Schon DM 5,- kassiert?

Gerade finde ich beim Aufräumen eine Uralt-Promotion-Unterlagen aus dem Jahr 2001. Man konnte 5,- DM „Treuerabatt“ auf sein Konto überweisen lassen, wenn man 6 FRoSTA-EAN-Codes von der Verpackung ausschnitt, diese reinigte, in den Probierpaß klebte und den Paß dann einschickte. Die FRoSTA Paella hat damals noch 5,99 DM im Handel gekostet und unsere Promotions waren noch kompliziert. Ich weiß noch, dass sich an dieser Aktion anno 2001 kaum jemand beteiligt hat.

Witzig ist es aber, mal wieder die alten Verpackungen zu sehen. Außerdem hatten wir zwischendurch einen anderen Slogan: „FRoSTA. Das schmeckt mir.“ Ja, ja, so war das damals. Und was hat sich seitdem geändert?

– keine Mark mehr
– keine komplizierten Promotions mehr
– keine Zusatzstoffe mehr

Super, oder?

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Torsten Matthias (Marketing)

Torsten Matthias (Marketing)

Ich bin bei FRoSTA für das Marketing verantwortlich.

7 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Hi,
    wäre rückblickend glatt mal interessant gewesen, warum die Beteiligung so niedrig war. 5 Mark für 36 sind ja nicht soo wenig. War der Aktionszeitraum zu kurz; gab es im Ganzen nicht genug Nachfrage zu den Produkten; usw. Aber wie immer beim Marketing wird sich auch hier die „Wirksamkeit“ einer Promotion schwer messen lassen.

  • @Phila:
    Wir konzentrieren uns sehr stark auf Aktionen im Einzelhandel, dem Ort der Kaufentscheidung. Besonders wichtig sind dabei Verkostungen. Die meisten Kunden kaufen FRoSTA, nachdem Sie die Gerichte probieren konnten und viele kaufen FRoSTA dann auch zum ersten mal.

    @Indalo:
    Die Aktion war viel zu kompliziert in der Abwicklung und Viele geben nur ungern ihre Bankverbindung bekannt. Außerdem hatten wir zu der Zeit auch noch nicht unser Reinheitsgebot

  • Ich persönlich bin ausdrücklicher Befürworter (rückblickend) der beschriebenen 5 Mark-Aktion.

    Auch heute werden vergleichbare Aktionen von Unternehmen/Großkonzernen durchgeführt.

    Der Erfolg? Eher gering.

    Gründe dafür, dagegen?

    Ganz einfach, die Unverhältnismäßigkeit von Aufwand und Nutzen.

    Meiner festen und begründbaren Überzeugung nach wird hier nur Aufmerksamkeitshascherei betrieben, die ich als fahrlässig naiv bezeichne.

    Warum will die Industrie Ihre Kunden nicht auch einmal tatsächlich und partnerschaftlich entlohnen, seine Treue oder seinen Mut, spürbar honorieren?

    Ich als Direktmarketer bin der festen Überzeugung, dass hier langfristig ein messbarer Erfolg geerntet werden kann und wird.

    Dies betrifft nicht nur die handelnde Person am POS, sondern gleiches gilt auch für den daraus resultierenden Multiplikationseffekt hinsichtlich des so gewinnbringenden Empfehlungsgeschäftes.

    In diesem Sinne, kollegiale Grüße aus Hamburg!

    Andreas Herrmann

  • Ach, das gute alte „Filet di Mar“ ist auf dem Bild zu sehen!
    Leider ein Produkt, welches sich nicht durchsetzen konnte. Warum eigentlich nicht? Ich hoffe, es wird dennoch irgendwann einmal wiederkehren, denn es war eindeutig eins der besten und wohlschmeckendsten Fischprodukte die es gibt. Auch der „ich koche selber“-Effekt wurde befriedigt. Ein bisschen Sahne, ein paar Spaghetti und schon konnte man sich den Weg ins Restaurant sparen.

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