Zum Wein(en)

Iiiihhh, gestern habe ich in den Nachrichten gehört, dass es nun auch in Deutschland bald den klasse Wein gibt, der durch Zusatzstoffe und künstliche Aromen seinen Geschmack erhält. Man erzeugt zum Beispiel durch die Zugabe von Sägespäne den typischen Faß-Geschmack. Darauf hat der Verbraucher gewartet! Mein Rat an die Ehrlich-Winzer: Macht ein Reinheitsgebot für Wein!

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Torsten Matthias (Marketing)

Torsten Matthias (Marketing)

Ich bin bei FRoSTA für das Marketing verantwortlich.

9 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Wäre mal ne Idee. Arbeitet doch mit Winzern zusammen. Arbeitet über gute Weine passend zum Essen, dabei wird noch für ein Reinheitsgebot gekämpft und wo ihr schon dabei seid, deutsche „vernünftige“ Lebensmittelproduzenten unter ein Dach zu bekommen, könnt ihr auch noch als „Gesundlobby“ bei dem werten Herrn „ich kauf bei Aldi“ Seehofer gegen Monsantos steigende Einflüsse kämpfen.

    musste ma jesacht werde.

  • Ich glaub das Problem ist weniger ein Reinheitsgebot als vielmehr eine verantwortungsvoller Umgang mit dem Produkt. Wenn ein Winzer ganz offen und ehrlich beschreibt was er alles in seine Weinflaschen abfüllt, dann kann der Verbraucher entscheiden ob ihm das gefällt oder nicht. Marktregulierung durch Offenheit, nicht durch Regeln.

  • Das Problem ist nicht ein fehlendes Reinheitsgebot, sondern die fehlende Kompetenz von Herrn Matthias.

    Eine Quellenangabe wäre mal ganz hilfreich um zu erfahren wer solchen Blödsinn verbreitet.
    Etwas peinlich finde ich hingegen, dass Herr Matthias eigentlich wissen müsste was mit „Sägespäne“ gemeint ist und das es mittlerweile durchaus ein ganz normaler Vorgang in der Weinherstellung ist.

    Was betreibt das Frosta-Blog hier? Wir, Frosta, sind die einzig guten und alle anderen sind miese Pantscher? So ähnlich klang ja auch der Beitrag über die Bionade.

    Peinlich, einfach nur noch peinlich.

  • Also ich finde , das reguliert sich von alleine. Weintrinken ist auch ein Lebensstil. Der Wein sollte schon gekennzeichnet werden und dann muss jeder selbst entscheiden , ob er was künstliches trinken will oder einen „richtigen“ Wein.

  • @ RD: das finde ich auch! Das wirkliche Problem ist aber, dass es bei dem Wein keine Deklarationspflicht geben soll!

  • Leute,

    jetzt mal keine Panik. Das mit den Holzspänen oder vielmehr mit Eichenholzchips ist schon seit ner Weile so und an sich auch keine Katastrophe. Es werden die gleichen Inhaltstoffe wie vom Fass an den Wein abgegeben.
    Wer einen echten Barrique Wein will, der muss eben etwas mehr Geld ausgeben als für einen billig Chardonnay aus Kalifornien, z.B. einen guten Chablis.

    Gruß

    Thomas

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