Energiesparprojekt der Auszubildenden mit Rückenwind

In der Woche vom 03.07. – 06.07.2012 starteten wir unsere zweite Projektwoche bei dem Bremerhavener Verein „Rückenwind für Leher Kinder e.V.“. Das Motto lautete „Energieeinsparung und Energiegewinnung“, unter dem verschiedene Fragestellungen aufkamen, wie zum Beispiel: „Was ist der Unterschied zwischen einer Glüh- und einer Energiesparlampe?“, „Was wird durch die kinetische Energie (Bewegungsenergie) alles bewirkt?“ oder „Warum stoßen sich Magnete ab und wann ziehen sie sich an?“.

Ziel war es, den Kindern durch verschiedene Experimente, Versuche und Spiele auf einfache und anschauliche Weise die drei unterschiedlichen Energiearten näher zu bringen. In Zusammenarbeit der Auszubildenden der FRoSTA AG aus dem 1. und 2. Lehrjahr entstand so die „Soziale Projektwoche 2012“.

Bewegungsenergie spielerisch erfahren

Bewegungsenergie spielerisch erfahren

Am ersten Projekttag stand für die Kinder die kinetische Energie auf dem Plan. Wie im letzten Jahr haben wir pro Tag drei Stationen aufgebaut. An der ersten haben wir mit den Kindern einen einfachen Elektromotor und Wasserräder hergestellt. Jeder konnte sein selbst gebasteltes Exemplar mit nach Hause nehmen. Im nächsten Schritt ging es um die chemische Kinetik (Bewegungsenergie), die wir unter anderem dadurch veranschaulichten, indem wir den Kindern das Duell Lebensmittelfarbe gegen Tinte gezeigt haben. Das funktioniert mit einem Zuckerwürfel, auf den man etwas Tinte tropfen lässt und in Wasser auflöst. Dadurch entstanden tolle, einfarbige Muster, was die Kinder begeisterte. An der letzten Station des Tages haben wir mit den Kindern Übungen durchgeführt, die Körper und Gehirn trainieren sollten (Life Kinetik). Dazu gehörten der Wurfballkreisel (ähnlich wie Jonglieren), die Linienhopser (Springen über Linien in verschiedenen Sprungabfolgen) sowie der Stapelball (Werfen von Bällen aus verschiedenen Ausgangspositionen) – das alles trainierte die Koordination der Kinder und machte ihnen sehr viel Spaß.

Versuch zu unterschiedlichen Glühlampen

Der nächste Projekttag stand unter dem Motto „Elektrische Energie“. Den Kindern wurde zunächst ein kurzes Video unter dem Titel „Wie funktioniert Strom?“ von Peter Lustig (Löwenzahn) gezeigt. Anschließend gab es ein Quiz rund um Strom und Elektrizität. Dabei sind die Gruppen, in denen die Kinder die Stationen durchlaufen haben, gegeneinander angetreten. Letztendlich gab es eine Siegergruppe und jeder hat eine Urkunde bekommen. An einer weiteren Station ging es um elektrische Ladungen, die durch den bekannten Versuch mit dem Luftballon aufgezeigt wurde. Dieser lädt sich aufgrund von Reibung auf und haftet beispielsweise an der Decke oder an der Wand. Beim nächsten Experiment wurde ein Trinkhalm durch Reibung mit einer Wollsocke so elektrisch aufgeladen, dass er einen schwachen Wasserstrahl zum Biegen brachte. Des Weiteren wurde durch eine Lampenfassung mit einer Glüh- und Energiesparlampe im Vergleich die Frage geklärt, worin der Unterschied besteht und welche sich als energiesparender aufweist. Mit einer Bilderserie von diversen Stromspartipps beendeten wir den zweiten Tag.

Aktion beim Start der Wasserrakete

Action beim Start der Wasserrakete

Der dritte und letzte Projekttag handelte vom Magnetismus und von einem kleinen Teil der mechanischen Energie. Als guten Start in dieses Thema sahen wir das Spiel Galgenraten, wo die Kinder die Wörter Sand, Wasser, Magnet und Rakete erraten mussten. Ein anschließendes Experiment war die Wasserrakete. Zum Thema Magnetismus hatten wir zum Einen das Angeln von Buchstaben aus einem Karton vorbereitet. Zum Anderen ging die Buchstabenfindung mit dem Versuch „Eisenspäne und Hufeisen“ weiter. Die im Sand versteckten und mit Eisenspäne überdeckten Buchstaben wurden von den Kindern durch das Hufeisen freigelegt.

Spiel und Spaß am Abschlusstag

Spiel und Spaß am Abschlusstag

Freitags belohnten wir die gute Mitarbeit der Kinder mit einem gemeinsamen Grillen. Das gute Wetter ließ es zu, dass so die Projektwoche in gemütlicher Runde zu Ende ging.

Rückblickend können wir sagen, dass die Kinder sehr gut mitexperimentiert haben. Dabei überwog in erster Linie der Spaßfaktor, wobei sie jedoch auch sehr interessiert daran waren, etwas über die verschiedenen Energiearten  zu erfahren. Wie auch schon im letzten Jahr haben auch wir als Auszubildende der FRoSTA AG an der Arbeit mit den Kindern sehr viel Freude gehabt und sind gerade am letzten Tag noch näher zusammengerückt.

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Jennifer Stöver

Jennifer Stöver

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