la grande du buffet

Eintrag von Frank Gaida (Entwicklung)

oder das große „Fressen“.
( Aus dem Leben eines Produktentwicklers )
Eigentlich beneiden mich ja die meisten Leute um meinen Job. Insbesondere dann , wenn ich ihnen erkläre das ich täglich die tollsten Gerichte verkosten und beurteilen darf. Heute jedoch war einer jener Tage, an denen ich sagen muß;“… Entwicklungsarbeit kann auch ein hartes Brot sein !“
Es standen sogenannte „Benchmark-Verkostungen“ an. Das bedeutet , daß wir mal sehen was unsere Kollegen anderer Marken so auf ( in )der Pfanne haben. Macht vor allem dann Sinn , wenn man am Anfang von neuen Projekten steht.
Also haben wir uns jede Menge Gemüse und Fischprodukte in allen möglichen Märkten besorgt. In diesem Fall kamen so an die 20 Produkte zusammen. Zuerst werden die Packungen untersucht, Zutatenlisten verglichen usw.. Schließlich werden alle Produkte zubereitet und themenweise verkostet.
Aus organisatorischen Gründen ist es bei uns so, daß unsere Kollegen aus HH nur 1 mal in der Woche zu uns kommen. Was zur Folge hatte, das zusätzlich auch Muster offener Projekte ( in diesem Fall 5 in unterschiedlichsten Varianten )verkostet werden mußten. Gewissermaßen als Vorspeise . Ich war also „pappsatt“ ! Einige Kollegen sind ja so schlau die degustierten Mengen umgehend wieder auszuspucken. Was ich jedoch einmal im Mund hatte, gebe ich nicht wieder her !
Zum späten Nachmittag dann fühlte ich mich also wie die genudelte Ente. Gut nur, das ich ein schlechter Futterverwerter bin und auch sehr gut verbrenne.

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Frank Gaida (Produktentwicklung)

Frank Gaida (Produktentwicklung)

Arbeitet in der Abteilung Entwicklung

26 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Ich mache auch genügend Rechtschreibfehler, aber es gibt so ganz einfache Sachen die müssen einfach nicht sein:

    – muß;“… Entwicklungsarbeit
    – sein !“
    – ( in )der
    – bedeutet , daß
    – Sinn , wenn
    – usw.. Schließlich
    – Varianten )verkostet
    – her !

    Das mit den Satzzeichen an der richtigen Stelle, direkt nach dem Wort und danach ein Freizeichen, ist eigentlich noch die leichteste Übung.

  • Die Kommentarfunktion scheint Texte nach „kleiner als“ gefolgt von — zu verschlucken, also noch einmal:

    „Entschuldigung !“

  • Das gibts doch nicht. Die verschluckt noch viel mehr Texte. Nächster Versuch:

    „Entschuldigung !“

    Offensichtlich hast du nicht verstanden, was André Fiebig meinte.

    (Der übrigens nicht „André“ ist, weil das bin ja schon ich. Ok, das versteht jetzt sicher nicht jeder 😉 )

  • Bleibt mal auf dem Teppich. Das ist ein Blog und kein Lehrbuch für deutsche Rechtschreibung oder eine Zeitung, in der eine Schlußredaktion für das Ausbügeln von solchen Fehlern sorgt.

  • @ Andre Fiebig

    Wenn ich eins hasse, sind es selbsternannte Oberlehrer, die meinen, jeden Blogbeitrag auf grammatische rethorische und orthografische Feinheiten durchleuchten zu müssen. Meistens sind das solche Korinthenkacker, die sonst nichts zum Thema zu sagen haben. Das Leben dieser armen Menschen ist hart, kein Selbstbewusstsein und ’ne frigide Frau zu Hause.

    Wenn ich mir mal das Blog dieses Oberlehrers ansehe, so finde ich es wesentlich amüsanter frischer Farbe beim Trocknen zuzusehen.

    (Etwaige Rechtschreib- und sonstige Fehler in diesem Kommentar sind beabsichtigt und dienen der Belustigung der Leser)

  • @ blogliesel, @ Andre Fiebig und alle Anderen.
    Bin ja ziemlich neu im “ Blogging Geschäft „.
    Gibt es eigentlich einen typischen “ homo bloggikus „?
    Mögen nun mehr Leute Korinthen, oder gibt es mehr solche die den Rosinen zugetragen sind.
    Ist für mich als Entwickler von Fertiggerichten natürlich wichtig zu wissen 😉

  • Mal wieder was zur Sache:

    Ja sowas stell ich mir durchaus als harte Arbeit vor.
    Woher kommen denn die meisten Ideen für neue Produkte?

  • @ Frank
    Ganz unterschiedlich! Einerseits wird permanent der Markt ( auch Ausland, denn die sind viel kreativer ) beobachtet, andereseits aus Workshops. Hier schließt man sich mit mehreren Leuten ( auch Externe ) für einen oder mehrere Tage ein und läßt der Kreativität freien Lauf. Manchmal aber steht man morgens auf und hat die super Idee :-))

  • Oh mann.. Spelling Flames. So macht bloggen kein Spaß 😉

    Hats denn wenigstens geschmeckt? 😉

    (Was ich mir nicht so recht vorstellen kann, wenn ich an den meisten Tiefkühlfraß denke 😉 )

  • Wer ist denn für die Namensgebung der Produkte zuständig?

    Wenn ich da an Taglitelle Salmone denke, liegt mir immer Taglitelle Salmonelle auf der Zunge…:-)

  • @Mela
    Teilweise ganz lecker, aber irgendwann geht einem die Luft aus!
    Das mit dem Fraß halte ich für ein Gerücht. Die Sachen sind wirklich mittlerweile richtig gut geworden. Probier es doch noch mal!

  • @Blogliesl
    Eigentlich Marketing. Meistens jedoch brüten wir die Namen ( Subline ) gemeinsam aus. Hierbei schießen wir manchmal über das Ziel hinaus und denken uns Namen aus die kein Mensch mehr versteht. Tagliatelle Salmone heißt in Zukunft übrigens Tagliatelle Wildlachs .

  • Also die besserwissenden Rechtschreibsheriffs nerven hier drin so langsam gewaltig.
    Davon mal ganz abgesehen, fehlt mir bei dem Blogeintrag die Fortsetzung… Ergebnisse („wirklich schlechtes war nicht dabei“ o.ä.) oder eine allgemeine Zusammenfassung. Aber so war das Ganze etwas unfertig. Trotzdem interessant, auch solche Dinge mal hier zu schreiben.

  • @ Frank Gaida

    man man, wenn ich mir den Bericht von dir durchlese dann frage ich mich gehts darin um Frosta oder um dich Zitat:Gut nur, das ich ein schlechter Futterverwerter bin und auch sehr gut verbrenne. oder Zitat:Eigentlich beneiden mich ja die meisten Leute um meinen Job. Insbesondere dann , wenn ich ihnen erkläre das ich täglich die tollsten Gerichte verkosten und beurteilen darf.
    Könnt ihr nicht mal die Leute bloggen lassen die aus dem richtigen Frostaleben berichten und keine Selbstdarsteller

  • @Frank: du versuchst mich aber grade nicht dazu zu überreden bei der Konkurenz zu kaufen? 😉

    Nein, Tiefkühlsachen kaufe ich, wenn nicht Frosta, dann höchstens tiefgekühltes Gemüse, Fisch oder Beeren um damit selbst zu kochen oder zu backen. Bei anderen Tiefkühlprodukten hatte ich in der Vergangenheit einfach zu viele geschmackliche Super-GAUs.

    Ich bin einfach wählerisch und vernascht, muß ich ja zugeben.

    Ich finde Salmone als Produktnamen auch eigentlich nicht schlimm. Schon gar nicht, wenn man in der Rheinebene lebt, wo noch viele kleine Landrestaurants Salm oder ‚Zum Salmen‘ im Namen tragen.

    Ich verbinde damit schlicht Lachs und keine Salmonellen. Schade irgendwie, das dieser alte Name mehr und mehr in Vergessenheit gerät.

  • Ich finde den Eintrag gut. Mir gefällt’s, wenn einer mal einfach frei Schnauze aus dem Unternehmen berichtet. Wäre toll, wenn es künftig noch ausführlicher wäre, aber dafür bleibt wahrscheinlich keine Zeit.

    Kleiner Hinweis an „Rebell“: „Bloggen“ ist nur ein anderer Begriff für „Selbstdarstellung“. Insofern gehört dieser Beitrag zu den wenigen „echten“ Blogbeiträgen hier 😉 Ich will etwas über die Menschen erfahren und wie sie dafür sorgen, dass all dieses Zeug mit dem Frosta-Logo in die Tiefkühltruhe kommt. Und nur weil Du offenbar nichtmal ’ne Website zum Verlinken hast, musst Du hier ja nicht gleich losflennen *hihihi*

  • @ jati
    Vielen Dank für den Kommentar !
    Werde versuchen noch ausführlicher von meiner Arbeit zu berichten.
    Nach meinem Urlaub !
    Auch ich verstehe “ Bloggen “ als Darstellung meiner Arbeit und somit natürlich auch mich.

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