Seelachs aus Russland oder Amerika?

Amerika hat auf der grünen Woche in Berlin Werbung für Alaska Seelachs gemacht. Aus Sicht der USA sollte man beim Kauf unbedingt auf das Fanggebiet „FAO 67“ achten (gefangen von den Amerikanern auf der Seite von Alaska).

Der Fisch der Russen (auf der anderen Seite des Nordpazifiks) sei angeblich nicht so nachhaltig gefangen und wäre außerdem öfter „double frozen“. Also in China filetiert und dann wieder eingefroren.

Ob das nun schon etwas mit Trump zu tun hat, konnte mir die Dame von der Genuine Alaska Pollock Producers nicht sagen.

Der Alaska Seelachs Burger war auf jeden Fall sehr gut.

Unser Seelachs kommt übrigens sowohl aus Russland als auch aus Alaska. Wichtig ist uns, dass wir 100% nachvollziehen können, dass die Fische nicht illegal gefangen werden und wir wissen von welchem Schiff er kommt, dass er MSC zertifiziert ist und dass er „single frozen“ ist (also direkt nach dem Fang filetiert und eingefroren).

Woher genau unser Fisch dann kommt, kann man direkt auf der Seite unserer Verpackungen nachlesen.

Seelachs Burger-Bar

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

3 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Das ist sehr positive, dass ihr darauf achtet, dass der Fisch nicht illegal gefangen wurde. Nur kommt bei mir die Frage auf, wie lange die Fische unterwegs sind, wenn sie über die Asienroute ausgeliefert werden. Das müsste doch Wochen dauern?

    • Stimmt, das dauert schon einige Wochen, so etwa 5-6 Wochen bis zu uns nach Bremerhaven. Da der Transport aber tiefgekühlt stattfindet, ist das nicht wirklich ein Problem. Der Fisch bleibt tiefkühlfrisch wie wir so schön sagen 🙂 !

  • Ich finde es total toll zu lesen, dass Frosta mit so offenen Karten spielt und der Kunde nachvollziehen kann woher der Fisch kommt. Es gibt so viele Firmen, bei denen das gesamte Konzept wie sie arbeiten und woher die Lebensmittel kommen so undurchsichtig ist. Geschweige denn dass der Endverbraucher weiß was genau drin steckt. Deswegen beide Daumen hoch für diesen Beitrag!

    (Anm. d. Admin: Website gelöscht. Bitte Blogregeln beachten. Danke!)

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