Offene oder geschlossene Kommunikation?

Ich weiß, in letzter Zeit gab es hier im Blog viele Umfragen. Und eigentlich soll es ja mehr um den Alltag der FRoSTA Mitarbeiter gehen.

Trotzdem, nun doch noch eine Umfrage die ich wirklich interessant finde. Erstellt von Ulrike Arnhold (Uni Bremen | Boston Consulting Group). Es geht um „offene Kommunikation“ versus „geschlossene Kommunikation“. Also z.B. ein Blog oder öffentlich nachlesbare Produktbewertungen versus klassische TV-Werbung bei der man ja nicht „mitmachen“ kann.

FRoSTA Mitabeiter sollen die Umfrage auch beantworten und sagen was sie über das eigene Blog denken.

Die wichtigsten Ergebnisse kann man dann natürlich hier nachlesen – ich denke in ca. 4 Wochen. Und eine Geschenkbox mit 10 von unseren neuen „Black Box“ Gerichten verlosen wir unter allen die mitmachen!

Vielen Dank für die 10 15 Minuten Zeit die man braucht! Hier geht’s zum Fragebogen.


PS: Interessant übrigens, dass inzwischen weniger Firmen planen einen Blog zu betreiben. Eigentlich hätte ich das Gegenteil erwartet.

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

22 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Ich denke das ist in erster Linie auch eine Frage der Machbarkeit. Einen Firmenblog zu betreiben bedeutet sehr viel Aufwand über einen langen Zeitraum. Der Erfolg stellt sich erst nach einigen Monaten oder gar überhaupt nicht ein.
    Dazu kommen bei Börsennotierten Unternehmen restriktionen bzgl. der Informationspolitik hinzu, d.h. die Beiträge müssen von mehreren Instanzen geprüft werden, was einen Blog ad absurdum führt.
    Ich glaube deshalb das Marketing in Form von Blogs eine (wilkommene) Ausnahmeerscheinung bleiben wird.

  • Ja, das würde mich auch mal interessieren: Was würde denn passieren, wenn Mitarbeiter der Firma FRoSTA hier im Blog negatives über ihre Firma berichten würden? Ich kann mir nicht ganz vorstellen, dass man das dann drinlassen würde, oder? Wie weit geht also die „Offenheit“?

  • @Jürgen Hestermann:

    Das hatten wir schon einmal:


    „am 23 Jun 2006 um 19:51:13 Marion [Besucher]

    Bei der Personalpolitik und dem schlechten Arbeitsklima eigentlich auch kein Wunder.“

    Dies war eine FRoSTA Mitarbeiter aus der IT die sich bei uns im Blog beschwert hatte. Ich finde nicht, dass dies ein Problem ist. In keinem Unternehmen ist alles perfekt, warum sollte man dann nicht darüber reden?

    Gleiches gilt für die Produkte, die sind auch nicht immer perfekt. Aber nur wenn man darüber redet kann man sich verbessern. Ich glaube deshalb, dass der offene Umgang mit Kritik besser und auch glaubhafter ist.

  • Nette Umfrage, allerdings muss ich sagen, dass bei einer sorgfältigen Beantwortung der Fragen 10 Minuten doch wirklich nicht ausreichen.
    Oder geht es da nur mir so?

  • Hallo Herr Ahlers,
    Auch ich denke, dass ein Blog für Unternehmen immer mit einem großen Risiko verbunden ist. Zwar gehören auch negative, kritische Beiträge dazu aber wenn diese Überhand nehmen können sie das Image eines Unternehmens sehr schaden, was sicherlich viele von einem Blog abhält.
    Wenn sich zudem herausstellen würde, dass kritische Beiträge regelmäßig gelöscht werden, stünde dies im Gegensatz zur gewollten Offenheit.
    Hinzu kommt mangelnde Bereitschaft der Mitarbeiter aber auch die der Geschäftsleitung regelmäßig zu bloggen und sich Zeit dafür zu nehmen Kunden/ anderen Mitarbeitern Feedback zu geben.
    Obwohl ich den Frosta-Blog sehr gut finde, sollte jedoch auf klassische Werbung nicht verzichtet werden. Auch wenn der Blog die Kundenbindung stärker fördert als TV-Werbung erzielt der Blog bei weitem nicht die Reichweiten, die TV-Werbung generiert. Auch dient TV-Werbung dazu den Blog erst bekannt zu machen -ohne ersten Impuls stösst man wahrscheinlich nicht so leicht auf den Blog. Ich zumindest haben mir bislang noch nie eine Homepage einer Firma angesehen, die Produkte des täglichen Bedarfs herstellen. Erst nach dem sehr symphatischen Auftritt von Ihnen in der SAT.1-Sendung habe ich den Weg „hierher“ gefunden 🙂

  • Ein Blog ist eben keine Werbemaßnahme die man mal eben bei einer Agentur buchen kann. Hinter einem Blog steht immer ein Blogger (oder mehrere) der mit Leib und Seele dabei ist, also gerne bloggt. Anders funktioniert ein Blog einfach nicht über längere Zeit.

    Nicht jedes Unternehmen hat so einen Blogger in den eigenen Reihen.

    Gerhard Zirkel

  • Es gibt „Black Box“ Gerichte zu gewinnen… aber wie ist denn jetzt der richtige Name?

    Das war auch eine Umfrage – auf das Ergebnis warte ich noch heute… eigentlich sehr schade…

    Beste Grüße

    Johannes Quirin

  • @Robin: Vielen Dank für das Ausfüllen des Fragebogens. In puncto Ausfüllzeit zeigt mir das Online-Statistik-Programm bislang 16 min 12 sec als arithmetisches Mittel und 12 min 26 sec als Median an. Sie haben also Recht: Eine Viertelstunde braucht man schon zum sorgfältigen Ausfüllen. Großer Dank an alle, die sich diese Zeit (für die Wissenschaft) nehmen!

  • Ich finde den Blog und die Befragung gut. Generell fühle ich mich hier als Verbraucher wirklich ernst genommen. Auch auf meine längere Mail (als ich die Qualität der Produkte lobte und Gerichte vorschlug) bekam ich eine ausführliche Antwort, keinen Formbrief. Dazu noch die Einblicke in die Produktion (z.B. die berühmte Salzmühle). Da ich selbst mal Einblicke in die Lebensmittelindustrie hatte (durch eine Tätigkeit bei einem Stärkehersteller) sind mir Fertigprodukte extrem suspekt und ich mache eigentlich alles, was geht, selbst. Und dann kam Frosta. Gehört für mich als Büroessen zum Alltag.
    Ich hätte noch so viele Ideen für Produkte …

    Jedenfalls möchte ich, dass Frosta erfolgreich ist. 1. Damit die Produkte nicht wieder verschwinden, 2. dass es immer mehr Sorten gibt und 3. damit die Verfügbarkeit in den Supermärkten zunimmt, denn es ist für mich angenehmer, nicht durch drei Läden tanzen zu müssen, um meine Lieblingsgerichte beisammen zu haben.

  • @Inge: Finde ich auch, warum sollte man überhaupt eine Webseite von einer Firma die Lebensmittel herstellt besuchen. Dafür gibts ja eigentlich keinen Grund. Was man wissen will steht auf der Packung.

    Ich glaube der Blog funktioniert nur, weil man lesen kann was andere Verbraucher denken. Und natürlich löschen wir keine kritischen Beiträge. Auch nicht den der eigenen Mitarbeiter (s.o.).

    Das TV Werbung heute noch funktioniert ist auch klar. Aber in 10 Jahren?

    @Susanne: Sehr gut! Am einfachsten ist es, in den Läden nachzufragen. Meistens können die Läden im Zentrallager deutlich mehr Produkte von uns bestellen als vorhanden sind. Hier kann man übrigens gute Ideen einbringen!

    Viele Grüße!

  • Meiner Meinung nach wird TV auch in 10 Jahren noch das Leitmedium mit der größten Reichweite sein, allerdings wird TV immer stärker auch über andere Kanäle genutzt werden (via Internet, via Handy und via Techniken, die noch zusätzlich auf dem Markt kommen).
    So wird der klassische TV-Spot schon heute immer öfter als Bewegtbild im Internet vor den Videostreams auf den Seiten der TV-Vermarkter geschaltet, um die TV-Werbung zu ergänzen.
    Aufgrund der unzähligen Anzahl von Webseiten wird es daher auch in 10 Jahren immer noch wichtig sein, die ZG erst über ein reichweitenstarkes Medium anzusprechen, um sie dann -z.B. via eines Blogs oder andere Bindungsmaßnahmen als Kunden zu halten.
    P.S.: Habe gestern den TV-Spot gesehen..war kein Platz mehr, um die URL waagerecht im Bild zu positionieren 😉 ?

  • Ich schließe mich da mal Johannes Frage an:
    “ Es gibt “Black Box” Gerichte zu gewinnen… aber wie ist denn jetzt der richtige Name?“

    Denn Umfragen sind schön und gut, doch wäre es noch schöner, wenn man am Ende dann auch noch über die Ergebnisse informieren würde.

    Man könnte ja meinen, dass es sich bei der „Black Box“ tatsächlich um die Produkte aus der letzten Umfrage handelt.
    Allerdings taucht dieser Name dort nirgends auf…
    Oder ist es doch etwas anderes? Oder sucht ihr immernoch? Oder war die damalige Umfrage einfach egal und unwichtig, und irgendwer hat einfach einen netten Namen ausgedacht?

    Vielleicht habt ihr ja zur letzten Umfrage doch noch ein Ergebnis oder zumindest ein Fazit…

  • @Robin: stimmt, haben wir tatsächlich verschlafen mitzuteilen wie die Umfrage zu den neuen Gourmets ausgegangen ist. Dabei haben wir wirklich tolle Vorschläge bekommen. Obwohl die beiden Gewinner „a la carte“ und „dinner for one“ waren, hat uns am Ende nichts wirklich überzeugt.

    Da wir im Moment keine große TV Kampagne zu diesen Gerichten planen, haben wir uns überlegt erst einmal nichts zu machen. Also keinen neuen Namen einzuführen. „Gourmet“ werden wir aber auch nicht weiternutzen, steht ja auch nicht mehr auf den Packungen.

    Und vielleicht brauchen wir ja auch keinen Namen als Oberbegriff für diese Produkte? Wenn man jetzt jemanden bittet diese „schwarzen Gerichte“ von FRoSTA mitzubringen wird einem schon etwas passendes einfallen.

  • Hauptsache, man kann die „Black Boxes“ weiterhin kaufen … wie Ihr sie nennt, ist mir, ehrlich gesagt, schnurz 😉
    Obwohl, zum Weiterempfehlen braucht man auch einen Namen.

    Vielleicht hat ja noch mal jemand eine zündende Idee.

    (heute gab es bei mir übrigens die grünen Nudeln mit Lachs und den herrlichen Kräutern wie frisch drüber gestreut, das ist für mich eins der besten aus dem Tütensortiment)

  • Hallöchen Frosta Team,

    ich halte am Freitag (16.11.12) ein Referat in der Uni. Es geht um das Thema Social Web.

    Ich spreche über das Thema Corporate Blogs und bin dabei auf Euren Blog gestoßen, der oft als Positivbeispiel genannt wird.

    Gibt es die Möglichkeit, dass Ihr mir eine Blog Statistik schicken könnt, die etwas über den Erfolg des Blogs aussagt?

    Ich bin mit meinem Teil soweit durch und möchte morgen gern noch ein paar aktuelle Zahlen, Daten, Fakten einfügen, die Ihr zum Referat beigetragen habt.

    Es interessiert mich natürlich auch, wie aufmerksam Ihr seid und ob oder wann Ihr auf meinen Kommentar reagiert.

    Beste Grüße

    Zach

  • Hallo liebes Frosta-Team,

    dieser Artikel ist zwar schon einige Zeit her,aber ich erlaube mir trotzdem die Chance dazu auch noch was zu schreiben 😉

    Ihre Aussage am Ende des Posts, dass immer weniger Unternehmen einen Blog verwenden ist widerlegbar.
    Es stimmt, dass in Deutschland sehr wenige Unternehmen diese Möglichkeit nutzen, um im Social Media tätig zu sein, was ich persönlich als sehr schade empfinde.
    Natürlich ist ein Blog für ein Unternehmen sehr zeitaufwendig und setzt ebenfalls eine umfangreiche Planung und Vorbereitung voraus, allerding bietet es auch die Möglichkeit näher in den Online-Dialog mit den Stakeholdern und anderen Interessenten zu treten.
    Was auch klar ist, dass ein Blog niemals die Unternehemenswebsite ersetzen soll,sondern lediglich um einige kommunikative Vorteile ergänzt.

    Im Bezug auf die geringe Nutzung von Unternehmen ist auch festzuhalten, das viele Angst vor Kritik haben und somit auch nicht das Risiko eingehen wollen, dem Ruf des Unternehmens schaden zu können.
    Meiner Meinung nach sollte dies KEIN Grund sein, um sich gegen einen Corporate Blog zu entscheiden, denn wenn alles gut vorbereitet ist und alle notwendigen Regeln getroffen wurden, dann bietet ein Blog viele vorteilhafte Möglichkeiten, um einem Unternehmen in der Kommunikation mit z.B dem Kunden zu helfen.

    Zurzeit führe ich eine Studie für meinen eigenen Blog und meine Hausarbeit über Corporate Blogs in der Uni durch und freue mich über Ihre Anteilnahme als Unternehmen „Frosta“:

    Die Frage lautet:
    Warum hat sich Ihr Unternehmen dazu entschieden einen Corporate Blog zu starten?
    Beispiel : Umsatzsteigerung
    ( Bitte in Stichworten antworten)

    Ich freue mich über eine Rückmeldung.

    Liebe Grüße

    Lisa

    • @ Lisa: Warum haben wir 2005 unseren Blog gestartet? In aller Kürze:

      – hauptsächlich weil wir fanden, dass wir unsere Zutaten sehr transparent deklarieren und deshalb auch sehr transparent in einem Blog darüber reden können.

      – wichtig war uns, dass in einem Blog auch Kritik öffentlich sichtbar ist und wir darauf eingehen können

      – und wir finden es schön, dass unsere Mitarbeiter offen über ihre Arbeit reden können und auch Tipps von unseren Kunden bekommen!

  • Hey Lisa,

    in welchem Bereich schreibst du deine Arbeit? Würde mich mal interessieren, ich sitze nämlich gerade an meiner BA-Thesis, in der es um die Glaubwürdigkeit von FRoSTA geht – aus sprachwissenschaftlicher Perspektive allerdings.

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