Geschredderte Ente aus London

Bei unserem letzen Londonbesuch (wie berichtet) haben wir uns auch einige Tiefkühlprodukte angesehen. Die Ente in Peking Sauce (500g für ca. 1,3 Euro) hat mich besonders begeistert:

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Wir versuchen nämlich schon seit langem ein Gericht mit Ente zu machen – leider scheitern wir immer an den hohen Kosten für das Entenfleisch.

Auf der Zutatenliste des englischen Produktes habe ich dann die Lösung gefunden:

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Man nimmt einfach eine geschredderte Ente*, und schon hat man die Kosten im Griff.

(* geschredderte Ente = den Vogel im ganzen durch den Wolf drehen)

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

24 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Geschreddert? Toll. So einfach kann kochen sein. Ich hoffe, dass vorher wenigstens die Federn gerupft wurden…

  • to shred bedeutet aber auch „in Streifen schneiden“ bzw „schnitzeln“.
    also in Streifen geschnittenes Entenfleisch. Was ist dagegen zu sagen?

  • Das „Schreddern“ würde mich ja noch am wenigsten stören. Fraglich ist nur, WAS da denn genau von der Ente geschreddert worden ist. Aber das wird man wohl nicht erfahren.

  • Da muss ich doch mal nachfragen, warum die Enten Gerichte bei dem China Imbiss meines Vertrauens nur gerade mal 50 Cent teurer sind als Rind.

    Aber wenn Sie schon am experimentieren sind: Es gibt auch andere -leckere- Fleischsorten. Strauß z.B., um nur mal eine zu nennen. Das läßt sich, salopp gesagt, bestimmt gut zu einem afrikanischen Fertiggericht „verwursten“.

  • @dwp: Rind ist ähnlich teuer wie Ente. Deshalb haben wir in unseren Gerichten auch meistens Huhn- oder Putenfleisch welches immer noch am günstigsten ist und auch für leichte gesundere Ernährung steht.

    Aber unsere Gulaschpfanne ist mit sehr schönem Rindfleisch von frei laufenden Rindern aus Brasilien! Sie wird auch mit 4 Sternen positiv bewertet.

  • das ist ja ekelhaft…
    [Anm d. Admin.: Keywords im Namen einzutragen, um damit seine URLs für SEO-Zwecke zu pushen ist im FRoSTA-Blog nicht gestattet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.]

  • Die Gulaschpfanne ist genial …

    Enten- oder Straußgerichte würden mir auch gefallen.

    Gibt es eigentlich etwas mit Lamm?

  • Und es sind gerade mal 10% (!) Entenfleisch enthalten. Die Shredded Duck besteht zudem neben Ententeilen noch aus viel Wasser. Das Gericht müsste darum eigentlich heißen „Rice with Peking Sauce and a little bit of Duck“. Eine weitere Erklärung für den geringen Preis…

    Aber so ist das mit den meisten Fertiggerichten. Nichts als schöner Schein… siehe auch unser Blog-Post:

    Eine der wenigen Ausnahmen: Frosta – da stimmts 😉

  • @Felix Ahlers: Sind das die Rinder, die mit unmengen von Soja gefüttert auf ehemaligem Regenwald grasen und nebenbei noch klimafreundliches Methan produzieren?
    Frau Künast mag ja nicht der große Wurf sein, aber was sie zum Thema Rinderfleisch aus Südamerika vor einigen Wochen der Frankfurter Rundschau gesagt hat, macht durchaus nachdenklich!

  • Zitat aus: http://www.frostablog.de/blog/zutaten/frosta-wird-kleiner von Friederike Ahlers:

    „Unser Rindfleisch stammt von Rindern, die gar nicht gefüttert werden, sondern in ganzjähriger Freilandhaltung ihr Futter selber suchen.“

    Aber keine Ahnung, ob die Fläche für die Rinderhaltung vorher mal Regenwald war und dann gerodet wurde.

    Andererseits: Die in Deutschland (und auch anderswo) landwirtschaftlich genutzte Fläche war auch mal Wald und wurde nach und nach abgeholzt. Der Mensch ist halt ein Tier wie alle anderen auch und versucht ständig, seinen Lebensraum zu erweitern. Der Mensch war halt nur (bisher) am erfolgreichsten.

  • Land würde schon weiterhelfen.
    Argentinien war lange Zeit der große Rindfleischexporteur, hat aber m.W. keinen Regenwald.
    Die „Regenwald zu Rinderzucht“-Problematik ist m.W. primär brasilianisch.

  • Ich finde die Bezeichnung „Ente in Peking Sauce“ aufgrund der Menge Entenfleisch eigentlich nicht mehr zutreffend. Bei gerade einmal 10% Entenfleisch wäre eine Bezeichnung „Peking Sauce mit Ente“ passender, würde sicher aber nicht gut verkaufen.

    Abgesehen von der geringen Menge an „Tier“ wäre dieses Gericht sicher etwas was ich ausprobieren würde.

  • Ich kaufe hin und wieder in einem chinesischen Supermarkt solche Fertignudelsuppen.
    Die kosten nur 75 Cent, aber was da drin ist, will ganz sicher niemand wissen…

  • @thobee

    Vermutlich kippen Sie aber noch heisses Wasser drüber, oder?

    Viel befremdlicher finde ich, dass sehr viele Kinder u. Jugendliche sich diese abgepackten Glasnudelinstantsuppen kaufen und das Zeug ungekocht als Snack zwischendurch essen. Wenn man mal angefangen hat darauf zu achen, sieht man das überall und es scheint sich sehr rasant unter den Kindern zu verbreiten.

    Vermutlich weil die Kids schon so „übersättigt“ sind mit Geschmacksstoffen und Geschmacksverstärkern, dass nur noch die „pure“ maximale Dosis ihnen ein Geschmackserlebnis verschafft.

  • Oh Gott, das wusste ich gar nicht.
    Allein beim Gedanken daran wird mir schon schlecht.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand tatsächlich dieses Fertiggericht kauft-unglaublich.

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  • @dwp

    Ja, ich kippe Wasser drüber (u.a., um wenigstens EINE natürliche Zutat zu haben).
    Bei den Kids beobachte ich aber nur, dass sie sich die gepressten Nudeln wegknabbern. Die Tütchen mit dem undefinierbaren Pastenfett eingebettet im Chemieallerlei wandern normalerweise in den Müll.
    Auf eine Art irgendwie auch eine sehr bewusste Ernährung. Allerdings frage ich mich, ob man diese Tütchen nicht zusammen mit Lacken und Farben als Sondermüll entsorgen muss…

    Aber ich bin ehrlich:
    Hin und wieder esse ich dieses Zeug aus dem chinesischen Supermarkt gerne. Ich esse gerne SEHR scharf und wenn die Tüte rot oder orange ist und nur chinesische Schriftzeichen darauf zu lesen sind, dann weiss ich, dass die „Suppe“ auch meinem Anspruch an Schärfe genügt.

  • In China gibt es tatsächlich Tüten-Nudeln z.B. mit Hühnersuppengeschmack, die ohne „Tütchen mit dem undefinierbaren Pastenfett“ kommen und bereits als Nudeln vorgewürzt sind.

    Diese können wahlweise trocken (was dort sehr populär ist) oder in Wasser eingeweicht verzehrt werden.

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