FRoSTA: 70% weniger CO2 bis 2013

CO2 sparenSeit Anfang des Jahres haben wir an dem Thema Klimaschutz gearbeitet und ein sehr ehrgeiziges Ziel entwickelt: Bis 2013 werden wir die CO2-Emissionen der Marke FRoSTA im Vergleich zum Jahr  2007 um 70% senken. Dabei gehen wir in 2 Schritten vor:

  • Zunächst werden wir an Maßnahmen zur effektiven Energieeinsparung arbeiten. Diese Projekte (z.B. Kraftwärmekopplung und Abwärmenutzung) starten zum Teil im Jahr 2010 und sind mit hohen Investitionen verbunden. Dadurch werden wir 12% weniger CO2 ausstoßen.
  • Der zweite Schritt besteht darin, auf einen klimafreundlichen Energiebezug umzustellen. Unser Strom kommt dann nur noch aus regenerativen Quellen und neuen Anlagen, die nicht älter als 6 Jahre sind. Dadurch werden wir mit 58% den größten Teil unserer CO2-Reduzierung erreichen und kommen dann insgesamt auf eine Senkung der Treibhausgas-Emissionen von 70%.

Unsere Packungen mit C02-Spar-Infos

Aber soll man mit „Jetzt CO2 sparen!“ auf seiner Packung und sogar im Fernsehen werben? Ist das denn lecker? Darüber haben wir lange nachgedacht. Eigentlich ist es ja eher ein Thema für die  bescheiden auftretende Abteilung Öffentlichkeitsarbeit.

Weil es aber in Sachen Klimaschutz so viele bescheidene Ergebnisse gibt, haben wir gedacht, dass man mit einem ehrgeizigen Ziel auch mal etwas lauter werden kann.  Ab Januar werden wir jedenfalls mit „Jetzt CO2 sparen!“ auf 3 Packungen und im Fernsehen werben. Wir hoffen, dass unser Engagement für den Klimaschutz gut ankommt und dass wir neue Käufer für unsere Marke gewinnen.

Alle Details finden Sie unter Nachhaltigbeit bei FRoSTA

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Torsten Matthias (Marketing)

Torsten Matthias (Marketing)

Ich bin bei FRoSTA für das Marketing verantwortlich.

43 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • MMn ist der bloße Aufdruck „jetzt CO2 sparen!“ etwas sehr, Entschuldigung, billig. Das erscheint als bloße Aufforderung an die Kunden, ohne die eigenen Leistungen herauszustellen. Es hätte zumindest etwas sein müssen wie „Wir sparen CO2, machen Sie mit!“.

    Ich fürchte eher eine abschreckende Wirkung auf den möglichen Käufer, der in die Tiefkühltruhe greift. In dem Moment kann ihm bewußt werden, daß die ganze Tiefkühlung nicht unerhebliche Mengen Energie braucht. Wenn, dann müßten Sie in dieser Hinsicht Aufklärung bieten (das Thema hatten wir vor geraumer Zeit mal im Blog, aber den werden die wenigsten Kunden gelesen haben).

    Mal abgesehen von der Frage, ob die Menschheit mit irgendeiner CO2-Reduzierung das Klima überhaupt „positiv“ beeinflussen kann, was ich bezweifle.

    Noch etwas Formales: Auf Ihren Nachhaltigkeitsseiten ist von einem „Klimafond“ die Rede. Es ist traurig, daß sogar Sie als Lebensmittel-„Produzent“ diesen Fehler machen: Einen „Fond“ gibt es nur in der Küche; das Finanzinstrument wird immer „Fonds“ geschrieben, auch wenn es nur einer ist.

    • @ Maikel
      Bei diesem Thema haben wir uns besonders schwer getan, einen passenden Claim zu finden. Wir wollten aber mit 3 Wörtern auskommen. Deshalb haben wir uns das mit den Fußspuren ausgedacht. Diese führen von der Frontseite auf die Rückseite und dort wird dann alles erklärt. Dort steht dann:
      “Auch Lebensmittel hinterlassen Spuren. Je weniger CO2 ensteht, desto besser für das Klima und die Umwelt. Deshalb haben wir den CO2-Fußabdruck für dieses Gericht ermittelt. Erfahren Sie, wie FRoSTA es schafft, bis zum Jahr 2012 ehrgeizige Klimaziele zu erreichen und diskutieren Sie mit uns unter frostablog.de…”

    • ich hielt frosta immer für seriös, jedoch jetzt wo sie auch auf den co2 zug mit aufsprangen kann ich die firma leider nicht mehr weiter empfehlen. 🙁 werde auch nichts mehr bei denen kaufen. mehr muß man dazu nicht sagen.

      • Was für ein Quatsch! Früher(tm) wurden Firmen boykottiert, weil Sie (angeblich) etwas schlechtes gemacht haben. Wir erinnern uns an Shell, Nestlé usw. Und heute fällt uns nix mehr ein, als Firmen zu boykottieren, die etwas FÜR die Umwelt tun wollen?
        Ich glaubs ja nicht…

  • Super Aktion @ Frosta, weiter so.
    Wann kommt der 3. Schritt zu Bio-Zutaten?

    @ Maikel
    zur Frage ob wir das Klima durch CO2 Reduzierung positiv beeinflussen können

    Die Antwort ist eigentlich egal.
    Falls wir es können, können wir uns und unseren Nachkommen vor großen Probleme bewahren.
    Falls wir es nicht können, investieren wir wenigstens in sinnvolle Technologie, fördern die Wirtschaft, produzieren weniger Atommüll und leben gesünder.

    Außer der eigenen Faulheit fällt mir kein Grund ein, den CO2-Ausstoß nicht zu reduzieren.

    • So ganz egal ist es dann doch nicht. Die relative CO2 Freiheit von Automenergie zum Beispiel könnte gerade zu mehr Atommüll führen. Und selbstverstaendlich ist es sinnvoll Ressourcen sinnvoll einzusetzen und nachhaltig zu leben.

      Das ist eben das Problem. Wenn wir Millionen von Dächern mit Solaranlagen ausrüsten die eben nicht wirtschaftlich und damit ressourcenschonend sind, und nur deshalb Subventionen benötigen, haben wir der Nachhaltigkeit einen Bärendienst erwiesen.

      Mein Eindruck ist, dass die meisten Menschen Kapitalismus immer der Verschwendung von Ressourcen verdächtigen. Gerade das ist aber nicht der Fall. In einer freiheitlichen Wirtschaftsform wird gerade danach gestrebt jegliche Verschwendung zu vermeiden. Der Staat dagegen sorgt mit vergünstigtem Erdöl-Diesel für Bauern, die damit subventionierten Bio-Diesel herstellen dafür, dass im schlimmsten Fall mehr Energie verschwendet wird als nachher im Bio-Diesel steckt. ->mehr CO2

      Und dann kommt noch dazu dass ich an die CO2 Sache ohnehin nicht glaube.

      @Frosta
      Mich können Sie also mit dieser CO2 Sache nicht überzeugen. Mich schreckt das eher ab.

      Ich kann verstehen dass dieses CO2 sparen irgendwie zu ihrem Image passt und es eventuell wirtschaftlich sein könnte.
      Trotzdem würde ich mich eher auf wirtschaftlich sinnvolle Neuerungen beschränken und das CO2 – CO2 sein lassen.

      • Ich kann Ihnen versichern, dass alle Maßnahmen, die wir in Sachen „Nachhaltigkeit“ unternehmen, auch wirtschaftlich sinnvoll sind. Es gibt verschiedenen Investitionsprojekt bei FRoSTA, die zu Energieeinsparungen führen werden und damit zu einer Reduzierungen der CO-Emissionen. Diese Investitionsprojekte werden vom Controlling natürlich auch auf wirtschaftliche Sinnhaftigkeit geprüft. Wirtschaftlich sinnlose Projekt haben keine Chance, unser Controlling hat für Romantik keinen Sinn.

  • @ Maikel: Danke für den Hinweis mit dem „Fonds“. Da ist der „Nachhaltigkeits-Redaktion“ wohl etwas durch die Lappen gegangen. Auf der Frosta-Website ist jetzt auch von Fonds die Rede 🙂

    Allen Bloglesern sei an dieser Stelle schon mal ein frohes Weihnachtsfest gewünscht!

  • @Thomas:

    Im Prinzip stimme ich zu, dass wir nicht früh genug anfangen können, in sinnvolle (sparsame) Technologie zu investieren und sogenannte alternative Energiergewinnung zu fördern. Aber das sollte mit Augenmaß und genauer Hinterfragung aller Sachverhalte passieren. Wenn ich z.B. höre, dass CO2 im Boden oder im Meer verpreßt werden soll, dann ist das meiner Meinung die absolut falsche Richtung. Es verbraucht die knappen Resourcen noch schneller (da es erheblich zusätzliche Energie kostet, wie ich gelesen habe, bis zu einem Drittel).

    Und wenn ich sowas http://www.stern.de/wissen/natur/umweltproblem-chinas-brennende-floeze-524474.html lese, dann kommt mir die ganze CO2-Vermeidung doch ziemlich sinnlos vor.

  • Insgesamt mal wieder eine klasse Aktion, auch wenn ich Maikel zustimme, dass der Slogan etwas mehr „catchy“ sein könnte. Ich für meinen Teil finde die Aktion gut, denn wenn jeder einzelne von uns einen kleinen Beitrag leistet, dann entsteht dadurch Großes.

    [Anm. d. Admin: Die von Ihnen hinterlegte URL zu Ihrer Affiliate-Seite wurde wegen Verstoßes gegen die Blogregeln gelöscht.]

  • dieses co2-hirngespinst kriecht inzwischen in jede erdenklich ecke. ich kann es nicht mehr hören. nichts ist bewiesen! im endeffekt dient dieser ganze co2-blödsinn als geldmaschine. frosta wird garantiert bald einen satten aufschlag verlangen. co2 dient bei dieser sache als „nachvollziehbarer“ grund. die rechnung wird jedoch nicht aufgehen, weil die selbsternannten „eliten“ inzwischen jeglichen bezug zur bevölkerung verloren haben.

    • Das Problem ist, dass mittlerweile (physikalisch) sehr komplexe Themen diskutiert werden. Und immer weniger Menschen können sich dazu noch eine eigene Meinung bilden, weil die Zeit und/oder das Basiswissen dazu fehlen. Also bildet man sich seine Meinung nach der Masse. Wenn zu einem Thema eine kritische Masse von Befürwortern erreicht ist, dann kippt das Ganze und (fast) alle sind auch dafür (ohne dass der einzelne seine Meinung genau begründen kann). Wenn man dann genauer nachfragt, dann heißt es: „Das liest man doch überall“ oder „das sagen doch alle“. Und das geht leider mittlerweile auch Politikern so. Sie tun, was die Masse von ihnen erwartet. Man will ja wiedergewählt werden. Aber was soll man dagegen tun? Man kann eigentlich nur mit Argumenten dagegenhalten.

      Die sehr einfache Überlegung, wenn große Mengen Eis schmelzen, dann steige der Meeresspiegel, ist einfach absurd. Das ist ja in etwas so, als wenn man glaubt, in einem Glas Wasser mit Eiswürfel steige der Wasserspiegel, wenn der Würfel schmilzt. Wer sich nur etwas mit Physik beschäftigt, weiß, dass es nicht so ist. Natürlich liegt viel Eis auf festem Boden, aber für den Fall, dass das Eis in Grönland und der Antarktis schmilzt, wird ja auch ungeheurer Druck von der Erdkruste genommen. Dadurch hebt sich das Land und an anderer Stelle muß es sich dadurch ja absenken (die feste Erdkruste ist ja nur ca. 15km dick, der Erdradius aber 6000km, unterhalb 15km ist es flüssig!). Geschieht das Absenken der Erdkruste unter Wasser, dann ändert sich der Meeresspiegel gar nicht. Aber wo und wie das genau passieren würde, ist aufgrund der Komplexität unbekannt.

      Wenn es alles so einfach gestrickt wäre, dann hätten wir schon längst „Waterworld“ (alles unter Wasser). Da Wasser ja leichter ist, als Gestein, wären im Laufe der Jahrmillionen alle Gebirge durch Erosion in die Meere geschwemmt worden, und alles Land läge unter Wasser. Zum Glück ist das nicht so. Im Gegenteil, manche Gebirge schieben sich durch Kontinentalplattenverschieben immer weiter auf. Da wirken ganz andere Kräfte in ganz anderen Dimensionen als wir sie uns bis jetzt ausmahlen können. Und wenn sich Veränderungen ergeben sollten, dann ist es schon sehr naiv zu glauben, man könne es irgendwie verhindern. Es wird immer Veränderungen geben, aber nicht unbedingt in vorhersehbarer Richtung, denn das ganze Zusammenspiel ist extrem komplex. Auch Küstenlinien haben sich immer schon verändert. Man muß sich halt nur entsprechend darauf vorbereiten, anstatt alle Kraft und Energie in aussichtslose Unternehmungen zu stecken.

      Einen schönen historischen Überblick über das Klima der Erde gibt z.B. http://www.schulphysik.de/klima/klima2003/khz.html

      Man muß sich mal grundsätzliche Fragen stellen. Z.B.: Was ist eigentlich das (gemeinsame) Ziel der Menschheit? Sollen nicht alle möglichst gut leben können? Dazu gehört auch die Nutzung von Resourcen. Kein Mensch kann ohne sie leben, sei es nun Energie, Anbaufläche für Lebensmittel, Wohnflächen für Gebäude, sauberes Trinkwasser, etc. Ein sehr amüsanter Artikel ist auch dieser der es sinngemäß auf den Punkt bringt: Nur als Leiche ist der CO2-Ausstoß noch akzeptabel :-).

      Warum sollte man die fossilen Brennstoffe NICHT nutzen? Es muß halt nur sinnvoll sein. Wenn man z.B. das im Permafrostboden enthaltene Methan nicht nutzt, könnte es eines Tages einfach so entfleuchen und die Menschheit hat nicht einmal etwas davon gehabt (ausser der vermeintlichen Erderwärmung, wenn sie denn überhaupt dadurch erfolgt).

      Es ist natürlich klar, dass die fossilen Brennstoffe (die uns ja erst unser bequemes Leben ermöglichen), endlich sind. Und man kann sicher nicht früh genug anfangen, sich um Alternativen zu bemühen. Aber was da jetzt teilweise für Ideen herumgeistern (die alle auf der CO2-Vermeidung basieren, aber nicht auf schonenden Umgang mit Energie), ist meines Erachtens völlig unsinnig.

    • @ gregor:
      Mal eine ernstgemeinte Frage, die mir die „Schlechtmenschen“ (da sie sich ja so gerne gegen „Gutmenschen“ erheben, dürften sie ja nix gegen die Bezeichnung haben, oder?) sicher gerne, gut und ausführlich beantworten können:

      Selbst wenn der Klimawandel nicht so drastisch kommen sollte – was ist eigentlich an einer vernünftigen, nachhaltigen und ressourcenschonenden Energiepolitik so verflucht schrecklich, dass man von Heise bis FRoSTA überall sein „Klimagate“ abarbeiten muss?

      • Das Gute an der ganzen CO2-Diskussion ist sicherlich, dass man sich schon jetzt um Alternativen zu den (endlichen) fossilen Brennstoffen bemüht (und nicht erst, wenn es wirklich nichts mehr da ist, also alles auf nachfolgende Generationen verschiebt).

        Schlecht ist aber z.B., dass man wieder ernsthaft über Atomenergie nachdenkt (trotz Asse) und damit noch mehr strahlenden Müll produziert, der nachfolgenden Generationen das Trinkwasser verseucht. Oder auch dass man mit ca. ein Drittel zusätzlichem (fossilen) Energieverbrauch CO2 im (Meeres-)Boden verpressen will. Das sind meiner Meinung nach groteske Ideen.

        Nicht das CO2 sollte im Mittelpunkt stehen, sondern der schonende Umgang mit (allen) Resourcen.

        • ganz genau, im Mittelpunkt steht natürlich der schonende Umgang mit den natürlichen Resourcen. Ganz konkret heißt das für FRoSTA:

          1. weitere Energieeinsparung, dies führt dann automatisch zu einer Reduzierung der CO-Emissionen
          2. Fisch aus bestandserhaltender Fischerei (MSC)
          3. Verzicht auf Palmöl bzw. Einsatz von nachhaltig gewonnenem Palmöl (RSPO)

          Dies sind die wesentlichen Maßnahmen, die wir bei FRoSTA unter dem Begriff „Nachhaltigkeit“ zusammenfassen. Alle Maßnahmen sind aus meiner Sicht auch ökonomisch sinnvoll – zumindest langfristig.

  • Kostensenken, Umweltschonen und Unabhängig(er)machen durch Einsatz erneuerbarer Energien? Fisch aus nachhaltiger Fischerei? Gemüse ohne Pestizide?

    Gerne, denn das ist meiner Meinung nach in der Tat sinnvoll. Aber auf den Klimahype voll aufzuspringen, bei dem anscheinend noch nicht alles geklärt zu sein scheint (gibt ja auch viele wissenschaftliche Gegenstimmen; vor einigen Jahrzehnten warnte man schlißelich noch vor einer Eiszeit) und der eher an die Panik vor der Vogel- und Schweinegrippe erinnert, und das ganze auch nur auf „CO2“ zu reduzieren, finde ich doch etwas schade.
    Viele Verbraucher scheinen ja mittlerweile zu denken, CO2 wäre so giftig wie z.B. CO oder Senfgas…

  • Als ich das erste Mal auf den neuen Frosta-Verpackungen „Jetzt CO2 sparen“ laß, war ich schockiert. Als ob CO2 etwas böses wäre, das eingespart werden müßte. CO2 ist ein Spurengas, das nur zu 0,038% in der uns umgebenden Luft enthalten ist. Ganze 5% davon, also 0,0019%, sind von Menschen erzeugt. Bisweilen gibt es keinen Beweis, dass dieser von Menschen erzeugte, im untersten Promillebereich liegende Anteil die Erdtemperatur nachweisbar bzw. nennenswert erwärmt. Weder direkt noch indirekt. Das wirklich Schockierende und Unpassende ist jedoch, das Fa.Frosta diese absurde „Treibhaustheorie“ mit dem Aufdruck „CO2 sparen“ unrühmlich ergänzt. Somit hilft Fa.Frosta Menschen, die sich nicht in das Thema CO2 eindenken wollen oder können, eine unbewiesene Theorie als Wahrheit anzunehmen. Ehrlich und sinnvoll ist natürlich Ihr Vorhaben, Energie einsparen zu wollen. Dabei ist nichts auszusetzen; und falls als Nebeneffekt u.a. auch weniger CO2 freigesetzt wird: Gut, jedoch unbedeutend. Ich kaufe Ihre Produkte wegen dem „Reinheitsgebot“. Und weil diese gut schmecken. Mit dem Aufkleber „Jetzt CO2 sparen“ kaufe ich nicht …

    • Ich persönlich halte es zwar auch für sinnvoll, CO2 einzusparen, gebe aber offen zu, dass es schwer ist, die unterschiedlichen widersprechenden Expertenaussagen richtig abzuwägen.

      Welcher Fehler wäre denn schlimmer: Wenn man mehr als nötig tut, indem man CO2 einspart und hinterher feststellt, dass es doch gar keinen Einfluss hat oder aber man tut nichts und stellt hinterher fest, dass man doch besser mal was getan hätte?

      Die von Ihnen genannten Prozentsätze sind dabei zwar vordergründig beeindruckend (klein), aber dies ohne weiteren wissenschaftlichen Hintergrund zu sehen ist auch nicht sinnvoll. 0,04% Spülmittel im Wasser reichen auch, um die Konsistenz des Wassers fürs Abwaschen stark zu verbessern und ich darf Ihnen verraten: Der Anteil des Pfeffers z.B. an unserer Bami Goreng ist auch nur minimal. Würde man den Anteil einfach mal verdoppeln oder, noch besser, ihn mal aus der Region des „Spurenelements“ über die 5%-Hürde bringen, würde das unsere Verkaufszahlen wohl stark reduzieren. Kleiner Anteil heißt ist also nicht immer gleich unbedeutend.

      • Wie hier schon mehrfach erwähnt, kann eine weitere Beförderung der CO2-Hysterie schon sehr nachteilige Effekte haben: Die Atomkraft-Befürworter erhalten Argumentationsfutter (egal, ob Atomstrom nun wirklich CO2-neutral ist oder nicht) und es werden Projekte wie CO2-Verpressung salonfähig. Alleine diese beiden Aspekte lassen mich vehement dagegen wettern, da die sogenannten „Klimaskeptiker“ ja total in der Defensive sind. Natürlich gibt es auch da wieder Trittbrettfahrer und man muß nicht alles glauben. Deswegen meine ich, dass man um’s Selberdenken und Analysieren von Argumenten wohl nicht herumkommt.

        Und wie auch schon mehrfach erwähnt: Niemand hat etwas gegen einen sparsamen Umgang mit Energie (und Rescourcen im Allgemeinen). Ganz im Gegenteil. Aber die aktuelle Hysterie und Vereinfachung des gesamten Problems auf CO2 führt meines Erachtens zu einem völlig falschen Bild in der öffentlichen Meinung. Und solche (Werbe-)Kampagnen unterstützen das Ganze auch noch.

  • CO2-Zertifikate sind moderner Kolonialismus bzw. Wirtschaftskrieg gg. China und andere aufstrebende Nationen!

    Weshalb also noch CO2 einsparen?

    Durch eine höhere CO2-Konzentration in der Atmosphäre wachsen doch die Pflanzen, die u.a. Frosta verarbeitet nachweislich schneller!?!

    Wenn Frosta der neuen globalen Klima-Weltreligion mit Obama und Al Gore als Hohepriester weiterhin so aufgeschlossen gegenüber steht, werde ich Ihre Produkte (obwohl sie gut schmecken) meiden.

    Die Menschheit kann froh sein, momentan in einer Warmzeit zu leben, sonst wären die letzten 5000 Jahre gar nicht möglich gewesen.

  • Ich habe die Werbung von Euch gesehen und finde die Initiative großartig. Die Infos auf der Webseite dazu finde ich allerdings etwas unübersichtlich (aber plausibel).

    Hoffentlich folgen andere Unternehmen Frostas Beispiel. Ich glaube, dass es nur durch solche Initiativen von Firmen und Verbrauchern zu Fortschritten in der Klimapolitik kommen wird.

  • So sehe ich das auch:
    Falls wir es können, können wir uns und unseren Nachkommen vor großen Probleme bewahren.
    Falls wir es nicht können, investieren wir wenigstens in sinnvolle Technologie, fördern die Wirtschaft, produzieren weniger Atommüll und leben gesünder

    [Anm. d. Admin: Werbelink gelöscht.]

    • Wenn man CO2-Minderung als oberstes Ziel postuliert, dann wird ja *gerade* Atom-Befürworter der Rücken gestärkt und wir hinterlassen eventuell sehr viel *mehr* Atommüll als jetzt schon. Außerdem könnten wir der Nachwelt dazu auch noch CO2-Deponien im Boden oder Meer hinterlassen, die vielleicht mal ähnliche Probleme verursachen. Alles unter dem Deckmäntelchen der CO2-Minimierung.

      • Alles was Müll hinterläßt ist Mist. Deshalb ist es nach meiner Einschätzung am sinnvollsten, auf regenerative Energiequellen zu setzen. Nur die Nachfrage von Verbrauchern und Unternehmen nach Grünstrom wird dazu führen, dass diese Form der Energieerzeugung noch effizienter wird.

  • Evlt. OT – etwas Lobhuddellei <- Neue Kategorie? Schiebts dahin wo es hingehört – möchte nur das es bei euch ankommt 🙂

    Futter zurück zur Scholle

    Hallo Liebes Frosta-Team,
    wie der Titel schon verlauten lässt möchte ich mal mein Feedback an Euch zurück geben, zwar ist mir Ihre Firma schon durch die Unterhaltsamen Werbespot bekannt gewesen und
    auch Ihre Umstellung der Firmen Philosophie an die Ohren gelangt, doch hat dies nie dafür gereicht das ich mich für eines Ihrer Produkte entscheide.
    Kurz zu meiner Person, ich lebe in Berlin und bin 33 Jahre Alt, rund 30 Jahre lange habe mich ungesund ernährt, schnelle Fertig Gerichte, Fetthaltig und so gut wie kein Obst und Gemüse, bis ich gelernt habe zu Kochen.
    Dadurch sind alle Fertiggerichte aus meiner Küche verschwunden, in den Jahren gewann ich meinen Geschmack wieder, nur in wenigen Ausnahmen (weil die Verpackung so verlockend das Gericht darstellte) probierte ich es, zu meinen eigenen Schaden! Furchtbar!
    Wie konnte ich dies nur all die Jahre Essen, selbst gekochtest war und ist dagegen ein Hochgenuss für die Geschmacksnerven.
    Zu Anfang des Jahres, durch stöberte ich mal nach langer Abwesenheit den Shopblogger von Björn Harste, weil er zu Weihnachten diese Flip-Flop Geldbörse von Frosta erhielt, machte ich mich auf den Blog von Frosta aufmerksam. Gut guckste mal vorbei und hatte so meine zweifel was ich denn bei einen Firmen Blog so erwarten könnte.
    Lass hier und da so einige Artikel über „Co2 Reduzierung“, „bis auf letzten Gramm“ und „Lebensmittel Ampel“ – WoW soviel interessantes, ohne den typischen Firmen Kauderwelsch "Wir sind die Besten" und "Hier werden Sie glücklich" gesabbel.
    Schaute noch bei der Wiki vorbei um mich über Frosta von unabhängiger Seite zu Informieren und kam zu dem Schluss, die meinen es ernst mit der Umstrukturierung Ihres Unternehmen – das
    sind genau Punkte wie ich sie von einen Unternehmen mir wünsche (Transparenz, Vertrauen in Ihr Produkt, Gute und Reine Zutaten, Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft, Autentisch).
    Also demnächst los und mir eine Packung geholt, war gar nicht so leicht einen Supermarkt zu finden der eure Produkte führt. Ich habe dann bei Reichelt eine Packung Shrimps Pfanne geholt.
    Beim zu breiten kamen dann doch einige Zweifel auf, reichen mir 500g, oje das wird nichts, das sieht doch etwas komisch aus.
    Nach den ersten bissen über kam mich ein Geschmacks Erlebnis das seines gleich sucht (obwohl ich ganz gut kochen kann), ich war hin und weg – so sehr genoss ich ein Essen schon lange nicht,
    man könnte es schon Slow Food nennen, so langsam aß ich jeden Happen, mit Genuss. TOLL!
    Es ist sehr lecker und ich bin auf die weiteren Gerichte sehr gespannt. Sicherlich werde ich mir
    mal die Mühe machen und die Shrimps nach kochen, mal sehen wie dicht ich da ran komme.
    Doch alles in allen ist es unschlagbar, wenn ich die Preisleistung, zum Geschmack und Zeit Aufwand sehe, gewinnt die Schrimps Pfanne von euch jetzt schon um Längen.

    Das wollte ich euch mal mitteilen, das Ihr einen neuen Kunden gewonnen habt, der nun auch
    gerne mal wieder ein TK Fertiggerichte zu Leibe führt.

    In der Hoffnung das Frosta Produkte auch in Großer Auswahl bei Kaufland zu finden sind,
    denn die Auswahl bei Reichelt ist sehr klein (4 Produkte).

    DANKE!

    Mit Freundlichen Grüßen
    Sven Z.

    • @ Sven Z.:

      Freut mich sehr, dass Sie durch unser kleines äthiopisches Weihnachtsgeschenk und den Shopblogger zu uns gefunden haben! Und noch mehr, dass Ihnen die Fettuccine Shrimps geschmeckt haben und Sie unser Reinheitsgebot gut finden!

      Übrigens: wir hoffen, dass es FRoSTA auch bei Kaufland bald wieder gibt, aber leider liegt es nicht (nur) in unserer Hand….in Berlin gibt es die größte Auswahl in den REAL Märkten.

      Ich würde Ihnen gerne das kleine Portemonnaie als Dankeschön schicken: dazu müßten Sie uns nur Ihre Adresse an peter@frosta.de mailen.

      Viele Grüße!

  • Gerade komme ich von unserer Jahresstarttagung, die im Klimahaus in Bremerhaven stattfand. Wir waren dort mit dem ganzen FRoSTA-Markenteam. Das Klimahaus ist eine Wissens- und Erlebniswelt rund um das Thema Klima und Klimawandel. Seit der Eröffnung im Sommer 2009 haben über 450.000 Menschen die Ausstellung gesehen.

    In einigen Kommentaren zu diesem Blog-Beitrag wird ja bezweifelt, dass das Tempo des Klimawandels von Menschen verursacht wird und dass der Ausstoß von Treibhausgasen der Grund dafür ist. Wir haben den Besuch im Klimahaus deshalb auch genutzt um kurz über die Diskussion zu diesem Blog-Beitrag mit den Fachleuten zu sprechen: Die Wissenschaft ist sich ziemlich einig und ich bin überzeugt, dass es richtig ist, den Ausstoß von Treibhausgasen so weit wie möglich zu reduzieren. Ich glaube auch nicht daran, dass sich alle Wissenschaftler verschworen haben und der Menschheit eine „Klimalüge“ auftischen.

    Bei der Mitarbeit in dem „FRoSTA-Klimaprojekt“ habe ich gelernt, dass es nicht so schwer ist, Treibhausgasemissionen zu reduzieren wenn man sich mit dem Thema beschäftigt. Nebenbei spart man noch Energiekosten.

    Wir sind bei FRoSTA keine Klimawissenschaftler und wollen es auch nicht werden aber wir wollen heute nicht auf Kosten von morgen leben und unseren Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasen leisten. Unser Beitrag sind rund 2.500 t weniger CO2 bis 2013. Das ist kein Problem und keine besonders große Herausforderung. Also machen wir es.

  • Ich weiß nicht viel zu CO2, da ich mich damit nicht beschäftigt habe. Aber mich stört einfach der Begriff „Jetzt“ im Claim.

    Es ist für mich zu einem Unwort geworden.
    Überall lese ich ungewollt „Jetzt kaufen“, „Jetzt sparen“, „Jetzt gewinnen“, „Jetzt wasauchimmer“… es nervt unendlich wenn man wie ich in einer Großstadt wohnt.
    Es suggeriert mir im ersten Moment nicht, dass FRoSTA etwas gutes getan hat sondern, es macht dieses „Nicht FRoSTA auch noch-Gefühl“ bei mir.

    Man könnte Maikels Vorschlag und die FRoSTA Vorgabe von 3 Wörtern verbinden und schreiben „Wir sparen CO2“

  • Das mit dem Klimaschutz ist ja eine tolle Sache.
    Nur eine Frage, wenn Frosta den CO2 Ausstoß verringern will, werden dann auch die 50 Dienstwagen durch Blue Line Modelle ausgetausch?
    Denn, wenn man bei 50 Autos mit 230 G/km und im Schnitt jeder Wagen pro Jahr 40.000 km zurücklegt, dann kommt man auf über 460 to CO2 pro Jahr nur durch die Autos.
    Kann man da nicht auch schon mit dem Klimaschutz anfangen?

    • Naja, 50 Fahrzeuge sind es nicht eher 20. Eine Überprüfung der Dienstwagenregelung gehört aber auf jeden Fall zu den Maßnahmen, die wir angehen wollen. Mitte 2008 haben wir uns übrigens tatsächlich mit den Bluemotion-Modellen beschäftigt. Zu dieser Zeit liefen zahlreiche Leasing-Verträge im Außendienst aus. Leider gab es zu dieser Zeit aufgrund von Kapazitätsengpässen Lieferzeiten von fast einem Jahr. So schnell ändern sich die Zeiten…

  • Toll, was ihr da auf die Beine stellt, das Thema Clean Technology greift immer mehr um sich, und das ist auch gut so. Vor allem tut man was für die Umwelt und spart auch noch Energie. Und es schafft auch noch [URL gelöscht.] also ein win -win -win für alle. Bessere Produkte, weniger Energieverbrauch, weniger co2 🙂 und Jobs.

    CSR wird immer wichtiger auch für das image der Produkte und der Firma. Corporate social responsibility.

    [Anm. d. Admin: Kommentar wegen Verstoß gegen die Blogregeln geändert: Keine Keywords als Namen, kein Linkspam! URLs wurden entfernt.]

    • Hallo, gibt es hier eine Zensur, oder warum ist mein Post verschwunden??

      Antwort Admin: Nein, er wird nur weiter unten angezeigt, keine Ahnung warum… Wir haben ihn jetzt rausgenommen und das Datum aktualisiert, jetzt sollte es wieder stimmen.

  • 50 Dienstwagen sind es nicht aber natürlich ist dies auch ein Punkt der wichtig ist. Die Verträge mit unserem Autohändler laufen i.d.R. über 3 Jahre. Als wir uns im Sommer 2008 mit neuen Autos für den Außendienst beschäftigt haben waren die Bluemotion-Modelle leider nicht lieferbar. Damals hatte die Automobilindustrie noch Probleme die hohe Nachfrage nach Neuwagen zu bedienen…
    Eine Überarbeitung unserer Dienstwagenregelung gehört aber auf jeden Fall zu den Maßnahmen, die wir noch in diesem Jahr angehen wollen.

  • Hallo,interessanter Pressebeitrag morgen in der Welt über die Klima. Dabei wird auch FRoSTA erwähnt, bzw. das Gericht Tagliatelle: Von den 75% CO2 Ausstoß (Rohstoffgewinnung) werden dabei über 750 Gramm durch Rinderhaltung und Milchproduktion erzeugt.

    Ich dachte bislang, dass FRoSTA wegen den Kühlhäusern, Klimaanlagen und europaweiter Transport einen ggf. hohen CO2 Ausstoss hat. Aber es ist die normale Rinderhaltung und Milchproduktion die alle anderen Lebensmitteln auch haben.

    Hier müssen also alle an den Strang ziehen.

    • Noch ein kurzer Nachtrag zu meiner Mail. So habe ich am Abend gesehen, dass Frau Ahlers und Herr Buschmann schon sehr genau und sehr in der Tiefe zu diesem Thema im Blog geschrieben haben. Info untem dem Block vom 31. März 2009 9.18 Uhr. Thema „1.400 CO2 pro Beutel“

  • Korrekt. Trotzdem bleibt die Frage, die auch Sie nicht beantworten werden. Hat es eine Stiftung oder Organisation geschafft, das Thema im Lebensmittelbereich oder anderen Handelsbereichen auf Ihre Fahne zu schreiben und bundesweeit zu einem Durchbruch zu führen?

    Das gilt natürlich neben den Rheinheitsgebot der Zusatzstoffen. Dieses Thema kommt mehr und mehr in den Sack und wird verschwinden. In 5 Jahren werden Sie in der Werbung davon nichts mehr lesen.

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