FRoSTA im Markenmuseum – wir sind dabei!

Verehrte Leser,
ab dieser Woche sind wir im Markenmuseum vertreten. Das Markenmuseum ist ein virtuelles Museum, wo viele meist bekannte Unternehmen Ihre Markengeschichte präsentieren. Sehr professionell und interessant gemacht.
Schauen Sie doch dort einmal vorbei und erfahren Sie mehr über Ihre Lieblingsmarken, nicht nur über FRoSTA 🙂

Über den Autor Zeige alle Beiträge Website des Autors

Sebastian Hanoldt

Sebastian Hanoldt

Hallo, ich mache ein 2monatiges Praktikum bei Frosta im Bereich Marketing / Werbung. Schwerpunkt ist Layout von Prospekten und Broschüren, Fotografie, Bildbearbeitung und alles, was man so als Kommunikationsdesigner macht.

11 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Desillusioniert…

    Gerade lese ich im Feedreader "Frosta im Markenmuseum - wir sind dabei". Glückwunsch Frosta! Dachte ich. Und dachte weiter - ich muss doch mal schauen, wer da sonst noch so vertreten ist und vor allem: Warum. Oder mit welcher Ges…

  • Hmmm, wie es im Trackback von „MehralsText“ schon beschrieben wurde. Ist das ein Museum mit speziellen Aufnahmekriterien oder „nur“ ein Marketingtool, in das sich jeder einkaufen kann?

    „Eine Markenpräsenz Ihrer Marke bei uns kostet 1 Euro pro Tag, also 365 Euro (zzgl. 19% MwSt.) pro Jahr. Diese Gebühren beinhalten sämtliche Programmierungs-, Bild- und Textbearbeitungskosten. Alles, was wir benötigen, sind Ihre elektronischen Unterlagen per Email oder CD.“

  • Hm, allein in der A-Z-Liste stehen knapp 300 „Marken“. Sollte er wirklich für jede einzelne Gebühren verlangen, so kommt er da aber auf ein nettes Sümmchen. Für eine in relativ kurzer Zeit zusammenschusterbaren (noch dazu fehlerhaften) Webseite, offenbar keinem Werbeaufwand, kaum laufenden Kosten für den Betrieb und der (siehe Frosta) überraschend hohen Bereitschaft der Unternehmen, gerne dafür zu bezahlen (und auch noch zu werben), kann man dem Herrn zu der Idee eigentlich nur gratulieren.
    Die eigentliche Idee, eine Art Markenmuseum/-sammlung zu schaffen, finde ich dabei gar nicht mal unbedingt schlecht. Die Umsetzung hingegen halte ich für weitestgehendst misslungen. Und der Eindruck, dass es dem Macher meiner Einschätzung nach weniger um die Marken an sich, als vielmehr um das Geld, das diese einbringen, geht, hinterlässt einen faden Beigeschmack.
    Ich glaube, Frosta täte besser daran, z.B. einen umfangreichen Auftritt (aber sachlich! – sonst ist er ganz schnell weg) bei Wikipedia o.ä. zu schaffen oder auf der eigenen Homepage einen historischen Überblick über das Unternehmen und die Marken zu schaffen.

    Abschließend dennoch herzlichen Glückwunsch (sofern man dazu anhand der Einstellvoraussetzungen wirklich gratulieren kann) zur Aufnahme in einem Museum 😉 .

  • Den Wikipedia-Eintrag gibt es doch schon:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Frosta

    Was ich an dem Marken-Museums-Eintrag gut finde, sind die alten Logos (Logi?), gerade das erste find ich wirklich „süß“ 😉 Das hätte ich mir als Bebilderung für diesen Beitrag gut vorstellen können

    Aber ich würde mich den fragenden Kommentatoren insofern anschließen, und auch fragen, ob es eine „freiwillige“ Aufnahme in das Museum gegeben hat, oder nicht.

    Klar, der Museumswächter (ha!) muss auch leben, und es gibt auf alle Fälle viele Angebote im Netz die deutlich teurer sind. Und als Überblick ist das Markenmuseum wirklich gelungen. Wäre bloß wirklich schade, wenn alle dort aufgeführten Firmen nicht wegen ihrer Leistung, sondern wegen der Miete dort aufgeführt sind.

    Vielleicht könnte sich ja der Betreiber der Seite zu der Sache äußern?

    Viele Grüße,
    Manuel

  • Liebe FRoSTA Blogger, lieber Manuel,

    sehr gern folge ich der Aufforderung, selbst kurz etwas zu dem Thema zu schreiben, zumal ja Ihr ja mit Eurer Kritik nicht gekleckert, sondern eher geklotzt habt. Ich möchte nun im Folgenden zu den einzelnen Punkten Stellung nehmen:

    1. Bei uns kann sich nicht »jeder« einkaufen, der die 365 Euro bezahlt und auf den Tisch legt. Um bei uns aufgenommen zu werden, müssen in der Regel folgende Kriterien erfüllt sein: a) die Marke muss einen hohen nationalen (oder internationalen) Bekanntheitsgrad haben, b) die Marke muss eine spannende Entwicklungsgeschichte vorzuweisen haben und c) es muss ausreichend interessantes Bildmaterial vorhanden sein. Gegenfrage: was glaubt Ihr, was die Marken Coca Cola, Persil, Maggi, Milka & Co. davon halten würden, wenn sich auf unserer Plattform jeder einkaufen könnte…ich behaupte, diese Marken würden sich in Windeseile von unserer Plattform zurückziehen.

    Und nun zu FRoSTA: diese Marke schätze ich ganz besonders und zwar seit vielen Jahren. Ich freue mich sehr, dass sie unser Markenmuseum bereichert – schließlich habe ich mehrere Jahre als Werbeberater für diese Marke gearbeitet. u.a. auch mit und für Herrn Felix Ahlers bei der Agentur Springer & Jacoby und bei der Agentur Brand Factory beim Aufbau der Marke FRoSTA in Polen. Wer es nicht glaubt, der möge ihn fragen…

    2. Lieber Martin, this is for you:

    diese Website ist nicht in kurzer Zeit »zusammengeschustert« worden, sondern basiert auf einem megakomplizierten Typo 3 CMS-System. Die Seite zu designen und zu programmieren hat die Agentur Braue, die einen von mir ausgeschriebenen Wettbewerb (Pitch) gewonnen hat, über sechs Monate intensive Arbeit und viele Nachtschichten gekostet, davon konnte ich mich selbst überzeugen. Dass die Seite auch mehr als 3,50 Euro gekostet hat, brauche ich an dieser Stelle wohl kaum zu erwähnen…Offensichtlich bist Du nicht vom Fach, sonst würdest Du diese Behauptung nicht einfach so aufstellen. Auch Deine weiteren Behauptungen, es würde mir nur ums Geld gehen und nicht um die Marken an sich sind völlig haltlos. Du kennst mich doch überhaupt gar nicht: ich selbst bin seit über 20 Jahren leidenschaftlichen Sammler von historischen Markenartikeln (habe in meiner Sammlung über 5.000 Exponate) und beschäftige mich auch beruflich seit über 15 Jahren mit Marken, war u.a. in großen Werbeagenturen wie Springer & Jacoby und Grey tätig. Als ich die Website Markenmuseum.com am 14. Juni 2004 erstmals ins Netz gestellt habe (damals noch als HTML-Seite) war sie für alle Markenartikler zunächst absolut kostenfrei. Erst später – als die Anforderungen der Markenartikler immer weiter anstiegen, sah ich mich gezwungen, die Seite weiter zu professionalisieren, die Klickraten zu erhöhen und vor allem auch Partnerschaften mit Medienhäusern einzugehen. Bis Ende des Jahres 2005 hat mich die Entwicklung und der Zeiteinsatz für das Markenmuseum locker eine fünstellige Summe gekostet – ohne dass ich dafür auch nur einen Cent Return bekommen habe und da unterstellst Du mir, es ginge mir nur ums Geld…ist schon heftig. Und: Glaubst Du, es wäre mir gelungen, so spannende Medienpartner wie die »absatzwirtschaft«, den »FOCUS« und das »Manager-Magazin« für das Markenmuseum zu gewinnen, wenn die Seite tatsächlich so schlecht ist, wie Du es in Deinem Kommentar behauptest…

    Viele Grüße

    Michael Paul, Inhaber und Betreiber der Plattform »www.markenmuseum.com«

  • @ Michael Paul:

    Super. vielen Dank für die ausführlichen Infos. Ich für meinen Teil bin mit den Infos absolut zufrieden und es freut mich, dass nun Klarheit in die Sache kommen konnte. Auch interessant, die Geschichte hinter dem Markenmuseum zu erfahren!

    Gruß, Manuel

  • Ich will ja nicht als Buhmann dastehen *g*, aber so schnell bin ich da noch nicht überzeugt.

    Lieber Michael (Paul?), …

    erstmal nett, dass Du Dich dazu äußerst.

    >> diese Website ist nicht in kurzer Zeit
    >> »zusammengeschustert« worden, sondern basiert
    >> auf einem megakomplizierten Typo 3 CMS-System.

    Auf welchem Gerüst Du die Seite aufbaust, ist Dir natürlich selbst überlassen. Dass das manchmal dann auch etwas komplizierter werden kann ist klar; fraglich ist aber, ob für das, was der normale Museumsbesucher sieht, dies wirklich notwendig war. Man muss nicht alles versuchen in ein CMS zu quetschen, nur weil man ein bisschen Content hat. Allerdings kann ich natürlich nicht wissen, was so hintenrum noch alles gemacht wurde. Ich sehe nur, was vornherum da ist. Und dass das nur in 6 Monaten zu schaffen ist, daran hab ich doch so meine Zweifel.

    >> Auch Deine weiteren Behauptungen, es würde mir nur
    >> ums Geld gehen und nicht um die Marken an sich sind
    >> völlig haltlos.

    Nunja, also zunächst habe ich nur geschrieben, dass ich diesen Eindruck gewonnen habe. Ob es so ist, weiß ich nicht. Und ganz so abwegig, auf diese Vermutung zu kommen, ist es ja nun auch nicht. Ich meine, vergleicht man die eigentliche Markenpräsentation mit dem, was das Unternehmen dafür bezahlt, dann kann einem schon der Gedanke kommen, hier geht es um was anderes als um die Marken. Wenn Du natürlich eine Agentur ein halbes Jahr damit beschäftigst, die Seite zu entwickeln, dann kann man langsam etwas Verständnis dafür aufbringen, dass Du etwas Geld brauchst, ja ;). Aber für das bloße darstellen einer, wenn Du ehrlich bist, meist eigentlich recht kleinen Marken-Seite jeweils(!) 365EUR/Jahr zu verlangen, das hilft nicht gerade dabei, dass man diesen Eindruck NICHT gewinnen könnte.

    >> Erst später – als die Anforderungen der Markenartikler
    >> immer weiter anstiegen, sah ich mich gezwungen, die Seite
    >> weiter zu professionalisieren, die Klickraten zu erhöhen
    >> und vor allem auch Partnerschaften mit Medienhäusern
    >> einzugehen.

    Hm.. also Moment mal. „die Anforderungen der Markenartikler“. Welche Anforderungen stellt denn ein „Markenartikler“ an ein Markenmuseum, in dem er kostenlos verzeichnet ist? Hätten die schon was bezahlt dafür, dann kann ich mir schon denken, dass auch ein Interesse daran besteht, dass entsprechend Publikum auf der Seite ist. Aber genau das ist der Punkt. Geht’s jetzt um die Marken in einem Museum, oder geht’s darum, Werbung für diese Marken zu machen? Bei Letzterem sehe ich dann die angesprochene Leidenschaft beim Sammeln nicht wirklich. Bei Ersterem hingegen sehe ich dann keine Notwendigkeit, den Wünschen der Markenartikler unbedingt nachkommen zu müssen (erst recht nicht, wenn das (wie weiter unten steht) angeblich derartige Investitionen zur Folge hat).

    >> Bis Ende des Jahres 2005 hat mich die Entwicklung und der
    >> Zeiteinsatz für das Markenmuseum locker eine fünstellige Summe
    >> gekostet

    Wobei ich die Vermutung habe, dass der Großteil davon wahrscheinlich eher auf die persönlich investierte Zeit zurückzuführen ist, oder? Man kann für sich natürlich schnell mal angenommen 50 EUR pro Stunde veranschlagen und dann hochrechnen über die letzten Jahre. Was man aber irgendwie in einer Sammelleidenschaft eigentlich nicht tut! Ich jedenfalls kenne keinen z.B. Münzsammler der anfängt, sich seine (Hobby-)Arbeitsstunden zu notieren, um sich auszurechnen, wieviel er sich selbst bei seiner Sammelleidenschaft schon gekostet hat.

    >> Glaubst Du, es wäre mir gelungen, so spannende Medienpartner
    >> wie die »absatzwirtschaft«, den »FOCUS« und das
    >> »Manager-Magazin« für das Markenmuseum zu gewinnen,[…]

    „spannende Medienpartner […] gewinnen“. Was konkret was bedeutet?

    >> […]wenn die Seite tatsächlich so schlecht ist, wie Du es in
    >> Deinem Kommentar behauptest…

    Nein, so schlimm ist es nicht. Ich gebe zu, mein erster Kommentar war vielleicht an manchen Stellen etwas bissig. Wenn ich Dir da etwas zu nahe getreten bin, möchte ich mich dafür entschuldigen. Ich muss da etwas klarstellen: Es ist nicht so, dass mir die Seite partout nicht gefällt. Ich finde im Gegenteil sogar manches sehr gelungen, z.B. gefällt mir die Grundidee des Designs recht gut.. diese (Museums-)Mauern, dieses Schattenspiel, der Museumsplan, der fallende Schnee, die Startseite. Aber auch die Museumsgeräusche halte ich für eine gute Idee (obwohl ich sonst kein großer Freund von Geräuschen auf Webseiten bin). Allerdings, und das sage ich Dir ehrlich wie ich bin, gefällt mir auch einiges nicht. Das Navigieren geht mir z.B. auf die Nerven. Ich will Scrollleisten so bedienen können, wie ich will, und nicht in dem Tempo, das mir jemand vorgibt. Darüberhinaus hab ich eigentlich ein Scrollrad auf der Maus – um eben zu scrollen – wenn es denn hier ginge. Weiter hab ich total was gegen die Unart, mir vorschreiben zu lassen, welche Tasten meiner Maus ich gefälligst nicht zu benutzen habe (in dem Fall die rechte). Auch gefällt mir die Größe der Präsentation nicht. Gut, damit wollte man wohl sichergehen, dass auch kleinere Auflösungen noch alles sehen, aber diese Rücksichtnahme macht die Sache auf normalen/größeren Bildschirmen deswegen noch nicht besser. Die eigentliche Markenpräsentation findet auf einem IMHO viel zu kleinen Teil des Bildschirms statt. Wie gesagt, die Mauern sind zwar nett und schön, und auch das Schwarze und Dunkle lässt einen einem Museum schon auch gefühlt näherkommen, aber das alles nutzt nichts, wenn ich die Seite nicht mehr bedienen kann und nach kurzer Zeit die Lust daran verliere. Wenn ich nun davon ausgehe, dass die eigentliche Präsentation der Marken aber eine höhere Priorität hat als der Rahmen – immerhin interessieren mich ja hauptsächlich die Geschichten über Marken und nur sekundär erfreue ich mich über den schönen Rahmen in Form des Museums -, so kann ich in dem Fall dann nur zu einem negativen Gesamturteil kommen. Und genau das war es, was ich auch geschrieben habe („Die Umsetzung hingegen halte ich für weitestgehendst misslungen.“). Wobei in das Urteil auch noch mit einfloss, dass ich mir manche Einträge etwas besser bzw. deutlicher strukturiert wünschen würde.

    Abschließend also sei festgestellt: Du machst es einem nicht unbedingt leicht, davon überzeugt zu sein, dass es Dir wirklich, aus purer Leidenschaft, nur um das Sammeln von Marken geht. Auch der ganze Auftritt birgt, auch wenn das natürlich immer subjektiv ist, sagen wir mal, Überarbeitungspotential 🙂 .

    Dennoch Frohes Schaffen,
    Martin

  • Hier ist ja ganz schön was los. Also ich habe durch´s Markenmuseum schon einige alte Packungen und Logos wiedererkannt, mich erinnert, interessante Firmengeschichten gelesen und viele facts gesammelt. Ich finde das Museum eine echt gelungene Sache. Sicher muss der Betreiber auch leben, so eine Seite macht man auch nciht mal schnell nebenbei oder vorm Schlafengehen. Da fließt sicher viel Zeit rein, und das kostet wie schon gesagt mehr als 3,50.. soviel ist sicher.

    Welche Auftritte findet Ihr im Markenmuseum am gelungensten?
    Und warum? Beliebtheit, Vertrauen, Häufigkeit der ´Käufe´ – bin gespannt!

    Meine ganz spontaner Favorit ist Toblerone, und nun ratet mal was ich gerade im Mund habe.. tja das Markenmuseum hat mich in den letzten Tagen auf jeden Fall bei bestimmten Kaufentscheidungen (oder -planungen) beeinflusst. Oder die Marken, die sich dort präsentieren. Ich hab noch längst nicht alle gesehen..

  • Hallo Sebastian,

    ich habe mir auch schon das Markenmuseum angesehen.
    Hast Du den Bericht auf der Trnd-Seite über Frosta schon gelesen?

    Weihnachtsgrüße aus der Heimat

    Kati

Jetzt Kommentar schreiben und mitdiskutieren

Bitte vor dem Kommentieren unsere Blog-Regeln zur Kenntnis nehmen.