FRoSTA’s Firmenwagen fahren jetzt CO2 neutral

Vor einem Jahr verabschiedete unser Vorstand unsere neue „grüne“ Firmenwagenpolicy. Darin haben wir uns zum Ziel gesetzt, den durchschnittlichen CO2 Wert (in g/100km) aller Firmenwagen  jedes Jahr um 4,5% zu senken. Alle müssen mitmachen, vom Vorstand bis zum Außendienst, und bei jeder Neuwagenbestellung müssen die folgenden CO2 Obergrenzen eingehalten werden. Ausnahmen sind nicht erlaubt.

Der Firmenfuhrpark gilt  als nach außen sichtbares Indiz dafür, wie ernst es eine Firma wirklich mit seinem Nachhaltigkeitsengagement meint- zu Recht, denn hier kommt es auf jeden Einzelnen an.  Deshalb ist es für uns wichtig, auch hier mit gutem Vorbild voranzugehen.

Aber natürlich können auch wir nicht völlig auf Mobilität und Reisen verzichten.  Insgesamt werden unsere Firmenwagen  in den kommenden 12 Monaten voraussichtlich ca. 570 Tonnen CO2 emittieren. Um diese CO2 Menge auszugleichen wird FRoSTA ein Klimaschutzprojekt unterstützen, das dieselbe Menge CO2 der Atmosphäre wieder entzieht, die unser  Fuhrpark ausstößt. Dadurch bleibt die weltweite Klimabilanz ausgeglichen, auf die es entscheidend für den Klimawandel ankommt.

Wir haben uns entschieden, ein Klimaschutzprojekt in China zu unterstützen, bei dem herkömmliche Kohleöfen in ländlichen Haushalten durch saubere Biomassekocher ersetzt werden. Durch die bessere Energieeffizienz der Öfen und die Verwendung von Biomasse statt Kohle wird der CO2-Ausstoß beim Kochen und Heizen wesentlich reduziert. Die Biomasse stammt aus im Überfluss vorhandenen Ernteresten, wie Maispflanzen, die bisher auf den Feldern verbrannt wurden. Dieses Projekt entspricht dem international anerkannten GOLD Standard und  ist durch den TÜV Süd verifiziert. Unser Partner ist „Project Climate“, eine Initiative für klimafreundliche Mobilität. Die Leute von Project Climate werden auch ganz genau darauf achten, ob wir unsere selbstgesteckten Reduktionsziele auch einhalten. Das finden wir gut, weil es uns  hilft am Ball zu bleiben und wirklich konsequent zu sein.

Wir haben für dieses Engagement Klima Plaketten von Projekt Climate erhalten, die an der Heckscheibe unserer Firmenwagen angebracht werden. Darauf wird bescheinigt, dass unsere Fahrzeugflotte klimaneutral fährt.

Informationen zum Klimaprojekt gibt es hier:  http://www.project-climate.de/klimapartner/frosta

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Friederike Ahlers (Öffentlichkeitsarbeit)

Friederike Ahlers (Öffentlichkeitsarbeit)

Ich bin für die Öffentlichkeitsarbeit der FRoSTA AG zuständig - dazu gehört bei uns auch das FRoSTA-Blog.
Durch das FRoSTA-Blog habe ich bei dieser Aufgabe Unterstützung durch alle Blog-Autoren, denn jeder Einzelne trägt durch seine Beiträge zur Öffentlichkeitsarbeit bei.

10 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Es ist freilich eine gute gemeinte Aktion die wohl auch genug Publicity kriegt, aber ich gönns jedem Vorstandsvorsitzenden der echt genug Verantwortung und Arbeit hat, als Belohnung auch ein „dickes“ Auto fahren zu dürfen. Immerhin werden eh auch oberklassen-autos eh von selbst auch sparsamer, aber wäre etwas komisch, wenn man dann die Chefs einer 1000+ Mann Firma mit einem Golf herumfahren sehen würd 🙂

    • Dazu kann ich eine Geschichte erzählen : Als ich 1989 in die Firma eintrat, wollte der Seniorchef gern mit meinen Polo fürs Wochenende tauschen ! Ich war damals auch sehr überrascht. Klimaneutral für die ganze Firmenflotte finde ich auch super !

  • Das ist ja total einfach, insbes. für den Vorstand: Tesla Model S kaufen und Stromanbieter mit regenerativer Stromerzeugung auswählen, zack < 50 g/km

    • Das ist ja eine interessante Rechnung. Woher kommt denn der Strom für Elektroautos? Aus der Steckdose! Und solange nicht 100% des Stroms regenerativ erzeugt werden, führt jeder zusätzliche Stromverbrauch (durch Elektroautos) zu einer Erhöhung des Bedarfs, welcher dann durch neue fossile oder Kernkraftwerke gedeckt werden muß. Und der Wirkungsgrad solcher Kraftwerke ist nicht sehr verschieden von dem eines Verbrennungsmotors (insbesondere, wenn man die ganze Infratstruktur des Stromtransports und Batterieverluste hinzunimmt). Wo spart denn da ein Elektroauto CO2 ein? Ein sowohl im Verbrauch als auch in Herstellung und Unterhaltung sparsames Auto mit Verbrennungsmotor ist aktuell erheblich ökologischer als ein Elektroauto.

  • Chapeau, das gefällt uns sehr. Sollten viel mehr Unternehmen machen. Und wegen der berechtigten Sorgen um die Suche nach E-tankstellen – die manche haben – kann man sich sicher sein, dass ist bald gelöst.

    Entweder von Herstellerseite oder Aral, Shell und Co. steigen hier noch schnell ein in das Business und errichten E-tankstellen an denen sie mitverdienen.

    ( Anm. d. Admin: Website gelöscht. Bitte Blogregeln beachten! )

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