„Willst Du etwas näher ansehen,

so nimm es ruhig in die Hand!“ hieß es in der Anleitung für Deutschlands ersten Supermarkt, der genau gestern vor 60 Jahren hier in Hamburg eröffnete. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch! Denn für unser Geschäft, unsere Philosophie (genau wissen, was man da gleich kaufen und dann essen wird) ist das Supermarktprinzip nun mal die Grundlage.
Wer in Hamburg wohnt, hat am Berliner Tor immer noch die Gelegenheit, an geschichtsträchtiger Stelle das Supermarktprinzip zu testen: Denn genau dort, in der Straße Beim Strohhause, befindet sich immer noch ein Supermarkt, seit geraumer Zeit heißt er nun real,-.
An ellenlangen Tiefkühltruhen kann man sich dort in Ruhe die FRoSTA-Zutatenlisten durchlesen und stößt niemals auf Zusatzsstoffe…
Die Drehtür gibt es übrigens immer noch, vor der 1949 viele Hausfrauen ängstlich kapitulierten!!

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Andrea van Bezouwen (Intranet)

Andrea van Bezouwen (Intranet)

Ich bin seit 2006 bei FRoSTA und kümmere mich, nach drei interessanten Stationen, nun als Intranet Koordinatorin um die interne Kommunikation der gesamten FRoSTA AG. Im Verbraucherservice findet man mich, je nach Projekt, auch noch hin und wieder.
Ich liebe Essen und Lebensmittel. Als Veganerin habe ich im FRoSTA Sortiment nun immer mehr Auswahl und freue mich riesig über diese Entwicklung, koche aber trotzdem am liebsten selbst...

5 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Wenn ich im gelegentlich im Ausland, z.B. in Polen, bin, weiß ich die dort vorhandenen „Tante Emma“ Läden sehr zu schätzen.
    Ich ziehe den persönlichen Kontakt und Beratung vor. In einem solchen Laden lockt mich dann weniger die Werbung und ein aufwändiges Verpackungsdesign zu einem Produkt, sondern die ehrliche und fundierte Meinung von Fachpersonal. Frosta hätte es da sicher leichter…
    Zudem finde ich es unmöglich wie knapp bemessen die Bereiche nach der Bezahlung in den Supermärkten mitlerweile geworden sind. Man wird von den nachrückenden Kunden geradezu verscheucht und hat Stress beim Einpacken.
    Also dem Glückwünsch kann ich mich leider nicht anschließen und wünsche mir alte Zeiten zurück…

  • @Peter:
    Tja Peter, so sentimentale Momente habe ich auch dann und wann. Am besten gehe ich dann zum Bauernhof meines Vertrauens und kaufe einzelne Möhren in Bio und schrote ein Pfund Weizen. Aber ich bin momentan weder Hausfrau noch toll abgesichert und die Kombination von Berufsleben und Elternsein im urbanen Raum bringt ordentliche Anforderungen mit sich, so dass ich dann und wann liebend gerne auf ein wenig conveniente Produkte zurückgreife, um noch leidlich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge (Menschen) zu haben.
    Und diese finde ich im Supermarkt und freue mich, ganz selbstständig Kaufentscheidungen zu fällen und somit die Wirtschaft im Lande direkt zu beeinflussen. Das ist ein hohes Gut (Ostblock??) und ein wichtiges Regulans.
    Finde ich.
    Bei der Kassensituation gebe ich Dir übrigens völlig recht. Ätzend!

  • Leider habe ich in der Tiefkühltruhe meines (Stamm)-Supermarktes REWE die neuen Afrika-Produkte noch nicht gefunden. Anscheinend gibt es dort nur ein kleines Sortiment (Bami-Goreng, Nasi-Goreng, Tagliatelle und 1-2 andere.
    Liegt das an der Listung des Supermarktes?

    • Ja, das liegt am Supermarkt, aber meistens können die Läden auch zusätzliche Gerichte aufnehmen wenn man als Verbraucher fragt – funktioniert fast immer!

      • Also das „funktioniert immer“ kann ich ja nun ganz und gar nicht bestätigen. Ich habe mich schon länger darüber beklagt, dass Rewe die Gulasch Pfanne nicht mehr im Programm hat. Aber passiert ist da nichts. Die Verkäuferinnen zucken nur mit den Achseln. Sie verweisen dann auch „ganz oben“, wo diese Entscheidungen gefällt werden.

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