Künstliches Fleisch – brauchen wir das?

Fertig - jetzt einfach die Gänsebrust genießen!

Der Economist zeigt einen interessanten Film über die Zukunft von Fleisch.

„Beyond Meat“ aus Kalifornien versucht einen Fleischersatz zu entwickeln der einem Burger zu 100% gleichkommt. Allerdings auch mit dem Einsatz von Aromen und Zusatzstoffen (min 6:20) – überzeugt uns also nicht so richtig. Leider sieht man solche Zusatzstoffe auch in den meisten Fleischersatzprodukten hier in Deutschland.

In Holland versucht Professor Post dagegen, Muskelfleisch im Labor wachsen zu lassen. Er glaubt dies wird in 3 Jahren möglich sein. Der Ansatz ist schon überzeugender, auch wenn heute noch schwer vorstellbar.

Bis es soweit ist, sollten gerade die Menschen in Industrienationen einfach weniger Fleisch essen. Und gleichzeitig ein bisschen mehr auf gute Qualität achten.

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

16 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Ich finde das Ganze auch eher suspekt als innovativ. Wenn man schon Fleisch essen möchte, sollte man welches aus verantwortungsvollen Quellen kaufen und den eigenen Konsum so gering wie möglich halten. Sodass Fleischgerichte eben etwas Besonderes bleiben. Künstliches Fleisch ist gesundheitlich doch sehr bedenklich.

  • Ich finde den Ansatz nicht so schlecht. Sicherlich ist der Einsatz von Zusatzstoffen nicht optimal, aber wenn es dazu beiträgt ein Aha-Erlebnis bei Fleischliebhabern im Sinne von „Das schmeckt ja wie Fleisch“ zu erzeugen, ist ein erster Schritt gemacht.

    Ich finde, dass es inzwischen auch schon gute vegetarische Grillwürste gibt. Manche Vegetarier mögen darüber lachen, überhaupt Fleischattrappen zu essen, ich finde es einen ersten Schritt. Bei vegetarischer Bolognese merke ich zum Beispiel kaum noch einen Unterschied und das finde ich super.

  • Wenn ich so etwas lese bin ich froh, dass ich seit mehr als 20 Jahren kein Fleich esse. Allerdings werde ich auch kein, ohne Tierleid im Labor gezüchtetes Fleisch essen, sondern weiter bei den natürlichen Lebensmitteln bleiben.

    • Ich zieh mir doch ab und zu ein Steak rein, aber künstliches Fleisch muss wirklich nicht sein. Die Energie, die da in die Forschung läuft kann man sicher sinnvoller einsetzen und versuchen Krankheiten zu heilen, oder Lebensmittel mit hohem Nährwert und großem Ertrag entwickeln, statt einen „Luxus“, wie Fleisch künstlich im Labor zu machen!

    • Jedes mal, wenn ich so etwas lese stellt es mir die Nackenhaare auf. Irgendwann werden wir vor lauter künstlichen Aromen, Analogkäse und künstlichem Fleisch nicht mehr wissen, was wir essen.

  • Für Tierschützer natürlich eine positive Entwicklung…

    (Anm. d. Admin: Website gelöscht. Und Name geändert. Bitte Blogregeln beachten.)

  • Ich ganz bestimmt nicht. Wenn sich jemand vegan ernährt aber Produkte genießen möchte welche aussehen, schmecken und riechen wie Fleisch, der hat für mich ganz andere Probleme. Ich kaufe meine Wurst und Fleisch beim Fleischer meines Vertrauens, wo ich mir die Tiere auf der Koppel oder im Stall vorher sogar noch anschauen kann. Das ist zwar um einiges teuer, führt aber automatisch zu mehr Genuss, geringerem Verbrauch und die Gesamtausgaben bleiben in etwa gleich.

    Hab gerade das „Zeit“ Interview gelesen, ist sehr interessant und informativ. Laut letztem Geschäftsbericht lag der Umsatz der Marke am Gesamt bei ca. 38%, was für einen Markenartikler auch eher ungewöhnlich niedrig ist. Wie motiviert man seine Mitarbeiter wenn fast 2/3 der Produktion gegen die eigene Leitlinie hergestellt wird?
    Mich würde auch gern interessieren wie Frosta zu der aktuellen Diskussion um Glyphosat steht, man hat ja schließlich eigene Gemüsewerke? Solche Themen finde ich hier im Blog viel zu wenige.
    Allerdings muss man ja zufrieden sein das Frosta versucht etwas Tranzparenz zu zeigen, ist ja in der Lebensmittelbrache nich so üblich ;-)).

  • Ich finde das töten von empfindungsfähigen Lebewesen geht gar nicht. Egal aus welcher Herkunft, es ist töten und somit falsch. Weil wir das gar nicht brauchen um gesund zu leben. Und für alle die eben nicht auf Fleisch verzichten können gibt es die Ersatzprodukte. Besser das, als Tiere abzumurksen… Wir Menschen sollten wirklich mal darüber nachdenken, ob das nicht, genauso wie zuvor auch die Sklaverei, einfach nur ein Unding ist… Wir sollten uns mehr mit den Tieren auseinandersetzen und verstehen, daß auch sie leben wollen… Und daß wir Schwächere weder ausbeuten (Sklaverei) noch töten (Krieg, Schlachthaus) dürfen… Und abseits des ethischen Aspektes: Außerdem muss für die Zucht von Tieren eine Menge an Ressourcen verbraucht werden, was pure Verschwendung darstellt. Daß wir jetzt sogar schon die Tropen roden und Ackerflächen anderer Länder blockieren, worunter diese Menschen zu leiden haben, nur damit wir all die Futtermittel bekommen die wir für diese Tierhaltung brauchen, kann ja wohl nicht wahr sein… Anstatt über große Verluste Pflanzenenergie in Fleischenergie umzuwandeln, sollten wir vielleicht lieber endlich zur Vernunft kommen, die Tiere leben lassen und zwar in Würde und die Pflanzen selber essen… Soviel dazu von mir. Redet euch schön was auch immer ihr wollt, unterm Strich landen alle Tiere beim Schlachter und werden brutal getötet. In eurem Auftrag als Kunden von Tierleichen… Und ihr habt sie auf dem Gewissen, so lange ihr weiter glaubt sowas essen zu müssen… Während Millionen Veganer euch täglich Lügen strafen wenn ihr behauptet man bräuchte dies um gesund zu leben. Und dazu kommen auch gleich noch die hungernden Menschen anderer länder mit dazu, die hungern weil eure „Nutztiere“ gefüttert werden müssen und das nachhaltig nicht mehr möglich ist, rein mit den Mitteln aus Deutschland… Und im Wort „Nutztier“ steckt schon das „nutzen“ also Ausnutzung und somit Ausbeuterei drin… Ein weiser Mann sagte einst, so lange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben. Und er hatte Recht. Denn so lange wird der Mensch immernoch nicht begriffen haben, daß Gewalt falsch ist… Ich esse derweil Fleischersatz und freue mich kein Blut an den Händen kleben zu haben. Ich gebe keine Tötungen mehr in Auftrag… Vegan ist der einzig ethisch korrekte Weg. Und ich rede dabei von der Ernährungsform. Eine perfekt vegane Lebensweise gibt es nämlich nicht. Da müsste man schon nackt im Wald herumschweben. Damit man auch ja nix platt tritt oder so. Also sollte man realistisch bleiben. Beim Thema Ernährung ist die Sache jedoch klar und schon längst bewiesen, daß vegan gesund möglich ist. Selbst die ultrakonservative DGE gibt zu, daß schon ab geringen 600g Fleisch pro Woche schädliche Auswirkungen festzustellen sind. Also man die Menge nicht überschreiten sollte. Bei Gemüse ist das nicht der Fall… Einfach mal darüber nachdenken… Und die Tiere leben lassen… Denn auch wir sind Säugetiere und mit der Macht die wir besitzen, tragen wir auch die Verantwortung für unser Handeln… Wohin unser momentaner Kurs führt, sieht man ja… Die Tierhaltung ist einer der großen Faktoren für die Klimaerwärmung und all die Gülle die irgendwo hin muss, verseucht schon unser Trinkwasser mit Nitrat… Unser Konsum hat Folgen und das nicht nur für das Leben dieser Geschöpfe, die uns vertrauen und denen wir so viel Leid zufügen… Auch für unsere eigene Gesundheit… Bitte einfach mal darüber nachdenken, recherchieren und Verantwortung übernehmen… Ich finde es gut, daß Frosta vegane Produkte im Sortiment hat. Meine Kühltruhe ist ständig gefüllt mit den Leckereien. Ich hoffe Frosta baut das noch weiter aus 🙂

  • Wir sollten möglichst nie Fleisch von minderer Qualität essen. Die Tiere sollten niemals in solch einem Ausmaße Leid erfahren wie dies aktuell auf unserem Planeten tag täglich der Fall ist. Solch ein Fleisch enthält verschiedenste Medikamente, Hormone & Giftstoffe und schädigt somit unseren Organismus.

    (Anm. d. Admin: Link zu Ihrer kommerziellen Website gelöscht. Bitte Blogregeln beachten. Danke!)

    • Fleisch schädigt immer unseren Organismus! Genauso wie Tabak und Alkohol auch… Nur kleine Mengen sind eben nicht tödlich und richten auch keine bleibenden Schäden an… Das heißt noch lange nicht daß es gut für uns ist… Und davon abgesehen möchte man sich wohl kaum vorstellen was das Tier durchmacht und was hinter dem Wort Schlachtung wirklich steckt und wie weh sowas tut getötet zu werden…

  • Also um ehrlich zu sein, würde ich gern auf Fleisch verzichten. Ich als passionierter Griller kann allerdings wirklich sehr schwer darauf verzichten. Würde ich auf Fleisch verzichten, müsste ich ja auch auf das Grillen (eines meiner Hobbies) verzichten. Ich esse aber generell sehr wenig Fleisch. Für mich ist Fleisch immer auch etwas besonderes, was eben zu speziellen Anlässen wie dem Grillen passiert.

    Würde es allerdings gute Alternativen geben, könnte ich mir auch durchaus vorstellen darauf zurückzugreifen, beispielsweise wenn man einen Burger isst. Bisher habe ich das aber noch nicht gefunden.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass man zukünftig Fleisch im Labor züchtet. Mit Ohren oder anderen Dingen ist das ja auch schon gelungen. Warum nicht dann auch mit Fleisch, welches man essen kann. Fände ich generell gut, wenn dann keine Tiere mehr dafür in Massen sterben müssten.

    • Hallo Chris 🙂 Ne, das stimmt so nicht. Man muss nicht auf grillen verzichten, nur weil man sich keine Leichenstücke mehr reinzieht. Grillen ist genauso wie jede andere Form der Zubereitung nur eine Methode der Erhitzung und Röstung und es gibt da so einiges leckeres, das man sich rösten kann 🙂 Auch abseits von purem Gemüse. Man kann zum Beispiel Pflanzenwürstchen und sowas grillen 🙂 Gibt es nun sogar schon beim Aldi, Grillwaren aus Pflanzen ^^ Und wie bei Fleisch auch, gibt es gut und schlecht schmeckende Produkte. Da muss man sich halt neu orientieren und dazulernen. Neu rantasten eben. Dafür kann man dann aber cholesterinfrei grillen und das ohne zu töten und kann trotzdem genießen 🙂 Wir Menschen haben die Sklaverei überwunden, wir sollten auch andere Formen der Ausbeutung überwinden. Anderen Spezies sowas grausames anzutun, (obwohl wir das gar nicht brauchen, wie täglich Millionen Veganer beweisen) ist einfach nicht gut. Es ist Unrecht 🙁 Auf dem Rücken wehrloser anderer Geschöpfe ._. Wir Menschen müssen dazulernen und verstehen, daß Gewalt als ganzes einfach falsch ist. Nicht mehr an benutzen denken, sondern eine friedliche Koexistenz anstreben. Wir alle sind Geschöpfe dieses Planeten. Wir haben die Fähigkeit uns selbst zu reflektieren und über das was wir tun nachzudenken. Also haben wir auch die Verantwortung das Richtige zu tun und kein Leid zuzufügen das nicht sein muss. Und beim Essen ist das definitiv der Fall. Wir sollten auf leckere pflanzliche Alternativen wechseln. Es gibt da ja mittlerweile immer mehr 🙂 Wir sind doch keine Barbaren mehr, die in Höhlen leben und sich alles mit Gewalt nehmen. Wir haben schon so viel geschafft. Dann sollten wir so etwas simples doch auch hinbekommen 🙂 Eine Gesellschaft misst sich immer daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht. Wir Menschen sind auch Säugetiere. Wir sagen zwar wir sind die intelligentesten, aber wir verhalten uns nicht immer dementsprechend… Mit dieser Intelligenz gehen wir teilweise ziemlich fahrlässig um. Mit dieser Macht geht jedoch auch Verantwortung einher. Da wir unser Handeln reflektieren können, haben wir auch die Verantwortung dazu genau dies zu tun. Dies ist ein Appell an die Vernunft. Man sollte sich Schlachtungen ansehen und sich fragen „will ich das wirklich?“. Dieser Akt der unnötigen Gewalt gegenüber Schwächeren ist nämlich alles andere als zivilisiert.

      • Hallo Clarissa, das mag alles sein und ich schließe mich dem moralisch sehr gern an. Allerdings würde mir ohne Fleisch dann doch etwas fehlen. Wie gesagt, esse ich gar nicht so viel Fleisch. Ich bin auch nicht ständig am Grillen. Aber wenn ich mal in einem Restaurant essen gehe oder grille, dann esse ich auch sehr gern mal ein Stück Fleisch. Aber vielleicht gibt es ja in Zukunft dann ein schönes leckeres Stück Laborsteak. Wäre doch auch mal was. Solange es dann schmeckt, bin ich der erste, der dazu wechselt.

  • Wir sollten wieder mal unser Essen unter die Lupe nehmen und genau hinschauen was wir den ganzen Tag verzehren.
    Ist es nicht sinnvoller weniger Fleisch zu essen, als nun auch noch künstlich Fleisch zu produzieren?
    Wo soll diese Plastik-Welt hinführen, wenn wir jetzt auch schon Plastik essen?
    Ich denke wir sollten wieder mehr zu natürlichen Lebensmitteln ohne 100 Aromastoffen und chemischen Zusätzen zurück kehren.
    Unsere Lebensmittel heutzutage sind zu chemisch und aromatisiert, und so im Geschmack vollkommen verfälscht.
    Wir sollten gut auf unsere Ernährung und die Qualität der Lebensmittel achten und mal überlegen, ob wir wirklich künstliches Fleisch essen wollen!

    (Anm. d. Admin: Website entfernt. Bitte Blogregeln beachten. Danke!)

    • Liebe Natalie, was schreibst du da bitte? Da ist doch kein Plastik im Essen! Oo Oh mann… Nur weil etwas aus Erbsenprotein usw. gemacht ist, hat das doch noch lange nichts damit zu tun, daß es künstlich sei <.< Man nimmt eben Pflanzen und vermischt sie so miteinander, daß man den gewünschten Geschmack erhält. Das ist genauso, wie du dir dein totes Tier "würzt" und bearbeitest. Oder beißt du der Kuh in den Hintern? Nein! Du drehst es durch den Fleischwolf, gibst allerlei Gewürze mit rein die ätherische Öle besitzen und den Geschmack beeinflussen. Dann brätst du es noch, damit es Röstaromen bekommt. Das ganze kann man genauso auch mit Pflanzen machen und was soll daran nun bitte schlecht sein? Oo Und ja, nicht jedes Convenience Produkt aus dem Supermarkt ist empfehlenswert und gesund, das weiß ich auch und würde ich nie behaupten. Aber du stellst es hier auch arg negativ dar, so als wäre es immer so… Gewürze sind im übrigen auch Aromastoffe. Und Chemie ist praktisch alles. Alles existierende besteht aus chemischen Verbindungen. Jedes Würstchen daß du isst, ist stark im Geschmack verfälscht. Das ist nicht mal ansatzweise mehr das, was zuvor auf der Weide rumlief und fröhlich graste… Es wurde massiv bearbeitet und mit Gewürzen und Co. behandelt und umgebaut. In Darm gepresst und hoch erhitzt. Würdest du alles ohne Aromastoffe essen, wäre alles nur noch fad. Selbst Salz wirkt auf die Zungenknospen ein und ermöglicht dir den Geschmack intensiver zu empfinden. Ist also ein Geschmacksverstärker in dem Sinne. Natürlich sind künstliche Aromen nicht gerade immer gut. Aber auch nicht immer schlecht. Es kommt immer darauf an. Eine Bulette aus Erbsenprotein, Weizenprotein usw. ist jedenfalls alles andere als künstlich! Und wenn du sagst "ob wir wirklich künstliches Fleisch essen wollen!", dann kann ich dir nur zwei Dinge sagen. 1. Es ist kein künstliches Fleisch. Es ist fleischähnlich im Geschmack und es ist herzhaft. Es ist und bleibt jedoch eine Pflanze. Und 2. Deine Bratwurst ist genauso künstlich. Das hat mit dem Tier nur noch wenig zu tun. Das tierische Protein wurde bearbeitet, stark aromatisiert mit Gewürzen und Salz und in Form gepresst…

  • Ich selber lebe vegetarisch. Die Frosta Tiefkühlkost finde ich nur i Bremerhaven im Werksverkehr. Und sind echt super. Nur weil ich vegetarisch lebe. Möchte ich nicht auf Fertiggerichte Versichten .das die Lebensmittel Industrie Fleischersatz Produkte macht. Finde ich gut. De meisten schmecken besser wie die “ Torfuwurst“ aus dem Bioladen.
    Hoffe das Frosta bessere Produkte entwickelt. Die ihr Reinheitsgebot entsprechen.

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