TK-Suppen von FRoSTA

Robert Steinmetz hat gefragt, warum es von FRoSTA keine zusatzstofffreien Suppen mit frischen, stückigen Zutaten gibt. (frei wiedergegeben – Originaleintrag unter „Rezepturen geraten ins Fadenkreuz„).

Tja, TK-Suppen sind so eine Sache. Wir kennen nur eine erfolgreiche Suppe im Tiefkühlbereich – die Bihuhnsuppe. Die gibt es schon seit Jahrzehnten. Alle anderen Versuche haben bisher nicht funktioniert – soll heißen wurden nicht oft genug und von zu wenigen Verbrauchern gekauft.

Gute Frage in die Runde – warum eigentlich nicht?

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Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Bei FRoSTA seit 1. Oktober 1996.
1996-2001 Produktentwicklung (Bremerhaven) - dort habe ich Rezepte und z.B. die eigene Nudelherstellung bei FRoSTA entwickelt
2001-2011 verantwortlich für das Produktmanagement der Marke FRoSTA (Bremerhaven, ab 2004 Hamburg) - also alles was mit den Produkten zu tun hat, wie Produkt- und Verpackungsentwicklung (damit es auch immer wieder neue leckere und attraktive FRoSTA Gerichte gibt), Vermarktung oder wie es neudeutsch heißt Marketing (um die Produkte auch bekannt zu machen - denn was nützt das schönste Produkt, wenn es keiner kennt - hier haben wir noch eine Menge zu tun),...
Jan-Mai 2012 Produktentwicklung-Administration (Bremerhaven) - hier werden z.B. die Rezepte in unser Warenwirtschaftssystem (eine große Datenbank, mit der viele wichtige Abläufe bei uns gesteuert werden) gebracht und Produktbeschreibungen (im Fachchinesisch: Spezifikationen) für Handelskunden erstellt
seit Mai 2012 Senior Produktmanager Handelsmarken (Bremerhaven) - verantwortlich für Produkte und Verpackungen von Handelspartnern

38 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Gäbe es von Forsta zB sowas wie den Linseneintopf von Knorr (oder doch Maggi, so ein dicker Beutel, wo dann auch Linsen in der Suppe spür-/schmeckbar sind) würde ich die mindestens mal probieren.

    Sehr gerne würde ich auch die Option „Benachrichtigung bei neuen Kommentaren“ probieren, die ich hier im Blog vermnisse.
    Und nein, weder will ich für die Artikel wo ich kommentiere jeweils den RSS-Feed abonieren (und irgendwann wieder de-abonieren) noch habe ich Zeit/Lust sämtliche Kommentare zu allen Artikel per Feed zu lesen.

    Und jetzt mach ich mir Mikrowellen-Popcorn 😎

  • Vielleicht werden Suppen vom Verbraucher nicht als eigenständige Mahlzeit angesehen und von daher nicht weiter beachtet. So eine Suppe kann man mal mitnehmen wenn man daran vorbei läuft.

    Ich würde jedenfalls gar nicht auf die Idee kommen im TK-Bereich nach einer Suppe zu suchen.

    Gerhard Zirkel

  • Vielleicht kann man ja auch mal neue Segmente erschliessen.
    Wahrscheinlich wäre eine Suppe aber sehr teuer von euch. Würde diese dann echt nicht mehr kaufen!

  • Ein Grund für mich, nicht zu Suppen zu greifen, ist tatsächlich die unpraktische Form. Bisher war das meist ein gefrorener Block, der entweder gar nicht in meine normalen Töpfe passte und dann mit Sauerei erst mal kleingebrochen werden musste, oder es dauerte eben ewig, die Suppe aufzutauen, weil die Auflagefläche von Block und Topf so klein war. Alle paar Minuten habe ich den Block dann mal auf eine andere Seite gedreht, und irgendwann habe ich den Block entnervt kleingehackt.

    Lieber wäre es mir, wenn es machbar wäre, die Suppen in Beuteln zu verkaufen mit lockeren Zutaten, die sich gut im Topf verteilen lassen. Wenn man es eben schafft, die Suppe so zu trocknen, damit das Wasser erst noch dazugegeben werden muss. Bei Soßen geht das ja schon, wie z.B. bei der Gulasch-Pfanne.

    Ein zweiter Grund für mich gegen Suppen ist, dass die Inhalte oft das billigste vom billigen sind, sprich: fast nur Brühe, dann noch viele verkochte, labberige Nudeln, und wenn man mal ein Gemüsestückchen mit der Lupe findet, kann man das problemlos mit der Zunge am Gaumen zerdrücken. Von Frische oder Knackigkeit keine Spur.

    Eine Gemüsesuppe mit viel knackigem Gemüse drin würde ich sofort kaufen.

    Ein dritter Grund ist, dass ich davon bisher nie satt geworden bin, was aber wahrscheinlich auch daran liegt, dass so gut wie nichts mit Konsistenz in den Suppen enthalten ist. Ich fühle mich danach oft so als hätte ich ein Glas Wasser getrunken und habe dann immer das Gefühl, jetzt aber dann doch noch was kauen zu müssen.

    Was ich mir deshalb wünschen würde, wäre mal ein richtig leckeres Chili con Carne oder eine tolle Gulaschsuppe, aber dann bitte nicht mit 3 Krümeln Hackfleisch und 2 Maiskörnern oder einfach nur ein paar Fleischfasern in wässriger Flüssigkeit wie bei der Konkurrenz.

  • Ich hatte früher von Heimfrost, Bofrost o.ä. eine Tomatensuppe, die in kleinen Kügelchen tiefgefroren war. Die konnte man prima portionieren.

  • 1. Form: Der Block muss in den Topf passen. Konserven „fließen“ immer rein

    2. Energie: Ein Liter Eis bis zum Kochen bringen – Wie viel Energie benötigt das? Alleine das Auftauen verbraucht mehr als die Erwärrmung von 0 auf 100 Grad. Da ist die Konserve schneller und energiesparender, also ökologischer.

    Daher kann ich mir bestenfalls „Zusammensetz-Suppen“ vorstellen: Geben sie das „Konzentrat“ im 500 ml kochendes Wasser…
    Aber Konzentrat und Frosta-Konzept – passt das?

    Anders herum gefragt: Welche Vorteile haben Tiefkühlsuppen gegenüber Konservensuppen? (Auf Bihun-Suppen kaufe ich nur als Konserve. Habe den Sinn des Eisblockes nie verstanden.)

  • Die Machbarkeit einer Suppe sollte doch das kleinste Problem sein, Plastikschale für die Mikrowelle und keine Probleme mit einem Block im Kochtopf mehr.
    Ich glaube wenn die Werbung darauf aufmerksam macht, das es auch im TK Suppen gibt, werden diese bestimmt auch gekauft. Was das große Hindernis sein wird ist der vorgegebene Preis, der bei den Konserven wohl kaum zu toppen sein wird….

    In diesem Atemzug frage ich mich auch warum es keine Aufläufe,, TK-Pizzen und/oder kleine Baguetts für den Backofen gibt??? Da würde ich persönlich sofort zugreifen!

  • Hallo Suppenfreunde!
    Den Klassiker TK-Indonesia Bihunsuppe von Barteroder Feinkost mag ich sehr gerne, aber darin sind allein 3 verschiedene Geschmacksverstärker! Und nur 5% Hühnerfleisch!
    Hier habe ich die Zutaten reinkopiert:
    Wasser, Glasnudeln 16 %, Hähnbrustfilet 5 %, Sojasauce (Melasse, Sojabohnen, Mais) Champignongs, Paprika, Salz, modifizierte Maisstärke, Geschmacksverstärker
    (Mononatriumglutamat), Dinatriumsorbinat und Dinatriumguanylat)
    Hühnerfett, gekörnte Brühe (Fett pflanzlich, Maltodextrin, Zucker, Säuerungsmittel, Citronensäure, Hefeextrakt) Hühnerbrühe, Aromen, Gewürze (Knoblauch, Chili-Extrakt, Sellerie) Verdickungsmittel (Guarkernmehl und Xanthan), Zwiebelgranulat.
    Von Geti Wilba o.ä. (in der Nähe von Bremerhaven) gibts TK-Hühnersuppe ohne Glutamat. Aber was ein anderer im Blog schon schrieb: Die TK-Suppen sind matschig und wenig gehaltvoll, der Unterschied zur Dose nicht zu groß. Wenn man Gemüsemischungen vitamin- und frischeschonend herstellen kann, müßte es doch auch mit Suppen gehen.
    Komisch, dass es dafür keine Kundschaft gibt. Eine Suppe (koche ich meist selber aus frischen Zutaten) ist mir lieber als eine mit Heißhunger-Attacken im Backofen angewärmte Dr. Oetker-Pizza, von der 1/3 letztendlich im Müll landet wegen pappig-zu wenig Belag-harter Rand etc.
    Vor 1 Jahr wußte keiner, was ein Wrap ist. Ist alles eine Sache der Vermarktung, meine ich. Aber ein Wrap to go ist wohl cooler als eine Schale Suppe to go. Ist eine Gartenparty mit Suppentellern anstelle von Wrap-Ständern stylish 🙂 ???
    Eine schöne Woche wünscht Robert

  • @Alex
    „Anders herum gefragt: Welche Vorteile haben Tiefkühlsuppen gegenüber Konservensuppen?“

    Bei Suppen aus dem Kälteschlaf 😉 bleibt bei den Zutaten nahezu alles wie es im frischen Zustand war, Stückigkeit, Vitamine, Geschmack,… – sie ist wie selbstgemacht.
    Konserven werden durch Kochen haltbar gemacht, dabei werden die Zutaten weich, haben meistens einen Eintopfgeschmack und verlieren durch die Hitze wichtige Nährstoffe.

    Das mit dem Block verstehe ich – gibt aber noch andere Möglichkeiten …

    @funride
    „In diesem Atemzug frage ich mich auch warum es keine Aufläufe,, TK-Pizzen und/oder kleine Baguetts für den Backofen gibt???“

    Es gibt FRoSTA al forno (Lasagne Bolognese, Lasagne Grill-Gemüse und Cannelloni Ricotta-Blattspinat).

    Den TK-Pizzamarkt teilen sich Dr. Oetker und Wagner auf, für eine dritte Marke würde das einen erheblichen Verdrängungswettbewerb bedeuten – dafür müssen wir noch sparen 😉

  • @Alex
    Ach ja und das Thema Energie würde uns auch interessieren. Hierzu haben wir uns ja an dem PCF (Product Carbon Footprint) Projekt beteiligt. Vielleicht wissen wir danach mehr darüber, welche Unterschiede es von der Zutatenherstellung, über Verarbeitung, Zubereitung und Entsorgung betrachtet energieeffizienter ist.

  • Hallo,
    hier was zu Herrn Bartusch (10): auch bei TK-Suppen müssen die Zutaten wie Erbsen oder Nudeln doch vorgekocht werden.
    Das mit dem Eisklotz im Topf ist unpraktisch, aber Mikrowelle und Plastikschale kommen mir nicht ins Haus.
    Bei „plus“ gibt es viva vital-Suppen im 1/2 Liter-Becher, Literpreis ca 2 Euro. Die werben mit fettarm, aber sind auch sonst eher gehaltlos, schleimig, so als wenn man eine großen Yoghurt gegessen hat. Der TK-Klotz von „Netto“ ist erheblich teurer: 10 Euro für 2,7 Liter!
    Kann man überhaupt zusatzstofffreie Suppen produziert, die auch frei sind von den sog. Abfüllhilfen? Weil das sind ja per Definition keine Zusatzstoffe, obwohl das ja eine Verbraucher-Täuschung ist, meine ich.
    Aber ob Werbung überzeugt? Deutschland ist wohl eher Pizza-und Fischstäbchen-Land als Omis-Suppentopf-Land.
    Grüße von Robert Steinmetz

  • Stimmt, es handelt sich bei Konserven eher um Eintöpfe als um knackige Gemüsesuppen. Wenn ihr in dem Bereich etwas „basteln“ könnt, wäre das schon spannend und ich würde es gerne probieren.
    Weiteres Risiko: Bei dem Weg vom Auftauen bis zum Kochen kann man aber auch schnell die Zutaten verkochen – Gewinn verloren.

    Die Gesamtenergiekosten im Vergleich würden mich schon interessieren. Allerding gebe ich zu bedenken, dass der vom Endverbraucher „gefühlte“ Energiebedarf beim Auftauen gewissermaßen doppelt bedeutsam erscheint. Zudem erhöht er die effektiven Kosten (OK, das interessiert de facto niemanden, auch mich nicht) und braucht recht viel Zeit (Das interessiert hingegen schon!)

    Ich würde daher wirklich eher eine Kombination empfehlen: Die Einzelzutaten werden vorbereitet gefroren und sollen zu Hause in 1/2 L heißem/kochendem Wasser hinzugegeben werden und die Suppe entwickelt sich.
    Also eher als Konkurrenz zu Tütensuppen, die eine praktische Idee, aber von sehr mäßigem Geschmack sind. Ich sehe hier mehr Nachfrage (und persönliches Interesse) als bei Eisblöcken in Konkurrenz zu Konserven-Eintöpfen.

  • @Robert Steinmetz
    Vorgegart werden schon, aber nur so, dass bei der Zubereitung zuhause alles zur selben Zeit fertig ist. Das ist ja der Vorteil, wenn die Suppe nicht schon insgesamt vorgekocht worden ist, wie bei den Dosen.
    Ist ja auch bei unseren anderen Gerichten so, auch hier haben Tiefkühlgerichte einen Vorteil vor z.B. gekühlten Gerichten, die i.d.R. in der Packung haltbar gemacht werden.

  • Aus Instantpulver (Bio) und ein paar frischen Zutaten und getrockneten Nudeln mache ich mir eine super Gemüsesuppe in wenigen Minuten mit geringem Aufwand, wieso sollte ich mir da gefrorene Wasserklötze nach Hause tragen?

  • Ich machs auch wie Chiller mit Biobrühe und frischem Gemüse.
    @ Bartusch
    Ist Hefeextrakt denn so zu verteufeln wie Glutamat? Gibts überhaupt Biobrühe nur aus Biosalz und Biokräutern? Mit Bio an sich kann man doch nichts verkehrt machen! Andererseits sagte mir mein Hautarzt (jetzt wird aus dem Nähkästchen geplaudert), oft würden Allergiker (ich) sterile, 200 Grad UHT H-Milch besser vertragen als frische Rohmilch wegen der denaturierten Proteine. Ein Bekannter verträgt nur Apfelmus, bei Äpfeln bekommt er eine Allergie. So, das reicht…
    Gruß Robert

  • @ Jens Bartusch
    Bei Auläufen denke ich eher an z.B. Nudel-Schinken-Broccoli-Auflauf mit einer leckeren Sahnesauce oder andere „einfache“ Gerichte mit Käse Überbacken. Vermisse ich aber generell im Supermarkt….Vielleicht auch mal ne Marktlücke oder suche an der Falschen Stelle.

    Zur Lasagne muss ich sagen, dass mir eine Packung nicht reicht um satt zu werden und dafür finde ich den Preis schon ganz schön deftig, die positionierung in der Truhe(zumindest bei Famila) ist auch nicht ganz glücklich, direkt nebenan steht die Konkurenz (Al***) und die ist deutlich günstiger ist und mehr Inhalt hat^^.Ich denke gerade bei Lasagne ist der Markt schon sehr voll.

    Suppe finde ich persönlich gar nicht so schlecht, man könnte es doch mal mit ner Aktion testen ob es angenommen wird, also versuchen würde ich es bestimmt…Die Zutaten von Frosta sind ja wirklich klasse und vorallem knackig.

  • Hallo Jens

    Einen lieben Gruß ganz vom anderen Ende des Flurs. Also von dem Verpackungs-Fuzzy der ab und an für Dich arbeitet.

    Meine Idee für eine Suppe (Ich bin übrigens auch Suppenfan und vermisse so etwas in unserer Produktrange) ist ein wenig bei anderen Marktbegleitern abgekupfert ala „Im nu dazu“ oder „Nehmen Sie zur Hand“……….

    Aus meiner Sicht wäre ein ausgeklügeltes Suppen-Konzept folgendes: Der Endverbraucher setzt einen Topf mit heißem Wasser (ist ja in Deutschland auch ohne Zusatzstoffe) auf und gibt unseren Beutelinhalt hinein. Er lässt alles aufkochen und die im Beutel enthaltenen Sauchenpellets und Zutaten „zaubern“ ihm eine leckere Suppe!!!!!

    So könnte man es auch für Cilli con Carne machen: Der Endverbraucher brät sich sein Fleisch selber an, gibt dann Wasser dazu und unseren Saucen und Gemüsemix für Chilli con Carne. Voila….. fertig…………

    Vielleicht sogar ein noch ausbares Konzept. Aber ich finde eine Idee über die man nachdenken sollte.

    Und falls das Konzept zum tragen kommt und Erfolg hat, nicht vergessen die Idee kam von mir. Falls es floppen sollte…….. Vergiss es 😉 .

    Gruß

    Ralf

  • @Verpackungs-Ralf
    … das ist aber ein langer Flur von Bremerhaven nach Hamburg 😉

    Gute Idee laß sie uns bei nächster Gelegenheit mal weiterentwickeln.

    Aber eines ist klar „mitgegangen – mitgefangen“ 😉

  • @Jens Bartusch: Ja, mit Hefeextrakt.. das ist auch nicht Bio 😉

    Allerdings ist Glutamat ja sowieso in vielen Lebensmitteln (Tomaten, Käse, Sojasauce) natürlich vorhanden (und kann nicht so stark problematisch sein), oder nicht? Unter dem Chinarestaurantsyndrom leide ich zum Glück noch nicht 😉

  • @Chiller
    genau „natürlich vorhanden“, damit hat auch niemand ein Problem. Kritisch wird es immer dann, wenn es zugesetzt wird. Denn dann wird i.d.R. überdosiert und das Glutamat liegt meistens nicht mehr in der ursprünglichen, „eingebetteten“ Form vor.

  • Na sowas… da ahnt man nichts böses, schreibt darüber, wie toll es wäre, Suppen zu haben, die man aus einem Beutel in kochendes Wasser geben könnte und dass man sich mal ein leckeres Chili con Carne wünschen würde, und plötzlich schreibt Verpackungs-Ralf, dass er da ein ausgeklügeltes Konzept hätte, nämlich einfach den Beutelinhalt in einen Topf kochendes Wasser zu geben, sowas vielleicht auch noch für Chili con Carne zu machen und bloß nicht zu vergessen, dass das seine Idee war 😀

    Vielleicht denkt ja dann auch noch jemand an mich, wenn Ihr sowas dann mal im Sortiment habt 😉

    Liebe Grüße,

    Andreas

  • @Verpackungs-Ralf & Andreas
    Zwei … ein Gedanke oder beim Abschreiben erwischt? Aber denkt d’ran „in guten Tagen wie in schlechten Tagen“… 😉

    @Falk D.
    Stimmt, das Huhn ist meines Wissens nicht bi 😉

  • @ Andreas

    Ne ne, geklaut ist da gar nichts ;-). Ich habe deine beiden Beispiele nur aufgegriffen und mit einer konkreten Umsetzungsidee belegt.
    Nach Rücksprache mit einigen Kollegen aus der Entwicklung ist meine Idee wie Deine Produkte umgesetzt werden können machbar!!!!
    Das ist doch schon einmal was.
    Übrigens habe ich heute die Idee noch erweitert und auch einmal ein Auflauf-Konzept ins Rennen geschickt.
    Ich hoffe das ich nicht wieder bei Dir geklaut habe 😉 😉 .
    Mal Spaß beiseite: Ich finde das wir nicht immer komplette Mahlzeiten anbieten müssen sondern auch so etwas wie eine „Im nu dazu“-Range haben müssten.
    Mir geht es so das ich gerne Koche aber bestimmte Tätigkeiten (Gemüseschnibbeln etc.) gerne delegiere. Dazu kommt das für mich bei den meisten Fertiggerichten der Fleischanteil viel zu gering ist.
    Warum also nicht die „Wertkomponente“ Fleisch raus aus der Tüte und Kunden selbst zubereiten lassen????
    Funktioniert bei anderen, grade die Tütenfraktion (Maggi-Fix etc.) doch auch schon seit Jahren! Getreu dem Motto „Man nehme……“ .
    Und am Ende steht da noch das Kocherlebnis.
    Bei unserer Idee/Konzept 😉 hat man am Ende auch noch das Gefühl etwas ganz eigenes und Einzigartiges gekocht zu haben.

    @Jens Bartusch

    Wird Zeit das Du vorbei kommst…………..
    Andreas und ich warten auf die ersten Verkostungsmuster………. 😉

  • Suppen finde ich immer eine perfekte, kalorienarme Mahlzeit. Leider gibt es wenig fertige Suppen die schmecken. PLUS hat seit einiger Zeit Suppen im Angebot, die ganz okay sind (werden in Joghurt-ähnlichen Bechern verkauft). Aber TK müssen die Suppen meiner Meinung nach nicht unbedingt sein. Statt auftauen ist einfach nur warm machen wesentlich einfacher.

  • @Maja

    Ich kenne die Suppen von PLUS. Das sind die Viva Vital Suppen. Ich hab‘ die mal eine Weile öfter gekauft. Sie waren schon ganz ok, und ich mochte die lieber, als die Dosen, die jahrelang haltbar sind. Aber trotzdem fehlten mir auch da die Frische und Menge bei den Zutaten. So gab / gibt es da eine Tomatensuppe mit Shrimps. Wenn ich lange genug mit dem Löffel durch die Suppe gerührt habe, habe ich sogar mal einen Mini-Shrimp gefunden. Sowas ist für mich nicht akzeptabel. Und wenn die Suppen schon flüssig im Becher sind, weichen eben alle enthaltenen Zutaten von Tag zu Tag nur noch mehr durch und werden immer labberiger.

    Aber wenn ich eine Gemüsesuppe oder Spargelcremesuppe oder Waldpilzsuppe esse, möchte ich gerne knackige, frische Zutaten mit echtem Geschmack drin haben. Und das traue ich TK-Suppen viel eher zu. Meine Hoffnung wäre eben auch, dass TK-Suppen aus der Tüte, die man locker ins Wasser gibt, viel schneller aufgetaut sind als ein großer Eisblock, der noch nach einer Stunde nicht geschmolzen ist. Wenn das klappt mit Herd an, Beutel in den Topf, Wasser dazu und umrühren, dann dauert das sicher nicht viel länger, als eine fertige Suppe im Topf aufzuwärmen.

    @Verpackungs-Ralf

    Kein Problem, war nicht bierernst gemeint 😉 Wunderte mich nur, genau die Tüten und das Chili wiederzufinden… Aber wenn die Anregungen aufgenommen werden und jemand sich wirklich Gedanken macht, wie man das umsetzen könnte, freut es mich natürlich.

    Interessanterweise dachte ich mir nach meinem Eintrag hier im Blog, dass man doch auch ein paar Aufläufe ausprobieren könnte *g*

    Ein leckerer Schinken-Käse-Nudel-Broccoli-Auflauf… Sowas fände ich z.B. toll. Und vielleicht auch in einer Kartoffelvariante. Ansonsten eben das schon erwähnte Chili con Carne, und oben habe ich schon als Beispiele die Spargelcremesuppe und die Waldpilzsuppe genannt. Wenn man sich eine Pulver-Suppe aus der Tüte macht, dann findet man nur Mikro-Spuren getrockneten Gemüses oder winzige Pilzstückchen in einer dicken, gebundenen, mehlig schmeckenden Suppe. Sowas mit richtig viel Spargel – müssen ja nicht nur die köpfchen sein – oder gut bestückt mit Pfifferlingen, Steinpilzen, usw. gibt es meines Wissens so noch gar nicht. Wenn ich sowas will, komme ich bisher nicht drumrum, das selbst zu kochen, was eine Heidenarbeit ist. Da hätte ich gerne immer ein paar Beutel parat, um abends mal spontan eine Suppe essen zu können.

    Würde mich also freuen, wenn die TK-Suppen Wirklichkeit würden. Wie Verpackungs-Ralf schon gesagt hat, stehe ich fürs Testessen gerne zur Verfügung 😀 Aber aufpassen, dass Ihr keinen Knollenblätterpilz in die Pilzsuppe packt 😉

    Und zu den „Im nu dazu“-Produkten:

    Ich bin eher ein Liebhaber der kompletten Gerichte, verfeinere die aber auch schon gelegentlich mit allem möglichen. Vor allem beim Thai Green Curry empfehle ich, Anstatt der Milch ein kleines Päckchen Kokosmilch und ein paar Löffel grüne Curry-Paste dazuzugeben. Dann schmeckt es wirklich wie beim Thailänder. Sowas bitte noch mit Reis statt Nudeln. Dann wäre es perfekt 😉

    Jedenfalls greife ich dennoch auch jetzt schon ab und zu zu solchen „Im nu dazu“-Sachen… Witziges Wort, irgendwie… Mal schnell ein Putensteak angebraten, während in der Mikrowelle in einer Plastikschale gemischtes Gemüse dampfgegart wird. Nach 4 Minuten alles auf einen Teller gepackt, und für die kurze Zeit ein frisches Essen mit genug Fleisch und knackigem Gemüse.

    Andererseits wäre ich auch bereit, mehr für ein Fertigessen zu zahlen, wenn ich wüsste, dass da ein komplettes Putensteak drin ist anstatt ein paar Schnipselchen. Wenn ich mir das Steak im Supermarkt kaufe und ein bisschen „Im nu dazu“-Gemüse, komme ich ja auch auf einen bestimmten Preis. Genauso natürlich beim Chili con Carne. Wenn ich das selbst koche ist immer ordentlich Hackfleisch drin. Wenn es dann ein TK-Chili gäbe, in dem man das Hackfleisch mit der Lupe suchen muss, wäre wieder die Hürde da, vorher erst noch selbst welches anbraten zu müssen, weshalb ich dann vielleicht doch nicht so oft dazu greifen würde. Es ist wahrscheinlich eine Gratwanderung, die Ihr da immer machen müsst.

  • Na schön, Gründe warum sich die Bihunsuppe tiefgeforen verkauft und andere Suppen nicht:
    – die Bihunsuppe bekomme ich geschmacklich selbstgemacht so nicht hin (die ist einfach sehr lecker)
    – bei Fertigsuppen gibt es nur die üblichen Eintöpfe (und Suppe muss ja nicht immer Eintopf sein) und dann die schon erwähnten Brühen mit wenig und verkochten Inhalt – da leg ich kein Geld für hin
    – das auftauen von so nem Block, auch schon erwähnt. Wenn schon, dann portionierbar und nicht im grossen Block

    Was ich kaufen würde, wenn es das denn gäbe: Suppe mit viel frischem knackigem Gemüse (da behelf ich mir momentan übrigens auch mit TK, ich nehme Brühe, TK – Suppengemüse und Tk – Asiagemüse) , Gulaschsuppe in der man auch Fleisch findet, oder mal andere Sachen als die ganzen Standarddinger, Paprikacurrycreme mit Flusskrebs oder sowas. Aber generell gilt, wenn Suppe, dann mit viel Einlagen, Gemüse oder was auch immer, sonst macht es nicht satt.

  • Anmerkung Frank Ehlerding (FRoSTA): Sehr geehrter „heintze“, dies ist ein Blog der Marke FRoSTA. Sie dürfen hier die Produkte der Marke FRoSTA loben und auch durchaus kritisieren. Kritische Äußerungen über unsere Wettbewerber und unsere Handelskunden und deren Eigenmarken sind aber, je nach konkreter Äußerung, ggf. etwas heikel für uns und verstoßen gegen unsere Blogregeln.

    Wenn wir, wie in diesem Fall meine Kollegin aus Hamburg, der Meinung sind, dass ein Kommentar nicht mehr unseren Blogregeln entspricht, wir deshalb unsere Hausrecht ausüben und ihn löschen müssen, mag das zwar nicht in Ihrem Sinne sein, wir müssen Sie dennoch bitten, unsere Entscheidung zu akzeptieren und nicht über den Umweg eines weiteren Kommentars zu versuchen, Ihre Äußerungen, anders formuliert, erneut hier unterzubringen.

    Kommentar deshalb erneut gelöscht.

  • Ich greife nur zur Suppe, wenn ich krank bin oder wirklich mal richtig drauf Lust habe und das kommt leider nicht so oft vor. Aber wenn ich zur Suppe greife, dann doch zur Tütensuppe oder mache sie mir aus Fond und frischem Gemüse doch gleich selber… ist irgendwie Gewohnheitssache…

    [Anm. Frank Ehlerding (FRoSTA): Werbelink gelöscht. Keine Suchbegriffe als Namen! In „Gast“ geändert. Bitte Blogregeln beachten.]

  • Also ich kann meinem Vorredner hier zustimmen. Ich persönlich greife auch sehr selten zu solchen Suppen. Die Frage warum allerdings keine Zusatzstoff freien Suppen gekauft werden, kann ich auch nicht beantworten. Allerdings fiel mir gerade ein das ich falls dort „stückige“ Zutaten enthalten sind, habe ich oft ehr das Gefühl das diese nicht frisch sind. Man fühlt sich nicht gut, hat diesen Hintergedanken und daher schmeckt es einem so ehe nicht. Obwohl die Zutaten auch frisch sein könnten.

  • Das mit den stückigen Zutaten geht mir auch so. Man kennt das ja von den Tütensuppen. Wenn mir so eine Trockenmischung anschaue, bevor das heiße Wasser darüber gegossen wird, dann fragt mich immer, ob diese kleinen blaßbunten Knubbel tatsächlich Gemüse- oder Fleischstücke sein können. Das sind sie i.d.R. auch, allerdings im günstigsten Falle gefriergetrocknet (also so schonend wie z.Zt. technisch möglich). Ich ziehe trotzdem frische Zutaten vor – schmeckt mir einfach besser.

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