weitersagen…

Am 21.11. soll ich einen kurzen Vortrag auf einer Veranstaltung mit folgendem Namen halten – The 1st Word of Mouth & Social Media Summit! Kurz „WOMA“.

Dazu wollte ich mal hier im Blog fragen, wie Sie eigentlich mit den Informationen, die wir hier bloggen umgehen. Warum gucken Sie sich unseren Blog an? Welche Themen finden Sie interessant? Sprechen Sie auch ab und zu mal über FRoSTA im Freundeskreis? Empfehlen Sie Frosta ab und zu mal weiter? Nutzen Sie unsere „Produktbewertung“ ? Besuchen Sie auch unsere Facebook Seite?

Haben Sie sonstige Anregungen für meinen Vortrag? Vielleicht einen besonderen Tip zum Thema „word of mouth“? Würde mich über ein paar Ideen und Anregungen freuen.

Vielen Dank
Ihr
Hinenrk Ehlers

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Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Am 1.7.2009 bin ich bei FRoSTA als Geschäftsführer Deutschland/Österreich gestartet und seit 1.1.2010 als Vorstand Marketing und Vetrieb auch für unsere Geschäfte in Osteuropa verantwortlich.

9 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Ich fang mal an. Also:

    Natürlich spreche ich auch im Freundes- und Bekanntenkreis über FRoSTA. Früher aber mehr, da mittlerweile schon alles gesagt ist.

    Warum ich hier lese/blogge: Weil mich eine Firma sehr interessiert, die sich so weit „aus dem Fenster lehnt“ und etwas umsetzt, was ich mir schon immer gewünscht habe, was ich aber immer für unmöglich gehalten hatte (ich hoffe nur, dass ich nicht eines Tages enttäuscht werde). Andere Firmen tun zwar auch so, als wären ihre Produkte so „wie zuhause gekocht“, aber nur bei FRoSTA glaube ich das (und halte es teilweise sogar für noch besser).

    Bei anderen Firmen habe ich eigentlich immer den Eindruck, dass man die Kunden mit allen gesetzlich erlaubten Mitteln hinter’s Licht führen will. Und anscheinend funktioniert das ja auch. Aber selbst wenn dort manches etwas billiger ist, die Tendenz geht da meines Erachtens in Richtung aromatisiertes, gefärbtes und eingedicktes Wasser. Sowas relativiert den Preis dann wieder.

    Letztens habe ich rote Grütze mit nur 30% Früchten gesehen. Sonst haben die eigentlich immer mindestens 50% Früchte. D.h., die Firma benötigt nur 60% der Früchte wie normalerweise. Dann kann man natürlich wesentlich billiger anbieten. Aber was kauft man denn da? Eingedicktes Wasser, welches mit Aromen halbwegs erträglich gemacht wurde. Das kann ja nicht der richtige Weg sein.

    Preise sollten im Wettbewerb stehen, aber für mich sind Aromen und Farbstoffe eigentlich unlautere Mittel. Sie gehören verboten. Ich möchte den Geschmack der Zutaten haben, da ich glaube, dass die Evolution uns diesen Sinn nicht ohne Grund gegeben hat. Und ihn mit „Chemie“ auszutricksen kann meines Erachtens nicht gut sein. Wenn die Zutaten alleine nach „nichts“ schmecken, dann sind es halt keine guten Zutaten.

    Aber FRoSTA hat da ein Alleinstellungsmerkmal. Ich muß sagen, dass mich kein Blog einer anderen Lebensmittelfirma interessieren würde.

    • Dem stimme ich zu, auch ich verfolge sonst nur private Blogs. Mich interessieren hier Ankündigungen und Informationen zu Produkten bzw. das Hintergrundwissen, was Sie preisgeben. Bei welcher Firma darf man schonmal hinter die Kulissen blicken. Auch Sie werden aber sehr genau drauf achten, was sie an Details veröffentlichen und zum Beispiel sicherlich nicht von Fehlschlägen bei Neuentwicklungen berichten. Damit meine ich Dinge wie „…und dann haben wir noch Gericht xyz ausprobiert, und alle haben nach 10 Sekunden ihren Bissen ausgespuckt“.

      Zum Thema „Word of Mouth“ – was genau ist damit gemeint? Klingt erstmal nach einem Buzzword ohne sonderlichem Inhalt.
      Meinen Sie Mundpropaganda?

      Ansonsten rede ich manchmal mit meiner Freundin über Frosta, was es Neues bei Ihnen gibt oder welches Gericht eingestellt wurde.

      Die Facebook-Seite nutze ich nicht, obwohl ich dort angemeldet bin, aber dort nur minimal Informationen preisgebe. Dann doch lieber hier anonym lesen. 🙂

      Die Produktbewertungen habe ich eine Zeit gelesen, auch selbst mal ein oder zwei geschrieben. Aber inzwischen teste und urteile ich lieber selbst. Manches Gericht von Ihnen finde ich total versalzen, was andere als ‚angenehm würzig‘ beschreiben.

  • Ich verfolge diesen Blog, weil ich ihn in seiner Umsetzung (sowohl inhaltlich als auch strukturell) für sehr gut halte und das Gefühl habe, dass Frosta verstanden hat, was am Bloggen anders ist als an der herkömmlichen Öffentlichkeitsarbeit. Als Leser bekomme ich das Gefühl, dass Sie wirklich daran interessiert sind, die Leute mitnehmen und mitsprechen lassen wollen. Dabei hilft natürlich, dass Sie klare Werte kommunizieren können, die Besucher dieser Seite schnell erkennen können. Dieser Kernpunkt fehlt anderen Blogs oftmals. Fazit: Ich hätte nie gedacht, dass es so interessant sein kann, etwas über Tiefkühlprodukte zu lesen! 🙂

  • Ich bin gerade über Facebook auf dieses Blog gekommen, weil es auf FB eine Diskussion gab ob die ganzen positiven „Kunden“-Kommentare hier echt oder gefaked sind. Mir persönlich ist das vollkommen egal, weil ich weder Kunde bin noch zuvor jemals in diesem Blog gelesen habe. Werde ich ich weiterhin nicht tun weil ich mein Gemüse selbst anbaue und mein Fleisch im Wald erlege.

    ABER: Um Ihre Frage zumindest teilweise zu beantworten Herr Ehlers: Wenn ich an TK-Produkten ihrer Firma interessiert wäre, würde ich vor allem wissen wollen, von welchen Unternehmen Sie die Zutaten beziehen – und das möglichst so nachvollziehbar (EG-Kennummern und was es da alles gibt), dass ich es wenn ich wollte auch überprüfen kann. Und ich hätte gern Videos/Bilder, etc. Falls es das hier schon gibt, umso besser. Zudem würden mich die Haltungsbedingungen ihrer Fleisch-Zulieferer interessierten und in welchem Umfang dort Antibiotika eingesetzt werden (was so ziemlich überall der Fall ist). Und ich würde wissen wollen, wie Ihr Unternehmen und Ihre Zulieferer die Mitarbeiter behandeln, sprich kleinster Stundenlohn, Arbeitsschutz, Betriebsrat ja/nein, Arbeitszeiten, soz. Leistungen, Azubi-Übernahme etc. Ich könnte jetzt noch viel schreiben, aber um es auf den Punkt zu bringen: Ich würde wissen wollen, ob Ihre Produkte in „biologischer“ und „sozialer“ Hinsicht das Geld wert sind. Und wenn ich davon überzeugt wäre, würde ich evtl. auch meinen Bekannten davon erzählen.

    • @Martin
      Vielen Dank für die Rückfrage. Zuerst möchte ich sagen, dass die Kommentare hier im Blog und auch bei unserem Bewertungstool nicht von einer Agentur oder Mitarbeitern unter anderem Namen erstellt werden.

      Wir führen diesen Blog seit vielen Jahren und sind stolz darauf, dass wir seit Jahren hier ein offenes und transparentes Tool haben, dass von sehr vielen genutzt wird und das es uns ermöglicht im direkten Kundenkontakt zu stehen. Offen, ehrlich und transparent. Zu Ihren vielen Fragen möchte ich Sie gern zunächst auf unsere Webseite (Reiter Nachhaltigkeit) verweisen, wo wir viele Fragen bereits beantworten. Zögern Sie nicht, uns weiter auf die Probe zu stellen und weiter zu fragen. Wir haben nichts zu verbergen und antworten sehr gern auf Ihre Fragen. Hier werden übrigens auch keine kritischen Kommentare oder Fragen gelöscht (siehe Blog Regeln). Wenn Sie uns noch nie gekauft haben, sollten Sie dies mal nachholen. Ich wette Sie werden überrascht sein. Gerade jetzt im Winter, wenn Sie kein eigenes Gemüse ernten können, bietet sich das ja mal an. Probieren Sie mal unser neues Wintergemüse
      Herzlichst Ihr
      Hinnerk Ehlers

    • Hallo Martin, ich melde mich zu Deinen Fragen aus dem Verbraucherservice und möchte Dir etwas über FRoSTA Tierhaltung und -futter schreiben:
      Antibiotikatherapien bei Schlachttieren sind üblich, wenn Tiere in solcher Enge gehalten werden, dass Krankheiten fast unvermeidbar sind. Bei unserem Hähnchenfleischproduzenten (und auf diesen beziehe ich mich, da die meisten unserer Gerichte Hähnchenfleisch enthalten) sind solche präventiven Therapien nicht notwendig (und werden deshalb auch nicht durchgeführt), da über die üblichen Standards hinaus auf eine Haltung geachtet wird, die Tierschutzaspekte berücksichtigt: Die Hühner stammen nicht aus Käfighaltung sondern können sich frei bewegen und herumlaufen und ausgiebig scharren. Zum Schlafen werden den Tieren Sitzstangen angeboten. Das Geflügel wird im Betrieb unseres Lieferanten (Sitz: Asien, mit EU-Zertifikat) übrigens in einem integrierten System aufgezogen und streng über die gesamte Produktionskette kontrolliert. Dies bedeutet, dass alles, von der Aufzucht bis hin zur Schlachtung, in einem geschlossenen System erfolgt. Sogar das Futter wird in diesem geschlossenen System angebaut. Es gibt somit auch keine Tiertransporte oder Zwischenhändler, worüber zum Beispiel kranke Tiere eingeschleust werden können. Auch ist so eine vollständige und lückenlose Kontrolle aller Produktionsschritte möglich.

      Ich hoffe, diese Informationen helfen Dir schon ein bisschen weiter.

      Andrea

  • Hallo Frau van Bezouwen und Herr Ehlers,
    ich sehe, Sie sind bemüht kritische Nachfrager zu informieren. Das ist gut. Sie schreiben auch: „Zögern Sie nicht, uns weiter auf die Probe zu stellen und weiter zu fragen.“

    Also: Warum kein Wort zu den Arbeitsbedingungen? Etwa bei Ihrem EU-zertifizierten Geflügel-Lieferanten in Asien – was übrigens vom Ural bis zum Pazifik reicht? Was verdienen denn z.B. die Stall-ausmistenden oder Hähnchenfilets-von-Hand-schneidenden Mitarbeiter denn dort im Vergleich zum Landesdurchschnitt – ach ja, in welchem Land eigentlich? Sind sie krankenversichert? rentenversichert?

    Bin gespannt.

    Martin

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