Nachhaltigkeit

Morgen bin ich zur „Arena für Nachhaltigkeit“ eingeladen um etwas über FRoSTA zu sagen. Ich finde Nachhaltigkeit ist ein schrecklicher ziemlicher Modebegriff und jeder redet davon – aber vielleicht wird es ja doch ganz interessant.

Da ich einen Gast kostenfrei mitbringen darf: wer von unseren Bloglesern möchte spontan dabei sein?

Es ist in Thüringen in der Nähe von Jena und beginnt am Samstag um 10 Uhr! Das Programm ist hier

Bei Interesse bitte an peter@frosta.de emailen, die/der Erste die/der sich meldet ist dabei!

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

22 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Lieber Herr Ahlers,
    schön, dass Sie mal wieder einen Beitrag schreiben.
    Waren Sie im Urlaub ?

    Gut auch dass dieser Eintrag über das Thema Nachhaltigkeit handelt.
    Da kann ich mal wieder den Finger in die Wunde legen:

    Ihr Zwischenbericht zum Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten ist eine totale Frechheit. Solch einen Rotz zu veröffentlichen ist wirklich ein schlimmer Rückfall in die Gutsherrenmentalität.

    Sicherlich können Sie persönlich als Großaktionär und Organ dieser Gesellschaft jederzeit ein fundiertes Bild über die Geschäftstätigkeit bekommen.
    Stellen Sie sich aber bitte vor, sie hätten diesen Einblick nicht, dann ist so ein Bericht total nebulös und intransparent.
    Ich habe Verständniss dafür, dass Sie als kleines Unternehmen nicht permanent mit dem Kapitalmarkt kommunizieren und Quartalsberichte herausgeben.

    Aber allein der Vergleich der Zwischenberichte der letzten Jahre zeigt, dass die Informationen deutlich eingeschränkt sind.

    Es haben in 2007 zum Teil sehr dramatische Veränderungen in Ihren Märkten stattgefunden (sowohl auf Anbieter und Abnehmerseite)

    Ich erwarte von einem Management Problembewusstsein und Lösungswege, die auch publik gemacht werden, damit man die Leistung ex post auch analysieren kann.

    Ebenfalls hätte ich mir eine ausführliche Stellungnahme zu der Veröffentlichung vom 19.12.2007 gewünscht.

    Frohes Schaffen
    Mirco

  • @mirco: Ich leite das jetzt mal kommentarlos so an unseren Finanzchef weiter. Mir fallen nur 2 Ausreden ein:

    1. wir kümmern uns lieber ums Geschäft als um die Zahlendokumentation
    2. wir wollen nicht zu viele Details veröffentlichen – der Wettbewerb liest mit!

    Ich melde mich wieder!

  • @Felix Ahlers:
    die reflexartige Verwendung des Begriffs „Ausrede“ ist wenigstens ehrlich.
    zu 1.: die Zahlendokumentation ist TEIL IHRES GESCHÄFTS !!!
    der Wert von Frosta wird ja nicht allein von Ihrem Produktionsleiter bestimmt (sonst sollten einfach die Gehaltsschecks getauscht werden…)

    zu 2.: ich habe ja lediglich die Anregung gegeben, zum bereits erreichten Niveau der vergangenen Jahre zurückzukehren.
    Persönlich wäre ich für eine weitergehende Informationsaufbereitung.
    Der Hinweis auf den Wettbewerb ist nicht zielführend, da der Wettbewerb lediglich erkennen würde: aha die machen nicht nur leckeres Essen, sondern disponieren auch den Faktor Kapital professionell.

    Mich interessiert nicht die Nennung Ihrer Lieferanten und auch Ihre Abnahmeveträge mit dem Handel können derweil unveröffentlicht bleiben.

    Mirco

  • Ich frage mich nur gerade, warum solch eine Anfrage nicht persönlich sondern bewusst plakativ und provokant als Kommentar auf einer Blog-Seite auftaucht. Wer von Seriösität spricht, sollte selber mit gutem Beispiel vorangehen und solche Dinge nicht unbedingt mit der Holzhammer-Methode probieren.

    (Mein letzter Beitrag wurde leider mittendrin abgeschnitten)

    [Anm. d. Admin: Ich habe die beiden Kommentare jetzt „zusammengefügt“]

  • @Ghostwalker:
    Ich gebe dir grundsätzlich recht, dass diese Art von Polemik schnell als Nestbeschmutzung angesehen werden kann.

    Wir haben leider das Problem in Deutschland, dass wir eine „Konsensgesellschaft“ sind – Wir haben uns alle lieb…

    Kritik sollte man auch laut äussern können – und in der Sache finde ich meine Kritik treffend.

    Ich kann auch ganz viele positive Dinge schreiben:
    Die Produkte sind lecker, das UNternehmen ist innovativ, die Bilanz ist konservativ und nachvollziehbar, ich finde prima dass Jobs geschaffen werden, die Mitarbeiter scheinen sich „zuhause“ zu fühlen; der Vorstand besteht aus Fachleuten und nicht aus Juristen und McKinsey Leuten, etc…

    Ich bin weder in der Lebensmittelbranche tätig, noch möchte ich dem Finanzvorstand persönlich nahe treten.

    Meine Kritik beschränkt sich auf die Kommunikation des Unternehmens gegenüber seinen Anteilseignern.
    Hier wird viel Potential ungenutzt gelassen.

    (Ich würde auch an der Bilanzpolitik einiges ändern…und meine Kritik kann ich auch konkretisieren.)

    Mirco

  • plakativ und provokant in einem BLOG deshalb, weil dieser Blog ins Leben gerufen wurde, damit dieses Unternehmen mit seinen Kunden in einen Meinungsaustausch treten kann und über verschiedenartige Dinge auch diskutiert werden kann…

    Mirco

  • Ist Herr Hinrichs im Urlaub, oder hat Ihn die Grippewelle im Griff, oder muss er selber erst mal lesen was er so veröffentlicht hat ?

  • @Mirco

    Als Mit(Klein)Aktionär möchte ich Ihre Kritik kurz kommentieren.

    1) Richtig – die Aussagekraft des 9-Monats-Berichts ist sehr gering. Eine dem Halbjahresbericht entsprechende Berichterstattung sollte ohne große Mühe und ohne Wettbewerbsprobleme möglich sein.
    2) Dass den außenstehenden Aktionären nicht die gleichen Informationen bzw. die Informationen nicht zeitgleich zur Verfügung stehen wie den Mitgliedern von Vorstand und AR ergibt sich aus der Struktur der börsennotierten AG und damit muss jeder leben, der Aktien kauft. Für langfristig orientierte Anleger ist dies – besonders bei einem derart gut einzuschätzenden Unternehmen wie Frosta – irrelevant. Zudem hat die Situation, dass Großaktionäre das Unternehmen führen, für uns Minderheitsaktionäre den Vorteil, dass die langfristige Entwicklung der Gesellschaft Vorrang vor kurzfristiger Profiterzielung hat.
    3) Die Veränderungen und daraus entstehenden Probleme/Herausforderungen werden regelmäßig kommentiert. Meine darüber hinausgehenden Fragen wurden mir vom Unternehmen offen beantwortet.
    4) Per Saldo sind die Informationen ausreichend zur Unternehmenseinschätzung, von Unternehmenswert über margin of safety als auch der Einschätzung des Managements.
    5) Zudem sollte jegliche öffentliche Kritik sachlich sein, das hat nichts mit
    Konsensgesellschaft o.ä. zu tun, das ist eine Frage des fairen Umgangs miteinander.

  • @ Wunderlich:
    Zu 1. – Danke
    Zu 2. – Danke für die Aufklärung zum Aktiengesetz und zur freiheitlich kapitalistischen Gesellschaftordnung in Deutschland.
    Der Kommentar trifft leider nicht im geringsten meine Anmerkung.
    „Stellen Sie sich aber bitte vor, sie hätten diesen Einblick nicht, dann ist so ein Bericht total nebulös und intransparent.“
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil…
    Ein starker Großaktionär ist ersteinmal neutral. Birgt nämlich auch einige Risiken. Ein ausgewogenes Verhältnis von Strategie (langfristige Planung) und Taktik (kurzfristiger Aktionismus) ist eine Frage von Managementqualität und nicht von einem Großaktionär (auch wenn im Moment alle die Familien-AG´s so hochjubeln).
    Zu 3. – hier stimme ich Ihnen nicht zu. von regelmäßig kann keine Rede sein. Von Kommentar ebenfalls nicht. Es handelt sich in der Regel um wortkarge Mitteilungen.
    Zu 4. – „ausreichend“-zu meiner Zeit in der Schule war man darauf nicht stolz.(jaja, die Kraft der Worte…)
    Zu 5. – Meine Kritik ist in der Sprache polemisch, in der Sache zum Teil undifferenziert, aber fair. Ich bin sehr auf die Anmerkungen gespannt.

    Mirco

  • @Mirco

    1) bitte
    2) von einer freiheitlichen (kapitalistischen) Gesellschaftsordnung entwickeln wir uns derzeit weg. Gehört hier aber nicht wirklich hin.
    Der Aktionär wird umfassend im Geschäftsbericht und in Kurzform im Halbjahresbericht informiert. Inwieweit zusätzliche Quartalsberichte für Investitionsentscheidungen relevant sind, kann beim Geschäftsmodell von Frosta in Frage gestellt werden. Darauf bezog sich mein Kommentar; ich gebe zu, dass er sich nicht 1zu1 auf Ihren Kommentar bezog. Der Bericht ist meiner Meinung nach nicht „total nebulös und intransparent“, eher aussagefrei.
    „Wer lesen kann ist klar im Vorteil…“ 🙂
    Taktische Unternehmensführung hat übrigens mit Re-Aktion, nicht mit Aktionismus zu tun. Ansonsten danke für die Erinnerung an mein Grundstudium.
    4) „ausreichend zur“ bedeutet, dass das Genannte anhand der Informationen möglich ist. (Quelle: Konrad Duden) Vorteil für s.o.
    5) polemisch, undifferenziert und gleichzeitig fair???

  • Ach ja: wer mit dem Management eines Unternehmens, an dem er Aktien hält, nicht zufrieden ist, dem bietet sich die Möglichkeit einer Verkaufsorder an der Börse. Bei entsprechenden Kursen nehme ich gerne.

  • Hallo Knut Wunderlich,
    wir sind ja gar nicht so weit voneinander weg (in unseren Standpunkten)

    Zu 2.: ein bisschen Philosophie kann hier schon hingehören. Für diese freiheitliche Gesellschaft kann man sich ja einsetzen. (Demokratie lebt vom mitmachen…)

    Ich verstehe nicht, warum du dich so schützend vor diesen Zwischenbericht stellst. Natürlich kann ich einen Geschäftsbericht lesen, aber wenn Frosta einen Zwischenbericht herausgibt, dann doch bitte keinen „aussagefreien“. Du stimmst mir doch voll zu…

    Ich empfinde das einfach als Beleidigung meines Intelekts mir so etwas vorzusetzen. Die vorangegangenen Jahre hat das ja auch schon mal besser geklappt.

    Frosta hat sich entschieden mit dem Reinheitsgebot einen unkonventionellen Weg zu gehen und eine Nische zu besetzen. Den gesetzlichen Auflagen wurde man auch mit den ganzen Zusatzstoffen gerecht. Man ist ein innovativer Vorreiter. Was für die Produktion gilt sollte Finanzen und Controlling nur billig sein. Der Grund für das Reinheitsgebot liegt ja in einem Kundenbedürfnis. Und als Aktionär sehe ich mich ebenfalls als „Kunde“ und erwarte eine sehr gute Leistung.

    O.K., jetzt zu der Klugscheißerei:
    War klar das du zu dem „lesen und Vorteil“ was schreiben musstest.
    Aber hier hast du mir ebenfalls schon zugestimmt.

    RE-Aktion – Aktionismus
    Da der Begriff Aktionismus wertfrei ist, ist das Haarspalterei.
    Aber sei es drum, in dem Satz lag die Betonung (inhaltlich) auf „ausgewogenes Verhältnis“

    Dudenzitat: in deinem Satz verrätst du dich schon wieder. „möglich“ hat ja keiner bezweifelt. „ausreichend“ eben… Eine sehr gute Leistung ist das nicht.

    polemisch, weil es zum Wiederspruch auffordern soll.
    undifferenziert, weil es eben keine BWL-Klausur ist, da verkürzt und überzieht mann eben…
    fair, weil ich immer oberhalb der Gürtellinie argumentiert habe.

    Grundsätzlich bin ich mit dem Management sehr zufrieden.
    Aber auch diese Jungs haben noch nicht ausgelernt, schließlich verändert sich ja das Leben.
    Zum Aktienkurs: mir wäre weniger Dividende und ein stärkeres Wachstum der Marke Frosta wichtiger. 50 Mio. Umsatz reicht einfach nicht…
    Bei weiter sinkenden Kursen greife ich aber auch nochmal zu (15-16 Euro).

    Mirco

  • @Mirco

    richtig, in der Sache sind wir nicht so weit auseinander. Und in Details bzw. im Ton: Let’s agree that we disagree. Und dabei belassen wir’s.

    Und für den „Knut“ danke ich, der Name hat ja ein sehr positives Image.
    (und danke besonders, dass dort nicht „Kurt“ stand)

  • @CLI: habe noch einmal eine Erinnerungsemail geschickt. Versprochen, unser Finanzvorstand Stefan Hinrichs wird sich in Kürze melden, seine Assistentin ist leider diese Woche erkrankt!

  • @Mirco,CLI, K. Wunderlich

    Tschuldigung, dass ich mich erst so spät melde.

    Zuerst einmal möchte ich etwas richtig stellen. Wir haben letztes Jahr mehr Informationen geliefert als jemals zuvor. Während wir in den Jahren bis 2007 nur einen Zwischenbericht per Ende September geliefert haben sind es ab dem Jahr 2007 3 Berichte.

    So haben wir per Ende April und Ende September verbale Erläuterungen des Geschäftsverlaufes gegeben und per Ende Juni 2007 einen kompletten Halbjahresabschluss erstellt und veröffentlicht. Dieser Bericht enthält Bilanz, GuV und einen ausführlichen Lagebricht und Abschlußanhang. Dies sind Informationen wie sie den Aktionären bisher nicht zur Verfügung gestanden haben. Hier kann man eine exakte Positionsbestimmung des Unternehmens zum Halbjahresverlauf vornehmen. Zusammen verbalen Erläuterungen der anderen Zwischenberichte hat man dann auch ein guten Überblick, ob wir noch auf Spur sind.

    Wir liefern also wesentlich detailiertere Informationen als vorher. Wenn’s trotzdem noch Fragen gibt, einfach anrufen oder mailen. Mirco hat’s ja schon ein paarmal gemacht.

    Viele Grüße
    Stephan Hinrichs (Frosta)

  • Lieber Herr Hinrichs,

    als ich Ihre Mail das erste mal gelesen habe, dachte ich Sie hätten irgendwie verdorbenen Fisch gegessen.
    Ich fand nämlich schon Ihren Halbjahresbericht viel zu ungenau.
    Nun weiß ich aber, dass Sie nicht in irgendeiner Parallelwelt leben und grübelte, wo denn vielleicht bei mir der Fehler liegen könnte.
    Ich habe Ihn gefunden !
    Asche auf mein Haupt. Ich ziehe alle Aussagen zurück und behaupte das Gegenteil.

    Ich habe nämlich meine Informationen aus den Pressemitteilungen. Unter Veröffentlichungen [Link] findet man aber in der Tat einen ausführlicheren Bericht. (Den ich noch nicht richtig gelesen habe…)

    Ich werde Ihnen in den nächsten Tagen dazu meine Kommentare senden.

    Mirco

    [Anm. d. Admins – ich habe den Link zur Veröffentlichung beigefügt, damit die anderen Leser auch wissen, worum es geht]

  • Warum kann Herr hinrichs nicht antworten wenn seine assistentin krank ist. Vielleicht sollte Mirco sie direkt ansprechen.
    Die wissen meistens eh mehr. Naja – nicht mehr, aber differenziert genauer?!

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