Ich würde es jedenfalls begrüßen, wenn Frosta vielleicht noch ein wenig am Cannelloni-Rezept basteln würde.

  • Ich hab die Lösung!

    Bringt doch mal ein paar Gerichte auf den Markt, in denen ausschliesslich die von Euch weggelassenen Aromen und Geschmacksverstärker vorkommen.

    Dann kann man sich das gewünschte Aroma aus verschiedenen 500g Aroma-Packungen einfach dazumischen 😉

  • Dem Mann kann doch geholfen werden. Einfach nach Osteuropa fahren und nach Frosta Produkten Ausschau halten. Da arbeitet Frosta nämlich schon fast drei Jahre am Reinheitsgebot, bisher ohne Erfolg.

    Oder einfach die Produkte von COPACK der Tochterfirma von Frosta nehmen.

  • nicht, dass ich plötzlich zum freund von fertiggerichten geworden wäre. aber ich hoffe doch sehr, dass die sparte fertiggerichte ohne zusatzstoffe und geschmackverstärker weiter ausgebaut wird. gerade habe ich die paella gegessen – und sie ist wirklich lecker. und auch die brigitte-diät-gerichte schmecken. und für einen single, der gern und gut isst und keine lust auf chemiecocktails hat ist das durchaus eine alternative.
    also bitte bitte weiter so…

  • Ich kann da monja nur zustimmen: Auch ich bin kein großer Freund von Fertigprodukten, doch sollte der Vericht auf Geschmacksverstärker und co. doch eher ein positives Zeichen sein.

    Traurig, dass die moderne Zunge nicht mehr ohne auszukommen scheint…

    [Anm. d. Admin: Link verstößt gegen die Blogregeln. Wurde darum entfernt.]

  • rofl!
    Das klingt nach einem Fake.

    Ich weiß nur nicht, ob ihr das aus Spass macht oder ob euch ein Konkurrent verunsichern wollte.

  • Alex, ich stimme dir zu. Für mich sieht das echt nach fake auf.
    Wie wird eigentlich sichergesstellt, dass die Canelloni´s z.B. wirklich nach dem Reinheitsgebot hergestellt werden, da diese wohl zugekauft werden und n icht von Euch produziert werden?
    Der Endverbraucher würde den Unterschied nicht bemerken.

    Wolf, ich finde es auch schade, dass das Reinheitsgebot dort nicht umgesetzt wird. Ich denke, das auch dieses zeitnah umgesetzt werden könnte, wenn man wirklich wollte. Gerade wenn in Zagreb z.B. (siehe Bolgeintrag zuvor), schon auf hohem Niveau, wie hier ist.
    Man darf nicht vergessen, dass es sich um eine Aktiengesellschaft handelt und da wollen Aktionäre und Großaktionäre natürlich ordenliche Dividende sehen, egal ob zu lasten der Mitarbeiter oder was auch immer.

    • Wegen des Reinheitsgebots in Ost-Europa:

      Man darf ja nicht vergessen, wie die Einführung des Reinheitsgebots hier in Deutschland abgeblaufen ist (extremer Umsatzeinbruch). Deswegen kann ich es mehr als verstehen, wenn man damit in solchen Ländern sehr vorsichtig ist, in denen es dafür (anscheinend) keine Kunden gibt. Das wäre ja wirtschaftlicher Selbsmord. Vielleicht wird es dort auch nie auf den Markt gebracht. Letztlich entscheinen das die (potentiellen) Kunden.

      Allerdings würde mich mal interessieren, ob es dazu entsprechende Marktforschungen gibt und mit welchem Ergebnis. Gibt es Interesse, aber man kann es sich nicht leisten oder hat man dort auch kein Interesse (hält man Zustatzstoffe für legitim)?

    • Bevor wir mit einem Lieferanten zusammenarbeiten, wird natürlich genau geprüft, ob die Produktion nach Reinheitsgebot möglich ist. Regelmäßige Kontrollen und Lieferantenaudits sind eine Selbstverständlichkeit. Nur so können wir garantieren, dass auch unsere zugekauften Rohwaren und Produkte (z.B. die Tortelloni) unserem Qualitätsanspruch entsprechen.

  • Wenn es schon Marktforschung dazu gibt ist es in dem Fall fraglich, wie verläßlich die ist.

    Das wohl allgemein als bessere, weil natürlichere Produkt mit dem FRoSTA-Reinheitsgebot zu kaufen, dürfte sozial erwünschtes Verhalten sein. Und bei dem neigen die Menschen dazu, eher das als ihre eigene echte Meinung anzugeben.

    Wenn die Marktforschungsergebnisse für die Einführung des Reinheitsgebotes sprächen, würde das daher noch nicht bedeuten, dass sich der Absatz auch entsprechend entwickelt.

  • Dann könnte man Produkte, die es hier bereits in Deutschland gibt, in entsprechende Beutel des jeweiligen Landes verpacken und synchron Reinheitsgebot/ohne Reinheitsgebot anbieten, um so selber eine Marktforschung zu betreiben.

  • Eine wirklich ein gute Diskussion zum Thema „Reinheitsgebot für den Osten“. Alle haben irgendwie Recht. Es dauert zu lange (Wolf Hagen), es muß vorsichtig umgesetzt werden, damit die Verbraucher nicht abspringen (Jürgen Hestermann) und Marktforschung ist nicht ganz einfach (Torsten) und gute Ideen (Klaus) wurden ja auch genannt. Unsere Aktionäre sind auf jeden Fall große Befürworter des Reinheitsgebots (Uschi), denn sie glauben an dessen langfristigen Erfolg, und das ist dann auch gut für die Rendite. Also, am Ende müssen immer die Manager vor Ort entscheiden wie und wann das Reinheitsgebot eingeführt werden kann. In Polen ist unsere Marke ja schon sehr weit und gut entwickelt, allerdings ist das Thema „Zusatzstoffe“ in Polen noch nicht wirklich relevant (sagt zumindest die Mafo). Das Team vor Ort glaubt aber, daß das Thema auch in Polen immer relevanter werden wird. Also etwas Geduld…wird schon.
    Hinnerk Ehlers

    • Ergänzend dazu:
      http://www.wdr.de/tv/vorkoster/sendungsbeitraege/0712/index.jsp

      in der Mitte der Sendung gabs auch einen kurzen Besuch bei Frosta, inklusive Geschmacksverstärker!

      Allerdings kam das ohne Zusatzstoffe gar nicht so richtig rüber, wenn man es noch nicht kannte. Und was mir in dem Bericht dann noch fehlte, war der Hinweis, woher die restliche Glutamitsäure denn noch kommt. Das hätte man noch zeigen können. Also: Woher kommt es?

        • im Video ab Minute 35:
          0,63g/kg
          Ja, es hätte mich erstaunt, wenn Frosta dort den höchsten Wert eingefahren hätte, aber es wäre doch nett gewesen, zu wissen woher die 0,63 Gramm kommen.

          und mit „restlich“ meinte ich die etwas fälschlich die in den Lebensmitteln enthaltene natürliche Glutaminsäure..

      • Sorry, ich weiss jetzt was Du meinst. Glutaminsäure ist ein natürlicher Bestandteil eiweißhaltiger Lebensmittel wie z.B. Milch, Fleisch, Käse, Quark und Getreide, den der menschliche Organismus zum Aufbau von Körpereiweiß benötigt. Auch reife Tomaten enthalten von Natur aus einen hohen Anteil an Glutaminsäure.

        • ähm, ja. Danke. Mir gehts ja auch nicht darum Glutaminsäure aus dem Essen zu verbannen, und es als schädlich darzustellen. Als ich gestern zufällig die Wiederholung auf 1Festival gesehen hab, bin ich hängen geblieben und dann fehlte mir in der Sendung dann irgendwie die Aufklärung das die 0,63 Gramm völlig natürlich sind und in welchen Lebensmitteln die jetzt exakt vorkommen. So blieb ja schon noch ein wenig der Eindruck das mit Glutamat nachgeholfen wurde. (Wo doch noch der Sack Brühe in der Produktion entdeckt wurde ;=))

  • Ich finde diese Diskussionen schon sehr interessant.
    Mich verwundert es, das es immer heißt, auch in den sämtlichen Verbraucherbroschüren von Frosta, dass die Nudeln aus eigener Produktion stammen. Das finde ich komplett irreführend, da (wenn man auch andere Beiträge liest) eigentlich nur die Bandnudeln bei Euch produziert werden. Die Lasagnen & Canelloni werden komplett fertig zugekauft, Tortelloni, Muschelnudeln und Spiralnudeln einzeln zugekauft. Oder welche Nudeln werden bei Euch noch selbst produziert? Irreführung am Kunden.
    Ich war treuer Frostakunde, bis Ende März. Nahezu täglich in Euerem Bistro zu Gast gewesen, von heute auf morgen geschlossen, ohne Vorankündigung.
    Alle Mitarbeiter dort waren immer super, aber warum hat uns niemand, die Gäste, vorgewarnt? Mir wurde damit sehr vor den Kopf gestoßen, meinen Kollegen auch sehr, da wir 4 Jahre lang Stammkunden waren. Betonung liegt auch bei (Frosta) waren.
    Das fand ich auch irreführend.

    • Bei FRoSTA werden die Bandnudeln, Maccheroni, Tortellini und die Spätzle selbst gemacht. Wir haben nur noch 5 Produkte, in denen zugekaufte Pasta verwendet wird, weil wir bisher nicht über die Produktionsmöglichkeiten verfügen. Der Großteil unserer Pastaprodukte enthält also selbstgemachte Nudeln- und das kommunizieren wir auch genau so.

  • Hier wurde das Frosta-Bistro mit großem Pomp eröffnet:

    http://www.frostablog.de/frosta-bistro/noch-24-stunden-bis-zur-frosta-bistro-erffnung

    Und nun sang- und klanglos vom neuen Marketingchef dichtgemacht.

    Na ja, Frosta hat einen neuen Marketingchef, der ist jung und braucht das Geld. Vielleicht verwöhnt von seinem Posten bei Beiersdorf in Kanada. Kitesurfen als kostspieliges Hobby, vielleicht auch noch ein Kitemobil.

    Da musste dann das Bisto über die Klinge springen, irgendwo muss die Kohle ja herkommen, die wächst auch am Lunedeich nicht auf den Bäumen. 😉

  • Ich war damals auch Stammgast des Bistros und kann entsprechend Michaela zustimmen. Ich verfolge den Blog schon seit zwei Jahren und finde es auch eine Interessante Sache.
    Die Kunden wurden keineswegs zuvor gewarnt. Das Bitro wurde einfach von heute auf morgen stillschweigend geschlossen, der Blogeintrag kam erst danach.
    Es gibt keine echte Alternative, die ich kenne.
    Warum ahben die Mitarbeiter die Kunden nicht vorgewarnt? Seit dem hat das Ansehen von Frosta bei mir auch stark eingebüßt.

  • Marike,
    kurze Frage, am 2.8. hieß es
    „Nur so können wir garantieren, dass auch unsere zugekauften Rohwaren und Produkte (z.B. die Tortelloni) unserem Qualitätsanspruch entsprechen.“

    Später heißt es, das die Tortelloni selbst hergestellt werden. WAS von den beiden ist denn nun richtig?

    Ich blicke bei dem für Verbaucher „durchsichten“ Frosta ofmals nicht wirklich durch.
    Auch das tagelang niemand auf Blogeinträge antwortet. Ich denke, dass mind. die Hälfte der Personen, die im Maketing bei Euch arbeiten das auch täglich lesen. Muss erst mal im Hintergrund abgestimmt werden, wer und wie darauf geantwortet wird?

    • Die Tortellini stellen wir selbst her, die Tortelloni nicht. Leider ist es nicht immer möglich, sofort auf alle Fragen zu antworten. Wir werden uns aber natürlich auch in Zukunft bemühen, dass niemand lange auf eine Antwort warten muss.

  • @ Michaela:
    Sie müssen nur etwas genauer lesen / hingucken. Frau Paulsen hat Ihnen 24 Stunden nach Ihrer Frage geantwortet. Ist das in Ihren Augen „tagelang“ geschwiegen? Dass Sie in diesem Blog keine „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“ erwarten können, müssen Sie den FRoSTA-Mitarbeitern schon zugestehen, irgendwann möchte man auch mal Feierabend machen (Ihre Frage wurde um 18.01 Uhr gestellt). Es gibt einen Unterschied zwischen Tortellini und Tortelloni. Den haben Sie sicherlich überlesen. Wie Frau Paulsen bereits sagte, die Tortelloni werden nicht selbst hergestellt, die Tortellini dagegen schon.
    Ich denke, die „Nudel“-Diskussion kann dann an dieser Stelle beendet werden, da die Frage nun hinreichend beantwortet wurde.

    Noch etwas grundsätzliches. Die Reaktionszeit des FRoSTA-Blogs ist – wenn Sie das mal mit anderen vergleichen – recht hoch. Da dieses Blog nicht nur von einem einzigen FRoSTA-Mitarbeiter geführt wird, sondern von mehreren (genaues erfahren Sie oben in der Leiste unter „Autoren“), kann es durchaus sein, dass die oder der Autor eines Beitrags nicht immer ganz zeitnah auf Leser-Fragen reagieren kann, denn nicht immer ist man am Platz (Urlaub, Fortbildung, Vertretung usw.) oder in der Nähe eines Computers (es schreibt hier ja nicht nur die Marketing-Abteilung, sondern auch Mitarbeitende aus der Produktion und anderen Bereichen). Ich denke, das leuchtet den meisten Bloglesern auch ein und trifft auf Verständnis.

    Wenn sich jemand komplett „vernachlässigt“ fühlt, weil sie oder er eine wichtige Frage gestellt hat und diese nicht schnell genug beantwortet wurde, dann kann man immer noch eine E-Mail schreiben oder berade bei produktbezogenen Fragen den Verbraucherservice von FRoSTA telefonisch erreichen.

  • Stimmt, macht ein Untershcied aus meiner Sicht, ob Tortelloni (vegetarisch) oder Tortellini (mit Fleisch), da die Produktion der erstgenannte Variante, eigentlich aufwändiger ist.

    Es bleiben öfter einfach mal unangenehme Fragen im Blog offen bzw. wird garnicht drauf eingegangen. Das fällt mir als Blogleserin seit längerem auf. Damit meine ich nicht wirklich die Nudel-Frage….

    [Anm. d. Admin: Wir gehen auf alles ein, was a) sinnvoll und ernstgemeint ist und b) nicht schon 100 Mal beantwortet wurde. Das FRoSTA-Blog gibt es nun auch schon 5 Jahre – da wiederholen sich einige Sachen zwangsläufig. Auf andere Sachen, die nur um der Provokation willen geschrieben wurden (Trollereien und die Sticheleien von Herrn „Wolf Hagen“) gehen wir nicht natürlich nicht ein. Schönes Wochenende!]

    • Übrigens: Der entscheidende Unterschied zwischen Tortelloni und Tortellini ist in erster Linie nicht der Inhalt, sondern zunächst mal die Größe.

    • Genau das meint unser Admin, was Sie hier ein Stockwerk tiefer sehen: Ein Kommentar von „Wolf Hagen“, der erstens zum x-ten mal den gleichen Kommentar mit wenig anderen Worten zu einem Beitrag abgibt und der zweitens nur provozieren will und die Realität auf ein für ihn verträgliches Maß reduziert, obwohl wir darauf schon mehrfach eingegangen sind. Da macht Antworten wirklich nur bedingt Sinn, wenn man weiß, dass darauf nur weitere Provokationen folgen.

  • 300 fristlose Enlassungen bei Frosta.

    Frosta hat mehr als 200 Lebensmittelzusatzstoffe und 100 technische Hilfsstoffe auf die Strasse gesetzt. Allerdings wurden die Zusatz- und Hilfsstoffe postwendend wieder eingestellt – in den osteuropäischen Ländern.

    Das Original-Frosta-Reinheitsgebot gilt nur für Deutschland, was Frosta gerne verschweigt, sondern frech und dreist in einem Video behauptet: „..seitdem verzichtet Frosta bei der Herstellung ALLER Gerichte konsequent auf Zusatzstoffe.“

    Das ist nicht nur Augenwischerei, das ist Irreführung der Kunden!

    Fragt man bei Frosta an, warum es das Reinheitsgebot in den osteuropäischen Ländern nicht gibt, bekommt man zur Antwort: „Wir arbeiten daran.“ Das aber nicht erst seit gestern, sondern nun schon über drei Jahre lang.

    Eine Kündigung steht noch aus, die des Verantwortlichen für die Durchsetzung des Reinheitsgebots in den osteuropäischen Ländern!

    http://www.facebook.com/video/video.php?v=109047835794455

    • a) Ich bin mir sicher, dass Reinheitsgebot gab es nie in den osteuropäischen Ländern dauerhaft, es wurde dort also auch nicht postwendend wieder eingestellt. Wenn dann wird es nur eine Testphase gegeben haben, die dann fehlgeschlagen ist.

      b) Wie ist denn Ihr Vorschlag für eine passende Werbeaussage, die nicht zum Zungenbrecher ausartet? „Herstellung von Gerichten, die im deutschen Einzelhandel unter dem Markennamen Frosta gekauft werden.“?

      c) „Verschweigen“ ist witzig, wo es doch einen großen, fetten, für immmer im Internet archivierten kompletten Blog-Eintrag zu der Problematik des Reinheitsgebots in „ärmeren“ Ländern gibt. Wie öffentlicher als im Internet soll man es denn erklären?

      d) Sie haben übersehen, dass „alle“ Gerichte schon falsch sein muss, da Frosta-Fabriken ja auch für Mitbewerber produzieren, die kein Reinheitsgebot haben. Aber auch diese Tatsache hat Frosta nicht verschwiegen, sondern auch hier im Blog schon dargelegt.

      e) Ohne die Öffentlichkeitsarbeit von Frosta wüssten Sie gar nichts über die Dinge, die Sie hier kritisieren, was die ganze Sache des „Verschweigens“ noch ironischer macht.

      So und jetzt werde ich an Iglo schreiben, dass die einen Blog aufmachen sollen. Da sind Sie dann mit kritisieren hoffentlich voll ausgelastet, da gibt es ja genug Themen (Heimliche Reduktion des Fischanteils, Zusatzstoffe, kein Umweltmanagement, Nachhaltigkeitsziele wurden gecancelt, lasche MSC Siegel.. etc.)

  • Der Herr Hagen kann wohl nicht logisch denken…

    Deutsche Werbung/Aussagen von Frosta DE beziehen sich bestimmt nicht auf die weltweite Produktion – man wendet sich damit ja an die deutsche Klientel. O_o

    Aber Rumfrözeln um des Frözelns Willen wird hoffentlich nicht wirklich Ernst genommen von Jedem, der auch nur halbwegs eigenständig denken kann. O_o

  • Ich finde es durchwegs komisch, dass niemand von Frosta auf den Link von Lars bzw. die Vorwürfe des Informationsfluss angeht, was die Schließung des Bistros in Hamburg betrifft.
    Wenn man in die Archive des Blogs schaut stellt man auch ab und an fest, dass auf einige (aus meiner Sicht) eventuelle ungemütlichen Themen dann doch lieber geschwiegen wird und schnell der nächste Blogeintrag verfasst und somit „mundtot“ gemacht wird.

    Aus meiner Sicht wird das Reinheitsgebot auch in den Osteuropäischen Ländern zukünftig nicht praktitiert werden.

    • Wir können leider nichts dafür, wenn die gleichen Vorwürfe von Kommentarschreibern hier zum x-ten Mal auftauchen. Für diejenigen, die hier regelmäßig lesen, ist das sicherlich ziemlich öde, wenn immer die gleichen Fragen und Antworten wieder auftauchen. Zum Teil sogar zum gleichen Bericht. So wie hier zum Beispiel Ihr Vorwurf, wir hätten nichts zum Thema Schließung des Bistros geschrieben.

      So habe ich bereits hier weiter oben auf den Beitrag zur Schließung des Bistros hingewiesen. Hier also noch mal erneut der Link:
      http://www.frostablog.de/aktuelles/frosta-bistro-geschlossen
      Dass wir an dieser Stelle keine Feier dazu veranstalten, dürfte doch wohl klar sein, oder?

      Und unser Admin schrieb – ebenfalls an dieser Stelle weiter oben – folgendes:
      Wir gehen auf alles ein, was a) sinnvoll und ernstgemeint ist und b) nicht schon 100 Mal beantwortet wurde. Das FRoSTA-Blog gibt es nun auch schon 5 Jahre – da wiederholen sich einige Sachen zwangsläufig. Auf andere Sachen, die nur um der Provokation willen geschrieben wurden (Trollereien und die Sticheleien von Herrn „Wolf Hagen“) gehen wir nicht natürlich nicht ein.

      Zum Teil haben uns andere Kommentarschreiber die Arbeit bereits abgenommen, die unsere Antworten zu dem Thema bereits kannten oder einfach den gesunden Menschenverstand walten ließen. Dann verzichten wir natürlich auch gerne mal darauf, das noch zu wiederholen.

      Und was sollten wir denn auf den freundlicherweise gesetzten Link von Lars antworten? Der Link ist doch keine Frage. Dort steht ja alles sehr ausführlich zu dem Thema. Sollen wir zukünftig auf MSC verzichten, nur, weil es lediglich besser ist als ohne MSC und noch nicht perfekt?

      Auch zum Thema Osteuropa haben wir uns oder wie gesagt auch andere Kommentarschreiber sich mehrfach geäußert.

      Ich kann mich nicht erinnern, dass eine ernsthafte (!) nicht nur auf Provokation ausgerichtete (!) wichtige (!) Frage hier im Blog nicht auch irgendwie eine Antwort gefunden hat. Mag aber auch daran liegen, dass ich mein Gedächtnis gerade einem Elefanten geliehen habe.

      • Herr Ehlerding, das ist es doch eben, was sie auch bei MSC nochmal betonen – besser als, aber nicht perfekt.

        Die Menschen suchen chronisch was zum Nörgeln, betreiben, wie ich bereits schrieb, reines Schwarzweiß-Sehen und erwarten überall DAS Über-Ding, einfach nur BESSER als Durchschnitt langt da nicht.

        Die gleiche Diskussion kommt immer wieder rund um Bio-Produkte auf – dass bio heute, bei der immer wachsenden Nachfrage, nicht von Oma und Opa Kowalski liebevoll von Hand gehegt und gepflegt (auf)wachsen kann, sollte jedem plausibel sein, der seinen Denkapparat auch einsetzt, und nicht nur mit sich herumträgt, weil die Birne sonst hohl wäre. Aber bio machts oft eben zumindest besser als der durchschnittliche konventionelle Handel.

        Wer Perfektion erwartet, muss wohl in die „unberührte Natur“ auswandern + selbst anbauen.

  • Chaoskoch, warum sollte das Reinheitsgebot in Osteuropa auch praktiziert werden, wenn nicht ausreichend Nachfrage besteht?

    Soll es dort in den Kühlabteilungen versauern?

    Frosta ist doch nicht der Robin Hood der TK-Abteilung – und soll es auch garnicht sein. ^_^

    Bei aller Liebe, aber Frosta produziert weit bessere Ware als die Konkurrenz zu einem ähnlichen Preis – aber wenn man nur ausreichend wühlt und kramt, wird dennoch irgendwas zu Nörgeln gefunden, gelle?

    Die Welt ist weder schwarz-weiß noch leben wir auf rosa Wolken – auch Frosta muss wirtschaftlich arbeiten – und wenn da, warum auch immer, ein Bistro geschlossen wird, wird es schon Gründe dafür gegeben haben. Warum Frosta sich dafür rechtfertigen sollte vor dem Verbraucher, erschließt sich mir nicht.

  • @Frank Ehlerding

    „Dass wir an dieser Stelle keine Feier dazu veranstalten, dürfte doch wohl klar sein, oder?“

    Na, eine kleine Trauerfeier hätte doch wohl drin sein können.

  • Nun, es gibt Menschen denen man nicht recht machen kann. Sind keine Zusatzstoffe in den Gerichten, schmeckts zu fade. Sind welche drin, werden die Hersteller teilweise regelrecht in die Mangel genommen, wie denn sowas sein kann.
    Nun ich finde, jeder sollte selbst entscheiden, was er lieber mag. Aber wenn ich weiss das in einem Gericht keine Zusatzstoffe vorhanden sind und es mir dann zu fade erscheint, mensch Leute bitte einfach einmal im Leben das Gehirn einschalten.. Wofür hat der liebe Gott denn wohl die Gewürze erfunden ?? Zack nen bisserl anchgewürzt und gut is..
    Ich für meinen Teil kann nur sagen, die Frosta Gerichte sind eichfach lecker. Ich ess sie sehr häufig und sie schmecken alle gut.
    Wenn eines zu fade ist, dann verfeinert man es mit ein paar Gewürzen und fertig.

    Der Hersteller kann nun einmal nicht alle Geschmäcker treffen.
    Dem einen wäre es zu fade, dem anderen dann wieder zu würzig.

    Liebe Frosta Jungs und Mädels,

    macht einfach weiter so 🙂

    Es schmeckt gut, geht schnell und ist einfach lecker 😉

  • Schützt die armen, diskriminierten Zusatzstoffe! 😉

    „Letztlich ist die „ohne“-Werbung nicht mehr als ein Marketinginstrument, das die wissenschaftlich nicht fundierte Diskriminierung kennzeichnungspflichtiger Zusatzstoffe geschickt auszunutzen weiß.“ (Quellen-Link)

    [Anm. d. Admin: Link gekürzt + formatiert]

    • Mööööp. Beim FRoSTA-Reinheitsgebot geht es doch um ein bisschen was anderes. Im Artikel wird zB beschrieben, wie kennzeichnungspflichtige Farbstoffe durch nicht kennzeichnungspflichtige ersetzt werden – bei FRoSTA werden aber gar keine Farbstoffe eingesetzt.

      Und das Zitat geht ja noch weiter:

      „Besser, gesünder und natürlicher sind die Lebensmittel mit den „sauberen Etiketten“ nicht automatisch. Denn ob ein Lebensmittel gesund ist, lässt sich nicht allein an der Zahl der Zusatzstoffe messen.“

      Aber deswegen sind Produkte mit kennzeichnungspflichtigen Zusatzstoffen nicht automatisch gleichwertig – und „reiner“ sind die FRoSTA-Produkte ja wohl. Auch gerade im Sinne von Transparenz: es bleibt ein Massen-Industrie-Produkt, aber eines wo vor allem klar wird, was nicht drin ist, was andere Hersteller weiterhin verwenden.

  • Ich kann nur aus meiner Warte etwas zur Qualität und Verträglichkeit nennen:

    1. Qualität (subjektiv natürlich ;o)):

    Kochen für 1 Person mittags i.d. Woche = Mittagspause lohnt nicht – ergo habe ich mich schon durch die Supermarkt-Kühlen gefuttert.

    Anfangs recht kreuz und quer, dann landete ich beim „geschmacksverstärkten, nicht soooo hochwertigen“ großen Hersteller, dann bei Frosta – die Ansprüche wurden quasi immer höher.

    Da NUR Frosta 5 Tage die Woche auf Dauer auch nix ist – irgendwann hängts einem trotz Qualität und Geschmack und trotz recht großer Auswahl erstmal zum Hals raus ;o) – habe ich i.d. letzten Monaten immer mal wieder zu anderen TK- und Fertiggerichten gegriffen… und habe es noch jedes Mal bereut – die Qualität kann NULL mithalten mit Frosta, ob nun Noname oder von den beiden anderen großen TK-Fertig-Anbietern.

    Ergo wechsele ich nun zwischen Vorkochen am Wochenende = Einfrieren und Frosta – so gehts denn auch. ;o)

    2. Verträglichkeit:

    Ich habe eine Laktoseintoleranz (die sich schubweise meldet) – klasse, dass bei Frosta nichts „versauct“ ist! :o)

    Und außerdem Probleme mit Histamin, d.h. nach dem Konsum stark histaminhaltiger Produkte habe ich diverse Zicken mit Magen & Darm etc. pp. – mit Frosta hatte ich noch nie diese unmittelbaren Probleme.

  • Was haben die Leute eigentlich gegessen bevor es Glutamat und Geschmacksverstärker gab? Es muss doch möglich sein, auf Chemie zu verzichten.

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